Die Worte, die das Leben schreibt

von Adelia Saunders 
3,2 Sterne bei19 Bewertungen
Die Worte, die das Leben schreibt
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Positiv (8):
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Ein komplexes und doch schönes Buch.

Kritisch (6):
W

Hat mich leider mehr verwirrt als mitgenommen!

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Inhaltsangabe zu "Die Worte, die das Leben schreibt"

Für alle, die an das Magische im Leben glauben.

Ein poetischer Roman mit einem Amélie-artigen Gefühl für das Wunderbare.Magdalena hat eine eigentümliche Gabe. Die junge Frau kann die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut lesen: Wie bei einem Tattoo, das nur sie sehen kann, erscheinen ihr Namen, Ereignisse, banale und tragische Details – Botschaften, die das Leben selbst mit Geheimtinte notiert zu haben scheint. Als sie in Paris einem amerikanischen Studenten begegnet, erkennt sie ihren eigenen Namen auf dessen Wange. Aber welche Rolle sollte sie im Schicksal von Neil spielen? Oder in dem von dessen Vater? Eine rätselhafte Geschichte verbindet das Leben dieser drei Menschen – und die Liebe. Denn Neil ist von der jungen Frau mit den hellen Augen ganz hingerissen.
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783336547937
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Wunderraum
Erscheinungsdatum:16.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    melanie_reicherts avatar
    melanie_reichertvor 2 Monaten
    Poetisch, einfühlsam - anders

    Ein poetischer Roman, der über das Leben, die Liebe und die Hindernisse der zwischenmenschlichen Kommunikaten berichtet – zauberhaft!

    Als Erstes möchte ich etwas zur Ausstattung der Wunderraum-Bücher sagen. Wer vielleicht vom Preis etwas abgeschreckt sein sollte (obwohl der absolut im Normbereich für HC liegt), dem sei gesagt, dass es sich hier um hochwertig in Leinen gebundene Bücher handelt, die ein superschönes Vorsatzpapier enthalten haben sowie ein bedrucktes Lesebändchen. Allein deshalb bin ich schon total verliebt und möchte diese Details nicht unerwähnt lassen.

    Erzählt bekommen wir diese Geschichte aus drei verschiedenen Perpektiven. Zum einen hätten wir da Magdalena selbst, die wir quasi in ihrem verrückten Alltag begleiten dürfen und die damit umzugehen versucht, die Schicksale der Menschen auf deren Haut zu lesen. Dann wäre da noch Richard, der sich auf der Suche befindet und Neil, der sein Ziel ebenfalls noch nicht erreicht hat. Die Leben dieser drei Personen haben natürlich auf die ein oder andere Art und Weise miteinander zu tun – aber was das ist, müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich war teilweise sehr überrascht, teilweise war es aber auch klar, worauf das Ganze hinausläuft. Der Schreibstil der Autorin an sich hat mich überzeugen können, weil unterschwellig immer eine gewisse Poesie sowie Melacholie mitschwingt, die hier absolut zur Story passen. Die Kapitel sind außerdem noch mit Ort und Zeit betitelt, was ich persönlich immer sehr gerne mag, weil man sich so sofort zurechtfindet.

    Magdalena ist wirklich eine außergewöhnliche Frau. Ich konnte mich absolut in sie hineinversetzen und auch ihren inneren Zwiespalt verstehen. Als ich das Buch gelesen habe, habe ich tagelang darüber nachgedacht, wie ich mit solch einer Gabe umgehen würde. Ein klarer Fall von: Segen und Fluch zugleich. Die Idee hinter dem Konzept finde ich auf jeden Fall grandios. Auch Richard und Neil haben mich als Protagonisten überzeugen können, weil sie authentisch und liebenswert sind. Mir hat es Spaß gemacht, für ein paar schöne Stunden Einblick in deren Leben zu erhalten.

