Adrian J Walker Am Ende aller Zeiten

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Inhaltsangabe zu „Am Ende aller Zeiten“ von Adrian J Walker

Wie weit würdest du gehen … für die, die du liebst? Adrian J Walker hat mit ›Am Ende aller Zeiten‹ einen postapokalyptischen Roman geschrieben, in dem ein ganz normaler Familienvater vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt wird. Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt. Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.

Toller Endzeitroman - zwar düster und beklemmend, aber die Charaterentwicklung ist stark. Ich hätte mir nur ein anderes Ende gewünscht.

— miah

Eindringlich, beklemmend, aber ein paar Schwächen!

— Karin_Kehrer

Ein Buch mit starker Charakterentwicklung und nach all der negativen Kritik, eine absolut positive Überraschung.

— lexana

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  • Am Ende aller Zeiten

    Am Ende aller Zeiten

    miah

    23. October 2017 um 15:34

    Inhalt:Ein Asteroidenschauer zerstört die Britischen Inseln. Fast ohne Vorwarnung wird das Land komplett verwüstet. Edgar Hill, Mitte 30, verheiratet, 2 kleine Kinder, sitzt mit seiner Familie in der Nähe von Edinburgh im Keller seines Hauses fest. Bei der Evakuierung wird er schließlich von seiner Familie getrennt. Wenn er sie wiedersehen will, muss er bis nach Cornwall laufen. 500 Meilen in knapp 4 Wochen. Eine große Herausforderung für den sonst so unsportlichen Vater.Meine Meinung:Edgar Hill ist ein Durchschnittstyp. Mitte 30, verheiratet, 2 Kinder, Angestellter, Eigenheimbesitzer. Die Erziehung der beiden Kinder überlässt er eigentlich komplett seiner Frau, da er von seinem Job so erschöpft ist, dass er sich dazu nicht auch noch in der Lage sieht. Anstatt Sport zu treiben, verbringt er die Abend lieber vor dem Fernseher und trinkt. Er ist frustriert, aber auch unmotiviert, um etwas zu ändern. Dann passiert die Katastrophe.Die chaotischen Szenen zu Beginn, das Ausharren im Keller, alles erschien mir sehr realistisch. Die Stimmung war von Anfang an bedrückend und düster. Die Hoffnung sank von Tag zu Tag, bis die Familie schließlich doch noch gerettet wurde. Doch bei der Evakuierung aus England werden sie voneinander getrennt.Hier beginnt Edgars Reise. Zusammen mit einigen wenigen Begleitern beschließt er, seine Familie nicht aufzugeben. Und auch wenn es eigentlich unmöglich scheint, will die zufällig zusammengewürfelte Truppe 500 Meilen in knapp 4 Wochen schaffen. Zu Fuß. Auf ihrem Weg begegnen sie immer wieder anderen Menschen. Meistens wird es gefährlich, denn niemand vertraut mehr Fremden in diesen Zeiten. Es gibt Höhen und Tiefen. Mal kommen sie gut voran, dann gibt es wieder Rückschläge.Zwischenzeitlich hatte ich allerdings das Gefühl, dass der Autor krampfhaft Szenarien gesucht hat, die noch passieren könnten, damit es auf dem Weg von Edinburgh nach Cornwall nicht langweilig wird. Es wirkte teilweise etwas zu konstruiert, war aber trotzdem immer interessant. Und vor allem erschreckend realistisch.Die Apokalypse war ohnehin sehr lebendig beschrieben. Ich konnte mir die zerstörte Landschaft und das Chaos gut vorstellen. Die Verzweiflung der Menschen wurde deutlich. Der Autor zeigt erschreckend realistisch, was aus den Menschen werden kann, wenn sie in eine derartige Ausnahmesituation geraten.Eds Begleiter werden zu seinen Freunden, denn sie merken schnell, dass sie es nur gemeinsam schaffen können. Sie unterstützen sich gegenseitig, geben sich Halt, helfen einander. Man erfährt ein bisschen was aus ihren Leben, aber nicht sehr viel. Und es ist auch gar nicht wichtig, denn es zählt sowieso nicht mehr, wer man einmal war. Auch Ed beschließt, sein altes Ich hinter sich zu lassen. Er macht während seiner Reise eine starke Entwicklung durch. Er leidet, aber er kämpft und gibt niemals auf.Es bleiben einige Fragen offen, was aber unter anderem daran liegt, dass die Geschichte komplett aus der Perspektive von Edgar erzählt wird, er also zum Beispiel gar nicht wissen kann, wer die Retter sind, wenn es ihm keiner sagt.Das Ende hätte ich mir anders gewünscht, aber es ist durchaus authentisch. Ich konnte es komplett nachvollziehen. Trotzdem hat es mich traurig gemacht.

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  • eBook Kommentar zu Am Ende aller Zeiten von Adrian J Walker

    Am Ende aller Zeiten

    Gerhard Rößler

    31. August 2017 um 23:09 via eBook 'Am Ende aller Zeiten'

    super schön geschrieben, wirkt sehr authentisch. Bitte weitere Bücher schreiben. Danke

