Adrian Plass Der Schattendoktor

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Inhaltsangabe zu „Der Schattendoktor“ von Adrian Plass

Als Jacks Großmutter stirbt, hinterlässt sie ihm einen letzten Brief. Darin berichtet sie ihm von einem geheimnisvollen "Schattendoktor", der sie in ihren letzten Tagen vor einem schweren Fehler bewahrt hat. Neugierig nimmt Jack Kontakt zu dem Mann auf, der sich nur "Doc" nennt, und erlebt einen ganz besonderen Arzt. Doc kuriert keine Erkältungen, sondern nimmt sich der inneren Wunden der Menschen an. Seine Arbeitsweise ist absolut unorthodox und geheimnisvoll, weiß man doch nie, was er als Nächstes tut oder wer ihm über den Weg läuft. Jack ist fasziniert und bald macht der Schattendoktor ihm ein Angebot, das sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Der neue Roman von Adrian Plass über einen Arzt, der sich der inneren Verletzungen der Menschen annimmt. Eine unterhaltsam-einfühlende Geschichte mit viel Humor und unvorhersehbaren Wendungen - einfach typisch Plass!

gute IDee, enttäuschendes Ende

— gusaca
gusaca

Schwere Kost, und zu philosophisch.

— Seelensplitter
Seelensplitter

Leider unausgegoren, zu kritisch und zu liberal - schade, Plass kann das eigentlich besser!

— cho-ice
cho-ice

Leider hat sich die Aussge des Buches mir nicht richtig erschlossen und vieles blieb im Schatten

— lieberlesen21
lieberlesen21

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    Der Schattendoktor
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    18. June 2017 um 10:36

    Meine Meinung zum Roman:Der SchattendoktorAufmerksamkeit:Diesen Punkt erfahrt ihr wieder auf der Original Rezension bei mir auf dem Blog.Inhalt in meinen Worten:Jacks Großmutter ist verstorben, doch sie hinterlässt einen Brief, indem sie vom Schattendoktor berichtet. Doch was hat es mit diesem Schattendoktor auf sich, das darf Jack selbst erfahren, denn er kommt für eine gewisse Zeit bei diesem Doktor unter.Die Frage die sich immer durchzieht im Buch: Was ist das LEBEN?Den Rest müsst ihr selbst entdecken.Wie ich das Buch empfand:Ich tat mir irre schwer mit diesem Buch, ich konnte es auch nicht in einem Rutsch durchlesen und die letzten 30 Seiten wurden mir dann einfach zu wirr und zu sehr gehoben.Wenn man erwartet, dies wird wie das Buch eines frommen Chaoten, so wie ich es anfangs dachte, wird schnell merken, hier geht es tiefer.Schreibstil und Gefühl im Buch:Ich finde, dass das Buch in einer wirklichen gestochenen Sprache daher kommt, die nicht unbedingt einfach ist, durchschaut zu werden. Es ähnelt sehr dem Buch: Sophies Welt.Es ist kein leichter Roman, sondern mit vielen, vielen Philosophischen Gedanken, die mir teilweise zu heftig geworden sind und wo ich mit dem Autor nicht wirklich mit gehen konnte.Dennoch lohnt es sich, dass man die Themen beleuchtet und auch versucht mit zu gehen. Dennoch keine leichte Kost die man an einem Abend durchgelesen hat, sondern ich brauchte Zeit und vor allem eines, Durchhaltevermögen.Die Geschichte im Buch:Jack erforscht sich und das Leben. Dank seiner verstorbenen Großmutter ist er auf den Schattendoktor aufmerksam geworden. Er unternimmt besuche mit ihm und lernt Menschen an Abgründen kennen.Sei es ein Homosexuelles Pärchen das Liebe sucht und vor allem eines echte Akzeptanz.Und viele andere. Als er am Ende die Geschichte vom Schattendoktor erfährt kommen ihm Tränen, die mich nur sehr begrenzt erreichen konnten.Spannung:Hier mag ich nicht von Spannung sprechen, dafür war mir das Buch zu hochgestochen und teilweise etwas zu schwer verständlich.Themen:An sich finde ich es super, welche Themen Adrian Plass angesprochen hat, dennoch war mir das Buch zu schwere Kost und ich hätte mir irgendwie mehr Leichtigkeit gewünscht. Vielleicht ist es in der Original Sprache einfacher?Fazit:Ein Buch das ich gerne wieder aus der Hand lege und mich aber leider fragen muss, was wollte mir das Buch eigentlich wirklich sagen, hat das Buch mir etwas zu sagen?Vielleicht muss ich das Buch irgendwann noch einmal lesen, um wirklich die Tiefe und den Sinn zu erfassen.Bewertung:In der momentanen Lesestimmung möchte ich dem Buch nur drei Sterne geben, auch wenn ich nicht weiß, ob es dessen gerecht wird, aber für mich war das Buch wirklich zu hart geschrieben und zu denkerisch, so das ich irgendwann leider wirklich ausgestiegen bin.

