Bis du alles verlierst

von Adele Parks 
2,6 Sterne bei34 Bewertungen
Bis du alles verlierst
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Positiv (4):
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Durchaus spannendes Familiendrama mit einer unsympathischen Ich- Erzählerin.

Kritisch (13):
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Mehr Familiendrama als Thriller, leider ...

Alle 34 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Bis du alles verlierst"

Wenn du das perfekte Leben lebst, hast du alles zu verlieren.

Alison hat sich ihr perfektes Leben hart erarbeitet. Sie ist verheiratet mit Jeff, hat ein schönes Haus und eine kluge Tochter: Katherine, das Zentrum von Alisons Welt. Doch dann endet Alisons Leben, so wie sie es kennt. Ein Fremder steht vor der Tür und offenbart ihr eine schreckliche Wahrheit. Vor fünfzehn Jahren wurden seine und ihre Tochter im Krankenhaus vertauscht. Und damit nicht genug. Katherine droht wahres Unheil …

"Es gibt kaum Autoren, die so eindringliche Charaktere schaffen wie Adele Parks." Glamour

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959671118
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:450 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:10.07.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.07.2017 bei Lübbe Audio erschienen.

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    MadVis avatar
    MadVivor einem Monat
    Kurzmeinung: Durchaus spannendes Familiendrama mit einer unsympathischen Ich- Erzählerin.
    Spannendes Familiendrama um zwei vertauschte Kinder

    Alison lebt mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Jeff, der ein erfolgreicher Schriftsteller ist, und der gemeinsamen Teenagertochter in einem gemütlichen Zuhause. Die Beziehung der drei zueinander ist sehr innig und gerade Alison behütet ihre Tochter sehr. Diese ist ein sehr braves, intelligentes und sportliches Kind, das ihren Eltern nahezu perfekt vorkommt. Dann steht eines Tages plötzlich ein Fremder vor der Tür und behauptet, dass seine und ihre Tochter als Babys vertauscht worden seien. Ein anschließender Test bestätigt seine Angaben. Alisons Welt bricht zusammen, dennoch versuchen die beiden Familien, zueinander zu finden. Niemand ahnt, welch dramatischen Verlauf das Ganze nehmen wird.
    Der Schreibstil ist flüssig und leicht findet man in die Geschichte hinein. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr zieht der Spannungsbogen an. Das große Problem, weshalb ich auch einen ganzen Punkt abziehe, ist die Perspektive, aus der erzählt wird. Alison als Ich- Erzählerin ging mir von Anfang bis Ende auf die Nerven und war furchtbar unsympathisch. Sie ist sehr auf das Äußere bedacht; es war ihr sehr wichtig, was andere von ihr dachten und der Leistungsgedanke gegenüber ihrer Tochter war wirklich sehr hoch. Als ihr in einer Szene jemand hinten auf das Auto fährt, entschuldigt sie sich und hat ein furchtbar schlechtes Gewissen. Bei diesem Jemand handelt es sich um die Vorsitzende des Elternrats. Und? Muss man deshalb so kriechen? Sowas kann und muss ich einfach nicht verstehen. Von den anderen Personen habe ich ein gut vorstellbares Bild erhalten, jedoch muss ich auch hier wieder betonen, dass mir eine andere Erzählperspektive deutlich mehr zugesagt hätte. Dennoch wollte ich unbedingt wissen, wie alles endet und auch wenn ich das Buch ebenfalls nicht als Thriller einordnen würde, habe ich es als durchaus spannend und dramatisch empfunden.

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    MissNorges avatar
    MissNorgevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Mehr Familiendrama als Thriller, leider ...
    Meilenweit von einem Thriller entfernt

    Zur Geschichte
    (lt. Verlagsseite)
    Alison hat sich ihr perfektes Leben hart erarbeitet. Sie ist verheiratet mit Jeff, hat ein schönes Haus und eine kluge Tochter: Katherine, das Zentrum von Alisons Welt. Doch dann endet Alisons Leben, so wie sie es kennt. Ein Fremder steht vor der Tür und offenbart ihr eine schreckliche Wahrheit. Vor fünfzehn Jahren wurden seine und ihre Tochter im Krankenhaus vertauscht. Und damit nicht genug. Katherine droht wahres Unheil.