  • Wettlauf mit der Zeit

    Am Ende aller Zeiten

    Karin_Kehrer

    29. August 2017 um 21:47

    Edgar Hill ist Mitte Dreißig und unzufrieden mit seinem Leben als Familienvater. Als Asteroideneinschläge die Britischen Inseln verwüsten, wird er von seiner Frau und seinen beiden Kindern getrennt. Um sie wiederzusehen, muss er 500 Meilen von Schottland nach Cornwall laufen – durch ein sterbendes, im Chaos liegendes Land. Dystopien lese ich eher selten oder gar nicht, weil ich sie als zu destruktiv empfinde. Diese fand ich vor allem deshalb interessant, weil sie in Großbritannien spielt. Der Autor, der in Sydney geboren wurde und jetzt in London lebt, arbeitete als Informatiker. Eine Tatsache, die m.M. nach auch in der Struktur der Geschichte zu erkennen ist, denn phasenweise erinnerte mich das Ganze an eines dieser apokalyptischen Computerspiele, in denen die Helden von einer gefährlichen Begegnung zur nächsten gejagt werden und die Charaktere selbst aber eher blass bleiben. Die Geschichte beginnt zuerst spannend und sehr beklemmend. Edgar ist ein Versager, ein Alkoholiker und er hat Schuld, dass er seine Familie nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. Er ist nur mit sich selbst beschäftigt, suhlt sich in Selbstmitleid, selbst als es zur Katastrophe kommt. Kurz, er ist absolut unsympathisch. Die Wandlung seines Charakters muss sich natürlich im Laufe der Handlung vollziehen, aber so wirklich nahe wurde er mir nicht, obwohl der Fokus nur auf ihm liegt.Deshalb bleiben auch Fragen offen (z.B. wer sind die geheimnisvollen Retter in Gelb?), einige Szenen verlaufen ins Leere. Über seine Begleiter, die durchaus interessant wären und Potenzial hätten, erfährt man viel zu wenig, um mit ihnen mitfühlen zu können. Stattdessen wird seitenlang über das Laufen und das Leben philosophiert.Sehr lebendig beschrieben fand ich das apokalyptische Szenario, die zerstörte Landschaft, die Widrigkeiten, die entstehen, wenn alles im Chaos versinkt, wenn Verkehrswege und Beförderungsmittel nicht mehr existieren. Wirklich skurril sind die Begegnungen mit Menschen, die sich durch die Katastrophe gewandelt haben, wie z.B. das Mädchen Gloria oder die selbsternannte Diktatorin Jenny Rae. Das Ende kommt dann irgendwie unvermittelt, nachdem Ed zuerst seitenlang alleine durch die Gegend stolpert und eine seltsame Begegnung mit Jesus hat

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  • Wenn die Zivilisation mit einem (Ein-) Schlag weg ist

    Am Ende aller Zeiten

    lexana

    31. July 2017 um 15:44

    „Ich glaube, was ich glaube, damit das Leben weniger beängstigend ist.“ Ed, Seite 8 Am Ende aller Zeiten stand von Anfang an auf meiner Wunschliste, weil es sich um mein Lieblingsgenre handelte – Dystopie. Diese Dystopie, das wurde mir allerdings nach den ersten Seiten klar, würde ganz anders werden wie alles andere, was ich bisher zu dem Thema gelesen hatte… Am Ende aller Zeiten von Adrian J. Walker Inhalt Ed ist Familienvater, Ehemann, Angesteller, Eigenheimbesitzer und alles andere als zufrieden in seinem Leben. Er lebt vor sich hin, ertränkt seine Unzufriedenheit in Alkohol und hadert mit sich selbst. Doch dann vernichtet ein Asteroidenschauer die Zivilisation wie wir sie kannten und es beginnt Anarchie zu regieren. Ed muss umdenken und versucht der Mann zu werden, der er seiner Ansicht nach sein sollte, der Versorger und Verteidiger seiner Familie. Ein Mann, der er nie war und der, als er von seiner Familie getrennt wird, über sich hinauszuwachsen beginnt… Meine Meinung Am Ende aller Zeiten war eine wirkliche Überraschung für mich. Viel gelobt oder schlecht bewertet, all das hatte ich im Vorwege gesehen und war tatsächlich etwas unschlüssig als ich es zum Lesen in die Hand nahm. Es ist keine leichte Kost. Aber nicht wegen brutaler Szenen, obwohl es schon einige weniger schöne gibt, um es mal harmlos auszudrücken. Nein, es ist auf emotionaler Ebene stark. Ed fühlt, was viele von uns fühlen: Alltagsfrust, Unzufriedenheit. Die Normalität hat uns eingeholt. Wir würden dem gern entkommen, es gelingt uns nur meistens nicht. Ed ist unsportlich, gelangweilt und im Bett klappt es mit seiner Frau auch nicht mehr wirklich, was unter anderem daran liegt, dass er gerne viel trinkt und Beth zwei kleine Kinder, Alice 3 Jahre und Arthur, noch kein Jahr alt, zu versorgen hat. Alltag ist eingezogen und macht das Leben schwer. Doch dann geschiet die Katastrophe. Ed schaltet erstaunlich schnell, wenngleich er auch genügend Fehler macht, aber er schafft es seine Familie zu retten, für den Augenblick. Nach dem Einschlag der Asteroiden musste ich das Buch erstmal einen Moment zum Durchatmen zur Seite legen. Es ist nicht so, dass es wie ein Actionfilm geschrieben ist oder mit viel Dramatik. Es sind Eds Gefühle, die Angst, die Panik, auch die der Menschen um ihn herum, die es so eindringlich machen. Die dieses Gefühl an den Leser weitergeben. „Nach einer Woche – drei halbwegs friedlichen Nächten und vier schrecklichen – hörte Alice auf zu schreien. Und dann hörte sie auf zu sprechen. […] Sie zeigte keine Regung mehr. […] Eine Tür war zugeschlagen. Alices Hirn hatte die nächste Verteidigungsstufe aktiviert: die totale Abschottung.“ Seite 63/64 Als sie schließlich glauben, in ihrem Keller zu sterben, naht Rettung. Doch auch diese Rettung ist nicht von Dauer und während Ed weiter versucht, eine Lösung für sich und seine Familie zu finden, werden seine Frau und die Kinder evakuiert. Ein Schiff soll sie auf die südliche Erdkugel bringen, wo sie neu starten können und nicht so viel zerstört ist. Ed ist am Boden zerstört, aber er gibt nicht auf und startet mit den restlichen Zurückgebliebenen einen Gewaltmarsch durch das zerstörte Schottland und England auf der Suche nach seiner Familie und erneuter Rettung. Dabei wird der seltsame zusammengewürfelte Trupp, der sich auf den Weg macht, von  Einzelkämpfern und Fremden zu wirklichen Freunden. Freunden, die einander brauchen wie sich bald herausstellt, denn den Gewaltmarsch zu überleben ist eine Kunst für sich. Anarchie macht sich im Land breit und niemand schreckt mehr vorm Töten zurück, um seine eigene Haut zu retten. Ich weiß, dass viele geschrieben haben, der Mittelteil sei langweilig oder hätte sich zu sehr gezogen und auf das Laufen konzentriert, aber das ist dieses Buch. Es ist eine Reise. Eine Reise durch eine zerstörte Welt. Der Kampf des Überlebens und das Wachsen der inneren Stärke. Ed ist kein Held, ein Normalo, kein junger durchtrainierter Typ, wie in vielen Dystopien. Er kämpft ständig mit seinem inneren Schweinehund. Er leidet, er jammert, er verfällt in Argonie. „Ich lief weiter. In meinem Kopf tat sich immer noch nichts, was man als Denken hätte bezeichnen können. Zwei stumme Impulse umkreisten einander wie atomare Teilchen im luftleeren Raum. Lauf. Halt an. Lauf. Halt an.“ Ed, Seite 202 Ja, und er gibt zu, dass er kein guter Vater war, aber sich dafür auch schämt und jetzt damit leben muss, was aber nicht heißt, dass er seine Kinder nicht liebe. Verdammt, er ist so normal wie nichts Gutes und ehrlich, was seine Schwächen angeht. Aber er gibt nicht auf. Nicht einmal. Er kämpft. Mit sich. Für seine Familie. Das ist es, was dieses Buch ausmacht und was es für mich zu einem extrem guten Werk macht. Es ist authentisch und es macht Gänsehaut, weil es einen mitfühlen lässt, weil man sich hineinversetzen kann. Es ist ein starkes, ausdrucksstarkes Buch. Es erinnert mich von seiner eher gemäßigten Erzählweise ein wenig an den Film „The book of Eli“. Und auch hier überrascht das Ende. Es ist so real und so wahrscheinlich wie es sein kann und lässt mich fast traurig zurück. Fazit Am Ende aller Zeiten ist eines der stärksten Bücher, die ich lesen durfte. Nicht, weil es so unterhaltsam ist, sondern weil es mich mitfühlen hat lassen und so realistisch ist. Für Fans von Dystopien, die vorwiegend Jugendbücher in dem Genre lesen und lieben, ist es vermutlich nichts. Aber ich kann das Buch aus meiner Sicht absolut empfehlen. Eines meiner Bücher-Highlights. Volle 5 von 5 Sternen gibt es von mir daher.

