Adriana Popescu Mein Sommer auf dem Mond

(97)

Lovelybooks Bewertung

  • 79 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 4 Leser
  • 45 Rezensionen
(66)
(28)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mein Sommer auf dem Mond“ von Adriana Popescu

Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört
Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...
… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...

Humorvoll, leicht und dennoch eine wichtige Thematik gut verarbeitet

— My_book_moments

Das Buch wird mir immer in Erinnerung bleiben. Mitfühlsam und charmant💕

— lesefant04

Soooo eine schöne Geschichte! 4.5 ♥

— Ywikiwi

Wie gerne wäre ich jetzt auch auf dem Mond, vielleicht aus anderen Gründen als Fritzi, aber dennoch scheint dort alles lebenswert zu sein!

— Steffinitiv

Ein Buch, stellvertretend für uns alle

— startbeingabooklover

Herzerwärmende Geschichte ❣️

— Evebi

Eine wunderschöne, gefühlvolle und spannende Geschichte. Ich wöllte sie hätte nie geendet!

— Io_sophie

Ernstes Thema wunderschön verpackt

— Tine_1980

Eine schöne, sommerliche Geschichte mit einer ernsten Thematik, für mich war aber zu wenig Fokus auf der therapeutischen Ebene.

— CallieWonderwood

Ich war so in dieses Buch vertieft, dass ich mich komplett hineinversetzen konnte. Das ich nach einem Tag fertig war, muss was heißen.

— bxxkinmybag2

Stöbern in Jugendbücher

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Seeeeufz!

MarleneWinter

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Ein bisschen schwächer als der erste Band, aber dennoch ein wurdervolles Buch!

Booksnights

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Besser als erwartet. Bei so Hype-Büchern bin ich immer vorsichtig, aber Children of Blood and Bone hat mich positiv überrascht

harakiri

Das dunkle Herz

Ein Jugendbuch mit enormer Sogwirkung. Erinnert an Herr der Fliegen, erzählt aber eine ganz eigene Geschichte.

jaylinn

Iron Flowers / Iron Flowers – Die Rebellinnen

Durchaus fesselnd, mit einigen Schwächen. Für Panem Fans ein Muss.