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  • Der Schattendoktor

    Der Schattendoktor
    Rubine

    Rubine

    07. June 2017 um 12:24

    "Der Schattendoktor" ist der neue Roman von Adrian Plass. Der Autor gehört zu den mir bekanntesten christlichen Autoren überhaupt. Erschienen ist das 223-Seiten lange Buch im Brendow-Verlag.Es geht um Jack, der nach dem Tod seiner Großmutter einen Brief von ihr liest. Sie beschreibt darin, wie sie den "Schattendoktor" kennen gelernt hat, und wie er ihr das Leben gerettet hat. Daraufhin versucht auch Jack, den Schattendoktor kennen zu lernen.Jack steht in diesem Buch für einen Christen, der im Dschungel der Regeln und Gesetze ein bißchen seinen Weg verloren hat. Er erkennt nicht mehr, was wirklich wichtig ist. Der Schattendoktor dagegen erkennt, worauf es wirklich ankommt, nämlich echte Nächstenliebe anstatt äußere Gesetzlichkeit. Er versucht, den Menschen zu helfen, und sie auf diese Art auch Gott wieder näher zu bringen.Der berühmte Humor des Autors ist auch in diesem Buch wieder zu finden, wenn auch etwas leiser und nicht so häufig, wie in einigen seiner anderen Werke. Ich finde es gut geschrieben und mir ist klar geworden, welche Botschaft Plass mit dieser Geschichte vermitteln will. Die Gespräche zwischen Jack und dem Schattendoktor sowie auch dessen Verhalten regen auf jeden Fall zum Nachdenken an.Mir fehlte einfach etwas Spannung oder auch mehr Humor in diesem Buch. Es plätscherte so dahin, und der Doktor blieb mir zu rätselhaft. So richtig konnte ich mich mit den beiden Hauptcharakteren nicht anfreunden, und so blieb für mich auch die Geschichte in großen Teilen an der Oberfläche.Als entspannte Lektüre für Zwischendurch kann ich es besonders allen Plass-Fans empfehlen.

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  • Kein neues Meisterwerk

    Der Schattendoktor
    cho-ice

    cho-ice

    29. May 2017 um 21:26

    Absolut begeistert war ich, als ich sah, dass Adrian Plass einen neuen Roman geschrieben hat! Seit vielen Jahren gehöre ich zu seiner treuen deutschen Fangemeinde, ich habe nicht alle, aber doch die meisten seiner Bücher gelesen und die meisten sehr genossen. „Der Schattendoktor“ reicht jedoch leider nicht an das Kaliber seiner früheren Romane heran. Zum Inhalt: Der ledige Jack verliert zu Beginn des Buches seine geliebte Großmutter, was eine große Lücke, aber auch eine seltsame Visitenkarte von einem gewissen „Schattendoktor“ in seinem Leben hinterlässt. Neugierig lässt er sich auf diesen merkwürdigen Mann ein, der eine ganz eigene Art hat, den inneren Wunden der Menschen zu begegnen. Jack ist gleichermaßen fasziniert wie furchtsam, als ihm der „Doc“ ein eigenartiges Angebot macht … Auf dem Cover ist eine Empfehlung von William P. Young, dem Autor von „Die Hütte“ abgedruckt. (Übrigens auch auf dem englischen Original.) Mein Eindruck ist, dass die Verlage wussten, dass dieses Buch solch eine Empfehlung nötig hat, denn leider überzeugt es nicht. Es blitzt zwar an vielen Stellen die Genialität des Autors auf, die sich in überraschenden Wendungen, pointiertem Wortwitz und tiefen Gedanken der Protagonisten äußert. Doch am Ende des Buches blieben mir zu viele Fragen offen. Es schreit förmlich nach einer Fortsetzung! Darüber hinaus fand ich so manchen Gedanken, den Plass seinen Figuren (oder auch Gott) in den Mund legt, grenzwertig. Es ist in meinen Augen eine Sache, ehrlich über Zweifel, Versagen, Wut und Ängste zu sprechen. Es ist eine andere, über die herzuziehen, die diesen Dingen aufrichtig begegnen möchten und dabei Zweifel eher zu schüren als zu entkräften. Dieses Buch eignet sich daher nicht für Menschen, die noch nicht lange Jesus nachfolgen. Zu selten wird hier klar Position bezogen, zu oft der Leser allein gelassen mit seinen Fragen und möglichen Schlussfolgerungen. Schade – die Geschichte hat wirklich Potenzial, wirkt aber unausgegoren.