    Meine Meinung
    Eine Frage vorweg, wo hat sich in diesem Buch der Thriller versteckt?
    Ich habe noch kein Buch gelesen, bei dem das aufgedruckte Genre so weit von der Geschichte entfernt war, wie hier. Das muss ich leider so erwähnen. Statt dessen habe ich zu 99% ein Familiendrama gelesen und bis etwas Spannung aufkam, hatte ich von den 480 Seiten etwa 380 schon gelesen. Ok, thrillermässige Spannung kann man es auch nicht direkt nennen, eher minimales Nervenkitzeln. Obwohl ich zugestehen muss, das man aus dem Ursprungsgedanken der Story wirklich einen Thriller hätte machen können. Hier wäre die Autorin besser gefahren, wenn sie vielleicht zwei Erzählungen hätte nebeneinander herlaufen lassen und sich die beiden Familien nicht so schnell begegnet wären um familiäre Spannungen, Wendungen und etwas Ungeahntes einzubauen. Aber so wurde das eigentliche Rätsel zu schnell und zu unspektakulär verbraten.
    Der Plot wird zum größten Teil aus Sicht von Alison erzählt, mit Rückblicken in ihre, nicht so heile Kinderwelt, und ihre Jugend. Mit ihren negativen Gedanken und mit dem obergluckenhafte Getue hat sie mich sehr oft genervt. Ich bin mit diesem Charakter nicht wirklich warm geworden. Für Alison bricht eine Welt zusammen, als ein Fremder vor der Tür, ihr einen Satz sagt und somit alles auf den Kopf stellt. Die Baby´s wurden kurz nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht, Katherine ist nicht Alison´s und Jeff´s biologische Tochter, dafür ist Olivia ihr echtes Kind. Wie erklärt man den Teenagern das? Wie wird man als Eltern damit fertig, 15 Jahre ein "fremdes" Kind groß gezogen und lieb gewonnen zu haben? Kann man "das andere Mädchen", das echte, auch so lieben? Dies alles kristallisiert sich zu einem Familiendrama und hat nichts mit einem Thriller zutun.

    Fazit
    Klappentext, Cover und der Grundgedanke dieses Plots haben mich sehr angesprochen, doch leider wurde ich extrem enttäuscht.

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    ginnykatzes avatar
    ginnykatzevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mich konnte die Autorin nicht überzeugen mit ihrem Thriller.
    "Geh....einfach weg. Verschwinde!"

    "Geh....einfach weg. Verschwinde!"

    Alison Mitchell führt ein tolles Leben. Nichts deutet darauf hin, dass ihre kleine Familie, sie nennen sich gerne die drei Musketiere, irgendwelche Probleme haben. Es ist auch so, sie sind glücklich und zufrieden...ja bis...eines Tages ein Mann vor der Tür steht und sagt, Katherine eure Tochter ist meine Tochter, denn unsere Babys wurden vertauscht.

    Von jetzt auf gleich bricht Alisons toll aufgebautes Leben in sich zusammen. Nichts ist mehr so wie es war. Sie fragt nicht mal nach ihrer leiblichen Tochter Olivia, es interessiert sie scheinbar gar nicht.

    Tom Truby versucht alles, um sich seiner leiblichen Tochter Katherine näher zu bringen. Erst zögerlich und dann immer intensiver. Auch die Treffen der beiden Familien nehmen zu. Alison fühlt sich hingezogen zu Tom, er ist Witwer und musste so viel erleiden.

    Viele Hürden sind zu überwinden und Olivia zeigt ihren leiblichen Eltern die kalte Schulter. Alison scheint das nicht weiter zu stören, aber Jeff möchte gerne mehr Freizeit mit seiner Tochter verbringen.

    Probleme sind vorprogrammiert und als dann mehrere Dinge gleichzeitig passieren wankt die Welt, die Alison so stur Aufrechterhalten will, extrem.

    Die perfekte Mutter in ihr will immer alles richtig machen, aber alles gleitet ihr aus den Händen und sie scheint an der Situation zu zerbrechen. Dann geschieht Unglaubliches.

    Fazit:

    Die Autorin Adele Parks schreibt mit „Bis du alles verlierst“ einen Thriller, der mich leider nicht überzeugen konnte. Ein Thriller ist das in meinen Augen nicht.