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  • Asteroideneinschlag

    Am Ende aller Zeiten

    Mika_liest

    03. June 2017 um 17:50

    Edgar Hill ist Mitte dreißig und ist unzufrieden mit seinem Leben obwohl er Arbeit, eine eigene Familie und ein Haus hat. Er weiß so kann es nicht weitergehen.Ohne das die Bevölkerung groß vorher gewarnt wurde, verwüsten Asteroideneinschläge die Biritischen Inseln. Edgar wird von seiner Familie getrennt und vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt. Will er seine Frau und die Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen von Schottland nach Cornwall laufen. Wird er durch diese Herausforderung zu dem Mann, der er schon immer sein wollte?Das Buch beginnt spannend und kann den Leser am Anfang sehr gut fesseln. Es wird deutlich wie die Menschen in Gefahrensituationen handeln können und das der Einzelne dabei nur an sich denkt. Leider beginnt, nachdem Edgar und seine Familie die schwierigsten gefährlichen Momente überstanden haben, die Spannung deutlich abzunehmen. In der weiteren Handlung fand ich es teilweise erschreckend wie weit der Autor die Personen im Buch gehen lässt, um ihre eigene Haut zu retten. Es wirkte teilweise sehr unrealistisch.Das Ende konnte mich nicht sehr begeistern. Der Schreibstil ist flüssig. Fazit:Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht. 

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  • ein toller Endzeitroman mit einem außergewöhnlich "normalen" Helden

