Adam Nevill Der letzte Tag

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Tag“ von Adam Nevill

Kyle Freeman, ein aufstrebender junger Dokumentarfilmer, erhält das beste Angebot seines Lebens: Er soll einen Beitrag über eine mysteriöse Sekte drehen, deren Mitglieder zusammen mit ihrer Anführerin Schwester Catherine ein grausames Ende fanden. Kyle und sein Kameramann Dan gehen an die Arbeit, doch bald machen seltsame Geräusche und merkwürdige Erscheinungen die Dreharbeiten zum Horrortrip. Schwester Catherine mag zwar tot sein, das hält sie aber noch lange nicht davon ab, Dan und Kyle die Hölle auf Erden zu bereiten ...

Viel zu langatmig...

— PeWa

Vom Thema her spannend und auch gut geschrieben, streckenweise aber sehr langatmig! Daher nur 4 Sterne!

— Yvi

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  • Viel zu langatmig...

    Der letzte Tag

    PeWa

    09. August 2017 um 20:21

    Die Independant-Filmemacher Kyle und Dan können mehr schlecht als recht von ihrem Beruf leben, über die Runden kommen sie quasi nur, indem sie verhasste Hochzeits- oder Geburtstagsaufträge annehmen. Plötzlich tritt Maximilian Solomon in ihr Leben und möchte, dass sie einen hochbezahlten Job übernehmen. Der Hintergrund verspricht spannend zu sein und das Geld lockt, so sehen die beiden auch gerne über die seltsamen Drehbedingungen hinweg und nehmen den Job an. Sie ahnen nicht in welche Gefahr sie sich dadurch begeben und alle die dieses Wespennetz aufscheuchen bezahlen dafür mit ihrem Leben.Als ich das erste Mal von diesem Buch hörte ging mir sofort eine gruselige Geistergeschichte durch den Kopf, welche ich in der Regel sehr gerne lese. Leider hat mich bei diesem Buch dann etwas anderes erwartet.Zuerst zum Schreibstil. Nevill schreibt sehr beschreibend, teilweise blumig, trifft mit seinen Vergleichen aber für mich nicht ins Schwarze. Seine Beschreibungen hinterließen oft ein großes Fragezeichen in meinem Kopf anstatt ein detailliertes Bild zu entwerfen. Zudem hat er es in meinen Augen nicht geschafft eine emotionale Ebene zu den Charakteren aufzubauen, so dass sich der Leser ständig seines Lesens bewusst ist und nicht mit der Geschichte verschmilzt. Man bleibt eben die ganze Zeit unbeteiligter Beobachter und fühlt sich auch so.Seine Charaktere, allen voran die beiden Protagonisten Kyle und Dan, baut Nevill sehr sachlich auf. Plötzlich auftretende Gefühls- bzw. Angstausbrüche werden schnell wieder durch nüchterne Denkweisen ersetzt. Man erfährt kaum etwas von der Vorgeschichte aller Beteiligter, ausgenommen es hat etwas mit dem aktuellen Filmprojekt zu tun. Für mein Empfinden ist es daher schwierig Sympathie oder auch Antipathie zu diesen Charakteren aufzubauen, sie sind einem einfach irgendwo egal.Die Geschichte an sich dümpelt ziemlich lange vor sich hin und verliert sich in langweiliger Filmarbeit. Unzählige Male werden Themen wie Beleuchtung, Schnitt, Perspektive etc. diskutiert und so vergeht Seite um Seite. Das bedeutet aber nicht, dass nicht ziemlich schnell spannende, gruselige Dinge passieren. Dies ist der Fall, jedoch gehen diese guten Momente in der Nüchternheit des Buches unter. Etwa nach der Hälfte des Buches wurde das Geschehen besser, spannender, realistischer. Man nahm den Charakteren die Gefühlsregungen ab und ich als Leser atmete erleichtert auf, da ich mir nun doch noch eine spannende zweite Hälfte erhoffte. Nevill schaffte es jedoch nicht den Lichtschimmer aufrecht zu erhalten und verlor sich schon bald wieder in nüchterner Sachlichkeit und Filmarbeit. Das, was den Protagonisten in diesem Buch passiert, müsste in meinen Augen einfach sehr viel drastischere Auswirkungen auf die Charaktere haben und deren Handeln stärker beeinflussen. Angst ist ein sehr starkes Gefühl und gepaart mit dem Überlebenswillen eine immense Antriebsfeder, ob nun zur Flucht oder zum Angriff ist eine andere Sache.Nevill hat dieses Buch ähnlich den Filmen "Blair Witch Project" oder "Paranormal Activity" aufgezogen. Sollte man als Leser diese Filme mögen und sich sowas auch gut niedergeschrieben vorstellen können, so könnte "Der letzte Tag" ein interessantes Buch darstellen. Ich fand sowohl diese Filme als auch dieses Buch größtenteils langweilig und habe mich durch die fast 600 Seiten hindurchgequält.