    Der Schreibstil ist leicht und gut lesbar. Leider verliert sich die Autorin in viel zu vielen Beschreibungen, wie Alison ihr Leben führt. Eine perfekte Mutter ist und immer und immer wieder wie eine Glucke über Katherine wacht. Das hat mich teilweise schon wütend gemacht und langweilig war es allemal. Manchmal ist weniger mehr.
    Spannung blitzt erst auf den letzten 80 Seiten auf. Davor ist absolut kein spannender Moment vorhanden. Schade schade, denn die Geschichte hätte wirklich Potential gehabt. 150 Seiten weniger perfekte Alison hätten dazu sicher schon beigetragen.

    Die Charaktere wirken überzogen und können mein Herz nicht wirklich berühren. Sicher hatten alle ihre eigene Geschichte, aber mir war das alles zu viel. Alison, die so übertrieben mütterlich ist und so ein großes Geheimnis in sich trägt. Jeff der erfolgreiche Autor konnte mich auch nicht begeistern. Auch Tom war mir zu übertrieben freundlich in seiner Trauer. Die Kinder allesamt farblos und austauschbar. Einzig Annabell war für mich die Erleuchtung in diesem Buch. Sie war mir sofort sympathisch und kam authentisch rüber.

    Das Ende des Buches hat einiges gerettet, aber mehr als knappe 3 Sterne kann ich hier nicht vergeben. Die Abzüge sind erklärt. Aber lest selbst, denn dies ist meine Meinung.

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    lenisveas avatar
    lenisveavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Auf jeden Fall eher ein Familiendrama als Thriller, konnte mich leider nicht so ganz überzeugen
    Bis du alles verlierst

    Erscheinungstag: Mo, 10.07.2017 Bandnummer: 100076 Seitenanzahl: 450 ISBN: 9783959676717 12,99 € Zum Buch: https://www.harpercollins.de/buecher/gegenwartsliteratur/bis-du-alles-verlierst#product-info-tab2 Wenn du das perfekte Leben lebst, hast du alles zu verlieren. Alison hat sich ihr perfektes Leben hart erarbeitet. Sie ist verheiratet mit Jeff, hat ein schönes Haus und eine kluge Tochter: Katherine, das Zentrum von Alisons Welt. Doch dann endet Alisons Leben, so wie sie es kennt. Ein Fremder steht vor der Tür und offenbart ihr eine schreckliche Wahrheit. Vor fünfzehn Jahren wurden seine und ihre Tochter im Krankenhaus vertauscht. Und damit nicht genug. Katherine droht wahres Unheil … Meine Meinung: Ich bin durch das Cover mit dem Scherbenhintergrund und dem interessanten Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Freundlicherweise wurde mir dieses vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen, auch der Schreibstil war sehr flüssig. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit der Hauptprotagonistin Alison wirklich so meine Probleme hatte. Was mir hingegen gut gefallen hat, war diese starken Muttergefühle zu ihrer Tochter Katherine, selbst als nicht mehr sicher war, ob es überhaupt ihre Tochter ist. Mir hat hier auch eindeutig die Spannung gefehlt. Für mich war dieses Buch eindeutig kein Thriller, sondern eher ein Familiendrama. Erst zum Ende hin kam ein wenig Spannung auf, da es noch eine für mich völlig überraschende Wendung gab, mit der ich so gar nicht gerechnet hatte. Zum Schluss kamen dann doch noch leichte Thrillerelemente hinzu. Die Grundgeschichte fand ich sehr interessant, da habe ich so auch noch kein Buch drüber gelesen. Mir war es dann aber ein wenig zu sehr auf Happy End getrimmt zum Schluss hin, was für mich in dem Umfang einfach nicht realistisch war. Alles in allem konnte mich dieses Buch leider nicht so wirklich begeistern und überzeugen. Zum Ende hin wurde es etwas spannender, allerdings kamen dann diese unrealistischen Aspekte, so dass es kein Buch ist, war mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich vergebe hier 3,5 Sterne.

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    K
    katzi87vor einem Jahr
    Netter Familienroman mit spannenden Ende

    Inhalt

    Alison ist eine Vollzeitmutter die ein schönes Leben mit ihrem Mann und ihrer Tochter führt bis eines Tages Tom vor ihrer Tür steht. Tom erzählt Alison, dass ihre Töchter bei der Geburt vertauscht wurden. Alisons Welt steht ab diesen Moment auf den Kopf und sie möchte ihre perfekte Tochter behalten.

