Adnan Maral Super unkühl, Alter!

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Inhaltsangabe zu „Super unkühl, Alter!“ von Adnan Maral

Ein Buch wie ein Film – voll korrekt, ey!

Den 16-jährigen Michael, genannt Memo, trifft der Schlag: Sein Vater ist gar nicht sein richtiger Vater! In Wirklichkeit ist Memo Halb-Türke und sein leiblicher Vater, Burhan Atilla, Lehrer an einer Schule am anderen Ende der Stadt. Ausgerechnet Lehrer – das passt ja super zu Memos Schulverweis! Doch er will wissen, wer sein Erzeuger ist und stattet der Ernst-Reuter-Schule einen Besuch ab. Dabei wird er fälschlicherweise für einen neuen Schüler gehalten und kurzerhand in die Problemklasse gesteckt, um der Rektorin heimlich Infos zuzustecken, was da eigentlich abgeht. Und das erkennt Memo auf den ersten Blick: King Kongo, die dicke Gigi und Karate Paul mischen die Klasse so richtig auf und keinen interessiert der Unterricht von Rollstuhl-Pauker Atilla … Memo will am liebsten sofort weg von hier. Sein Vater, ein Rollstuhlfahrer? Das ist so was von unkühl, Alter!

Gut gelungen, besonderer Schreibstil bzw. Sprache...nur wahrscheinlich nicht jedermanns Sache...4 Sterne!

— dreamily1

Gut gelungen und für Jugendliche wie geschaffen

— MachDeineAugenAuf

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  • Gar nicht so unkühl Alter ;-) Gute Umsetzung mit besonderer Sprache

    Super unkühl, Alter!

    dreamily1

    14. March 2018 um 17:32

    Worum geht's? Der Klapptext:Mit 16 sollte das Leben so richtig cool werden, findet Memo. Da passt die Offenbarung, dass der Mann, den er sein Leben lang für seinen Vater gehalten hat, gar nicht sein leiblicher Vater ist, absolut nicht ins Drehbuch. Sein Vater ist Türke und obendrein Lehrer – uncooler geht’s ja wohl nicht! Memo will wissen, was für ein Typ sein Erzeuger so ist, und stattet dessen Schule einen Besuch ab. Er schleicht sich in den Sportunterricht seines Vaters, wo ihn der nächste Schock erwartet, denn Atilla sitzt im Rollstuhl. Und auf den Unterricht des Rollstuhl-Paukers hat die Truppe um King Kongo, die dicke Gigi und Karate-Paul mal gar keinen Bock. Von wegen cooles Leben, denkt Memo, das ist reinstes Assi-TV und alles so was von unkühl, Alter!Wie ist mein Eindruck?Manchmal muss es einfach ein Jugendbuch sein und das hier macht es eigentlich aller Ehre, denn alleine dieser Schreibstil passt einfach ;-)Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern wie ich auf dieses Buch gestoßen bin, naja auch nicht so wichtig.Der Schreibstil ist etwas besonderes, sicherlich einerseits vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber für dieses Buch ideal. Mag zwar sein das die Jugendlichen nicht überwiegend nur ausschließlich so miteinander kommunzieren, aber ich habe das auf dieser Ebene schon öfters mitbekommen. Es wird in der Ich-Form, aus Memo's Sicht, erzählt, so findet man eigentlich relativ rasch ein Bezug zu Memo und seiner Geschichte. Flüssig und einfach zu lesen zudem. Ich bin zwar einerseits gut hineingekommen und doch dachte ich anfangs das wird ein normales typisches Jugendbuch, nichts besonderes. Zeitweise fragte ich mich sogar warum ich mir ausgerechnet das nun ausgesucht habe, obwohl ich ja nicht gerade wenige Bücher auf meinem SUB etc. hätte ;-) Nach ein paar Seiten gefiel es mir aber immer besser. Immer besser konnte man sich in Memo hineinversetzen, Teil von ihm werden. Größtenteils konnte ich ihn auch verstehen. Wie es wohl auch für einen Jugendlichen sein mag plötzlich zu erfahren das sein Vater eigentlich gar nicht sein Vater ist und dann noch zu erfahren wer sein wirklicher Vater/Erzeuger ist und dann kommt da beinahe nochmal ein kleiner Schlag ins Gesicht, als er vor ihm steht.Die Geschichte ist vielleicht nicht neu, aber die Umsetzung ist ganz ok.Memo finde ich sympathisch, er passt gut hinein. Sein Kumpel Bobo passt auch sehr gut in die Geschichte. Memo's Eltern bzw. Mutter und Erwin, sicher war es nicht einfach für sie, aber vielleicht hätten sie sich besser in Memo hineinversetzen sollen. Schwierig in so einer Situation das richtige zutun. Memo's richtiger Vater, Attilla, war mir sympathisch, wenn ich auch finde das dieses Selbstmitleid etwas nervte, aber ich will nicht wissen wie ich mich vielleicht fühlen würde, wenn ich jetzt in so einer Situation wäre, nachdem ich so ein Leben wie er geführt hätte. Zusätzlich gabs ja noch die beiden Kriminellen, Douglas I und Douglas II, über die kann man einfach nur lachen. Hätten nicht sein müssen, aber nette Nebengeschichte und für die Überraschung die Memo für seinen Vater am Ende hatten waren sie ja doch noch gut zu gebrauchen ;-)Insgesamt hat mir dieses Jugendbuch mit dem etwas anderen Schreibstil ganz gut gefallen. Stellenweise gab es zwar kleine Hänger oder gerade einerseits der Anfang, aber mit der Zeit, besonders das Ende, fande ich gut. Gut und gerne hätte ich mir noch etwas mehr von der Geschichte gewünscht, wenn sie wohl wiederum vielleicht auch genau an der richtigen Stellen fertig war. Einerseits könnte man meinen durch die Geschichte hätte es etwas gefühlvoll zur Sache gehen können, aber fande ich nun gar nicht, oder sie hat mich nun nicht richtig berührt...aber komischerweise störte mich das nun insgesamt gesehen nicht so arg.Trotz kleinen Zwischenfällen oder dem nicht ganz perfekten Start vergebe ich 4 von 5 Sterne. Trotzdem ein Buch das, gerade durch den Schreibstil bzw. deren Sprache wahrscheinlich nicht jedermanns Sache ist oder eher wirklich für Jugendliche.Ich bin auch erst spät darauf gestoßen das Adnan Maral, der Autor, niemand anderes ist als der Schauspieler der bei "Türkisch für Anfänger" Metin, den Vater bzw. Stiefvater, gespielt hat. Ich gebe zu ich bin ein Fan von der Serie wie von den Film. Welch ein Zufall *g*

