Adrian J Walker Am Ende aller Zeiten

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Inhaltsangabe zu „Am Ende aller Zeiten“ von Adrian J Walker

Wie weit würdest du gehen … für die, die du liebst?

Adrian J Walker hat mit ›Am Ende aller Zeiten‹ einen postapokalyptischen Roman geschrieben, in dem ein ganz normaler Familienvater vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt wird.

Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.

Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang?

Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.

Weltuntergang ganz ohne Zombies

— Chriiku

Spannungsarme Dystopie ohne Überraschungen oder originellen Einfällen

— erdmannlibob

Ich hatte mir deutlich mehr vom Roman versprochen. Über weite Längen leider nur wenig dramatisch und mitreißend!

— nblogt

Eine erschreckend realistische, fesselnde Erzählung, die sich mit sehr echten Menschen in unglaublich elenden Situationen befasst.

— Jisbon

Sehr spannend und postapokalyptisch. Hat mir sehr gut gefallen!!!

— Federzauber

Ein spannend verpacktes Abenteuer, eine Reise mit vielen Hindernissen und ein Vater, welcher erkennt, dass die Familie der Grund ist...

— einz1975

Toller Endzeitroman - zwar düster und beklemmend, aber die Charaterentwicklung ist stark. Ich hätte mir nur ein anderes Ende gewünscht.

— miah

Eindringlich, beklemmend, aber ein paar Schwächen!

— Karin_Kehrer

Ein Buch mit starker Charakterentwicklung und nach all der negativen Kritik, eine absolut positive Überraschung.

— lexana

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  • Weltuntergang

    Am Ende aller Zeiten

    Chriiku

    31. March 2018 um 10:16

    Edgar führt ein ganz normales Leben, als arbeitender Vater von zwei Kinder, als eines Tages Asteroiden einschlagen und sein Leben auf den Kopf stellen... Besonders gut gefallen bei diesem Buch hat mir dir Ehrlichkeit. Ein unsportlicher Mann zweier Kinder wird nicht auf einmal zum Superhelden, nur weil die Welt unter geht. Nein er nimmt das falsche mit in den Schutzkeller, er hat keine Ahnung wie man überlebt und auch nicht was er mit seiner Familie anfangen soll. Erst langsam gewöhnt er sich an di neue Situation und lernt damit umzugehen also Weltuntergang ohne Zombies funktioniert sehr gut ;)

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  • Unoriginell und spannungsarm

    Am Ende aller Zeiten

    erdmannlibob

    30. January 2018 um 16:22

    Eine Dystopie ohne Dreiecksbeziehung dafür mit einer untrainierten Hauptperson, welche sich mehr für Alkohol als seine Familie interessiert? Klingt interessant, ist es aber nach den ersten paar Seiten bereits nicht mehr. Stattdessen begleitet man alsbald eine Gruppe Überlebender auf einem 500 Meilen-Lauf ohne dass es der Autor wirklich gut versteht, den Leser in das Weltuntergangsszenario eintauchen zu lassen. Begegnungen mit anderen Überlebenden verlaufen nach Schema F und kennt man zur Genüge schon aus anderen Büchern/Filmen/Serien. Überraschungen oder WTF-Momente sucht man vergebens. Was bleibt ist eine spannungsarme, unoriginelle Geschichte die nie wirklich zu fesseln oder zu überzeugen vermag. Einen halben Stern verdient sich das Buch zudem auch nur, weil diese Dystopie nicht auch noch als Trilogie aufgesetzt wurde. Mein Tipp: Einen Bogen um dieses Buch machen und besser „Die Strasse“ von Cormac McCarthy nochmals lesen.

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  • Ein Buch von dem man sich mehr erhofft

