Adrian McKinty Der sichere Tod

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Inhaltsangabe zu „Der sichere Tod“ von Adrian McKinty

Die Bronx. Harlem. Mehr als 2000 Morde pro Jahr. Nicht gerade das, was Michael Forsythe, illegal aus Belfast eingereist, sich von New York erhofft hat. Aber als Neuling in der street gang des mächtigen Darkey White macht Michael sich gut. Jung, clever, mit wenig Skrupeln, erwirbt er sich schnell Darkeys Vertrauen. Bis er sich mit dessen Freundin einläßt. Was jetzt gegen Michael in Gang gesetzt wird, ist teuflisch – und bedeutet seinen sicheren Tod. Doch Darkey hat Michael unterschätzt: seine Zähigkeit und seinen eisernen Willen, sich an allen zu rächen, die ihn verraten haben. Der Auftakt zur preisgekrönten Dead-Trilogie: ein irischer Bad Boy auf Rachefeldzug in den härtesten Vierteln New Yorks

Brutal und mörderisch. Freue mich auf Teil 2 und 3.

— Eglfinger
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  • Rezension zu "Der sichere Tod" von Adrian McKinty

    Der sichere Tod
    Eglfinger

    Eglfinger

    22. February 2013 um 21:40

    Die Bronx. Harlem. 2000 Morde pro Jahr. Und nicht gerade das, was der Ire Michael Forsythe sich von New York erhofft hat. Aber als Neuling in Darkey Whites Street Gang macht Michael sich gut. Bis er sich mit dessen Freundin einlässt – eigentlich sein Todesurteil. Doch Darkey hat Michael unterschätzt. Der Ire Michael Forsythe reist 19-jährig als Illegaler in die USA ein um als Handlanger in Darkey Whites mafiöser Organisation zu arbeiten. Er wird in Harlem in einem ungezieferverseuchtem Drecksloch einquartiert und wartet auf seine Chance. Als er endlich zur Tat schreiten kann, erweist er sich als skrupelloser Gewalttäter und es eröffnen sich große Chancen in Whites Mafia. Doch als er sich in die Geliebte seines Chefs, Bridget, verliebt, begeht er einen Riesenfehler. Auf einer Mexikoreise geht bei einem Drogendeal etwas schief und er landet in einem mexikanischen Gefängnis. Schnell stellt sich heraus, dass die Mexikoreise eine Falle war, von der Michael nicht lebendig zurückkommen soll. Doch Michael ist zäher als gedacht und die Rache, die er geschworen hat, sollen Michaels Gegner schon bald am eigenen Leib spüren. Michael wird vom Autor aber nicht nur als skrupelloser Gewalttäter oder gnadenloser Rächer dargestellt, sondern auch als literarisch kultiviert. Mit seinem literarischen Intellekt, gepaart mit Straßenweißheiten, treibt er seine Gangmitglieder immer wieder zur Weißglut, weil er sie spüren lässt, dass sie ihm intellektuell unterlegen sind. Und oft begibt er sich in Tagträume, die einem als Leser halluzinierend vorkommen, die ihm aber auf seiner Flucht von Mexiko vermutlich das Leben retten. Die Geschichte spielt im Jahr 1992, als in Irland noch der Bürgerkrieg vorhanden war, und bevor in New York der spätere Bürgermeister Giuliani mit seiner Nulltoleranzstrategie die Straßen von NY wieder sicherer machte. Es wird nicht auf damalige politische Ereignisse oder heute historisch wichtige Personen eingegangen, sondern sie handelt einfach nur von einem jungen Mann, der sich den Umständen seines Lebens anpasst und daraus versucht das Beste zu machen. Der Schreibstil des Autors ist ein wenig ungewöhnlich, weil die wörtliche Rede nicht hervorgehoben ist, aber das lässt die Geschichte noch intensiver wirken und man gewöhnt sich schnell daran. Woran man sich nicht so schnell gewöhnt, ist die detailbeschriebene Brutalität, aber auch die ist nötig, damit man als Leser ein authentisch Gefühl für das Milieu bekommt, in dem die Geschichte spielt. Ich gebe nur 4 von 5 Sternen, weil mir manchmal der Fortgang der Handlung ein wenig durchhängt.