    Mit der Spannung tue ich mich ein bisschen schwer. Auf der einen Seite war das Buch megaspannend, weil wir es hier mit eine Schnitzeljagd in die Vergangenheit zu tun haben. Jeder ist irgendwie auf der Suche, es gibt mehrere Hinweise, die sich im Laufe der Story verdichten, und auch die Geschichtsstränge steuern permanent aufeinander zu. Auf der anderen Seite geht die Handlung nur sehr schleppend voran, hier hätte man vielleicht etwas mehr Dynamik aufnehmen können, aber das ist meine persönliche Meinung.

    Für mich eine außergewöhnliche Geschichte, die vor allem durch ihren poetischen Schreibstil überzeugen kann und mit den Ängsten und Sorgen eines jeden Menschen spielt: Was ist der Sinn des Lebens und wohin wollen wir eigentlich? Was ist unsere Bestimmung? Zum Schluss sei noch gesagt, dass der zentrale Punkt der Story eben auf diesen Fragen liegt und die Liebesgeschichte eher dezent im Hintergrund steht.

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    Wunny_WolleWuuvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich leider mehr verwirrt als mitgenommen!
    Rezension zu "Die Worte die das Leben schreibt"

    Rezension zu "Die Worte die das Leben schreibt"

    Von: Adelia Saunders
    Verlag: Wunderraum-Verlag
    Seitenzahl: 416
    Preis: 25,00€ (Gebunden)
    Kaufoption: https://www.amazon.de/Die-Worte-die-Leben-schreibt/dp/3336547938/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1533552413&sr=8-1&keywords=die+worte+die+das+leben+schreibt

    Klappentext:
    "Für alle, die an das Magische im Leben glauben.

    Ein poetischer Roman mit einem Amélie-artigen Gefühl für das Wunderbare.
    Magdalena hat eine eigentümliche Gabe. Die junge Frau kann die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut lesen: Wie bei einem Tattoo, das nur sie sehen kann, erscheinen ihr Namen, Ereignisse, banale und tragische Details – Botschaften, die das Leben selbst mit Geheimtinte notiert zu haben scheint. Als sie in Paris einem amerikanischen Studenten begegnet, erkennt sie ihren eigenen Namen auf dessen Wange. Aber welche Rolle sollte sie im Schicksal von Neil spielen? Oder in dem von dessen Vater? Eine rätselhafte Geschichte verbindet das Leben dieser drei Menschen – und die Liebe. Denn Neil ist von der jungen Frau mit den hellen Augen ganz hingerissen."

    Cover:
    Das Cover ist simpel und ruhig gehalten. Es lässt den Inhalt völlig offen und man freut sich darauf, in die Geschichte einzutauchen. Die gebundene Ausgabe ist mit einem Leinenrücken und einem Lesebändchen ausgestattet, was es zu einem Highlight im Regal macht.

    Inhalt:
    Magdalena hat die Gabe, die Lebensgeschehnisse aller Menschen auf deren Haut zu lesen. Als Kind war es ihr unheimlich und sie fürchtet, Dinge zu lesen, die sie einfach gar nicht wissen möchte.
    Sie begegnet Neil, welcher ihren Namen auf seiner Haut trägt, doch warum? Und dann gibt es noch Neils Vater, welcher wie verrückt nach Hinweisen zu seiner Mutter sucht, welche ihn als Baby weggegeben hat.

    Meine Meinung:
    Das Buch ist keine einfache Kost. Die Schreibweise ist ungewöhnlich, aber nicht schlecht. Mein Problem war es, dass die Sprünge zwischen den Charakteren und deren Orten und Zeiten völlig durcheinander waren, sodass man Probleme hatte überhaupt einen roten Faden zu finden und eine Beziehung zu den drei Protagonisten aufzubauen. Die Idee mit der Gabe, die Lebensprägenden Ereignisse auf der Haut zu lesen war toll, jedoch stand dies irgendwie nicht wirklich im Vordergrund.

    Fazit:
    Hat mich leider mehr verwirrt als mitgenommen!