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  • Konnte nicht überzeugen

    Der Schattendoktor
    SiCollier

    SiCollier

    23. May 2017 um 16:27

    Ich habe gelernt, dass die bewusste Entscheidung, den Appetit in irgendeinem Bereich zu zügeln, andern Aktivitäten einen wesentlichen zusätzlichen Schub verleiht, die der Mühe eher wert sind, ob sie etwas damit zu tun haben oder nicht. (Seite 118)Meine MeinungDer Name Adrian Plass ist mir immer wieder einmal begegnet, wenngleich ich noch nie ein Buch von ihm gelesen habe. Die Inhaltsangabe zu seinem neuen klang vielversprechend, so daß ich mich nun daran gewagt habe. Am Ende weiß ich nicht so recht, ob das eine gute Entscheidung war. Mein Humor ist der seine nicht. Wobei ich nicht mal sicher bin, ob in dem Buch Humor vorkam. Mich hat er jedenfalls nicht erreicht.Dabei klang die Inhaltsangabe so interessant, und auch das Cover weckte Interesse. Daß das Motiv mit dem Inhalt nun überhaupt nichts zu tun hat, kommt ja öfters vor, ist hier nur insofern etwas schade, als daß das Bild - zumindest bei mir - die Vorstellung von einem Weihnachtsbuch weckt. Nur daß die völlig falsch ist.Überhaupt nicht zu beanstanden ist die Übersetzung von Christian Rendel, die ganz hervorragend ist und an keiner Stelle daran erinnert, daß das ein ursprünglich englischsprachiges Buch ist. Ein Lob auch an den Verlag für die solide Ausstattung (Fadenheftung!) des Buches, das auch nach dem Lesen wie neu aussieht. Etwas, was heute leider nicht mehr selbstverständlich ist.Aber was nützt mir alles das, wenn ich mit dem Inhalt nicht zurecht komme? Das fing damit an, daß ich das Buch auf den ersten vierzig, fünfzig Seiten als relativ sperrig empfand. Ich weiß nicht so recht, woran es lag oder wie ich es sonst ausdrücken soll, jedenfalls war das im Hinblick auf den Stil mein Leseempfinden. Weiter gelesen habe ich, weil sich die Handlung in einer Weise entwickelte, daß sie neugierig darauf machte, wie es wohl weitergehen würde.Im weiteren Verlauf brachte der Autor dann wirklich wunderschöne Formulierungen und Bilder (z. B. Seite 116: „Der Regen trommelte gegen das Glas, als wollte er hereinkommen und sich ins Trockene bringen.“), die das Gefühl vermittelten, mitten in der Geschichte dabei zu sein. Besonders hervorheben möchte ich auch das Kapitel 17, welches aus einem bemerkenswerten Brief besteht. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich verstanden hatte, aus wessen Sicht da was beschrieben wurde - beeindruckend.Was mir durch das ganze Buch hindurch, und mit zunehmender gelesener Seitenzahl immer mehr, jedoch immer rätselhafter wurde ist, was mir der Autor eigentlich sagen will, welche Meinung er überhaupt vertritt. Ist er nun Christ, wenn ja, wie stark oder schwach, und was für ein Christentum will er mir in dem Buch nahebringen? Soll ich Beten - oder doch besser nicht? Und überhaupt - was soll ich aus dem Buch mitnehmen? Da fällt mir der kürzlich gesehene Film „In-Lawfully Yours“ ein, in dem der Pastor recht genau und gut begründete, weshalb er eine bestimmte Form von Gebet nicht (mehr) für sinnvoll hält und darum auch nicht mehr betet. Aber hier weiß ich nicht mal, ob man überhaupt noch beten soll. Das fand ich für einen bekannten christlichen Autor denn doch reichlich seltsam.Sicher ist die Idee des „Schattendoktors“ originell und birgt im Verlauf des Buches einiges an Themen zum Nachdenken. Allerdings werden für meine Begriffe zu viele der gestellten Fragen bis zum Ende des Buches nicht beantwortet; sie bleiben - auch in wesentlichen Dingen, schlicht offen und unbeantwortet. Was ich mit dem Ende anfangen soll, erschließt sich mir auch nicht. Das Buch läßt mich teilweise ratlos, auf jeden Fall in bis zu einem gewissen Grade deprimiert und vor allem frustriert zurück. Unabhängig vom wirklich interessanten Gedankengang des Buches eine für mich völlig unbefriedigende Situation. Das war mein erstes und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch letztes Buch des Autors. Zumal ich, offen gesagt, keine Vorstellung davon habe, wo der Autor steht, was er mir sagen will und was ich letztlich damit anfangen soll.Mein FazitEine interessante Ausgangssituation ließ mich am Ende mit mehr offenen denn beantworteten Fragen zurück. Trotz des guten Schreibstils für mich leider ein Fehlgriff.