    Am Ende aller Zeiten

    nblogt

    17. January 2018 um 13:13

    "Am Ende aller Zeiten" hat mein Interesse aufgrund des Klappentexts geweckt. Die Idee, die hinter der Handlung steht klang für mich utopisch und realistisch zugleich. Gleichzeitig war ich mir aber unsicher, ob ich es wirklich lesen wollte, da mir die Figur des Edgar Hill auf den ersten Blick nicht unbedingt sympathisch fand.Als ich anfing zu lesen wurden meine Befürchtungen direkt bestätigt. Edgar Hill ist definitiv keine Figur, in die man sich beim Lesen so wirklich hineinversetzen kann. Er hängt sehr seiner Vergangenheit hinterher und ist eher negativ eingestellt. Sein ständiges Gejammer über seinen persönlichen Zustand ging mir irgendwann einfach nur noch auf den Keks.Dieses Buch hält insgesamt leider nicht das, was es verspricht. Hier geht man mit komplett anderen Erwartungen an den Roman heran, die der Inhalt bzw. zumindest der Beginn der Handlung dann leider nicht erfüllen kann. Ich bin von einer Beschreibung von postapokalyptischen Ereignissen ausgegangen, mit denen sich die Hauptfigur auseinandersetzen muss. Tatsächlich beginnt der Roman jedoch schon vor der Apokalypse. Zunächst scheint alles noch ganz normal, bis sich die Ereignisse plötzlich überschlagen. Dann dauert es jedoch noch eine gefühlte Ewigkeit bis Edgar Hill von seiner Familie getrennt wird.Einen weiteren Kritikpunkt muss ich dahingehend anbringen, dass in nicht nur in kürzester Zeit die komplette Infrastruktur zusammenbricht (was zumindest noch halbswegs glaubwürdig erscheint), sondern auch die komplette Gesellschaft zusammenbricht. Das war für mich doch etwas zu viel des Guten. Hier kommt dem Autor meiner Ansicht nach jegliche Glaubwürdigkeit abhanden. Wenn zwischen den Asteroideneinschlägen und der Familientrennung ein paar Jahre, statt ein paar Wochen, vergangen wären, würde ich dies für realistisch halten.Insgesamt betrachtet ist die Handlung in diesem Roman ziemlich flach und kratzt oftmals nur oberflächlich an dramatischen Effekten. Dieser Roman hatte aufgrund der Geschichte ein großes Potential, die es leider nicht ausschöpft. Die Szenen sind oftmals aneinander gereiht, zwischendurch unterbrochen von sentimental jammernden Rückblicken von Edgar Hill.Zwar kommt zwischendurch auch mal ein wenig Dramatik auf. Jedoch flacht die Handlung dann fast jedes Mal zu schnell wieder ab, wodurch man manche Passagen lieber überfliegen möchte.Diesem Roman hätte einen durchgehenden Spannungsbogen gutgetan. So bleibt beim Lesen leider ein kleiner bitterer Nachgeschmack.Zum Ende hin wird die Handlung dann zunächst etwas glaubwürdiger, wobei mich das finale Ende dann leider auch ein wenig fragend zurücklässt. Man könnte fast meinen, dass der Autor sich noch Raum für eine Fortsetzung lassen wollte.Fazit:Meiner Ansicht nach ist "Am Ende aller Zeiten" ein Roman, der durchaus Potential hat, die Erwartungen jedoch nicht erfüllen können. Manche Fragen bleiben bis zum Schluss unbeantwortet.Man verpasst nichts, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Daher kann ich dem Buch leider keine Leseempfehlung geben.Note: 4 (💗💗)

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  • Rezension zu "Am Ende aller Zeiten" von Adrian J. Walker

    Am Ende aller Zeiten

    Flocke86

    09. January 2018 um 12:02

    Inhaltsangabe: Wie weit würdest du gehen … für die, die du liebst? Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt. Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.Meinung:Ein sehr eindrucksvoller, spannender postapokalyptischer Roman nach einem Meteoriten Schauer. Ohne viel Schnick Schnack. Gewaltiger Charakterentwicklung, sehr realitätsnah und mitreißend erzählt. Das Ende so gar nicht wie erhofft und da hatte ich schon fast wieder Tränen in den Augen. Ein großartiger postapokalyptischer Roman. Ein Roman, den einen Nachdenklich zurück lässt und sicher schon das erste persönliche Jahreshighlight im Lesejahr 2018. Fazit: Herzergreifend, düster, Hoffnungsvoll, nachdenklich machend. Ein Roman, der es schafft, einen über das was wäre wenn . . . . nachzudenken.Jahreshighlight 2018! Sehr zu empfehlen. ♥Lieblingszitat aus diesem Buch:Zitat S. 366: Zitat: "Es ist schwer, ein Mensch zu sein. Die meiste Zeit über sind wir blinde Idioten, die in einer Welt voller Angst und Schmerz nach Erfüllung suchen. Wir haben von Tuten und Blasen keine Ahnung und wenn wir ausnahmsweise einmal das Richtige tun, dann nur aus Versehen."

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  • Weitgehend fesselnde Handlung

    Am Ende aller Zeiten

    Jisbon

    19. November 2017 um 22:47

    In "Am Ende aller Zeiten" geht es um Edgar Hill, der einen Asteroidenschauer überlebt, aber im darauffolgenden Chaos von seiner Familie getrennt wird. Er ist nach eigener Aussage nicht der beste Ehemann und Vater und war mit seinem Leben ziemlich unzufrieden, doch das ändert nichts daran, dass er seine Familie liebt und zu ihr zurückkehren möchte - selbst wenn er zu Fuß durch ein Großbritannien gehen muss, das zu großen Teilen zerstört und fast schon unbewohnbar ist.Edgar ist nicht immer ein sympathischer Protagonist. Er hat Charakterschwächen, macht Fehler und ist alles andere als perfekt, vor allem, wenn es um seine Haltung den Menschen gegenüber, die er liebt, geht. Das alles macht ihn allerdings lebendig; er wirkt wie aus dem Leben gegriffen und echt und es war sehr interessant zu sehen, wie er im Laufe der Handlung immer weiter über sich hinausgewachsen ist. Seine Reise ist schwer und entbehrungsreich, er und seine Begleiter kommen in Situationen, die man sich kaum vorstellen möchte und um zu überleben sind sie gezwungen Dinge zu tun, die mehr als unangenehm und hart sind. Dadurch, dass sie nur eine gewisse Zeitspanne haben, um ihr Ziel zu erreichen, wird die Spannung noch erhöht und der Druck auf den Charakteren ist groß, sodass es einige angespannte, aufgeladene Momente gibt. Trotzdem gibt Edgar nicht auf, selbst wenn er ein paar Mal kurz davor steht, und muss seine Schwächen überwinden. Das hat mir gut gefallen.Die Geschichte war zu Beginn atmosphärisch dicht und, nachdem es zu der Trennung kam, ziemlich spannend. Der Autor hat das verwüstete, zerstörte Land nach der Katastrophe sehr gut und eindringlich beschrieben. Der Fokus liegt darauf, dass die Figuren alles tun, um irgendwie zu überleben, und die Hindernisse, die sie überwinden müssen, werden ausgiebig thematisiert. Ich fand gut, dass die Reise beschwerlich und fast unmöglich war, da es dazu beigetragen hat, den Ernst der Lage zu verdeutlichen. Allerdings muss ich auch sagen, dass es mir nach einer Weile so vorkam, als würde Walker die Charaktere mit immer mehr und mehr Krisen und Problemen konfrontieren, um die Handlung zu verlängern, da einfach so unglaublich viel schief ging. Das war wohl für eine apokalyptische Welt realistisch und die schrecklichen Situationen waren auch gut dargestellt, nur wirkte es auf mich irgendwann etwas konstruiert. Deshalb habe ich letztlich einen halben Stern abgezogen und 'nur' 3,5/5 Sternen vergeben.

