Adele Griffin Das unvollendete Leben der Addison Stone

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Inhaltsangabe zu „Das unvollendete Leben der Addison Stone“ von Adele Griffin

Sie lebte für die Kunst und für die Liebe Addison Stone ist eine hochbegabte, dynamische Künstlerin, die in New York lebt und gewagte Kunstwerke in Szene setzt – ein gefeiertes Wunderkind in der Szene. Doch ihr Leben endet viel zu früh, als sie eines Abends von der Manhattan Brücke stürzt. Sie war erst achtzehn Jahre alt. War es Selbstmord? Ein Unfall? Oder Mord? Anhand von Interviews mit ihrer Familie, ihren Freunde, ihrer hippen New Yorker Entourage und ihren vergangenen Liebhabern, einer Vielzahl von Kunstwerken und Fotos gerät man in den atemberaubenden Sog von Addison Stones faszinierendem und enigmatischen Leben

Addison Stone ist eine aufstrebende Künstlerin, die im Alter von 18 Jahren stirbt. Unfall ? Selbstmord ? Mord ?

— Blacksantawomen
Blacksantawomen

Ich muss sagen ich bin begeistert ! So etwas habe ich noch nie gelesen und ich fand die Machart, wie eine Biographie total super !

— AliceCullen96
AliceCullen96

Einzigartig!

— fraulesegold
fraulesegold

Interessante, weil andere Art von Buch. Konnte mich inhaltlich aber nicht überzeugen. Auch das Ende war sehr vage und hatte keinen AhaEffekt

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine absolute Überraschung. Hat mir wunderbar gefallen!

— LiveReadLove
LiveReadLove

Echt cooles Buch, eine ungewöhnliche Idee und teilweise sehr tiefgründig.

— Livrary
Livrary

Ein sehr tiefgründiges Buch

— MissSweety86
MissSweety86

Ich habe noch nichts vergleichbares gelesen. Das Buch besteht aus Interviews der Famiele, Freunden und Geschäftspartnern. Ziemlich genial :)

— LillyLou
LillyLou

Packend, spannend, berührend. Hat mir gut gefallen, obwohl Addy zum Teil echt anstrengend war!

— _Buchliebhaberin_
_Buchliebhaberin_

Ein besonderes außergewöhnliches Buch über eine tote Künstlerin.

— CallieWonderwood
CallieWonderwood

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    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    AliceCullen96

    AliceCullen96

    17. December 2016 um 19:27

    Inhalt:Addison Stone ist eine Ikone für die Kunstwelt. Sie ist jung,attraktiv und Tod.Doch wie konnte es dazu kommen?Wie konnte eine so talentierte und gesunde Künstlerin so früh sterben?Fragen über Fragen stellen sich und immer noch nicht ist sicher was überhaupt alles passiert ist.In Interviews fragt Adele Griffin die Familie , Freunde und Bekannten des Mädchens aus Neuengland wie ihre Karriere überhaupt so steil bergauf und dann so schnelle bergab ging.Meine Meinung: Eines Vorweg, ich musste diese Addison Stone erst einmal googlen und habe nicht wirklich was gefunden. Komisch dachte ich mir, da es doch eine Biografie sein soll. Ich hatte das Buch schon angefangen und es sah auch wirklich aus wie eine Biografie, doch warum findet man nichts über Addison ? Die Bilder die im Buch abgebildet sind, sind unglaublich toll und es hat mich echt gewurmt herauszufinden, was passiert ist.Ich dachte erst, dass die Eltern von Addison vielleicht alles aus dem Netz entfernt haben doch dann laß ich ein Interview der Autorin und fand heraus das ALLES JA ALLES fiktiv ist !Die Aufmachung und die Promo für dieses Buch haben nichts darüber verraten und das hat mich echt fasziniert.Die Art wie das Buch geschrieben ist erinnert mich sehr stark an Morton Rhue in „Ich Knall euch ab“ da dort auch mit Interview Schnipseln gearbeitet wird. Aber es ist realistischer Die ganze Geschichte hat mich fasziniert und wird echt super herübergebracht.Die Bilder in diesem Buch sind echt wunderschön ich muss zugeben, ich bin ein wenig verliebt. Das Model das Addison "spielt" und dazu die Kunst sind ein totaler Hingucker !Zudem kommt noch, dass ich einige Schauplätze kenne, weil ich Neuengland gelebt habe machte dieses Buch noch mehr besonders als es ohnehin schon ist.Fazit:Wer auf solche Geschichten steht und Kunst mag hat hiermit einen echtes Schmuckstück gefunden ! Meiner Meinung nach wird man Addison so schnell nicht wieder vergessen.Vielen Dank an Random House für das Leseexemplar 

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  • Leserunde zu "Game of Thrones - Der Winter naht" von George R.R. Martin

