Adrian Tchaikovsky

 4.4 Sterne bei 52 Bewertungen
Autor von Die Kinder der Zeit, Die Invasion des Feuers und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Adrian Tchaikovsky

Niemals aufgeben und an seine Träume glauben: Adrian Czaijkowski ist 1972 in Lincolnshire geboren. Er studierte an der University of Reading Zoologie und Psychologie und arbeitete im Anschluss im juristischen Bereich. Über 15 Jahre lang versuchte er, eines seiner Bücher zu veröffentlichen, bis er 2008 endlich einen Buchdeal ergatterte. Heute zählt er zu den erfolgreichsten Science-Fiction-Autoren weltweit. Mit „Kinder der Zeit“ gewann er 2016 den Arthur C. Clarke Award und sein Buch „The Tiger and the Wolf“ wurde 2017 mit dem British Fantasy Award ausgezeichnet. Der leichteren Aussprache wegen wurde beschlossen, seine Bücher unter dem Namen Tchaikovsky zu veröffentlichen. Dies wurde auch bei den Übersetzungen – auch den polnischen – beibehalten. Adrian Tchaikovsky lebt heute mit seiner Frau und seinem Sohn in Leeds.

Neue Bücher

Die Erben der Zeit

Erscheint am 10.06.2020 als Hörbuch bei Ronin-Hörverlag, ein Imprint von Omondi UG.

Alle Bücher von Adrian Tchaikovsky

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Cover des Buches Die Kinder der Zeit9783453318984

Die Kinder der Zeit

 (25)
Erschienen am 12.02.2018
Cover des Buches Die Invasion des Feuers9783453525245

Die Invasion des Feuers

 (5)
Erschienen am 01.01.2010
Cover des Buches Der gepanzerte Spion9783453526327

Der gepanzerte Spion

 (2)
Erschienen am 03.02.2010
Cover des Buches Goldene Magie9783453525269

Goldene Magie

 (2)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Die Erben der Zeit9783453320369

Die Erben der Zeit

 (2)
Erschienen am 13.01.2020
Cover des Buches Schwarzer Glanz9783453526990

Schwarzer Glanz

 (2)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Die geflügelte Armee9783453525252

Die geflügelte Armee

 (2)
Erschienen am 01.05.2010
Cover des Buches Im Krieg9783453320246

Im Krieg

 (2)
Erschienen am 12.08.2019

Neue Rezensionen zu Adrian Tchaikovsky

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Rezension zu "Die Kinder der Zeit" von Adrian Tchaikovsky

Ausführlicher Schöpfungsbericht
Luchs_der_Letternvor 2 Monaten

Wenn ich mich erstmal in ein Buch vergraben habe vergesse ich die Welt um mich herum. Die meisten von euch werden wissen wovon ich spreche...

Erst war ich bei diesem Buch sehr skeptisch wie ich grundsätzlich bei allen SF Büchern erst einmal skeptisch bin. Es gibt sehr gute aber meiner bescheidenen Meinung nach einfach zu viele die wirklich nur für Hardcore SF Leser geeignet sind. Ein Beispiel sind da die Bücher von Andreas Brandhorst. Ich habe keine Lust 200 Seiten ( für einige sicherlich faszinierende) technische Details zu lesen ohne dass die Geschichte voran kommt.


Das war hier auf jeden Fall anders. Zuerst mal MUSSTE ich das Buch zumindest einmal anlesen weil meine Mutter es mir zum Geburtstag geschenkt hat. Als ich anfing dachte ich noch „Puh das zieht sich.“ Aber recht bald wurden solche Gedanken von der faszinierenden Weite des Alls verschluckt die uns der Autor versetzt. 


Eigentlich sind es zwei Geschichten. Einmal die der Menschen die ihren sterbenden Planeten verlassen um eine neue Heinat zu finden und dann noch die der Springspinnen Portia labiata. 