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  • Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Marina_Nordbreze

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub Herzlich willkommen bei unserem Lesewochenende im November! Vom 17. bis 19.11.2017 möchten wir gemeinsam die Gelegenheit nutzen, um uns zum Jahresende noch einmal intensiv mit den Büchern aus dem FISCHER Leseclub auseinanderzusetzen.Beim Lesen, Austauschen und Plaudern könnt ihr so sicherlich das ein oder andere Highlight aus dem FISCHER Leseclub entdecken, welches vielleicht ansonsten verborgen geblieben ist! Und das ist noch nicht alles! Ihr könnt zusätzlich ein ganz besonderes "Buch des Monat"-Abzeichen erhalten.Was ihr dafür tun müsst?Schreibt Rezensionen zu den FISCHER-Büchern, die ihr während des Wochenendes gelesen habt und löst die drei Aufgaben, die wir euch während des Lesewochenendes stellen bis zum 30.11.2017!Bitte beachtet, dass nur Rezensionen zu Büchern aus dem Stöberbereich des FISCHER Leseclubs gelten, das heißt, die Bücher müssen 2017 erschienen sein! Unter allen Usern, die das Abzeichen erspielen, verlosen wir 50 Wunschbücher aus den FISCHER-Verlagen!

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  • Am Ende aller Zeiten

    Am Ende aller Zeiten

    einz1975

    26. October 2017 um 09:59

    … weiß man vielleicht wirklich erst, was man liebt und vermisst. Edgar Hill, ein Vater von zwei kleinen Kinder, Mann einer sich sorgenden Frau und Angestellter, welcher mehr Unglücklich ist, als das er ständig lächelnd durch den Tag rennt. Eines Tages passiert es aber, die Welt geht im wahrsten Sinn unter. Er selbst wohnt in einem kleinen Ort in England, weit weg von den großen Städten und vielleicht war auch dieser Fakt einer der Gründe, warum er überlebt hat. Nur halb bei Verstand schafft es Ed seine Familie am Leben zu halten. Versteckt im Keller überleben sie die ersten Wochen. Die Kinder sind von dieser Katastrophe schlimmer mitgenommen als die Erwachsenen und nur durch ein wenig Glück werden sie gerettet, doch sein Abenteuer sollte erst noch kommen.Er meldet sich freiwillig, um nach Nahrung und Wasser zu suchen. Viele Tage ist er manchmal weg und eines Tages sind alle verschwunden. Eine große Evakuierungsaktion hat die Überlebenden zusammengerufen und sie sollen jetzt mit Schiffen in andere Länder gebracht werden, die es nicht so schlimm erwischt hat wie England. Edgar muss sich jetzt mit seinem Trupp 500 Meilen quer durch England schlagen, damit er seine Familie wiedersehen und vielleicht auch gerettet wird. Alles wäre so einfach gewesen. In ein Auto steigen, losfahren und schon wäre man in wenigen Tagen am Ziel. Doch diese heile Welt ist nicht mehr und so müssen sich Ed und seine Kameraden durch diese postapokalyptischen Zustände ziehen.Dabei lernen wir sehr unterschiedliche Charaktere kennen. Die einen sind sehr hilfsbereit und glauben wirklich an das Gute im Menschen. Andere wiederum sind durchtrieben und nutzen diesen Zustand um Macht und Gewalt über die Überlebenden zu bringen. Skurrile und unwirkliche Geschichten der einzelnen Personen ergänzen diese Reise, welche nicht ganz so ausgeht, wie man es zu hoffen wagt. Walker hat bei der Beschreibung im ersten drittel des Buches eine wahres Feuerwerk an Worten gefunden, um sich und sein Leben zu beschreiben. Allein die Tatsache Kinder aus einer Spaßtagesstätte zu holen, wird bei mehr als einen Erwachsenen ein mitnicken hervorrufen.Später gleichen sich viele Zustände unserer Helden, was der Tatsache geschuldet ist, dass der menschliche Körper eben doch seine Grenzen hat. Das Abenteuer wirft hier und da auch Fragen auf, welche mit einigen Logiklöchern auch noch erweitert werden, dafür hat der Autor aber wohl mehr als einen Survival-Guide gelesen. Was isst man wenn es kaum noch etwas gibt? Wo findet man noch Wasser wenn eigentlich alles verdreckt ist oder wie bewegt man sich in einer derart zerstörten Welt am schnellsten voran? Selbst die Frage nach Gott findet einen Platz in diesem Buch und vielleicht hat der Autor Recht, es geht gar nicht darum ob man an ihn glaubt oder nicht, sondern das man etwas hat, an dem man sich festhalten kann.Fazit:Ein spannend verpacktes Abenteuer, eine Reise mit vielen Hindernissen und ein Vater, welcher erkennt, dass die Familie der Grund ist, warum man all die Schmerzen überleben kann. Adrian J Walker versucht nicht die Welt schön zu reden und greift dabei auf die Wirklichkeit zurück. Die Herkunft spielt dabei keine Rolle und selbst wenn der Held dieser Geschichte dieses Abenteuer überleben sollte, wird sein Leben nie mehr das selbe sein. Der Roman ist sicherlich mehr Survival als Science Fiction, beschreibt aber anschaulich, wie wir Menschen wohl bei einer solchen Katastrophe reagieren würden.MatthiasAutor: Adrian J WalkerTaschenbuch: 432 SeitenVerlag: FISCHER VerlagSprache: DeutschErscheinungsdatum: 21.09.2017ISBN: 978-3-596-03705-6