    Game of Thrones - Der Winter naht
    Pippo121

    Pippo121

    ** ACHTUNG: Dies ist KEINE Leserunde und es gibt keine Bücher zu gewinnen!  **                 "Game of Thrones" - Lesemarathon                                   (14.10-16.10)   Passend zur aktuellen Werwolf-Runde, startet nun auch ein GoT-LESEMARATHON! Also begrabt nun alle (zumindest) vorübergehend das Kriegsbeil und reist mit uns nach Westeros! Denn dieses Wochenende wollen wir ein weiteres Mal in die Welt von Game of Thrones reisen. Wir befinden uns in einer Zeit, in der der grausame König Joffrey, der erste seines Namens, auf dem Thron sitzt und Freund und Feind durch seine sadistische Art erzittern lässt. Das Land ist gespalten, einige bleiben den Lannisters treu und kämpfen an ihrer Seite, während andere Joffrey nicht als rechtmäßigen Erbe der Krone anerkennen. Neu ernannte Könige scheinen wie Pilze aus der Erde zu sprießen. Kriege erschüttern das Land. In dieser Zeit begeben wir uns auf Wanderschaft. Wir werden anfangen in Essos, wo wir auf Daenerys Targaryen stoßen. Diese empfängt uns sehr gastfreundlich und schenkt uns am Ende eine Kiste mit kleinen Dracheneiern. Ob diese echt sind? Weiter führt uns unser Weg zur roten Priesterin, bei der wir nur kurz verweilen. Samstag treffen wir dann in Königsmund ein und haben eine Audienz beim König. Anschließend werden wir auch den übrigen Lannisters und ihren Gefolgsleuten vorgestellt. Am letzten Tag wandern wir in den kalten Norden, wo uns die Starks herzlich begrüßen und uns Winterfell zeigen. ♦ Das Wochenende wird unter verschiedenen Häusern aufgeteilt.♦ Jeden Tag werden wir passend zu den ausgewählten Häusern alle ein, zwei Stunden Zitate posten und dazu eine Frage an euch stellen♦ Dieses Mal sammeln wir Dracheneier. Ihr bekommt pro 100 gelesene Seiten ein Drachenei geschenkt. Beim Erreichen des gesetzten Ziels schlüpfen die Drachen. Mal schauen, wer am Ende die größte Drachenarmee besitzt ;)   Wichtig: Die gestellten Aufgaben werden so weit wie möglich einen Bezug zu GoT haben, dies muss für die gelesenen Bücher natürlich nicht der Fall sein! Also mach es dir auf dem Sofa bequem und schließ dich unserem Lesemarathon an! Vielleicht entdeckst du ja so auch dein neues Lieblingsbuch! :)   Natürlich sind in dieser Gruppe alle Leser willkommen, nicht nur die Werwölfe oder die Mitglieder der Gruppe "Challenge: Zukunft vs. Vergangenheit"! Wir freuen uns über jeden aktiven Leser und hoffen auf ein entspanntes, gemeinsames Lesen!   *************************************************************** Wann geht es los?   Der Lesemarathon startet am 14.10. gegen 15 Uhr und endet am 16.10. um 24 Uhr.   Sinn und Ziel eines Lesemarathons ist es, sich einfach mal wieder Zeit für ein fesselndes Buch zu nehmen und sich mit netten Leuten auszutauschen. Um die Gespräche anzuregen, werden im Verlauf des Lesemarathons immer wieder Fragen oder Aufgaben eingestreut, die du dann nach Belieben in deine Lesestunden mit einbauen kannst.   Wer möchte, kann sich gleich zu Beginn des Lesemarathons ein Ziel setzen (zum Beispiel gelesene Seiten, oder etwas Kreativeres). Dies ist allerdings kein Muss. Es erlaubt dir lediglich nach dem Lesemarathon dein ganz persönliches Fazit deines Wochenendes zu ziehen. :)   *************************************************************** Du hast eine Idee, eine Anregung oder eine Frage die wir in den Lesemarathon einbauen könnten? Dann schick diese per PN an: - Mitchel06 - Vucha - Knorke oder SchCh121!   Wir freuen uns auf euch! *************************************************************** Teilnehmer: Vucha Snorki Isabellepf Knorke Katha Lrvtcb Mitchel SchCh Stebec Annika, Sternchen

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  • Packend bis zum Schluss

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    Blacksantawomen

    Blacksantawomen

    21. August 2016 um 20:59

    Addison Stone ist eine sehr interessante Person. Ihre Bilder sind Genial und sie selber wunderschön.Trotzdem wusste ich bis zum Ende nicht, ob ich sie hassen oder lieben soll.Natürlich ist mir klar, das sie durch ihre Krankheit auf nicht alle ihrer Taten wirklich Einfluss hat, da Ida auch mit spricht, aber z.B bei der Geschichte, wo sie die Kleider ihrer Cousine anzieht und diese dann ins Gesicht schlägt, verstehe ich nicht wie die selbe Person ihrer Therapeutin ihren Schahl schenkt weil sie findet, dass er ihr steht.Außerdem fande ich es interessant, wie die verschiedenen Personen sich gegenseitig wahrnehmen, wie z.B Zach sehr schlecht gemacht wird und man die anderen  mit jedem Satz, den er sagt, versteht.

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  • Einzigartig

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    fraulesegold

    fraulesegold

    22. May 2016 um 09:27

    „Ein Poltergeist kam mir harmlos vor, verglichen mit den Rasierklingen in Addys Kopf.“[S.166] Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung von mir! Ich habe bisher noch kein Buch gelesen, das wie dieses war. Es handelt sich hierbei um die Geschichte von Addison Stone, ein junges amerikanisches Mädchen, die in New York als Künstlerin arbeitet und die eines Tages plötzlich ums Leben kommt. Das gesamte Buch ist mit kleinen Interviews von Personen aus Addison Leben aufgebaut, die über Addison erzählen. So erfährt man nach und nach die Geschichte des Mädchens. Es wirkt alles sehr real, was mir unglaublich gut gefällt. Jede Person, die in dem Buch befragt wird hat seine eigene Art zu erzählen und sich auszudrücken. Zusätzlich zu den Interviews ist das Buch mit zahlreichen Bildern aus Addisons Leben und ihren Kunstwerken versehen. Das Cover des Buches ist aufgebaut wie das einer Zeitschrift, was mir sehr gut gefallen hat, da es eine ganz ungewöhnliche Aufmachung ist. Desto weiter man in der Geschichte fortschreitet, umso tiefer wird man in das Leben von Addison hineingeführt, was mich sehr aufgewühlt hat. Ich glaube noch nie hat mich ein Buch so sehr zum Nachdenken und vor allem Weiterdenken angeregt. Das Buch ist wirklich einzigartig!

