Adrian Doyle

 4,1 Sterne bei 34 Bewertungen

Neue Bücher

Cover des Buches Professor Zamorra - Folge 16 (ISBN: 9783785787601)

Professor Zamorra - Folge 16

Neu erschienen am 12.12.2025 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

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Neue Rezensionen zu Adrian Doyle

Cover des Buches Professor Zamorra - Folge 7 (ISBN: 9783754012604)
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Rezension zu "Professor Zamorra - Folge 7" von Adrian Doyle

Elmar Huber
Kryostase

STORY
Ein verzweifelter Anruf seines Freundes Colin Montgomery weckt das Interesse von Professor Zamorra. Colin erzählt ihm, dass er seine alte Freundin Brigitte wiedergetroffen hat, die jedoch vor zwei Jahren aufgrund einer Krankheit verstorben ist. Neugierig geworden, beschließen die beiden, die Firma CryoLife in Vancouver zu besuchen. Dort hat sich Brigitte in der Hoffnung einfrieren lassen, eines Tages wiederbelebt zu werden, sobald ein Heilmittel für ihre Krankheit gefunden wird.

MEINUNG
Mit „Kryostase“ kommt innerhalb der PZ-Hörspielserie zum ersten Mal ein Roman von Manfred Weinland, der unter dem Pseudonym Adrian Doyle bekannt ist, als Vorlage zum Einsatz. Der Autor ist mit für die interessantesten Beiträge der Heftreihe verantwortlich. Dies gilt auch für „Kryostase“, obwohl die Romanhandlung für die Hörspielversion etwas umgestaltet wurde – so kommt Colin Montgomery aus „Bis die Teufel kamen“ im Heft beispielsweise gar nicht vor.

Der Autor präsentiert uns eine nahezu klassische, rachegetriebene Geistergeschichte, die mit dem Element der Kryonik kombiniert wird, was beinahe in den Bereich der Science-Fiction führt. Neben dieser reizvollen Themenkombination hebt sich die Geschichte auch erzählerisch positiv vom Großteil der Groschenheft-Gruselunterhaltung ab. Besonders gelungen ist die ungewöhnlich lange und eindringliche Einführung, die sich vor allem um das Schicksal der Angehörigen eines weiteren CryoLife-Opfers dreht. Diese Ereignisse fließen später erstaunlich dezent in die einige Jahre später stattfindende Haupthandlung ein und verleihen der Erzählung emotionales Gewicht – nicht zuletzt dank der eindrucksvollen Leistung des Gastsprechers Thomas „Balou“ Martin.

Die Auflösung und das Finale hingegen wirken im Vergleich zu dem ansonsten herausragend arrangierten Plot banal und absolut beliebig; sie könnten ebenso gut oder schlecht an jeden anderen Roman angefügt werden. Einmal mehr wird deutlich, dass durch die Möglichkeiten von Nicoles Dyarrha-Kristall kein Gegner eine ernsthafte Bedrohung darstellt.

Cover des Buches Vampira - Folge 01: Das Erwachen (ISBN: 9783838712727)
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Rezension zu "Vampira - Folge 01: Das Erwachen" von Adrian Doyle

Asbeah
Öder Trash

Lahmer Trash! Lilith erwacht ohne Erinnerung im Morgengrauen auf einem Friedhof und erinnert sich an nichts. Nicht mal an ihren Namen. Sie weiß nicht, wer sie ist oder wie sie auf den Friedhof kam. Schlimm genug, doch dann wird sie auch noch von einem Vampir angefallen. Zum Glück geht gerade die Sonne auf… Verwirrt und infiziert macht sich Lilith auf den Weg in eine ihr unbekannte Welt, auf der Suche nach sich selbst.

Als Erinnerungen werden Stationen von Liliths Leben geschildert, die sehr mysteriös und wahnhaft erscheinen. Eigentlich also eine interessante Geschichte. Doch wie sie geschildert wird, ist übelst. Als B-Movie wäre es cool und kultig. Als Heftchen Roman kommt das aber leider nicht wirklich rüber. Alles wird übertrieben dramatisch und schwülstig beschrieben.

“Seine Schreie hallten über den Friedhof, der im Morgenlicht lebende Schatten zu gebären schien.”

Hin und wieder ist so etwas für die Atmosphäre ja ganz passend, doch wenn jeder zweite Satz auf den hundert Seiten auf diese Weise aufgeplustert wird, ist es kaum zu ertragen.

Mein Fazit: Zu verworren und langweilig.

Recht müde Fortsetzung!

Professor Zamorra versucht noch immer, hinter das Geheimnis des mysteriösen Hauses in Paris zu kommen, zumal sich auch seine Lebensgefährtin Nicole Duval darin befindet. Doch der Meister des Übersinnlichen kann langsam aber sicher nicht mehr unterscheiden, was Realität und was Fiktion ist. Unterdessen flieht Nostradamus in der Vergangenheit vom Chateau Montagne, gerät aber vom Regen in die Traufe. 


Mit „Das glimmende Reich“ setzt Manfred Weinland, alias Adrian Doyle seine Geschichte fort, die er im letzten Roman „Die tickende Stadt“ begonnen hat. Leider gelingt es ihm nicht, an die Klasse des ersten Teils heranzukommen. Dieser Roman liest sehr stellenweise sehr zäh und kann trotz der vielen Schauplatz- und Perspektivwechsel (Zamorra, Nicole Duval, Nostradamus) keine wirkliche Spannung aufbauen. Als Zamorra zum Ende hin auf eine Person trifft, die er nie und nimmer in diesem Haus vermutet hätte, kommt dann doch so etwas wie Spannung auf. Allerdings kann diese Tatsache den Roman nicht mehr aus dem Mittelmaß herausholen.


Sprachlich kann man nichts Negatives sagen: Adrian Doyle schreibt wieder sehr flüssig und anschaulich und trifft auch in den Szenen, die in der Vergangenheit spielen, den richtigen Ton.


Fazit:

Angesichts des ersten, sehr guten Teils dieses Zweiteilers, war ich von „Das glimmende Reich“ schon enttäuscht. Adrian Doyle gelingt es nicht, den Spannungsbogen der ersten Folge aufzugreifen. Dieser Roman plätschert eher dahin und ist insgesamt nur eine durchschnittliche Folge in einer Serie, die mehrfach beweisen hat, dass sie es besser kann.



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