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  • Am Ende aller Zeiten

    Am Ende aller Zeiten

    miah

    23. October 2017 um 15:34

    Inhalt:Ein Asteroidenschauer zerstört die Britischen Inseln. Fast ohne Vorwarnung wird das Land komplett verwüstet. Edgar Hill, Mitte 30, verheiratet, 2 kleine Kinder, sitzt mit seiner Familie in der Nähe von Edinburgh im Keller seines Hauses fest. Bei der Evakuierung wird er schließlich von seiner Familie getrennt. Wenn er sie wiedersehen will, muss er bis nach Cornwall laufen. 500 Meilen in knapp 4 Wochen. Eine große Herausforderung für den sonst so unsportlichen Vater.Meine Meinung:Edgar Hill ist ein Durchschnittstyp. Mitte 30, verheiratet, 2 Kinder, Angestellter, Eigenheimbesitzer. Die Erziehung der beiden Kinder überlässt er eigentlich komplett seiner Frau, da er von seinem Job so erschöpft ist, dass er sich dazu nicht auch noch in der Lage sieht. Anstatt Sport zu treiben, verbringt er die Abend lieber vor dem Fernseher und trinkt. Er ist frustriert, aber auch unmotiviert, um etwas zu ändern. Dann passiert die Katastrophe.Die chaotischen Szenen zu Beginn, das Ausharren im Keller, alles erschien mir sehr realistisch. Die Stimmung war von Anfang an bedrückend und düster. Die Hoffnung sank von Tag zu Tag, bis die Familie schließlich doch noch gerettet wurde. Doch bei der Evakuierung aus England werden sie voneinander getrennt.Hier beginnt Edgars Reise. Zusammen mit einigen wenigen Begleitern beschließt er, seine Familie nicht aufzugeben. Und auch wenn es eigentlich unmöglich scheint, will die zufällig zusammengewürfelte Truppe 500 Meilen in knapp 4 Wochen schaffen. Zu Fuß. Auf ihrem Weg begegnen sie immer wieder anderen Menschen. Meistens wird es gefährlich, denn niemand vertraut mehr Fremden in diesen Zeiten. Es gibt Höhen und Tiefen. Mal kommen sie gut voran, dann gibt es wieder Rückschläge.Zwischenzeitlich hatte ich allerdings das Gefühl, dass der Autor krampfhaft Szenarien gesucht hat, die noch passieren könnten, damit es auf dem Weg von Edinburgh nach Cornwall nicht langweilig wird. Es wirkte teilweise etwas zu konstruiert, war aber trotzdem immer interessant. Und vor allem erschreckend realistisch.Die Apokalypse war ohnehin sehr lebendig beschrieben. Ich konnte mir die zerstörte Landschaft und das Chaos gut vorstellen. Die Verzweiflung der Menschen wurde deutlich. Der Autor zeigt erschreckend realistisch, was aus den Menschen werden kann, wenn sie in eine derartige Ausnahmesituation geraten.Eds Begleiter werden zu seinen Freunden, denn sie merken schnell, dass sie es nur gemeinsam schaffen können. Sie unterstützen sich gegenseitig, geben sich Halt, helfen einander. Man erfährt ein bisschen was aus ihren Leben, aber nicht sehr viel. Und es ist auch gar nicht wichtig, denn es zählt sowieso nicht mehr, wer man einmal war. Auch Ed beschließt, sein altes Ich hinter sich zu lassen. Er macht während seiner Reise eine starke Entwicklung durch. Er leidet, aber er kämpft und gibt niemals auf.Es bleiben einige Fragen offen, was aber unter anderem daran liegt, dass die Geschichte komplett aus der Perspektive von Edgar erzählt wird, er also zum Beispiel gar nicht wissen kann, wer die Retter sind, wenn es ihm keiner sagt.Das Ende hätte ich mir anders gewünscht, aber es ist durchaus authentisch. Ich konnte es komplett nachvollziehen. Trotzdem hat es mich traurig gemacht.

