Adele Griffin Alles, was ich von mir weiß

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Inhaltsangabe zu „Alles, was ich von mir weiß“ von Adele Griffin

Als Ember einen schweren Autounfall verursacht und ihr Beifahrer Anthony dabei ums Leben kommt, ist nichts mehr so, wie es war. Ember überlebt schwer verletzt, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. Während ihre Eltern und Freunde nicht über die Geschehnisse reden wollen, stellt sich Ember immer wieder dieselben Fragen: Was ist in dieser Nacht passiert? Warum hat sie ihr Gedächtnis verloren? Und vor allem: Wer war Anthony? Bei der Suche nach Antworten trifft sie auf den geheimnisvollen Kai, der sie wie kein anderer zu kennen scheint. Gemeinsam versuchen sie, der Vergangenheit nachzugehen. Aber ist Ember wirklich bereit, die Wahrheit zu erfahren?

Das Buch basiert auf einer mehr als guten Idee, hätte aber besser umgesetzt werden können.

— kleinebuecherwelt

"Alles, was ich von mir weiß", ist emotional und nicht immer einfach, weil es Ember ihren Mitmenschen nicht immer leicht macht.

— Kumosbuchwolke

Spannendes Buch, das sehr schön geschrieben ist. Manchmal fehlte mir aber leider deer Zusammenhang zwischen Ereignissen.

— simplybooklover

Ein schöner, ruhiger Roman!

— hi-speedsoul

Eine Geschichte über Selbstfindung sowie diverse Aspekte des Trauerns und eventuelle psychische Folgen dessen...

— Niccitrallafitti

nicht herausragend, aber schön

— Buchgestoeber

simpel aber schön..

— lulalazie

Eine tolle Geschichte mit einem überraschenden Ende :)

— bouquin

Leider hat es mich nicht wirklich gefesselt, aber das Ende kam mehr als unerwartet!

— Buecherdrache-Hannah

Es war okay, aber ich habe mehr erwartet. Emotional lies es mich kalt und mit der Protagonistin wurde ich auch nicht richtig warm.

— TraumTante

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Naja ich fand es war ganz nett aber die Charaktere sind nicht authentisch genug und die Geschichte eher oberflächlich gehalten.

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  • Alles was ich von mir weiß

    Alles, was ich von mir weiß

    kleinebuecherwelt

    26. September 2017 um 18:00

    Der Grund weshalb ich mich für dieses Buch entschied war, weil mich die Idee zu diesem sehr angesprochen hat. Das Thema Amnesie hat mich schon oft beschäftigt. Zudem lässt sich nicht leugnen, dass das Cover wunderschön ist.Die Geschichte beginnt auch sehr gut und man findet sich schnell in Embers Welt zurecht. Leider wurde es dann aber auch schnell etwas komisch mit dem Liebesdreieick, das bei dem ernsten Thema stört und langweilig bei den eintönigen Alltagserzählungen. Das ganze mit Kai kam mir am Anfang sehr komisch vor, weil es sich viel zu schnell und unrealistisch entwickelt. Holder fand ich von Anfang an besser, aber dafür störte mich Embers Verhalten ihm gegenüber, weil sie ihm Hoffnungen macht ohne wirklich richtig in ihn verliebt zu sein während er sie mehr als alles andere schätzt.Wie bereits erwähnt fand ich den Roman im Mittelteil dann auch immer langweiliger, weil man das Gefühl hat bei Embers Suche kaum weiterzukommen, weil das mit Kai und Holder so in den Vordergrund rückt. Gerne hätte ich mir hier mehr Emotionalität und Ernsthaftigkeit gewünscht. Und wenn ich hier schon bei Emotionalität bin, muss ich leider zu geben, dass diese mir komplett gefehlt hat, wobei Gefühle bei solch einem Thema extrem wichtig sind. Doch alles wirkte in dieser Hinsicht viel zu kalt.Die Schritte, die Ember Anthony näher bringen sind auch viel zu einfach, da sie zum Beispiel plötzlich eine E-Mail entdeckt, die sie bei anfänglichen Suchen nicht bemerkt hat.Das einzige, was mich am Ende doch noch mit dem Buch etwas mehr anfreunden lies, war das was man nach der nicht all zu emotionalen, wenn auch packenden Wende erfährt, wenn alles aufgedeckt wird. Vor allem das zu Kai war überraschend und unerwartet und erklärt schließlich die ganze viel zu schnell entwickelnde Geschichte zwischen ihm und Ember.Abschließend muss ich also leider zugeben, dass ich mir von der Geschichte mehr erhofft habe, sie mich aber leider nicht überzeugen konnte.Fazit:  Eine Geschichte, die auf einer sehr guten Idee beruht, aber leider nicht ganz so gut umgesetzt wurde und leicht störende Punkte enthält. Auch wenn das Ende überraschend ist. 

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  • Alles, was ich von mir weiß