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    • 2
  • Jacks besondere Erbschaft

    Der Schattendoktor
    TochterAlice

    TochterAlice

    22. May 2017 um 17:29

    Nach dem Tod seiner geliebten Großmutter, mit der er sein ganzes Leben sehr eng verbunden war, wird Jack ein ganz besonderes Erbe zuteil: nämlich ein Brief, in dem die Großmutter ihm ein wichtiges Ereignis aus ihren letzten Lebensjahren offenbart und einen Menschen, der damit in enger Verbindung stand, der ihr über so manchen schweren Moment hinweghalf - nämlich den Doc. Als Jack auf ihre Empfehlung hin mit ihm Kontakt aufnimmt, passiert etwas Überraschendes: der ihm völlig fremde Mann lädt ihn zu sich ein und zwar gleich auf ein Wochenende. Dort geschieht noch mehr Verwirrendes - Doc fordert Jack zu einer Zusammenarbeit und damit zu einem gemeinsamen Leben auf, ohne genauer zu erläutern, wie sich selbiges gestalten würde. Der noch recht junge Jack, für den der Glauben in seinem Leben immer eine recht große Rolle spielte, nimmt die Herausforderung an - zunächst auf Probe und sieht sich alsbald in ausführlichen Gesprächen mit den unterschiedlichsten Menschen konfrontiert, denen eines gemein ist: sie haben Sorgen, oft große, aus ihrer Sicht unüberwindbare. Und was tut der Doc? Nun, lesen sie selbst, sie werden erstaunt sein! Vielleicht auch irritiert wie ich. Soll dieses Buch uns auf einen neuen Weg des Glaubens führen? Könnte sein, doch nach reiflichem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es uns einladen will, frei zu sein in unserem Glauben, frei und offen für Neues, ohne uns statischen Verpflichtungen wie etwa einem regelmäßigen Gebet zu beugen. Wohlgemerkt, dies ist meine Interpretation aus einem Gefühl höchster Verwirrung hinaus! Lassen Sie sich also von mir nicht auch noch irritieren und entscheiden Sie ganz gelassen, ob dieses Buch etwas für sie ein könnte. Was dafür spricht: es ist kurz, nämlich nur etwas über 200 Seiten in großer Schrift. Was dagegen spricht: Sie könnten sich ziemlich ärgern, vor allem dann, wenn Sie es nicht mögen, dass jemand vage bleibt, sich in Andeutungen ergeht, nicht auf den Punkt kommt. So ging es mir jedenfalls, auf der anderen Seite jedoch genoss ich einige originelle Wendungen durchaus, auch der Grundgedanke - wenn ich ihn denn richtig gedeutet habe - war mir nicht unsympathisch. Dennoch - ich würde mal sagen, Adrian Plass ist eher nicht mein Mann, wenn es um den Genuss christlicher Romane geht, dafür war mein Start (dies war mein erster Roman des Autors) einfach zu holprig!  