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  • Die Welt von Addison Stone...

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    27. February 2016 um 11:17

    // Worum es geht // Addison Stone ist jung, wunderschön und eine wilde Künstlerin, die New York mit ihren Werken in Atem hält. Sie ist ein gefeiertes Wunderkind, der Star am Kunsthimmel. Doch dann stürzt sie mit 18 Jahren von der Manhattan Bridge in den Tod. Alle Welt fragt sich: War es ein Unfall? Selbstmord oder gar Mord? // Was ich davon halte // Auf dieses Buch bin ich bereits aufmerksam geworden, als es erschienen ist. Eigentlich lese ich keine Biografien, doch die Idee, einer fiktiven Biografie hat mich irgendwie gereizt. Addison Stone hat nicht wirklich gelebt. All die Infos, Bilder, Zeitungsartikel und die Interviews sind erfunden. Und doch lassen sie dieses Mädchen so real wirken, dass ich es mir kaum vorstellen kann, dass es Addison nicht gegeben hat. Das Buch ist ähnlich einem Fashion-Magazin aufgemacht. Ein großer Format, glänzend mit einem super schönen Cover. Man schlägt es auf und einem leuchtet ein wunderschönes lila entgegen, genau die Farbe, die Addison Stone so geliebt hat. In die Geschichte tauchen wir mit einem Zeitungsbericht ein, der vom Tod von der 18jährigen Addison berichtet. Fragen über Fragen stellen sich die Fans und die Familie. Wie konnte das passieren? War es ein Unfall? Wollte Addison sich töten? Oder war es sogar ein Mord? Denn die beiden Exfreunde der jungen Künstlerin waren beide zum Zeitpunkt ihres Todes in New York. Und beide haben kein Alibi. Kaum habe ich die ersten Seiten des Buches gelesen, war ich sofort eingetaucht in die Welt der Kunst. In Addisons Welt. Mit vielen Stimmen erzählt die Autorin das Leben der jungen Frau. Ihre Familie, ebenso wie Freunde, Bekannte oder auch Neider kommen zu Wort. Alle möglichen Situationen werden von unterschiedlichen Seiten betrachtet und nach und nach setzt sich das Leben der Addison Stone zusammen. Man spürt, wie viel Liebe und Herzblut in diese Geschichte investiert wurde. Das Model, welches Addison verkörpert hätte nicht besser gewählt werden können. Ich konnte sie mir in jeder beschriebenen Situation lebhaft vorstellen. Die Fotos, die im Buch enthalten sind, ebenso wie die Skizzen oder sogar fertiggestellten Werke der jungen Künstlerin sind einfach wunderschön und genial. Ich interessiere mich wirklich nicht für Kunst und werde wohl nie verstehen, was an gewissen Gemälden so besonders sein soll. Doch die Bilder, welche die Kunst von Addison zeigen, sind wirklich schön. Je tiefer man in die Geschichte eingetaucht ist, desto mehr konnte man auch diese Skizzen und Werke von Addison verstehen. Addison selbst ist ein Wildfang, die schon als Kind ihr Talent unter Beweis stellt. In ärmlichen Verhältnissen, mit zerrütteter Familie muss das junge Mädchen gemeinsam mit ihrem Bruder aufwachsen. Sie ist unglücklich, fühlt sich ungerecht behandelt und eingeengt. Sie scheint einfach nicht das zu bekommen, was sie braucht. Gleichzeitig führt sie sich zum Teil so auf, als wäre sie ganz allein auf der Welt und es wäre völlig irrelevant, was andere von ihr halten. Schon vor ihrem großen Erfolg zeigt sie eine psychotische Störung, muss Medikamente einnehmen und regelmäßig zur Therapie. Genau so stellt man sich doch jemanden in der Kunstszene vor, oder nicht? Als Addison in die höheren Kreise der Kunst eintritt und in New York anfängt Fuß zu fassen verliert sie sich sofort in der dunklen Seite. Alles, was nicht gut für sie zu sein scheint, muss das junge Mädchen anziehen. Zwischen glücklichen Höhenflügen voller Erfolg und Glamour erlebt sie auch Rückfälle, Schübe, Misserfolge und tiefe Traurigkeit. Innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch verschlungen und könnte noch weiterlesen, denn diese fiktive Biografie hat mich wirklich gefesselt. Ich hatte so großen Spaß daran das Geheimnis um Addison Stone zu lösen. Die Art, wie Adele Griffin dieses Buch geschrieben, gestaltet und ausgearbeitet hat, ist einfach grandios. Ein absolut unerwartetes Highlight. // Fazit // Ich hätte nicht gedacht, dass diese fiktive Biografie mich derart begeistern wird. Doch die Aufmachung mit Fotos, Zeitungsartikeln, Kunstwerken und Interviews hat mich vollkommen überzeugt. Der Schreibstil mit den unterschiedlichen Stimmen aus Addisons Familien- und Freundeskreis hast mir toll gefallen. Die Autorin hat mich während des Lesens vollkommen vergessen lassen, dass es Addison Stone gar nicht wirklich gegeben hat. 5 / 5 Sterne.