    Vielen Dank an den Wunderraum-Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Klappentextquelle:https://www.amazon.de/Die-Worte-die-Leben-schreibt/dp/3336547938/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1533552413&sr=8-1&keywords=die+worte+die+das+leben+schreibt

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    A
    Almenavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es dauert bis Schwung in die Geschichte kommt.
    Die Worte die das Leben schreibt

    Klappentext:


    Für alle, die an das Magische im Leben glauben.
    Ein poetischer Roman mit einem Amélie-artigen Gefühl für das Wunderbare.Magdalena hat eine eigentümliche Gabe. Die junge Frau kann die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut lesen: Wie bei einem Tattoo, das nur sie sehen kann, erscheinen ihr Namen, Ereignisse, banale und tragische Details – Botschaften, die das Leben selbst mit Geheimtinte notiert zu haben scheint. Als sie in Paris einem amerikanischen Studenten begegnet, erkennt sie ihren eigenen Namen auf dessen Wange. Aber welche Rolle sollte sie im Schicksal von Neil spielen? Oder in dem von dessen Vater? Eine rätselhafte Geschichte verbindet das Leben dieser drei Menschen – und die Liebe. Denn Neil ist von der jungen Frau mit den hellen Augen ganz hingerissen.


    Meinung :

    Magdalena hat eine besondere Gabe. Sie kann die Geschichte der Menschen anhand der Haut ablesen. 
    Diese Idee, der Wahnsinn. Es hat sofort mein Interesse geweckt. 
    Leider, etwas langatmig. Trotzdem nicht schlecht. Es gibt drei Hauptprotagonisten, drei Erzählstränge und drei Sichten aufs Leben.
    Mir kommt Magdalenas Gabe leider manchmal zu kurz, dass wirklich interessante. Aus einer guten Idee wurde eine mittelmäßige Geschichte.


    Fazit:

    Wer wunderschöne Bücher im Regal stehen haben möchte und sehr viel liest für den ist die Geschichte geeignet. Wer allerdings Highlights sucht wird mit dieser Geschichte meiner Meinung nicht zufrieden sein. 

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    Angie*s avatar
    Angie*vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich nicht gepackt und überzeugt . Schade, das Cover ist so wunderschön und ich hatte nicht so ein Desaster erwartet....
    Schade um das interessante Thema!


    Rezension

    INHALT:  Wir begegnen drei Hauptprotagonisten in diesem Buch, die sich teilweise in Paris, London und Vilnius aufhalten und dem Leser ihre Lebens- und Familiengeschichte vermitteln. 
    Die junge Magdalena aus Litauen besitzt eine ungewöhnliche, magische  Gabe , die sie als Kind sehr verunsichert hat und sie zu einer scheuen jungen Frau hat heranwachsen lassen. Sie kann auf der Haut ihrer Mitmenschen deren Schicksal und Erlebnisse erlesen, wie in einem Buch. 
    Neil, ein junger Student wird dem Leser nahegebracht. Er hat Geschichte studiert und ein kompliziertes Verhältnis zu seinem Vater Richard aufgebaut.  
    Und wir treffen Richard, der auf den Spuren seiner verstorbenen Mutter, einer bekannten Autorin, wandelt und darüber grübelt, ob ihn seine Mutter geliebt hat und welches ihre Beweggründe waren, ihn als Baby fortzugeben.
    Alle drei Protagonisten erzählen kapitelweise  aus ihrem Leben und ihre Geschichten finden auf einem ungewöhnlichen ? Weg zueinander,,,,, oder eben auch nicht. 

