Adam Millard Larry

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Inhaltsangabe zu „Larry“ von Adam Millard

In den Jahren zwischen 1975 und 1978 terrorisierte Larry »Schweinegesicht« Travers das Camp Diamond Creek, wo er mehr als 100 notgeile, zugekiffte Teenager mit seiner Axt (die Machete hatte sich bereits ein Typ aus New Jersey gekrallt) zerstückelte und sich einen gewissen Ruf erarbeitete. Das Leben konnte für einen Psycho-Schlächter wie ihn nicht besser laufen. 1978 wurde er dann allerdings vom letzten weiblichen Opfer seiner jährlichen Tour reingelegt, gefangen genommen … und ein wenig in Brand gesetzt. Man hielt ihn für tot, Larry Travers verschwand, doch seine Legende lebte weiter. 2014: Larry lebt in den Wäldern bei seiner herrischen und etwas altmodischen Mutter. Er hat nun ein Alter erreicht, in dem er in Ruhe Bingo spielen oder Puzzles lösen könnte, ohne sich dafür schämen zu müssen. Doch der Drang zu töten kehrt zurück, und Larry glaubt, er hätte noch immer das Zeug zu einem gemeingefährlichen Psychopathen. Schweinegesicht ist zurück. Nur um einiges älter …

Eine herrliche Horror-Komödie, die man ernst nehmen kann, aber nicht muss. Gerne mehr davon.

— Meteorit
Meteorit

Nicht ganz ernst gemeinter Slasher mit einem tatterigen Opi als Killer...

— Virginy
Virginy

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  • Der Killer schlurft den Berg hoch, keucht und schwitzt vor Anstrengung und zieht seine Axt mit sich.

    Larry
    Meteorit

    Meteorit

    24. June 2016 um 00:28

    Rezension zu ,,Larry" von Adam Millard Dieser Kurzroman ist mit 168 Seiten am 23. März 2016 im Voodoo Press Verlag erschienen. Inhalt: In den Jahren zwischen 1975 und 1978 terrorisierte Larry »Schweinegesicht« Travers das Camp Diamond Creek, wo er mehr als 100 notgeile, zugekiffte Teenager mit seiner Axt (die Machete hatte sich bereits ein Typ aus New Jersey gekrallt) zerstückelte und sich einen gewissen Ruf erarbeitete. Das Leben konnte für einen Psycho-Schlächter wie ihn nicht besser laufen. 1978 wurde er dann allerdings vom letzten weiblichen Opfer seiner jährlichen Tour reingelegt, gefangen genommen … und ein wenig in Brand gesetzt. Man hielt ihn für tot, Larry Travers verschwand, doch seine Legende lebte weiter. 2014: Larry lebt in den Wäldern bei seiner herrischen und etwas altmodischen Mutter. Er hat nun ein Alter erreicht, in dem er in Ruhe Bingo spielen oder Puzzles lösen könnte, ohne sich dafür schämen zu müssen. Doch der Drang zu töten kehrt zurück, und Larry glaubt, er hätte noch immer das Zeug zu einem gemeingefährlichen Psychopathen. Schweinegesicht ist zurück. Nur um einiges älter … (Klappentext) Cover: Das Cover finde ich gelungen und zeigt definitiv den Horror-Aspekt. Für mich könnte es ein wenig ,,lächerlicher" sein, damit auch der Aspekt der Komödie auf dem ersten Blick besser zur Geltung kommt. Charaktere: Hauptperson ist natürlich der psychopathische Killer Larry ,,Schweinegesicht" Travers, der mit seiner steinalten Mutter und einem Schwein in einer Hütte im Wald lebt. In seiner Vergangenheit hat er ,,Berühmtheit" durch mehrere blutige Abschlachtungen erlangt und auch jetzt in seinem hohen Alter spürt er den Drang zum töten wieder. So macht er sich auf mit seiner Schweinemaske, (die öfters mit ihm einen Dialog in Gedanken führt), zum Camp Diamond Creek, zu mehreren Jugendlichen, die dort Urlaub machen ... ...Die Jugendlichen entsprechen mehreren Klischees, einmal ein völliger Geek, eine Verrückte und mehrere, kiffende und trinkende Jugendliche sind hier vorzufinden. Aber natürlich sehr passend zum Genre. Meine Meinung: Ehrlich gesagt war ich am Anfang verwirrt. Der Klappentext erschien so ganz normal Horrormäßig, nur das Zitat gab einen Hinweis auf den Humor in der Geschichte. Eine Horrokomödie also, eine verrückte Mischung, die mir bis dato erst durch Filme geläufig war. Mischungen wie Fantasy-Humor à la Robert Asprin gefielen mir schon sehr gut, sodass ich mich auch hier auf das Buch freute. Wer auf die Seitenzahl guckt, wird entdecken, dass das Buch nur ein Büchlein ist. Dadurch ist der Tiefgang natürlich nicht so stark. Personen werden nur soweit beschrieben, als das es für die Geschichte notwendig ist. Auf Tapetenfarbe oder ähnliches wird also nicht genauer drauf eingegangen, was ich in den meisten Fällen gut, in manchen Fällen bezüglich der Personenbeschreibung weniger gut fand. Sehr tiefsinnig ist die Geschichte also nicht, was aber nicht weiter störte. ,,Ich werde niemals das erste Mal vergessen, als ich das Gesicht eines Teenagers zerhackt habe. Das war 1977. Es war ein hässlicher Scheißkerl, also habe ich ihm einen Gefallen getan, aber klar, die Polizei sah das anders ..." S. 100 Am Anfang habe ich mir gedacht, dass der Horror wohl überwiegt, da die Handlung auch nicht übertrieben lustig anfing. Schnell wurde ich aber eines Besseren belehrt und habe mich auf diesen zynischen, ironischen und oft pubertären Humor eingelassen. Hier kann ich mir auch vorstellen, dass ältere Menschen diesen weniger, Jugendliche dafür mehr mögen könnten. (Nur Mutmaßungen) Ein Geschenk für die 90-Jährige Oma ist das also nicht. (Was für eine Ironie dies auch wäre...) Fazit: Alles in Allem ein sehr gutes, witziges Horrorbuch, was mich oftmals zum Schmunzeln gebracht hat, dafür mit weniger Tiefgang. Adam Millard zeigt, dass sich Horror und Humor sehr gut verbinden lassen. Für mich eine großartige Kombination, eine neue Erfahrung und letztendlich habe ich nur noch eins zu sagen - mehr davon!