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  • eBook Kommentar zu Am Ende aller Zeiten von Adrian J Walker

    Am Ende aller Zeiten

    Gerhard Rößler

    31. August 2017 um 23:09 via eBook 'Am Ende aller Zeiten'

    super schön geschrieben, wirkt sehr authentisch. Bitte weitere Bücher schreiben. Danke

  • Wettlauf mit der Zeit

    Am Ende aller Zeiten

    Karin_Kehrer

    29. August 2017 um 21:47

    Edgar Hill ist Mitte Dreißig und unzufrieden mit seinem Leben als Familienvater. Als Asteroideneinschläge die Britischen Inseln verwüsten, wird er von seiner Frau und seinen beiden Kindern getrennt. Um sie wiederzusehen, muss er 500 Meilen von Schottland nach Cornwall laufen – durch ein sterbendes, im Chaos liegendes Land. Dystopien lese ich eher selten oder gar nicht, weil ich sie als zu destruktiv empfinde. Diese fand ich vor allem deshalb interessant, weil sie in Großbritannien spielt. Der Autor, der in Sydney geboren wurde und jetzt in London lebt, arbeitete als Informatiker. Eine Tatsache, die m.M. nach auch in der Struktur der Geschichte zu erkennen ist, denn phasenweise erinnerte mich das Ganze an eines dieser apokalyptischen Computerspiele, in denen die Helden von einer gefährlichen Begegnung zur nächsten gejagt werden und die Charaktere selbst aber eher blass bleiben. Die Geschichte beginnt zuerst spannend und sehr beklemmend. Edgar ist ein Versager, ein Alkoholiker und er hat Schuld, dass er seine Familie nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. Er ist nur mit sich selbst beschäftigt, suhlt sich in Selbstmitleid, selbst als es zur Katastrophe kommt. Kurz, er ist absolut unsympathisch. Die Wandlung seines Charakters muss sich natürlich im Laufe der Handlung vollziehen, aber so wirklich nahe wurde er mir nicht, obwohl der Fokus nur auf ihm liegt.Deshalb bleiben auch Fragen offen (z.B. wer sind die geheimnisvollen Retter in Gelb?), einige Szenen verlaufen ins Leere. Über seine Begleiter, die durchaus interessant wären und Potenzial hätten, erfährt man viel zu wenig, um mit ihnen mitfühlen zu können. Stattdessen wird seitenlang über das Laufen und das Leben philosophiert.Sehr lebendig beschrieben fand ich das apokalyptische Szenario, die zerstörte Landschaft, die Widrigkeiten, die entstehen, wenn alles im Chaos versinkt, wenn Verkehrswege und Beförderungsmittel nicht mehr existieren. Wirklich skurril sind die Begegnungen mit Menschen, die sich durch die Katastrophe gewandelt haben, wie z.B. das Mädchen Gloria oder die selbsternannte Diktatorin Jenny Rae. Das Ende kommt dann irgendwie unvermittelt, nachdem Ed zuerst seitenlang alleine durch die Gegend stolpert und eine seltsame Begegnung mit Jesus hat

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  • Wenn die Zivilisation mit einem (Ein-) Schlag weg ist