    MEINE MEINUNG: Als erstes hatte mich sofort das wunderschöne Cover angesprochen und in mir den Wunsch geweckt, diesem vielversprechendem Titel zu folgen. Magische Erlebnisse versprach ich mir durch die mystische Gabe von Magdalena von der Haut anderer Menschen ihr Schicksal deuten zu können. Leider stand diese Mystik überhaupt nicht im Vordergrund der ganzen Geschichte, obwohl plötzlich Magdalena’s Name auf Neil’s Wange auftaucht. Ich habe sehr lange gebraucht um überhaupt in die Roman hineinzukommen und konnte mir lange durch die laufend wechselnde Schreibweise der Autorin, die durch Zeiten, Erlebnisse und Orte irrt, gar keinen Reim machen. Manchmal las ich zwar recht schöne,  poetische Sätze in einem ansprechenden Geschehen, welches aber sofort wieder verlassen wurde. Es ging für mich einfach nur durcheinander, hin und her und ich hab teilweise meine eigene Orientierung und den berühmten roten Faden verloren beim Lesen. Das hat mich echt erschüttert und ich fing an, an mir und meinem Verstand zu zweifeln . Vielleicht war die Schreibweise zu klug und anspruchsvoll  für mich? Je mehr ich im Buch vorankam, desto grösser wurde leider meine Enttäuschung und Verwirrung. Auch eine echte Bindung zu den Protagonisten wie Richard (Neil’s Vater) habe ich vermisst und konnte sie nicht aufbauen. Er war mir als Person einfach unsympathisch und hat  für mich unverständlich gehandelt und vor allem gedacht. Seine Besessenheit von den roten Schuhen, die seine Mutter angeblich getragen hat, empfand ich als merkwürdig und abstoßend.
     Auch war die Charakterdarstellung von Neil blass und schwach, nur Magdalena und die Erlebnisse mit ihrer  Freundin Lina konnten mich beim Lesen etwas aufheitern. Magdalena beruhigte mich etwas mit ihren Gedankengängen und Überlegungen,  aber eine echte Sympathieträgerin war auch sie nicht durch ihre Unhöflichkeit und ihr Misstrauen gegenüber ihren Mitmenschen. Eine gute und ehrliche  Familiengeschichte über das Gefühl einer Zusammengehörigkeit oder auch Ablehnung zueinander konnte ich nicht wirklich erkennen. 

    Letztendlich habe ich mich durch  das Buch gequält und es dann erleichtert in mein Regal zu den anderen tollen Bänden vom Wunderraum-Verlag gestellt. Das tut mir sehr leid für junge Autorin und den Verlag , aber zum Glück haben andere Leser einen besseren und anderen Leseeindruck bekommen und das auch in ihren Rezensionen klar dargestellt.
    Macht Euch bitte ein eigenes Bild von diesem Buch, wenn es Euch interessiert. 

    Leider nur ZWEI ** Sterne für ein Buch, welches mir gar nicht gefallen hat. 

    Danke an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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    Enarias avatar
    Enariavor 4 Monaten
    Ganz anders als erwartet

    Sowohl das wunderschöne, blaue Cover als auch der Klappentext machten mich sofort neugierig, als mir „Die Worte, die das Leben schreibt“ zum ersten Mal ins Auge fiel. Eine Geschichte über eine junge Frau, die eine besondere Gabe hat und die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut liest? Wow, das klingt doch magisch und vielversprechend, oder?

    Auf den ersten Seiten begegnen wir Richard, einem Mann, der seine bereits verstorbene Mutter nie kennenlernte und auf der Suche nach Spuren aus der Vergangenheit durch Paris reist. Ihn beschäftigt der Gedanke, ob seine Mutter ihn wirklich nie wollte und wieso sie ihn als Baby fort gab. Anschließend lernen wir den Studenten Neil kennen, der sich für Geschichte interessiert und kein sonderlich inniges Verhältnis zu seinem Vater pflegt. Und dann ist da noch Magdalena, die junge Frau aus Litauen, die von der Haut fremder Menschen lesen kann. Alle drei Figuren erzählen abwechselnd ihre Geschichte, wobei Richard aus der Ich-Perspektive erzählt, während Adelia Saunders bei Neil und Magdalena in die dritte Person wechselt. Alle drei Figuren berichten aus ihrem Leben, was sie bewegt und welche Last sie auf ihren Schultern tragen. Dabei wechseln wir nicht nur die Erzähl-Perspektive, sondern auch Ort und Zeit.

    „Die Worte, die das Leben schreibt“ ist ein Buch der ruhigen Töne und mutet stellenweise poetisch an. Es versucht nicht durch Spannung und Action zu fesseln, sondern durch die Charaktere und wie diese zu sich selbst finden. Durch die wechselnden Perspektiven, die Sprünge in Zeit, Erzähler und Ort, verlor ich jedoch häufig den Überblick. Wo bin ich nun? In welcher Zeit? Wie passt das zum Rest? Ich hatte dabei das Gefühl als würden sich die verschiedenen Erzählstränge sicherlich bald auf eine besondere Art zusammenfügen, wie ein Puzzle und alles eine runde Sachen werden. Stattdessen stellte sich mit fortschreitender Seitenzahl Enttäuschung ein.

