Adam Rex Smek for President

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Inhaltsangabe zu „Smek for President“ von Adam Rex

Smek for President! In der Fortsetzung von Happy Smekday möchte der Boov J.Lo New Boovworld besuchen, die sich auf einem der Monde des Planeten Saturn befindet. Jedoch wird er dort immer noch strafrechtlich gesucht, war er doch in Buch 1 dafür verantwortlich, dass die Gorg zur Erde gefunden haben. J.Lo wünschte sich mittlerweile, er könnte in die Vergangenheit reisen und sich selbst daran hindern, das Signal versehentlich an die Gorg auszusenden. Allerdings ist für die 13-jährige Gratuity klar, dass, wenn die Gorg nie zur Erde gekommen und wieder in die Flucht geschlagen worden wären, die Boov nie beschlossen hätten, die Erde auch wieder zu verlassen. Doch sie lässt J.Lo seinen Wunschtraum, da sie glaubt, dass er eh nie in Erfüllung gehen wird.

Großartig, wenn auch nicht ganz so witzig wie der erste Teil.

— Reni13

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  • Handlung schwächer als im Vorgängerband, aber wieder mit genialem Humor und Comiceinlagen

    Smek for President

    anette1809

    05. January 2016 um 13:20

    Wiederum wird "Smek for President" wie auch der erste Teil aus der Ich-Perspektive von Tip erzählt. Im Gegensatz zur Vorgeschichte ist es allerdings eine normale Icherzählung in Vergangenheitsform und keine Aufsatzform wie in "Happy Smekday", was ich sehr einfallsreich fand. Aufgelockert und ergänzt wird die Geschichte wieder durch etliche Comiceinschübe. Die Geschichte spielt diesesmal in der "Neuen Boovwelt", einem Mond des Saturns, den die Boov nach dem Rückzug von der Erde als neue Heimat ausgewählt haben. Als einziger Boov auf der Erde keimt in J.Lo leichte Sehnsucht nach seinem Volk auf und Tip kann nach den gemeinsamen Erlebnissen mit J.Lo nach der Invasion der Gorg auf der Erde wieder ein Abenteuer gebrauchen. Da kaum einer weiß, dass es Tip und J.Lo waren, die die Erde - und damit auch die Boov - vor den Gorg gerettet haben, wird J.Lo von seinem Volk immer noch strafrechtlich verfolgt. Erinnern wir uns: in "Happy Smekday" hatten die Boov die Erde besetzt und die Menschen in einem Staat der U.S.A. zusammengepfercht, ihrer Erzfeinde die Gorgs hatten jedoch auf Grund einer versehentlich abgesetzten digitalen Nachricht von J.Lo den neuen Aufenthaltsort der Boov ausfindet gemacht und sind diesen auf die Erde gefolgt, um sie ihrerseits einzunehmen. So sind die Boovs auf Grund von Tips und J.Los Taten ihre ewigen Verfolger losgeworden, andererseits haben sie aber auch ihren zuletzt gewählten Heimatplaneten aufgeben müssen. Da die Boov einerseits technisch sehr weit entwickelt sind, ihnen anderseits ein sehr engstirniges und dickköpfiges Denken eigen ist, interessieren sie sich eigentlich nur für die negativen Folgen von J.Lo's Handeln. J.Lo seinerseits würde das Vergangene gerne ungeschehen machen, wobei es Tip nicht gelingen will ihm begreiflich zu machen, dass damit die Erde immer noch unter der Herrschaft der Boov stehen würde. Als Gegenspieler von der Erde auf dem neuen Boovplaneten auftauchen und J.Lo mithilfe einer selbstgebauten Zeitreisemaschine in die Vergangenheit zurückreisen will, ist das Chaos perfekt... Auch wenn sich die Handlung verwickelt anhört, ist es dennoch nicht sonderlich wichtig die Vorgeschichte aus "Happy Smekday" zu kennen beziehungsweise intensiv in Erinnerung zu haben. Die Vorgeschichte wird gerade ausführlich genug erwähnt, um einerseits Leser des ersten Bandes nicht zu langweilen, andererseits dem Handlungsstrang folgen zu können, auch wenn man Tips und J.Lo's Vorgeschichte nicht kennt oder das Lesen derselbigen zu lange her ist. Zudem unterscheidet sich die Geschichte von der Handlung sehr vom ersten Band, da die Geschichte dort in sich abgeschlossen war und die neuen Abenteuer der beiden Freunde auf einem anderen Planeten mit teilweise neuen Protagonisten spielen. Der zweite Band der Abenteuer von Tip und J.Lo konnte mich zwar nicht ganz mit einer so innovativen und fantasievollen Handlung begeistern wie "Happy Smekday", trotzdem punktet Adam Rex wieder mit zahlreichen verrückten Ideen und detailreich ausgearbeiteten Szenarien. Des weiteren konnte ich die Geschichte ein Stück weit freier genießen, da ich beim Lesen von Band 1 immer den Film in Gedanken hatte, den ich vor dem Buch angesehen hatte. Wer Adam Rex' ausgefallenem Mix aus Weltraumabenteuer gepaart mit Comicszenen aus "Happy Smekday" verfallen war, kann getrost auch zu "Smek for President" greifen, auch wenn die Handlung mit dem Vorgängerroman nicht ganz mithalten kann. Reihen-Info: Happy Smekday (The true meaning of Smekday) - seit April 2015 auch als Taschenbuch erhältlich, die Verfilmung seit Juli 2015 unter dem Titel "Home - Ein smektakulärer Trip" Smek for President (Smek for president)

