Adriana Novoa From Man to Ape: Darwinism in Argentina, 1870-1920

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Inhaltsangabe zu „From Man to Ape: Darwinism in Argentina, 1870-1920“ von Adriana Novoa

Upon its publication, The Origin of Species was critically embraced in Europe and North America. But how did Darwin’s theories fare in other regions of the world? Adriana Novoa and Alex Levine offer here a history and interpretation of the reception of Darwinism in Argentina, illuminating the ways culture shapes scientific enterprise. In order to explore how Argentina’s particular interests, ambitions, political anxieties, and prejudices shaped scientific research, From Man to Ape focuses on Darwin’s use of analogies. Both analogy and metaphor are culturally situated, and by studying scientific activity at Europe’s geographical and cultural periphery, Novoa and Levine show that familiar analogies assume unfamiliar and sometimes startling guises in Argentina. The transformation of these analogies in the Argentine context led science—as well as the interaction between science, popular culture, and public policy—in surprising directions. In diverging from European models, Argentine Darwinism reveals a great deal about both Darwinism and science in general. Novel in its approach and its subject, From Man to Ape reveals a new way of understanding Latin American science and its impact on the scientific communities of Europe and North America.

Ein spannender Themenkomplex, sehr gut aufgearbeitet und leicht lesbar, auch für Laien.

— Orisha
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  • Darwinismus in Argentinien

    From Man to Ape: Darwinism in Argentina, 1870-1920

    Orisha

    14. January 2017 um 14:26

    Darwinismus in Argentinien, die zweite. Doch eigentlich ist das die erste Publikation von Novoa und Levine, die sich mit dem Thema auseinandersetzt. Aber beginnen wir von vorne.Für meine Dissertation muss ich mich mit verschiedensten Themen auseinandersetzen, darunter eben auch mit den Naturwissenschaften und deren Entwicklung in Argentinien. Wer waren die Protagonisten? Was waren die Themen? Bei meinen Recherchen ist mir dieses Buch in die Hände gefallen. Argentinien wird seit langem vor allem mit positivistischen Entwicklungen in Verbindung gesetzt, dass auch die Adaption darwinistischer Thesen, in Form von haeckel'chen und spencerrischen Ansätzen erfolgte, war vor dieser Publikation wenig bekannt.Novoa und Levine arbeiten in sechs Kapiteln das Thema umfassend auf. Mit den Anfängen beginnend, die Argentinien ins "Spotlight" von Europas Expansionszielen aber auch seinen wissenschaftlichen Themenschwerpunkten setze, über Darwins Verbindung zu Argentinien bis hin zur Ankunft der Thesen in der 1870er Jahren und deren Adaption in den folgenden Jahrzehnten. Immer wieder betonen Novoa und Levine dabei die enge Verknüpfung von Politik, Nation-Building und Naturwissenschaften, die eine Adaption von Darwins Thesen ziemlich kritisch machte. Insgesamt liest sich das Buch sehr leicht, grundsätzliche Dinge werden nochmal erläutert und ein imposanter Literaturanhang gibt Auskunft über Quellen und weitere Beschäftigungsansätze.Fazit: Ein spannender Themenkomplex, sehr gut aufgearbeitet und leicht lesbar, auch für Laien.

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