    Am Ende aller Zeiten

    Kendra

    18. March 2017 um 21:32

    Am Ender aller Zeiten von Adrian J. Walker ist ein wirklich sehr toller Endzeitroman, der uns aufzeigt, wie „normale“ Menschen über sich herauswachsen können, sobald sie gefordert werden. Denn unsere Hauptperson Edgar Hill ist alles andere als ein Held in seinem Alltagsleben und anfangs nicht gerade ein Sympathieträger- Er ist mit seinem Leben unzufrieden und auch sein Familienleben mit seiner Frau und seinen zwei Kindern können seinen Frust nicht eindämmen.Doch dann beginnt die Welt sich zu verändern und er zwangsläufig mit ihr mit...Denn Asteroideneinschläge verwüsten das Land und die Katastophe fordert viele Menschenleben.Und er erkennt mit erscheckender Klarheit das was ich mir selbst in dieser Situation auch eingestehen müsste:Zitat Seite 58: „Ich war kein Jäger, kein Handwerker, kein Krieger. Ich wusste nichts, und ich konnte nichts und garantiert nicht für meine Familie sorgen.“Ed kann mit seiner Familie dank der rechtzeitigen Flucht in ihrem Keller überleben....doch nachdem sie von Soldaten aus ihrem Unterschlupf gerettet werden, beginnt erst der aufregende Teil des Buches. Denn bald schon steht Ed mit einigen wenigen Menschen aus dem provisorischen Lager alleine da, nachdem sie von einer Erkundungstour zurückkommen....denn seine Familie ist zusammen mit den anderen Leuten in Sicherheit gebracht worden, zurück bleiben: Richard, Bryce, Grimes , Harvey und er.Während sie versuchen rechtzeitig nach Cornwall zu gelangen, dass 500 Meilen entfernt ist, um die Abfahrt der rettende Schiffe nicht zu verpassen, müssen sie nicht nur einen langen und beschwerlichen Fußmarsch überstehen, sondern auch der ein oder anderen Gefahr, die auf ihren Weg auf sie zu lauern scheint. Und nicht jeder von ihnen wird diese Reise überleben...All dies erfahren wir aus der Ich Perspektive von Edgar Hill, der sein Abenteuer rückblickend erzählt und uns an dieser schweren Zeit teilhaben lässt, die mit vielen Emotionen und Schweiß von ihm erlebt wurden.Man lernt nicht nur ihn besser kennen und die Veränderung seiner Persönlichkeit die er im Laufe der Zeit vollzieht , sondern auch seine Weggefährten, die unterschiedlicher nicht hätte sein können... Auch das Ende finde ich wirklich passend , denn ein Happy End wäre viel zu unrealistisch gewesen, als das ich es es abgekauft hätte. Und so konnte mich das Buch gegen Ende doch noch zum Weinen bringen, da es sehr aufwühlend und berührend war.....Zum Teil war es manchmal etwas kurios (wie zum Beispiel einige Begegnungen mit wirklich sonderbaren Menschen) , dennoch war das Buch immer spannend und fesselnd.Außerdem zeigt es dem Leser sehr effektvoll wie hilflos man erst einmal ist, wenn das Ende der Zeit anrückt.....wie würde man selbst reagieren? Eine Frage die hoffentlich niemals gestellt werden muss....^^Zitat Seite 15: „ Wir sind eben Idioten. Meister der Verdrängung, die gelernt haben, sich nicht vor dem Schlafzimmerschrank zu fürchten. Das Monster muss schon vor uns stehen, damit einer schreit“Also meiner Meinung nach verdränge ich auch lieber den Gedanken an einen drohenden Weltuntergang,,,,,nun ja anscheinend sind wir da alle ein wenig naiv, wie es unser Hauptprotagonist sehr schön mit diesem Zitat auf den Punkt gebracht hat.

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  • Viel verschenktes Potential

    Am Ende aller Zeiten

    Mephisztoe

    25. November 2016 um 13:14

    Worum geht’s Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt. Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? (Quelle) Meine Meinung Am Ende aller Zeiten hat mich zunächst einmal sofort angesprochen. Ich mochte das tolle Cover-Design, das die Optik eines Tagebuches hat inkl. aufgerautem Lesezeichenband. Hier hat sich der Designer wirklich Mühe gegeben! Auch hatte ich sofort das Gefühl, dass es sich dabei um ein Buch handeln würde, dass mich mitfiebern lässt! Dann allerdings stellte sich heraus, dass „Am Ende aller Zeiten“ meiner Meinung nach versucht, etwas zu sein, was es nicht ist. Das beginnt bereits damit, dass der Klappentext nicht so richtig zum Beginn der Geschichte passen will. Erwartet habe ich ein postapokalyptisches Szenario, in dem der Protagonist 500 Meilen weit laufen muss, um zu seiner Familie zu gelangen. Ich spürte seine Verzweiflung bereits hier und brannte darauf von seinen Erlebnissen zu lesen und von der Geschichte mitgerissen zu werden! Tatsächlich aber beginnt der Roman vor der Apokalypse und für einen kurzen Moment erscheint noch alles normal. Dann aber überschlagen sich die Ereignisse…die aber noch immer nicht zu der erwarteten Handlung führen. Auf dem Weg dorthin (und es dauert wirklich ein Weilchen), bricht nicht nur in verblüffend kurzer Zeit die gesamte Infrastruktur zusammen, nein auch die Gesellschaft zerfällt in einem Maße, wie man es erst von The Walking Dead Staffel 2 kennt. Warum gefiel mir das nicht, obwohl es doch nach Hollywood per excellence klingt? Nun,… genau deswegen! Es erfüllte nicht meine Erwartungshaltung und darüber hinaus bin ich im Allgemeinen kein Freund davon, wenn Autoren zu stark voneinander “abschauen”. So haben sich mir beim Lesen dieses Buches laufend Vergleiche zu The Walking Dead aufgedrängt. Doch während diese Serie sehr explizit wird (wer über eine flache Story hinwegsehen kann, fühlt sich vielleicht wenigstens durch die fantastischen Effekte angesprochen), hält sich „Am Ende aller Zeiten“ deutlich zurück. Dadurch entstanden bei mir grundsätzlich erst einmal weder Emotionen ob gewaltiger “Effekte”, noch aufgrund der Geschichte. Wer also glaubt, damit ein Buch in den Händen zu halten, das einem erschreckend den postapokalyptischen Zerfall der Gesellschaft vor Augen führt, der wird  enttäuscht sein. Dazu wirken die Handlungen zu oberflächlich, die Szenen zu sehr aneinandergereiht und der Wandel der menschlichen Zivilisation, insbesondere nach so einem Ereignis zu wenig authentisch. Es geht einfach zu schnell. Aller Kritik zum Trotz, entwickelte sich „Am Ende aller Zeiten“ für mich dennoch zum Page Turner. Insbesondere die Rolle des Protagonisten als Vater hat mich angesprochen. Seine Ängste, seine Entwicklung und seine Beziehung besonders zu seiner Tochter Alice haben mich berührt. Sehr sogar. Ähnlich wie in der Hollywood Verfilmung von Krieg der Welten mit Tom Cruise in der Hauptrolle setzt dieses Buch den Fokus nicht (wirklich) auf die Katastrophe, die zu Beginn stattfindet, sondern stellt mit Edgar Hill einen Vater ins Zentrum, dessen Welt von einem Moment zum anderen zerbricht und vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt wird: Zu dem Menschen zu werden, der er eigentlich sein wollte und nun sein muss. Auf dem Weg begegnet Edgar einer Menge anderer Charaktere, von denen einige ihn sogar den größten Teil des Buches auf seinem Weg begleiten. Die Möglichkeiten, die sich hieraus ergäben, schöpft Walker allerdings meiner Meinung nach nicht voll aus und darüber hinaus nimmt er auch in diesem Zusammenhang viele “Abkürzungen”, so dass sich die Handlung nicht wirklich frei entfalten kann. Schade. Fazit Die Idee ist bestenfalls solide, dafür aber weit entfernt davon, etwas Neues zu erzählen. Zu viele Passagen wirken wie aus der Retorte. Einzig die Selbstzweifel des Protagonisten in seiner Rolle als jemand, dem man vermutlich niemals eine „Dad of the Year“ – Medaille verleihen würde, wirken authentisch und lassen Emotionen aufkommen. Für ein Buch dieses Genres genügt das meiner Meinung nach nicht. Mehr als knappe 3 Sterne bin ich nicht bereit zu vergeben. Und das auch nur, weil mich das Dosifon tief berührt hat.