SPINNEN denkt ihr euch. Was ist an denen schon spannend. Eine ganze Menge kann ich da nur sagen. Zuweilen war ihre Geschichte spannender als die der Menschen muss ich zugeben. Einfach weil man miterlebt wie eine ganz neue Art von Zivilisation entsteht die der unseren so fremd ist. Trotzdem schafft einem der Autor einen Zugang zu dieser faszinierenden und fremden Welt. Manche bemängeln dass es in dem Buch zu viele Beschreibungen gibt. Aber das ist auch alles notwendig und verdammt interessant. 


Bei den Menschen hingegen schafft es der Autor dass man diese Müdigkeit des langen Reisens. Dieses Gefühl „Jetzt muss doch endlich mal Schluss sein“ beim Lesen in sich aufnimmt und über die Seiten hinweg spürt.


Ach ja und ich sollte nicht vergessen zu erwähnen dass der Buchrücken obwohl es sich um kein Hardcover handelt nicht gebrochen ist. 


Mein Fazit: Ein klasse Buch das ich nur jedem SF Hengst empfehlen kann.


Danke Mama 😊


Wünsche euch allen noch schöne Ostertage


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Rezension zu "Die Kinder der Zeit" von Adrian Tchaikovsky

Bitte nicht von den Spinnen abschrecken lassen
Moni2506vor 3 Monaten

Adrian Tchaikovsky erzählt in „Die Kinder der Zeit“ von einer Menschheit, die auf der Suche nach einer neuen Heimat ist und von einem terraformten Planeten, auf dem ein Evolutionsvirus ausgesetzt wurde.


Die Erde wurde zerstört und ist nicht mehr bewohnbar. Die Gilgamesch hat sich mit den letzten Resten der Menschheit aufgemacht, um zu einem weit entfernten bewohnbaren zu gelangen. Doch als sie dort eintreffen, treffen sie auf Widerstand. Der Planet ist bereits bewohnt und ein Satellit, der um diesen Planet kreist, möchte die Menschen nicht auf dem grünen Planeten landen lassen.

Lange bevor sich die letzten Menschen der Erde auf den Weg zu dem Planeten machen, wurde durch deren Vorfahren ein Evolutionsvirus freigelassen. Dieser sollte eigentlich Affen in der Evolution voranbringen, doch es kam anders und so entwickelte sich die kleine 8mm große Portia weiter und erlangte ungeahnte Sphären der Spinnen-Intelligenz.

Im eigentlichen Klappentext des Buches werden die Spinnen mit keiner Silbe erwähnt und daher mag es ein gewisser Spoiler sein, aber ohne diesen kann man die Faszination dieses Buches kaum erklären. Zuerst dachte ich mir: Toll, jetzt hast du dir unwissenderweise ein Buch mit Superspinnen gekauft, aber die Spinnen haben sich als weniger schlimm erwiesen als erwartet.

Der Schreibstil des Autors war durchaus gut zu lesen, man merkt aber deutlich, dass der Autor sein Zoologie-Studium in dieses Buch mit einbringen wollte. Alles wird sehr nüchtern beschrieben und gerade anfangs wirken die Kapitel über die Spinnen wie eine Dokumentation. Es ist definitiv ein Buch bei dem man seinen Grips anstrengen muss, dass einem aber durchaus viel geben kann, wenn man über die Dinge nachdenkt, die da passieren.

Die Geschichte ist in 3 Handlungsstränge unterteilt. Zum einen schwirrt Avrana Kern, die den Evolutionsvirus zu dem Planeten gebracht hat, in einer Kapsel zusammen mit einer künstlichen Intelligenz im Kälteschlaf um den Planeten. Dann verfolgen wir die Evolution der Spinnen auf diesem Planeten mit. Wir erleben, wie die Spinnen eine Gesellschaft aufbauen, wie sich ihr Verständnis der Welt verändert, wie sie miteinander kommunizieren und dabei immer intelligenter werden. Und zu guter letzt sind da noch die Menschen, die von der sterbenden Erde aufgebrochen sind, um eine neue Heimat für sich zu finden.