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  • Schwache Story und viel zu lang

    Der letzte Tag

    mercurial_mind

    "Der letzte Tag" erzählt die Geschichte eines jungen Filmemachers, dem die Gelegenheit geboten wird, eine aufsehenerregende Dokumentation über die psychopathische Führerin einer Sekte zu drehen. Während er auf den Spuren lebender und verstorbener Zeitzeugen wandelt, hat er paranormale Erlebnisse. Er erfährt von Morden, Selbstmorden und anderen grausamen Geschehnissen zu jener Zeit, als die Sekte aktiv war, welche auf die geschickten Manipulationen der Sektenmitglieder durch ihre Führerin zurückzuführen sind. Was sich nach spannendem Thriller anhört, ist lediglich eine endlose Aneinanderreihung von Dialogen, in welchen die lange zurückliegenden Ereignisse beschrieben werden, ohne dass etwas Nennenswertes passiert und ohne dass die Geschichte in der Gegenwart vorankommt. Trotz des sehr guten Schreibstils ist dieses Buch unglaublich langweilig zu lesen und mit 590 Seiten hoffnungslos zu lang geraten. Diese beinahe lächerlich wirkende Story hätte man auf höchstens 300 Seiten erzählen können, dann wäre sie vielleicht sogar halbwegs interessant geworden. Statt dessen wird ständig um den heißen Brei herumgeredet, Dialoge werden in die Länge gezogen, indem die immer gleichen Aussagen wiedergekäut werden, und der Leser wird mit der Ankündigung schrecklicher Ereignisse bei der Stange gehalten, die jedoch nie eintreffen, jedenfalls nicht in der Form, wie sie nötig wären, um die Geschichte wirklich mitreißend zu machen. Kurz vor Ende des Buches wird eine Art "Aufklärung" der unerklärlichen Vorgänge gegeben, die ihrerseits enttäuschend und kaum nachvollziehbar ist. Dieses Buch ist überhaupt kein Vergleich mit Adam Nevills "Im tiefen Wald", der ein toller, gelungener Horror-Roman ist. Kaum zu glauben, dass ein Schriftsteller es fertigbringt, zwei qualitätsmäßig derart unterschiedliche Bücher zu schreiben. "Der letzte Tag" bringt es ausschließlich wegen des lebhaften Schreibstils auf zwei Sterne, im übrigen ist dieser Roman ein totaler Flop.

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    • 2

    Arun

    12. April 2014 um 13:56
  • Größtenteils langweilig

    Der letzte Tag

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. April 2013 um 17:52

    Die Independant-Filmemacher Kyle und Dan können mehr schlecht als recht von ihrem Beruf leben, über die Runden kommen sie quasi nur, indem sie verhasste Hochzeits- oder Geburtstagsaufträge annehmen. Plötzlich tritt Maximilian Solomon in ihr Leben und möchte, dass sie einen hochbezahlten Job übernehmen. Der Hintergrund verspricht spannend zu sein und das Geld lockt, so sehen die beiden auch gerne über die seltsamen Drehbedingungen hinweg und nehmen den Job an. Sie ahnen nicht in welche Gefahr sie sich dadurch begeben und alle die dieses Wespennetz aufscheuchen bezahlen dafür mit ihrem Leben. Als ich das erste Mal von diesem Buch hörte ging mir sofort eine gruselige Geistergeschichte durch den Kopf, welche ich in der Regel sehr gerne lese. Leider hat mich bei diesem Buch dann etwas anderes erwartet. Zuerst zum Schreibstil. Nevill schreibt sehr beschreibend, teilweise blumig, trifft mit seinen Vergleichen aber für mich nicht ins Schwarze. Seine Beschreibungen hinterließen oft ein großes Fragezeichen in meinem Kopf anstatt ein detailliertes Bild zu entwerfen. Zudem hat er es in meinen Augen nicht geschafft eine emotionale Ebene zu den Charakteren aufzubauen, so dass sich der Leser ständig seines Lesens bewusst ist und nicht mit der Geschichte verschmilzt. Man bleibt eben die ganze Zeit unbeteiligter Beobachter und fühlt sich auch so. Seine Charaktere, allen voran die beiden Protagonisten Kyle und Dan, baut Nevill sehr sachlich auf. Plötzlich auftretende Gefühls- bzw. Angstausbrüche werden schnell wieder durch nüchterne Denkweisen ersetzt. Man erfährt kaum etwas von der Vorgeschichte aller Beteiligter, ausgenommen es hat etwas mit dem aktuellen Filmprojekt zu tun. Für mein Empfinden ist es daher schwierig Sympathie oder auch Antipathie zu diesen Charakteren aufzubauen, sie sind einem einfach irgendwo egal. Die Geschichte an sich dümpelt ziemlich lange vor sich hin und verliert sich in langweiliger Filmarbeit. Unzählige Male werden Themen wie Beleuchtung, Schnitt, Perspektive etc. diskutiert und so vergeht Seite um Seite. Das bedeutet aber nicht, dass nicht ziemlich schnell spannende, gruselige Dinge passieren. Dies ist der Fall, jedoch gehen diese guten Momente in der Nüchternheit des Buches unter. Etwa nach der Hälfte des Buches wurde das Geschehen besser, spannender, realistischer. Man nahm den Charakteren die Gefühlsregungen ab und ich als Leser atmete erleichtert auf, da ich mir nun doch noch eine spannende zweite Hälfte erhoffte. Nevill schaffte es jedoch nicht den Lichtschimmer aufrecht zu erhalten und verlor sich schon bald wieder in nüchterner Sachlichkeit und Filmarbeit. Das, was den Protagonisten in diesem Buch passiert, müsste in meinen Augen einfach sehr viel drastischere Auswirkungen auf die Charaktere haben und deren Handeln stärker beeinflussen. Angst ist ein sehr starkes Gefühl und gepaart mit dem Überlebenswillen eine immense Antriebsfeder, ob nun zur Flucht oder zum Angriff ist eine andere Sache. Nevill hat dieses Buch ähnlich den Filmen "Blair Witch Project" oder "Paranormal Activity" aufgezogen. Sollte man als Leser diese Filme mögen und sich sowas auch gut niedergeschrieben vorstellen können, so könnte "Der letzte Tag" ein interessantes Buch darstellen. Ich fand sowohl diese Filme als auch dieses Buch größtenteils langweilig und habe mich durch die fast 600 Seiten hindurchgequält.

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