    Meinung

    Das Buch war ganz ok. Den Thriller habe ich leider nicht so erkannt. Ich würde das Buch eher als guten Roman bezeichnen. Ein Thriller baut für mich die Spannung sehr rasch auf und nicht erst in den letzten Kapiteln. Einiges im Buch war leider vorhersehbar und man konnte schon ahnen, dass etwas in diese Richtung passiert.

    Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und interessant. Ich fand die Idee, dass sich zwei Familien zusammenraufen und die genetische Tochter kennenlernen wollen sehr interessant. Ich finde nur, dass man mehr aus dem Thema herausholen hätte können. Leider wurde hier nur ein netter Familienroman geschrieben.

    Fazit

    Meine Meinung nach war es eher ein Roman als ein Thriller. Die Geschichte ist schon ganz spannend und wenn man Romane mit spannenden Ende mag ist das Buch zu empfehlen. Wenn man einen guten Thriller sucht sollte man das Buch lieber lassen.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wer hier einen echten Thriller mit viel Nervenkitzel erwartet, wird möglicherweise etwas enttäuscht zurück bleiben.
    Mein Leseeindruck

    Es klingelt. (1. Satz - Seite 5)

    Wie würdest du reagieren, wenn ein fremder Mann vor deiner Türe stehen würde und behauptet, dass eure Kinder vertauscht wurden? Entsetzliche Vorstellung, oder? Ich denke, dass jegliches Weltbild total ins Danken geraten würde. Alles wäre plötzlich so irreal. Aber genau da setzt die Autorin an. Schon nach wenigen Seiten war ich total von der Geschichte gefesselt. Was war mit der emotionalen Bindung? Was war in all den Jahren? Man fängt an, nach Unterschieden zu suchen.

    Leider war nach der anfänglichen Euphorie nach ca. 100 Serien Schluss, da ich mir immer wieder die Frage stellte, wann denn nun der Thrill einsetzen würde. Auf dem Cover steht ganz klar, dass es sich um einen Thriller handeln würde. Wie lange würde es also nach dauern, bis dieses gewisse Kribbeln, auch Spannung genannt, einsetzen würde.

    Leider habe ich diese erst auf den letzten Seiten gefunden. Ein sehr interessantes Ende, aber war das wirklich die Bezeichnung Thriller wert?

    Ich denke, dass der Hauptaugenmerk der Autorin vielmehr auf der Familiengeschichte lag. Diese war zweifellos absolut tragisch. Eine tolle und gut ausgearbeitete Geschichte.

    Auch bei den Protagonisten hatte sich die Autorin sehr bemüht, ihnen jeweils sehr unterschiedliche und ausgeprägte Charakteren zu verleihen. Jedoch war mir die beschriebene Mutterliebe an manchen Stellen etwas zu viel und fast schon erdrückend. Aber auch dieses gehörte wohl zum speziellen Charakter und hat der ganzen Story noch etwas mehr Dramatik verliehen.

    Fazit:

    Wer hier einen echten Thriller mit viel Nervenkitzel erwartet, wird möglicherweise etwas enttäuscht zurück bleiben. Eine dramatische Familiengeschichte wäre hier wohl passender.

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    Mina1705s avatar
    Mina1705vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung, wo bist duuuu? Weder Thriller, noch Drama, noch sonst irgendetwas. Nur langweilig sonst nichts.
    Leider Zeitverschwendung!

    Inhalt:

    Wenn du das perfekte Leben lebst, hast du alles zu verlieren. Alison hat sich ihr perfektes Leben hart erarbeitet. Sie ist verheiratet mit Jeff, hat ein schönes Haus und eine kluge Tochter: Katherine, das Zentrum von Alisons Welt. Doch dann endet Alisons Leben, so wie sie es kennt. Ein Fremder steht vor der Tür und offenbart ihr eine schreckliche Wahrheit. Vor fünfzehn Jahren wurden seine und ihre Tochter im Krankenhaus vertauscht. Und damit nicht genug. Katherine droht wahres Unheil.

