Adam Nevill

 3.6 Sterne bei 101 Bewertungen
Autor von Im tiefen Wald, Apartment 16 und weiteren Büchern.
Autorenbild von Adam Nevill (©Tania Glyde)

Lebenslauf von Adam Nevill

Adam Nevill wird 1969 in Birmingham geboren. Er wuchs in England un Neuseeland auf und studierte an der Universität von St. Andrews. Nach seinem Abschluss war er in den verschiedensten Brachen tätig, bevor er sich dem Schreiben widmete. Unter anderem arbeitete er auch als Nachtwächter und Portier in exklusiven Londoner Apartment Häusern.

Alle Bücher von Adam Nevill

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Buchformat:
Cover des Buches Im tiefen Wald9783453528826

Im tiefen Wald

 (61)
Erschienen am 11.10.2011
Cover des Buches Apartment 169783453528765

Apartment 16

 (23)
Erschienen am 09.04.2012
Cover des Buches Der letzte Tag9783453314337

Der letzte Tag

 (15)
Erschienen am 11.02.2013
Cover des Buches Im tiefen Wald9783641071226

Im tiefen Wald

 (0)
Erschienen am 24.10.2011
Cover des Buches The Ritual9780312641849

The Ritual

 (2)
Erschienen am 14.02.2012
Cover des Buches The Ritual by Adam Nevill (2014-05-08)B01N1ESH73

The Ritual by Adam Nevill (2014-05-08)

 (0)
Erschienen am 31.12.1797
Cover des Buches Last Days9780330544238

Last Days

 (0)
Erschienen am 01.10.2012
Cover des Buches House of Small Shadows9780230771994

House of Small Shadows

 (0)
Erschienen am 10.10.2013

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Neue Rezensionen zu Adam Nevill

Neu

Rezension zu "Apartment 16" von Adam Nevill

Das tobsüchtige Böse!
Angelsammyvor 6 Monaten

Das Buch des Briten Adam Neville hat zwei Handlungsbögen, die hinterher bei der großen Klimas zusammengeführt werden, auf eine elegante Art und Weise.

Apryl ist eine junge Amerikanerin, deren verwitwete Tante Lillian in London verstorben ist und ihr Apartment sowie jeglichen weltlichen Besitz ihr und ihrer Mutter vererbt hat. 

Apryl fliegt sogleich in diese Metropole. Sie findet alte Tagebücher Lillians, aus welchem scheinbar hervorgeht, dass sie wohl geisteskrank gewesen sei. Angeblich wollte sie nach dem Tod ihres Mannes immer wieder aus diesem Apartmentkomplex Barrington House und jemand oder etwas hat sie daran erfolgreich gehindert. 

Apryl selbst hat bald unheimliche Sichtungen, die sid sich nicht erklären kann. Über dem ganzen Komplex scheint eine dunkle Wolke zu hängen.

Seth aus Birmingham, Anfang 30, lebt in London als erfolgloser Künstler, Maler und reagiert auf eine Stellenanzeige, in der ein Nachtportier gesucht wird, Künstler bevorzugt. Er bekommt die Stelle. Ihm wird eingeschärft, dass Apartment 16 bereits seit über fünfzig leer steht und er es auf gar keinen Fall betreten darf, egal, was er hört oder sieht.

Der Job erfordert nicht viel, aber unter anderem, dass er sich um Anliegen der Bewohner kümmert und mehrere Kontrollgänge pro Schicht macht. Er hört unheimliches Poltern und wie aus der Ferne kommende Stimmen in Nummer 16. Er findet es in Barrington House nicht ganz geheuer. Er ist labil und das Namenlose greift nach ihm, er wird krank, als ob er Grippe hätte. 

Er sieht als einziger einen unheimlichen Jungen, der ihm auch in visionären Alpträumen begegnet und ihn "befreien" will, dass er nur noch die Wahrheit erkennt. Bald weiss Seth nicht mehr, wo ihm der Kopf steht, was real und vielleicht wahnhaft ist. Er lässt sich zunehmend gehen und betritt dann doch Nummer 16 - mit seltsamen Konsequenzen.

Apryl will wissen, was ihre Tante geplagt hat und forscht nach. Sie folgt einem Eintrag namens Hessen und findet heraus, dass dieser Felix Hessen war, ein Maler, der grauenvolle Dinge gemalt hat und nie berühmt wurde. Offenbar hatte Lillian ihn gekannt, weil er auch in Barrington House gelebt hatte. Anscheinend hatte er da, nicht lange nach dem Krieg mehr als einen Feind. Er war ein Anhänger Aleister Crowleys und hatte großes Interesse am Okkulten.

Einige Bewohner tun sich zusammen gegen Hessen und das hat unvorgesehene Konsequenzen bis hin zu Seth und Apryl, die verzweifelt versucht, das Geheimnis von Barrington House zu ergründen, nicht ahnend, dass die Hölle persönlich Logiergast in Nummer 16 ist. Doch wie kann das sein? Und ist das überhaupt die Hölle? Oder noch etwas viel Schlimmeres?

Das Buch hat 494 Seiten. Es fängt gemächlich an, aber dann akzeliert er das Tempo halsbrecherisch, bis einem vom Lesen die Augen und vom Blättern die Finger wehtun. Adam Nevill schreibt authentisch und voller Ideenreichtum. Ein ganzes Heer Musen muss ihn wohl geküsst haben. Die Spannung steigert sich bis zum angenehm-unangenehmen Stich der Nadelpointe. Mit Seth hat man streckenweise Sympathie und Empathie. Das Böse und der Horror kommen mit dem Schal von hinten angeschlichen, um sich dann ganz überraschend zu würgen. Spiegel kann ich jetzt nicht mehr unbefangen ansehen und Francis Bacon - Bilder auch nicht mehr. Ja, das Böse lebt in London und hat einen Namen - Boris Johnson, äh pardon Barrington House!

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Rezension zu "Im tiefen Wald" von Adam Nevill

Im tiefen Wald hört dich niemand schreien.
Faoiltiamavor 2 Jahren

Inhalt
Vier Freunde brechen auf zu einem Männertrip in die schwedische Wildnis. An sich eine gute Idee um alte Zeiten noch einmal aufleben zu lassen. Die Idee den Wanderweg zu verlassen ist aber keine Gute - die Gruppe verirrt sich. Der wahre Albtraum beginnt als man eine Ruine im tiefen Wald entdeckt.  

Meinung

Das Thema in Nevills Roman ist kein Neues. Ein Grüppchen bricht auf zu einer Wanderung in der Wildnis. Vier Männer, weite Landschaften und viele Kilometer zwischen ihnen und ihrem Ziel. 
Nevill greift die Thematik zwar auf, spielt aber mit den Klischees, die wir sonst kennen und erschafft etwas Neues. 
Meiner Meinung nach, baut Nevill eine wunderbar düstere Stimmung auf - das Gefühl der Beklemmung, des Verloren seins und auch der Unmut innerhalb der Gruppe wird gut deutlich. Man fühlt mit der Gruppe und fragt sich von Seite zu Seite mehr, was im Wald auf sie lauern mag. Gerade die Gruppendynamik wird vom Autor wunderbar herausgearbeitet und bringt einem die Tragweite der gesamten Situation sehr gut nahe.

Das Buch gliedert sich hierbei in zwei Teile. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber der erste Handlungsstrang hat den albtraumhaften Wanderausflug zum Thema, während der zweite Teil die Geschehnisse nach dem Ausflug beleuchtet. Hier erfahren wir nun auch endlich, was im tiefen Wald lauerte (zumindest in Teilen - hier ist die Fantasie des Lesers gefragt). Die Aufteilung schafft nun zwei Geschichten in einem Buch. Zwar hätte man beide Handlungsteile auch locker verbinden können, trotz allem verliert die Geschichte deshalb aber nicht an Spannung.

Nevill schafft mit "Im tiefen Wald" einen Horrorroman nachdem ich mich lange gesehnt habe. Er mischt klassische Horrorelemente mit neuen Ideen, nutz ein wenig nordische Mythologie und lässt in vielen Szenen durchblicken, dass er ein Herz für Black Metal hat.

Eines habe ich auf jeden Fall gelernt - mein nächster Urlaub sollte vielleicht doch kein Wanderausflug in die schwedische Wildnis sein.


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Rezension zu "Im tiefen Wald" von Adam Nevill

Nicht ganz stimmig
Kerty-Lvor 2 Jahren

In dem Buch "im tiefen Wald" von Adam Nevill geht es um vier alte Schulfreunde aus England, die gemeinsamen einen Kurzwanderurlaub in Schweden machen möchten.
Das Buch selbst startet mitten auf der Wandertour. Es liegen bereits erste Läsionen vor und es fehlt noch ein guten Stück des Weges. Aufgrund des Zustandes zwei der Freunde entscheidet sich dir Gruppe für einen "Abkürzung" durch einen Wald.
Diese Entscheidung sollen die vier noch sehr bereuen. Kurze Zeit im Wald angekommen, begegnet Ihnen in den Bäumen ein drappierter Tierkadaver und das Gehölz erweist sich unwegsam. Nach einiger Zeit treffen die vier auf eine alte Hütte mitten im Wald und dort soll der Horror erst richtig beginnen.
Mir persönlich hat etwas der Einstieg in die Geschichte gefehlt. Die Geschehnisse in der Hütte fand ich zudem eher verwirrend.
Der weitere Weg ist recht spannend, doch zwischendurch bauen sich immer wieder Stellen auf, wo man auf eine Wandlung der Story hofft, aber nichts passiert. Ich habe mich des öfteren gefragt, was die ganzen Seiten noch passieren soll...
Dann nimmt die Story eine sehr starke und bis dahin nicht zu erkennende Wendung an.
Doch auch in dem Teil war ich hin und wieder von Stellen fast schon genervt, da Sie für mich einfach keinen Sinn ergeben haben oder langweilig waren.
Gegen Ende nimmt die Story dann nochmal richtig Fahrt auf und Zusammenhänge, Geschehnisse, Handlungen werden erklärt, erhalten einen Sinn und die Story wird endlich zu einem Ganzen.
Dennoch wirkt das Ende unwirklich und herbeigeführt. Da ich ungern zu viel verraten möchte, kann ich leider nicht mehr dazu schreiben.

Alles in allem gab es sehr spannende Abschnitte, aber eben auch Abschnitte, die einfach zu lang dauerten oder sich wiederholten.
Wirklich in seinen Bann gezogen hat mich das Buch leider nicht, daher "nur" drei Sterne. Die Story hat generell eine Menge geboten, aber es hätte an vielen Stellen kürzer und kanckiger sein können.
Das Buch fällt unter Horror, man sollte aber definitiv auch etwas Fantasie mitbringen.

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