    Magdalenas Gabe, die so magisch klingt ist nur ein kleiner Bestandteil dieses Buchs und bewegt sich im Hintergrund. Neils Liebe zu historischen Fakten, bringt diese sowieso schon sehr langsam voranschreitende Geschichte weiter vom Kurs ab und dann entwickeln sich Gefühle und Verhaltensweisen, die für mich nicht nachvollziehbar sind. Im Grund war ich plötzlich noch verwirrter als zuvor und Verlor langsam die Lust an diesem Buch.

    Ich hätte so gerne mehr über Magdalena und ihre Gabe erfahren. Richard ist zwar eine authentische Figur, der die Zurückweisung seiner Mutter nicht verkraftet, doch sympathisch war er mir nicht. Auch Neil schaffte es nicht, dass ich mich für ihn, sein Schicksal und seine Sorgen interessierte. Dass Adelia Saunders die offenen Fragen schlussendlich nicht alle beantwortet, macht den Gesamteindruck dann leider nicht mehr besser.

    Fazit:
    Zum Ende hin bleibt nur festzuhalten, dass die großen Erwartungen nicht erfüllt wurden und der Klappentext irreführend ist. Mir fehlte die Magie, die spannende Handlung und ich wollte so gerne mehr über diese besondere Gabe von Magdalena erfahren. Das ist insgesamt sehr schade, aber dieses Buch war einfach nichts für mich.

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    Lealein1906vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: „Die Worte, die das Leben schreibt“ hat mir ganz gut gefallen, konnte mich aber nicht völlig überzeugen, interessant war es allemal.
    Ein Roman, der von seiner Idee lebt

    „Die Worte, die das Leben schreibt“ hat mir ganz gut gefallen, konnte mich aber nicht völlig überzeugen.

    Es geht um Magdalena, Neil und Rick. Magdalena hat die besondere „Gabe“, dass sie die Geschichte von Leuten auf deren Haut lesen kann, vergleichbar mit Tattoos. Neil ist ein Student, auf deren Gesicht Magdalena ihren Namen entdeckt. Was hat das zu bedeuten? Neils Vater Rick ist auf der Suche nach Spuren seiner Mutter, die eine berühmte Schriftstellerin ist und ihn als Kind zurückgelassen hat. Jetzt wird die Geschichte dieser drei Personen auf ganz neue Weise verknüpft.

    Das Buch lebt eindeutig von seiner guten Idee. Von Anfang an war ich fasziniert von dieser Vorstellung, dass auf der Haut der Menschen die Sachen, die denjenigen ausmachen, geschrieben sind. Vor allem hat mich begeistert, dass es auch hier ganz viel Formen gibt. Schade, dass Magdalena ihre „Gabe“ gar nicht so gerne nutzt (wenn auch aus verständlichen Gründen), ich hätte gerne noch mehr darüber gelesen.

    Den Handlungsstrang von Magdalena habe ich am liebsten gelesen, weil sie diese Besonderheit hat. Aber es war auch interessant Neil und Rick näher kennenzulernen. Am besten war es, wenn sich die Stränge von den Protagonisten überkreuzt haben. Die Charaktere sind auf jeden Fall sehr verschieden und vielschichtig, sodass man viel zu entdecken hat. Das macht die Autorin auch gut, weil immer wieder Abschnitte aus der Vergangenheit eingestreut werden, die den Leser nach und nach die Figuren besser kennenlernen lassen.

    Ich fand es eher anstrengend das Buch zu lesen, vielleicht liegt es daran, dass doch nur wenig passiert und viel mehr beschrieben oder die Vergangenheit erklärt wird. Am Schreibstil direkt habe ich eigentlich gar nichts auszusetzen, aber das etwas mühselige Lesen blieb.

    Deswegen gebe ich dem Buch drei Sterne für ein gutes Buch, das vielleicht noch das ein oder andere Highlight hätte haben müssen, um mich wirklich zu überzeugen. Trotzdem kann ich nur noch einmal sagen, wie gut mir allein die Idee zu diesem Roman gefallen hat.