    Alles, was ich von mir weiß

    Kumosbuchwolke

    29. March 2017 um 21:20

    Der erste Satz... "Als ich vom Mittagessen zurückkam, hatten sie mein Zimmer leer geräumt." - Ember Seite 7"Alles was ich von mir weiß" ist Embers Spurensuche nach Erinnerungen. Nachdem sie nach einem schweren Verkehrsunfall nach Monaten Rehaklinik, endlich wieder nach Hause darf, beginnt die komplizierte Aufarbeitung. Denn Ember hat keine Erinnerungen an den Tag des Unfalls und an die Wochen davor.Es ist zum Teil schwer für Ember ihren Alltag aufzunehmen, da ihr Körper nicht mehr derselbe ist, alte Träume müssen begraben werden, und die Eltern die sie gelegentlich wie ein rohes Ei behandeln.Es sind Kleinigkeiten wie ein Satz, ein Gesicht oder ein Zeichen auf der Straße, die kleine Blitze in Ember auslösen und eine Erinnerung zurückbringen. Nicht immer leicht zu verarbeiten oder zu verstehen ist der Weg zurück auch eine Reise der Freundschaft, der Veränderung und dem Wandel.Lese SpaßZum Thema des Autounfalls und dessen Folgen für Ember habe ich einen persönlicheren Bezug. Ich kenne jemanden, der so etwas selbst erleben musste und sich auch nicht mehr erinnern konnte. Die Gefühle die Ember in Bezug auf ihren mitgenommenen Körper beschreibt, haben mich deshalb noch mehr mitgenommen, weil es ähnliche Aussagen von meinem Bekannten gab.Bei allem Mitgefühl für Ember, war sie mir aber oft zu anstrengend. Ember und ihr Exfreund Holden kommen sich wieder näher, Holden ist die Sorte Freund, die ihr Herzmädchen auf Händen tragen, immer zur Stelle ist, etwas romantisch verklärt und trotzdem sexy. Zeitgleich lernt Ember aber auch Kai kennen und auch hier sind Gefühle im Spiel. Sehr schnell intensiv und überzeugend. Es ist schon nachvollziehbar, dass Ember selbst nicht weiß, was sie möchte. Zumal da immer noch der junge Mann ist der mit Ember im Auto saß und dessen Präsenz ihr immer wieder begegnet.Ember hat mich herausgefordert, da ich für klare Verhältnisse bin und nicht immer derselben Meinung mit ihr gewesen bin, war es zwischenzeitlich schwierig weiter zu lesen. Ich mochte es gar nicht, als sie wiederholt ihre beste Freundin und ihre Eltern vor den Kopf stößt und nicht versteht, dass sie sich auch nur um sie sorgen. Immer stellt sich Ember in den Mittelpunkt, möchte das die anderen ihr den Freiraum geben, versteht aber selbst nicht, dass der Unfall an ihrer Umgebung selbst nicht spurlos vorbeigegangen ist.Als dann das Beziehungsdreieck Holden-Ember-Kai seinen Höhepunkt erreichte, musste ich mich zum Weiterlesen zwingen, es waren schließlich nur noch ca. 100 Seiten, aber es war schwer mit Ember klar zu kommen. Und dann kam der Schluss und die widersprechenden Gefühle in mir verpufften, denn alles wird übern Haufen geworfen und die Dinge die mich gestört haben und stehen plötzlich in einem anderen Licht da.Fazit"Alles, was ich von mir weiß", ist emotional und nicht immer einfach, weil Protagonistin Ember mit ihren Autounfall zu kämpfen hat, sie macht sich Vorwürfe, sie weiß, wer sie lange davor war, doch nicht mehr wer sie wenige Monate davor gewesen ist oder wer sie nun sein soll. Nicht immer war ich einer Meinung mit ihr und gerade Beziehungsdreiecke sind nicht mein Fall. Ich kann da nicht aus meiner Haut und bin für klare Verhältnisse. Ember windet sich da lieber länger und lässt leiden. Wegen der unterschiedlichen Meinungen, habe ich die Lust am Lesen verloren, ich habe schleppend weitergemacht. Zum Glück, denn der Schluss dreht alles in eine andere Richtung und hat mir den Wind den Segeln genommen, dass ich für diese gelungene Wendung 4 Sterne geben muss.© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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  • Rezension - Alles, was ich von mir weiß

    Alles, was ich von mir weiß

    simplybooklover

    20. February 2017 um 16:21

    Inhalt:  Als Ember einen schweren Autounfall verursacht und ihr Beifahrer Anthony dabei ums Leben kommt, ist nichts mehr so, wie es war. Ember überlebt schwer verletzt, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. Während ihre Eltern und Freunde nicht über die Geschehnisse reden wollen, stellt sich Ember immer wieder dieselben Fragen: Was ist in dieser Nacht passiert? Warum hat sie ihr Gedächtnis verloren? Und vor allem: Wer war Anthony? Bei der Suche nach Antworten trifft sie auf den geheimnisvollen Kai, der sie wie kein anderer zu kennen scheint. Gemeinsam versuchen sie, der Vergangenheit nachzugehen. Aber ist Ember wirklich bereit, die Wahrheit zu erfahren?  Meine Meinung: Die Inhaltsangabe hatte mich sehr neugierig gemacht, denn es wird eigentlich nicht viel über die Story verraten, und d ie Grundidee des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Der Einstig in die Geschichte war sehr flüssig und der Schreibstil wirklich angenehm. Ember war mir anfangs eine sympathische Protagonistin, mit der ich richtig mitfühlen konnte. Ihr Unfall und ihre Verletzungen machen ihr auch noch ein Jahr später zu schaffen, und das konnte ich als Leser sehr gut spüren und nachvollziehen. Durch ihre Freunde und Familie findet sie relativ schnell wieder relativ gut in ihr Leben zurück. Doch dann trifft sie Kai und es verändert sich wieder alles für Ember. Und leider wurde Ember mir auch ab dem Treffen mit Kai ein wenig unsympathisch. Viel zu sehr war sie darauf konzentriert immer wieder ein Treffen mit dem geheimnisvollen Fremden zu organisieren oder auch nur eine Nachricht von ihm zu bekommen. Ember wirkte auf mich etwas besessen von ihm. Wer Kai ist, und warum Ember so auf ihn fixiert ist, hat sich zwar zum Schluss aufgeklärt, aber mich hat es beim Lesen trotzdem etwas gestört. Diese Kleinigkeit und, dass mir die Handlung manchmal einfach zu schnell ging, sorgten dafür, dass ich leider eine Tatze abziehen muss.  Bewertung: Nichtsdestotrotz war es ein sehr gutes Buch, das mich, wenn auch nicht vollkommen, trotzdem überzeugen konnte.  Ich vergebe 4/5 🐾 Tatzen!  

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    Marina_Nordbreze

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  • Eine Geschichte über Selbstfindung sowie diverse Aspekte des Trauerns