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    • 2
  • Schattendoktor blieb im Schatten

    Der Schattendoktor
    lieberlesen21

    lieberlesen21

    21. May 2017 um 11:46

    „Der Schattendoktor“ ist ein Roman des christlichen Autors Adrian Plass. Jack hat eine sehr gute Beziehung zu seiner Großmutter und als diese stirbt hinterlässt sie bei Jack eine große Lücke. Ebenso hinterlässt sie ihm einen langen Brief, in dem sie ihm unter vielen anderen Punkten mitteilt, dass er Kontakt zu einem Mann aufnehme solle, der sich Doc nennt und seiner Großmutter sehr wichtig war. Jack erfüllt ihr diesen Wunsch und folgt Doc, dem Schattendoktor! … und so ändert sich auch sein Leben. ******************************************************************** Für mich hat sich der Roman leider nicht erschlossen und ich bin im Schatten geblieben. Ich mag es nicht, wenn ich doppelt zwischen den Zeilen lesen muss und erst mal überlegen und interpretieren muss, was die Aussage des Romans ist bzw was einzelne „Dinge“ bedeuten könnten. Die Handlung fand für mich kein schlüssiges Ende. Sie war aber auch nicht, wie ein offener Schluss, damit hätte ich eher leben können. Vieles blieb unklar oder hörte einfach auf. ******************************************************************** Es wurde mir nicht klar, was die Grundaussage des Romans ist, was der Autor vermitteln und sagen wollte. Das wird mich auch nicht zum Lesen anderer Romane des Autors verleiten.

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  • Leserunde zu "Der Schattendoktor" von Adrian Plass

    Der Schattendoktor
    Arwen10

    Arwen10

    Und zum Schluß noch ein Roman von Adrian Plass. Ich danke dem Brendow Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Adrian Plass Der Schattendoktor Zum Inhalt: Als Jacks Großmutter stirbt, hinterlässt sie ihm einen letzten Brief. Darin berichtet sie ihm von dem geheimnisvollen „Schattendoktor”, der sie in ihren letzten Tagen vor einem schweren Fehler bewahrt hat. Neugierig nimmt Jack Kontakt zu dem Mann auf, der sich nur „Doc“ nennt, und erlebt einen ganz besonderen Arzt: Doc kuriert keine Erkältungen, sondern nimmt sich der inneren Wunden der Menschen an. Seine Arbeitsweise ist absolut unorthodox und geheimnisvoll, weiß man doch nie, was er als Nächstes tut oder wer ihm über den Weg läuft. Jack ist fasziniert, und bald macht der Schattendoktor ihm ein Angebot, das sein ganzes Leben auf den Kopf stellt … Der neue Roman von Adrian Plass über einen Arzt, der sich der inneren Verletzungen der Menschen annimmt. Eine unterhaltsam-einfühlende Geschichte mit viel Humor und unvorhersehbaren Wendungen – einfach typisch Plass! Link zur Leseprobe: http://www.brendow-verlag.de/media//leseproben/978-3-86506-930-6/978-3-86506-930-6.pdf Infos zum Autor: Vater von vier Kindern (Matthew, Joseph, David, Kate) mit abgebrochener Schauspielausbildung und einem überstürzt angenommenen Hausvater-Job in einem Heim für milieugeschädigte Kinder, ehemals populäres Mitglied in einer christlichen Spätabendsendung und ein sehr erfolgreicher christlicher Autor der Gegenwart - all das wären mögliche, zutreffende Beschreibungen, die aber alle scheitern, wenn es darum geht, das Phänomen Adrian Plass zu beschreiben. Im Herbst 1990 erschien sein "Tagebuch eines frommen Chaoten" in Deutschland und wurde bald darauf zu einem absoluten Bestseller. Das Tagebuch hatte von Anfang an Kultstatus, denn zum ersten Mal konnten Christen über sich und ihre Marotten und Macken befreit lachen. Sein typisch britischer Humor kam bei den deutschen Lesern so gut an, dass er auch hier sehr erfolgreich war. Doch nicht nur seine humorvollen und heiteren Bücher sorgen immer wieder für Aufmerksamkeit. Seine Romane und Erzählungen "Das Wiedersehen", "Der Besuch" oder "Im Nebel auf dem Wasser Gehen" weisen ihn als einen als einen ernsthaften Schriftsteller aus, der die Herzen seiner Leserinnen und Leser tief berühren kann. "Für mich sind Humor und Tragik eng miteinander verflochten. Sie existieren parallel - im wirklichen Leben wie auch in der Roman-Geschichte. Jeder kennt das: Man spricht gerade über den Tod und jemand kommt dazu, macht eine lustige Bemerkung und alle müssen lachen. Das passiert. So ist das Leben." (Adrian Plass) Entnommen aus: adrianplass.com, Stand: Februar 2006, übersetzt aus dem Englischen. Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 27. April 2017, 24 Uhr hier im Thread mit einem Eindruck zur Leseprobe . Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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    • 190
  • Eine inspirierende Geschichte über unsere Suche nach der Wahrheit, nach dem Sinn und unserer Aufgabe

