Adam Thorpe Die Regeln der Perspektive

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Inhaltsangabe zu „Die Regeln der Perspektive“ von Adam Thorpe

Es ist der 3. April 1945 und das deutsche Städtchen Lohenfelde steht unter Beschuss der Dritten Alliierten Armee. Um dem Bombardement zu entgehen, haben sich im Keller des Kaiser-Wilhelm-Museums vier Menschen versteckt: Museumsdirektor Hoffer und seine Sekretärin, Herr Oberst, der Archivar und die Museumsangestellte Hilde Winkel. Sie alle wissen, dass der Krieg verloren ist, nur Hilde Winkel, nach wie vor eine glühende Anhängerin der Nationalsozialisten, will es nicht wahrhaben. So kommt es in dieser klaustrophobischen Atmosphäre zu persönlichen Kleinkriegen und schließlich entwickelt sich ein psychologisches Drama, dass seinen Höhepunkt findet, als unerwartet der SS-Offizier Bendel auftaucht. Zur gleichen Zeit durchquert ein junger amerikanischer Corporal Lohenfelde, der sich nichts sehnlicher wünscht, als zu Hause in West Virginia weiter Kunst studieren zu können, anstatt sich vor fanatischen deutschen Heckenschützen zu fürchten. Als er das Museum erreicht, ist es bereits zerstört, niemand hat den Angriff überlebt. Neben den Toten jedoch findet der Corporal ein unversehrtes Gemälde aus dem 18. Jahrhundert, das die dunklen Geheimnisse von Direktor Hoffer und der anderen Versteckten enthüllt - und das seine eigene Geschichte mit diesen vier Menschen verknüpft. Ein außergewöhnlicher und dramaturgisch brillanter Roman, der die Ereignisse eines einzigen Tages aus verschiedenen Perspektiven erzählt.

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  • Rezension zu "Die Regeln der Perspektive" von Adam Thorpe

    Die Regeln der Perspektive
    Asfaloth

    Asfaloth

    08. March 2008 um 09:38

    Dieser Roman besteht aus zwei Handlungssträngen, welche am 3. April 1945 spielen. Am Morgen dieses Tages verstecken sich vier Menschen im Keller eines Museums in Lohenfelde um dem Bombardement der Allierten zu entgehen. Am Abend des gleichen Tages durchstreift ein amerikanischer Corporal das nunmehr zerstörte Gebäude und stösst auf die Leichen der Versteckten und ein beinahe unversehrtes Gemälde. Die beiden Handlungen verweben sich zu einer Geschichte. Die auf dem Klappentext angekündigte Enthüllung der Geheimnisse der Versteckten durch das gefundene Gemälde konnte ich zwar nicht ausmachen, trotzdem hat mir der Roman sehr gut gefallen. Er zeigt die Gräuel des Krieges und seine Auswirkungen auf ganz normale Menschen, die eigentlich nur das Ende des Albtraums herbeiwünschen. Sehr gut gefallen hat mir vor allem der Konflikt, den die vier Versteckten untereinander und mit anderen Protagonisten austragen. Der Corporal trifft auf manches, das einem zuerst seltsam vorkommt, sich aber mit der fortschreitenden Handlung des anderen Stranges immer mehr aufklärt.

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