    Meinung:

    Direkt vorab: Dieses Buch und ich sind keine Freunde geworden. Ich wollte einen Thriller lesen, der Klappentext versprach mir eine tolle, spannende Story. Was ich zu lesen bekam war, nun ja, kein Thriller, kein Drama...ich kann es gar nicht so genau benennen. Langweilig war es, aber zu welchem Genre zählt das? Und sorry, aber dieser Klappentext klingt einfach so unfassbar gut, das ist wirklich komplett irreführend. Fällt sowas nicht unter arglistige Täuschung? :D

    Aber jetzt mal ins Detail. Die ersten fünf Kapitel waren sehr zäh, Alison war mir von Anfang an unsympathisch, aber da dachte ich noch: Warte mal ab. Ein holpriger Start hat ja noch lange nichts zu bedeuten. Das Buch ist aus der personalen Ich-Perspektive (aus Alisons Sicht) geschrieben, was ich auch ziemlich problematisch fand. Alisons Ausführungen und Gedankengänge sind einfach nur "Bla,Bla,Bla". Und genau das hat das Lesen vermutlich noch anstrengender gemacht, da wir eben alles nur aus Alisons Sicht wahrnehmen können und Alison mit ihren Gedankengängen einfach immer viel zu sehr ausholt und abschweift und alles dann nur noch so vor sich hinplätschert. Alison hat für mich einfach komplett einen weg, sie klammert an ihrer Tochter, wie ein Affe, sie hat skurrile merkwürdige Gedankengänge, die kein Mensch nachvollziehen kann und benimmt sich einfach nur wie ein kleines, naives Dummchen, dass sich an ihren starken Mann klammert und sich komplett von ihm abhängig gemacht hat. Go Feminism! :D

    Die andere Familie, die Trubys, ist eigentlich recht sympathisch. Tom, der Vater, scheint auf den ersten Blick ganz nett zu sein. Aber auch nur auf den ersten Blick.

    Nachdem die beiden Familien aufeinander getroffen sind, geht es eigentlich nur noch darum, dass Alison Angst hat, ihre Tochter könnte sich plötzlich, nach 15 Jahren, für ihre biologische Familie entscheiden, dass die Väter, Jeff und Tom, sich ein Battle nach dem anderen liefern, wer denn nun der bessere Vater ist und darum, dass Alison so ein psychisches Wrack ist, dass Jeff und sie sich immer weiter voneinander entfernen. Joa, und das wars eigentlich auch schon.
    Den Thrill sucht man hier vergeblich. Die letzten zwei, drei Kapitel hätten fast spannend werden können, wenn nicht in dem Augenblick, als Spannung aufkam, schon alles wieder vorbei war. Meiner Meinung nach, hätte die ganze Story einfach komplett anders aufgebaut werden sollen. Das Buch ist von vorne bis hinten nur langweilig. Alison hat total einen an der Waffel und es ist einfach nur wahnsinnig anstrengend zu lesen. Den kompletten Mittelteil hätte man sich sparen können und dafür den letzten Teil weiter ausbauen sollen. Dann hätte es auch evtl ein Thriller werden können. Aber so, tut mir leid, kann ich dem Buch leider nichts Gutes abgewinnen.

    Fazit:

    Eine reine Enttäuschung, dieses Buch ist definitiv kein Thriller. Auch kein Drama. Es ist einfach nur langweilig. Es ist durch unsinnige Gespräche und Gedankengänge so unnötig in die Länge gezogen, dass man sich wirklich durchquälen muss. In den letzten zwei, drei Kapitel nimmt die Handlung ein ganz klein bisschen Fahrt auf, aber diese ist auch genauso schnell wieder vorbei, wie sie gekommen ist. Dafür kann ich leider echt nicht mehr als einen Stern geben.

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    aly53s avatar
    aly53vor einem Jahr
    Wer hier auf einen Thriller hofft, wird enttäuscht sein

    Meine Freude auf dieses Buch war riesengroß, da der Klappentext genau meinem Schema entsprach und mich sehr neugierig gemacht hat.
    Es fing auch gar nicht mal so schlecht an und ich hab voller Erwartung auf die Einleitung hingefiebert und einfach gehofft, das es dann richtig los geht.
    Die Ernüchterung folgte jedoch auf dem Fuße, denn alleine bis es zum zentralen Punkt kam dauerte es schon ewig.