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    Fuchsiahs avatar
    Fuchsiahvor 4 Monaten
    Eine Reise durch das Schicksal zu sich selber

    Eine junge Frau, die mit einer Gabe unter den Menschen lebt, die Ereignisse auf der Haut anderer Menschen lesen zu können. Neil, der durch Zufall auf sie trifft.
    Das Schicksal, das sie alle auf wundersame Weise miteinander verbindet.

    Zunächst  ein Mal muss ich die Aufmachung loben. Das Cover ist ein Blickfang durch das Schlichte und auch der aufwendig gebundene Rücken ist einfach sehr hübsch im Regal. Das Ganze hebt sich schön von den anderen Büchern ab, denn anders ist es auf jeden Fall, gerade da die Figuren alle etwas älter sind. Zumindest habe ich so ein wenig das Gefühl.

    Der Schreibstil ist wohl das, was man neben dem  Cover als nächstes nennen sollte. Anspruchsvoll, malerisch und doch enthält es diese gewisse Poesie, die einen zum Nachdenken anregt. Ich musste mich auch an diese Art zu schreiben erst einmal gewöhnen, weil ich so etwas bisher wirklich noch nicht erlebt habe. Die Autorin schreibt sehr detailliert, was an sich schön ist, für mich an so mancher Stelle leider die Handlung ein wenig in die Länge zog, die eh eher ruhig und in sich ruhend war. Gerade dies war ein schöner Kontrast zu meinen sonstigen Büchern, die ich lese, da dieser trotz des Tonus über eine so wahnsinnig intensive Erzählweise verfügt, dass ich einfach immer weiter lesen musste. Es gab keinen Punkt, an dem ich trotz der vielen Details dachte: Ich hab keine Lust mehr, auch wenn in dem Erzählstrang von Neil viel historischen und Fachbegriffe vor kamen. Wodurch ich eben durch diese Details ab und an ins Stocken geriet, weil ich diese Worte erst einmal nachschlagen musste.
    Und auch wenn Magdalena keine Sympathieträgerin ist, war sie in ihren Handlungen und Gefühlen so greifbar, dass ich sie verstehen konnte. Ich konnte ihre Gedanken und ihre Art verstehen und nicht direkt nachempfinden, aber durch den poetischen Schreibstil wurde all das so unfassbar realitätsnah vermittelt. Neil hingegen blieb  für mich bei all den Details leider ein wenig hinten an. Ich kann gar nicht so begründen wieso, er ist mir einfach nicht ganz so stark im Gedächtnis geblieben und trotz allem habe ich ihn als super sympathischen Menschen kennengelernt, der doch einiges zu erzählen hat, gerade was seine Gefühlswelt anging.

    Für mich war dies insgesamt ein Buch, das noch wirklich lange nachklingt und mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Ein Buch, das mehr erreicht, als bloßdie Oberfläche und das fand ich unfassbar bewegend. Charaktere, die so unterschiedlich waren, dass ich mir eine Verbindung nich hätte vorstellen können und doch hat es die Autorin geschafft, eben genau diese herzustellen. Daran sieht man ein Mal mehr, wie sehe erste Eindrücke täuschen können und das man sich nicht davon einnehmen lassen sollte.

    Außerdem muss ich leider gestehen, dass ich bei dem Klappentext eher damit gerechnet habe, dass eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht, was es allerdings nicht tut. Ich bin in der Hinsicht also irgendwie mit falschen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Wenn man den Klappentext nicht liest, glaube ich, dass es ein wundervoller Roman sein kann, mit dem man auch so manches über sich selber lernen kann.
    Gerade mich hat es ab einigen Stellen sehr nachdenklich zurückgelassen- gibt es so etwas wie Schicksal? Und woran glauben die Menschen?
    All dies waren Dinge, die ich mit diesem Buch assoziiere, das aufgrund seiner Thematik noch nachklingen wird.