    Alles, was ich von mir weiß

    Niccitrallafitti

    31. October 2016 um 02:12

    Vor wenigen Monaten begegnete mir der Magellan Verlag auf Facebook. Prompt stöberte ich auf der Internetseite, die definitiv immer einen Besuch wert ist, und entdeckte zahlreiche optisch sehr ansprechend gestaltete Jugendbücher.Kurz darauf entschied ich mich dazu, Alles, was ich von mir weiß, als Rezensionsexemplar anzufragen und hatte Erfolg.Meine MeinungDas hübsche Cover in Pastellfarben fiel mir direkt ins Auge und machte mich neugierig. Der Inhalt sorgte dann dafür, dass ich gerne mehr über die Geschichte von Ember erfahren wollte. Jetzt, wo ich ihn erneut lese, fällt mir übrigens auf, dass ich sehr froh darüber bin, ihn während des Lesens nicht mehr präsent zu haben (wie so oft). Somit wusste ich nicht mehr genau, was die Folgen des Autounfalls waren.Der Einstieg gelang mir sehr gut, man erfährt etwas über Ember und ihren Neustart in ihrem alten Leben.Den Schreibstil fand ich angenehm locker. Ich konnte mich gut auf die Geschichte und die Handlung einlassen, die viel mehr hergibt als eine kleine, nette Erzählung über das Leben einer Jugendlichen, die einen Gedächtnisverlust erlitt.Neben den alterstypischen Themen (Schule, Freundschaften, Cliquen, Liebe…) geht es um Selbstfindung sowie diverse Aspekte des Trauerns und eventuelle psychische Folgen dessen.Ember war mir auf Anhieb sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch freute ich mich gemeinsam mit ihr über jede kleine Erinnerung, die situativ wieder präsent war. Oft kamen diese Erinnerungsstücke ganz spontan.    „Und es fühlte sich großartig an, es wieder zu wissen. Es war ein kleines, überraschendes Geschenk, wie wenn man plötzlich zehn Dollar in seiner Jeanstasche findet.“Die Beziehung zu ihren Eltern war sehr emotional, auch konnte ich gut verstehen, dass Ember versuchte, sich etwas zu distanzieren. Nichtsdestotrotz konnte ich ebenso die Intention der Eltern nachvollziehen.Holden war mir ebenfalls sympathisch. Er gab Ember Sicherheit und Halt, er zeigte sich loyal und wirkte vertraut. Jedes Auftauchen von ihm in der Geschichte sorgte für ein Aufatmen meinerseits. Ich war emotional total eingebunden und betroffen.Lissa fand ich toll. Sie hatte, im Gegensatz zu Rachel eine gesunde Distanz zu Ember und blickte teilweise „von außen“ auf die Situation. Sie war ihr gegenüber stets ehrlich und direkt, auch machte sie ihr Mut. Rachel war scheinbar durch die emotionale, freundschaftlich sehr enge Bindung oftmals zu nah dran und projizierte Handlungen und Äußerungen von Ember auf ihre Person, was ebenfalls an einem Ereignis lag, welches sich vor dem Unfall abspielte.Die Rolle von Kai, die sich erst hinterher aufklärte, fand ich sehr spannend und gleichzeitig traurig wie bezeichnend. Zu Beginn war er mir nicht geheuer, ich habe mich aufgrund verschiedener Situationen und Äußerungen oftmals gefragt, was er wohl im Schilde führt.    „Holden hatte recht. Loslassen. Manches sollte man lieber vergessen. Lebe im Jetzt. Genieße das Schöne. Ergreife den Moment. Nur dass es so nicht wirklich lief. Das Leben war nicht so einfach wie die Slogans auf Kaffeebechern, die an Krankenhauskiosken verkauft wurden. Ich musste das schließlich wissen – ich besaß ein ganzes Regal voll davon.“Das Ende klärte dann alles auf und ließ mich zunächst sprachlos zurück. Ich war völlig beeindruckt, aber ebenso schockiert von dem Verlauf, was aber keinesfalls negativ behaftet war. Es führte eher dazu, dass ich noch sehr lange über die Hintergründe nachgedacht habe, ebenso über die ehrliche und sehr persönliche Danksagung der Autorin. FazitNachdem ein paar Tage vergangen sind, seit dem ich das Buch beendet habe, kann ich sagen, dass es mich thematisch noch sehr lange beschäftigt hat. Der Inhalt der Geschichte von Ember ist meiner Meinung nach sehr bedeutungsvoll und informativ. Ich erwartete eine leichte Lektüre über eine Jugendliche mit altersspezifischen Themen und wurde total überrascht und beeindruckt. Die Danksagung der Autorin hängt mir nach wie vor im Gedächtnis. Eine klare Leseempfehlung meinerseits!„Alles, was ich von mir weiß“ gehört für mich persönlich in die Kategorie: BuchtippVielen Dank an den Magellan Verlag für das Rezensionsexemplar!

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  • Eine starke Protagonistin, die nicht aufgibt

    Alles, was ich von mir weiß

    Buecherdrache-Hannah

    05. June 2016 um 11:51

    Zu Beginn hat mir das Buch sehr gefallen und auch mit Ember konnte ich mich schnell anfreunden. Sie hat ihr Gedächtnis verloren, aber statt ihren Erinnerung hinterherzutrauern tut sie alles, um sich wieder zu erinnern. Ihre Schuldgefühle kann ich gut nachvollziehen und die Autorin übertreibt es damit auch nicht. Ember erinnert sich immer wieder an Bruchteile, die sie vergessen hat. Diese kurzen Rückblenden sind zwar interessant, aber schwer einzuordnen, da Ember sich in der Zeit vor ihrem Unfall sehr verändert hat und kaum mit der Ember nach dem Unfall zu vergleichen ist. Aber Ember verändert sich auch im Laufe des Buches immer weiter, sie wird wieder selbstständiger, will kein Mitleid haben. Genau das hat mir an ihr sehr gut gefallen, dass sie trotz dem Unfall stark bleibt und sich nicht in Selbstmitleid suhlt. Stellenweise war das Buch aber auch ein bisschen langwierig, da es nicht wirklich viel Spannung gibt. Ember erinnert sich immer wieder, und diese Puzzleteile muss man als Leser erstmal sortieren, um Ember selbst zu verstehen. Ansonsten passier nicht wirklich viel, außer das man immer mehr über Ember vor dem Unfall erfährt. Über das Ende bin ich ziemlich zwiegespaltener Meinung und ich kann nicht wirklich schreiben wieso, da ich euch dann spoilern würde. Einerseits zeigt es, das Ember jetzt stark genug ist, um alleine klar zu kommen, andererseits finde ich es ziemlich schade, da ich es ihr gegönnt hätte, jemanden zu finden, der sie versteht.

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  • Hilfe?

    Alles, was ich von mir weiß

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2016 um 10:15

    Kann mir jemand das Ende erklären ? Ich sehe keinen Sinn....
    Wäre toll...Danke schon mal im Vorraus

