Adam Nevill

 3,6 Sterne bei 114 Bewertungen
Autor von Im tiefen Wald, Apartment 16 und weiteren Büchern.
Autorenbild von Adam Nevill (©Tania Glyde)

Lebenslauf von Adam Nevill

Adam Nevill wird 1969 in Birmingham geboren. Er wuchs in England un Neuseeland auf und studierte an der Universität von St. Andrews. Nach seinem Abschluss war er in den verschiedensten Brachen tätig, bevor er sich dem Schreiben widmete. Unter anderem arbeitete er auch als Nachtwächter und Portier in exklusiven Londoner Apartment Häusern.

Alle Bücher von Adam Nevill

Cover des Buches Im tiefen Wald (ISBN: 9783453528826)

Im tiefen Wald

 (65)
Erschienen am 11.10.2011
Cover des Buches Apartment 16 (ISBN: 9783453528765)

Apartment 16

 (27)
Erschienen am 09.04.2012
Cover des Buches Der letzte Tag (ISBN: 9783453314337)

Der letzte Tag

 (17)
Erschienen am 11.02.2013
Cover des Buches IF #666: Magazin für angewandte Fantastik (ISBN: 9781975902520)

IF #666: Magazin für angewandte Fantastik

 (0)
Erschienen am 10.09.2017
Cover des Buches Im tiefen Wald (ISBN: 9783641071226)

Im tiefen Wald

 (0)
Erschienen am 24.10.2011
Cover des Buches The Ritual (ISBN: 9780312641849)

The Ritual

 (2)
Erschienen am 14.02.2012
Cover des Buches No One Gets Out Alive (ISBN: 9781447240907)

No One Gets Out Alive

 (1)
Erschienen am 23.10.2014
Cover des Buches The Ritual (ISBN: 9781509883448)

The Ritual

 (1)
Erschienen am 19.10.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Adam Nevill

Cover des Buches No One Gets Out Alive (ISBN: 9781447240907)Angelsammys avatar

Rezension zu "No One Gets Out Alive" von Adam Nevill

Gefangen - für immer und ewiglich?
Angelsammyvor 24 Tagen

Stephanie Booth hat es sowas von über. Sie hat die Nase und den Hals voll. Ihr heißgeliebter schreitet für immer und irreversibel über die Schwelle zu den Elysischen Feldern der Seligkeit. Ihre Stiefmutter macht sie psychisch fertig. 

Sie zieht von zu Hause aus und nach Birmingham. Es fällt ihr allerdings unerwartet schwer, eine Arbeit zu finden, von welcher sie auch existieren kann. 

Sie ist gezwungen, in einem wenig vertrauenswürdigen Haus ein preisgünstiges Zimmer zu mieten. Alles in Ordnung? Von wegen! 

Jetzt fängt der Danse Macabre und der Höllentrip der Stephanie B. erst so richtig an. Grausige Nachtmahre plagen sie. Vom Kamin her und von unterm Bett vernimmt sie Stimmen. Wird sie wahnsinnig? Oder spukt es etwa? Vor allem, als noch eine seltsame frostige Kälte sich zu diesen unheimlichen Phänomen gesellt. 

Der Vermieter, der nicht sehr sympathisch wirkt, plant zudem nichts Gutes mit ihr. Und Steph stellt schnell fest, daß sie offenbar diesem Gebäude nicht zu entfliehen vermag. 

Der Engländer Adam Nevill vermochte mich schon mit Apartment 16 zu überzeugen. Hier hat er übernatürliche mit Thrillerelementen gemischt. Und diese Melange überzeugt auf ganzer Linie. 

Nicht nur, daß die Aspekte aus dem Reich des Supernaturalen extrem beklemmend und nervenzehrend sind, nein, zudem wird authentisch aufgezeigt, wie Stephanie mehr und mehr das Flattern bekommt und beginnt, wie auf rohem Zahnfleisch zu gehen. 

Stephanie fühlt sich gefangen, was zu einer intensiven Atmosphäre des Klimax des Grauens führt, vor allem, als noch der ganz "normale" hinterhältige menschliche Faktor in Form des miesen Vermieters dazukommt. 

Triggerwarnung: Gewalttätigkeit und Blut, nichts für schwache Nerven. Und ein unerwarteter Twist, der den Plot in einem gänzlich anderen Licht erscheinen läßt. 

So ist dieses Werk ein äußerst gelungener Alptraum, der keine Gefangenen macht und einen das Gruseln ( wieder ) lehrt. Vielleicht sollte man das Buch des nachts lieber nicht lesen. Schauder- und Gänsehautgarantie! 

Kommentare: 1
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Cover des Buches Im tiefen Wald (ISBN: 9783453528826)_Nicole_s avatar

Rezension zu "Im tiefen Wald" von Adam Nevill

Eine Wanderung wird zum Albtraum
_Nicole_vor 9 Monaten

Mit dem Stil des Autors musste ich anfänglich ein wenig warm werden. Zu Beginn des Buches häufen sich unschöne Wiederholungen, dies legt sich jedoch mit der Zeit und sorgt für einen flüssigen und angenehmen Lesefluss.