    Ich liebe Protagonisten in die ich mich hineinversetzen kann und die mein Innerstes berühren.
    Und das ist auch schon der erste Punkt, an dem ich scheiterte.
    Alison ist eine sehr anstrengende Persönlichkeit.
    Ihr ganzes Verhalten hatte für mich etwas wahn- und kontrollhaftes. Fast schon zwanghaft das Ganze.
    Dazu empfand ich sie auch als sehr unterkühlt.
    Von Minute zu Minute wurde sie mir immer unsympathischer, zudem legte sie ein gewisses Verhalten an den Tag, wo ich mich als Mutter ernsthaft gefragt habe, warum da kein Interesse da ist.
    Einzig ihre Liebe zu ihrem Kind, die hier heraussticht, hat mir wirklich richtig gut gefallen.
    Ich hatte das Gefühl das Ganze wie durch einen Nebel zu betrachten. Es wirkte konstruiert, unnahbar und hat mich einfach überhaupt nicht berührt.
    Ein Umstand mit dem man eigentlich überhaupt nicht rechnet, denn solch Thematik sollte doch berühren , oder nicht?
    Auch die anderen Protagonisten konnten in mir keine Wärme oder sogar Empfindungen auslösen. Einzig Jeff oder auch Olivia konnten mein Interesse wecken.

    Die Handlung selbst plätscherte leider ziemlich vor sich hin und auch die Spannung ließ lange auf sich warten.
    Ich denke das grundsätzliche Problem ist, dass man einen Thriller erwartet und dementsprechend auch mit völlig anderen Erwartungen an die Sache herangeht.
    Es ist jedoch alles andere als ein Thriller. In meinen Augen eher ein Familiendrama .

    Die Grundthematik ist äußerst interessant, leider verliert sich die Autorin immer wieder in allzu vielen Details. Was einerseits zwar interessant ist. Aber auf der anderen Seite entstehen dadurch auch enorm viele Längen und es wurde größtenteils langatmig.
    Klar wird jedoch schnell, daß nichts ist, wie es scheint.
    Man muss öfter mal umdenken und auch zwischendurch darüber nachdenken.
    Die Protagonisten unterziehen sich einem Wandel wodurch man immer wieder hin- und hergerissen ist und grübelt.
    Es gab Momente, da konnte ich die Handlungen nicht nachvollziehen. Ich gab jedoch nicht auf und hoffte einfach da kommt noch der Knackpunkt.
    Ich sag es nur ungern, aber größtenteils habe ich mich schlichtweg gelangweilt.
    Was aber keinesfalls am Schreibstil der Autorin liegt. Denn dieser war angenehm zu lesen und auch einnehmend gestaltet.
    Erst im letzten Drittel schaffte es die Autorin , dass Ganze nochmal anzuziehen, wodurch auch spannende Momente entstanden und ein Hauch von Thrill hinein kam.
    Doch so richtig überzeugen konnte es mich leider nicht. Was wirklich schade ist, denn hier hätte man eine Menge herausholen können, denn Potenzial war eindeutig vorhanden.

    Diese Geschichte erfahren wir aus Alisons Sicht, was ihr zwar Tiefe verschafft, ich ihr jedoch menschlich überhaupt nicht näher kam.
    Überwiegend befinden wir uns in der Gegenwart, doch werden auch immer wieder Rückblenden mit eingestreut.
    Diese spielen sich 15 und 30 Jahre vorher ab.
    Wodurch wir in Alisons Vergangenheit eintauchen und ein Stück weit begreifen, was für ein Mensch sie eigentlich ist. Ich empfand dies als wichtig, um zu ergründen , warum sie so ein Mensch geworden ist . Dies ist der Autorin meiner Meinung nach hervorragend gelungen. Da man so tiefer in ihre Seele vordringt und sie auch hin und wieder verstehen kann. Es gab Momente, da hat sie mir leid getan, aber muss man sich deswegen zu so einer unverstandenen und weinerlichen Person entwickeln?
    Für mich ein Aspekt, den ich nicht so recht nachvollziehen kann.
    Doch es gab auch da , dann noch die ein oder andere Überraschung.

    Schlussendlich ein Thriller der sich als Familiendrama entpuppt und dessen Umsetzung leider nicht überzeugen kann.

    © magischemomentefuermich.blogspot.de

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    Drakonia007s avatar
    Drakonia007vor einem Jahr
    Mehr Familiendrama als Thriller




    Alison hat alles was man sich wünschen kann. Ein tolles Haus, genügend Geld um sich viele teure Dinge leisten zu können, einen tollen Mann und eine wunderbare Tochter, brav und ehrgeizig. Perfekter könnte es nicht sein. Doch dann steht ein unbekannter Mann vor Alisons Tür und behauptet, ihre Tochter wäre seine! Das Drama nimmt ab dort ihren Lauf.