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  • Smek for President – fantastisch bunte SciFi Dystopie mit glücklichem Ausgang und viel Humor

    Smek for President

    thursdaynext

    01. September 2015 um 21:04

    Gratuity Tucci alias Tip, im mitreißenden und umwerfenden Vorgängerband „Happy Smekday“ erfolgreiche Welten- und Boov Retterin, ist wieder da. J. Loo, der begnadete Techniker – Boov mit der charmant-kreativen Grammatik lebt mittlerweile unbekannterweise bei Tip, ihrer Katze Sau und ihrer Mom. Eine Rückkehr zur neuen Boov Welt ist ihm unmöglich, gilt er dort doch noch immer als Staatsfeind und „Petzer“. Auch das mit dem unbekannt funktioniert nicht so ganz, denn: „Naja…“ J.Loo zuckte mit den Schultern oder versuchte es zumindest. Zum Schulterzucken braucht man Schultern. „Nur so ein Mann an der Straßenecke. Ich hätte einfach bei Rot drübergehen sollen. Ein Boov muss sich nicht von Menschensgesetzen vorzuschreiben lassen, was er zu tun und zu lassen hat.“ „Das sieht die Polizei aber sicher anders und du hast in letzter Zeit oft genug im Gericht herumgehangen.“ J.Loo pflanzte sich auf den Fußhocker. „Ich bin ein Rebell“ flüsterte er. „Gefangener einer Welt, die mich nicht versteht.“ „Du bist definitiv speziell…“ „Ein Gefangener…“ So bleibt es nicht aus, dass J. Loo zusammen mit Tip einen Ausflug in die neue Boovwelt plant. Unausbleiblich ist auch die eher ablehnende Haltung von Tips Mom zum geplanten Weltalltrip ihrer minderjährigen Tochter. “Was?” Es klang nicht mal mehr wie ein richtiges Wort. Mom war zu einem glupschäugigen, heiseren Raubvogel mutiert.” Derartiges elterliches Benehmen löst bei einer roadtriperfahrenen 13-Jährigen Weltenretterin vorhersehbare Rebellion aus. Besonders, weil sie mit der Wandlung ihrer Beziehung noch nicht vertraut und davon iriitiert ist. War Tip im ersten Band noch völlig auf sich allein gestellt, übernimmt ihre Mom nun die Erzeihungsverantwortung und diese sehr ernst um nachzuholen, was sie davor versäumt hatte. Beide sind gereift und müssen sich an diese neue Situation erst gewöhnen. Die Kommunikation ist definitiv ausbaufähig. Ergo: Tip und J.Loo begeben sich mit Slushius Zwei, natürlich modifiziert, auf die Reise. Dank J.Loos großartiger technischer Fähigkeiten sind sie erstaunlich schnell am Ziel. Gut so, denn die Aussicht im und auf’s All ist relativ langweilig, bis auf den Saturn. Dazu sind Tips Wortwahl, die Erlebnisse und ihre aus der Ich – Perspektive erzählten Reiseerlebnisse unschlagbar fesselnd. “Der Saturn ist atemberaubend schön. Wenn man den Saturn ansteuert fühlt man sich als wäre man mit voller Wucht der gesamten Weltraumschöpfung auf einmal ausgesetzt.” Glücklich angedockt an der schönen neuen Boovwelt, nimmt dann das Unheil seinen Lauf. Nicht nur, dass die Schwerkraft geringer als auf der Erde ist, womit Tip klarkommen muss, sie wird auch noch von einer Werbeblase, die sie zu lang beachtete