Adrian McKinty Ein letzter Job

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Inhaltsangabe zu „Ein letzter Job“ von Adrian McKinty

Ein gnadenloser Killer jagt die Exfrau eines mächtigen Unternehmers und einen wortgewandten Gangster durch Irland. Ein atemloses Katz-und-Maus-Spiel, an dessen Ende alle ihren Frieden finden – und sei es im Tod. Killian ist ein Spezialist darin, Menschen zu finden, die nicht gefunden werden wollen. Richard Coulter, Besitzer einer Fluglinie mit Beziehungen zu den höchsten politischen Kreisen Irlands, bietet ihm eine halbe Million Pfund, wenn er seine Exfrau Rachel und die beiden Töchter zu ihm zurückbringt. Killian wittert den Job seines Lebens, doch er stellt bald fest, daß er nicht der erste ist, der sich an Rachel die Zähne ausbeißt. Als er merkt, daß ein russischer Killer auf ihn angesetzt wurde, und ihm klar wird, daß es um mehr als eine Familienangelegenheit geht, muß Killian sich entscheiden, auf wessen Seite er steht.

Gute Ideen, aber leider kommen die Charaktere über blasse Wachsfiguren nicht hinaus. Schade, hatte mir mehr Nordirlandthematik erhofft.

— ferkel
ferkel

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  • Ein letzter Job

    Ein letzter Job
    KiraMinttu

    KiraMinttu

    07. November 2016 um 10:42

    Rachel ist am Ende. Mit ihren beiden Töchtern Sue und Claire ist sie auf der Flucht vor ihrem Ex-Mann Richard Coulter, einem erfolgreichen Geschäftsmann, dem offenbar nichts so sehr am Herzen zu liegen scheint, wie Sue und Claire wieder in seine Arme schließen zu dürfen. Notfalls auch über Rachels Leiche hinweg.Als der in die Jahre gekommene Killian auf Rachel angesetzt wird, scheint es sich für ihn zunächst nur um einen ausgesprochen lukrativen Job zu handeln. Eine halbe Millionen Pfund winken ihm, wenn es ihm gelingt Rachel aufzuspüren und die Mädchen zu Richard zurück zu bringen. Mit diesem Geld könnte er sich endgültig aus der Szene absetzen, die Tür hinter sich schließen, ein letzter Job... und hey, ist er diesmal nicht sogar auf der richtigen Seite? Wo doch sogar die Sunday Times über die Drogenprobleme von Coulters Ex-Frau berichtet hat?Wie immer ist alles nicht so eindeutig, wie es auf dem ersten Blick scheinen mag, und das stellt Killian spätestens dann fest, als ein russischer Killier auf ihn selbst angesetzt wird. Ein Blick in den Laptop, den Rachel auf der Flucht vor ihrem Ex-Mann mit sich herumschleppt, tut sein übriges, um ihn die Fronten wechseln zu lassen. Doch seine Gegner sind nicht zu unterschätzen, und ihr Einfluss reicht bis in die höchsten Kreise hinein...Die Guten und die Bösen kristallisieren sich im Laufe der ersten Seiten recht schnell heraus, die Story selbst ist nicht weiter außergewöhnlich. Einige Charaktere agieren bisweilen arg stereotyp, auch wenn McKinty versucht, seinen Figuren durch einen Einblick in ihre Vergangenheit, in ihre Träume und Ängste, Tiefgang zu verleihen. Wenn ich aber auf einer Seite oben angekommen schnell einen Blick auf die letzte Zeile ganz unten werfen muss, dann deshalb, weil Adrian McKinty spannend, temporeich und mitreissend schreibt und insgesamt eine kurzweilige und actionreiche Story präsentiert.

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  • kühler Thriller

    Ein letzter Job
    gagamaus

    gagamaus

    Eigentlich sollte es ein letzter Job werden. Obwohl eigentlich erst kanpp 40 ist er doch schon einer vom alten Eisen und mit diesem Job könnte er sich gesundstoßen und hätte fürs erste ausgesorgt. Eine halbe Million für den Auftrag, zwei kleine Kinder dem Vater zurückzubringen, der sie nicht in den Händen seiner drogensüchtigen Ex-Frau wissen möchte. Klingt relativ einfach und kann doch eigentlich nicht so schwierig sein. Aber schnell stellt er fest, dass die Flüchtige schlauer ist als gedacht. Und während er ihrer Spur folgt, trifft er irgendwann auf blutige Spuren eines weiteren Verfolgers, der mehr will, als nur die Kinder der Mutter wegnehmen. Kilian fängt an zu grübeln und nachzuforschen, um was es hier eigentlich wirklich geht. Und langsam und unmerklich wechselt Kilian die Fronten. Als er die Frau dann endlich persönlich findet, stellen beide schnell fest, dass der Ex-Mann wohl einen Killer zusätzlich zu Kilian engagiert hat. Aber warum? McKinty hat einen knappen und schnörkellosen Schreibstil, der mit wenig Adjektiven und noch weniger Beschreibungen auskommt. Dennoch bringt er Tiefgang und Farbe in die Personen. Dies gelingt ihm vor allem durch die ausführlichen Dialoge, eine große Stärke dieses Romans. Sie geben der Handlung Dymamik, erklären Gedankengänge und Gefühle, schaffen Nähe, die sonst wohl fehlen würde. Und es gibt einige sehr gehaltvolle Szenen, die er mit knappen und kargen Worten besser beschreiben kann, als manch anderer mit seitenlangen Tiraden. Der Roman macht ein paar spannende Wendungen, erzählt nebenbei auch Interessantes wie z.B. über die Tinker, die Sinti des Anglikanischen Sprachraums. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es nicht gefällig und einfach ist, sondern offen und zum Nachdenken anregend. Ein durchaus lesenswerter Krimi, auf dessen Schreibstil sich man einlassen sollte um die Tiefen des Thrillers ausloten zu können und der Geschichte mit Interesse zu folgen. Werde mal nach weiteren Romanen dieses Autors Ausschau halten.