    Zwei vertauschte Kinder die dies erst im Jugendalter erfahren. Zudem folgen Schicksalsschläge die beide Mädchen betreffen. Persönlich stelle ich mir so etwas verdammt hart und schwer vor. Stellt euch mal vor, ihr hättet eigentlich eine andere Familie und wisst es nicht, da ihr als Babys vertauscht wurdet ?

    An sich hat mir die Geschichte recht gut gefallen. Allerdings wurde er als Thriller angepriesen. Der wirkliche Thriller kam erst in den letzten 150 – 100 Seiten zum vor scheinen. Alles davor, ist eher ein Familiendrama. Teilweise erfährt man auch Dinge aus Alisons Vergangenheit. Interessante Einblicke, wie ich fand. Man konnte daran erkennen, warum sie heute als Erwachsene vielleicht so handelt wie sie handelt. Dennoch ist mir ihre Mutter ein dermaßen unsympathischer Charakter, dass ich am liebsten in das Buch gekrochen wäre um ihr eine deftige Ansage zu machen. Beim lesen werdet ihr es denk ich verstehen. Die restlichen Charaktere haben mir bis auf weinige Ausnahmen gut gefallen, auch der Schreibstil ist gut gewählt.

    Fazit

    Mehr Familiendrama als Thriller. Dieser Effekt bleibt kommt leider zu kurz. Dennoch ein gelungenes Buch.


    3 von 5 Büchern



    Anmerkung: "Bis du alles verlierst" wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür !

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor einem Jahr
    Eher ein Familiendrama als ein Thriller

    Als eines Tages ein fremder Mann vor Alisons Haustür steht, zerbricht ihr bisheriges Leben. Sie ist glücklich verheiratet mit Jeff und beide sind unglaublich stolz auf ihre Tochter Katherine.
    Doch die Nachricht die Tom Truby ihr eröffnet, bringt die heile Welt der Familie Mitchell völlig durcheinander. Katherine soll kurz nach der Geburt vertauscht worden sein, doch womöglich leidet sie auch noch an einer todbringenden Krankheit. Von da an zweifelt Alison an allem und jedem.

    Ich habe hier mit einem richtig spannenden Thriller gerechnet, leider hat sich das Buch dann mehr als Familiendrama entpuppt. Von daher bin ich eher im Zwiespalt, was die Rezension angeht.
    Das Buch liest sich recht flüssig, doch bis es auch richtig spannend wird dauert es recht lange. Erst ungefähr im letzten Viertel kommt Spannung auf.
    Alison ist oft am zweifeln und sehr grüblerisch. So weiß man zwar immer was sie denkt, aber dadurch passiert dann auch nicht so viel. Leider wirkte sie auf mich nicht so sympathisch, auch die anderen Figuren haben es nicht geschafft mich ganz und gar für sich einzunehmen. Und das ist vielleicht auch der größte Schwachpunkt, denn bei einem Thriller muss ich das Gefühl haben hautnah dabei zu sein und das Buch gar nicht mehr weglegen zu können.

    Die Geschichte hätte aus meiner Sicht mehr Tempo vertragen können, denn an sich ist sie nicht schlecht, nur die Bezeichnung "Thriller" wird sicher einige Leser enttäuschen.

    Ein gut lesbares Familiendrama, dem ich 3 Sterne geben möchte.

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    HarperCollinsGermanys avatar

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    "Bis du alles verlierst" von Adele Parks

    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 03.07.2017 für eines von 30 Leseexemplaren (E-Book) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


    Über den Inhalt:

    Wenn du das perfekte Leben lebst, hast du alles zu verlieren.

    Alison hat sich ihr perfektes Leben hart erarbeitet. Sie ist verheiratet mit Jeff, hat ein schönes Haus und eine kluge Tochter: Katherine, das Zentrum von Alisons Welt. Doch dann endet Alisons Leben, so wie sie es kennt. Ein Fremder steht vor der Tür und offenbart ihr eine schreckliche Wahrheit. Vor fünfzehn Jahren wurden seine und ihre Tochter im Krankenhaus vertauscht. Und damit nicht genug. Katherine droht wahres Unheil …

     

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