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  • Das unvollendete Leben der Addison Stone

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    MissSweety86

    MissSweety86

    09. January 2016 um 19:00

    Inhalt: Addison Stone ist eine junge begabte Künstler die leider mit 18 Jahren viel zu früh gestorben ist. Sie stürzt von einer Brücke. War es ein Unfall? Mord? Oder Sebstmord? Meinung: Ich war total gefesselt von diesem Buch. Das Cover sieht aus wie ein Hochglanzmagazin und gefällt mir richtig gut. Am Anfang hatte ich bedenken das Buch zu lesen aber je mehr man von Addison erfährt desto mehr will man noch von ihr erfahren. Das gute an diesem Buch ist der Aufbau. Das Leute die mit Addison zu tun hatten erzählen was für ein Mensch sie war und was sie alles mit ihr erlebten. Nur diese Biografie über Addison Stone ist keine normale Biografie. Addison Stone hat es nie gegeben und genau deswegen ist dieses Buch so klasse. Als Leser geht man nämlich davon aus das Addison wirklich gelebt hat. Fazit: Ich wünsche mir noch mehr solche Bücher. Es ist mal was anderes das die Autorin es schafft eine Fiktion real wirken zu lassen. “ Das unvollendete Leben der Addison Stone“ von Adele Griffin ist im cbt Verlag erschienen hat 217 Seiten und kostet 14,99€.

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  • Das unvollendete Leben der Addison Stone - Adele Griffin

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    LillyLou

    LillyLou

    05. January 2016 um 12:33

    Inhalt: Das Buch ist eine Art Biographie der jungen Künstlerin Addison Stone. Sie starb mit 18, als sie mitten in der Nacht von der Manhattan -Bridge stürzte. Doch handelte es sich um mord, Selbstmord oder war es ein Unfall? Adele Griffin hat das Buch aus Interviews mit den Personen aus Addisons Umfeld zusammengesetzt und dadurch, jedefalls für mich, eine ganz neue Art von Buch entwickelt. Meine Meinung: Wie gerade schon erwähnt ist dieses Buch für mich eine ganz neue Art von Geschichte / Biographie. Dadurch dass die Personen aus ihrem Umfeld Addisons Leben beschreiben und man somit nie aus der Sicht von Addison auf die Welt blickt, muss man sich ein Bild von einer realen, nie getroffenen Person machen.  Das ist einerseits logisch, weil Addison keine erfundene Person ist und die Autorin uns deshalb auch nicht in ihren Körper stecken kann. Andererseits macht es das einem schwer eine eindeutige Meinung zu Addison zu entwickeln.  Ich persönlich stehe ihr neutral gegenüber. Dieses Buch war mal etwas ganz anderes, da man die Charaktere wirklich aufmerksam verfolgen muss und eben selbst gefragt ist, da die Autorin die eigenen Gedanken in keine Richtung lenkt. Fazit: Ein Buch über das ich noch einige Zeit nachdenken werde, weil Addisons Charakter wie zwei Seiten einer Münze ist. Die Biographie einer komplizierten und außergewöhnlichen, jungen Frau. Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es nur wärmstens empfehlen. :) 

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  • Eine tragische Künstlerin - genial beschrieben

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    Isaopera

    Isaopera

    24. December 2015 um 12:14

    Ein ganz interessantes und besonderes Buch, das nicht nur durch die ungewöhnliche Aufmachung, sondern insgesamt stark überzeugt! Die Fotos sind hierbei ein wirklich starker Aspekt, denn sie hauchen dem Ganzen Leben ein und schaffen eine ganz eigene Realität!  Addison selbst ist eine sehr besondere Figur, sie lebt irgendwie die ganze Zeit am Abgrund und dadurch ist das Ende in jeder Hinsicht so stimmig, dass es fast wie aus dem echten Leben gegriffen wirkt. Ich denke, dass die Autorin evtl. ein bisschen durch die Geschichte von Amy Whinehouse inspiriert wurde, denn diese Tragik der genialen Künstlerin, die aber mit ihrem eigenen Leben nicht fertig wurde, finde ich darin irgendwie wieder! Viele Figuren in diesem Buch sind für sich so spannend, dass sich eine Geschichte über jeden von ihnen ebenfalls lohnen würde! Eine ganz spannende Leseerfahrung, die ich definitiv empfehlen kann und ein kleines Gesamtkunstwerk ;)

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  • Addison Stone - ein Name den man nicht so schnell vergisst!