    Der Schattendoktor
    JDaizy

    JDaizy

    15. May 2017 um 10:51

    "In Sicherheit", flüsterte Jack vor sich hin. Er war überrascht, ja fast schockiert von dieser unerwarteten Erinnerung daran, wie es sich anfühlt, sich zu ergeben. Beinahe kamen ihm die Tränen. All das Ringen. All die Zeit. All diese hektischen Boxkämpfe in seinem Kopf. Keine Sieger und keine Verlierer, nur ein immerwährendes Ausweichen und Zuschlagen und Geschlagenwerden und Ringen darum, auf den Beinen zu bleiben. Und jetzt das. Eine Erfahrung echten Friedens /.../." "Der Schattendoktor" wurde im März 2017 in der deutschsprachigen Erstauflage im Brendow-Verlag veröffentlicht. Das Buch überzeugt mit einem stabilen Hardcover, einem tollen Layout und einer angenehmen Schriftgröße. Das Cover hat mich spontan an William P. Youngs "Die Hütte" erinnert, weil auch dort ein verschlafenes, eingeschneites Haus abgebildet ist. Umso verwunderlicher, dass auch genau von diesem Autor ein Kommentar auf dem Cover abgedruckt wurde. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang? Wie auch immer, machte mich das Cover neugierig auf dieses Buch. Was hat es mit diesem kleinen "Bauwagen" auf sich, der dort ganz allein und verlassen im Wald steht, scheinbar bewohnt und aus dem trotz der umgebenen Dunkelheit, Licht und Hoffnung scheint? Das Cover und der Klappentext hatten mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht und ich konnte den Erscheinungstermin kaum erwarten. "Der Schattendoktor" ist mein erstes Buch von Adrian Plass und so nutze ich die Zeit bis zur Veröffentlichung, um mich erst einmal über den britischen Autor zu informieren. Ich war überrascht wie viele Bücher er schon veröffentlicht hat und das er bei seiner deutschen Fangemeinde durchaus Kultstatus genießt. Doch nun zum Buch: Jack Merton ist ein "Gestrandeter", ein "Suchender", der nach dem Tod seiner geliebten Großmutter einen Brief erhält, der sein Leben und sein Denken auf den Kopf stellt. Darin geht es um einen Mann, der sich geheimnisvoll "der Schattendoktor" nennt. In der Hoffnung, dass der ihm Antworten auf seine vielen unbeantworteten Fragen geben kann, lässt sich Jack auf ein Treffen mit ihm ein und erkennt, dass ein Arzt nicht immer im weißen Kittel "operiert". Doch wer ist dieser Mann, der allein in einem Haus im Wald wohnt? Wohin wird Jack seine "Reise" führen? Wer sitzt dabei am Steuer? Und meint es "Doc" wirklich gut mit ihm?"Doc" ist auf den ersten Blick ein gelassener, in sich ruhender, weiser Mann, den eine seltsame Aura umgibt. Menschen fühlen sich von ihm und seiner Art magisch angezogen und suchen bei ihm Trost und Rat. Und scheinbar besitzt er die außergewöhnliche Fähigkeit diesen wildfremden, gestrauchelten Leuten ein Gefühl von Geborgenheit und Wertschätzung zu geben. Doch warum weicht er immer wieder Jacks Fragen aus, spricht in Rätseln und reagiert in scheinbar belanglosen Situationen plötzlich ungehalten? Drei große Fragen haben mich beim Lesen die ganze Zeit umgetrieben: Wird Jack seinen Weg finden? Wer oder was ist dieser "Doc"? Und was will uns der Autor mit seiner Geschichte sagen? Ich mag den Schreibstil von Adrian Plass, der sich leicht lesen lässt und trotzdem anspruchsvoll ist. Besonders seine schönen bildhaften Vergleiche sind mir im Gedächtnis geblieben: "Sie war ein helles, nie verlöschendes Licht in den dunklen Korridoren in Jacks Leben"; "seine kleinen Küsse waren die Buchstützen ihres Lebens" oder "der Himmel war draußen so schwarz wie die Lücke in meinem Leben". Seine Gleichnisse mit dem Schmetterling oder dem Tausendfüßler haben mich berührt. Und natürlich ist mir auch sein schwarzer britischer Humor aufgefallen. Ich bin mir nicht sicher, ob ihn jeder mag und versteht: aber ich mag ihn. Etwas womit ich etwas Probleme hatte, waren seine fast blasphemisch anmutenden Äußerungen gegen Ende des Buches. Aber ich glaube, es ist seine Art mit Ironie und Überspitzung Misstände darzustellen und anzuprangern. Darauf muss man sich einlassen können. Mich hat es hin und wieder verwirrt. Aber es hat mich zum Nachdenken angeregt und als ich einige Textpassagen zweimal las, fiel mir auf, wie viel Plass zwischen den Zeilen versteckt hat. Fazit: Eine inspirierende Geschichte über unsere Suche nach der Wahrheit, nach dem Sinn und unserer Aufgabe im Leben. Mit wunderschönen, zum Nachdenken anregenden Gleichnissen und Aussprüchen, aber auch mit verwirrenden Gedankengängen, denen ich (vor allem am Ende) nicht immer ganz folgen konnte.  