    Von mir gibt es dementsprechend 4 von 5 Sternen, da der Stil und die Art zu schreiben für mich etwas gewöhnungsbedürftig war. Wer aber poetische und malerische Stile, zum Teil mit sehr ausschweifenden Details mag und eine Handlung erleben möchte, die einen nicht nur auf eine Reise zu sich selber mitnimmt, sondern tiefer greift, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.
    Es klingt noch lange nach. Man muss sich allerdings auf die Thematik einlassen können.

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    momomaus3s avatar
    momomaus3vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein hübsches Buch, das ziemlich poetisch ist
    Rezension "Die Worte, die das Leben schreibt" von Adelia Saunders

    Zunächst bedanke ich mich beim Random House und dem Wunderraum Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Titel: Die Worte, die das Leben schreibt
    Autor: Adelia Saunders
    Verlag: Wunderraum Verlag / Random House
    Seitenzahl: 414
    Preis: 25,00€ (Hardcover)
    Erscheinungsdatum: 16.04.2018
    Genre: Roman

    I N H A L T


    Für alle, die an das Magische im Leben glauben.

    Ein poetischer Roman mit einem Amélie-artigen Gefühl für das Wunderbare.
    Magdalena hat eine eigentümliche Gabe. Die junge Frau kann die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut lesen: Wie bei einem Tattoo, das nur sie sehen kann, erscheinen ihr Namen, Ereignisse, banale und tragische Details – Botschaften, die das Leben selbst mit Geheimtinte notiert zu haben scheint. Als sie in Paris einem amerikanischen Studenten begegnet, erkennt sie ihren eigenen Namen auf dessen Wange. Aber welche Rolle sollte sie im Schicksal von Neil spielen? Oder in dem von dessen Vater? Eine rätselhafte Geschichte verbindet das Leben dieser drei Menschen – und die Liebe. Denn Neil ist von der jungen Frau mit den hellen Augen ganz hingerissen.

    (Quelle: Randomhouse)

    E I G E N E    M E I N U N G

    Zuerst muss ich sagen, dass ich die wunderschöne Aufmachung der Bücher vom Wunderraum Verlag mag. Der Leinenrücken und das hübschen Lesebändchen verleihen jedem Buch etwas Besonderes und die Themen sind auch so anders als ich es von anderen Büchern kenne.

    Der Klappentext dieses Buches hat mir wieder sehr gut gefallen und deswegen musste es auch gelesen werden.

    Leider war der Schreibstil für mich etwas schwer lesbar, da die Sätze sehr lang und einzelne Kapitel nicht in der richtigen zeitlichen Reihenfolge waren. Auch zog sich die Geschichte meiner Meinung nach, denn die ersten ca. 200 Seiten waren sehr langatmig, aber man sollte durchhalten, denn dann bekommt man ein gutes Ende.

    Im Mittelpunkt der Story seht Magdalenas Gabe, Neils Studienreise und Richardas Suche nach seiner Mutter.

    Aus der Sicht dieser Drei ist das Buch abwechselnd geschrieben.

    Es geht um deren Schicksale und um die Suche nach dem eigenen Ich. Die Geschichte ist poetisch und ausschweifend erzählt. Zum Beispiel kamen viele geschichtliche Fakten von Neils Studien drin vor, was für mich leider sehr langatmig war. Aber die Autorin beschreibt auch die Gefühlswelt der Charaktere sehr schön und was um sie herum passiert.

    Dieses Buch ist so hübsch und so besonders, aber für mich zu langatmig, daher vergebe ich drei Sterne.

    F A Z I T

    Wer besondere und anspruchsvolle Geschichten, die poetisch geschrieben sind liest, der sollte zu diesem Buch greifen.