    Am Ende aller Zeiten

    lexana

    31. July 2017 um 15:44

    „Ich glaube, was ich glaube, damit das Leben weniger beängstigend ist.“ Ed, Seite 8 Am Ende aller Zeiten stand von Anfang an auf meiner Wunschliste, weil es sich um mein Lieblingsgenre handelte – Dystopie. Diese Dystopie, das wurde mir allerdings nach den ersten Seiten klar, würde ganz anders werden wie alles andere, was ich bisher zu dem Thema gelesen hatte… Am Ende aller Zeiten von Adrian J. Walker Inhalt Ed ist Familienvater, Ehemann, Angesteller, Eigenheimbesitzer und alles andere als zufrieden in seinem Leben. Er lebt vor sich hin, ertränkt seine Unzufriedenheit in Alkohol und hadert mit sich selbst. Doch dann vernichtet ein Asteroidenschauer die Zivilisation wie wir sie kannten und es beginnt Anarchie zu regieren. Ed muss umdenken und versucht der Mann zu werden, der er seiner Ansicht nach sein sollte, der Versorger und Verteidiger seiner Familie. Ein Mann, der er nie war und der, als er von seiner Familie getrennt wird, über sich hinauszuwachsen beginnt… Meine Meinung Am Ende aller Zeiten war eine wirkliche Überraschung für mich. Viel gelobt oder schlecht bewertet, all das hatte ich im Vorwege gesehen und war tatsächlich etwas unschlüssig als ich es zum Lesen in die Hand nahm. Es ist keine leichte Kost. Aber nicht wegen brutaler Szenen, obwohl es schon einige weniger schöne gibt, um es mal harmlos auszudrücken. Nein, es ist auf emotionaler Ebene stark. Ed fühlt, was viele von uns fühlen: Alltagsfrust, Unzufriedenheit. Die Normalität hat uns eingeholt. Wir würden dem gern entkommen, es gelingt uns nur meistens nicht. Ed ist unsportlich, gelangweilt und im Bett klappt es mit seiner Frau auch nicht mehr wirklich, was unter anderem daran liegt, dass er gerne viel trinkt und Beth zwei kleine Kinder, Alice 3 Jahre und Arthur, noch kein Jahr alt, zu versorgen hat. Alltag ist eingezogen und macht das Leben schwer. Doch dann geschiet die Katastrophe. Ed schaltet erstaunlich schnell, wenngleich er auch genügend Fehler macht, aber er schafft es seine Familie zu retten, für den Augenblick. Nach dem Einschlag der Asteroiden musste ich das Buch erstmal einen Moment zum Durchatmen zur Seite legen. Es ist nicht so, dass es wie ein Actionfilm geschrieben ist oder mit viel Dramatik. Es sind Eds Gefühle, die Angst, die Panik, auch die der Menschen um ihn herum, die es so eindringlich machen. Die dieses Gefühl an den Leser weitergeben. „Nach einer Woche – drei halbwegs friedlichen Nächten und vier schrecklichen – hörte Alice auf zu schreien. Und dann hörte sie auf zu sprechen. […] Sie zeigte keine Regung mehr. […] Eine Tür war zugeschlagen. Alices Hirn hatte die nächste Verteidigungsstufe aktiviert: die totale Abschottung.“ Seite 63/64 Als sie schließlich glauben, in ihrem Keller zu sterben, naht Rettung. Doch auch diese Rettung ist nicht von Dauer und während Ed weiter versucht, eine Lösung für sich und seine Familie zu finden, werden seine Frau und die Kinder evakuiert. Ein Schiff soll sie auf die südliche Erdkugel bringen, wo sie neu starten können und nicht so viel zerstört ist. Ed ist am Boden zerstört, aber er gibt nicht auf und startet mit den restlichen Zurückgebliebenen einen Gewaltmarsch durch das zerstörte Schottland und England auf der Suche nach seiner Familie und erneuter Rettung. Dabei wird der seltsame zusammengewürfelte Trupp, der sich auf den Weg macht, von  Einzelkämpfern und Fremden zu wirklichen Freunden. Freunden, die einander brauchen wie sich bald herausstellt, denn den Gewaltmarsch zu überleben ist eine Kunst für sich. Anarchie macht sich im Land breit und niemand schreckt mehr vorm Töten zurück, um seine eigene Haut zu retten. Ich weiß, dass viele geschrieben haben, der Mittelteil sei langweilig oder hätte sich zu sehr gezogen und auf das Laufen konzentriert, aber das ist dieses Buch. Es ist eine Reise. Eine Reise durch eine zerstörte Welt. Der Kampf des Überlebens und das Wachsen der inneren Stärke. Ed ist kein Held, ein Normalo, kein junger durchtrainierter Typ, wie in vielen Dystopien. Er kämpft ständig mit seinem inneren Schweinehund. Er leidet, er jammert, er verfällt in Argonie. „Ich lief weiter. In meinem Kopf tat sich immer noch nichts, was man als Denken hätte bezeichnen können. Zwei stumme Impulse umkreisten einander wie atomare Teilchen im luftleeren Raum. Lauf. Halt an. Lauf. Halt an.“ Ed, Seite 202 Ja, und er gibt zu, dass er kein guter Vater war, aber sich dafür auch schämt und jetzt damit leben muss, was aber nicht heißt, dass er seine Kinder nicht liebe. Verdammt, er ist so normal wie nichts Gutes und ehrlich, was seine Schwächen angeht. Aber er gibt nicht auf. Nicht einmal. Er kämpft. Mit sich. Für seine Familie. Das ist es, was dieses Buch ausmacht und was es für mich zu einem extrem guten Werk macht. Es ist authentisch und es macht Gänsehaut, weil es einen mitfühlen lässt, weil man sich hineinversetzen kann. Es ist ein starkes, ausdrucksstarkes Buch. Es erinnert mich von seiner eher gemäßigten Erzählweise ein wenig an den Film „The book of Eli“. Und auch hier überrascht das Ende. Es ist so real und so wahrscheinlich wie es sein kann und lässt mich fast traurig zurück. Fazit Am Ende aller Zeiten ist eines der stärksten Bücher, die ich lesen durfte. Nicht, weil es so unterhaltsam ist, sondern weil es mich mitfühlen hat lassen und so realistisch ist. Für Fans von Dystopien, die vorwiegend Jugendbücher in dem Genre lesen und lieben, ist es vermutlich nichts. Aber ich kann das Buch aus meiner Sicht absolut empfehlen. Eines meiner Bücher-Highlights. Volle 5 von 5 Sternen gibt es von mir daher.

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  • Asteroideneinschlag

    Am Ende aller Zeiten

    Mika_liest

    03. June 2017 um 17:50

    Edgar Hill ist Mitte dreißig und ist unzufrieden mit seinem Leben obwohl er Arbeit, eine eigene Familie und ein Haus hat. Er weiß so kann es nicht weitergehen.Ohne das die Bevölkerung groß vorher gewarnt wurde, verwüsten Asteroideneinschläge die Biritischen Inseln. Edgar wird von seiner Familie getrennt und vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt. Will er seine Frau und die Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen von Schottland nach Cornwall laufen. Wird er durch diese Herausforderung zu dem Mann, der er schon immer sein wollte?Das Buch beginnt spannend und kann den Leser am Anfang sehr gut fesseln. Es wird deutlich wie die Menschen in Gefahrensituationen handeln können und das der Einzelne dabei nur an sich denkt. Leider beginnt, nachdem Edgar und seine Familie die schwierigsten gefährlichen Momente überstanden haben, die Spannung deutlich abzunehmen. In der weiteren Handlung fand ich es teilweise erschreckend wie weit der Autor die Personen im Buch gehen lässt, um ihre eigene Haut zu retten. Es wirkte teilweise sehr unrealistisch.Das Ende konnte mich nicht sehr begeistern. Der Schreibstil ist flüssig. Fazit:Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht. 