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  • Überbewertet

    Am Ende aller Zeiten

    nicekingandqueen

    19. November 2016 um 16:09

    Der Endzeitroman ist einfach nur kompletter Schwachsinn. Wenn die Welt untergeht, verlasse ich als bisher schlechter Vater doch erst recht nicht meine Familie, für die ich mich bisher schon kaum interessiert habe. Stattdessen habe ich nur 8h am Tag gearbeitet und gammelte nur noch mit Pizzen und Bier vor der Flimmerkiste. Das ist mal ein Leben!!!Alles in allem erscheint mir einfach viel zu viel unlogisch an dem Gesamtkonzept des Romans. Oder ich kann mich nicht in Gehirne von Machomännern hineinversetzen. Wie dem auch sei: Eine Lehre konnte ich aus dem Buch ziehen: Mache niemals Kinder, denn so hätte die Frau von dem Protagonisten ihn einfach begleiten können. wenn er immer noch auf die Schwachsinns-"Ich rette die Welt"-Mission gegangen wäre. Als ob er etwas hätte erreichen können. Wie naiv ist Mann denn bitte noch mit Mitte 30?! Die Aktion hat nicht gebracht, außer, dass er abgenommen hat. Herzlichen Glückwunsch! Das Buch lehrt, dass man durch tägliches Walken und kaum etwas essen tatsächlich abnimmt. Ach, nee?! Zusammengefasst: 400+Seiten komplette Zeitverschwendung und 14,99 € aus dem Fenster geworfen.

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  • Wenn Du alles verlierst, was zählt dann wirklich ?

    Am Ende aller Zeiten

    Lesewunder

    09. November 2016 um 17:47

    Edgar Hill lebt mit seiner Frau Beth und den Kindern Alice und Arthur in einer kleinen Gemeinde in Edinburgh. Er geht zur Arbeit, trinkt mehr als ihm gut tut und ist von seinen Familienpflichten genervt.Er ist froh, wenn er das Haus verlassen kann und überlässt den Haushalt und die Kinder seiner Frau. Dann geht ein Asteroidenschauer über der nördlichen Halbkugel nieder und verändert alles. Ed kann sich gerade noch mit seiner Familie in den Keller retten. Schlecht ausgerüstet mit wenig Lebensmitteln, kaum Wasser und bald auch ohne Licht harren sie dort aus. Zum Glück werden sie von einem Armeehubschrauber, der auf der Suche nach Überlebenden ist, gerettet und in eine nahe gelegene Kaserne gebracht. Dort trifft sich eine bunt zusammen gewürfelte Gesellschaft . Da die Lebensmittel für so viele nicht reichen, müssen täglich ein Teil der Überlebenden in der Umgebung nach Nahrung suchen. Dies ist nicht ungefährlich, da es zu Zusammenstößen mit rivalisierenden Gruppen kommt. Ed ist meist dabei, da er darin eine Möglichkeit sieht, seiner Familie zu entkommen Als eines Tages Ed ,Bryce ein Motorradfreak, Harvey ein alter Mann, und Richard von einem ihrer Raubzüge zurückkommen, finden sie die Kaseren bis auf die Soldaten Laura Grimes, Yuill und Henderson leer. Die restlichen Überlebenden wurden mit Helicoptern nach Cornwall evakuiert, von wo aus sie mit Schiffen in die sichere südliche Halbkugel gebracht werden sollen. Nachdem klar ist, dass die Hubschrauber nicht wieder kommen, beschließen sie zu Fuß nach Cornwall aufzubrechen. Schon bald machen sich Yuill und Henderson mit dem Großteil der Lebensmittel, dem Wasser und den Waffen davon. Dem Rest bleibt nichts anderes übrig, als sich allein auf den Weg zu machen, obwohl die Vorausetzungen denkbar schlecht sind. Besonders schwierig wird es für Ed, der körperlich völlid untrainiert ist. Auf ihrem Weg treffen sie auf andere Überlebende. Da ist die junge Gloria, die Menschen mit einem Lagefeuer anlockt, sie dann tötet ,um an die Lebensmittel zu kommen. Oder auf Hugh, der in einen alten Herrenhaus lebt und mit ihnen teilt, was er noch an Lebensmittel hat. Und treffen sie auf Jenny Rae, die eine Herrschaft aus Gewalt und Willkür errichte hat. Bei der Flucht aus ihrer Gefangenschaft stirbt Laura. Am Ende ihrer Kräfte erreichen Harvey, Bryce und Ed die Küste. Leider müssen sie feststellen, dass die Schiffe bereits weitergefahren sind und sie sich nochmals auf den Weg machen müssen. So kurz vor dem Ziel stirbt Harvey. Als sie die Schiffe erreichen, darf Ed nicht auf das Schiff. Er kann aber nochmal mit Beth reden, versichert ihr seine Lieb und verspricht nachzukommen. Das Schiff fährt ohne ihn. Im Chaos der vielen Zurückgeblieben verliert er Bryce. Ed bleibt allein in einem einsamen Haus auf einer Klippe zurück und hofft ein Boot so bauen zu können, dass er Beth folgen kann. Die Geschichte liest sich spannend. Leider werden als Identifikationsfiguren  nur Männer angeboten und es wird auch nur die männliche Sicht der Dinge geschildert . Ich hätte mir gewünscht, dass auch eine starke Frauenfigur dabei ist. Das Buch endet verhaltend optimistisch. Was im Leben wirklich zählt, ist Liebe und Hoffnung.