Suska

Vertrauen und Verrat

Großartige Geschichte, absolute Leseempfehlung

Irrlichtzauber

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Einmal Mond und zurück

    Mein Sommer auf dem Mond

    My_book_moments

    24. May 2018 um 13:53

    Auf mein Sommer auf dem Mond bin ich hauptsächlich durch den Instagramaccount der Autorin aufmerksam geworden, ohne genau zu wissen worum es eigentlich in diesem Buch geht, habe ich aus einem Bauchgefühl heraus das Buch als Rezensionexemplar angefragt und bekommen. Vielen Dank hierfür an das Bloggerportal. Ich muss sagen, dass mich mein Bauchgefühl nicht enttäuscht hat, denn dieses Buch ist wirklich großartig. In diesem Buch begleiten wir Fritzi, die ihren Sommer in der Pyschatrie Sonnenhof auf Rügen verbringt, denn sie hat eine Angstneurose. Neben Fritzi sind dort auch Bastian, Tim und Sarah, die alle mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen haben. Die vier bilden zusammen die Gruppe der Astronauten und stellen sich gemeinsam ihrer Krankheit. Ich mochte die Geschichte sehr sehr gerne, denn sie ist zum einem locker und leicht, aber gleichzeitig enthält sie auch so viele wichtigen Aussagen, denen ich immer nur zustimmen kann. Zum einen wird in der Geschichte gezeigt, dass auch psychische Krankheiten ernst zu nehmen sind und auch dass man dennoch ein normaler Mensch ist, auch wenn man in die Psychatrie muss. Ich habe leider immer so das Gefühl, dass noch heutzutage viele Leute solche Menschen, immer noch als "verrückt" oder geistig zurückgeblieben abstempeln. Adriana Popescu behandelt meiner Meinung nach das Thema sehr gefühlvoll und man merkt, dass sie gerade bei den Krankheitbildern gut recherchiert hat. Desweiteren verstecken sich aber noch mehr wichtige Aussagen in diesem Buch z.B. wie schlimm Mobbing wirklich sein kann und dass man sich selbst akzeptieren soll. Egal welche Vorlieben hat. Ich könnte wahrscheinlich noch stundenlang darüber reden, welche Aussagen sich alles in diesen 400 Seiten verstecken, aber ich lasse es jetzt sein. Schließlich sollt ihr selber noch einige Aussagen selbst entdecken. Tim, Bastian, Fritzi und Sarah sind mehr oder weniger freiwillig ein Team auf dem Sonnenhof. Am Anfang gab es immer wieder kleinere Streitigkeiten und Reibereien zwischen den vieren, aber relativ schnell bemerken sie, dass Freunde einem auch helfen können. Sie wachsen dann doch recht schnell zusammen und die Clique zeigt einem was wahre Freundschaft bedeutet. Sie gehen wirklich zusammen durch ihr ganz persönliches Höllenfeuer und halten zusammen. Egal was passiert. Das hat mich besonders beeindruckt. Zwischen Ftitzi und Bastian entwickelt sich auch eine Liebesgeschichte. Doch die ging mir ehrlich gesagt viel zu schnell und ihr habe ich auch nicht das Knistern zwischen den beiden gespürt. Sie waren auf einmal plötzlich zusammen, ohne dass man zuvor irgendetwas geahnt hat. Mir gefiel das ehrlich gesagt nicht und ich glaube, dass dieses Buch auch ohne Liebesgeschichte super funktioniert hat. Meine Lieblingscharaktere waren definitiv Tim und Sarah. Die beiden sind mir besonders ans Herz gewachsen und meiner Meinung nach, kam Sarah von allen etwas zu kurz. Dabei hätte ich gerade von ihr gerne mehr erfahren. Aber auch von Tim. Der Fokus liegt dann doch sehr viel auf Fritzi und Bastian. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass Bastians Krankheitsbild besonders hervorgehoben, während man es bei Fritzi eher am Rand mitbekommt. Dennoch wurde jeder Charakter wirklich gut herausgearbeitet und mir schienen sie auch durchaus real zu sein, was mir sehr gefallen  hat. Der Schreibstil ist trotz der Thematik und den so wichtigen Aussagen, locker und leicht. So war auch die Geschichte, was ich ausgesprochn gut fand. Adriana Popescu hat ein Talent dafür die Geschichte locker und leicht zu erzählen, aber dabei das Gewicht der Aussagen, die im Buch sind, nicht zu relativieren. Die Geschichte wird aus Bastians und Fritzis Sicht erzählt, was ich ganz gut fand. Nur habe ich mir an einigen Stellen auch die Sicht von Sarah und Tim gewünscht, denn diese beiden Charaktere hätten auch sehr viel zu erzählen gehabt und ich fand, dass sie so etwas zu kurz kamen. Fazit: Mein Sommer auf dem Mond ist ein sehr gutes Jugendbuch, bei dem ich mir gewünscht habe, dass ich das schon mit 15/16 hätte lesen können. Am besten in einem Sommer, denn dann hätte die Geschichte mir sicherlich noch einen Ticken besser gefallen! Mein Sommer auf dem Mond ist eine ganz klare Kaufempfehlung an alle die gerne im Jugendbuchbereich lesen. Ich vergebe den Buch 4 von 5 Sterne, denn das gewisse Etwas hat mir hier leider dann doch gefehlt.

