Adam J. Malcher

 4,3 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor*in von Wie eine Taube.

Lebenslauf

Adam J. Malcher, geboren 1975 in Zabrze, zog 1988 nach Deutschland, wo er die deutsche Sprache lernte. Er lebt in Wadern, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Bereits im Jahre 2009 schrieb er Drehbücher, die er in Eigenregie als Kurzfilme umsetzte. Seine Vorliebe zum Lesen inspirierte ihn nun zum Schreiben seines ersten eigenen Buches.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Adam J. Malcher

Cover des Buches Wie eine Taube (ISBN: 9783754397077)

Wie eine Taube

(6)
Erschienen am 23.10.2021

Neue Rezensionen zu Adam J. Malcher

Cover des Buches Wie eine Taube (ISBN: 9783754397077)
J

Rezension zu "Wie eine Taube" von Adam J. Malcher

Jasmin_Baur
Absolut Empfehlenswert

Die Geschichte über die Brüder Dennis und Lars, sowie das Ehepaar Rouven und Katrin war für mich sehr spannend zu lesen. Die Protagonisten fand ich sehr authentisch geschrieben und die Handlung war nachvollziehbar. Dem Autor ist eine sehr mitreißende Geschichte gelungen. Auch wenn die Thematik zu Beginn des Buches über die Misshandlung der Brüder für mich ein sehr belastendes und schwer zu lesendes Thema war.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.


Sehr gerne vergebe ich für dieses Buch 4,5 Sterne.

Kann das Buch jedem empfehlen, der Thriller liest.

Cover des Buches Wie eine Taube (ISBN: 9783754397077)
Buschchristines avatar

Rezension zu "Wie eine Taube" von Adam J. Malcher

Buschchristine
Traurig und grausam

Die Geschichte beginnt mit dem Schicksal von zwei kleinen Jungen. Die Szenarien vom Leiden der beiden hat der Autor sehr anschaulich und detailliert beschrieben. Das hat mich schon schockiert und ich litt richtig mit. 

Dann gibt es einen Schnitt und die Geschichte beginnt Jahre später mit ganz anderen Charakteren. Im Verlaufe des Buches erkennt man nach und nach die Zusammenhänge.

Ehrlich gesagt, erschien mir vieles zu weit hergeholt. Das Verschwinden einer Frau mit ihrem Hund beim Waldspaziergang. Eine Mutter, die plötzlich im Koma liegt. Hängt das alles mit den beiden Jungen zusammen? Der Autor läßt einem durch Andeutungen sehr viel Platz, eigene Rückschlüsse zu ziehen. 

Trotzdem hat es mich nicht richtig fesseln können. Mir war vieles oftmals zu verworren. Es hat in den vielen Charakteren der Tiefgang gefehlt. Rouven fand ich sehr gut dargestellt. Seine Verzweiflung, die Trauer um seine im Koma liegende Frau. Seine Art, dem Sohn zu erklären, was mit seiner Mutter geschieht. Das hätte ich mir von den anderen Protagonisten auch gewünscht. 


Cover des Buches Wie eine Taube (ISBN: 9783754397077)
claudi-1963s avatar

Rezension zu "Wie eine Taube" von Adam J. Malcher

claudi-1963
Wut und Qual kann eine Psyche lebenslang verletzen

"Blinde Wut ist deshalb so gefährlich, weil man erst nach dem Ausbruch der Wut sieht, was man angerichtet hat." (Pascal Hilgendorf)
Lars und Dennis haben keine einfache Kindheit in dem einsamen Haus mitten im Wald. Ein Ehepaar, das angibt, ihre Eltern zu sein, quält und misshandelt die beiden. Eines Tages gelingt ihnen die Flucht, doch die Vergangenheit mit den seelischen Qualen sitzt tiefer, als sie erahnen. Als sie sich 13 Jahre später wieder in dem damaligen Haus begegnen, eskaliert die Situation. Rouven und Katrin führen eine glückliche Ehe, bis Katrin eines Tages schwer verunglückt und Rouven erfährt, dass seine "kleine Taube", wie er sie nennt, Geheimnisse vor ihm verborgen hat. Wie soll er seinen Sohn Kai nun erklären, dass seine Mutter nicht mehr aus dem Koma erwacht!

Meine Meinung:
Adam J. Malcher Debüt ist unterhaltsam, flüssig, durchaus spannend geschrieben und mit einem interessanten Cover versehen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge und Zeitformen irritieren mich allerdings zu Beginn etwas. Ich erlebe einerseits für meinen Geschmack die etwas zu kurze Vergangenheit von Lars und Dennis. Leider erfahre ich dadurch zu wenig von ihrem Martyrium. Den mehr von den traumatischen Erlebnissen der beiden Teenager zu erfahren, wäre sicher interessant gewesen. Stattdessen kann man die Handlung von Rouven und Katrin deutlich kürzen, da sich manches wiederholt oder belanglos ist. Irritiert hat mich zudem der spätere Namenswechsel der beiden Brüder, aus Dennis wird David und Lars wird zu Julian. Das hätte ich meiner Ansicht nach nicht gemacht, da es doch etwas verwirrt. Mich jedenfalls hat es irritiert, ich musste öfter überlegen, wer nur wer ist. Dazu kommen noch die vielen Charaktere gleich zu Anfang, wo ich ebenfalls lang nicht nachvollziehen kann, wie sie in die Handlung passen. Mir wird erst im Laufe des Lesens so richtig bewusst, wo mich dieser Plot hinführen will. Die Teenager von damals haben das Trauma mit in ihr Leben genommen, wo sie davon bestimmt wird. Sehr einfühlsam und emotional dagegen empfinde ich die Handlung von Rouven und Kai. Auch bleibt lange offen, wie dies zur Geschichte passt. Erst als man Katrins Geheimnis lüftet, wird es mir klar. Doch ich denke, das ist vom Autor genauso beabsichtigt, um die Spannung zu erhalten. Verwirrend fand ich außerdem die Entführung von Isabella, auch da blieb ich lang im Ungewissen. Hier wäre es sicher gut gewesen, wenn man öfters in die Gedanken und Köpfe der Brüder hätte blicken können. Wie schwer eine Psyche gestört sein kann, wenn man zuvor lang gequält wurde, hat der Autor hier sehr gut aufgegriffen. Trotzdem aufzählen meiner Meinung ist das Buch ja nicht schlecht, man hätte nur vielleicht manches anders darstellen können. Ein paar wenige Rechtschreibfehler sollte der Autor ebenfalls noch korrigieren. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sterne, weil es ein interessantes Debüt ist, mit guten Einfällen, Spannung und Emotionen.

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