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    _Buchliebhaberin_

    _Buchliebhaberin_

    20. December 2015 um 19:31

    (Achtung: Rezension enthält Spoiler!) Sie ist eine junge, verrückte und wunderschöne anstrebende Künstlerin in New York. Gekonnt setzt sie ihre gefeierten Werke in Szene; weiß sich und ihre Bilder zu inszenieren. Ein richtiger Star, ein Wunderkind – von der Presse hochgejubelt. Doch plötzlich ist sie tot. Tot durch einen Sturz von der Manhattan Bridge. Ein Unfall? Selbstmord? Oder gar Mord? Addison Stone. Diesen Namen vergisst man nicht mehr so schnell. Zumindest nicht, nachdem man dieses Buch gelesen hat. Und das, obwohl Addison nie wirklich existiert hat. Dabei hab ich wirklich und wahrhaftig daran gezweifelt! Schon nach dem Prolog – der so realistisch geschrieben war wie nur was – musste ich erst mal Onkel Google befragen, ob es diese junge Künstlerin nun wirklich gab oder nicht. Denn genau das macht den meisten Reiz der Geschichte aus: Dieses ständige Munkeln, ob Addison und ihre Werke wirklich existierten. Schon allein das Design diesen Buches würde von mir einen Haufen Sterne bekommen! Eine fantastische Idee, alles als Zeitungsartikel, Zitate, Mitschriften und private Bilder und Fotos zu sammeln. Das Buch besteht zum größten Teil aus Gesagtem der Betroffenen, der Freunde und der Familie von Addison. Besonders durch die Fotos wirkte Addison und ihr Leben gleich noch viel lebendiger! Und dann diese Grundidee! Gab es überhaupt schon so etwas? Eine Biografie über eine nicht lebende Person? Über eine Person, die vollkommene Fiktion ist? Ich glaube nicht, und schon allein deswegen war dieses Buch besonders reizvoll für mich. Aber kommen wir nun endlich mal zu den Charakteren, denn da ist ein bisschen der Knackpunkt... Denn Addy... Tja sie ist nicht einfach würde ich sagen. Wie hat es ihre Freundin Marie-Claire Broyard ausgedrückt? Addison ist so erfrischend frech. Ohja, das würde ich direkt mal unterschreiben! Einerseits mochte ich diese „freche“ Art auch echt gerne: Sie ist eben eine Nummer für sich; selbstbewusst, weiß was sie will und hat immer einen lockeren und flapsigen Spruch auf den Lippen. So ganz warm wurde ich aber nicht mit ihr, allein schon deswegen weil man wenig bis gar nichts aus ihrer Perspektive und damit ihre Gedanken und Gefühle mitbekommt. Ihre Probleme und ihr Charakter blieben mir einen Tick zu sehr an der Oberfläche. Mehrfach hab ich nur gedacht: Jetzt wäre es mal interessant das alles aus Addys Sicht zu lesen. Das ist nämlich der negative Aspekt dieser „Schreibweise“: Eine, in meinen Augen, zu große Distanz zum Erzählten. Ich war mir bis zum Schluss unsicher, ob ich sie nun mochte oder nicht. Ich denke es ist eine Art Hassliebe zu ihr. Ohne die Seiten die ich an ihr hasste, wäre sie nicht die Addison gewesen, die man kennen und lieben gelernt hat. Manchmal konnte ich bei ihren verrückten Aktionen und ihrer extremen Art nur den Kopf schütteln, weil ich sie und ihr ganzes Auftreten manchmal so überzogen und unwirklich fand. Und dann gab es diese verletzliche, gefühlvolle Addison, die sich um ihre Freunde und Familie sorgte und nur das beste für sie im Sinn hatte. Diese Addison konnte man schnell ins Herz schließen! Das Problem war einfach: Man wusste nie was als nächstes passierte, oder wie sie als nächstes reagierte. Aber das ist vielleicht auch der springende Punkt: Addison war nicht normal. Sie war anders. Sie konnte man nicht in eine Schublade stecken. Sie war einfach Addison. Eine eigene verrückte und komplizierte Spezies für sich! Ich weiß nicht wie genau ich es erklären soll, was mich an Addy „gestört“ (gestört ist vielleicht auch das falsche Wort...) hat. Im Grunde genommen war es ihr Gesamtbild, und die Entwicklung ihrer Krankheit, die mich ein bisschen von ihr entfremdet hat. Dadurch, dass sie sich durch diese Krankheit auch ein Stück weit von sich SELBST entfernt hat, war sie einfach nicht mehr DIE Addy, die man zu Anfang kennengelernt hat. Puuuuh, ihr seht bestimmt: Addison ist ein komplizierter Mensch ;). Wen ich auf jeden Fall mochte: Addys Freunde! Lucy war eine tolle Freundin, auf die Addison jederzeit bauen konnte, genauso wie Erickson, ein goldiger Typ :D. Ihre „Mentoren“ die Fieldbenders waren auch immer ein starker Halt für Addy, ganz im Gegensatz zu ihren Eltern. Diesem ignoranten Arsch von Vater hätte ich echt rechts und links eine klatschen können! Und dann diese Mutter! Verschließt die Augen vor der Wahrheit, und beschuldigt andere, ihre Tochter in den Abgrund getrieben zu haben; das ist aber auch nicht de feine englische Art... Dann gibt es ja noch die zwei, oder eher drei Jungs in Addys Leben. Obwohl, wenn man mal ganz ehrlich ist, Lenox ja keine allzu große Rolle in ihrem Leben in New York gespielt hat. Bleiben also noch Zach und Lincoln. Der reiche Schnösel und der hippe Künstler. Zach kann insgesamt nicht gut punkten, obwohl ich ihn alles in allem gar nicht so unsympathisch fand. Er war anfänglich der, der Addison in New York aufgefangen, und sie in die passenden Kreise eingeführt hat. So gesehen, sollte sich Addy eigentlich bei IHM bedanken, schließlich hat er sie ein wenig in diese Künstler-Welt hineingeführt. Tatsache ist aber, dass sich Zach nachher wie ein Riesenarschloch verhalten hat und seine Sympathie-Punkte leider durch diesen dämlichen Rosenkrieg zwischen ihm und Addy verlor. Last but not Least: Lincoln. Als Traumschwiegersohn schlecht hin, fängt er Addy in einer ihrer schwärzesten Stunden auf und päppelt sie wie ein verletztes Baby-Vögelchen wieder auf. Klingt vielleicht dämlich, aber genau so habe ich die beiden immer gesehen :D. Auch wenn mir Lincoln zwischenzeitlich mit seinem „Ich kann sie nicht retten“-Gelaber gehörig auf den Geist gegangen ist, fand ich es zuckersüß wie er Addy dann doch immer wieder auf die Beine geholfen hat. Was macht man nicht alles aus Liebe? Und bei der letzten Szene (dem Telefonat zwischen Addy und Lincoln) musste ich mir fast ein Tränchen wegdrücken, so berührend war die... Das Ende ist für mich ein weiterer klitzekleiner Kritikpunkt: Es bleibt für mich zu unvollständig. Die Frage war ja: War Addys Tod ein Selbstmord? (Achtung: Fetter Spoiler :D) Die Antwort: Vielleicht? Das finde ich enorm unbefriedigend... Insgesamt finde ich auch, dass ihre Freunde teilweise echt die Augen vor der Wahrheit verschlossen haben. So wie Addy abgedreht ist, hätte man sich denken können, dass da was nichts stimmt. Meines Erachtens hat sich ihr Tod somit zum Teil auch schon angekündigt... Fazit: Eine schöne, gefühlvolle und etwas andere „Biografie“ über ein wahrlich einzigartiges Mädchen, wenngleich, Addy mir manchmal zu abgedreht war. Trotzdem sehr empfehlenswert!