  • Bewältigung von Gedächtnisverlust und Trauma gut dargestellt

    Alles, was ich von mir weiß

    Tammy1982

    28. September 2015 um 17:11

    Die junge Ember hat nach einem selbstverschuldeten schweren Autounfall einen Teil ihres Gedächtnisses verloren. Nachdem sie viele Monate im Krankenhaus verbringen musste, um zumindest körperlich wieder hergestellt zu werden, versucht sie mühselig sich zu Hause wieder in ihrem alten Leben zurecht zu finden. Jedoch fehlen ihr gute drei Monate Erinnerung an die Zeit direkt vor ihrem Unfall und sie muss sich auch noch mit der Tatsache auseinandersetzen, dass der Beifahrer, der neben ihr saß, tod ist. Gleichzeitig hat sie keinerlei Erinnerungen an diesen Beifahrer Anthony und das Gefühl, dass ihr ihre Umgebung auch nicht alles sagen möchte. Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Ember geschrieben, wodurch der Leser mit ihr gemeinsam durch die Panikattacken geht und gemeinsam mit ihr versucht ihre verloren gegangenen Erinnerungen zu rekonstruieren. Dabei hat man dann auch als Leser schnell das Gefühl, dass sowohl die Eltern, wie auch zum Teil die Freunde gewisse Dinge vor Ember verheimlichen und gar nicht so unbedingt möchten, dass sie sich wieder erinnert. Die Geschichte hat auf mich einen unglaublichen Sog ausgeübt und ich konnte das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es denn mit Ember weitergeht und was diese zum Teil seltsamen Erlebnisse, die sie hat, zu bedeuten haben. Stück für Stück setzt man als Leser gemeinsam mit Ember ihre Erinnerung wieder zusammen, aber auf die Auflösung am Ende war ich dann doch nicht vorbereitet. Da konnte mich die Autorin nochmal richtig überraschen, da ich mit so einer Wendung überhaupt nicht gerechnet hatte. Ich finde das die Autorin das Thema Gedächtnisverlust und auch Trauma-Bewältigung gut und gefühlvoll umgesetzt hat und mit Ember eine Hauptfigur geschaffen hat, die ich gut nachvollziehen konnte. Alles in allem ein sehr gelungener Jugendroman, der mich gefesselt und auch tief berührt hat und mit einem überraschenden Ende aufwarten konnte.

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  • Trotz Kritik ein Buch für schöne Lesestunden

    Alles, was ich von mir weiß

    Minoo

    19. September 2015 um 11:06

    Nach einem schweren Unfall, kann sich die Protagonistin Ember an die letzten Monate vor dem Unfall nicht mehr erinnern. Doch ausgerechnet in dieser Zeit scheint sich die 16-Jährige stark verändert zu haben. Was ist bei dem Unfall passiert? Und warum hat Ember kaum noch etwas mit ihrer besten Freundin Rachel unternommen? Dann lernt sie den mysteriösen Kai kennen und verliebt sich in ihn. Doch auch er scheint seine Geheimnisse zu haben. Sofort wird der Leser in Ember's Welt gesogen. Ich konnte mich schon auf den ersten Seiten sehr gut in sie hineinversetzen und bewunderte sie für ihre Stärke. Wie schwer muss es sein, wenn man sich an das eigene Leben, und wenn es auch "nur" einige Monate sind, nicht mehr erinnert? Ember versucht ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen und schafft es nach und nach ihre Erinnerungslücken zu füllen. Ich habe mit ihr mitgelitten, mitgefiebert und gehofft. Der Schreibstil sticht nicht aus der breiten Masse hervor. Er ist sehr angenehm und einfach zu lesen. Die Eltern nehmen keine allzu große Rolle in dieser Geschichte ein. Viel mehr geht es auch um Embers Exfreund Holden, ihre beste Freundin Rachel und natürlich Kai. Was mich während des Lesens wunderte, war die Tatsache, dass sowohl die Eltern als auch die Freunde ständig Andeutungen bezüglich der letzten Monate machten, ihr aber keiner aktiv half, die Erinnerungen zurück zu erlangen. In diesem Punkt wurde sie sich komplett selbst überlassen. Das passt für mich nicht zusammen. Während ich Holden sehr mochte, war ich Rachel gegenüber eher skeptisch. Sie schien zwar sympathisch, lies jedoch immer wieder durchblicken, dass sie mit der Ember der letzten Monate nicht einverstanden und wegen irgendetwas enttäuscht war. Dies ärgerte mich, da Ember keine Möglichkeit hatte diesen Ärger nachzuvollziehen. Und dann war da natürlich noch Kai. Kai, dem Ember bereits bei der ersten Begegnung verfallen war und dennoch immer wieder zu Holden rannte. Kai, der bestimmte wann und wo sie sich sehen und sich oftmals tagelang nicht meldete. Dieses Hin und Her fand ich stellenweise etwas nervig. Nach ca. 100 Seiten hatte ich in Bezug auf das Ende eine Vermutung, die während des Lesens immer weiter bestärkte und sich zum Schluss auch bestätigte. Auch wenn der "Überraschungseffekt" bei mir deshalb nicht eintrat, fand ich das nicht weiter schlimm. Ich war sogar froh, schon vorher Bescheid zu wissen. Mir hat diese Entwicklung sehr gefallen, auch wenn die Meinungen hier sehr stark auseinander gehen werden. Das Ende selbst wurde in meinen Augen leider zu schnell abgehandelt. Es kommt der große Knall, dann gibt es noch ein paar Sätze dazu und das Buch ist auch schon ausgelesen. Fazit: Ein schönes Jugendbuch, das mir, trotz kleiner Kritikpunkte, ein paar schöne Lesestunden bescherte.

