Adele Sax !Ausgewählt!: Sex, Lust und Hingabe. Erotik pur!

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Inhaltsangabe zu „!Ausgewählt!: Sex, Lust und Hingabe. Erotik pur!“ von Adele Sax

Heisse Geschichten, voll von scharfen Fantasien, die das Blut erhitzen und unser geheimes Kopfkino auf Touren bringen. Bei einigen Liebesspielen geht es gerne schonungslos zur Sache. Inhalt: Katrins Verwandlung, Luke und Jodie, Petra traut ihren Augen nicht, Der Zuhälter, Ausgerechnet Sphagetti, Tina und Jones, Tischlein deck dich!, Studium Das Buch enthält erotische Szenen mit sehr deutlicher Wortwahl. Nur für erwachsene Leser. Adele Sax ist erfolgreiche Sex-Autorin. So schamlos ihre Texte sind, so diskret ist die Autorin - Fotos sind verboten, ihr Name ist ein Pseudonym. Jetzt das Partnerprogramm bei Amazon, Tolino, Thalia, Bookrix, u.v.a mit Claas Maria und Ilka Sommer entdecken. Einfach nach Namen suchen, bei Google, Amazon, Weltbild, Thalia und u.s.w. Hoch-Erotische Spannung, die Kurzgeschichten sind unverschämt lustvoll und zeigen dem Leser auch andere Dimensionen der Sexualität.

Dem Leben gewidmet. Sexualität ist schön! May Britt Eisner, Regina Stanz, Ilka Sommer, Claas Maria, Adele Sax, Lily Merlin,Audrey Tailor...

— Patbrave
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Nett gedacht, mittelmäßig ausgeführt

— EvyHeart
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    !Ausgewählt!: Sex, Lust und Hingabe. Erotik pur!
    EvyHeart

    EvyHeart

    02. October 2016 um 22:11

    Die Beschreibung geizt nicht mit Schlüsselwörter, sowohl die Autorin als auch das Werk selbst als auch das restliche Verlagsprogramm werden in höchsten Tönen gelobt. Cover und Titel wirken dagegen wie ein zusammengebasteltes und schlecht übersetztes Werk. Wirklich kein schöner Anblick. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.Das Buch präsentiert 8 unterschiedliche lange Geschichten, die mal extrem, mal un-extrem erotisch sind. Der Schwerpunkt liegt auf analen Freuden.Katrins Verwandlung (10%) zeigt, welche Geschichte man NICHT an den Anfang stellen sollte. Der Text beschreibt eine Frau, die mit ihrem Freund schlafen möchte, während dieser schläft. Sie freut sich, ihn zu dominieren. Die Geschichte ist sehr plakativ und moralisch fragwürdig. Und sie vermittelt einen falschen Eindruck vom Rest des Buches.Luke und Jodie (11%) haben anfangs ein tiefsinniges Gespräch mit interessanten Argumenten. Ich hoffte, dass aus der Geschichte mehr werden könnte. Leider nicht. Stattdessen erwartet uns auch hier eine Orgie analer Freuden. Immerhin im wachen Zustand.Petra traut ihren Augen nicht (10%) beschreibt eine Massenorgie ohne Anfang und mit offenem Ende. Mit Schwerpunkt auf...? Man muss diese Gestaltung mögen, aber für mich war das nichts. Es wurde nicht einmal angedeutet, wie alles zusammenhängt.Der Zuhälter (26%) ist die längste Geschichte und harmloser, als der Titel vermuten lässt. Es geht um einen Studenten in Geldnöten, der sich von einem Kriminellen zu einem Versicherungsbetrug überreden lässt. Die beiden reden, wie Figuren in Krimis das tun. Der Stil hat Flair und hätte als Kriminalroman gut funktioniert. Als erotische Geschichte nicht, denn bis auf ein paar Anekdoten kommt nichts vor.Ausgerechnet Spaghetti (20%) beginnt mit einer vielversprechenden Metapher, den Nudeln, kommt aber nicht richtig in Schwung. Der Student aus der vorherigen Geschichte wird von einer Freundin zu einem unmoralischen Arrangement verleitet. Die beiden Damen haben Charme und es ist ein bisschen amüsant, Körperliches kommt ebenfalls vor. Aber es fehlt der Biss.Tina und Jones (10%) hat einen interessanten Ausgangspunkt: Mann beglückt Frau,kuschelt aber gern. Frau möchte nach der ersten Annäherung das komplette, anale Programm haben. Wie in den anderen Geschichten scheitert diese daran, dass die Frau zu dominant ist.Tischlein, deck dich (3%) ist eine Zwischenepisode zur Studenten-Geschichte, die wenig erzählt. Sie ist nicht erotisch,  zeigt aber, dass das Bild, dass sich die Frau gemacht hat, Risse bekommt. Schade übrigens, dass die Dialoge nicht abgegrenzt sind. Dadurch würde der Text unübersichtlich.Studium (8%) ist der letzte Text und vor Schreck sind den Dialogen die Anführungszeichen weggerannt. Kommafehler, vermischte Zeitformen und Perspektiven gibt es gratis. Den Text zu lesen war daher sehr schwierig und ich bin enttäuscht über diese "Qualität". Inhaltlich ist die Geschichte langweilig - Jungfrau geht auf Silvesterparty und schläft mit einem Komilitonen. Außerdem wirkt der Schreibstil sehr distanziert.Allen Geschichten gemein sind dominante Frauen und Männer, die sich wehren wollen, es aber fast nie tun. Das ist ungewöhnlich. Ich finde das unsympatisch, aber wer so etwas mag, wird Spaß haben. Ich mag die Geschichte mit dem Studenten sehr, weil sie skurill ist, aber wenig mit Körperlichem zu tun hat. Doch man merkt dieser, wie vielen, Geschichten an, dass die Erregung die Tiefe verjagt. Potential ist vorhanden, aber es wird nicht ausgeschöpft.

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