Adrian Tchaikovsky

 4.3 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Die Kinder der Zeit, Die Invasion des Feuers und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Adrian Tchaikovsky

Niemals aufgeben und an seine Träume glauben: Adrian Czaijkowski ist 1972 in Lincolnshire geboren. Er studierte an der University of Reading Zoologie und Psychologie und arbeitete im Anschluss im juristischen Bereich. Über 15 Jahre lang versuchte er, eines seiner Bücher zu veröffentlichen, bis er 2008 endlich einen Buchdeal ergatterte. Heute zählt er zu den erfolgreichsten Science-Fiction-Autoren weltweit. Mit „Kinder der Zeit“ gewann er 2016 den Arthur C. Clarke Award und sein Buch „The Tiger and the Wolf“ wurde 2017 mit dem British Fantasy Award ausgezeichnet. Der leichteren Aussprache wegen wurde beschlossen, seine Bücher unter dem Namen Tchaikovsky zu veröffentlichen. Dies wurde auch bei den Übersetzungen – auch den polnischen – beibehalten. Adrian Tchaikovsky lebt heute mit seiner Frau und seinem Sohn in Leeds.

Alle Bücher von Adrian Tchaikovsky

Sortieren:
Buchformat:
Adrian TchaikovskyDie Kinder der Zeit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Kinder der Zeit
Die Kinder der Zeit
 (9)
Erschienen am 12.02.2018
Adrian TchaikovskyDie Invasion des Feuers
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Invasion des Feuers
Die Invasion des Feuers
 (5)
Erschienen am 01.01.2010
Adrian TchaikovskySchwarzer Glanz
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Schwarzer Glanz
Schwarzer Glanz
 (2)
Erschienen am 01.09.2010
Adrian TchaikovskyGoldene Magie
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Goldene Magie
Goldene Magie
 (2)
Erschienen am 01.01.2011
Adrian TchaikovskyDer gepanzerte Spion
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der gepanzerte Spion
Der gepanzerte Spion
 (2)
Erschienen am 03.02.2010
Adrian TchaikovskyDie geflügelte Armee
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die geflügelte Armee
Die geflügelte Armee
 (2)
Erschienen am 01.05.2010
Adrian TchaikovskyIm Krieg
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Im Krieg
Im Krieg
 (0)
Erschienen am 12.08.2019
Adrian TchaikovskyGuns of the Dawn
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Guns of the Dawn
Guns of the Dawn
 (2)
Erschienen am 12.02.2015

Neue Rezensionen zu Adrian Tchaikovsky

Neu
Talliannas avatar

Rezension zu "Die Kinder der Zeit" von Adrian Tchaikovsky

Evolution, Auslöschung und Neuanfang
Talliannavor 7 Monaten

Die letzten Menschen haben eine sterbende Erde verlassen, um in den Tiefen des Alls ein neues Zuhause zu finden. Als sie auf den Planeten Eden stoßen, scheint ihnen das Glück sicher: ideale Konditionen und eine florierende Ökosphäre. Doch was sie nicht wissen – es waren bereits Menschen hier gewesen, vor langer Zeit. Menschen, die Eden als Versuchsplaneten für ein vermessenes Projekt künstlicher Evolution ausersehen hatten. Doch ihr Experiment damals hat ungeahnte Spuren hinterlassen, und nun treffen ihr Nachfahren auf die vergessenen Kinder ihres Versuchs. Wer von ihnen wird das Erbe von Eden antreten? (Klappentext)

Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

Ganz zu Anfang muss ich sagen: Von diesem Buch sollten Arachnophobiker ihre Finger lassen, zu ihrem eigenen Schutz, denn die „vergessenen Kinder“ sind ein Spinnenvolk.
Meine kleinen grauen Zellen mussten sich ganz schön anstrengen, um die Technik der Spinnen teilweise nachvollziehen zu können, auch wenn ich manches nicht ganz verstanden habe. Faszinierend war es allemal, wie auch die gesamte Idee der Erhebung von Tieren durch einen Evolutionsvirus. Ich kann jetzt nicht sagen, inwiefern das realistisch ist, da mir dafür die wissenschaftlichen Grundlagen fehlen, aber vorstellbar ist es jedenfalls.

Für mich war es ein wenig problematisch, dass es keinen Charakter gibt, der einem irgendwie ans Herz wächst. Die Spinnen sind Spinnen und dort wechselt auch immer die Generation, so dass man es immer mit jemand Neuem zu tun hat.
Die Menschen verhalten sich meistens irgendwie seltsam bzw. dumm und tatsächlich denke ich an manchen Stellen, dass es vielleicht besser wäre, wenn sie einfach aussterben würden. Von Sympathie also keine Spur. Es ist eher, als würde ich einen wissenschaftlichen Bericht über die letzte Arche lesen und wie es ausgegangen ist, ohne aber besonders mitzufiebern.

Das Tempo des Romans ist eher langsam, für meinen Geschmack an manchen Stellen zu langsam. Im Nachhinein fällt mir aber auf, dass die Erzählgeschwindigkeit ein wenig Ähnlichkeit mit der Evolution hat: Erst passiert lange Zeit so gut wie gar nichts, nur damit sich am Schluss die Ereignisse überschlagen.

