Adrian Dingle Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht

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Inhaltsangabe zu „Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht“ von Adrian Dingle

Was haben Steine, Bäume, Autoreifen und Kühlschränke gemeinsam? Sie bestehen alle aus jenen 92 chemischen Elementen, die bei uns auf der Erde natürlich vorkommen. Aus Sauerstoff, Silizium & Co setzt sich alles zusammen - die ganze Welt, ja, das ganze Universum. Dieses Buch erzählt von den Dingen, die uns alltäglich umgeben, und ermöglicht dadurch einen ungemein anschaulichen Einstieg in die Welt der Elemente, Atome und Moleküle. Leicht verständlich und mit einem bunten und originellen Layout erklärt es, wie Wasser und Sand zusammengesetzt sind, aber auch, woraus Computerchips oder Geldstücke bestehen, wie Seife funktioniert und wie Glas hergestellt wird. Ein etwas anderer Blick auf unsere Welt, ein Buch zum Staunen und Entdecken.

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  • Rezension zu "Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht" von Adrian Dingle

    Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht

    HeikeG

    20. May 2012 um 11:17

    Chemie ist, wenn es knallt und stinkt... . ...Physik ist das, was nie gelingt. So haben wir früher als Schüler getönt und mit dieser Erwartung kommen wahrscheinlich auch heute noch die meisten in die erste Chemiestunde. Dabei knallt es in der Physik oft viel lauter und Biologie stinkt manchmal ganz gewaltig zum Himmel. Aus der "Schwarzen Kunst" oder Alchemie früherer Jahrhunderte hat sich eine exakte Wissenschaft entwickelt, die unser tägliches Leben ganz entscheidend mitbestimmt. Morgens geht es schon los mit Shampoo, Zahnpasta und Klamotten, tagsüber dann weiter mit Tinte, Radierer, Handy, MP3-Player, E-Gitarre oder Tischtennisball. Abends dann TV oder Lesen unter der Bettdecke. Ohne Chemie gäbe es vieles, was uns selbstverständlich ist, überhaupt nicht. . Das wunderbare Buch von Adrian Dingle zeigt interessierten Kindern ab 12 Jahren (auf eine Altersbeschränkung nach oben kann und sollte wohlweislich verzichtet werden), wie sich chemische Elemente miteinander verbinden und dabei jede Menge Dinge bilden (alle, um genau zu sein). Den Startschuss bildet das Periodensystem, aus dessen 92 natürlich vorkommenden Elementen (und noch ein paar mehr, die nur im Labor hergestellt werden können) tatsächlich unser Universum "gebastelt" werden könnte. Wie auch bei uns Menschen, sind Elemente häufiger in Verbindungen anzutreffen als allein. Außer der selbstverliebte Kohlenstoff, der auf sich selbst steht und zum Teil gigantische "Zusammenrottungen" nur mit Seinesgleichen betreibt. Aber einige Trittbrettfahrer wie Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff, die gern mit von der Partie sind, passen auf, dass sich die "Weltherrschaft"dieser Egomanen in Grenzen hält. . In vier Kapiteln (Weltraum, Erde, Natur / Im Alltag / Materialien / Technik) beschreibt Adrian Dingle, der in den USA als Chemielehrer arbeitet und ein erfolgreiches Internetportal mit Online-Kursen zum Thema Chemie betreibt, witzig, spritzig und dabei äußerst informativ und "alltagstauglich" die unterschiedlichsten Verbindungen. Von A wie Atmosphäre bis Z wie Zuckerwasser werden jeweils auf zwei Doppelseiten Stoffe unterschiedlichster Couleur in ihrer Zusammensetzung (ihren Elementen) vorgestellt. Von Zeit zu Zeit sind kleine Experimente eingestreut. So wird es möglicherweise doch etwas mit Gestank und Knallerei. Vielleicht noch nicht beim Herstellen von Zuckerglas oder einer Lösung zur Geldwäsche. Aber Elefantenzahnpasta hört sich schon um einiges Aufquellender an, zumal wenn man weiß, dass Backhefe und Wasserstoffperodix als Zutaten verwendet werden. Den richtigen "Krawumm" erzeugt man spätestens beim selbstgebauten Tisch-Vulkan. . Und so geht es munter weiter: Man kann Farbe beim Trocknen und Diamanten beim Entstehen zusehen oder erfährt etwas über Chips, die unsere Computer zum Leben erwecken. Wer hier an leckere Knabbereien denkt... Fehlanzeige. Denn diese bestehen aus Silizium, dem zweithäufigsten Element der Erdkruste. Und woher weiß eigentlich Seife, was Dreck ist und was nicht? Was sind Steine? Aus welchen Elementen bestehen Milch, Käse oder Kuchen? Wie funktioniert Magnetismus? Dies sind nur einige Fragen, die in diesem farbenfrohen und unglaublich unterhaltsamen Buch beantwortet werden. . Eltern allerdings sollten ihren lesenden Nachwuchs nicht aus den Augen lassen. Denn in diesem Buch wartet eine nahezu perfekte Lösung für die jungen Chemiker, wenn ihnen die eigene Aufsicht zu anstrengend wird: eine Bauanleitung für einen neuen Mitmenschen! Frankenstein lässt grüßen. Wie's geht? Ganz einfach: . Schritt 1: Beginne mit etwa 16 kg Kohlenstoff. Erhitze ihn schonend und füge Sauerstoff, Wasserstoff und Schwefel hinzu, um die organischen Moleküle zu erhalten. Behalte etwas Sauerstoff übrig, um ihn mit Kalzium und Phosphor zu vermischen und so die Knochen herzustellen. . Schritt 2: Vermische den Phosphor und den verbliebenen Sauerstoff, um dadurch Phosphationen zu produzieren. Gib das Calcium hinzu und backe die Knochen in den Formen so lange aus, bis sie hart geworden sind. . Schritt 3 und 4: ... Selbst lesen! Überraschung vorprogrammiert!

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