    Mehr
  • Mein Sommer auf dem Mond (Adriana Popescu)

    Mein Sommer auf dem Mond

    Steffinitiv

    22. May 2018 um 09:37

    Mein Fazit Warum wollte ich dieses Buch lesen? Bisher hatte ich erst ein Buch von Adriana gelesen (Paris, du und ich), aber ich muss sagen, mir gefiel ihr Schreibstil sehr und als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, da war ich interessiert am wohl persönlichsten Buch… Was ich zu dem Buch sagen möchte: Wenn man bedenkt, wie kritisch das Thema, die Zusammenstellung und vorallem das laut werden, das gehört werden ist, dann muss man zugeben, hat Adriana das super umgesetzt. Ich habe mich sofort mit Fritzi auf dem Mond wohl gefühlt und mit ihr versucht aus ihrem Käfig auszubrechen und dem Ganzen eine Chance zu geben. Adriana beschreibt sehr schön, was in Kindern und Jugendlichen in dem Alter vorgeht, sodass ich mich irgendwie zeitweise sogar wie Fritzi selbst gefühlt habe. Ich hatte das ganze Buch über das Gefühl, ich wäre selbst dabei und – ich möchte hier nun nicht zu viel verraten – am Ende habe ich mir fast gewünscht es wäre so, denn man stellt fest, wie lebenswerd und schön das alles sein kann und vorallem stellt man fest, dass irgendwo da draußen jemand ist, der genauso zu einem passt, wie man ist. Mit jeder kleinen Macke und mit jedem kleinen Fehler! Auch das kurze eBook mit der Vorgeschichte passt super ins Bild und rundet das alles sehr ab. Ich muss echt sagen: Ich kann das Buch empfehlen und würde immer wieder weitere Bücher von Adriana lesen!

    Mehr
  • Viel mehr als ein "normales" Jugendbuch

    Mein Sommer auf dem Mond

    startbeingabooklover

    19. May 2018 um 17:38

    “Mein Sommer auf dem Mond” von der deutschen Autorin Adriana Popescu erzählt eine Liebesgeschichte zwischen den Jugendlichen Basti und Fritzi, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint. Inhalt: Die vier Jugendlichen, Fritzi, Basti, Sarah und Tim, könnten unterschiedlicher nicht sein, denn das einzige was sie zu verbinden scheint, ist der Ort an dem sie zum ersten Mal aufeinandertreffen. Der Sonnenhof auf der Insel Rügen scheint die letzte Chance der Jugendlichen auf ein normales Leben zu sein, denn sie alle haben eine Hand voll Probleme, mit denen sie alleine nicht mehr umgehen können. Auf dem Sonnenhof, der ihnen professionelle Hilfe bietet, sind die Jugendlichen Patienten, die als “die Astronauten” zu einer unzertrennlichen Einheit zusammenwachsen. Dort auf Rügen, abgeschottet von der Außenwelt und ihrer Vergangenheit scheint es den Astronauten schnell besser zu gehen, doch ihre Probleme und Ängste lauern nur auf eine Gelegenheit, um wieder die Oberhand zu gewinnen. Meinung: “Mein Sommer auf dem Mond” ist eine sehr schöne und wunderbar geschriebene Geschichte, die viel mehr Tiefe und Bedeutung hat, als man es anfangs vermutet. Im Endeffekt sind die vier Protagonisten Stellvertreter für uns alle. Für alle, die selbst Probleme haben. Für alle die, die nie aufgeben und für alle die, die sich bemühen anderen zu helfen. Ich fände es unglaublich toll, wenn dieses Buch noch von vielen, vielen weiteren jungen Menschen gelesen wird, da es meiner Meinung nach perfekt aufzeigt, welche Folgen jede unserer Handlungen auf andere haben kann. Aber auch, dass kein Mensch aufgrund psychischer Probleme abgestempelt werden sollte, sondern im Gegenteil helfende Hände und Ohren gereicht bekommen sollte. Bereits nach kurzer Zeit sind einem die Jugendlichen so vertraut, dass man sie am liebsten zu seinen eigenen Freunden zählen und ihnen seine Hilfe anbieten möchte. Fazit Das Buch erzählt eine wunderschöne Geschichte, die so schnell nicht vergessen wird und einen positiven Effekt auf die eigene Weltanschauung haben kann. Adriana Popescu kann stolz auf dieses Werk sein, das viel mehr ist als ein “normales” Jugendbuch.