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  • Sechs verlorene Wochen

    Alles, was ich von mir weiß

    Piranhapudel

    14. September 2015 um 10:49

    "Alles, was ich von mir weiß" behandelt ein Thema, das von sich aus schon ganz viel Spannungspotenzial besitzt: Gedächtnisverlust. Nicht nur, weil es spannend sein könnte aufzuarbeiten, was denn in der verlorenen Zeit geschehen ist, sondern auch, weil ich es unglaublich interessant finde, wie die Betroffenen und deren Umgebung damit umgehen. All dies habe ich mir von diesem Buch über die junge Frau Ember, die nach einem schweren Autounfall sechs Wochen ihres Lebens vergessen hat, erhofft und, wenn auch nur teilweise, aber auf außergewöhnliche Weise bekommen. Diese Geschichte beginnt an einem Tag, an dem Ember wieder aus der Reha zurück nach Hause zu ihren Eltern gehen darf. Nach dem Unfall lag sie einige Wochen im Krankenhaus und verbrachte danach noch viele Monate in der Reha. Sie hat einige schwere Verletzungen davongetragen und musste natürlich erst mal wieder lernen mit ihrem geschwächten Körper umzugehen. Auch die vergessenen sechs Wochen vor dem Unfall verursachten ihr immer wieder Sorgen. Als sie dann wieder Zuhause ist, wird sie zwar herzlichen empfangen, aber doch auch sehr vorsichtig. Sie wird wie ein rohes Ei behandelt und fühlt sich dabei sehr schnell eingeengt von zu viel Fürsorglichkeit. Zudem merkt Ember schnell, dass ihr nicht alles gesagt wird. Zuerst ist da der junge Mann, der beim Unfall auch mit im Auto saß, aber da scheint noch viel mehr zu sein. Embers Sicht führt uns durch ihr Leben nach der Reha und somit beginnt das Buch recht ruhig. Der Schreibstil ist gefühlsbetont und nachdenklich und beschäftigt sich viel mit Embers Gedanken. Durch den eher stillen Einstieg in die Geschichte konnte ich mich persönlich schnell und gut in Embers Gedankenwelt einfühlen und war deshalb unglaublich interessiert, wie ihr alltägliches Leben nun mit dem Gedächtnisverlust weitergeht. Auch wenn es nur sechs Wochen sind, die ihr fehlen, scheinen sich diese wie ein riesiges Loch in ihren Gedanken anzufühlen. Schließlich ist es nicht nur die Unfallnacht, die ihr fehlt. Wenn man so etwas noch nie erlebt hat, kann man sich das wahrscheinlich nicht mal im geringsten vorstellen, bei "Alles, was ich von mir weiß" hatte ich aber zumindest das Gefühl, dass es sich dem Thema annähern konnte. Besonders eindringlich wurden hier auch die Reaktionen der Menschen um Ember herum beschrieben. Da waren nicht nur ihre Eltern, sondern auch Freunde oder bloße Bekannte. Niemand schien so recht zu wissen, wie man nun mit ihr umgehen sollte, was man sagen darf und was nicht. In dem Zusammenhang spielen auch die sechs vergessenen Wochen eine Rolle, denn Ember selbst scheint in dieser Zeit eine ganz andere Person gewesen zu sein, die aber niemand so richtig mehr haben will. Alle scheinen froh zu sein, dass sie wieder die alt bekannte Ember haben. Viele, viele Seiten über hat sich in meinen Augen einfach jeder verdächtig gemacht, der offensichtlich nicht alles aus- oder angesprochen hat. Genau das hat wiederum enorm zum Spannungsaufbau beigetragen. So interessant die Reaktionen der anderen Personen auch waren, so hätte ich mir doch gewünscht, dass sie mehr sein könnten als bloß stereotype und besorgte Menschen. Da wirklich alles nur aus Embers Sicht beschrieben ist, bekommt der Leser natürlich auch nur diese mit, sodass besonders ihre Eltern schnell zu nervigen, übereifrigen und nervösen Menschen degradiert werden und ihre beste Freundin oft mehr eifersüchtig als froh wirkt. Hier wären weitere Sichtweisen oder auch nur erklärende Szenen wichtig gewesen, um diese Personen aus dem Klischee herauszuholen. Ember, die den neuen Alltag auf sich zukommen lassen soll, um die vergessene Zeit ganz von allein wieder zu bekommen, ist ein Charakter, der mich zweigespalten zurückgelassen hat. So ruhig das Buch auch angefangen hat, so schnell wird klar, dass Ember nicht immer ein leiser oder sanfter Mensch ist. Sie entwickelt mit der Zeit ihre eigene "Kopf durch die Wand"-Methode, die ihr vielleicht Ergebnisse bringt, irgendwann allerdings nur noch fürchterlich egoistisch wirkt. Ich suche zwar per se nicht ständig Charaktere, die ich sympathisch finden kann, aber hier fand ich die Entwicklung wirklich schade. Vor allem, weil sich dadurch viele Situationen andauernd wiederholt haben, beispielsweise Szenen, bei denen Ember viel zu spät nach Hause kam und mal wieder genervt war von der Sorge ihrer Eltern, die stundenlang gebangt hatten. Was ihr allerdings während dieser spontan Aktionen passiert, ist wiederum ziemlich faszinierend, weil sich hier eine kleine, aber intensive Liebesgeschichte entwickelt. Sie trifft Kai, Kai trifft Ember und beide werden gleich unglaublich voneinander angezogen. Eine frische Liebe, die fast surreal wirkte und beim Lesen viel Spaß machte. "Alles, was ich von mir weiß" ist nicht nur ein Buch, das einen schweren Unfall, Schuldgefühle und einen Gedächtnisverlust aufarbeitet, sondern auch eine Suche nach sich selbst. Ember, die sich durch die lange Zeit in der abgeschiedenen Reha-Klinik gar nicht mehr zu kennen scheint, fühlt sich langsam wieder in sich selbst ein. Es ist ein spannendes Buch voller Geheimnisse mit einer überraschenden Wendung, die dem Gedächtnisverlust noch ein weiteres Level verpasst. Für mich war die Wendung an sich nichts, das mich vom Hocker gerissen hätte (dafür sind mir ähnliche Überraschungen in letzter Zeit zu oft begegnet), aber sie war dennoch kaum vorauszusehen und besonders die Erklärungen haben mich überzeugt. Trotz einiger Längen durch Wiederholungen empfehle ich dieses Buch allen weiter, die sich für das Thema Gedächtnisverlust interessieren.

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  • Alles was ich von mir weiß - Adele Griffin

    Alles, was ich von mir weiß

    CallieWonderwood

    12. September 2015 um 21:51

    Als Ember einen schweren Autounfall verursacht und ihr Beifahrer Anthony dabei ums Leben kommt, ist nichts mehr so, wie es war. Ember überlebt schwer verletzt, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. Während ihre Eltern und Freunde nicht über die Geschehnisse reden wollen, stellt sich Ember immer wieder dieselben Fragen: Was ist in dieser Nacht passiert? Warum hat sie ihr Gedächtnis verloren? Und vor allem: Wer war Anthony? Bei der Suche nach Antworten trifft sie auf den geheimnisvollen Kai, der sie wie kein anderer zu kennen scheint. Gemeinsam versuchen sie, der Vergangenheit nachzugehen. Aber ist Ember wirklich bereit, die Wahrheit zu erfahren? (Klappentext) Sehr interessant fand ich das Thema, was passiert, wenn man Teile aus dem Gedächnis verliert. Eine erschreckende Vorstellung. Gut gemacht fand ich, wie die Autorin versucht diese Gefühle durch die Hauptprotagonistin zu vermitteln. Ember wirkt zu Beginn richtig verloren, hoffnungslos, bitter, verwirrt und sehr einsam. Oft verstehen die Personen in ihrer Umgebung nicht wieso sie immer weiter und weiter nach Antworten sucht. Leider war mir Ember aber nicht sehr sympathisch, ich konnte manche ihrer Handlungen nicht richtig nachvollziehen und sie war oft sehr eigen. Sie wirkt auch oft zerissen, nicht nur mit ihren Handlungen, sondern auch mit der ''Liebe''. Zusätzlich weiß sie nicht ganz genau, was sie überhaupt im Leben will. Rachel und Holden fand ich als Charaktere gut, aber es fehlte was. Kai fand ich irgendwie die ganze Zeit komisch, nicht sympathisch, aber mehr auch nicht. Ember Clique aus der Schule fand ich mit den einzelnen zusammengesetzen Figuren ganz amüsant. Insgesamt fehlte mir oft die Tiefe der Charaktere. Zitat : ''Ein perfekter Tag ? Sicher. Aber war ich perfekt, während ich darin rotierte ? Keine Chance.'' Den Schreibstil fand ich irgendwie anders, aber auch nicht mega. Das Ende war für mich unglaublich. Ich hätte nie mit sowas gerechnet und fand sehr traurig. Ember tat mir furchtbar leid. Trotzdem fand ich es auch komisch, weil ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass es ''real'' war. Aber das sind auch Dinge im Gehirn, die man einfach nicht verstehen kann. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass mich das Buch sehr berührt hat. Ein Thema, das einem zum Nachdenken bringt. Fazit : Ein gutes nachdenkliches Buch mit vielen Gefühlen, dass trotzdem ein paar kleine Schwächen hat.