Die erste Hälfte des Buches gefiel mir richtig gut. Ich liebe Wälder und vor allem die spukige Seite daran :D Drei Männer unternehmen eine Wanderung und fühlen sich schon bald verfolgt. Außerdem finden sie ausgeweidete Kadaver an Bäumen hängend und werden von Albträumen heimgesucht. Was auch immer sie verfolgt, ist kein Mensch.

Ab ca. der Mitte des Buches nimmt die Geschichte dann eine ganz neue Wendung. Dieser Teil gefiel mir leider weniger gut. Ich werde nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern müsste.

Alles in allem ist Tief im Wald ein toller Horror-Thriller, den ich empfehlen kann :)



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Cover des Buches Apartment 16 (ISBN: 9783453528765)Angelsammys avatar

Rezension zu "Apartment 16" von Adam Nevill

Das tobsüchtige Böse!
Angelsammyvor 2 Jahren

Das Buch des Briten Adam Neville hat zwei Handlungsbögen, die hinterher bei der großen Klimas zusammengeführt werden, auf eine elegante Art und Weise.

Apryl ist eine junge Amerikanerin, deren verwitwete Tante Lillian in London verstorben ist und ihr Apartment sowie jeglichen weltlichen Besitz ihr und ihrer Mutter vererbt hat. 

Apryl fliegt sogleich in diese Metropole. Sie findet alte Tagebücher Lillians, aus welchem scheinbar hervorgeht, dass sie wohl geisteskrank gewesen sei. Angeblich wollte sie nach dem Tod ihres Mannes immer wieder aus diesem Apartmentkomplex Barrington House und jemand oder etwas hat sie daran erfolgreich gehindert. 

Apryl selbst hat bald unheimliche Sichtungen, die sid sich nicht erklären kann. Über dem ganzen Komplex scheint eine dunkle Wolke zu hängen.

Seth aus Birmingham, Anfang 30, lebt in London als erfolgloser Künstler, Maler und reagiert auf eine Stellenanzeige, in der ein Nachtportier gesucht wird, Künstler bevorzugt. Er bekommt die Stelle. Ihm wird eingeschärft, dass Apartment 16 bereits seit über fünfzig leer steht und er es auf gar keinen Fall betreten darf, egal, was er hört oder sieht.

Der Job erfordert nicht viel, aber unter anderem, dass er sich um Anliegen der Bewohner kümmert und mehrere Kontrollgänge pro Schicht macht. Er hört unheimliches Poltern und wie aus der Ferne kommende Stimmen in Nummer 16. Er findet es in Barrington House nicht ganz geheuer. Er ist labil und das Namenlose greift nach ihm, er wird krank, als ob er Grippe hätte. 

Er sieht als einziger einen unheimlichen Jungen, der ihm auch in visionären Alpträumen begegnet und ihn "befreien" will, dass er nur noch die Wahrheit erkennt. Bald weiss Seth nicht mehr, wo ihm der Kopf steht, was real und vielleicht wahnhaft ist. Er lässt sich zunehmend gehen und betritt dann doch Nummer 16 - mit seltsamen Konsequenzen.

Apryl will wissen, was ihre Tante geplagt hat und forscht nach. Sie folgt einem Eintrag namens Hessen und findet heraus, dass dieser Felix Hessen war, ein Maler, der grauenvolle Dinge gemalt hat und nie berühmt wurde. Offenbar hatte Lillian ihn gekannt, weil er auch in Barrington House gelebt hatte. Anscheinend hatte er da, nicht lange nach dem Krieg mehr als einen Feind. Er war ein Anhänger Aleister Crowleys und hatte großes Interesse am Okkulten.

Einige Bewohner tun sich zusammen gegen Hessen und das hat unvorgesehene Konsequenzen bis hin zu Seth und Apryl, die verzweifelt versucht, das Geheimnis von Barrington House zu ergründen, nicht ahnend, dass die Hölle persönlich Logiergast in Nummer 16 ist. Doch wie kann das sein? Und ist das überhaupt die Hölle? Oder noch etwas viel Schlimmeres?

Das Buch hat 494 Seiten. Es fängt gemächlich an, aber dann akzeliert er das Tempo halsbrecherisch, bis einem vom Lesen die Augen und vom Blättern die Finger wehtun. Adam Nevill schreibt authentisch und voller Ideenreichtum. Ein ganzes Heer Musen muss ihn wohl geküsst haben. Die Spannung steigert sich bis zum angenehm-unangenehmen Stich der Nadelpointe. Mit Seth hat man streckenweise Sympathie und Empathie. Das Böse und der Horror kommen mit dem Schal von hinten angeschlichen, um sich dann ganz überraschend zu würgen. Spiegel kann ich jetzt nicht mehr unbefangen ansehen und Francis Bacon - Bilder auch nicht mehr. Ja, das Böse lebt in London und hat einen Namen - Boris Johnson, äh pardon Barrington House!

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