Adi Alsaid Let's Get Lost

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Inhaltsangabe zu „Let's Get Lost“ von Adi Alsaid

One girl could change four lives forever… Mysterious Leila, who is on the road trip of a lifetime, has a habit of crashing into people’s worlds at the moment they need someone the most. There’s Hudson, who is willing to throw away his dreams for love. And Bree, a runaway who seizes every Tuesday—and a few stolen goods along the way. Elliot who believes in happy endings…until his own goes off-script. And Sonia who worries that she’s lost her ability to love. Hudson, Bree, Elliot and Sonia find a friend in Leila. But Leila’s trip could help her discover something bigger — that sometimes, the only way to find what you’re looking for is to get lost along the way… 'For readers of John Green' - Fresh Fiction

Perfektes Buch für den Sommer!

— Melodycookie
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  • Ein schönes Sommerbuch mit schicksalhaften Begegnungen und kleinen Schwächen

    Let's Get Lost

    Nightingale78

    22. August 2014 um 09:39

    Der Plot Vier Teenager über das gesamte amerikanische Land verteilt und sie haben eines gemeinsam: ein junges Mädchen namens Leila. Mit ihrem roten Auto prescht Leila auf einmal in ihre jeweiligen Leben. Ausgerechnet in Situationen, in denen die Teenager am dringendsten jemanden brauchen. Da wäre zum einen HUDSON, der in der KFZ-Werkstatt seines Vaters aushilft und bereit ist, für die wahre Liebe seine bisherigen Zukunftspläne zu torpedieren. BREE ist eine Ausreißerin, immer auf der Suche nach der nächsten Mitfahrgelegenheit ins Nirgendwo und mit einem Hang zur Kleptomanie. ELLIOT glaubt an das filmreife Happy End…bis zu dem Abend an dem sein eigenes Liebesleben ganz und gar nicht nach Manuskript verläuft. Und SONIA, die nach dem Verlust ihres Freundes nicht sicher ist, ob sie die Liebe jemals wieder finden wird. Für nur einen kurzen Augenblick finden Hudson, Bree, Elliot und Sonia in Leila einen Freund. Und doch wird ihrer aller Leben, nachdem das Mädchen weiterzieht, verändert sein. Aber was ist mit Leila? Könnte sie sich selbst verlieren auf der Suche nach ihren Nordlichtern?     Meine Meinung Drei Worte zieren die Karte des „Let’s get lost“ Covers: Loss, Hope und Love. Und ja, tatsächlich markieren diese Worte jede erzählte Geschichte im Buch auf ganz eigene Weise. Das Debüt von Adi Alsaid beinhaltet fünf in sich abgeschlossene Kurzgeschichten, die jedoch wegen einer Person alle verknüpft sind. Der Erzählstil entspringt der 3. Person. Natürlich ist bei einer Geschichte, in welcher mehrere Personen in den Fokus gesetzt werden – und sei es nur für eine kurze Seitenspanne – die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man mit mindestens einer Figur nicht auf einen Nenner kommt. So auch in „Let’s get lost“. Am positivsten fiel mir Elliot auf. Ein Romantiker, der mir vor allem wegen seiner Liebe zu John Hughes Filme sympathisch war. Er ist verzweifelt und sehr verknallt in seine Jugendfreundin. Den Traum von einem Happy End vor dem inneren Auge, läuft er – durch Leila angestachelt – durch die Nacht hinter seiner Angebeteten hinterher.   “But life’s not like the movies. You try to live your life like the movies, and you end up with a bloody hand and a broken heart.” “That actually sounds like a line from a movie.” - aus “Let’s get lost”, Leila und Elliot auf Seite 157 Hudson hat wohl Leilas Herz am meisten berührt. Gleich zu Beginn entwickelt sich eine Chemie, die aber nicht lange währt, da Hudson es schlichtweg versemmelt. Ich persönlich hatte leider nicht den größten Bezug zu ihm. Bree konnte mich zwar mehr überzeugen, jedoch hat sie die Angewohnheit nicht nur sich, sondern auch Leila durch ihr kindisches Verhalten in unmögliche Situationen zu manövrieren.   “People can say whatever they want about you, Leila, but life is not boring when you’re around.” - aus “Let’s get lost”, Bree auf Seite 133 Sonias Geschichte war sehr ergreifend und ihr innerer Kampf nachzuempfinden. Erlebnisse, die Leila und Sonia hatten, wirkten auf mich aber teilweise zu unglaubwürdig. Vielleicht hätte es dem Plot allgemein gut getan, mindestens eine der Figuren wegzulassen und sich mehr mit Leila zu beschäftigen. Ihre Persönlichkeit hat mein Interesse am meisten geweckt. Sie ist ein sehr lebensbejahendes Mädchen, dass sich gerne treiben lässt und der Welt mit offenen Armen gegenüber tritt. Lange erfährt man aber überhaupt nichts über Leila. Weder Hudson und Bree, noch Elliot und Sonia, sind sonderlich neugierig mehr von ihr zu erfahren – woran ich mich übrigens etwas rieb. Da eilt das Mädchen – zugegebenermaßen ungefragt – an ihre Seite und dann interessieren sich die vier Teenager nur für sich selbst. Einzig das sie die Nordlichter in Alaska sehen will, teilt Leila ihren Weggefährten mit.  Dabei war ihre Geschichte die wohl traurigste. Am meisten störe ich mich daran, wie nebensächlich der Autor mit Leila verfahren ist. Mit dieser Figur möchte man einfach mehr Zeit verbringen, insbesondere weil sie viel erlebt hat. Insgesamt hätte es dem Buch nicht geschadet, wenn gewisse Aspekte nicht allzu oberflächlich abgehandelt worden wären. Emotional geht es aber allemal zu. Es geht um Gefühle, Mut, und wie man sich dem Leben auf der Schwelle zum Erwachsenwerden stellen muss. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Idee hinter “Let’s get lost” und ich werde Adi Alsaids nächstes Projekt sicher beobachten.     Fazit Im Ganzen mochte ich die Idee von Adi Alsaid für sein Debüt LET’S GET LOST. Ein großer Roadtrip mit vielen Gefühlen und der Message, seinem Herz etwas öfters Gehör zu schenken. So ein Plot lockt mich immer. An der Ausführung haperte es für mich schlussendlich leider. Die jeweiligen Schicksale der Charaktere waren nicht uninteressant, jedoch wurde für mich Leila zu sehr zur Randfigur gemacht. Dabei ist dieses Mädchen unglaublich interessant. Obwohl ich nicht so verzückt bin wie viele US-Leser, empfehle ich Contemporary-Lesern dieses Buch.

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Tolles Road-Trip-Buch

    Let's Get Lost

    Deengla

    30. July 2014 um 19:56

    Kurzmeinung Ideale Sommerlektüre – ein Road Trip der ganz besonderen Art mit einer liebenswerten, geheimnisvollen Protagonistin, die auf der Jagd nach den Nordlichtern ist. 4 ½ Sterne. Inhalt Leila hat ein Ziel: Alaska. Sie will nämlich aus einem ominösen Grund unbedingt die Nordlichter sehen. Darum macht sie sich ganz alleine auf den Weg und fährt mit dem Auto quer durch Amerika. Dabei begegnet sie unterwegs vier anderen Teenagern. Hudson, der in der KFZ-Werkstatt seines Vaters jobbt und kurz vor dem wichtigsten Interview seines Lebens steht, von dem seine ganze Zukunft abhängt. Bree, die von daheim weggelaufen ist und gerne mal etwas mitgehen lässt. Elliot, der sich endlich traut seiner besten Freundin seine Liebe zu gestehen – und die anders reagiert, als erhofft. Und Sonia, die ihren Freund verloren hat, und nun Angst hat, sich erneut zu verlieben. Man erlebt, wie Leila diesen begegnet und wie die Beteiligten durch diese Zufallsbegegnungen beeinflusst und verändert werden. Dabei passiert allerlei Lustiges, viel Trauriges, auch Dramatisches – Leben pur eben. Meine ausführlichere Meinung Ich liebe ja sowieso Road-Trip-Bücher und „Let’s get lost“ hat es problemlos in meine Top 3 geschafft. Angefangen beim schönen Schreibstil und der Tatsache, dass es – was bei einem amerikanischen Jugendbuch ja eher selten ist –keinen Ich-Erzähler gibt. Auch die Aufmachung finde ich sehr  nett: jeder Abschnitt, also jede neue Bekanntschaft von Leila, wird eindeutig angekündigt und durch eine Straßenkarte verdeutlicht. Zudem gibt es zwischendrin auch einige Postkarten, die Leila von unterwegs verschickt. Optisch also schon mal sehr gelungen! Die einzelnen Figuren haben Charakter und wirken echt. Ich fand es besonders spannend zu sehen, wie Leila sich auf diese doch unterschiedlichen Personen eingelassen hat und wie sich zwischen ihr und ihren neuen Freunden bzw. Bekanntschaften eine Dynamik entwickelt. Leila erlebt allerlei, aber auf eine Art und Weise, die bei mir nicht den Eindruck erweckt, als ob es vollkommen an den Haaren herbei gezogen ist, obwohl da (gerade beim Thema Autoklau oder Kanada) sicherlich die Gefahr bestanden hat. Großen Respekt hierfür! Ebenfalls klasse fand ich es, dass wir viele Seiten von Leila im Laufe ihrer Reise kennen lernen, aber dennoch nicht wirklich viel über sie wissen. Warum sind die Nordlichter für sie so wichtig? Warum reist sie allein? Dies sind nur einige Fragen, die ich mir gestellt habe. Im letzten Teil, in dem Leila selbst die Hauptrolle spielt, wird das geklärt. Wirklich gut und im Nachhinein betrachtet erhält so manche Szene dadurch noch mehr Bedeutung. Einen halben Stern Abzug gibt es für mich jedoch für die Liebesgeschichte um Leila. Leider habe ich diese nicht wirklich abkaufen können und auch das Ende passt für mich nicht ganz von der Logik her. (Inwiefern ein gewisser Jemand Leila hat ausfindig machen können.) Schließlich haben die beiden nur ein paar Stunden miteinander verbracht und obwohl es wirklich ganz süß war, kam es mir beim Lesen nicht so vor, als würde dies wirklich eine wochenlange Suche durch halb Amerika rechtfertigen. Aber das ist wirklich der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Fazit Ein wunderschönes Buch, welches das Leben, den Moment und das Ergreifen von Chancen feiert. Ein toller Road Trip mit tollen Charakteren, in dem mich leider die Love Story nicht überzeugen konnte. Aber da diese sowieso nur eine kleine Rolle spielt, kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen!

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