verfolgt und J. Loo wird als der Weltenzerstörer und “Petzer” enttarnt was seine Inhaftierung und infolgedessen eine aufreibende, rasante Befreiungsaktion von Tip zur Folge hat, in deren Verlauf die beiden sich auf der Flucht in einer seltsamen Welt voller Feinde bewegen, die zudem noch innenpolitische Schwierigkeiten hat. Wird es J. Loo und Tip gelingen, sich allen Gefahren zu entziehen und zurück zur Erde zu kommen? Und wird Tip ihre persönlichen Probleme mit Mom erkennen und damit zurecht kommen? Die rasante Action, in der ein Ereignis bereits vom nächsten überrollt wird, entfaltet zwar ein farbenfrohes Alienuniversumkopfkino, welches die Probleme und Gefühlswelt anfangspubertierender Kinder gut illustriert, denn auch diese wähnen sich mit Einsetzen der Hormonproduktion doch oft in einer fremden Welt, voller unentzifferbarer Geschehnisse, und Tip bietet sich dank ihrer burschikosen straighten Art als dankbare Identifikationsfigur, für beide Geschlechter an. Mir hätte ein wenig Entschleunigung allerdings besser gefallen, gerade um Tips Einsichten und Erkenntnisse sacken zu lassen. Ihnen Raum zu geben, die Gehirne der jugendlichen Leser zu infiltrieren und anzuregen. Womöglich unterschätze ich damit aber auch die Zielgruppe der 11 – 14 jährigen, da diese mittlerweile allein durch die Medien schon gewohnt sind, Inhalte in Rasanz zu konsumieren. Rast bieten die übersichtlich strukturierten Comiceinschübe, die zudem noch Hintergrundwissen zum ersten Band vermitteln. Sicher ist: Der Humor kommt in diesem Science Fiction zu vollster Entfaltung. Gemäßigte Gesellschaftskritik an American Way of Life, politischen Systemen, ihren Vertretern und Konsum, transportiert durch eine fremde Lebensform, die Boov – die den Menschen in diesen Belangen doch sehr ähnlich, wenn auch auf fremdartige, dabei wiedererkennenswerte Weise sind – kommt ebenfalls nicht zu kurz. Wir haben uns Band 1 “Happy Smekday” als Hörbuch gegönnt und waren sehr angetan, auch über die Altersgrenzen hinweg. Eine Warnung möchte ich allerdings noch loswerden. Der Kinofilm “Home“ zu “Happy Smekday” also dem Vorgängerband ist nur schwach angelehnt an den Roman, und in derart bonbonbunten, knalligen Farben und unteriridsch flacher Grafik lieblos am Computer hergestellt, dass ich mich immer noch über die Auszeichnung mit: “Prädikat besonders wertvoll” wundere. Zudem basiert der Plot völlig auf J. Loo und der Boovschen Besiedelung der Erde. Wobei J. Loo diesen Namen im Film nicht einmal trägt. Die Entwicklung Tips bleibt fast völlig außen vor, zugunsten billiger tränendrüsendrückender Schnulzszenen und die Begleitmusik! Sie ist grauenhaft! Schön ist das nicht. Mit seinen beiden Romanen aber hat Adam Rex ein faszinierendes SciFi-Szenario mit Lebensklugheit und fantastisch-fabulierender Erzählkunst geschaffen, dass man sich und seinen Kindern nicht entgehen lassen sollte.

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