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  • ein toller Endzeitroman mit einem außergewöhnlich "normalen" Helden

    Am Ende aller Zeiten

    Kendra

    18. March 2017 um 21:32

    Am Ender aller Zeiten von Adrian J. Walker ist ein wirklich sehr toller Endzeitroman, der uns aufzeigt, wie „normale“ Menschen über sich herauswachsen können, sobald sie gefordert werden. Denn unsere Hauptperson Edgar Hill ist alles andere als ein Held in seinem Alltagsleben und anfangs nicht gerade ein Sympathieträger- Er ist mit seinem Leben unzufrieden und auch sein Familienleben mit seiner Frau und seinen zwei Kindern können seinen Frust nicht eindämmen.Doch dann beginnt die Welt sich zu verändern und er zwangsläufig mit ihr mit...Denn Asteroideneinschläge verwüsten das Land und die Katastophe fordert viele Menschenleben.Und er erkennt mit erscheckender Klarheit das was ich mir selbst in dieser Situation auch eingestehen müsste:Zitat Seite 58: „Ich war kein Jäger, kein Handwerker, kein Krieger. Ich wusste nichts, und ich konnte nichts und garantiert nicht für meine Familie sorgen.“Ed kann mit seiner Familie dank der rechtzeitigen Flucht in ihrem Keller überleben....doch nachdem sie von Soldaten aus ihrem Unterschlupf gerettet werden, beginnt erst der aufregende Teil des Buches. Denn bald schon steht Ed mit einigen wenigen Menschen aus dem provisorischen Lager alleine da, nachdem sie von einer Erkundungstour zurückkommen....denn seine Familie ist zusammen mit den anderen Leuten in Sicherheit gebracht worden, zurück bleiben: Richard, Bryce, Grimes , Harvey und er.Während sie versuchen rechtzeitig nach Cornwall zu gelangen, dass 500 Meilen entfernt ist, um die Abfahrt der rettende Schiffe nicht zu verpassen, müssen sie nicht nur einen langen und beschwerlichen Fußmarsch überstehen, sondern auch der ein oder anderen Gefahr, die auf ihren Weg auf sie zu lauern scheint. Und nicht jeder von ihnen wird diese Reise überleben...All dies erfahren wir aus der Ich Perspektive von Edgar Hill, der sein Abenteuer rückblickend erzählt und uns an dieser schweren Zeit teilhaben lässt, die mit vielen Emotionen und Schweiß von ihm erlebt wurden.Man lernt nicht nur ihn besser kennen und die Veränderung seiner Persönlichkeit die er im Laufe der Zeit vollzieht , sondern auch seine Weggefährten, die unterschiedlicher nicht hätte sein können... Auch das Ende finde ich wirklich passend , denn ein Happy End wäre viel zu unrealistisch gewesen, als das ich es es abgekauft hätte. Und so konnte mich das Buch gegen Ende doch noch zum Weinen bringen, da es sehr aufwühlend und berührend war.....Zum Teil war es manchmal etwas kurios (wie zum Beispiel einige Begegnungen mit wirklich sonderbaren Menschen) , dennoch war das Buch immer spannend und fesselnd.Außerdem zeigt es dem Leser sehr effektvoll wie hilflos man erst einmal ist, wenn das Ende der Zeit anrückt.....wie würde man selbst reagieren? Eine Frage die hoffentlich niemals gestellt werden muss....^^Zitat Seite 15: „ Wir sind eben Idioten. Meister der Verdrängung, die gelernt haben, sich nicht vor dem Schlafzimmerschrank zu fürchten. Das Monster muss schon vor uns stehen, damit einer schreit“Also meiner Meinung nach verdränge ich auch lieber den Gedanken an einen drohenden Weltuntergang,,,,,nun ja anscheinend sind wir da alle ein wenig naiv, wie es unser Hauptprotagonist sehr schön mit diesem Zitat auf den Punkt gebracht hat.

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  • Viel verschenktes Potential