Es gibt keine Personen, mit denen ich wirklich mitgefiebert habe. Es war tatsächlich eher so, dass ich alles interessiert mitverfolgt habe. Die Menschen konnten mich dabei in ihrer Denk- und Vorgehensweise nicht wirklich überraschen. Es war hier eher das drumherum, dass sie es geschafft haben, über einen sehr langen Zeitraum im Weltall zu überleben und natürlich war ihre Verzweiflung zu spüren, unbedingt eine neue Heimat finden zu müssen. 

Die Spinnen konnten mich tatsächlich mehr für sich einnehmen und ich habe ihre Weiterentwicklung gespannt verfolgt. Anfangs erkennt man viel von Spinnen wieder, wie sie heutzutage auf unserem Planeten rumkrabbeln. Aber es war äußerst faszinierend mitzuverfolgen, wie sie sich verändert haben, wie sie die Grenzen ihrer Art immer wieder aufs Neueste gesprengt haben und so zu einer Art geworden sind, die sich immer noch deutlich von uns unterscheidet, aber nichtsdestotrotz zum komplexen Denken fähig ist und auch so etwas wie Gefühle entwickelt.

Die Geschichte ist hochkomplex und hat wirklich einige interessante Ansätze zu bieten, deswegen ist es umso trauriger, dass es mich nicht richtig packen konnte. Es ist kein Buch, dass durch Spannung glänzt und einen so durch die Seiten fliegen lässt. Teilweise war es echt anstrengend für mich weiterzulesen, aber ich wollte dann doch wissen, wie der Kontakt zwischen den Spinnen und Menschen ausgehen wird und ich wurde vom Ende dieses ersten Teils auf keinen Fall enttäuscht. Es hat mich eher neugierig auf den zweiten Teil gemacht und ich denke, ich werde auf jeden Fall in die Leseprobe reinlesen.


Fazit: Ein faszinierender Roman über Evolution und die Entwicklung, die dadurch möglich ist und den Überlebenskampf der Menschheit auf der Suche nach einer neuen Heimat. Spinnenphobiker sollten sich überlegen, ob sie dieses Buch lesen möchten, aber die Spinnen sind weniger gruselig als gedacht. Es ist ein Buch, bei dem man sein Gehirn benutzen muss und das nicht ganz einfach zu lesen ist.

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Rezension zu "Die Kinder der Zeit" von Adrian Tchaikovsky

Lesefutter fürs Gehirn
carolawolffvor 3 Monaten

Ich habe ja bereits letztes Jahr von Adrian Tchaikovsky den Roman Dogs of War gelesen und war restlos begeistert. Dieser hier ist ebenso genial, wenn nicht sogar genialer (kann man das überhaupt noch steigern?)

In einer Zukunft, in der wir es erfolgreich geschafft haben, unseren Planeten unbewohnbar zu machen, irrt ein Raumschiff mit den letzten, künstlich in Schlaf versetzten Menschen durch das All auf der Suche nach einem bewohnbaren Planeten.

Sie finden auch tatsächlich einen, der jedoch das Ziel einer früheren Terraform-Mission gewesen ist. Diese Mission hat einige unerwartete Ergebnisse hervorgebracht, und die Menschen müssen sich nun mit einer von ihren Vorfahren erschaffenen intelligenten Spezies auseinandersetzen, die den Planeten für sich beansprucht.

Geschrieben abwechselnd aus der Sicht der verzweifelten Astronauten, aber auch aus der der nicht minder verzweifelten (und sehr viel schlaueren) Spezies, ein unglaublich spannender Roman darüber, was für Folgen es haben kann, Gott zu spielen (oder den Wunsch zu haben, einer zu sein).

Man merkt, dass der Autor sowohl Zoologie als auch Psychologie studiert hat, aber er kann auch noch gut erzählen! Kein Wunder, dass er für diesen Roman den renommierten Arthur C. Clarke Award bekam.

Es ist ein dicker Wälzer, und ich habe ihn in knapp einer Woche regelrecht verschlungen.

Absolute Leseempfehlung!

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Zusätzliche Informationen

Adrian Tchaikovsky wurde am 14. Juni 1972 in Woodhall Spa (Großbritannien) geboren.

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