    Mehr
  • Ein wirklich wundervolles Buch - klare Leseempfehlung

    Mein Sommer auf dem Mond

    Aer1th

    19. May 2018 um 14:16

    Ok, ich bin ehrlich. Ich habe dieses Buch beim Verlag angefragt, ohne mir vorher den Klappentext durchgelesen zu haben. Überall wurde von dem Buch geschwärmt und außerdem wollte ich endlich einmal selber ein Buch von Adriana Popescu gelesen haben.Was soll ich sagen? – Alles richtig gemacht! Die 16-jährige Fritzi leidet unter Panikattacken und genau deswegen steht sie nun zusammen mit ihren Eltern vor einem Therapiezentrum auf Rügen. Ein Ort, wo sie unter keinen Umständen hinwollte. Doch da ausgerechnet das Scheidungsgefecht der Eltern Fritzis Panikattacken ausgelöst haben, kann sie nur anderorts Hilfe finden.Auch Bastian befindet sich in Therapie. Das zweite Mal bereits. Für ihn ist es höchste Zeit sich seinen eigenen inneren Dämonen zu stellen.Zusammen mit Tim und Sarah landen die Vier auf einer Etage. Für diesen einen Sommer sind sie die Astronauten, die gemeinsam eine Reise zum Mond und zurück bewältigen müssen – zumindest fühlt es sich so an. Dabei wachsen sie zusammen und über sich hinaus, beweisen Mut und entdecken die erste große Liebe. “Mein Sommer auf dem Mond” ist ein Jugendbuch, das gleichzeitig voller Witz und Humor steckt, aber auch sehr ernste und wichtige Themen behandelt.Die Geschichte wird abwechselnd von Fritzi und Bastians Seite erzählt. Als Leser erhalten wir so auch Einblicke in die Gedankenwelt dieser beiden Charaktere. Auch wenn Sarah und Tim keine eigenen Kapitel erhalten haben, sind sie nicht minder wichtig für die gesamte Geschichte.Die vier Jugendlichen sind so unterschiedlich, jeder hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen und doch wachsen sie zu einer Einheit zusammen, die in jeder Situation für die Anderen einsteht – einfach nur wunderschön.Es ist total schön die Entwicklung der einzelnen Charaktere mitzuerleben, zu sehen wie sie wachsen und zu sich selbst (zurück) finden. Gerade psychische Krankheiten sind leider immer noch ein großes Tabuthema in unserer Gesellschaft heutzutage. Lieber schweigen und still leiden, als offen zuzugeben, dass man ein Problem hat. Als Jugendlicher, der mitten in der Pubertät steckt, ist das nochmal eine ganze Nummer härter.Umso schöner finde ich es, dass Adriana Popescu sich an dieses Thema herangewagt hat. In der Danksagung verrät sie sogar, dass in diesem Buch “Mosaiksteine ihrer eigenen Geschichte versteckt liegen”. Ich finde, dass man das beim Lesen gemerkt hat. Gerade in den Charakteren und ihrer Entwicklung steckt sehr viel Herzblut. Ich persönlich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Locker und leicht, gespickt mit sehr viel Witz und in diesem Fall mit sehr vielen Anspielungen auf mein Lieblingsfandom – Harry Potter. Man merkt dem Buch einfach an, das es von einem Geek geschrieben wurde und das ist ein sehr großes Kompliment!! Ich finde, dass das Buch schön viel Tiefe besitzt, dafür, dass es ein Jugendbuch ist. Wichtige Themen werden thematisiert und es wird auch nicht davor zurückgeschreckt die “unschöne Seite” zu zeigen.Das Buch macht Mut zu sich selbst zu stehen und zeigt, dass es definitiv ok ist sich Hilfe zu holen und nicht alles alleine meistern zu müssen. Fazit Ein Buch, das Mut macht und trotz ernster Themen mit einer großen Portion Witz und Humor glänzen kann. Ich finde, es ist ein wichtiges Buch, das die richtige Message vermittelt. Daher gibt es von mir 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • Ein ganz besonderes Buch mit ganz besonderen Charakteren...