Das Ende kam für mich – ohne zu viel davon zu erzählen – etwas abrupt und für mein Empfinden zu harmonisch und einfach. Allerdings hat es mich tatsächlich überrascht und das ist etwas, was selten vorkommt. Trotzdem habe ich daran noch ein wenig zu knabbern und weiß nicht, ob ich es wirklich gut finden soll.

Dieser Roman ist wirklich nur etwas für Leser, die Science-Fiction lieben. Nie und nimmer würde ich diesen Titel einem Sci-Fi-Neuling empfehlen, denn damit würde man niemanden einen Gefallen tun. So ganz bin ich mir noch nicht sicher, was ich von diesem Buch halten soll, und ob es mir wirklich gefallen hat. Es war auf jeden Fall kein totaler Reinfall.

Kommentieren0
3
Teilen
LeesBuechers avatar

Rezension zu "The Tiger and the Wolf (Echoes of the Fall Book 1)" von Adrian Tchaikovsky

The Tiger and The Wolf
LeesBuechervor einem Jahr

Huhu ihr Lieben!

Bevor man in die Geschichte um Maniye und ihre Freunde und Feinde einsteigt, gibt es eine sehr schön gestaltete Karte von Michael Czajkowski.

Auf dieser kann man die Schauplätze des Buches finden und sich, wenn nötig, orientieren. Ich persönlich habe sie mir ganz am Anfang einmal angeschaut und sie dann den Rest des Buches nicht mehr benötigt. Adrian Tchaikovsky beschreibt seine Schauplätze detailgetreu und man hat keine Probleme dabei sich direkt hineinzudenken und anhand dessen zu orientieren. Allgemein war der Schreibstil des Autors angenehm und flüssig zu lesen, sodass auch die langatmigeren Teile des Buches nicht langweilig geworden sind.

Trotz der interessanten und sehr gut ausgearbeiteten Welt, die Adrian Tchaikovsky uns in diesem Buch präsentiert, läuft die Handlung stellenweise sehr langsam vor sich hin, sodass ich mich manchmal gefragt habe worauf das Buch genau zuläuft. Jedoch sind diese Stellen für mich immer mit den Charakteren gerettet worden, die super ausgearbeitet sind und eine glaubhafte und interessante Charakterentwicklung mitmachen. Dabei ist kein Charakter so, wie er zu Beginn erscheint, was beim Lesen immer wieder für Überraschungen sorgt und zu unerwartete Wendungen führt.

Die Handlung ist in drei unterschiedliche Stränge geteilt, die gegen Ende des Buches zusammen laufen: Maniye, ihr Vater Akrit und die Fremden aus dem Süden.

Maniye ist die Tochter des Häuptlings der Winter Runner und der Herrscherin der Shadow Eater, wodurch sie nicht gerade ein leichtes Leben hat. Ihr Vater sieht in ihr nur ein Mittel zum Zweck, der Dorfschamane schikaniert und bedroht sie und der Rest des Rudels möchte nichts mit ihr zu tun haben. Nachdem ihr Vater ihr eröffnet, das sie den Mörder ihrer Mutter zum Mann nehmen soll, nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und flieht mit einem Gefangenen ihres Rudels.

Akrit ist der Häuptling der Winter Runner, doch das ist nicht genug für ihn. Er strebt an der Häuptling über alle Rudel des Nordens zu werden. Dafür braucht er jedoch seine Tochter, denn in ihr fließt das Blut der toten Tigerherrscherin und somit die Macht die Tiger ein für alle Mal zu unterwerfen. Als Maniye flieht, schickt er den Mörder ihrer Mutter Broken Axe hinter ihr her, um sie zurück zu holen. Währenddessen versucht er seine schwindende Macht über die anderen Rudel nicht noch mehr einzubüßen.

Asmander kommt aus dem Süden und ist von seinem Vater beauftragt worden die Eisenwölfe des Nordens zu finden, um sie für den Schutz des Kronprinzen seines Landes zu rekrutieren. Begleitet wird er von einem widerwilligen Sklaven, einer mysteriösen Frau aus dem Flachland und seinen Führern durch den unnachgiebigen Norden.

In diesem Buch waren auf jeden Fall die Charaktere für mich das Highlight. Umso länger man liest, umso mehr fühlt es sich an, als würde man die Charaktere kennen, wodurch man Entscheidungen nachvollziehen und verstehen kann. Besonders die Charaktere, die zu Beginn des Buches wie die Bösen erscheinen, bekommen mehr und mehr Tiefe, sodass ich am Ende sogar Broken Axe zu meinem Lieblingscharakter erkoren habe.

Alles in allem bekommt das Buch von mir drei einhalb Sterne. Die Handlung war für mich an manchen Stellen einfach zu schleppend und drei unterschiedliche Erzählperspektiven sind leider nicht wirklich mein Fall. Nichtsdestotrotz war es ein gutes Buch, von dem ich definitv auch die Folgebände lesen werde.

Zum Abschluss gibt es noch mein Lieblingszitat des Buches:

But, while I can run, I'll run.

Liebe Grüße

Lee.

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Adrian Tchaikovsky wurde am 14. Juni 1972 in Woodhall Spa (Großbritannien) geboren.

Adrian Tchaikovsky im Netz:

Community-Statistik

in 60 Bibliotheken

auf 19 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks