Adam Nevill Apartment 16

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Inhaltsangabe zu „Apartment 16“ von Adam Nevill

Ein Horror-Thriller der neuen Dimension! Im Barrington House, einer exklusiven Londoner Wohnanlage, ist das Apartment 16 frei. Keiner geht rein, keiner kommt raus – und das bereits seit fünfzig Jahren. Und das ist auch gut so. Denn manche Dinge sollten besser im Verborgenen bleiben. Doch dann kommt die junge Amerikanerin Apryl nach London, um die Erbschaft ihrer Großtante Lillian anzutreten. Apryl beginnt Nachforschungen über das Barrington House anzustellen. Im Zuge ihrer Recherchen öffnet sie auch die Tür zu Apartment 16. Sie wird sich wünschen, sie hätte es nicht getan ...

eine beklemmende Atmosphäre und verstörend, nichts für schwache Nerven. teilweise etwas langatmig.

— CorneliaP
CorneliaP

Wurde mir zu langatmig und ich habe es schlussendlich nicht zu ende gelesen...

— EssentialAge
EssentialAge

Tolle Idee, aber zeitweise etwas langatmig.

— Suse33
Suse33

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  • Tolle Idee - unausgegorene Umsetzung

    Apartment 16
    Marakkaram

    Marakkaram

    09. April 2014 um 18:02

    Eine Tür ging auf. Da drinnen. Irgendwo im Dunkeln, wo er nichts erkennen konnte. Auf halben Weg den Korridor entlang. Sie schnappte auf und öffnete sich weit. Zuerst quietschte es, dann knallte sie gegen die Wand. Er bewegte sich nicht und wagte nicht zu blinzeln. Starrte einfach nur hinein und wartete darauf, dass etwas aus dem Dunkeln trat... Bereits seit 50 Jahren steht das Apartment 16 in Barrington House, einer exklusiven Wohngegend im teuersten Viertel Londons, leer. Düstere Legenden ranken sich um die Wohnung, denn einst sollen sich dort grauenhafte Dinge zugetragen haben und noch immer geht eine eigentümliche Bedrohung von den Räumlichkeiten aus.... Als Apryl erfährt, dass Lillian, ihre kaum gekannte Großtante, ihr ihre Wohnung vererbt hat, kann sie ihr Glück kaum fassen und reist sofort nach London. Doch dort angekommen stellt sie ziemlich rasch fest, dass Lillian unter sehr mysteriösen Umständen gestorben ist und in panischer Angst vor etwas lebte. Und obwohl auch Apryl`s eigene Beklemmung mit jedem Tag, den sie in Barrington verbringt, wächst, ist sie entschlossen, den Tod ihrer Tante zu klären. Aber jede Spur führt zu Apartment 16 und je näher sie der Lösung des Rätsels kommt, desto größer wird ihre Angst ~ und sie hat allen Grund sich zu fürchten, denn die Tür zu Apartment 16 ist das Tor zur Hölle... * * * Wow, hab ich gedacht und mich gefreut mit Adam Nevill einen neuen Horror-Autor entdeckt zu haben. Apartment 16 hörte sich vielversprechend an und schien alle Zutaten für einen atmosphärisch dichten Horrorroman zu haben. Naja, -da- waren die Zutaten, nur hat der Autor es nicht geschafft, etwas Tolles damit zu erschaffen. Schade, um so viel verschenktes Potential. 490 Seiten auf denen nicht wirklich viel passiert. Die eigentlich recht kurze Hauptthematik verliert sich immer wieder in viel, viel Geschwafel und gefühlt endlosen, langatmigen Drumherum-Handlungen, die einfach nicht hätten sein müssen und die mir auch jetzt schon kaum noch präsent sind. Dadurch steht die Story sich oft selbst im Weg und nimmt sich selbst die Spannung. Leider kann man Adam Nevill auch nicht mit einem Stephen King vergleichen, der sich auch sehr oft in Nebensächlichkeiten verliert, der andererseits aber auch hierfür ein geniales Erzähltalent hat. Dieses "Storyteller-Gen" hat Adam Nevill so gesehen nicht. Seiner Geschichte fehlt es durchweg an Atmosphäre, an "guten" und spannenden Momenten und sympatischen oder auch unsympathischen Protagonisten. Denn auch diese waren ziemlich unausgegoren, flach und farblos. So habe ich z.B. erst am Ende des Buches erfahren, das Apryl eine wirklich attraktive Frau ist und auch durchaus mit ihren Reizen umzugehen weiß. Mir erschien sie immer als graue Maus und Mauerblümchen. Sie war nicht wirklich greifbar für mich und ich hatte überhaupt keinen Bezug zu ihr. Auch der Nachtportier Seth, die zweite Schlüsselfigur, bleibt sehr, sehr blass und uninteressant. Auch zu ihm konnte ich keinerlei emotionale Verbindung aufbauen. Und so haben mich die einzelnen Schicksale/Situationen nicht berührt. Man kann es nicht anders sagen: Die Figuren konnten das Buch nicht tragen, - jedenfalls nicht über eine so lange Strecke. Doch noch schlimmer war die fehlende Atmosphäre, denn es war ja eigentlich alles vorhanden: unheimliche Bilder, verrottete Apartments, Geräusche aus leeren Wohnungen etc. Und noch während ich dies schreibe, ärgere ich mich schon wieder, wie man so eine klasse Grundidee so verschenken kann. Schade! Meine kleine Hoffnung lag dennoch auf dem Schluss. Mit einem gut durchdachten und cleverem Ende, kann man mich immer begeistern, aber hier driftet der Autor noch einmal richtig ab und schlüssig war da für mich gar nichts mehr... Aber es gibt auch Positives. Da wäre zum Einen der schön flüssige, nicht zu ausfallende Schreibstil. Der hat mir wirklich sehr gefallen und man hat das Buch dadurch recht zügig durchgelesen. Zum Anderen die Kerngeschichte, die ich von der Idee her einfach großartig fand. Wäre da nicht die Umsetzung... Fazit: Tolle Grundidee ~ leider total unausgegoren umgesetzt. So hat mich das komplette Buch ziemlich unbefriedigt zurückgelassen. Schade, es hätte doch so schön werden können. Dies war mein erstes Buch von Adam Nevill und es konnte den Erwartungen leider nicht standhalten. Ob ich nochmal einen Versuch starte.... da bin ich mir noch nicht sicher.

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  • Horror? Nun ja

    Apartment 16
    harakiri

    harakiri

    27. July 2013 um 13:37

    London, Barrington House. Apryl erbt von ihrer Großtante ein Apartment in einer Wohnanlage. Da sie die Tante nicht kannte will sie sie über deren Tagebücher näher kennen lernen. Doch was dort geschrieben steht ist nicht das, was sie erwartet hat. Warum konnte ihre Tante London nicht verlassen und nach Amerika zurück kehren? Hat der verschwundene Maler Felix Hessen etwas damit zu tun? Und wer huscht immer wieder durch ihre Wohnung? Gleichzeitig sieht der Hausmeister der Anlage, Seth, einen kleinen Jungen mit Kapuze, den nur er sehen kann und der ihn immer wieder in eine bestimmte Wohnung locken will: Apartment 16.  Auch die anderen Bewohner des Hauses sind nicht sehr zugänglich, verschroben, missmütig und in sich selbst verkrochen. Doch eins ist allen gemeinsam: sie hören Stimmen und Möbelrücken im unbewohnten Apartment 16. Apryl will den Geschehnissen auf den Grund gehen und tappt bald in eine Falle…. Eigentlich eine ganz gut konstruierte Geschichte, die leise anfängt und sich immer mehr steigert. Anfangs huschen Geister durch Spiegel und die Protagonistin stöbert im Apartment ihrer Tante umher. Ganz langsam steigert sich die Spannung und bleibt bis fast zum Ende auf demselben Level. Einzig Seth‘ Visionen bringen etwas Horror in die Story. Erst ganz am Schluss kommt noch ein wenig Spannung auf, aber die ist leider etwas schnell abgehandelt. Ich konnte mich manchmal schwer in die Handlung finden, vielleicht weil alles Spannende schon passiert war und in der Vergangenheit in der dritten Person erzählt wurde. So nimmt man keine persönliche Bindung zu den Protagonisten auf und fiebert auch nicht so mit.  Die Ausführungen rund um den Maler Hessen fand ich stellenweise sehr ermüdend und langweilig, weil sehr viele Fachausdrücke enthalten waren, die ein Leser ohne Kunststudium kaum verstehen kann. Manche Episoden fand ich schlicht überflüssig und man hätte einiges weg lassen können, was der Spannung nicht geschadet, im Gegenteil – vielleicht eher genutzt hätte.  Fazit:  Ein etwas schwer zu lesender Horrorroman, dem 100 Seiten weniger sicherlich gut getan hätten.   

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  • Rezension zu "Apartment 16" von Adam Nevill

    Apartment 16
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2013 um 21:20

    Ich bin ziemlich enthusiastisch an den Nachfolger von "Im tiefen Wald" herangegangen und bin, ehrlich gesagt, etwas enttäuscht worden. Das Buch ist zwar athmosphärisch sehr dicht und auch gruselig, aber die Handlung hat mich irgendwie nicht gepackt. Auch wenn das Buch für mich definitiv kein Pageturner war, muss ich doch sagen, dass Adam Nevill großes Potential hat und ich sein nächstes Buch dennoch auf jeden Fall lesen werde.

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