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  • Ein letzter Job

    Ein letzter Job
    Themistokeles

    Themistokeles

    19. January 2015 um 13:02

    Von diesem Autor lernte ich mit diesem Buch, nach »Der katholische Bulle« schon das zweite Werk kennen und ich war durchaus sehr überrascht, wie unterschiedlich die beiden Bücher sind. Sehr auffällig an diesem Buch ist unter anderem, dass, obwohl es in Irland spielt und man grundsätzlich auch das Gefühlt hat, dass dies eigentlich schon etwas deutliche hätte werden sollen, kommt das Gefühl, in Irland zu sein, gar nicht richtig auf, denn das Buch könnte irgendwo auf der Welt spielen, es wäre eigentlich egal. Zumindest von der Atmosphäre her, die aufgebaut wird. Trotzdem sind die Orte, welche man so kennenlernt teilweise sehr interessant und auch schön beschrieben. Ebenso fand ich es sehr auffällig, wie unterschiedlich die beiden Bücher des Autors doch auch vom Schreibstil sind, wobei ich in diesem Punkt diesem Buch den Vorzug geben würde, lassen sich die Sätze doch deutlich leichter lesen, scheinen mehr im Fluss zu sein und wirken weniger abgehackt. Wodurch es auf jeden Fall so war, dass man das Buch sehr gut lesen konnte. Zur Geschichte selbst, kann ich nur sagen, dass sie zwar nichts Besonderes war, aber auch ein paar Kleinigkeiten aufweisen konnte, die ich durchaus gelungen fand, wie so manche kleine Spitze an Humor, die aufgeblitzt ist oder auch einen kleinen Funken Tiefgründigkeit, den ich so nicht erwartet hatte. Eigentlich handelt es sich nämlich eher um einen typischen Action-/Agenten-Thriller, die ich eher als sehr oberflächlichen bisher kennengelernt habe. Was die Charaktere anbelangt, muss ich auch gestehen, fand ich diese ein wenig eigenartig. Vor allen Dingen Rachel, als eine der wichtigsten Personen, war sehr seltsam, zum einen ist sie sehr naiv, zum anderen begeht sie mit ihrer Tat aber doch etwas, das zu dieser Naivität einfach nicht passen will, da es eigentlich mehr Realitätssinn erfordert, als man Rachel eigentlich zutrauen will. Ein wenig fehlte mir doch leider die Spannung, denn auch, wenn vor allem das doppelte Spiel des Auftraggebers noch ein bisschen mehr Action in die Geschichte bringt, plätschert es eher etwas vor sich hin, da nichts passiert, was man nicht in gewissem Umfang schon erwartet hätte, es gibt wenig Wendungen, die einen eher unvorbereitet treffen usw. Als Action-Thriller durchaus ganz ordentlich, aber nichts wirklich besonderes, wäre aber, wenn man diesen Autor gern lesen will, das Buch von ihm, welches ich aus meinem Wissen eher empfehlen würde.

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  • Ein letzter Job

    Ein letzter Job
    harakiri

    harakiri

    04. November 2014 um 07:08

    Diese Frage stellt sich beim Lesen des Buches öfters. Rachel ist mit ihren zwei Töchtern Claire und Sue auf der Flucht vor ihrem Ehemann Richard. Zuerst wird einem der Eindruck vermittelt es geht um einen normalen Sorgerechtsstreit. Doch weit gefehlt. Richard versucht mit allen Mitteln, seine Töchter zurück zu bekommen und geht dabei über Leichen. Als alle Stricke reißen heuert er Kilian an, den Besten im Aufspüren von Menschen. Doch dieser findet bald heraus, dass wohl mehr hinter der ganzen Sache steckt. Rasante Verfolgungsjagden halten den Leser in Atem. Dabei muss auch mal der "Gute" was einstecken und kommt auch nicht ohne Kratzer aus der Affäre. Die Idee einen Killer hinter dem Ermittler herzuschicken fand ich neu und originell. Auch wie die beiden sich bekriegt und gegenseitig ausgetrickst haben. Adrian McKintys Schreibweise ist locker und flüssig und mit einem gewissen Quäntchen Humor, was mir sehr gefallen hat. Seine Charaktere beschreibt er lebensecht und anschaulich, so dass zu keiner Zeit der Eindruck von Flachheit entsteht. Eher im Gegenteil, man kann sich die Menschen gut vorstellen und wird schnell warm mit ihnen. Besonders die Pavee - eine Art Zigeuner in Irland. Wortkarg, aber starker Zusammenhalt und sehr gut beschrieben, so dass auch der Laie gleich weiß worum es geht. Was mir nicht gefallen hat war das offene Ende. Hier hätte ich mir einen klaren Abschluss gewünscht. Aber wer weiß? Vielleicht treffen wir ja Kilian bald mal wieder?

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  • Rezension zu "Ein letzter Job" von Adrian McKinty

    Ein letzter Job
    BuecherDanny

    BuecherDanny

    Rachel ist auf der Flucht. Mit ihren zwei kleinen Töchtern ist sie vor ihrem Ex-Mann Richard Coulter, einem reichen Unternehmer, geflohen und untergetaucht. Richard Coulter möchte kein Aufsehen erregen und wendet sich nicht an die Polizei. Er beauftragt Killian mit der Suche nach seiner Frau und seinen Töchtern. Er verspricht ein hohes Honorar. Eigentlich hat Killian ein neues Leben begonnen. Er hat sich an der Uni eingeschrieben und will nichts mehr mit schmutzigen Geschäften zu tun haben. Doch er hat Schulden und übernimmt den Job trotz seines unguten Gefühls. Das Honorar erscheint ihm für eine Familienangelegenheit zu hoch. Killian behält Recht: Es geht Coulter nicht nur um seine Frau und seine Kinder... Der Schreibstil des Buches ist etwas gewöhnungsbedürftig, knapp und kühl. Durch die vielen, ebenso knappen, teilweise etwas derben Dialoge liest sich das Buch recht schnell. Ich finde, der Stil passt gut zur Story und zu den üblen, brutal mordenden Kerlen. Die Beschreibung von Rachels Chrakter bleibt mir persönlich etwas zu oberflächlich. Killian wurde für mich schnell zum Sympathieträger. Seine Gedanken kreisen oft um seine irischen Wurzeln. Er gehört zu den Pavee, einer Gruppe irischer Nomaden. Im Laufe des Buches erfährt man einiges über diese Gruppe, was mir sehr gut gefallen hat. Das Buch war nicht außerordentlich spannend, hat mich aber trotzdem gefesselt. Gut gefallen hat mir auch das offene Ende. War es wirklich "Ein letzter Job"?

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    Arun

    Arun

    04. March 2014 um 14:37
  • Etwas spannungsarm, aber sehr interessant, humorvoll und ein guter Schluss

    Ein letzter Job
    Eglfinger

    Eglfinger

    03. October 2013 um 14:51

    Inhalt: Killian ist ein Spezialist im Aufspüren von Menschen. Eigentlich hatte er sich schon zur Ruhe gesetzt, doch dann erhält er seinen Job des Lebens. Für eine halbe Million Pfund soll Killian die Ex-Frau eines einflussreichen, irischen Unternehmers finden und sie und die beiden Kinder zurückbringen. Eigentlich eine Kleinigkeit. Doch bald stellt sich heraus, dass sein Auftraggeber ein doppeltes Spiel spielt und einen russischen Auftragskiller auf ihn angesetzt hat. Als ihm klar wird, dass es sich nicht um eine reine Familienangelegenheit handelt, muss er sich entscheiden, auf welche Seite er sich stellt. Meine Meinung: Adrian McKinty entführt den Leser in das Nordirland der heutigen Zeit nach Beendigung des Nordirlandkonflikts durch das Karfreitagsabkommen. Dabei scheint es McKinty wichtig zu sein, über Irland, die Iren und deren Traditionen, die immer mehr verblassen, zu schreiben. Geschickt integriert er geschichtliche und informative Inhalte in die Dialoge, ohne dass darunter das Tempo des Romans leiden muss und man lernt eine Menge Dinge über irische Traditionen. Diesen Tiefgang verbindet McKinty auch noch mit einer Prise Humor, als zum Beispiel gleich zu Beginn unser Held in einem New Yorker "Irish Pub" dem Barkeeper versucht klar zu machen, dass ein vierblättriges Shamrock kein Shamrock sein kann. Der Spannungsbogen ist einigermaßen gut gelungen doch es bleibt zu oft vorhersehbar, was als nächstes geschieht und es gibt nur wenige überraschende Wendungen. Auch dass sich zwei Alleinstehende in ihrer größten Not finden und sich lieben und der Held allerlei Gefahren übersteht ist mir zu klischeelastig. Über das Cover schreibe ich selten etwas, da ich es nicht als so wichtig ansehe. Aber hier muss ich den Verlag loben. Ein Keltenkreuz auf einem Grabstein vor einer Küste im düsteren Abendlicht spiegelt genau den Inhalt des Romans wider. Wunderschön. Mein Fazit: Ein etwas leicht spannungsarmer Roman, aber mit viel interessanten irischen Details, gespickt mit schwarzen Humor und einem durchdachten Schluss. Von daher gebe ich ♥♥♥♥♡. Trivia: "Ein letzter Job" ist ein Spin-off, welcher auf der Dead-Trilogie um Michael Forsythe beruht. Man muss die Trilogie nicht gelesen haben um dieses Buch zu lesen, aber ich kann die Dead-Trilogie nur empfehlen. Dead-Trilogie: • Der sichere Tod • Der schnelle Tod • Todestag

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  • Rezension zu "Ein letzter Job" von Adrian McKinty

    Ein letzter Job
    TrollMutti

    TrollMutti

    07. July 2012 um 11:22

    Ein intelligenter Krimineller im Ruhestand möchte noch ein letztes Mal gut Geld verdienen – doch dieser Job wird anders, als die bisherigen. Es bleibt nicht einfach bei dem Job. Diesmal werden Leben für immer verändert und manche verdient beendet. In diesem Buch erfährt der Leser, wie es ist, sich als „alter“ 40-jähriger Ganove zu Ruhe setzten zu wollen. Killian wollte es versuchen und doch wird er von dem neuen Job in eine neue Zukunft geworfen und mit der Vergangenheit konfrontiert. Er ist ein Mann, der lieber mit der Vernunft und Argumentationen arbeitet, statt mit roher Gewalt. Und genau das findet sich wunderbar in dem Schreibstil wieder. Durch verschiedene Erzählperspektiven bekommt man verschiedene Seiten der Geschichte gezeigt und kann sich so sein eigenes Bild machen und Sympathien oder Antipathien für bestimmte Charaktere aufbauen. Die Personen haben nämlich alle gut beschriebene Charaktere, ebenso die Schauplätze. So fühlt sich der Leser von der ersten bis zur letzten Zeile direkt in die Geschichte hineinversetzt. Man sieht die Landschaft Irlands genauso vor sich, wie die Protagonisten. Die düstere Stimmung wird wunderbar vom Autor rübergebracht – alles andere würde die Geschichte kaputt machen. Der Stil passt zum verregneten und grauen Wetter Irlands und auch perfekt zu den Situationen, die bei diesem letzten Job entstehen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass der Autor uns nicht direkt die Guten und die Bösen serviert. Es gibt kein Schwarz und Weiß, sondern viele Schattierungen dazwischen. So haben alle Charaktere ihre guten und schlechten Seiten. Natürlich sind manche schlimmer, als die anderen. Aber der Autor zeigt immer wieder wunderbar, dass hinter einer Fassade eine ganz eigene, manchmal überraschende, Geschichte steckt. Nur vor dem Ende muss ich die Leser warnen – so genial es ist, so gemein ist es uns gegenüber und man ist wahnsinnig enttäuscht, dass das Buch tatsächlich zu Ende ist. Insgesamt absolut empfehlenswert und ich werde auf jeden Fall noch die anderen Bücher des Autors lesen.

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  • Rezension zu "Ein letzter Job" von Adrian McKinty

    Ein letzter Job
    anyways

    anyways

    07. June 2012 um 13:28

    Killian gehört zu den Pavees, dem fahrenden Volk, in der Umgangssprache auch weniger poetisch Tinker genannt. Auch wenn er die Seinen vor langer Zeit verlassen hat, lässt ihn die Vergangenheit nicht los. Das muss er auch feststellen, als ihn sein „Ziehvater“ auf einen neuen Fall ansetzt, obwohl Killian seinen Job als Auftragskiller an den Nagel gehängt hat, um stattdessen Architektur zu studieren. Der Job klingt leicht, eine Mutter mit zwei Kindern ausfindig machen, dafür eine halbe Million kassieren. Brisant wäre höchstens das die Gesuchte die Ex-Frau des Millionärs Coulter ist, und der seine Kinder unbedingt wieder haben möchte und damit das Ganze ja kein öffentliches Interesse weckt, die junge Mutter war schließlich schon in diversen Entziehungsanstalten ,wird der Profi engagiert. Killian schlägt zu, quälen ihn doch seit der Weltwirtschaftskrise finanzielle Probleme. Doch sein Zielobjekt ergibt sich nicht so einfach und Killian scheint nicht der Einzige zu sein der die junge Mutter sucht. Stellt sich die Frage: Wer hier falsch spielt, und warum? Dieser Roman wirkt auf mich von Anfang an überladen. Er hat von allem zu viel, zu viel Wirtschaftskrise und deren Folgen(selbstverständlich die Auslegung des Autors), zu viel Brutalität, zu viel altirischer Mythos und neuirische Lebensweisheiten und zu viele Bösewichter. Über intermittierende Phasen von 10- 12 Seiten schafft es der Autor eine gewisse Spannung aufzubauen, die dann aber sofort wieder abflacht und ins Gegenteil umschlägt. Ich war mir nie sicher was ich eigentlich lese, ein Geschichtsbuch, altirische Prosa, einen Mafiathriller oder einen Aussteiger- Roman. McKinteys Schreibstil ist zwar stellenweise ausgefeilt, aber unterkühlt und irgendwie leblos. Das ist vom Autor zwar so nicht bezweckt, kommt bei mir als Leser jedoch so an. Störend empfand ich ebenfalls McKinty‘s tiefe Einblicke in politische Aktivitäten und Gruppierungen einfach aus dem Grund, da er beim Leser zu viel voraussetzt. Mit dem Begriff IRA kann ich etwas anfangen, mit sämtlichen anderen Abkürzungen die der Autor gebraucht leider nicht. Das schafft Verwirrung und eine Unterbrechung vom Lesefluss. Gefallen hat mir wiederum etwas über Irlands Bevölkerung zu erfahren, dass ich noch nicht wusste.

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  • Rezension zu "Ein letzter Job" von Adrian McKinty

    Ein letzter Job
    xoxoJade

    xoxoJade

    24. May 2012 um 18:39

    Heute zäumen wir mal das Pferd von hinten auf: Nachdem ich zwischen 2 und 3 Sternen geschwankt bin habe ich mich für die negativere Bewertung. *Allen die allergisch auf Spoiler sind wird hiermit gesagt, dass ich meine Kritik nicht ohne ein für mich schon fast etwas großes Spoilermaß nicht ausreichend begründen kann. Diejenigen tun besser daran hier aufzuhören und stattdessen die Rezension von Aer1th zu lesen. Die LP war gut und hatte Lust auf mehr gemacht so war ich sehr gespannt wie es denn weitergehen würde. Etwa 2/5 des Buches hielten sich an die LP doch dann ging es abwärts. Auf der einen Seite ist da Killian, der aufgrund beträchtlicher Schulden noch einen letzten Job machen 'will'. Sein Auftrag lautet die Ex-Frau eine Millionärs zu finden, die die gemeinsamen Töchter anscheinend gekidnapped hat. Auf der anderen Seite erleben wir wie Rachel, besagte Ex-Gattin, die augenscheinlich unter Todesangst versucht ihren Häschern zu entkommen. Fast parallel erfahren wir das eine dritte Person, ein Killer auf Rachel angesetzt wird. Merkwürdig viel Aufwand für eine entflohene Ex? Das findet auch Killian und tut sich mit Rachel zusammen. Der Grund für ihre Flucht und die damit verbundene Verfolgung, infolge dessen auch Menschen sterben (ich sag nur Überdosis hust) grenzt schon ans Lächerliche. Und auch vom versprochenen Tiefgang keine Spur, die Tatsache, dass Rachel&Killian ... nja war doch iwie von Anfang klar, aber das Ganze wirkt auf mich so unglaublich aufgesetzt. So nach 3 Min (Achtung Hyperbel ;o) bemerkt Rachel, die man mit gutem Recht Rabenmutter nennen könnte, dass Killian ja evtl der Richtige sein könnte. Mit sowas rechne und 'verzeihe' ich evtl Liebesschnulzen, aber in einem angeblichen hochspannenden Thriller? Da zieh ich mir doch lieber die Love&Suspense Bücher von Nora Roberts rein (nicht abwertend gemeint ich mag viele ihrer Bücher ;P), denn da findet man mehr Spannung und Tiefgang. Auch ist das Buch streckenweise einfach langweilig. Streckenweise passiert überhaupt nichts und dann wird beinahe zwanghaft etwas reingeschoben so nach dem Motto 'Trügerische Stille' blah-kann ja auch Absicht sein aber bei mir kams nicht gut an. Spätesten da denkt man als Leser, WTF? Und das Showdown, nunja das hat diese Bezeichnung einfach nicht verdient. Vor allem hat es mich gestört, dass bei Toten so ein 'shit eine Leiche, jetzt ist der ganze Boden dreckig'-Gefühl aufkam. Außerdem handelt die Hauptfigur an mehreren Stellen einfach nur dämlich. Hinzu kommt, dass weder ersichtlich wird was für einen Beruf Killian den hat(e)-Killer können wir ja ausschließen und Privatdetektiv würde ja ins (Halb)Legale fallen- noch erfahren wir etwas über die Protagonisten, natürlich abgesehen von ihrer Optik insbesondere die von Rachel wird ja mehrmals erwähnt. Die Bösewichte bleiben erstaunlich eindimensional und einige Handlungssequenzen hätte man ruhigen Gewissens einfach streichen können. Von Krimis/Thriller erwarte ich nicht, dass sie hochphilosophisch, tiefgründig oder sonstwas sind, aber auf eine gute Figurenzeichnung darf man ja wohl hoffen. Warum ich keine 1 Sterne Bewertung gegeben habe obwohl ich ja sonst nicht zimperlich bin? Ganz einfach, trotzdessen, dass sich die Landschaftsbeschreibungen vor allem die der Straßen so gezogen haben, fand ich sie sehr schön und auch erfährt man viel über die Pavee besser bekannt als die Traveller, einer Minderheit in Irland von denen unser Protagnist abstammt. Da ich ein Irland-Fan bin und zuvor noch nie etwas von den Pavee gehört habe fand ich das sehr interessant. Desweiteren finde ich die Grundidee dieses Romans einfach Klasse und auch Herr McKinty schreibt im Großen und Ganzen in einem flüssig zu lesendem Stil. Und wie oben erwähnt, am Anfang herrschte tatsächlich noch ein wenig Spannung. Fazit: Ein Thriller der hätte atemberaubend sein können, ein Autor, der gut schreiben kann, ein interessanter Anfang,flache Hauptfiguren, viel Unlogik, ein schwaches Ende und schöne Infos über Irland. Es gibt durchaus schlechtere Bücher, aber viele bessere. Doch auch aufgrund dem mehr oder weniger starkem Beginn des Romanes hatte ich mir (einiges) mehr erhofft. Ob ich weitere Bücher von ihm lesen werde, weiß ich nicht. Es heißt ja sag niemals nie, aber nach der Lektüre dieses Buches tendiere ich eher zu dem "nie". Dennoch möchte ich mich ganz herzlich bei dem Suhrkamp-Verlag und bei dem Vorablesen-Team bedanken, dass ich das Buch lesen durfte.

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  • Rezension zu "Ein letzter Job" von Adrian McKinty

    Ein letzter Job
    Aer1th

    Aer1th

    11. May 2012 um 15:02

    *Inhalt* Der in die Jahre gekommene Killian möchte seinem alten Leben als Auftragsverbrecher den Rücken kehren. Doch Schulden und ein vermeintlich einfacher und sehr lukrativer Job lassen ihn ein letztes Mal umdenken. Er soll für eine halbe Million Pfund die Ex-Frau eines reichen Unternehmers und deren zwei Kinder finden und zurückbringen. Der Job verspricht einfach und unblutig zu werden. Doch wie sehr man sich irren kann, erlebt Killian nun am eigenen Leib. Verfolgt und verprügelt von einem Auftragskiller versteht er nun, dass es nicht nur um die Kinder gehen kann. Doch was genau steckt dahinter und wie kommt er aus der Sache wieder raus? *Meine Meinung* Actionreich, schnell und mit Tiefgang – so wurde der Thriller von Adrian McKinty beschrieben. Die Leseprobe vermittelte auch genau dieses Gefühl. Recht zügig bin ich in der Story angekommen und lernte den etwas anderen Protagonisten kennen. Wie bestimmt viele von euch, hatte auch ich ein Bild von Auftragsverbrechern im Kopf. Skrupellos, brutal und egoistisch. Killian ist anders. Ruhig, intelligent und ein wenig philosophisch erledigt er seine Aufträge ohne Blutvergießen. Trotz seiner Tätigkeit irgendwie sympathisch. Auch der Schreibstil ist irgendwie anders, zumindest habe ich ihn so empfunden. Intelligent und mit Ausdrucksweisen, die ich noch nicht häufig gelesen oder gehört habe. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich eingelesen hat, dann lässt es sich leicht und flüssig lesen. Was mich persönlich allerdings gestört hat, waren die Rechtschreib- und Grammatikfehler, die mir leider zu häufig aufgefallen sind. Ich bin immer mal wieder darüber gestolpert, was den Lesefluss an diesen Stellen gestört hat. Sehr schade. Auch bin ich leider immer wieder über die wirklich schwierigen irischen Städtenamen gefallen, die ich teilweise nicht einmal annähernd aussprechen konnte. Einem Regionalkrimi ähnlich führt uns McKinty durch ganz Irland und lässt uns an der Landschaft und den Routen teilhaben. Für Irland-Kenner sicherlich eine Bereicherung und nett zu lesen. Doch mich, die sich überhaupt nicht in Irland auskennt, hat diese Beschreibung mehr verwirrt, als das sie mir geholfen hätte. Es nimmt außerdem eine Menge Raum im Buch ein, so dass diese Parts irgendwann langweilig wurden und ich sie mehr überflogen als gelesen habe. So viel Zeit wie sich McKinty für die Beschreibung Irlands genommen hat, nimmt er sich auch für die Hintergründe der Charaktere, was ich sehr interessant fand. So habe ich auch etwas über die Pavee – ein irisches Travellervolk – erfahren, denen Killian als Kind und junger Erwachsener angehört hat. Bei der äußerlichen Beschreibung der Charaktere spart er allerdings wieder erheblich, so dass ich mir keinen Charakter wirklich bildlich vorstellen konnte. Zwei Drittel des Buches hatte ich ein selbst geformtes Bild von Killian im Kopf, das ich dann kurz vor Ende komplett ändern musste, da in einem Nebensatz plötzlich seine Statur erwähnt wurde, die ganz anders war als in meiner Vorstellung. Ich konnte auch ohne diese Beschreibung eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen, hätte mir aber etwas mehr Details gewünscht. Bis zu dem Zeitpunkt an dem Killian Rachel und ihre beiden Töchter findet, bleibt das Buch einigermaßen schnell und actionreich. Doch ab diesem Punkt wird es leider voraussehbar und die Schnelligkeit geht verloren. Gegen Ende wurde es mir dann sogar langweilig, ich ahnte was noch folgen würde und genau so kam es dann auch. Das Ende an sich hat mich leider unbefriedigt zurückgelassen, was ich sehr schade fand. *Fazit* Ich bin etwas enttäuscht von dem Buch werde daher keine Kaufempfehlung aussprechen. Für einen Thriller einfach zu wenig Spannung und Action, auch die Vorhersehbarkeit fällt nicht gerade positiv auf. Irland-Kenner könnten allerdings Gefallen an dem Buch finden, da wirklich viel auf das Land eingegangen wird. Recht angenehm und einfach zu lesen, aber kein Buch, das ich ein zweites Mal lesen würde. 2 von 5 Sternen. Vielen Dank an vorablesen.de und den Suhrkamp Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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  • Rezension zu "Ein letzter Job" von Adrian McKinty

    Ein letzter Job
    IjonTichy

    IjonTichy

    06. May 2012 um 20:41

    Zum Inhalt: Rachel,die Ex-Frau des Flugzeugmagnaten Richard Coulter,brachte ihre Kindern nach einem Besuchstermin nicht zurück und ist seitdem auf der Flucht vor den Schergen Richards,die ihre Töchter zurückbringen sollen. Zuflucht findet sie für einige Zeit in einer Wohnwagensiedlung,bis sie auch dort aufgestöbert wird,doch es gelingt ihr,sich deren Zugriff zu entziehen. Coulter heuert daraufhin Killian an,einen Mann der darauf spezialisiert ist, verschiedenste Interessen durchzusetzen.Dabei vertraut er dabei weniger auf rohe Gewalt,sondern auf seine imposante Gestalt sowie sein wortgewandtes Überzeugungs- vermögen. Killian,der sich eigentlich zur Ruhe setzen wollte,um ein normales Leben zu verführen, endlich zu studieren und sich aus solchen Dingen herauszuhalten,erscheinen die 500.000 Pfund Prämie für diesen Job zwar ziemlich ungewöhnlich,aber da er in der Finanzkrise viel Geld in Immobilien verlor,wäre dies eine gute Gelegenheit sich zu sanieren und den angestrebten "Ruhestand" zu geniessen. Auf ihrer Flucht macht Rachel allerdings den Fehler,mit einem Vertrauten ihres Ex-Mannes zu telefonieren und ihm zu beichten,warum sie die Kinder nicht zurückbrachte. Dieses Telefonat verändert alles,nun ist nicht mehr die Rückkehr der Kinder das Hauptziel,nein,Rachel muss sterben um zu verhindern dass ein dunkles Geheimnis offenbart wird,dass einigen hochrangigen Köpfen das Leben zerstören würde. Auch Killian ist nun im Wege,da sich ein russischer Auftragskiller dieser Sache annimmt. Leider bleiben in diesem Roman die meisten Figuren recht farblos,bis auf Killian,dessen Beschreibung der Autor eine gewisse Tiefe widmet.Auf eine gewisse Art ist er ein ziemlich cooler Typ, der trotz seines Metiers eine gewisse Symphatie erlangt,da er seine Interessen nicht mit roher Gewalt durchsetzt. Rachel,die hier das potentielle Opfer darstellt,wird allerdings nicht besonders tief durchleuchtet, die Anteilnahme an ihrem Schicksal hält sich meiner Meinung nach durchaus in Grenzen. Die Erzählweise ist ziemlich knapp und kühl,manche Sätze wirken ziemlich abgehackt und zeugen von einer gewissen Distanz. Einerseits kommt das Killians Charakter entgegen,andererseits bleibt der Leser dadurch ziemlich teilnahmslos am Geschehen. Viel Zeit verwendet der selbst irisch-stämmige Autor in der Beschreibung von Killians irischen Wurzeln,zumal Killian im Laufe des Romans auch bei seinen Leuten,den Tinkern,dem irischen fahrenden Volk, mit Rachel und ihren Töchtern Zuflucht findet. Die Dramaturgie des Romans weist hierbei keine grossen Höhen und Tiefen auf,bis auf einen leichten Peak zum Showdown hin,und natürlich der Frage : war es Killians letzer Job ? Solide,aber durchschnittliche Thrillerkost,der vielleicht der ein oder andere Irlandinteressierte noch etwas mehr abgewinnen könnte.

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  • Rezension zu "Ein letzter Job" von Adrian McKinty

    Ein letzter Job
    Lesefieber

    Lesefieber

    01. May 2012 um 16:43

    Wow! Super Krimi mit Spannung und Brutalität. Und einem Killer namens Killian,der für seinen Job ein unglückliches Gewissen hat. Er ist Auftragskiller,einer der für's töten bezahlt wird,dieses aber nicht gerne tut. Nun wird er von einem reichen Mann beauftragt,dessen Frau und beide Töchter zu finden. Diese sind auf der Flucht,Rachel weiß wozu ihr Ex Mann fähig ist. Da dieser aber auf Nummer sicher gehen möchte,heuert er einen Russen an,der es auch Killian mächtig schwer macht. Ein Irland Krimi,der trotz Härte auch an einigen Stellen mit Gefühl begeistert. Der Schreibstil ist flüssig,es erleichtert das Lesen und baut Spannung auf! Überraschungsmomente sind eingebaut,und es kam kein Gefühl von Langeweile auf. Ein Buch,welches Krimiliebhaber in jedem Fall lesen sollten. Vielen lieben Dank,das ich ein Exemplar vorablesen durfte!

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    Ein letzter Job
    irismaria

    irismaria

    28. April 2012 um 14:25

    Das Cover macht mich auf die Story aufmerksam, es ist in dunklen Farben gehalten, geheimnisvoll und nur der gelbe Himmel ist wie ein Hoffnungsstreif, dass die Geschichte nicht im Grab endet. Der Thriller spielt in Irland, ein Land, das ich sehr mag, was mich zusätzlich animiert hat, die Geschichte zu lesen. Es geht um Rachel, die mit ihren zwei Töchtern vor ihrem Ex-Mann Richard, einem Großindustriellen flüchtet. Aber ihr Mann hat schon einen Jäger auf sie angesetzt um Rachel und die Kinder zu finden und zu Richard zurück zu bringen, noch dazu ist ein russisches Killerkommando hinter ihr her. Rachel lebt mit den Mädchen in einem tristen Wohnwagenpark. Zu Beginn der Story will sie sich erschießen, macht es dann aber doch nicht. Sie merkt, dass die Verfolger sie gefunden haben und muss schleunigst fliehen, zusammen mit ihren zwei Töchtern. Dann geht es um Killian, der Rachel in Richards Auftrag finden soll, er ist ein Tinker, mit 40 fühlt er sich zu alt als Söldner, will sich eigentlich an der Uni einschreiben, aber das viele Geld lockt ihn... Die Geschichte beginnt rasant, man fiebert mit Rachel mit, ob ihr die Flucht gelingen wird. Lange ist nicht klar, warum wer wen jagt – dann kommt noch ein russischer Killer hinzu, der Rachel und Killian verfolgt. "Ein letzter Job" war durchweg gut lesbar, mit viel Action und irischem Lokalkolorit. Letztlich ist aber der Funke bei mir nicht übergesprungen, dass ich das Buch als "sehr spannend" bezeichnen würde und nicht mehr aus der Hand legen konnte. Vielleicht, weil die Personen mir alle nicht besonders sympathisch waren und irgendwie auch farblos wirkten? Schade auch, dass der Klappentext einen Großteil der Story vorwegnimmt.