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  • Rezension zu "Der sichere Tod" von Adrian McKinty

    Der sichere Tod
    Penelope1

    Penelope1

    10. July 2012 um 10:15

    Der irische Auswander Michael Forsythe versucht sein Glück in Amerika und landet ausgerechnet in einer New Yorker Gang. Deren Boss Darkey White ist dem Neuling gegenüber misstrauisch, doch Michael gelingt es, durch sein mutiges und skrupelloses Auftreten sein Vertrauen zu gewinnen. Doch Michael begeht einen Riesenfehler: er verliebt sich in die Freundin von Darkey und lässt sich auf ein Verhältnis mit ihr ein. Doch Darkey entgeht nichts, und so sinnt er nach einem Mittel, um Michael loszuwerden. Michael hat ein Problem…! ** Dieser Krimi ist der Auftakt der „Dead-Trilogie“ um den Iren Michael Forsythe und führt den Leser in die Gangsterwelt von New York – Die Bronx – Harlem. In eine Gegend, in die sich niemand freiwillig begibt. Das Leben dort ist hart, skrupellos, kennt kein Pardon. Genau wie die Menschen, die dort leben. Michael Forsythe ist einer davon und erzählt aus seiner Perspektive, wie es ihm dort ergangen ist. Anhand des rüden Umgangs-Tons und der saloppen Sprache bleibt kaum lange Zweifel, in welchem Milieu Michael sich befindet. Doch Michael scheint anders zu sein, er gehört eher zu den „Guten“, auch wenn seine Handlungen dies nicht immer vermuten lassen. Rückblicke in die Vergangenheit und in seine im tiefsten Innern verstecken Gedanken zeigen einen durchaus gefühlvollen Menschen, den jedoch Umgebung und die Menschen geprägt haben. Ob dies jedoch eine Entschuldigung für seine brutale Handlungen sein kann? Immerhin überrascht Michael immer wieder mit fast schon sensiblen Handlungen und Gedanken und wenn er dann noch anfängt, „seiner“ Bridget ein Lied anzustimmen, kommt der Leser kaum umhin, ihm Sympathie entgegenzubringen und ihn ob seines unglückselig verlaufenen Lebenslaufes zu bedauern. „Der sichere Tod“ ist gewaltvoll, nimmt kein Blatt vor den Mund, die Sprache ist rüde – aber genau dadurch erhält der Leser eine authentische Vorstellung darüber, wie in diesem Milieu miteinander umgegangen wird und das es alles andere als ein Vergnügen ist. Fehler werden nicht verziehen, Rache bestimmt das Bild. Andererseits überrascht der Autor den Leser immer wieder mit erzählerischen Finessen, wenn er z.B. den Leser direkt anspricht, Bibelsprichworte zitiert oder geschichtliche Hintergründe bietet. Zunächst irritierte mich sehr, dass die wörtliche Rede nicht wie gewohnt hervorgehoben ist, aber man gewöhnt sich recht schnell daran und merkt bald, dass genau dadurch die Handlung und das Lesen noch intensiver werden. Gefesselt folgt man dem Geschehen, ist vielleicht anfangs noch erschüttert über soviel Grausamkeit, wenn z.B. das „Belfast Six-Pack“ in aller Detailgenauigkeit beschrieben wird, doch man gewöhnt sich auch daran – die Arbeit eines Schlägers ist eben alles andere als harmlos und feinfühlig. Fazit: Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen „Der schnelle Tod“ und „Todestag“ , die ich bereits auf meine Wunschliste gesetzt habe. Empfehlenswert für alle Krimi-Liebhaber, aber aufgepasst: für Sensibelchen ist er sicherlich nicht geeignet ;-) !

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  • Rezension zu "Der sichere Tod" von Adrian McKinty

    Der sichere Tod
    alasca

    alasca

    29. May 2012 um 15:15

    Originell unmoralisch, mit überzeugendem Antihelden.

  • Rezension zu "Der sichere Tod" von Adrian McKinty

    Der sichere Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. May 2010 um 22:24

    Trotz des ansprechenden Klappentextes dieses Romans, war ich erst skeptisch. Es klang doch irgendwie etwas flach: Ein Kleinkrimineller legt sich mit den Großen an, die ihn natürlich unterschätzen und am Ende - wie soll es auch anders sein? - zeigt er es allen. Ich wollte mich trotzdem überraschen lassen und habe selten so ungerechtfertigt an einem Buch gezweifelt. Ich wurde überwältigt. Die Tiefe dieses Buches ist unglaublich, der Humor ist einzigartig, das einzig Flache sind die Anmachsprüche von Scotchy. Mal ist es traurig, mal rührend wie kaum ein anderes Buch dieser Art. Man wird mitgerissen, stimmt sowohl in die Melancholie, als auch in die Euphorie mit ein, die Michael während der Geschichte überkommen. Ich warte bereits gespannt auf die Fortsetzung dieser vielversprechenden Trilogie.

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