    Am Ende aller Zeiten

    Mephisztoe

    25. November 2016 um 13:14

    Worum geht’s Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt. Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? (Quelle) Meine Meinung Am Ende aller Zeiten hat mich zunächst einmal sofort angesprochen. Ich mochte das tolle Cover-Design, das die Optik eines Tagebuches hat inkl. aufgerautem Lesezeichenband. Hier hat sich der Designer wirklich Mühe gegeben! Auch hatte ich sofort das Gefühl, dass es sich dabei um ein Buch handeln würde, dass mich mitfiebern lässt! Dann allerdings stellte sich heraus, dass „Am Ende aller Zeiten“ meiner Meinung nach versucht, etwas zu sein, was es nicht ist. Das beginnt bereits damit, dass der Klappentext nicht so richtig zum Beginn der Geschichte passen will. Erwartet habe ich ein postapokalyptisches Szenario, in dem der Protagonist 500 Meilen weit laufen muss, um zu seiner Familie zu gelangen. Ich spürte seine Verzweiflung bereits hier und brannte darauf von seinen Erlebnissen zu lesen und von der Geschichte mitgerissen zu werden! Tatsächlich aber beginnt der Roman vor der Apokalypse und für einen kurzen Moment erscheint noch alles normal. Dann aber überschlagen sich die Ereignisse…die aber noch immer nicht zu der erwarteten Handlung führen. Auf dem Weg dorthin (und es dauert wirklich ein Weilchen), bricht nicht nur in verblüffend kurzer Zeit die gesamte Infrastruktur zusammen, nein auch die Gesellschaft zerfällt in einem Maße, wie man es erst von The Walking Dead Staffel 2 kennt. Warum gefiel mir das nicht, obwohl es doch nach Hollywood per excellence klingt? Nun,… genau deswegen! Es erfüllte nicht meine Erwartungshaltung und darüber hinaus bin ich im Allgemeinen kein Freund davon, wenn Autoren zu stark voneinander “abschauen”. So haben sich mir beim Lesen dieses Buches laufend Vergleiche zu The Walking Dead aufgedrängt. Doch während diese Serie sehr explizit wird (wer über eine flache Story hinwegsehen kann, fühlt sich vielleicht wenigstens durch die fantastischen Effekte angesprochen), hält sich „Am Ende aller Zeiten“ deutlich zurück. Dadurch entstanden bei mir grundsätzlich erst einmal weder Emotionen ob gewaltiger “Effekte”, noch aufgrund der Geschichte. Wer also glaubt, damit ein Buch in den Händen zu halten, das einem erschreckend den postapokalyptischen Zerfall der Gesellschaft vor Augen führt, der wird  enttäuscht sein. Dazu wirken die Handlungen zu oberflächlich, die Szenen zu sehr aneinandergereiht und der Wandel der menschlichen Zivilisation, insbesondere nach so einem Ereignis zu wenig authentisch. Es geht einfach zu schnell. Aller Kritik zum Trotz, entwickelte sich „Am Ende aller Zeiten“ für mich dennoch zum Page Turner. Insbesondere die Rolle des Protagonisten als Vater hat mich angesprochen. Seine Ängste, seine Entwicklung und seine Beziehung besonders zu seiner Tochter Alice haben mich berührt. Sehr sogar. Ähnlich wie in der Hollywood Verfilmung von Krieg der Welten mit Tom Cruise in der Hauptrolle setzt dieses Buch den Fokus nicht (wirklich) auf die Katastrophe, die zu Beginn stattfindet, sondern stellt mit Edgar Hill einen Vater ins Zentrum, dessen Welt von einem Moment zum anderen zerbricht und vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt wird: Zu dem Menschen zu werden, der er eigentlich sein wollte und nun sein muss. Auf dem Weg begegnet Edgar einer Menge anderer Charaktere, von denen einige ihn sogar den größten Teil des Buches auf seinem Weg begleiten. Die Möglichkeiten, die sich hieraus ergäben, schöpft Walker allerdings meiner Meinung nach nicht voll aus und darüber hinaus nimmt er auch in diesem Zusammenhang viele “Abkürzungen”, so dass sich die Handlung nicht wirklich frei entfalten kann. Schade. Fazit Die Idee ist bestenfalls solide, dafür aber weit entfernt davon, etwas Neues zu erzählen. Zu viele Passagen wirken wie aus der Retorte. Einzig die Selbstzweifel des Protagonisten in seiner Rolle als jemand, dem man vermutlich niemals eine „Dad of the Year“ – Medaille verleihen würde, wirken authentisch und lassen Emotionen aufkommen. Für ein Buch dieses Genres genügt das meiner Meinung nach nicht. Mehr als knappe 3 Sterne bin ich nicht bereit zu vergeben. Und das auch nur, weil mich das Dosifon tief berührt hat.

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  • Überbewertet

    Am Ende aller Zeiten

    nicekingandqueen

    19. November 2016 um 16:09

    Der Endzeitroman ist einfach nur kompletter Schwachsinn. Wenn die Welt untergeht, verlasse ich als bisher schlechter Vater doch erst recht nicht meine Familie, für die ich mich bisher schon kaum interessiert habe. Stattdessen habe ich nur 8h am Tag gearbeitet und gammelte nur noch mit Pizzen und Bier vor der Flimmerkiste. Das ist mal ein Leben!!!Alles in allem erscheint mir einfach viel zu viel unlogisch an dem Gesamtkonzept des Romans. Oder ich kann mich nicht in Gehirne von Machomännern hineinversetzen. Wie dem auch sei: Eine Lehre konnte ich aus dem Buch ziehen: Mache niemals Kinder, denn so hätte die Frau von dem Protagonisten ihn einfach begleiten können. wenn er immer noch auf die Schwachsinns-"Ich rette die Welt"-Mission gegangen wäre. Als ob er etwas hätte erreichen können. Wie naiv ist Mann denn bitte noch mit Mitte 30?! Die Aktion hat nicht gebracht, außer, dass er abgenommen hat. Herzlichen Glückwunsch! Das Buch lehrt, dass man durch tägliches Walken und kaum etwas essen tatsächlich abnimmt. Ach, nee?! Zusammengefasst: 400+Seiten komplette Zeitverschwendung und 14,99 € aus dem Fenster geworfen.

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