Adina Pion Winterspiele: Erotische Kurzgeschichte

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Winterspiele: Erotische Kurzgeschichte“ von Adina Pion

Leni glaubt, ihren Ohren nicht zu trauen, als sie zufällig das Gespräch zweier Männer belauscht: Ganz unverfroren wettet da einer, dass er während seines Winterurlaubes jeden Tag eine andere Frau abschleppen wird. Nicht nur das, seine jeweilige Gespielin würde sich auch bereitwillig im Bett dominieren lassen, behauptet der unverschämte Kerl. Nicht mit Leni! In ihrem hübschen Heimatort ist kein Platz für solche Spinner. Sie schmiedet sogleich einen Plan, wie sie diesem Macho die Suppe versalzen kann. Dumm nur, dass der Widerling bei näherem Kennenlernen gar nicht mehr so widerlich ist. Zudem weckt er völlig unbekannte Wünsche bei Leni. Aber da ist ja immer noch diese Wette …   Eine erotische Kurzgeschichte mit eindeutigen Szenen, einer romantischen Handlung und einem Schuss BDSM.

Zuviel SM

— EvyHeart
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Zuviel SM

    Winterspiele: Erotische Kurzgeschichte

    EvyHeart

    06. January 2017 um 18:23

    Ich habe mich sehr lange gefragt, was dieses Buch von seinem Vorgänger unterscheidet und wo das "Häufchen" ist. Am Ende fand ich, wonach ich gesucht hatte. Und fand das schade.Die Geschichte legt den Schwerpunkt anfangs nicht auf Liebe, sondern auf den bayrischen Charme und ein Dorf, das wirtschaftliche Schwierigkeiten hat und von einem Investor bedroht ist. Das fand ich super. Danach baut die Autorin die Wette ein, die Stoff für den Rest der Geschichte bot, aber schon in der Mitte aufgelöst wird. Und Platz macht für die eigentliche Liebesgeschichte. Am Ende hat der Text sogar etwas Fabel-Haftes.Der Text ist griffig und füllt problemlos die Zeit zwischen zwei Tees im Winter. Es gab keine Stelle, an der ich vorspulen wollte und manche erotische Szene hat mir gefallen. Auch, dass Mann mehr im Kopf hat als Körperlichkeiten.Was mich gestört hat, war der SM-Teil. Ich denke, dass "Macht" ein gutes Überthema sowohl für die Storyline um den Investor als auch für die erotischen Szenen ist. Die Schlussfolgerung passt. Aber es war zuviel. Eine Frauenfigur, die ein Hotel führt, gegen einen Mann "intrigiert" und nebenbei Kopf der Bürgerinitiative ist, entdeckt außerdem ihre Sexualität. Sie genießt das Spanking (?) und schmilzt mit seinen Blicken, Berührungen etc. dahin. Ich denke, dass jeder Mensch Bereiche hat, in denen er gern stark und in denen er gern schwach ist. Aber der Übergang fehlt. Es ist in dieser Geschichte sehr kontrastreich und nicht fließend geschildert. Vielleicht wäre an dieser Stelle mehr Länge mehr gewesen.Außerdem vermisste ich den bayrischen Dialekt - durch die Namen kommt eine schöne Stimmung auf, aber mich irritierte, dass die Namen vorhanden sind, aber nicht die Grammatik. Und auch wenn ich das Cover schön finde - zur Story passt es nicht. Ich nehme die Hauptfigur nicht als verführerisch, sondern als bodenständig wahr.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks