Adam Ross

 3.4 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Mister Peanut, Ladies & Gentlemen und weiteren Büchern.
Adam Ross

Lebenslauf von Adam Ross

Adam Ross wurde in New York geboren. Diverse Erzählungen erschienen von ihm in literarischen Magazinen. Mit seinem ersten Roman »Mister Peanut« wurde Ross in den USA erfolgreich. Sein Roman wurde mittlerweile in mehrere Sprachen übersetzt. Adam Ross ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Alle Bücher von Adam Ross

Mister Peanut

Mister Peanut

 (14)
Erschienen am 14.05.2012
Ladies & Gentlemen

Ladies & Gentlemen

 (1)
Erschienen am 12.03.2012
Mister Peanut: Roman

Mister Peanut: Roman

 (0)
Erschienen am 14.05.2012
Ladies & Gentlemen: Erzählungen

Ladies & Gentlemen: Erzählungen

 (0)
Erschienen am 12.03.2012
Mister Peanut

Mister Peanut

 (1)
Erschienen am 14.02.2011
Mister Peanut

Mister Peanut

 (0)
Erschienen am 09.03.2011
Mr. Peanut

Mr. Peanut

 (0)
Erschienen am 22.06.2010
Ladies and Gentlemen

Ladies and Gentlemen

 (0)
Erschienen am 26.07.2012

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Adam Ross

Neu
Lilli33s avatar

Rezension zu "Mister Peanut" von Adam Ross

Szenen dreier Ehen
Lilli33vor 8 Monaten

Gebundene Ausgabe: 492 Seiten

Verlag: Piper (24. Februar 2011)

ISBN-13: 978-3492052924

Originaltitel: Mr. Peanut

Preis: als HC vergriffen

auch als E-Book und als Taschenbuch erhältlich


Szenen dreier Ehen


Inhalt:

David liebt seine Frau Alice irgendwie, und doch träumt er immer wieder ihren (gewaltsamen) Tod. Er schreibt sogar ein Buch darüber. Als Alice dann wirklich stirbt, steht David natürlich unter Verdacht. Aber auch die ermittelnden Detectives Sheppard und Hastroll können ein Lied von den Tücken der Ehe singen.


Meine Meinung:

Sehr geschickt verwebt Adam Ross drei Handlungsstränge in seinem Debütroman. Darin seziert er drei Ehen, die von David und Alice Pepin, Sam und Marilyn Sheppard sowie Ward und Hannah Hastroll. Er nimmt damit auch Bezug auf den wahren Fall des Samuel Sheppard, der 1954 wegen Mordes an seiner Frau verurteilt wurde, später aber freigesprochen wurde. 


Alle drei Ehen drehen sich im Kreis und treten auf der Stelle. Hier wird immer wieder passend M.C. Escher eingestreut, dessen verwirrende Bilder denen dieser Ehen gleichen. Bezeichnend auch, dass eine tragende Figur sich Möbius nennt. Akribisch beleuchtet Ross das Liebesleben der drei Paare, das immer wieder in Hass umzuschlagen droht. Er zeigt die Gleichgültigkeit, den Egoismus, die Verzweiflung der einzelnen Protagonisten. Er zeigt, dass sie nicht miteinander, aber auch nicht ohne den Partner leben können und wollen. 


Abgesehen von einigen Längen, wo die Beschreibungen meiner Meinung nach zu sehr ausufern, konnte mich die Erzählung von Anfang bis Ende fesseln. Es fiel mir leicht, mich in die Charaktere hineinzuversetzen, auch wenn keiner von ihnen richtig sympathisch ist. 


Fazit:

Ein Roman, der trotz aller Absurdität der Wirklichkeit ähnelt und sicher noch lange nachhallt.