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    Nusseiss avatar
    Nusseisvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein komplexes und doch schönes Buch.
    Die Worte die das Leben schreibt

    Magdalena hatte bisher kein leichtes Leben. Weil sie dann auch noch die Schicksale der Menschen auf deren Haut lesen kann, versucht sie menschliche Nähe zu meiden. Als sie aber ihren eigenen Namen auf der Haut von Neil liest ist sie gezwungen mehr über ihm herauszufinden...
    Auch Neils Vater spielte in dem Buch eine Rolle, denn alle Charaktere sind miteinander verbunden. Wer hier aber meint die Handlung bereits jetzt zu kennen, der liegt falsch. Zugegebenermaßen erweckt der Klappentext falsche Erwartungen. Die Geschichte von Adelina Saunders ist ruhig, vielschichtig und teilweise sehr komplex. Ein unaufgeregter Schreibstil und besondere Charaktere machen dieses Buch aus.
    Ich bin hin und her gerissen, eigentlich war es ein wirklich gutes Buch, aber zwischendurch verliert man die Lust am Lesen bei der komplexen Erzählung. Deswegen vergebe ich hier 3,5 Sterne.

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    Buchinavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz anders als erwartet, aber dennoch besonders sprachlich wirklich schön.
    Anders als erwartet

    Auch, wenn der Klappentext hauptsächlich auf Magdalena und ihre ungewöhnliche Gabe eingeht, sie sieht auf dem Körper anderer Menschen verschiedene Ereignisse aus deren Leben geschrieben, ist sie nur eine von drei Protagonisten in diesem ungewöhnlichen Roman. Das ist zum anderen Richard, ehemaliger Lehrer, der bei seiner Tante aufwuchs und nun in Paris nach Beweisen sucht, dass seine Mutter ihn geliebt hat. Die dritte Person ist Neil, Richards Sohn, der zwar erfolgreich im Studium ist, aber seine Liebe sucht und Probleme mit seinem Vater hat.

    Alle drei Charaktere sind miteinander verbunden, wie genau wird erst nach und nach im Roman klar. Die Handlung wechselt zwischen diesen drei Menschen und manchmal brauchte ich etwas Orientierungszeit, vor allem was die Zeitebenen betraf. Ich wusste nicht immer genau, was vor oder nach des Handlungsstranges des jeweils anderen Protagonisten passierte.

    Auch wenn das Buch für mich eher eine Charakterstudie ist, als große Actionhandlung, habe ich das Lesen sehr genossen. Das lag zum großen Teil an dem oft schon poetischen Schreibstil der Autorin. Dies wird vielleicht nicht jeden gefallen. Aber ich war überrascht, wie gut ich mich auf diese Geschichte und deren ungewöhnlichen Stil einlassen konnte, obwohl ich sonst eher nicht so der große Literaturtyp bin. Auch die Charaktere sind ungewöhnlich und machen es einen nicht einfach. Sie haben Ecken und Kanten und ihre Entscheidungen waren für mich nicht immer einfach nachzuvollziehen.

    Für mich insgesamt ein Roman, von dem man am besten nicht den Klappentext liest, denn dieser weckt falsche Erwartungen. Und sich einfach auf das Ungewöhnliche einlassen. Ein wenig enttäuscht hat mich das Ende, wo ich als Leser mit meinen Vermutungen und Überlegungen abrupt allein gelassen wurde. Dennoch war es ein Lesevergnügen für mich.

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    Magdalena hat eine eigentümliche Gabe. Die junge Frau kann die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut lesen: Wie bei einem Tattoo, das nur sie sehen kann, erscheinen ihr Namen, Ereignisse, banale und tragische Details – Botschaften, die das Leben selbst mit Geheimtinte notiert zu haben scheint. Als sie in Paris einem amerikanischen Studenten begegnet, erkennt sie ihren eigenen Namen auf dessen Wange. Aber welche Rolle sollte sie im Schicksal von Neil spielen? Oder in dem von dessen Vater? Eine rätselhafte Geschichte verbindet das Leben dieser drei Menschen – und die Liebe. Denn Neil ist von der jungen Frau mit den hellen Augen ganz hingerissen. 


    Adelia Saunders ist in Durango, Colorado, aufgewachsen. Sie hat einen Magister in Internationalen Beziehungen der Georgetown University und einen Bachelor von der NYU Tisch School of the Arts. Sie unterrichtete Englisch in Paris, hat für eine unabhängige Nachrichtenagentur bei den Vereinten Nationen geschrieben und als Assistentin eines Agrarökonomen in Uganda gearbeitet. Adelia Saunders lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in New York. »Die Worte, die das Leben schreibt« ist ihr erster Roman.

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