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  • Wish upon a star ...

    Am Ende aller Zeiten

    Tallianna

    05. November 2016 um 14:07

    Edgar Hill hadert mit seinem Leben. Er ist Mitte dreißig, Familienvater, besitzt ein Eigenheim und einen Bierbauch. Er will aus dem Trott ausbrechen. Als die Chance dazu kommt, präsentiert sie sich anders, als gedacht. Ein Asteroidenschauer verwüstet Schottland und die restliche Welt. Um seine Familie wiederzusehen muss er sich zu Fuß auf den Weg nach Süden machen und zu einem anderen Mann werden.Die Handlung des Buches hat mich schon beim Lesen des Klappentextes angesprochen. Die Welt geht durch einen Asteroidenschauer unter? Chaos, Untergang und das schlechteste im Menschen? Genau mein Genre. Als ich dann die Chance hatte, es zu lesen, habe ich nicht gezögert. Und ich wurde nicht enttäuscht.Allein, dass der Schauplatz Schottland ist und einmal nicht New York, finde ich sehr erfrischend. Schlecht ist nur, dass wir nun wohl auch die Britische Insel auf die „Liste der unsicheren Plätze in Film und Fernsehen“ aufnehmen müssen … Spaß beiseite.Auch der Verlauf der Story präsentiert sich äußerst spannend und glaubwürdig. Edgars Reise und seine Anstrengung, zu seiner Familie zu kommen, hat mich gepackt und mitgenommen. Das Ende hat mich einerseits unruhig zurückgelassen. Andererseits finde ich es stilistisch sehr gelungen und mutig.Mein einziger negativer Kritikpunkt ist Edgars Charakter. Er ist mir nie wirklich nahe gekommen und ich habe keine Beziehung zu ihm aufbauen können. Allerdings vermute ich, dass das eher an mir selbst liegt, denn er erinnert mich an jemanden, den ich vergessen möchte. Von daher ist es vielleicht gar nicht negativ, wenn er so gut dargestellt ist, dass er bei mir Ablehnung auslöst. Alles hat zwei Seiten.„Am Ende aller Zeiten“ hat mich gut unterhalten und auch nachdenklich gemacht. Katastrophen bringen das Beste oder das Schlechteste in den Menschen zum Vorschein. Edgar gehört glücklicherweise zu ersterem.

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  • Ein düsteres Szenario, welches mit wenig Aktion, dafür mit viel emotionaler Entwicklung daher kommt.

    Am Ende aller Zeiten

    Der-Lesefuchs

    04. November 2016 um 09:37

    Zum Inhalt:Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt. Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang?Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.Meine Meinung:Was macht ihr, wenn die Welt, wie ihr sie kennt, nicht mehr existiert? Sie wurde nicht von einem Virus heimgesucht, der alle Menschen in Zombies verwandelt; sie wurde auch nicht von Außerirdischen angegriffen und die Menschheit versklavt; nein, die Welt wurde schlicht und einfach von einem Asteroidenschauer getroffen und die Einschläge haben gravierende Schäden hinterlassen. Das Leben, wie wir es kennen existiert nicht mehr.Das Buch ist aus der Perspektive des Protagonisten Edgar geschrieben. Er ist genervt, von seiner Frau und seinen beiden Kindern, seinem Job, seinem Leben. Er versucht denn Alltag mit Alkohol schön zu trinken und irgendwie "weiter zu machen". Als er dann gefordert ist, seine Familie zu beschützen, zu ihr zu stehen und sie zu unterstützen, merkt er erst, was für ein Weichei er ist und er beginnt sich zu schämen. Doch er liebt seine Familie - nur möchte er sie nicht ständig um sich herum haben. Er versucht alles, um zwar den Menschen zu helfen, nur möchte er eben die Menschen die er liebt nicht um sich haben. Doch auf einmal sind die Menschen die er liebt weg und er noch da - sie evakuiert und er noch immer dort.Auf einmal merkt er, dass er seine Frau und seine Kinder doch sehr wohl braucht und dass er nicht ohne sie sein möchte. Doch wie findet man jemanden wieder, der mit einem Hubschrauber ca. 600 Meilen weit weg in Sicherheit gebracht wurde und man selbst keine Möglichkeit hat, diese Strecke zu fliegen?? Er und und neu gewonnene Freunde halten zusammen und beginnen einen Marsch quer durch Großbritannien - von Schottland nach Cornwall und die Zeit drängt...Der Autor Adrian J. Walker hat eine Welt geschaffen, die am Abgrund steht; hat Menschen geschaffen, die sich wandeln müssen, um in dieser Welt zu überleben. Am Ende gilt es, das Ziel zu erreichen. Dabei muss sich Edgar vom selbstsüchtigen Verlierer zu einer starken Persönlichkeit wandeln um die Schrecken zu überwinden und zu dem zu werden, was seine Frau erwartet.Ein spannendes und düsteres Buch, das einen zum Nachdenken anregt. Ich wurde durch die bildreiche Sprache sehr gut mit genommen in die apokalytische Welt und habe mit Edgar und seinen Mitstreitern gelitten. Den inneren Schweinehund zu überwinden und die eigenen Grenzen zu überwinden hat er gelernt - aber wo beginnt die Menschlichkeit - oder besser ab wann hat man den Schritt zu Unmenschlichkeit überschritten??Fazit:Ein düsteres Szenario, welches mit wenig Aktion, dafür mit viel emotionaler Entwicklung daher kommt. Gehe ich den beschwerlichen Weg oder füge ich mich in mein Schicksal? Mit einem großen emotionalen Finale, welches mich über die eine oder andere etwas zu ausführliche Stelle hinwegtrösten konnte!! Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

