Adam Soboczynski

 3.3 Sterne bei 34 Bewertungen

Lebenslauf von Adam Soboczynski

Adam Soboczynski wurde 1975 in Polen geboren und ist ein deutschsprachiger Autor und Journalist. Mit sechs Jahren zog Soboczynski mit seiner Familie nach Deutschland, wo er später LIteraturwissenschaften studierte. Er arbeitet bei der ZEIT und lebt in Berlin.

Alle Bücher von Adam Soboczynski

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Polski Tango

Polski Tango

 (8)
Erschienen am 15.02.2008
Fabelhafte Eigenschaften

Fabelhafte Eigenschaften

 (6)
Erschienen am 22.08.2015
Glänzende Zeiten

Glänzende Zeiten

 (4)
Erschienen am 04.10.2010
Kleist. Vom Glück des Untergangs

Kleist. Vom Glück des Untergangs

 (2)
Erschienen am 04.10.2011
Das Buch der Laster

Das Buch der Laster

 (1)
Erschienen am 05.10.2012
Versuch über Kleist

Versuch über Kleist

 (0)
Erschienen am 01.02.2007
Von Weimar nach Amerika

Von Weimar nach Amerika

 (0)
Erschienen am 11.04.2019

Neue Rezensionen zu Adam Soboczynski

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rkuehnes avatar

Rezension zu "Fabelhafte Eigenschaften" von Adam Soboczynski

Überraschend gute Entdeckung
rkuehnevor 5 Monaten

Eine klassische Dreiecksgeschichte um Julia, aus gutem Hause, Hans, ein Maler der ausschließlich Tiere am Strand zeichnet, und Sebastian, der Architekt, den Julia verlässt. Inhaltlich ist das Buch weniger aufregend als sprachlich. Soboczynski trifft den Ton und weiß mit klugen Formulierungen zu fesseln, wie auch mit der Story. Überraschende Entdeckung.

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Aliras avatar

Rezension zu "Glänzende Zeiten" von Adam Soboczynski

Trübe
Aliravor 2 Jahren

Stil: maniriert
Verschachtelte Sätze, die sich über ganze Absätze hinwegziehen, sollen über den fehlenden Inhalt hinwegtäuschen.
Auf das Konstrukt „die Frau, die mich gut kennt“ ist der Autor so stolz, dass er es immer wieder anbringt.

Inhalt: belanglos
Obwohl das verzweifelte(?) Bemühen um Humor und Originalität durchaus spürbar wird, sind die Texte nur eine Aneinanderreihung von langweiligen Betrachtungen eines selbstgefälligen Autors.

Fazit:
Muss nicht sein

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Rezension zu "Kleist. Vom Glück des Untergangs" von Adam Soboczynski

Rezension zu "Kleist. Vom Glück des Untergangs" von Adam Soboczynski
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

„Die Welt war Kleist ein Krieg. Wer sie nicht umfasst halte wie ein Ringer, schrieb er in einem kurzen Prosatext, sie ››tausendgliedrig, nach allen Windungen des Kampfes, nach allen Widerständen, Drücken, Ausweichungen und Reaktionen, empfindet und spürt: der wird, was er will, in keinem Gespräch durchsetzen; vielweniger in einer Schlacht.‹‹“

Das geglückte Leben des unglücklichen Heinrich von Kleist

Ich musste es lesen! „Prinz Friedrich von Homburg“ war meine erste Begegnung mit Kleist. Für die Schule musste ich im letzten Schuljahr jenes Drama lesen, was mich dann so sehr begeisterte, dass ich mich mittlerweile als Kleist-Fan bezeichnen würde. Kleist fasziniert mich mit seiner Melancholie und seinem Prinzen von Homburg, so sehr, dass ich ständig über ihn nachdenke.

Als Kleist-Fan war natürlich klar, dass ich auch dieses von Adam Soboczynski, der über Kleist promovierte, verfasste knapp 100 Seiten umfassende Bändchen lesen muss. Ich war natürlich mittlerweile sehr gut informiert über Kleist und das nicht nur, weil wir in der Schule über ihn sprachen, sondern auch, weil ich mich in meiner Freizeit mit ihm beschäftigt habe und immer noch beschäftige.

So sind die Informationen in „Kleist – Vom Glück des Untergangs“ nichts Neues für mich, aber dennoch halte ich dieses Buch über Kleist für das weitaus beste Buch, dass es über Kleist gibt. Und dafür gibt es drei Gründe:

Erstens finde ich es sehr positiv, dass „Kleist – Vom Glück des Untergangs“ keine Biografie im typischen Sinne ist und damit die wissenschaftliche Herangehensweise entfällt und dieses Buch viel interessanter macht. Es wird nicht ständig auf irgendwelche Literaturwissenschaftler, Germanisten oder Kleist-Experten verwiesen und der Lesefluss damit weder gestoppt noch gehemmt.

Zweitens schafft es Soboczynski auf atemberaubende Art und Weise, eine mitreißende Atmosphäre zu schaffen, die den Leser völlig einnimmt. Beim Lesen vergisst man seine gesamte Umwelt und ist nur von Kleist und Soboczynskis erschaffender Atmosphäre beeindruckt.

Drittens ist der Erzählstil unheimlich atemberaubend. Soboczynski schreibt sehr ruhig und voller Hingabe, aber gleichzeitig sehr präzise und bedacht, sodass jeder sofort merkt, dass er Ahnung hat von dem, was er schreibt.

Adam Soboczynski schreibt mit „Kleist – Vom Glück des Untergangs“ das wundervollste Buch über Kleist, das ich jemals in meinen Händen gehalten habe und beeindruckt mit seinem klaren Erzählstil und der von ihm erschaffenden Atmosphäre. Perfekter Einstieg, für die Kleist-Lektüre. Unbedingt lesen und begeistern lassen!

„Er war jetzt 26, kein Ruhm, aber allerlei Erschütterungen: Den Glauben an einen der Aufklärung verpflichteten Lebenssinn, den er durch wissenschaftliche Betätigung zu erlangen suchte, hatte er aufgegeben, eine Verlobung war gescheitert, das perfekte Werk ungedichtet. Paris hat ihm gezeigt, dass mit moralischen Kriterien allein die Menschen sich nur vollständig begreifen lassen. Kleist reifte durch all diese Wirren zu dem Dichter, der sich von der Anmut Schiller, von der Humanität Goethes, von den aufklärerischen Idealen Lessings lossagen sollte.“

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