    Mein Sommer auf dem Mond

    Bookilicious

    13. May 2018 um 15:53

    *Inhalt* "Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört. Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ... … und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ..." (Quelle: Amazon) *Erster Satz des Buches* ">Es sieht gar nicht aus wie eine...eine...< Meine Mutter betrachtet  das große Gebäude vor uns und versucht dabei, die richtigen Worte zu finden.“ *Infos zum Buch* Seitenzahl: 400 Seiten Verlag: cbt Verlag ISBN: 978-3570311981 Preis: 13,00 € (Broschiert) / 9,99 € (Ebook) *Infos zur Autorin* "Adriana Popescu ist die Autorin zahlreicher Romane wie »VERSEHENTLICH VERLIEBT«, »LIEBLINGSMOMENTE« und »EWIG UND EINS«. Mit »EIN SOMMER UND VIER TAGE« legte sie ein beeindruckendes Jugendbuchdebüt vor, dem nur ein Jahr später »PARIS, DU UND ICH« folgte. Mit »MEIN SOMMER AUF DEM MOND« legt sie im März 2018 ihren - wohl persönlichsten - dritten Jugendroman vor. Popescu arbeitete als Drehbuchautorin für das Deutsche Fernsehen und als Redakteurin für verschiedene Magazine, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben von Romanen widmete. Sie lebt, liebt und schreibt in Stuttgart. Mehr Infos unter: www.adriana-popescu.de Facebook: http://www.facebook.com/Adriana.Popescu.Autorin Twitter: https://twitter.com/Writing_Popescu" (Quelle: Amazon) *Fazit* -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen?  Adriana Popescu's Bücher sind einfach Pflichtlektüre! -> Cover:  Auch wenn ich eigentlich keine Bücher mit Menschen auf dem Cover mag, so finde ich dieses Cover absolut gelungen und die vier Jugendlichen kann ich absolut mit Fritzi, Bastian, Tim und Sarah in Verbindung bringen. Ein richtig schönes, schlichtes Cover! -> Story + Charaktere:  Es gibt Bücher, bei denen man froh ist, wenn man sie hinter sich lassen kann. Nicht, weil die Geschichte langweilig oder die Charaktere blöd waren... sondern weil man irgendwie einfach genug von dem Gesamtpaket hat. Dann gibt es Bücher, die liest man und es ist okay, wenn sie enden, aber die Fortsetzung liest man trotzdem. Und es gibt Bücher, die wachsen einem so sehr ans Herz, dass man versucht langsamer zu lesen. Man versucht, das unvermeidliche hinauszuzögern und trotzdem kann und will man nicht aufhören in dieser Welt zu versinken - weil man sich zuhause fühlt - und genau SOLCH ein Buch ist "Mein Sommer auf dem Mond". Fritzi, Bastian, Sarah und Tim haben eines gemeinsam: Sie verbringen den Sommer in einem Therapiezentrum für psychisch erkrankte Jugendliche auf Rügen und sind in der Gruppe "Astronauten". Unsere vier Astronauten lernen sich nicht nur immer besser kennen, sondern werden im Laufe des Buches sogar richtig dicke Freunde, die sich für jeden einzelnen von ihnen einsetzen. Adriana Popescu schafft es mit diesem Werk nicht nur, etwas anzusprechen was in unserer Gesellschaft noch viel zu sehr als Kleinigkeit, als Nichtigkeit angesehen wird, sondern auch, dem Ganzen eine gewisse Emotionalität einzuhauchen. Zeigt auf, dass psychische Erkrankungen KEINE Kleinigkeit sind und nicht einfach abgetan werden können und sollen... sie zieht uns in die Geschichte hinein und sorgt dafür, dass man nicht länger nur der Leser vor dem Buch ist, sondern mittendrin steckt und dabei nicht nur sich selbst rekapituliert, sondern von ganzem Herzen mitfühlt - und es sind eine Menge Gefühle, die da auf uns zukommen. Die Angst, ausgelacht und nicht verstanden zu werden,  die Angst, sich dem zu stellen, was einen belastet, die Angst vor der Angst. Höhenflüge, Tiefpunkte, Freundschaft, die erste Liebe, all das, was das Leben ausmacht - und noch so vieles mehr. Wir fühlen mit und manch einer erkennt sich in einem der Charaktere mit Sicherheit wieder, was nur dazu führt, das man sich umso mehr in die Geschichte einfühlt - was es nur umso persönlicher macht. Wer Adriana Popescu ein bisschen in den sozialen Medien verfolgt, der erkennt sehr viel der Autorin in diesem Buch wieder - nicht zuletzt die Affinität zu diversen Filmen und Serien - was sie erneut einfach nur wahnsinnig sympathisch macht. Es gibt eine Menge Anspielungen und Querverweise auf, die jeden Buch- und Seriennerd zum schmunzeln bringen. :-) Das Ende des Buches lässt den Leser mit einer positiven Stimmung zurück: Hoffnungsvoll, dass das Leben immer noch ein Hintertürchen für einen bereithält. Akzeptiert - denn es wird immer Menschen geben, die Dich so lieben, wie Du bist und wenn Du selbst damit anfängst, ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung getan. Optimistisch - dass jede kleine Hilfe, die Du jemandem bieten kannst - als Stütze, als offenes Ohr - möglicherweise jemandem ein bisschen von seinem Schmerz nehmen kann. Und es vermittelt Mut - Mut, dass wir alle Astronauten sein können, die endlich anfangen ihr Leben zu leben. -> Schreibstil:  Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Fritzi und Bastian erzählt, was mir persönlich wahnsinnig gut gefallen hat. Auch wenn wir nur die Sicht der beiden erleben, so erfahren wir dennoch auch genug über Tim und Sarah, die mir ebenso ans Herz gewachsen sind! -> Gesamt:  "Mein Sommer auf dem Mond" ist ein ganz besonderes Buch. Besonders, weil es berührt, fesselt und für jeden, dem es ähnlich geht, ein klein wenig Positives vermitteln kann. Besonders, weil es wundervolle Charaktere beinhaltet, die ich als Leserin mit all ihren Macken lieben musste. Besonders, weil es zum nachdenken anregt und mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wertung: 5 von 5 Sterne!