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  • Alter schützt vor Torheit nicht...

    Larry
    Virginy

    Virginy

    05. June 2016 um 23:24

    1982 war kein gutes Jahr für Larry.Um die 100 Teenies hat er bis dahin schon im Camp Diamond Creek zerschnetzelt, die letzte weibliche Überlebende macht ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung und fackelt ihn mit Öl aus der Küche kurzerhand ab, doch Larry überlebt.Inwischen schreibt man das Jahr 2014 und Larry, inzwischen 65 und nicht mehr so ganz fit, langweilt sich zu Hause mit seiner herrischen Mutter und seinem Schwein.Wie schön wäre es doch, wieder loszuziehen und ein paar Teenager zu Hackfleisch zu verarbeiten, doch schon allein das Anheben der Axt bereitet Larry Schwierigkeiten, trotzdem will er es noch einmal drauf anlegen.Zu seinem Glück ist gerade Frischfleisch im Camp eingetroffen, Bailey Painter, Melissa Voorhees, Lakresha Loomis, Junior Kramer, Freddy Crowley, Amanda Bateman und Cedric Myers wollen ein paar entspannte Tage in den Wäldern verbringen, wie man schon an den Namen erkennt, kann man die Truppe nicht sehr ernst nehmen, für Larry scheinen sie jedoch die perfekten Opfer zu sein...Adam Millards Protagonist ist ein Serienkiller, soweit nix neues, doch er hat seinen Zenit mit 65 längst überschritten.Seine Opfern kann er nicht mehr hinterherjagen, die Angst vor einem weiteren Herzinfarkt ist einfach zu groß und auch sonst ist er nicht mehr in besonders guter Verfassung, trotzdem macht er sich auf den Weg, um endlich wieder seinem geliebten Hobby nachzugehen, auch wenn seine Mutter ihn lieber puzzlen sehen würde.Allzu ernst kann man das Ganze jedoch nicht nehmen,  dafür gibts von mir 4 von 5 Sternen...

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