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  • eine ganz besondere Biografie,die einen lange nicht loslässt...

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    Ayda

    Ayda

    20. December 2015 um 13:30

    Dieses Buch ist ganz besonders und noch ein Highlight im Jahr 2015! Klappentext: Sie lebte für die Kunst und für die Liebe Addison Stone ist eine hochbegabte, dynamische Künstlerin, die in New York lebt und gewagte Kunstwerke in Szene setzt – ein gefeiertes Wunderkind in der Szene. Doch ihr Leben endet viel zu früh, als sie eines Abends von der Manhattan Brücke stürzt. Sie war erst achtzehn Jahre alt. War es Selbstmord? Ein Unfall? Oder Mord? Anhand von Interviews mit ihrer Familie, ihren Freunde, ihrer hippen New Yorker Entourage und ihren vergangenen Liebhabern, einer Vielzahl von Kunstwerken und Fotos gerät man in den atemberaubenden Sog von Addison Stones faszinierendem und enigmatischem Leben … Meine Meinung: Dieses Buch ist ganz besonders! Als ich das Cover gesehen habe war ich schon von dem Anblick der jungen Frau auf eine Art fasziniert und als das Buch dann bei mir ankam dachte ich ,huch das ist ja wie ein Hochglanzmagazin aufgemacht:) In diesem Buch oder Werk,was eher als eine Biografie zu bezeichnen ist, sind ganz viele Bilder, Zeichnungen,Werke von Addison Stone sowie Farbfotos enthalten,die uns während der Geschichte begleiten. Wir erleben hier das kurze Leben der 18 Jährigen Addison Stone,die eines Nachts von einer Brücke stürzt und man bis heute nicht weiß,ob es Selbstmord,ein tragischer Unfall oder sogar Mord war. Ihre Person steht relativ schnell in der Öffentlichkeit,da sie eine meisterhafte Künstlerin war und ihre Werke bzw. Kunstgemälde sehr außergewöhnlich waren. Die Biografie ist in mit Interviews gefüllt,die die Autorin mit den Menschn geführt hat,die in Addisons Leben eine Rolle gespielt haben,also ihre Familie,Freunde und auch Partner. Dadurch erfahren wie viel über ihre Persönlichkeit,die auch ihre Schattenseiten hatte und wir somit Einblick in ihre doch sehr wahnhafte Psyche bekommen... Was an dem Buch auch nochmal gesagt werden muss ist, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt und es Addison Stone nicht gab,aber ich habe mich immer wieder daran erinnern müssen,dass es fiktiv ist,denn es wirkt alles so authentisch und realistisch,dass man glaubt Addison hat es gegeben. Es war für mich wirklich mal was ganz anderes,denn ich habe noch nie eine fiktive Biografie gelesen,wenn es dass überhaupt so oft gibt,Vielleicht ist dieses Projekt auch derzeit einzigartig und ich fand es rundum gelungen. Auch wie das Buch aufgebaut und gestaltet ist,fand ich sehr gelungen,denn wir lernen Addison quasi von klein auf kennen und begleiten sie in ihrer Jugend bis in die Anfänge zur jungen Frau. Von Kapitel zu Kapitel kommen immer mehr faszinierende aber dunkle Abgründe ihrer noch so jungen und klugen Seele zum Vorschein. Sie ist keine normale 18 jährige sondern wirkt auch irgendwie nicht so von dieser Welt. Es gab Seiten an ihr,wo ich dachte,warum machst Du das jetzt Addison und dann gab es Momente wo sie mir so weise vorkam. Durch diese ganzen Fotos und Bilder wird der persönliche Bezug zu ihr nochmal intensiviert,denn dadurch hat man sie auch einfach "vor Augen" und lernt sie immer besser kennen. Auch der Erzähl-.bzw. Schreibstil der Autorin ist toll,sie schafft es allen Personen eine eigene Stimme und Persönlichkeit zu geben und das auf nur 224 Seiten. Von mir gibt es 5 Sterne für dieses außergewöhnliche Werk und eine klare Leseempfehlung! Autorin: Adele Griffins von der Presse hochgelobte Kinder- und Jugendromane wurden mehrfach für den National Book Award nominiert und gewannen unter anderem den ALA Best Book for Young Adults Award. Sie lebt und arbeitet in New York. (Quelle:www.randomhouse.de)

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  • Das unvollendete Leben der Addison Stone - Adele Griffin

