Adam Silvera More Happy Than Not

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Inhaltsangabe zu „More Happy Than Not“ von Adam Silvera

Ein traurig-bitterschön-lässig-lehrreicher Entwicklungsroman, der aussagt: nicht alles ist gut, aber so ist das, man kann damit klarkommen!

— loveisfriendship
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  • Meh, kind of not happy at all

    More Happy Than Not

    BloodyBigMess

    27. August 2015 um 15:05

    Meine Meinung: Dieses Jahr ist eines meiner Ziele mehr "diverse" zu lesen. Als ich also sah, dass 'More Happy Than Not' von Adam Silvera sich mit LGBT+ Elementen sowie der psychischen Gesundheit beschäftigt und im Vordergrund hispanic und black Figuren aus sozialschwachen Familien stehen, wollte ich es sofort lesen. Zudem handelt es sich bei Silvera auch um einen recht jungen Autor und ich hatte das Gefühl, das Buch wird als eine bewegende und inspirierende Contemporary vermarktet. Jedoch hab ich als ich das Buch dann schließlich gelesen hab, mich weder inspiriert noch irgendwie befriedigt gefühlt. Ganz im Gegenteil, More Happy Than Not hat bei mir einen ziemlich schlechten Nachgeschmack hinterlassen und ich war verwirrt und vor allem enttäuscht. Es handelt sich zwar um eine Contemporary, aber es spielt ein futuristisches Element mit ein, mit dem ich nicht gerechnet habe und welches meiner Meinung nach sowas von gar nicht in den Plot, der Zeit und in die Atmosphäre des Buches gepasst hat. Für mich war es zu viel des Guten. Mal ganz davon abgesehen, war mir der Plot an sich etwas überzogen und viel zu dramatisch. Chaotisch und nicht unbedingt realistisch. Ich habe nicht für die Hauptfigur Aaron mitfühlen können, sondern war eher überaus genervt von ihm. Mal abgesehen von der Situation in der er sich befand, war er mir einfach als Person sehr unsympathisch. Es heißt More Happy Than Not wäre "twisty, gritty and profoundly moving". Da kann ich nur sagen: Es gab eine Wendung, allerdings hat die mir sowas von gar nicht gefallen und mich auch ein klein wenig verwirrt. Klar war es auch mutig über so vielfältige Figuren zu schreiben und LGBT+ mit einzubringen, allerdings hatte ich nicht das Gefühl, dass besonders gut damit umgegangen wurde. Hat es mich zutiefst bewegt? Nicht wirklich. Ich hatte eher Mitleid mit mir als mit den Figuren. More Happy Than Not hatte super Vorraussetzungen und ich bin darin eingetaucht ohne viel darüber zu wissen und mit Begeisterung. Jedoch wurde mir diese ziemlich schnell genommen und das Buch war eher eine Enttäuschung als sonst was. Ich würde Silveras Buch nicht weiterempfehlen, aber nach den Reviews von allen anderen im interwebs zu urteilen, gehöre ich hier zu einer sehr kleinen Minderheit. Also sollte es jeder vermutlich doch versuchen und sich eine eigene Meinung bilden, die sich von meiner vielleicht sogar sehr stark differenziert.

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