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  • Wenn ein Unfall dein Leben für immer verändert...

    Alles, was ich von mir weiß

    nicigirl85

    08. September 2015 um 14:54

    Die überaus hübsche Gestaltung des Buches und der interessante Klappentext ließen mich neugierig auf das Buch werden, hatte ich bis dato doch noch kein Buch der Autorin gelesen. In der Geschichte selbst geht es um Ember, die einen von ihr verursachten Autounfall schwer verletzt überlebt, ihr Beifahrer jedoch nicht. Seitdem leidet sie an Gedächtnisverlust und hat Angst vor dem Leben außerhalb der Klinik. Wird sie jemals wieder leben können wie vorher? Die Handlung wird uns über Ember als Ich- Erzählerin näher gebracht, so dass wir als Leser immer nur so viel wissen wie die an Amnesie leidende Protagonistin. Ember blieb mir im Buch lange fremd, wobei ich fast die Vermutung habe, dass das von der Autorin so gewollt ist, denn Ember ist sich ja lange selbst fremd. Ihr Handeln konnte ich nicht immer verstehen. Gerade ihr Verhalten gegenüber Holden hat mich arg geärgert. Ansonsten spürt man in dem kompletten Buch die blanke Hilflosigkeit der Protagonistin und man mag gar nicht daran denken wie man selbst in solch einer Lage handeln wollen würde. Hier gibt es kein richtig oder falsch, sondern man muss ins Leben zurückfinden oder man hat für immer verloren. Das Buch berührt und weckt auf. Leider sprang der Funke bei mir erst zum Ende des Buches über. Die Wende zum Schluss hat mich arg überrascht, denn damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Der Schluss ist passend und für mein Empfinden blieb auch keine Frage unbeantwortet. Fazit: Ein Buch über ein schweres Thema, das nicht jedermanns Sache sein wird. Ich empfehle es daher nur bedingt weiter.

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  • Ein Unfall mit fatalen Folgen