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  • Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Super unkühl, Alter!

    santina

    13. October 2016 um 20:26

    Inhalt: Memo erfährt durch Zufall, dass der Mann, den er fast 16 Jahre lang für seinen spießigen Vater gehalten hat, gar nicht sein richtiger Vater ist. Er bringt in Erfahrung, dass sein leiblicher Vater nicht etwa der erhoffte Promi oder Spitzensportler ist, sondern ein türkisch-stämmiger unbeliebter Sportlehrer an einer Problem-Schule. Außerdem sitzt er im Rollstuhl und damit ist er alles in allem der uncoolste Vater ist, den man sich vorstellen kann.ProtagonistenMichael, genannt Memo, ist knapp 16, Schüler und lebt in Hamburg. Er ist begeisterter Longboarder und seine große Leidenschaft ist die Musik. Gerne würde er mal Skifahren, aber alles, was nur annähernd „gefährlich“ ist, unterbinden seine Eltern. Auch ihre eigene Abenteuerlust hält sich in Grenzen, lieber fahren sie Jahr für Jahr in den gleichen Ort zum Campen.Sein Freund Bodo, genannt Bobo, fühlt sich in seiner eigenen Familie eher unwohl und ist deswegen froh, wenn er einen Grund hat, um unterwegs sein zu können. Als Memo vom Geheimnis seiner Eltern erfährt, ist Bobo derjenige, der als Einziger an ihn heran kommt.Meinung zum BuchIch habe mich ein wenig schwer damit getan, in die Geschichte hinein zu kommen, aber nach den ersten rund 25 Seiten hat sich das gelegt.Es war spannend, zu erleben, wie Memo reagiert, nachdem er mit angehört hat, was seine Eltern ihm jahrelang verheimlicht haben. In Bobo hat er einen Freund, der ihn unterstützt und ihm Halt gibt. Im Gegensatz dazu machen Memos Eltern alles noch schlimmer, weil sie mit der neuen Situation überhaupt nicht umgehen können. Man möchte meinen, dass Erwachsene dazu eher in der Lage sind, als ein 16jähriger, aber hier reagiert Memo sehr viel reifer.Gefallen hat mir, dass Adnan Maral hier einen Bogen über viele Themen gespannt hat: von der Bedeutung der Familie und von Freundschaft, über Sport und Hobbies bis hin zu Behinderung und Mobbing.Aber während der erste Teil der Geschichte bis zu dem Zeitpunkt, an dem Memo zum ersten Mal die Schule, an der sein Vater unterrichtet, betritt, sehr ausführlich war, ging es mir danach zu schnell. Vielleicht hätte der Autor darauf verzichten sollen, die Schule in einem sozial schwachen Umfeld darzustellen und dafür von vorne herein der Vater-Sohn-Beziehung einen höheren Stellenwert einräumen sollen. Am Ende wurde ich hier zwar wieder versöhnt, aber zwischendurch hat es mich schon gestört, dass das erste Kennenlernen innerhalb von Minuten abgehandelt und gescheitert war. Vor allem hatte ich nach dem Klappentext erwartet, dass dieses Scheitern von Memo ausgeht, doch das Verhalten seines leiblichen Vaters hat viel dazu beigetragen, dass es schief gegangen ist.Wer dieses Jugendbuch in die Hand nimmt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Adnan Maral mit der Sprache der Jugend spielt, das mag für einen Erwachsenen etwas gewöhnungsbedürftig sein und ich gestehe, die Anreden wie „Digga“ haben mich manchmal genervt.Positiv hervorheben möchte ich noch, dass der Autor einige Liedtextzeilen hat einfließen lassen, die zu den jeweiligen Situationen passen und diese hat er jeweils mit einem You-Tube-Link versehen.Ganz überzeugen konnte mich das Buch trotz des Pluspunkte und des versöhnlichen Endes nicht, daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.