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  • Bis an die eigenen Grenzen – und darüber hinaus

    Am Ende aller Zeiten

    Fornika

    31. October 2016 um 12:23

    Ein Asteroidenschauer beendet das gutbürgerliche Leben, in dem sich Edgar gerade so schön eingerichtet hatte. Seine Frau und auch die beiden Kleinkinder überstehen mit ihm die ersten schwierigen Tage nach der Katastrophe, dann jedoch werden die vier getrennt. Edgar, Sportmuffel sondergleichen muss einmal quer durch England laufen, in der Hoffnung die drei wiederzufinden. An seiner Seite ein wahrhaft sonderlicher Haufen anderer Überlebender.  Ich bin eigentlich nicht der typische Sci-Fi-Leser, dieses Buch hat es mir dennoch angetan. Walker schreibt sehr ansprechend und ich fand Edgar einfach sehr sympathisch, gerade wegen seiner kleinen, alltäglichen Makel. Er ist ein echter Couchpotatoe, irgendwie immer Kind geblieben und kann mit Verantwortung nicht sonderlich gut umgehen. An seinem Beispiel zeigt der Autor sehr gut, wie nichtig viele unserer „Probleme“ im Alltag so sind; wenns hart auf hart kommt, sind viele Sachen einfach total irrelevant. Walkers Szenario erscheint recht realistisch, gerade die Art wie sich viele Menschen verändern; die einen entdecken ihre gute Seite, sie helfen einander, unterstützen auch viele Fremde; die anderen greifen zu drastischen Maßnahmen um das allerbeste für sich selbst rauszuschlagen, komme was da wolle. Irgendwann drängte sich mir der Vergleich zu The Road auf, damit kann sich Am Ende aller Zeiten nicht messen. Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten, der flappsige Stil des Autor fesselte mich einfach an die Seiten und die Story war gut erzählt.

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  • Das Wichtigste im Leben erkennt man erst, wenn die Welt untergeht

    Am Ende aller Zeiten

    Miia

    28. October 2016 um 21:16

    Inhalt: Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt. Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben. Meine Meinung: Der Protagonist Edgar Hill ist in dieser Story wirklich ein überzeugender Charakter. Er ist launisch, faul, manchmal ätzend, aber hat auch seine weichen Seiten. Sein Humor ist so richtig schön dreckig. Einerseits findet man ihn sympathisch, andererseits möchte man ihn schütteln und dazu bringen mal seinen Arsch hochzukriegen. Gerade die ersten paar Seiten habe ich viel gelacht, weil man da wirklich einen echten Kerl kennen lernt, der absolut authentisch wirkt. Man hat zwischendurch einfach gemerkt, dass ein Mann die Geschichte schreibt, weil es wenige sehr weiche Stellen gab, aber wenn die kamen, dann richtig und mit dem passenden Schuss Witz, um die Weichheit der Männer wieder etwas abzumildern und um die Stärke mehr zu betonen. Das ist absolut gelungen und da muss man wirklich den Hut ziehen, dass der Autor seine Charaktere so authentisch aufbauen konnte. Denn das gelingt ihm nicht nur mit Ed, sondern auch mit allen anderen Figuren, Das Buch hat mich daher, gerade zu Beginn, sehr gefesselt. Der Weltuntergang an sich ist meiner Meinung nach auch sehr gut beschrieben, aber ich fand die Beziehungen zwischen den Charakteren und die Entwicklung von Ed um einiges spannender. Leider wird es im Mittelteil zwischendurch ziemlich abstrus und die Abwechslung nimmt ab. Irgendwann ist halt so ein bestimmtes Schema drin: Das Grüppchen läuft, kommt an einem Haus an, wird angegriffen, rettet sich oder freundet sich mit dem Hausbesitzer an. Und das passiert sicherlich 3-4 Mal, nur immer mit kleinen Variationen. Mal etwas brutaler, mal etwas friedlicher, mal mit einer kleinen Flucht zwischendurch, aber nie irgendwas was einen total überrascht und was irgendwie neu daher kommt. Das war mir ehrlich gesagt teilweise etwas zu vorhersehbar und vorallem sehr unabwechslungsreich. Dass die Geschichte im späteren Verlauf dann auch noch etwas ins Esoterische und Religiöse abdriftet, war mir dann etwas zu viel. Dafür fand ich das Ende wiederum sehr gelungen. Es macht die Geschichte absolut glaubhaft und nicht zu romantisch - das hätte nämlich auch absolut nicht zum Stil des Autors und zum Protagonisten gepasst. Hier möchte ich aber nicht zu viel verraten, weil ich das Ende so wirklich nicht erwartet hatte und für mich dadurch die kleinen Schwächen im Mittelteil total wett gemacht wurden. (Was ich noch hinzufügen möchte: Einige Stellen finde ich nicht ganz logisch. Als Beispiel: Die Gruppe läuft und läuft, verletzt sich, trinkt aus dreckigen Pfützen, isst abgelaufenes Essen und wird niemals wirklich krank. Dafür hören sie Richtung Ende noch von einem Virus der herum geht, aber von dem sie wundersamerweise auch alle verschont blieben. Das fand ich stellenweise wirklich etwas unlogisch und da hätte ich mir gewünscht, dass das anders gelöst worden wäre) Fazit: Nach dem Untergang der Welt macht sich Ed auf die Suche nach seiner Familie und findet den Weg zu sich selbst. Eine absolut tolle Geschichte, die insbesondere durch sehr authentische und witzige Charaktere überzeugt. Der Mittelteil ist etwas unabwechslungsreich und manchmal etwas abstrus, dafür macht das Ende viel wieder wett. Ich lande bei sehr guten 4 Sternen und empfehle dieses Buch gerade Dystopie-Fans, die auch mal gut mit bösem Humor und etwas brutaleren Szenen umgehen können :)