    Alles, was ich von mir weiß

    _Buchliebhaberin_

    05. September 2015 um 17:00

    Nach einem schweren Autounfall, hat die 16-jährige Ember ihr Gedächtnis verloren. Die letzten sechs Monate vor ihrem Unfall sind aufgrund eines schweren Schädel-Hirn-Traumas wie ausgelöscht. Erst nach und nach kommen die Erinnerungen, an jene schlimme Nacht zurück. Und auch daran, dass sie dabei einen Jungen, Anthony, getötet hat. Für Ember sind es vor allem die Schuldgefühle, die es ihr ganz schön zu schaffen machen. Und auch die vielen helfenden Hände, ihre Eltern, ihre beste Freundin Rachel oder ihr Exfreund Holden, können ihr bei der Bewältigung ihrer Gefühle auch nicht wirklich weiterhelfen... Und immer wieder kreisen Embers Gedanken um die Frage: Was ist in dieser Nacht bloß passiert? Und wer war Anthony? Auf der Suche nach den Antworten trifft sie zufällig Kai, einen Jungen, der ihr einfach nicht mehr aus dem Sinn gehen will... Ich habe das Buch im Zuge einer Leserunde gewonnen, und möchte mich auf diesem Weg nochmal ganz herzlich beim Team und beim Verlag dafür bedanken! Der Einstieg war für mich etwas komisch. Da ich kurz zuvor schon ein Buch zum Thema Gedächtnisverlust gelesen hatte, war mir vieles von dem Ember gesprochen hatte, natürlich nicht allzu fremd. Das war im ersten Moment ein klein wenig seltsam, hat sich aber nach und nach wieder gelegt!:D Zu Ember, der Hauptprotagonistin, habe ich mir bis zum Schluss keine richtige Meinung bilden können. Aus irgendeinem Grund mochte ich sie nicht wirklich. Sie war nicht grundsätzlich unsympathisch, versteht mich da nicht falsch, aber ich kam mit ihrer Art und Weise in mancher Hinsicht nicht so ganz zurecht. Schon alleine die Sache mit Kai fand ich schrecklich nervig! ER bestimmte immer wann sie sich trafen, ER kam meisten zufällig vorbei, und SIE ließ dann immer alles und jeden stehen und liegen, um sich in seine Arme zu werfen! Sie belog ihre Eltern und ihre Freunde seinetwegen, und machte einfach alles, um es IHM Recht zu machen. Ich fand das in diesem Moment einfach nur total schwach vom Ember! Zwar hat sich Kais merkwürdiges Verhalten am Ende logisch erklären lassen, aber in den jeweiligen Situationen gingen mir beide entsetzlich auf die Nerven! Eine zweite Sache, die mich immens gestört hat: Wie Ember die Leute in ihrem Umfeld behandelt hat! Vor allem Holden! Der arme Holden! Ember hat ihn benutzt und ihn dann fallen gelassen, anstatt sich mal ernsthaft mit ihm und seinen Gefühlen auseinander zu setzten. Und der gut aussehende, zuvorkommende, immer gut gelaunte, humorvolle und liebenswürdige Holden lässt sich das natürlich gefallen. Warum fragt ihr euch? Tja... Was macht man nicht alles aus Liebe...? Ihren Eltern gegenüber verhielt sie sich anfänglich noch ganz passabel, aber spätestens nach ihrem kleinen „Ausraster“ hätte ich sie echt schütteln können! Ich meine, was denkt sie denn bitte? Das ihre Eltern munter dabei zusehen, dass sie fast bei einem schweren Unfall draufgeht, und sie dann einfach wieder das machen lassen, was sie will? Schon klar, dass ihre Fürsorge in mancher Hinsicht vielleicht nervig war, aber welche Eltern würden ihr Kind nach einem solchen Erlebnis nicht bemuttern? Und Ember regte sich nur darüber auf. Im Ernst, da konnte ich echt nur noch mit den Augen rollen... Holden (Er ist einfach nur ein so goldiger Schatz von einem Freund!) und Rachel fand ich beide sehr sympathisch. Schon auf den ersten Seiten lernt man Embers beste Freundin, genannt Smarty, kennen, mit ihrer frechen und aufmüpfigen Art. Sie wirkte auf mich, wie eine gute und ehrliche Freundin (was sie öfter mal unter Beweis stellte, denn ja (!) sie sagt ihr Meinung deutlich!), die immer einen guten und lockeren Spruch auf den Lippen hat. Ich mochte sie total gerne. Kai und ich wurden bis zum Schluss leider keine Freunde. Diese riesige geheimnisvolle und mysteriöse Wolke die ihn umgab, hat mich mehrmals an den Rand der Verzweiflung getrieben! Er tauchte immer auf und verschwand, wann, wie und wo es ihm passte, war unzuverlässig, und meldete sich nie wie versprochen. Alleine schon die allererste Begegnung zwischen ihm und Ember hat nur ein einziges Gefühl bei mir hervorgerufen: Häh?!. Diese Begegnung war wirklich mehr als komisch; mit allem drum und dran! :D Ich konnte Ember aber in mancherlei Hinsicht auch verstehen, dass sie diese „Romanze“ mit ihm, als eine Art Neuanfang für sich sah: Sie ließ ihr altes Leben, und damit auch Holden, hinter sich, und nahm ihr „neues“ Leben in Angriff. Aber... Ich mochte ihn eben einfach nicht. Und die beiden zusammen, erst Recht nicht! Ein riesiger Pluspunkt ist definitiv der Spannungsbogen! Trotz der teils, für mich, unsympathischen Charaktere, bleibt man an der Geschichte dran, weil immer die große Fragen über allem schwebte: Was ist in jener Nacht wirklich passiert? Und das wird wirklich bis zum Schluss offen gelassen! Man räselt die ganze Zeit hin und her: Kannten sich Anthony und Kai? Was steckt wirklich hinter ihm? Wird Ember ihre Erinnerung zurück bekommen? Und was ist überhaupt mit ihr? Wird sie nach jenem schlimmen Unfall, bei dem ein Mensch starb, wieder so sein können wie zuvor? Will sie ihr altes Leben überhaupt zurück? Fragen über Fragen, die Stück für Stück geklärt wurden. Das überraschende Ende hat mich dann auch etwas versöhnlich gestimmt. Es hat viele seltsame Momente und Erinnerungen auf logische Weise aufgeklärt. Hier war mir Ember auch so ziemlich das erste und einzige Mal nah; an der Stelle habe ich ihren Verlust erst so wirklich spüren und auch fühlen können. Insgesamt bin ich leider nicht wirklich mit ihr warm geworden. Ich war zwar gespannt, was genau in jener Nacht passierte und interessert am Verlauf der Geschichte, aber Embers Gefühlswelt ließ mich völlig kalt. Ich konnte mich nicht richtig in sie hineinversetzen und habe keinen wirklichen Draht zu ihr gefunden, was echt schade war, da die Geschichte an sich eine Menge Potenzial hatte! Fazit: Ich vergebe sonst ungern halbe Sterne, aber hier konnte ich mich partout nicht entscheiden, ob ich nun drei oder doch vier Sterne vergeben soll. Die Story hatte grundsätzlich gute Ansätze und war definitiv spannend und interessant gestaltet. Allerdings wurde, meiner Meinung nach, Potenzial verschenkt... Deswegen „nur“ 3,5 Sterne von mir!

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  • Regt an sein eigenes Leben zu überdenken und mehr zu schätzen, was man hat !!

    Alles, was ich von mir weiß

    BlueOcean8519

    04. September 2015 um 15:30

    ALLES, WAS ICH VON MIR WEIß Klappentext: "Als Ember einen schweren Autounfall verursacht und ihr Beifahrer Anthony dabei ums Leben kommt, ist nichts mehr so, wie es war. Ember überlebt schwer verletzt, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. Während ihre Eltern und Freunde nicht über die Geschehnisse reden wollen, stellt sich Ember immer wieder dieselben Fragen: Was ist in dieser Nacht passiert? Warum hat sie ihr Gedächtnis verloren? Und vor allem: Wer war Anthony? Bei der Suche nach Antworten trifft sie auf den geheimnisvollen Kai, der sie wie kein anderer zu kennen scheint. Gemeinsam versuchen sie, der Vergangenheit nachzugehen. Aber ist Ember wirklich bereit, die Wahrheit zu erfahren?" Cover: Das ist Cover sticht definitiv sehr unter anderen Büchern hervor. Es ist wunderschön und sehr gut auf den Inhalt des Buches abgestimmt. Toll finde ich auch, dass nicht nur der Buchumschlag in den sanften orangen Farbtönen gestaltet ist, sondern auch die Innenseite. Inhalt: Es ist eine wahnsinnig schwierige Lage, in der sich die Protagonistin Ember befindet. Es ist sehr schwierig, sich in ihre Lage hineinzuversetzen. Ich denke, niemand der es nicht selbst durchlebt hat, kann es wirklich verstehen und ihre Ängste erkennen oder nachvollziehen. Die Menschen, die sie lieben, versuchen ihr zu helfen, über den Schmerz des Verlusts aber auch der Amnesie und ihrer körperlichen Einschränkungen hinweg zu kommen. Ich stelle es mir schwer vor. Alleine einen so schweren Unfall zu verarbeiten, wird nur langsam gelingen. Wenn dann dadurch noch ein Mensch, den man liebt, stirbt, wird es sicher noch viel schwerer. Ember fühlt sich total verloren, sie ist zunächst hoffnungslos, weiß nicht wohin sie gehört und versucht sich zurück ins Leben zu kämpfen. Sie kommt sich selbst fremd vor, sogar ihr Zuhause. Dennoch versucht sie nach und nach gezielt durch das Aufsuchen von Orten, an denen sie vor dem Unfall Zeit verbracht hat, ihre Erinnungslücken wieder zu füllen. Es muss schrecklich anstrengend sein, sich auf solche Expeditionen zu begeben und vor allem, nie zu wissen, was einen dabei nun erwarten wird. Leider konnte ich mich mit keinem der Protagonisten hunderprozentig identifizieren. Ihre Eltern machen sich große Sorgen um ihre Tochter und wollen sie doch sehr schonen. Sie versuchen sie immer wieder aufzufordern, sich doch mehr Zeit zu lassen und sich zurückzunehmen. Aus ihrer Sicht kann ich das nachvollziehen, dennoch sind sie an manch einer Stelle zu vorsichtig in ihrem Verhalten. Mehr Vertrauen in die eigene Tochter, hätte Embers Selbstbewusstsein anfangs doch definitiv vertragen können. Rachel, ihre beste Freundin und ihr Exfreund Holden unterstützen Ember in vielen Situationen. Vor allem Holden gibt ihr Sicherheit, nimmt sich viel Zeit für sie und kümmert sich rührend. Er ist liebevoll und Ember ist ihm sehr wichtig. Holden hat jedoch die Hoffnung, dass aus ihnen wieder ein Paar werden kann. Kai, den sie im Club kennenlernt, kann ich bis jetzt nicht wirklich einschätzen. Er ist recht unzverlässig, geht aber liebevoll mit Ember um, wenn er Zeit mit ihr verbringt. Aufbau/Struktur& Stil: Nach und nach, wie Ember in ihrer Erinnerungen, erfahren wir als Leser Details über ihr Leben. Der Schreibstil ist dabei sehr bildhaft und flüssig, so dass man sich gut in Embers Lage hineinversetzen kann. Das hat mir sehr gefallen. Die Autorin hat eine tolle, teils düstere herbstliche Stimmung geschaffen, die man sich gut vorstellen kann. Fazit: Ein Buch, dass den Leser dazu anregt, mehr über sein eigenes Leben nachzudenken und das, was man hat, mehr wertzuschätzen !!