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  • Wer ist der Schattendoktor?

    Der Schattendoktor
    heaven4u

    heaven4u

    17. April 2017 um 11:07

    Jack liebt seine Großmutter über alles, er ist eng mit ihr verbunden. Als sie stirbt, fällt es ihm schwer, sie loszulassen. Sie hinterlässt ihm einen Brief in dem sie ihm schreibt, dass sie kurz vor ihrem Lebensende den „Schattendoktor“ kennengelernt hat, der sie vor einem großen Fehler bewahrt hat. Neugierig macht Jack sich auf die Suche, um den Schattendoktor auch kennenzulernen und das Geheimnis der Großmutter herauszufinden. Dieser macht ihm ein Angebot, dass sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Ich liebe die Bücher von Adrian Plass. Er hat einfach eine besondere Art, den Leser zu berühren. Ob es seine lustigen frommen Tagebücher sind oder seine nachdenklich stimmenden Andachten, es bleibt immer etwas hängen, was einem lange nachgeht. Doch mit diesem Buch hat es mir der Autor doch ganz schön schwer gemacht. Denn je weiter ich las, desto weniger habe ich den Sinn und das Ansinnen dieser Geschichte verstanden. Es war sehr interessant zu lesen, wie Alice den Doc kennenlernt und wie ihre Erlebnisse mit ihm erzählt werden. Auch die Begegnung, die Jack mit dem Doc hat und wie dieser anderen Menschen hilft mit ganz einfachen Mitteln, waren sehr lesenswert. Dennoch dachte ich, je weiter ich las, dass man das Buch wohl erst versteht, wenn man es beendet hat. Ein bisschen ist es auch so, dennoch konnte es mich nicht ganz überzeugen. Im Grunde zeigt der Doc Jack, dass Christsein nicht aus ewigen Pflichten besteht, wie Gebet, Stille Zeit und Menschen zu Gott führen. Christsein scheint für Jack eine einzige Pflicht und Routine zu sein. Der Doc versucht ihm zu zeigen, dass es auch anders geht und eigentlich auch so nicht gedacht war. Dass man mit dem Herzen glauben soll und nicht mit seinem Verstand. Der Schattendoktor ist ein Buch, bei dem man zwischen den Zeilen lesen muss. Es hat mich lange beschäftigt, auch wenn ich immer noch nicht alles verstanden habe. Und ja, es hat mich dezent auch an das Buch „Die Hütte“ erinnert, wenn es auch nur eine Person gibt und man nicht genau weiß ob der Schattendoktor jetzt Jesus sein soll oder nicht. Natürlich kommt der typische „Plass-Humor“ nicht zu kurz, ein Lob auch an den Übersetzer Christian Rendel, der hier wieder super Arbeit geleistet hat. Ich empfehle dieses Buch mit anderen zusammen zu lesen und sich darüber auszutauschen, vielleicht kommen dann viele wertvolle Gedanken zusammen. Mich hat das Buch leider doch ein bisschen ratlos zurückgelassen. Ich denke, man muss es mehrmals lesen und durchdenken um es richtig zu verstehen. Dennoch gibt es viel zu entdecken und vielleicht verstehen andere Leser das Buch ja ganz anders als ich. Deshalb sollte man sich das Buch nicht entgehen lassen.

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