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    • 3
  • Das Buch des Monats August für den FISCHER Leseclub: "Am Ende aller Zeiten" von Adrian J Walker

    Am Ende aller Zeiten

    Marina_Nordbreze

    Wie weit würdest du gehen … für die, die du liebst? Es wird apokalyptisch im Buch des Monats August! Adrian J Walker erzählt in "Am Ende aller Zeiten" die Geschichte von Ed, der als typischer Mittelklasse-Mann mit vielen Problemen zu kämpfen hat. Seine Ehe läuft nicht rund, die Kinder nerven, er wird immer fauler und träger und jetzt steht auch noch der Weltuntergang bevor. Ed versucht mit allen Mitteln, seine Familie zu retten. Dafür muss er über seinen eigenen Schatten springen und laufen. 500 Meilen durch das zerstörte Großbritannien.Ob ihm das gelingt, erfahrt ihr in unserem Buch des Monats August! Mehr zum Buch:Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt. Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.Wir vergeben gemeinsam mit FISCHER Tor 50 Exemplare von "Am Ende aller Zeiten" unter allen, die sich bis einschließlich 21. August 2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button für das Buch des Monats bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitmachen möchten.* In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. (Alle Informationen zum System der Buchlose findet ihr hier)Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!Wer 10 Buchlose sammelt, gewinnt ein Buch aus den S. Fischer Verlagen aus dem Genre seiner Wahl. Zusätzlich verlosen wir unter allen, die mindestens 11 Buchlose gesammelt haben, einen Gutschein für einen Ausflug in einen Escape-Room. Damit seid ihr bestens gerüstet für stressige Zeiten – wie den Weltuntergang. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats August endet am Sonntag, den 25. September 2016 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Infos dazu findet ihr hier.Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen. Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der "Buch des Monats"-Aktion bis spätestens 25. September 2016. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 2661

    Baerbel82

    12. October 2016 um 14:21
    Toxicus schreibt Schade mein Buch war heute noch nicht in der Post.

    Meins auch nicht. Aber, es eilt ja nicht ;-)

  • Zuwenig Tiefgang

    Am Ende aller Zeiten

    sajo1606

    09. October 2016 um 17:56

    Am Ende aller ZeitenZum Inhalt:Nach massiven Asteroideneinschlägen ist die nördliche Welthalbkugel quasi dem Erdboden gleich gemacht. Edgar Hill und seine Familie überleben die Katastrophe wie durch ein Wunder, werden jedoch später voneinander getrennt. Um seine Frau und seine Kinder wiederzusehen, muss Edgar nun die Reise von Edinburgh nach Cornwall – ganze 500km zu Fuß – durch eine komplett zerstörte Landschaft antreten.Meine MeinungAn sich bin ich ein Fan von Endzeitgeschichten und Dystopien und so hat mir die Grundidee von Walkers Roman auch sofort gefallen. Eine zerstörte Welt, in der sich die Überlebenden neu orientieren und zurechtfinden müssen, ein Protagonist, der über sich selbst hinauswachsen muss um seine Lieben wiederzufinden – eigentlich die idealen Zutaten für eine gute Story. Aber nur eigentlich. Denn Walker hätte meiner Meinung nach wesentlich mehr daraus machen können. So fehlten mir persönlich mehr Hintergrundinformationen zur Katastrophe selbst – was genau ist geschehen, konnte man das nicht voraussehen, wer sind die Männer in Gelb, die sich um das Verschiffen der Überlebenden kümmern, wie genau wird die Neustrukturierung der Welt nach der Katastrophe organisiert, usw. Wenn es Walker jetzt aber nur darum ging, die Entwicklung von Edgar, einem Mittdreißiger in den Anfängen der Midlife-Crisis, aufzuzeigen – nun ja, ich denke, dass ist ihm nur zum Teil gelungen. Als Leser ist man in der Tat ständig bei diesem Protagonisten und erlebt, wie er diese lange Reise bewältigt, Gefahren übersteht und auch über sich hinauswächst – und dennoch ist Edgar mir nie so richtig ans Herz gewachsen. Seine Figur – und auch die seiner Begleiter – blieben relativ flach und entfernt, so als würde man das Geschehen nur von Weitem beobachten. Bei manchen Szenen hatte ich das Gefühl, sie genauso bereits zu kennen. So gibt es eine Szene, die mich sofort an den Film ‚From Dusk till Dawn‘ erinnert hat. Und auch zwischendurch hatte ich immer wieder mal den Gedanken, mich in ‚The Walking Dead’ zu befinden – und obwohl ‚Am Ende aller Zeiten‘ ganz ohne Zombies auskommt, hätte mich deren Auftauchen keinesfalls verwundert.FazitIch bin in der Tat relativ enttäuscht von diesem Roman, hatte ich mir doch wesentlich mehr Tiefe erhofft. Vom mir gibt’s daher leider nur 2 Sternchen.

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