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  • Rezension zu "Ein letzter Job" von Adrian McKinty

    Ein letzter Job
    Marabu

    Marabu

    24. April 2012 um 17:02

    Killian ist ein Profikiller, er findet jeden, doch seinen Job möchte er nicht mehr ausführen, sondern lieber duch ein Studium die Chance auf ein normales Leben haben. Doch sein Ziehvater Michael Forsythe überredet ihn, noch einen letzten Job anzunehmen. Für eine halbe Million soll er die Exfrau und die beiden Töchter des Milliadärs Coulter suchen. Hinter diesen Job steckt jedoch mehr als ein Kindesentzug und so wird auch auf Killian ein Killer angesetzt. Es beginnt eine Flucht durch Irland. In Irland gibt es die Pawels, ein Wandervolk, zu denen auch Killian gehört. Wird das Leben in diesen Wohnwagenkolonien als sehr idyllisch beschrieben, so herrscht doch untereinander ein sehr rauher Ton. Da dieser Ton zum Schriebstil von McKinty gehört, er selbst kommt aus Irland, muss man einige Textpassagen öfters lesen, um die Gedankensprünge von McKinty verstehen können. Ein letzter Job ist ein Buch aus einer Reihe, in der es um Michael Forsythe geht, der in diesem Buch zwar eine wichtige Rolle spielt, aber nicht zu den Hauptprotagonisten zählt. Als Forsythe Killian diesen Job gibt, werden nicht zuzuordnende Namen genannt, und für ienen Erstleser dieser Reihe ist es schwierig zu erkennen, er Freund oder Feind ist. Die Geschichte rund um die Coulters ist eine abgeschlossene Handlung, so das es möglich ist, auch ohne Insiderwissen die Geschichte zu verfolgen. McKinty beschreibt Irland seiner schönsten Seite, aber auch die politischen Probleme dieses Landes. Der rauhe Schreibstil macht die Protagonisten nicht wirklich symphatisch und selbst für die Kinder der Coulters kann man nicht viel Mitleid empfinden, obwohl Kinder eigentlich immer dazu beitragen, das man mit ihnen hofft und bangt. Die Grundidee der Geschichte ist gut, doch die Flucht vor dem Bösen endet für mich zu schnell, Killian wird als Übermensch beschrieben und die restlichen Protagonisten sind mir auch alle unverwundbar und zu glatt. Leider ein Roman mit fehlender Menschlichkeit, schlechten Schreibstil, in dem man aber McKintys Liebe zu seinem Heimatland erkennen kann. Trotz allen kann ich das Buch mit 3 Sternen an die weiterempfehlen, die gerne Mc Kinty lesen.

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  • Rezension zu "Ein letzter Job" von Adrian McKinty

    Ein letzter Job
    Kathafee

    Kathafee

    19. April 2012 um 18:07

    Der Schreibstil vom McKinty ist zuerst ein wenig eigenartig und gewöhnungsbedürftig. Größtenteils schreibt er kurze abgehackte Sätze, formuliert distanziert, bringt aber so Tempo in die Geschichte. Andererseits tauchen teilweise schöne Vergleiche und Metaphern auf, die ein wenig Ruhe reinbringen und vermutlich der Geschichte mehr Tiefgang geben sollen. Dieser Krimi ist eher so mittelmäßig spannend und baut hauptsächlich auf Action, Gewalt und Brutalität auf. Der Autor schafft es meiner Meinung nach nicht, den Leser mitzureißen. Man fühlt sich eher unbeteiligt und bleibt auch den Charakteren gegenüber emotionslos, die trotz mancher bissiger Dialoge doch recht blass bleiben. Das Ende wirkt auf mich im Vergleich zum Rest der Story ziemlich überhastet. Als negativ ist mir vor allem aufgefallen, dass der "Tiefgang" sprich die Geschichte um die Historie Nordirlands und der Tinker, den McKinty einfließen lässt, einen im Dunkeln lässt, wenn man sich mit der Situation in Irland noch nicht auseinandergesetzt hat. Andeutungen und Abkürzungen versteht man dann nicht und ein Glossar ist leider auch nicht vorhanden. Ebenso hätte ich mir eine Karte gwünscht, um mich beim Lesen geographisch zu orientieren. Mein Fazit: Insgesamt eine eher mittelmäßige Action-Story mit typischem Katz und Maus Spiel, die es nicht schafft einem die irische Geschichte näher zu bringen.

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