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  • Ein schönes Lesevergnügen rund um die Suche nach sich selbst - leider fehlte mir ein wenig die Tiefe

    Alles, was ich von mir weiß

    Milaromantics

    22. July 2015 um 21:09

    Inhalt: Nach einem schweren Autounfall verliert Ember die Erinnerung an die letzten sechs Wochen. Nachdem sie ein Jahr lang Krankenhaus, Reha und Co. über sich ergehen lassen musste, darf sie endlich nach Hause zu ihrer Familie und ihren Freunden. Fieberhaft versucht sie die Zeit vor dem Unfall zu rekonstruieren und herauszufinden, welche Persönlichkeitsänderung damals in ihr vorging – eine Persönlichkeitsveränderung, von der sie immer nur Andeutungen mitbekommt. Und dann gibt es da auch noch Kai, einen völlig Fremden, von dem sie sich sofort angezogen fühlt ... und Holden, ihr Exfreund. Meine Meinung: Dieses Cover ist zum Verlieben - zauberhaft, sommerlich und doch geheimnisvoll. Aufgrund dieses fantastischen Covers und des interessanten Klappentextes war ich sehr neugierig auf die Geschichte. Der Magellan Verlag zeichnet sich für mich durch sehr besondere Geschichten und ihre außergewöhnliche Covergestaltung aus. "Alles was ich weiß" ist ein Schmuckstück und auch beim Abnehmen des Schutzumschlages sieht man eine filigrane, schöne Umschlaggestaltung. Die Geschichte beginnt mit Embers Entlassung aus dem Addington Krankenhaus und dem damit verbundenen, zerbrochenen Gefühlszustandes der Protagonistin. Bereits am Anfang des Buches bekommt man erste Hinweise dafür, dass Ember sich vor dem Unfall verändert hat. Nachdem sie bald herausfindet, dass ihr Beifahrer bei dem Unfall ums Leben gekommen ist, stürzt sie in tiefe Trauer und leidet unter schweren Schuldgefühlen. Wer war dieser Anthony, den sie "umgebracht" hat? Wie gut kannte sie ihn? Ember versucht die Bruchteile ihrer Erinnerungen wie Puzzleteile zusammenzufügen, um ihr altes Ich wieder zu finden. Sehr gut gefallen haben mir die zwei großen Leidenschaften von Ember – das Tanzen und das Kochen. Besonders ihre Liebe zum Kochen arbeitet die Autorin sehr schön heraus. Auch die Musik von "Weregirl", die sie durch die schwere Zeit begleitet, wird sehr kraftvoll und intensiv beschrieben. Die Geschichte von Ember wird vor der herbstlichen und winterlichen Kulisse New Yorks erzählt. Die Autorin erschafft hier eine wunderbare Atmosphäre, besonders durch gemütliche Cafés, wie das "Café Dave & Busters" und im Kontrast dazu die coole New Yorker Club Szene, wie das Areacode. Das Motiv der Rebellion wird in dem Jugendbuch sehr schön eingearbeitet. Das Buch spiegelt einfühlsam den Wunsch von Teenagern wieder, sich verändern zu wollen – die komplette Typveränderung von der behüteten Tänzerin zur rebellischen Köchin, die lieben und leben will. Diese rebellische Phase, die Ember durchlebt, wird vor allem auch durch die beiden Jungs Kai und Holden reflektiert. Holden, Embers Exfreund ist lieb, nett, zuverlässig und die beiden kennen sich schon ewig. Kai dagegen ist der attraktive Fremde, von dem sie sich sofort angezogen fühlt. Ember ist hin- und hergerissen zwischen den beiden und vertraut schließlich auf ihr Herz. Bei den Protagonisten bin ich zwiegespalten. Während mir einige Charaktere sehr gut gefallen haben, waren mir einige Charaktere zu blass gezeichnet. Auch mit Ember hatte ich einige Probleme. Einerseits bekommt man als Leser gefühlvolle Einblicke in Embers Gefühlschaos und ihre Verzweifelung, dennoch fehlte mir ein wenig der Tiefgang. "Alles was ich von mir weiß" liest sich sehr flüssig und man taucht in die Geschichte ein, dennoch fehlt mir die Tiefe und der letzte Tick, der die Geschichte zu etwas ganz Besonderem macht. Obwohl mir die Tiefe fehlte, ist das Buch eine tolle Unterhaltungsleküre mit einem einigen poetischen, schönen Stellen und Zitaten. Das Ende hat mir unheimlich gut gefallen, weil es unvorhersehbar und originell ist. Mein Fazit: Ein Jugendroman, der von der Suche nach dem alten Ich handelt. Die Kulisse New Yorks, die Leidenschaften der Protagonistin und das interessante Thema schaffen ein schönes Lesevergnügen. Leider fehlte ein wenig der Tiefgang und die Besonderheit, so dass das Buch für mich eine kurzweilige Unterhaltungsleküre blieb. Dennoch ein lesenswerter Jugendroman über Liebe, Rebellion und Freundschaft!

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