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  • Jugendlich, witzig, locker!

    Super unkühl, Alter!

    Liss

    25. October 2015 um 18:22

    Jugendlich, witzig, locker! Super unkühl, Alter! ist ein locker, leichtes Buch für schwere Tage. Es geht um typische und weniger typische, dennoch belastende Jugendthemen, die für Jugendlich verständlich und auch ein bisschen humorvoll aufs Papier gebracht wurden. Michael, genannt Memo, wird bald 16, lebt sein Leben, findet Schule doof und mag gerne seine Freundin, die nach Neuseeland gezogen ist, besuchen gehen. Doch dann wird seine ganze Welt auf den Kopf gestellt. Sein Vater Erwin ist gar nicht sein leiblicher Vater. Nun beginnt die Suche nach dem Selbst, dem Leben, dem Ziel und dem Sinn. Ich finde, dass Memo schon ziemlich krass reagiert, als er das erfährt, allerdings kann man es ihm nicht übel nehmen. Was er dann draus macht, ist vor allem jugendlich und trotzdem tapfer. Obwohl oft ziemlich wirres Zeug in Memos Kopf vorgeht und auch in dem seines besten Freundes Bobo, kann man manchmal nur den Kopf schütteln und über ihre Gespräche lachen. Die sind oftmals ziemlich witzig. Das Besondere an diesem Buch ist vor allem die Sprache. Sie ist, wie wahrscheinlich schon der Name verrät, voll mit Jugendslang und Witzen und Sprüchen. Vor allem am Anfang hat es mich ziemlich genervt, aber nach einigen Seiten hatte ich mich auch schon dran gewöhnt. Das zweite Besondere: Es werden sehr viele ernste Themen behandelt: Freundschaft, Familie, Vertrauen, Behinderung, Schule, leibliche Eltern, etc. Für 250 Seiten hat man sich viel vorgenommen, aber auch viel geschafft. Das gefällt mir gut. Das einzig negative ist die Aussprache von Memo mit seiner Familie, also seiner Mutter und ihrem Mann Erwin. Die findet nämlich gar nicht statt, obwohl man im Gefühl hat, wie es ausgehen mag. Dann hätte ich 5 Sterne gegeben, aber dieser wichtige Teil fehlt leider. Schade. Fazit "Super unkühl, Alter!" bildet sowohl ein Buch für Zwischendurch als auch eine Lektüre für viele Themen, die einen Jugendlichen in der schlimmsten Zeit belasten mögen. Aufgrund einer entscheidenden Situation, die leider ausgelassen wurde, vergeben ich 4/5 Punkte.

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  • Hat mich nicht wirklich überzeugen können.

    Super unkühl, Alter!

    katja78

    12. October 2015 um 09:12

    Dieses Jugendbuch ab 12 Jahren macht es mir in der Bewertung diesmal recht schwer. Die Geschichte an sich ist sehr gut lesbar allerdings hatte ich persönlich einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Die Sprache ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig gewählt. Anfangs bin ich der Meinung gewesen, okay das gehört dazu. Ansprache wie „Sista“ und ähnliches in der Clique. Doch als dann eine Szenerie in der anderen Schule kam, wunderte ich mich schon. Maßlos überspitzt stellt der Autor die Zustände in einer Schule dar. Zeigte den fehlenden Respekt den Lehrern gegenüber auf und auch das Mobbing untereinander an der Tagesordnung ist. Man darf mich nicht falsch verstehen, blind gehe ich nicht durchs Leben, aber das Schulleben so darzustellen für Leser ab 12 finde ich ehrlich gesagt nicht so schön. Die Geschichte der Hauptfigur „Memo“ Michael fand ich richtig toll. Familiengeschichten wie diese gibt es sicherlich zu Hauf und ich denke da kann sich sicher der ein oder andere mit identifizieren und aus der Handlungsweise der Protagonisten lernen. Zu hundert Prozent überzeugen konnte mich diese Lektüre nicht, dafür waren viele Szenen zu überspitzt geschrieben und nur teilweise glaubwürdig. Fazit Hat mich nicht wirklich überzeugen können.

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