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    CallieWonderwood

    CallieWonderwood

    14. December 2015 um 11:04

    Addison Stone ist eine hochbegabte, dynamische Künstlerin, die in New York lebt und gewagte Kunstwerke in Szene setzt – ein gefeiertes Wunderkind in der Szene. Doch ihr Leben endet viel zu früh, als sie eines Abends von der Manhattan Brücke stürzt. Sie war erst achtzehn Jahre alt. War es Selbstmord? Ein Unfall? Oder Mord? Anhand von Interviews mit ihrer Familie, ihren Freunde, ihrer hippen New Yorker Entourage und ihren vergangenen Liebhabern, einer Vielzahl von Kunstwerken und Fotos gerät man in den atemberaubenden Sog von Addison Stones faszinierendem und enigmatischem Leben … (Klappentext) Das Thema um den Tod einer fiktiven Künstlerin, als Biographie aufgemacht, hat mich vor dem Lesen, sehr interessiert und neugierig gemacht. Ich wollte unbedingt wissen, wer diese besondere Künstlerin war. Besonders ist auch, dass das Buch, obwohl es fiktiv ist, unglaublich authentisch und realistisch wirkt. Das komplette Buch ist in Interview-Form geschrieben, aber nicht in typischer Frage-Antwort-Form. Die verschiedensten Personen erzählen einfach frei über ihre Erlebnisse mit Addison. Überraschend war, dass sich das Buch mit dieser Art von Form normal leicht lesen lies und man nicht mit den ganzen Personen durcheinander gekommen ist. Gut gemacht und besonders fand ich auch, dass im Buch einige Fotos von Addison, allein oder mit Freunden etc., und auch ihre gemalten Bilder abgebildet sind. Dadurch wurde die Geschichte für den Leser greifbarer. Adele Griffins Schreibstil ist insgesamt leicht und flüssig zu lesen. Zunächst beginnt die Geschichte in Addisons Heimatstadt Peacedale und ihrer Kindheit bis hin zu ihrer Jugend. Schließlich geht es weiter und endet in New York City. Zitat : '' Viele Schüler machten Witze, sie hätte kein richtiges Zuhause. Sie würde wie ein Dämon im Zeichensaal schlafen und sich von Ölfarben ernähren. '' -> Dustin Gerahy Die verschiedenen Charaktere und Personen, die über Addison erzählen, sind sehr unterschiedlich, facettenreich und haben auch oft sehr verschiedenen Ansichten über Addison. Die meisten Personen stammen aus ihrem direkten Umfeld, wie zuerst Familie und Freunde, später hauptsächlich mit ihrem Freundeskreis aus New York City. Manche der erzählenden Personen fand ich sympathisch wie ihre Freunde Jonah, Lincoln, Erickson oder Lucy, obwohl letztere ein sehr gutgläubiges und naives Bild von Addison hatte. Daneben gibt es ein paar komische oder eher seltsame Charaktere wie die Fieldbendlers oder Maxwell, die einerseits nur den Erfolg von Addison wollen, andererseits auch ein wenig und undurchschaubar sind. Überhaupt keine Verbindung aufbauen konnte ich dagegen zu ihrem (Exfreund) Zach oder ihren Eltern Roy und Maureen. Sie waren mir von Anfang an sehr unsympathisch. Zitat : '' Sie sah aus wie ein Kriegsgefangener, ein Skelett in einem T-Shirt. [...] Und als ich in die Augen meiner Tochter sah, wusste ich, dass wir sie alle im Stich gelassen hatten. ''  -> Roy Stone Addison selbst fand ich als Charakter unglaublich spannend. Sie hat eine sehr interessante Persönlichkeit, eine furchtlose Künstlerin mit vielen Facetten. Die Hauptperson wirkt teilweise exzentrisch, dramatisch, in Bezug auf ihre Kunst sehr talentiert und mit einem Drang zur Selbstzerstörung. Es gab nur wenige Szenen, wo Addison wirklich glücklich wirkte. Oft hat sie mit ihren Problemen und ihren Zielen zu kämpfen, fühlt sich schnell einsam, ist aber eher eine Einzelgängerin, und handelt auch oft rücksichtslos. Eine meiner Lieblingsszenen ist die Geschichte mit dem Kronleuchte. Generell fand ich den Aspekt, was für Aktionen Addison mit ihrer Kunst gemacht hat, interessant und passend zu ihr als Charakter. Das Ende war interessant gemacht, man sieht, dass einige der Personen Schuldgefühle haben oder nicht mit ihrem Tod umgehen können. Insgesamt hat mir das Buch unglaublich gut gefallen, Addison ist eine besondere andere Persönlichkeit und es war sehr spannend ihre Geschichte zu lesen. Fazit :  Ein besonderes außergewöhnliches Buch über eine tote Künstlerin.

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  • Eine etwas andere Biographie

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    eulenmatz

    eulenmatz

    11. December 2015 um 10:31

    Addison Stone ist eine hochbegabte, dynamische Künstlerin, die in New York lebt und gewagte Kunstwerke in Szene setzt – ein gefeiertes Wunderkind in der Szene. Doch ihr Leben endet viel zu früh, als sie eines abends von der Manhattan Brücke stürzt. Sie war erst achtzehn Jahre alt. War es Selbstmord? Ein Unfall? Oder Mord? Anhand von Interviews mit ihrer Familie, ihren Freunde, ihrer hippen New Yorker Entourage und ihren vergangenen Liebhabern, einer Vielzahl von Kunstwerken und Fotos gerät man in den atemberaubenden Sog von Addison Stones faszinierendem und enigmatischem Leben …(Quelle: amazon.de) Das Jugendbuch kommt in einer sehr schicken Aufmachung daher und zwar in Form eines Magazins bzw. einer Zeitschrift. Das macht es auf der einen unglaublich einzigartig und außergewöhnlich, aber stellenweise auch etwas unhandlich, da es deutlich größer ist als die üblichen Buchformate. Mich persönlich hat es aber nicht gestört, da ich die guten 200 Seiten in 2 Tagen gemütlich zu Hause förmlich eingeatmet habe. Das Buch besteht zu großen Teilen aus Interviews von Addison‘ Freunden, Familie und Bekannten und damit es eine andere Art von Briefroman. Ganz selten kommt sie selbst zu Wort. Die Interviews werden doch vielen Fotos, ein paar Zeitartikel und E-Mails von Addison aufgelockert. Ich bin sehr großer Fan von Romanen, die komplett aus Briefen, E-Mails etc. bestehen. Interviews als Erzählform zu wählen war hier also ganz nach meinem Geschmack. Gerne hätten es aber noch mehr Zeitschriftenartikel und E-Mails sein können. Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Buch vor allem optisch ins Auge gefallen ist im Buchladen. Außerdem dachte ich mir, dass es sich um eine Biographie einer realen Person handelt. Natürlich habe ich mich gefragt, warum sowas dann in einem Jugendbuch Verlag erscheint. Aber auch das lag nahe, da Addison ja bereits mit 18 Jahren gestorben ist und so sicher besonders viele junge Fans hatte. Während des Lesens habe ich dann mal nach gegoogelt, weil die Biographie so ganz ohne Jahresangaben auskam bisher und ich wollte wissen, wann genau Addison denn geboren und gestorben ist. Die Recherche ergab natürlich, dass es sich um eine fiktive Person handelt. Da war ich wirklich platt und habe das Buch doch in einem ganz anderen Licht gesehen. Wie ich bereits erwähnt habe, fand ich es sehr spannend. Auch wenn mit der Beerdigung von Addison begonnen worden ist und das Ende somit von Anfang klar war, hatte die Schilderung des Verlaufs bis es dazu kam, doch eine enorme Sogwirkung. Alle befragten Personen in Addisons Umfeld haben ein sehr glaubhaftes und reales Bild von ihr abgegeben. Ich fand es zu keiner Zeit widersprüchlich oder unschlüssig. Der Roman hat ihre Persönlichkeit so glaubhaft rüber gebracht, dass ich immer mehr über Addison erfahren wollte. Ihre innerliche Zerrissenheit sowie ihre physischen Probleme gepaart mit einem künstlerischen, teilweise exzentrischen Ausnahmetalent, waren so deutlich und klar von der Autorin gezeichnet worden, dass ich beim Lesen immer Angst hatte, dass es gleich so großen Katastrophe kommen wird. Der Auflösung, um ihren rätselhaften Tod habe ich förmlich entgegen gefiebert. Das Buch ist für alle was, die mal etwas völlig anderes lesen möchten und für die, die Briefromane mögen. In seiner Art und Aufmachung sucht es nach sucht es nach seinesgleichen. Es sollte auch hervorgehoben werden, dass es für 15 Euro ziemlich günstig ist. Manches Hardcover ist deutlich teurer und man bekommt dafür weitaus weniger geboten, vor allem was das Layout angeht. Es hat mir ein paar spannende Lesestunden beschert und ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.

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  • Wunderbar

    Das unvollendete Leben der Addison Stone
    sweetpiglet

    sweetpiglet

    08. December 2015 um 10:16

    Vor dem Lesen gibt es zwei Dinge die Fakt sind: Addison Stone war ein Star. Und sie hat nie gelebt, sie ist eine reine Fiktion. Diese Kombination macht dieses Buch zu etwas besonderem, zu etwas einzigatigem. Adele Griffin investiert unglaublich viele Liebe zum Detail für ein Lebensportrait der ganz besonderen Art. Schon das Cover und die Aufmachung des Buches ist ganz toll gemacht. Voll mit Zeichnungen und Bildern von Addison Stone und ihren Freunden hat man bei jedem Schritt in ihrem Leben das Gefühl dabei zu sein. Noch nie hatte ich das Gefühl so nah an einer Protagonistin dran zu sein, und das obwohl sie selbst nur selten zu Wort kommt im Buch, natürlich nur durch bereits verfasste Briefe vor ihrem Tod. Addison wirkt stets wie ein Gestalt die nicht von dieser Welt war, die Reflektionen im Buch von ihrer Familie, ihren Freunden und Feinden beschreiben immer wieder einen Menschen der tiefgründig war, aber auch herzenswarm und irgendwie verrückt auf ihre eigene Art. Ihr Künstlerleben war natürlich auch geprägt von wilden Liebeleien und Freundschaften. So haben im Buch diese Menschen die in Addison Leben getreten sind alle ihren Plaz bekommen und eine eigene Stimme, dadurch lernt man auch diese Menschen kennen und versucht nach der Ursache zu suchen wieso Addison so früh gestorben ist. Letztendlich stellt sich jeder die Frage, was genau damals in der Nacht passiert ist, auf dieser Brücke mitten im Sommer. Wer nun glaubt, dass es sich hier nur um ein literarisches Protrait einer jungen Künstlerin handelt liegt falsch, denn spätestens mit dem Auftauchen von Ida bekommt die gesamte Geschichte etwas schaurig-gruseliges. Zusammen mit den Zeichnungen und Bildern im Buch stellt sich eine leichte Gänsehaut ein und man gelangt in einen Sog und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Dieser Strudel aus psychischen Problemen und Talent macht aus Addison diese einzigartige Person wie sie hier im Buch auftritt. Letztendlich kann man gar nicht anders, als sie zu mögen und mit ihr zu lieben und zu leiden. Adele Griffin hat etwas einzigartiges geschaffen. Die Interviews und E-Mails passten zueinander und setzten eine Geschichte zusamenn wie sie so noch nie geschrieben wurde. Die Tatsache, dass Adele Griffin sich am Anfang des Buches selbst als Figur in  das Buch ein arbeitet, nämlich als die ehemalige Seminarleiterin für einen Schreibkurs, schafft sie eine Ebene des Erzählens und der FIktion wie sie selten vor kommt. Fazit: Ein Buch das wirklich einzigartig ist, obwohl ich von Anfang an wusste, dass Addison reine Fiktion ist, hatte ich dennoch imemr wieder das Gefühl sie zwischen den Zeilen im Buch zu spüren. Die Kombination von Interviews und Bildern macht dieses Werk zu etwas ganz besonderem. Für mich steht fest, dass "Das unvollendete Leben der Addison Stone" eines meiner Jahreshighlights ist.

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