★★★★☆


Kommentieren0
3
Teilen
walli007s avatar

Rezension zu "Mister Peanut" von Adam Ross

Was ist echt?
walli007vor 4 Jahren

Als Entwickler von Videospielen könnte David Pepin ein sorgenfreies Leben führen. Doch so einfach ist es nicht. Zwar liebt er seine Frau Alice, doch immer häufiger stellt er sich vor, wie es wäre, wenn sie tot wäre, wenn er sie tötete. Er ist von ihren ewigen erfolglosen Diäten genervt, inzwischen bringt sie über 130 Kilo auf die Waage und wieder einmal hat sie mit einer Diät begonnen. Doch diesmal scheint es anderes zu sein. Doch noch eine Frage stellt sich David: Wie soll er den Roman beenden, den er heimlich schreibt? 


Zwischen dem Roman im Roman und der Wirklichkeit hin und her pendelnd entwickelt sich die Handlung dieses Buches. Leider ist nicht eindeutig kenntlich gemacht, in welcher Ebene man sich gerade befindet, so dass die Geschichte manchmal etwas sprunghaft und konfus erscheint. Männer, deren Frauen getötet werden. Von ihnen selbst oder anderen, das ist eine Frage. Die andere wieso kommt es überhaupt zu diesen Phantasien. Eine Frage, die nicht gestellt wird, die aber für die Leserin durchaus interessant wäre, welche Phantasien haben denn die Frauen. Haben sie ebenso genug von ihrem Leben, dass sie die Männer am liebsten tod sehen würden. Sind es typisch männliche Gedanken. 


Der Leser wird mit seinen Vermutungen allein gelassen, der Autor bietet lediglich Ansätze jedoch keine Erklärungen oder Lösungen. Der Roman bleibt im Ungewissen, sowohl was die Handlung und letztlich auch was das Genre betrifft. Dies erschwert es, sich eine Meinung zu dem Buch zu bilden. Für mich als Krimiliebhaberin war es, das kann ich nach der Lektüre mit Gewissheit sagen, nicht die optimale Lektüre. Was andere als brilliant empfinden mögen, hat mich eher belastet. Ungenaue Trennungen zwischen Romanwirklichkeit und Romanphantasie, zu offen gehaltene Handlungsstränge und eine eigenartige Sicht auf „alte“ Ehepaare, sind für mich nicht das, was einen Roman zu etwas macht, was mein Leben oder meine Phantasie bereichert.

2,5 Sterne

Kommentare: 1
23
Teilen
Gruenentes avatar

Rezension zu "Mister Peanut" von Adam Ross

Sicher ein polarisierendes Buch, faszinierend wie ein Bild von M.C. Escher
Gruenentevor 5 Jahren

Ein Mann träumt davon seine Frau umzubringen. Aber er liebt sie und kann ohne sie nicht leben.

Da stirbt sie wirklich. War es Mord? Selbstmord? Ein Unfall?

Er schreibt ein Buch über seine Mordsehnsüchte, es hat abweichende Handlungsstränge und mehrere Enden. Gerät die Beziehung zu seiner Frau ins stocken, kann er auch nicht weiterschreiben, der Akt des Schreibens und die Ehe läuft parallel oder ist zumindest eng miteinander verbunden.

15 Jahre vorher wurde auch eine Ehefrau umgebracht, der Gatte wanderte für 10 Jahre ins Gefängnis, wird dann wieder freigesprochen.

Beide Fälle werden durch ein Labyrinth an Verbindungen und Parallelitäten wie in einem Bild von M.C. Escher verknüpft.

Die Perspektiven und Zeiten wechseln ständig, manches wird wiederholt, ich verlor auch schon mal den Überblick.

Eine Verbindung zwischen den beiden Geschichten ist ein Herr Möbius, ein gnomhafter Kerl, der unerwünschte Ehefrauen meuchelt und auch nicht davor zurückschreckt das riesige Blauwalmodell in einem Museum herabstürzen zu lassen..

Und wie ein Möbiusband von M.C. Escher winden sich auch die Geschichten umeinander.

Ein „Männerbuch“ voller Sex, Gewalt und unverständlichen Frauen.

Ich kann nicht sagen, ob es mir gefällt. Deshalb vergebe ich vorerst nichtssagende 3 Sterne.

Ein Buch, das sicher sehr polarisieren kann und mich gedanklich weiter beschäftigt..

Kommentieren0
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Adam Ross im Netz:

Community-Statistik

in 27 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks