Adrian Leschek Der Herr des Feuers

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 13 Rezensionen
(2)
(6)
(7)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Der Herr des Feuers“ von Adrian Leschek

Sein Gott hat ihm den Mord an einem verkrüppelten Mönch befohlen, und Dolch gehorcht. Als gläubiger Mensch zweifelt er nicht an der Rechtmäßigkeit seines Tuns. Aber ausgerechnet die Gebote seines Glaubens führen zu seinem Versagen, und sein Opfer entkommt. Nutzte der flüchtige Mönch dunkle Magie, um Dolch zu manipulieren? Doch nicht der verkrüppelte Mönch selbst ist das Problem, sondern sein Wissen über die Ankunft des Feuers. Dieses wird nicht nur Dolchs Glauben erschüttern, sondern das Gefüge der Welt zerschmettern – sollte Dolch seine Verbreitung nicht verhindern können.

Spannende Idee für einen Fantasyroman, jedoch ist der Endteil nicht so gut geworden. 3,5 Sterne.

— AdamBlue
AdamBlue

Solides Fantasybuch. Der Weltenaufbau ist sehr gelungen, Charaktere könnten noch etwas ausgebaut werden.

— JuliaSperfeldt
JuliaSperfeldt

Ein gelungener Fantasy-Roman mit interessantem Weltenentwurf, Verschwörungen und gutem Schreibstil :)

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Bisher das beste Buch dieses Jahr

— chellytheglubsch
chellytheglubsch

Ein absolut geniales Fantasybuch. Ich würde es sogar auf ein Niveaulevel setzen, das auch George R. R. Martin bekleidet.

— Kat_liest
Kat_liest

Stöbern in Fantasy

Das Relikt der Fladrea

Toller und spannender Auftakt einer Fantasytriologie

Vampir989

Rabenaas

unterhaltsam, humorvoll und voller Fantasie :)

Caramelli

Coldworth City

Mona Kasten kann schreiben, und wie!

krissysch

Die Chroniken der Seelenwächter - Verborgene Mächte 5 - Erweckung (Finalband 1. Zyklus)

Verliebt in die Charaktere & Handlungen, immer wieder erstaunt über die überraschenden Wendungen aber auch emotionalen Begebenheiten.

Buch_Versum

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Wieder einmal eine bunte, facettenreiche, einfach phantasievolle Geschichte. Für jeden Fan ein Must-Read.

MotteEnna

Vier Farben der Magie

Welch wunderbare Idee! Es gibt London nicht einmal sondern viermal!

SusannePichler

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Glaube gegen Naturwissenschaft

    Der Herr des Feuers
    AdamBlue

    AdamBlue

    24. June 2017 um 17:15

    Ich fasse die Rezension eher kurz und versuche Spoiler zu vermeiden, da es für einen Fantasyroman eher kurz und ein Einzelwerk ist. Der Klappentext verrät bereits einiges über die Handlung Klappentext: Er kennt den Willen seines Gottes- und tötet in seinem Namen ... Sein Gott hat ihm den Mord an einem verkrüppelten Mönch befohlen, und Dolch gehorcht. Als gläubiger Mensch zweifelt er nicht an der Rechtmäßigkeit seines Tuns. Aber ausgerechnet die Gebote seines Glaubens führen zu seinem Versagen, und sein Opfer entkommt. Nutzte der flüchtige Mönch dunkle Magie, um Dolch zu manipulieren? Doch nicht der verkrüppelte Mönch selbst ist das Problem, sondern sein Wissen über die Ankunft des Feuers. Dieses wird nicht nur Dolch Glauben erschüttern, sondern das Gefüge der Welt zerschmettern- sollte Dolch seine Verbreitung nicht verhindern können. Inhalt: Das Feuer der zweiten Sonne droht Arakand zu verbrennen. Nur die Kraft des Gottkaisers ist in der Lage, das Feuer zu zähmen. Eine Mönchgemeinschaft vermutet, dass der Gottkaiser entbehrlich ist und die Position der Sonne mit reiner Mathematik zu berechnen sei. Der Gottkaiser beauftragt Dolch, einen meisterhaften Assassinen, den Mönchorden zu töten, da Mathematik schwarze Magie und Ketzerei sei. Dolch ist ein Wechsler, einer der letzten seiner Art. Jeder erkennt in ihm eine andere Person, wenn er sich traut, Dolch ins Gesicht zu schauen. Er scheitert bei der wichtigsten Mission, die er je erhalten hat, als er Baladus, ein wehrloser Krüppel, aufgrund seines Credos am Leben lässt: "Töte nicht, was von allein stirbt" Als der Gottkaiser Dolch aufklärt, dass das vermeintlich schwächste Mitglied der Mönchgemeinschaft der Anführer des Orderns ist, schwört Dolch, dass er ihn beim nächsten mal töten wird. Der Gottkaiser gewährt Dolch eine zweite Chance und der Assassine versucht alles, um seinen unerschüttlichen Glauben an den Gottkaiser zu beweisen. Die Thematik Religion gegen Naturwissenschaft, die auch auf dem Cover symbolisiert wird (Feder gegen Schwert in der Mitte der zweiten Sonne) hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und ist auch ein Thema, welches immer präsent sein wird. Dolch's Glauben wird auf eine harte Probe gestellt und klärt sich bei einem leider etwas zu kurz gewordenen Ende. Adrian Leschek erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Dolch und Baladus. Ich fand den Gegenspieler Baladus sehr interessant, da er trotz seiner körperlichen Schwäche sehr viel Macht inne hat und er nicht wie in anderen Fantasywerken der alles überragende Lord ist. Jedoch gibt es an einigen Stellen Wiederholungen, die man weg lassen könnte. Es wird öfter Erwähnt, wie Dolch's Scheitern an seinem Selbstbewusstsein krankt und wie Baladus trotz seiner körperlichen Unterlegenheit immer seinen Willen einfordern konnte. Dolch (über den Namen wird sich im Buch schon zu genüge lustig gemacht, also belasse ich es dabei) ist bis zum Ende sehr gläubig und loyal. Sein Scheitern plagt ihn sehr und er kann mit niemanden darüber reden, da der Gottkaiser strengste Geheimhaltung fordert. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ist aber keine literarische Hochkunst. Die Kampfszenen sind kurz knackig und an einigen Stellen schon brutal, also schon eher fürs ältere Publikum geeignet. Ich würde das Buch eher zum Low Fantasy Bereich zählen, da es außer den Ouroungours (Affen mit Flügeln, die Dieben bei der Beutejagd helfen) wenig Magie oder Fabelwesen gibt. Die Welt ist jedoch anders als man es sonst gewohnt ist (zwei Sonnen, 26 Stunden Rhytmus). Die Frage, ob der Gottkaiser oder Baladus im Recht ist hat mich auf jeden Fall motiviert, das Buch relativ schnell fertig zu lesen und es hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn das Ende etwas abrupt war. Ich bin gespannt, ob ein zweiter Teil folgen wird. 3,5/5

    Mehr
  • Wenn der Glaube zu bröckeln anfängt ...

    Der Herr des Feuers
    JuliaSperfeldt

    JuliaSperfeldt

    22. March 2017 um 20:24

    Titel: Der Herr des FeuersAutor: Adrian LeschekJahr: 2016Genre: FantasyVerlag: BlanvaletInhalt:Dolch ist ein Assassine und er tötet im Names des Gottkaisers, dem mächtigsten Mann von Arakand. Von ihm bekommt er den Auftrag, eine Bruderschaft von Mönchen, den sogenannten "Wissenden Brüdern" zu ermorden, da diese ketzerische Gedanken in der Stadt verbreiten, die der Macht des Gottkaisers gefährlich werden können. Dolch vollführt seinen Auftrag, doch in der Bruderschaft gibt es einen Mann - einen Krüppel - der kaum lebensfähig erscheint, doch Dolch alleine durch seinen Willen dazu bringt, ihn am Leben zu lassen. Dolch willigt ein, da sein Assassinenkodex im besagt: "Töte nichts, was von allein stirbt." So überlässt er dem Krüppel im Haus der Wissenden Brüder seinem Schicksal, doch das sollte sein größter Fehler werden. Denn kurz darauf entkommt der gelähmte Monch mithilfe von Dieben und Schleusern aus der Stadt. Dolch muss ihn dringend finden und bekommt dabei die Hilfe des Söldners Kellorn, um zu verhindern, dass sich die ketzerischen Gedanken in der Welt verbreiten. Doch schon bald fängt selbst Dolch an, an seinem Glauben zu zweifeln.Die Welt:Der Weltenaufbau ist wirklich sehr originell, aber auch schwierig zu verstehen. Anhand der Beschreibung habe ich mir die Welt so vorgestellt, dass es eine Landmasse gibt, die ähnlich einem Gürtel um die Erdkugel gespannt ist und den Ozean in Nord und Süd einteilt. Ebenso gibt es ein schwarzes "Band", dass den Himmel durchläuft und auch ihn in zwei Hälften teilt. In dieser Welt gibt es zwei Sonnen, eine normale, ähnlich wie in unserer Welt und eine Sonne, die ihre Laufbahn ändert und der Erde oft gefährlich nahe kommt. Auf dieser Sonne basiert auch der Glauben, der in Arakand vorherrscht. Denn der Gottkaiser muss zur richtigen Zeit ein Ritual durchführen, dass diese große Sonne wieder zurück auf ihre Laufbahn verbannt, um die Welt vor der Verbrennung zu retten. Und ebendieser Glauben kommt in der Geschichte ins Schwanken. Da dieser Weltenaufbau doch sehr einzigartig ist, hätte ich mir gerne eine Karte der Welt gewünschht oder ein Anschauungsbild, dass man sich diese natürlichen Begebenheiten besser vor Augen führen kann. Charaktere:Dolch ist ein Assassine. Er hat sich als Kind in den Straßen von Arakand herumgeschlagen, bis er in die Assassinenbruderschaft aufgenommen wurde. Da er ein hervorragender Meister seines Fachs ist und sein Glaube an den Gottkaiser unerschütterlich ist, bekommt er den Auftrag, die Wissenden Brüder zu töten. Außerdem ist er ein Wechsler, das heißt, niemand kann ihm ins Gesicht blicken, ohne dass er eine Person darin erblickt, der er einmal Leid oder Unrecht angetan hat.Baladus ist ein Mönch bei der Bruderschaft der Wissenden Brüder, doch sein gesamter Körper ist von Geburt an gelähmt. Er wurde von den Brüdern gepflegt, bis sie alle von Dolch ermordet wurden. Er vermag zwar seinen Körper nicht zu bewegen, doch sein Wille ist stark und sein Geist hochintelligent. Er vertritt unten den Brüdern den Glauben, dass die Laufbahnen der zweiten Sonne berechenbar sind und es keinen Gottkaiser bedarf, um den Feuerball wieder fortzuschicken. Für diese Gedanken mussten seine Brüder sterben, doch kann er Dolch durch seine Überzeugungskraft davon abhalten, auch ihn zu töten.Kellorn ist ein ehemaliger Barbar, der aus einem der Rebellenlager desertiert ist, um nun in die Stadtwache von Arakand einzutreten. Er ist ein außerordentlich guter Kämpfer, der es versteht, mit allen Waffen umzugehen, doch leider scheint er das Unglück magisch anzuziehen. Er glaubt an die alten Götter seines Volkes, doch er versucht diese schnell zu vergessen, da dies in Arakand Ketzerei ist. Im Großen und Ganzen sind die Charaktere also recht gut gelungen. Jedoch hätte ich mir an mancher Stelle ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, sodass man noch ein bisschen mehr von deren Lebensgeschichte erfahren hätte. Bei Dolch zum Beispiel wurde sein Aussehen überhaupt nicht beschrieben, was aber - wenn ich es im Nachhinein bedenke - vielleicht so sein sollte, da man sich in durch seine Wechslergestalt vielleicht individuell vorstellen sollte. Die Gedanken waren jedenfalls sehr gut geschildert, immerhin hatte jeder von ihnen einen anderen Glauben, und der war ja für das Buch essenziell. Die Helden sind nicht perfekt und fehlbar, was für mich immer ein wichtiger Punkt ist. Leider ist mir bei Baladus ein Logikfehler untergekommen. Denn im Buch heißt es, sein Gesicht ist gelähmt und er kann kaum ein Lächeln zustande bringen, dennoch redet er mitunter seitenweise daher, um anderen seinen Willen aufzuzwingen. Wenn ich mich nicht irre, sind auch für das Sprechen durchaus Gesichtsmuskeln vonnöten, sodass er eigentlich entweder Lachen könnte oder aber er gar nichts sprechen düfte.Schreibstil:Den Schreibstil würde ich als "normal" bezeichen. Er war nicht außerdordentlich überragend, aber auch nicht schlecht. An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Plastizität gewünscht, denn ich hatte doch Probleme, mir Arakand bildlich vorzustellen. Auch wäre es schön gewesen, wenn an einigen Stellen noch etwas mehr Gefühl hinzugekommen wäre, denn so waren Höhe- und Tiefpunkte nicht so dramatisch, wie sie vielleicht hätten erscheinen sollen. Überhaupt gab es sehr wenige oder kaum Höhepunkte, die mich vom Hocker gehauen hätten.Fazit:Ein solides Fantasybuch mit einer interessanten Welt und doch einzigartigen Charakteren, die aber noch ausbaufähig sind. Durch die wenigen Höhepunkte war die Geschichte leider nicht so fesselnd, wie sie hätte sein sollen, aber durchaus interessant. Leider hat mir auch die Karte zu der Welt gefehlt.Wer aber auf Assassinen-Fantasy steht, von denen es ja mittlerweile durchaus einige gibt, der macht mit dem Buch hier garantiert nichts falsch. Ein gelungenes Fantasydebüt. Ich würde mich trotzdem freuen, mehr von dem Autor zu lesen.

    Mehr
  • Solide

    Der Herr des Feuers
    thebookpassion

    thebookpassion

    08. March 2017 um 12:18

    Dolchs Orden befiehlt ihm eine Gruppe von Mönchen zu ermorden und natürlich gehorcht Dolch. So mach er sich auf dem Weg um seine Aufgabe zu erfüllen, da er an die Rechtmäßigkeit seiner Aufgaben glaubt. Doch die Gebote seines Glaubens ermöglichen ihm nicht seinen Auftrag komplett auszuführen und so überlebt ein verkrüppelter Mönch. Der überlebende Mönch wird zu einem großen Problem, da er geheime Informationen bezüglich der Ankunft des Feuers besitzt. Dolchs Glauben wird zutiefst erschüttert…Die Geschichte rund um den Assassine Dolch ist voller Intrigen, politische Abwägungen und vor allem Religion spielt eine zentrale Rolle. Religion bestimmt das Denken und Handeln des Volkes und der Figuren. Der Roman zeigt auf, welche Macht Religion auf uns ausüben kann und wie die Menschen unter Kontrolle gehalten werde können, wenn dies von den Mächtigen erwünscht wird.Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass man ein umfassendes Bild der Welt und der verschiedenen Gefühle der gegnerischen Parteien erhalten kann. So entdeckt man beispielsweise mit dem Barbaren Kelleron die fremde Welt, da er von außerhalb der Stadtmauern kommt. So muss er sich zunächst in der neuen Welt mit den Herrschaftsverhältnissen aber auch mit den Gebräuchen des Volkes warm werden, dies ermöglichte mir die Welt, die Figuren und auch die Stadt besser kennen zu lernen und mir so ein hervorragendes Bild zu machen. Der Protagonist Dolch hat eine feste Weltanschauung, an der er nicht rütteln möchte. Doch sein neuester Auftrag wirft Fragen auf und so fängt er an seinen Glauben zu hinterfragen und beginnt, vielleicht zum ersten Mal, selbst zu denken und sich nicht alles vorschreiben zu lassen. Baladus ist der Mönch, der körperlich stark eingeschränkt ist. Mir war er nach nur wenigen Seiten absolut unsympathisch und er ist einfach der typische böse und nervige, größenwahnsinnige Antagonist. Ich muss gestehen, dass ich ziemlich überrascht von der Wahl des Antagonisten war, da man bei einem Mönch zunächst nicht von einem durchtriebenen Menschen ausgeht, sondern sich eher einen gutmütigeren Mann darunter vorstellt. Die Figuren wirkten alle zusammen etwas klischeehaft und hatten für mich einfach zu wenige Ecken und Kanten. Sie handeln alle recht vorhersehbar und so gab es keinerlei Überraschungen für mich. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Autor mehr auf die Figuren eingegangen wäre und sie noch stärker ausgearbeitet hätte. Zudem gelang es mir einfach nicht eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen, sodass ich auch aufgrund dessen nur wenig mitfiebern konnte. Aufgrund der fehlenden Sympathie zu den Figuren gelang es dem Autor nicht so recht Spannung aufzubauen. Dabei konnte man wirklich Potenzial erkennen. So gelang es dem Autor durchaus zwischenzeitlich die inneren Konflikte der jeweiligen Figur authentisch und nachvollziehbar zu schildern.Alles in allem hat der Roman durchaus Potenzial und vor allem die Auflösung der Konflikte hat mir gut gefallen. Auch die Welt ist gut und nachvollziehbar ausgearbeitet, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Doch die Figuren wirken leider allesamt einfach zu 0-8-15 auf mich und ich konnte keinerlei Beziehung zu ihnen aufbauen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

    Mehr
  • Der Herr des Feuers

    Der Herr des Feuers
    Booklover246

    Booklover246

    02. December 2016 um 22:40

    Roman Erscheinungstermin: 15. Februar 2016 Inhalt: Sein Gott hat ihm den Mord an einem verkrüppelten Mönch befohlen, und Dolch gehorcht. Als gläubiger Mensch zweifelt er nicht an der Rechtmäßigkeit seines Tuns. Aber ausgerechnet die Gebote seines Glaubens führen zu seinem Versagen, und sein Opfer entkommt. Nutzte der flüchtige Mönch dunkle Magie, um Dolch zu manipulieren? Doch nicht der verkrüppelte Mönch selbst ist das Problem, sondern sein Wissen über die Ankunft des Feuers. Dieses wird nicht nur Dolchs Glauben erschüttern, sondern das Gefüge der Welt zerschmettern – sollte Dolch seine Verbreitung nicht verhindern können.   Cover: Das Cover des Buches gefällt mir persönlich sehr gut. Die Farbe ist in Schwarz gehalten und in der Mitte sind zwei Abbildungen in Weiß, die einen Dolch und eine Feder darstellen. Der Dolch steht natürlich für den einen Hauptchrakter Dolch und die Feder für seinen Gegenspieler. Das Feuer steht im Bezug zu den beiden Sonnen und natürlich auch zum Titel selbst. Das Cover passt perfekt zum Buch.   Meine Meinung: Adrian Lescheks Schreibstil ist sehr flüssig und gut verständlich. Er hat sich für sein Buch die Erzählerperspektive ausgesucht. Ich finde diese Wahl gut getroffen. Zudem wechselt der Autor zwischen den einzelnen Protagonisten in der Erzählung. In diesem Buch beinahe unverzichtbar notwendig, um von allen Seiten des Geschehens einen guten Einblick zu bekommen. Spannung kann Adrian Leschek sehr gut aufbauen und vor allem auch halten. Die beiden Hauptcharaktere gefallen mir persönlich sehr gut, sie werden beide gut beschrieben  und man kann sie sich gut vorstellen.     Fazit: Zusammenfassend kann ich das Buch jedem empfehlen der ein Liebhaber von Fantasy ist. Obwohl das Buch anfangs etwas langatmig ist baut Adrian Leschek immer wieder Spannung auf und hält sie auch. Er entführt den Leser in eine neue Welt, die es so noch nicht gegeben hat. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Ein Buch das spannender klingt als es letztendlich ist

    Der Herr des Feuers
    Kaddy_KD

    Kaddy_KD

    16. October 2016 um 21:38

    Klappentext Er kennt den Willen seines Gottes – und tötet in seinem Namen. Sein Gott hat ihm den Mord an einem verkrüppelten Mönch befohlen, und Dolch gehorcht. Als gläubiger Mensch zweifelt er nicht an der Rechtmäßigkeit seines Tuns. Aber ausgerechnet die Gebote seines Glaubens führen zu seinem Versagen, und sein Opfer entkommt. Nutzte der flüchtige Mönch dunkle Magie, um Dolch zu manipulieren? Doch nicht der verkrüppelte Mönch selbst ist das Problem, sondern sein Wissen über die Ankunft des Feuers.Dieses wird nicht nur Dolchs Glauben erschüttern, sondern das Gefüge der Welt zerschmettern – sollte Dolch seine Verbreitung nicht verhindern können. Meine Beurteilung Ich weiß noch ganz genau wie ich vor einigen Monaten zum ersten Mal die Inhaltsangabe zu „Der Herr des Feuers“, von Adrian Leschek, durchgelesen habe und danach total interessiert davon war. So sehr, dass ich es einfach nur noch lesen wollte. Aber nicht nur die Inhaltsangabe hat mich angelockt, sondern auch das Cover, sowie der imposant klingende Titel. Müsste ich mich allerdings entscheiden was einen größeren Eindruck auf mich gemacht hat dann war es definitiv der Titel.Obwohl das die Gestaltung vom Cover sehr schlicht gehalten ist wandert mein Blick immer zu erst auf den Titel. Da die Gestaltung ja immer etwas von der eigentlichen Geschichte verrät, habe ich mich immer gefragt wie das Feuer mit dem gekreuzten Dolch und der Feder zusammenpassen könnte. Aber auch der Klappentext hilft einem nicht weiter das Rätsel zu lösen. Aus diesem Grund habe ich von „Der Herr des Feuers“ erwartet, dass es sehr spannend und mitreißend geschrieben sein wird. Meine erwartete Spannung habe ich persönlich leider nicht gefunden. Die Geschichte ist am Anfang zwar echt interessant und spannend, da man hier den besten Assassinen in ganz Arakand, namens Dolch, begleitet wie er einen mysteriösen Auftrag erhält und dabei ist diesen auszuführen. Als sich dann herausstellt, dass Dolch den Auftrag in gewisser Weise vermasselt hat und er eine zweite Chance dafür erhält denkt man sich nur „ohhh scheisse, schafft er es dieses mal oder scheitert er wieder?“.Obwohl der Auftrag für Dolch eine starke Belastung seines Glaubens ist, und er sich immer wieder entscheiden muss ob er standhaft bleibt und ihn behält oder er sich davon abwendet und alles in Frage stellt, kam mir die Geschichte immer mehr wie ein Katz und Maus Spiel vor. Letztendlich ist durch dieses hin und her die Spannung bei mir flöten gegangen und ich habe mich nur noch berieseln lassen. Hinzu kam, dass viele Situationen immer vorhersehbarer wurden und man beim Lesen nicht mehr sonderlich überrascht wird. Interessant an dem Buch finde ich, dass es in der dritten Person geschrieben ist und man so der Beobachter ist. Diese Art die Geschichte hat mich zwar nicht gestört und es war auch echt angenehm das Buch zu lesen aber irgendwie blieben die Charaktere für mich viel zu distanziert und nicht greifbar, was ich echt schade finde. Gerade bei Dolch hätten mich die Gedankengänge so richtig interessiert.Über Baladus, den „gefährlichen“ Krüppel, erfährt man von allen Charakteren zwar am meisten, dennoch hat es mich tierisch gestört, dass sich alle um ihn herum so dämlich benommen haben. Es kann doch nicht sein, dass alle sich so von ihm beschwatzen lassen und sich dann benehmen als hätten sie eine Gehirnwäsche erhalten. Also wirklich, bei ein paar Idioten kann das vielleicht echt vorkommen aber doch nicht bei jeder verdammten Person, die mit ihm redet. Fazit Obwohl mich „Der Herr des Feuers“ nicht so wirklich mitreissen und überzeugen konnte war es doch eine gelungene Abwechslung für mich, da ich sonst andere Bücher lese. Gerade das Thema Assassinen hatte ihr bisher noch nie und musste daher auch vor dem Lesen nachschauen was denn ein Assassine überhaupt ist. Die Antwort darauf, die ich gefunden habe, zwar irgendwie unspektakulär aber dennoch klingt diese Assassinen-Welt nach etwas spannendem (was hier leider nicht der Fall war).Aber auch die Tatsache, dass es in der Geschichte zwei Sonnen gibt, die hin und wieder eine Gefahr für alle Menschen sein können, ist echt interessant und die Theorien darüber haben mich sehr daran erinnert wie früher darüber gerätselt wurde ob die Erde nun eine Kugel oder eine Scheibe ist. Weiterempfehlen würde ich das Buch dennoch nicht, da es spannender klingt als es ist und mich nicht so wirklich begeistern konnte. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass die männlichen Leser durchaus mehr gefallen daran finden werden, da hier absolut keine Dramen und Liebesbeziehungen vorhanden sind und das kämpfen bzw. töten im Vordergrund steht.

    Mehr
  • Trotz anfängliche Schwierigkeiten ein tolles Buch

    Der Herr des Feuers
    Zantalia

    Zantalia

    12. September 2016 um 04:24

    Meine Meinung: Die Geschichte: Die Story spielt in einer Welt, die sehr eigen ist. Sei es wegen den zwei Sonnen, die die Welt bescheinen oder aufgrund der strengen Gläubigkeit der Menschen, die in dieser Welt leben. Nichts desto trotz ist die Idee der Geschichte sehr interessant. Sehr streng gläubige Menschen gibt es auch in unserer Welt und auch die Leben nach ihren eigenen Regeln. In diesem Buch wird hierzu ein ganz besonderer Faden gezogen. Der Glaube oder Nichtglaube an den namenlosen Gott steht auf jeder Seite an erster Stelle. Spannend wird dieses Werk jedoch erst nach ungefähr den ersten hundert Seiten. Der Schreibstil: Adrian Leschek hat sich für sein Buch entschieden die Erzählung aus der dritten Person zu verwenden. Anfänglich ist dies für mich persönlich ungewohnt gewesen, da ich in letzter Zeit viele Bücher aus der Ich-Perspektive gelesen habe. Dennoch finde ich diese Wahl gut getroffen. Zudem wechselt der Autor zwischen den einzelnen Protagonisten in der Erzählung. In diesem Buch beinahe unverzichtbar notwendig, um von allen Seiten des Geschehens einen guten Einblick zu bekommen. In die Geschichte bin ich jedoch nur schwer hinein gekommen, da die ersten Seiten meiner Meinung nach voller komplizierten Erklärungen waren. Meine Vorstellungskraft wurde schwer auf die Probe gestellt. Nachdem ich jedoch die Grundsätze dieser Welt verstanden hatte fesselte mich dieses Werk mit jeder Seite umso mehr. Spannung kann Adrian Leschek sehr gut aufbauen und vor allem auch halten. Die Protagonisten: Dolch: Ein Assassine, der im Namen des namenlosen Gottkaisers tötet. Dieser Charakter ist mir zumeist sympathisch gewesen. Ein sehr loyaler Kämpfer, der seine Aufträge mit Bravour erfüllt. Aber Dolch ist auch ein sehr gläubiger Mensch, der ohne sich selbst ein Bild zu machen stur einem Pfad folgt. Baladur: Ein Krüppel, der von einer Mönchsgemeinschaft aufgezogen und gepflegt wird. Mir persönlich nicht sympathisch. Sehr von sich selbst überzeugt, überheblich und sieht vieles als Selbstverständlichkeit an. Diese beiden Charaktere sind die Hauptpersonen in diesem Roman, aus derer Sicht das Meiste der Geschichte erzählt wird. Das Cover: Mit diesem tollen Cover hat die Gestalterin Isabelle Hirtz einen klaren Bezug zu der Geschichte hergestellt. Dies ist meiner Meinung nach sehr wichtig bei der Covergestaltung. Der Dolch steht natürlich für den Assassine Dolch und die Feder für die Gegenspieler der Wissenschaft. Das Feuer steht im Bezug zu den beiden Sonnen und natürlich auch zum Titel selbst. Alles weitere wurde schlicht gehalten, was mir sehr gefällt. Fazit: Adrian Leschek entführt den Leser in eine neue Welt, die es so noch nicht gegeben hat. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten in die Story hineinzukommen entwickelte sich dieses Buch sehr gut. Die Spannung war zum greifen nahe und es fiel mir persönlich schwer es aus der Hand zu legen. Ich kann dieses Buch an Liebhaber von Fantasy weiter empfehlen und lasst euch nicht durch die ersten Seiten beeinflussen.

    Mehr
  • Ein Männer-Fantasyroman

    Der Herr des Feuers
    Sandra1978

    Sandra1978

    12. August 2016 um 15:52


  • Spannend, aber irgendwie kalt

    Der Herr des Feuers
    Sandra1978

    Sandra1978

    10. August 2016 um 15:18

    Ihr seid auf der Suche nach einem Fantasyroman ohne schnulzige Romanze? Bitte schön!   Inhalt:   Das ehemalige Imperium Arkarand ist zusammengeschrumpft und besteht nur noch aus seiner Hauptstadt. Hier regiert der Gottkaiser, unterstützt von seinen Priestern und einer professionellen Assassinengruppe.   Große Intrigen hat er nicht zu befürchten, denn er ist der einzige, der die alle paar Jahre drohende Katastrophe verhindern kann, die gerade wieder aktuell wird: Das zweite Licht kommt immer näher und wird immer heißer. Die Welt droht buchstäblich in Flammen aufzugehen.   Doch der Gottkaiser wird das zweite Licht bändigen und wieder in erträgliche Ferne zurückschicken.   Doch eine Glaubensgemeinschaft, die wissenden Brüder, denkt anders und verbreitet dieses Gedankengut in der ganzen Welt, und ist somit eine elementare Gefahr für die Allmacht des Gottkaisers.   Durch einen Zufall wird es Dolchs Aufgabe, der drohenden Schlange den Kopf abzuschlagen, doch dies gestaltet sich schnell komplizierter als gedacht.       Beurteilung:   Ich liebe die Cover von Fantasyromanen. Sie sehen immer so hübsch aus - wie auch bei diesem Buch :-)   Mein Foto ist Programm - der Hauptprotagonist ist wie oben beschrieben Dolch, der Assassine des Gottkönigs.   Sympathisch ist nicht die richtige Beschreibung für mein Gefühl zu diesem Protagonisten. Dolch ist, finde ich, sehr gut beschrieben, er ist intelligent und in der Lage, sein Denken und Handeln zu reflektieren, allerdings in seinem Glauben auch extrem naiv.   Insgesamt ist die Story auch für den Fantasyfan gewöhnungsbedürftig, weil: 1. bis auf eine sehr kleine Nebenrolle überhaupt keine Frauen vorkommen. Sämtliche Protagonisten, Antagonisten und Nebendarsteller sind männlich und 2. tatsächlich auch nicht die zarteste oder kleinste Romanze, geschweige denn Liebesgeschichte vorkommt.   Das ist eigentlich genau das Gegenteil von den mir bekannten üblichen Fantasygeschichten, in denen es sehr oft auch starke Frauen und eigentlich immer eine Liebesgeschichte gibt.   Eigentlich finde ich das nicht schlecht, gleichzeitig ist das aber auch der Grund, warum ich dem Buch nur 4 Sterne geben kann - es ist zwar wirklich gut und spannend geschrieben, es entstehen keine langatmigen Phasen, obwohl sich vor allem die Gedankengänge der Figuren öfter mal wiederholen.   Ein angenehmer Schreibstil und eine nicht zu komplexe Wortwahl lassen einen guten Lesefluss entstehen, selbst wenn einen der Inhalt der Geschichte nicht ganz so fesseln kann.   Aber es fehlt halt so ganz ohne Frau und Liebe doch irgendwie was. Vielleicht wäre das leichter zu verschmerzen gewesen, wenn es wenigstens eine verbundene Freundestruppe gegeben hätte, aber auch das ist nicht der Fall, es gibt zwar hier und da Gleichgesinnte, aber irgendwie endet doch immer wieder alles in Hauen und Stechen.   Vielleicht muss man ein männlicher Leser sein, damit einem das gefällt :-)   Also Fazit: Objektiv gesehen sehr gutes Buch, angenehmer Schreibstil, nicht zu einfach und nicht zu schwierig, guter Lesefluss, spannende Story, aber mich stört die vollständige Abwesenheit von positiven Menschen und Gefühlen, so dass mir persönlich das ganze einen zu kalten Touch hat.

    Mehr
  • Interessantes Buch mit tieferem Hintergrund

    Der Herr des Feuers
    hiddenbookparadise

    hiddenbookparadise

    29. July 2016 um 12:24

    In dem Buch "Der Herr des Feuers" geht es, wie passend in der Kurzbeschreibung dargelegt, um einen Assassinen Dolch, welcher den Mord an einem physisch behinderten Mönch ausüben soll, denn dieser verbreitet unter anderem die Gedanken der logischen Mathematik und somit die Wahrheit über das Zweite Licht, doch durch die Regel "Töte nichts, das von selbst stirbt", begeht Dolch einen großen Fehler. Niemals dürfen die Gedanken des Mönches an das gläubige Volk geraten. Ich bin an dieses Buch neutral herangegangen. Vor allem der Anfang, doch auch der Rest des Buches war solide interessant, in einem angenehmen und sehr guten Schreibstil, aber mit nachlassender Unvorhersehbarkeit und Tiefe der Zeichnung der Geschehnisse. Mir gefiel die Welt unglaublich gut, denn sie war einmal anders und keineswegs unlogisch, obwohl ich sie mir ein bisschen mehr umrandet und erklärt gewünscht hätte. In einer Art wie dieser, habe ich noch keine Welt kennengelernt, die dazu auch noch den uns bekannten Gesetzen der Natur entsprach. Nur gab es Stellen, die näherer Erklärung bedurft hätten, und gleichzeitig gebetsartige Wiederholungen einer sehr einfachen Tatsache vorkamen. Es erschien mir wie eine erneute Verwendung einer einzelnen Phrase, immer und immer wieder. Zudem empfand ich einzelne Kampfszenen übertrieben, teils unlogisch. Dennoch war es ein schnelles Lesen, sah man von gewissen Charakteren ab. Denn bei diesen konnte ich mich mit keinem identifizieren und bekam ein zunehmendes Unwohlsein, was überwiegend an den unangenehmen Charakter Baladus lag. Dies ist der erwähnte Krüppel, welcher jedoch einen starken Willen, der bei vielen als Hexerei bezeichnet wird, besitzt. An sich ist es ein guter Ausgang, doch wird er schnell anwidernd. Denn Baladus ist absolut arrogant, nur auf sich selbst bezogen, er glaubt das größte Wissen zu besitzen (aber sind die Schlussfolgerungen in einem normal logischen und nicht sonderlich überragenden Bereich) und jeden eingenommen zu haben. Es ist ekelerregend und stellt Menschen mit Behinderungen in ein falsches Licht. Aufgrund seiner Eigenschaften (es ist wohl nötig selbst diese Person beim Lesen kennenzulernen) ergibt er hingegen einen interessanten Gegenspieler, der das Buch weiterlesen lässt. Ich habe nur seinen Tod ersehnt, wegen seiner für mich unerträglichen Art, der Worte, die man selbst entwaffnen könnte, seiner Selbstgefälligkeit.Ihm gegenüber stehen die anderen Charaktere, die zunehmend naiv und dümmlich erscheinen, als würde der Glaube blind machen und nur er ist in der Lage teils richtig zu denken. Wie sie sich zum Schluss hin entwickeln, was eigentlich nur der Epilog zeigt und nicht sonderlich der Verlauf der Geschichte, unterstreicht die eigentliche Aussage des Buches, bringt aber keine Tiefe und Verbindung zu ihnen dar. An sich war es kein Buch, das ich genossen habe, denn ich konnte Baladus und die Blindheit anderer nicht aushalten. Um die Aussage zu verinnerlichen, bräuchte ich kein solches Buch lesen. Auch nicht mit einem eher enttäuschenden Ende. Es war weder gut noch schlecht, zu schnell.Wahrscheinlich wollte der Autor mit diesem Buch einen Teil der Menschheit, die Wahrheit darstellen. Es kommt nicht auf das Äußerliche an, ob der Mensch im Geiste fähig ist und große, verändernde Gedanken haben kann, ob er Stärke besitzt, denn diese zeichnet sich nicht nur durch Muskeln aus. Hingegen wiederspricht es sich selbst durch die Worte Baladus, denn er scheint nicht andere Lebensweisen verstehen zu können, bei denen andere Werte wichtig sind, denn nicht jeder Mensch ist gleich. Wir Menschen werden es nie sein und so kann es in manchen Gesellschaften, Dinge, die für andere natürlich sind, auch nicht geben.Des Weiteren wird die Auswirkung des Glaubens - ein sehr oft besprochenes Thema in unserer Welt - beschrieben, welche entweder zusammenschweißen, aber auch, wie schon in unserer Vergangenheit auffindbar, zu Verleugnungen des Neuen und Logischen führen können, zu dem einfacheren Leben. Man kann Menschen mittels ihres Glaubens lenken, hingegen auch brechen. Es werden noch andere gesellschaftliche Probleme, wie der Wert des Geldes und der Verrat durch eben diesen oder auch die Ironie in den Handlungen bezüglich der dortigen "Magie", angesprochen, die heutzutage immer noch herrschend sind. Nur müssen mir nicht mehr in diesen Gebieten die Augen geöffnet werden. Dennoch ist die tiefere Bedeutung für das Buch ein ansprechender Aspekt, sieht man diese nur.Man sollte dieses Buch wirklich in seiner Tiefe sehen und nicht die Augen verschließen, so nervenaufreibend es auch sein kann.

    Mehr
  • Ein gelungener Fantasy-Roman mit interessantem Weltenentwurf, Verschwörungen und gutem Schreibstil

    Der Herr des Feuers
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    19. June 2016 um 10:33

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2016/06/der-gottkaiser-alias-der-herr-des.htmlMEINUNGWas war ich doch gespannt auf den Roman. Die Inhaltsangabe fand ich eher langweilig, doch die Leseprobe hat mich dann doch überzeugt.Zu Anfang war es wirklich spannend. Die Welt an sich und Dolchs Assassinenleben kennen zu lernen hat mir wirklich gut gefallen, doch mit der recht frühen Begegnung von dem verschonten Mönch Baladus wurde meine Begeisterung gedämmt.Ich habe selten solch einen unausstehlichen Charakter kennen gelernt. Mir ist schon klar, dass er kein Sympathieträger sein soll, doch für mein Gefühl hatte dieser 'Krüppel' viel zu viel Raum in der Geschichte.Die anderen beiden Protagonisten Dolch und Kellon fand ich schon wesentlich besser. Kellon, ein Barbar, der nur ein glückliches Leben haben möchte, ist mein absoluter Liebling. Natürlich hatte er am wenigsten Erzählzeit^^Dolch ist ein sehr gläubiger Assassine, manchmal schon fast zu fanatisch, dennoch mochte ich seine Sichtweise gern. Auch seine Charakterentwicklung gefiel mir sehr.Der Schreibstil ist an sich ziemlich flüssig zu lesen für einen solchen etwas mittelalterlichen Fantasy Roman. Aber manchmal waren mir die Wetterbeschreibungen, obwohl sie für die Geschichte wichtig sind, einfach zu detailliert. Ab und an bin ich bei allgemeinen Beschreibungen sogar ein wenig abgedriftet, weil es manchmal einfach nicht packend genug war, vor allem im Mittelteil :/Die Welt und diese Gottkaiser Religion mit dem Namenlosen Gott sind hingegen schon besser bei mir angekommen. Auch ohne Karte hatte ich ein genaues Bild dieser Welt vor Augen. Die Verschwörungen, der Gottkaiser, die gesellschaftlichen Entwicklungen haben eine tolle Grundlage für die Thematik gegeben, welche auch genutzt wurde.Zum Ende hin wurde es hingegen zum Mittelteil nochmal sehr spannend, das Ende ist sehr gut gemacht und abgeschlossen.FAZITAlles in allem ist 'Der Herr des Feuers' ein gelungener Fantasy-Roman mit interessantem Weltenentwurf, Verschwörungen und gutem Schreibstil. Leider sagte mir ein Hauptcharakter nicht so zu, der Mittelteil zog sich etwas. Dennoch eine Empfehlung für Fans des Genres!- 3,5 von 5 Feenfaltern -©Anna Salvatore's Bücherreich

    Mehr
  • Solider Fantasyroman mit Luft nach oben

    Der Herr des Feuers
    Christian_Muenzinger

    Christian_Muenzinger

    23. May 2016 um 20:36

    Der Herr des Feuers ist ein Roman von Adrian Leschek. Dieser ist im blanvalet-Verlag am 15.02.2016 erschienen. Es handelt sich um das erste Buch von Adrian Leschek für Erwachsene. Unter anderem Pseudonymen hat er schon erfolgreich eine jüngere Leserschaft begeistert. Erster Eindruck Das Buch gibt es sowohl als Taschenbuch, als auch als E-Book. Die Printausgabe umfasst 448 Seiten. Das Cover ziert mittig ein Dolch gekreuzt mit einer Feder in weiß. Diese Anordnung ist sogar geprägt und erhebt sich leicht aus dem Cover. Das restliche Cover ist in dunklem Blau gehalten, an den Rändern links und rechts eine Feuerschale mit Feuer. Mich spricht das Cover definitiv an und es nimmt wichtige Bestandteile des Buches auf. Eine gute Wahl. Inhalt Dolch ist ein Assasine Arakands. Er mordet im Auftrag des Glaubens für den Gottkaiser, der alleine im Stande ist, die gesamte Welt vor der zerstörerischen Kraft der Sonne zu retten. Sein Auftrag ist klar. Er soll Ketzer töten, die mit Hilfe der Mathematik die göttliche Ordnung in Frage zu stellen, gerade jetzt, da der Gottkaiser bald wieder zur Tat schreiten muss. Beim ersten Versuch scheitert Dolch an dieser Aufgabe und muss nun beenden, was er begonnen hat. Doch auf seiner Jagd werden seine Fähigkeiten und sein Glauben auf eine harte Probe gestellt. Ohne fremde Hilfe ist selbst er machtlos. Zitat des Buches „Du musst wirklich vollkommend verrückt sein, Krüppel. Vollkommen wahnsinnig!“„Dieser Wahn hat mich am Leben gehalten, Dolch. Ein gutes Argument dafür, ihn möglichst nicht aufzugeben, auch wenn ich inzwischen ja in einigen Punkten durchaus kompromissfähig geworden bin. […]“ Kritik Der Protagonist ist der Assasine Dolch. Um ihn dreht sich auch die gesamte Geschichte. Von Zeiten wechselt der Autor die Erzählperspektive, vor allem um Dolchs „Ziel“ und dessen Absichten und Schritte, mit denen er seine Flucht vorantreibt, dem Leser näherzubringen. Während die Handlungen von Dolch oft vorhersehbar sind, gestaltet sich das bei seinem Widersacher deutlich schwieriger und er kann für den ein oder anderen überraschenden Moment sorgen. Ich konnte mich auch deutlich mehr mit dem Widersacher, als dem Protagonisten anfreunden und wünschte mir gar, der Protagonist würde scheitern. Das Thema des Romans ist klar der Kampf des Glaubens gegen die Wissenschaft. Die Wissenschaft ist in der Lage die gesamte Weltordnung des Glaubens in Frage zu stellen, während der Herrscher alles daran setzt diese Ordnung zu bewahren. Die Umsetzung ist dabei sehr gut gelungen und hat bei mir das Interesse geweckt, das Buch mit unserer eigenen Geschichte zu vergleichen. Aufgrund dieser parallelen ist der Plot und der Konflikt sehr gut nachzuvollziehen und ich habe mich dadurch sowohl unterhalten, als auch informiert gefühlt. Dennoch dauerte es eine Zeit lang, bis ich im Buch angekommen bin und der Plot klar erkennbar war. Hier wären gerade am Anfang weniger Perspektivwechsel sinnvoll gewesen. Der Schreibstil Lescheks ist flüssig und lebendig. Gerade die Gefühle und Gedanken des Protagonisten stellt er sehr gut dar. Die Welt dagegen kommt mir etwas zu kurz und hinterließ ein paar offene und nicht harmonierende Punkte. Es wäre schön gewesen, wenn ich noch mehr über die Welt und die Stadt erfahren hätte. So bleibt vieles im Dunkeln. Dennoch sind hier einige tolle Ideen und Ansätze dabei, die es in dieser Form noch nicht gab. Es ist schön, dass der Autor hier sehr kreativ war. Gerade deswegen wären etwas ausführlichere Erklärungen sinnvoll gewesen. Der Erzählstil vermittelt einen sehr rationalen Eindruck, was mir persönlich gut gefällt. Auch die Welt scheint weitestgehend rational zu sein, soweit der Glaube sich nicht davor schiebt. Leider wiederholt der Autor einige Fakten fast gebetsmühlenartig bei jeder Entscheidung oder jedem Gefühl des Protagonisten. Dies hat mit der Zeit zu einer kleinen Ermüdung beim lesen bei mir geführt. Enttäuscht war ich vom Ende. Es hat zwar durchaus noch einmal eine unerwartet Wendung genommen, allerdings war es für meinen Geschmack sehr plötzlich. Anfangs zieht sich alles recht lang und viele Wege werden ausführlich beschrieben. Dies wird am Ende total aufgegeben und es scheint fast so, als ob der Autor schnellst möglich das Buch zu Ende bringen möchte. Hier hätte ich mir gerne die gleiche Liebe und Sorgfalt, wie im restlichen Buch gewünscht. Fazit Trotz einiger für mich negativen Punkte, überwiegt die Qualität des Buches. Es lässt sich flüssig lesen und bietet einen tollen Einblick in unsere eigene Geschichte. Gerade für geschichtsbegeisterte Fantasyleser, kann das Buch eine Freude sein. Alles in allem gebe ich dem Buch 3 von 5 Punkten.

    Mehr
  • Woran Glaubst du?

    Der Herr des Feuers
    chellytheglubsch

    chellytheglubsch

    29. April 2016 um 22:46

    Inhalt: Sein Gott hat ihm den Mord an einem verkrüppelten Mönch befohlen, und Dolch gehorcht. Als gläubiger Mensch zweifelt er nicht an der Rechtmäßigkeit seines Tuns. Aber ausgerechnet die Gebote seines Glaubens führen zu seinem Versagen, und sein Opfer entkommt. Nutzte der flüchtige Mönch dunkle Magie, um Dolch zu manipulieren? Doch nicht der verkrüppelte Mönch selbst ist das Problem, sondern sein Wissen über die Ankunft des Feuers. Dieses wird nicht nur Dolchs Glauben erschüttern, sondern das Gefüge der Welt zerschmettern – sollte Dolch seine Verbreitung nicht verhindern können. Am Cover gefällt mir besonders, dass dunkle blau auf dem das rot des Feuers super zur Geltung kommt. Ich finde es wirkt sehr harmonisch. Die Symbole Feder und Dolch gefallen mir auch super. Eins der wenigen Cover in die man etwas hineininterpretieren kann, was in der Geschichte passiert. Im Grunde geht es in der Geschichte um den Assasinen Dolch, der für den in Arakand herschenden Gottkaiser die Feinde diskret aus dem Weg schafft. Bei seinem wichtigstens Auftrag jedoch lässt Dolch einen Überlebenden zurück, streng dem Kodex 'Töte nichts was von alleine stirbt'. Der zurückgelassene 'Krüppel' entpuppt sich jedoch als das gefährlichste Mitglied des Ordens. Als der Assasine jedoch zurückkehrt um seinen Fehler zu beheben ist der Ketzer bereits verschwunden und schon beginnt die Verfolgungsjagt auf den Gelähmten, während das zweite Sonnenlicht unaufhaltsamen immer näherrückt. Somit zeigt das Cover für mich schon den Kampf zwischen Balladus (Schreibfeder) und dem Assasinen (Dolch), in dem der Gottkaiser und die Annäherung des zweite Sonnenlichts zwar eine Rolle spielen und die Ereignisse davon angetrieben werden, der Hauptkampf aber zwischen den ersten beiden Charakteren stattfindet. Ich hatte beim lesen öfter das Gefühl, dass sich die Geschichte an die Zeit orientiert in der die Kirche die Leute verfolgt hat, die behaupteten die Erde drehe sich um die Sonne, was ich persönlich ein ganz interessantes Thema finde. Auch ganz interessant finde ich die verschiedenen Bezüge zum glauben in dem Buch. Ich persönlich bezeichne mich nicht gerade als gläubigen Menschen, finde aber, dass das Buch einen zum nachdenken anregt, da sich am Ende für Dolch herrausstellt, dass nicht der glaube um Gotteswillen das wichtigste ist, sondern die Ordnung die daraus entsteht der eigentliche Sinn und die Besonderheit darstellt.(also ich weiß jetzt nicht ob das so rüberkommt wie ich das ausdrücken will, ich glaub am besten versteht man das wenn man das Buch selber liest ;D ) Für mich ist das Buch eine Mischung daraus mit einem Hauch von Game of Thrones. Ich fand das Buch super, ich würds auf jeden Fall nochmal lesen und auf jeden Fall weiterempfehlen :D

    Mehr
  • ‚Der Herr des Feuers‘ ist bisher mit Abstand das beste Fantasybuch, das ich dieses Jahr gelesen habe

    Der Herr des Feuers
    Kat_liest

    Kat_liest

    19. April 2016 um 16:11

    Die Handlung & die Idee: Ganz zu Anfang, als ich gerade angefangen hatte das Buch zu lesen (da war ich so bei Seite 20 oder 30), da dachte ich für eine kurze Zeit lang, ich hätte mich vertan und das Buch würde absolut nicht meinem Geschmack gerecht werden. Aber so, wie ich nun mal bin, habe ich dann natürlich weitergelesen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Schon nach zwanzig weiteren Seiten habe ich das Buch geliebt und wollte es selbst in der Schule kaum mehr loslassen (Aber da Lehrer ja immer irgendwie eigenartig sind, musste ich das Buch natürlich weglegen und direkt von meinem Tisch verbannen). Letzteren Punkt fand ich übrigens echt übertrieben. Naja, jedenfalls hat das Buch zwar einen Anlauf mehr gebraucht, um mich in seinen Bann zu ziehen, aber danach hatte es mich fest in seinem Griff. Mit seiner eher altertümlichen und außergewöhnlichen Wortwahl hat er bei mir genau  ins Herz getroffen, denn das liebe ich einfach. Bücher, die so geschrieben sind, bekommen immer einen klaren Pluspunkt von mir. Und ohne viel über das Ende zu reden, damit ich auch ja niemandem etwas verrate, sage ich an dieser Stelle schlicht und einfach, dass ich nicht von dem Autor enttäuscht worden bin und ich das Ende mehr als zufrieden stellend fand. Die wirklich spannende Handlung trägt sich zwar etwas schleppend zum Anfang des Buches, aber das wird alles wieder ausgeglichen von den anderen tollen Teilen des Romans.  Die Charaktere: Jaja, die Charaktere. Manchmal weiß ich echt nicht so recht, wie ich die bewerten soll. Dolch fand ich richtig klasse, obwohl ich seine Art zu denken manchmal nicht ganz nachvollziehen konnte, also hat entweder er zu kompliziert gedacht oder ich war das, aber wer weiß das schon. Jedenfalls konnte ich mich trotz der er/sie/es-Erzählperspektive erstaunlich gut in Dolch hineinversetzen. Und auch die anderen Charaktere fand ich super, obwohl manche ja als „böse“ dargestellt werden im Buch. Alles in allem kann ich dieses Buch jedem Fantasy-Fan ans Herz legen und auch den Leuten, die normalerweise nicht so gerne Fantasy lesen, empfehle ich dieses Buch, denn es ist wirklich klasse und wenn man ihm eine Chance gibt, kann man es nur noch toll finden.

    Mehr