    Mehr
  • Ernstes Thema wunderschön verpackt

    Mein Sommer auf dem Mond

    Tine_1980

    11. May 2018 um 12:53

    Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört. Fritzi, die Sprücheklopferin, Bastian, der lässige Typ, Sarah, die Träumerin und Tim, der coole Sportler, treffen sich an einem ganz besonderen Ort, dem Sonnenhof. Jeder hat seine eigenen Geheimnisse und muss diese im Therapiezentrum auf Rügen langsam preisgeben. Vom Schicksal zusammengewürfelt, durchgeschüttelt und doch füreinander da. Alle müssen sich öffnen und einen lebensverändernden Sommer lang miteinander auskommen. Willkommen bei den Astronauten.   Da ich von so begeistert war, wollte ich dieses neue Buch von Adriana Popescu sehr gerne lesen. Die Autorin schaffte es auch dieses Mal, mich in die Geschichte zu schubsen und ab der ersten Seite die Reise mit den Astronauten anzutreten. Die Charaktere waren vielschichtig, sympathisch und jeder auf seine Art liebenswert. Das Buch wird im Wechsel von Fritzi und Bastian erzählt und so lernt man die Zwei am besten kennen, doch auch Sarah und Tim bekommen genügend Spielraum in der Geschichte und so konnte man sich gut in die unterschiedlichen Persönlichkeiten einfühlen. Tim ist der coole und gutaussehende Sportler, der zu sich selbst finden muss und Sarah ist die niedliche und verschüchterte Jüngste im Bunde der Astronauten. Fritzi ist ein echt tolles Mädel, welches garantiert nicht auf den Mund gefallen ist. Es ist schön, diesen Einblick in ihr selbstsicheres Ich zu erhalten, denn anhand ihrer Krankheit ist sie außerhalb des Sonnenhofes ganz anders und man hofft, dass sie wieder zu ihrem wahren Ich zurückfindet. Aber man lernt auch ihre andere Persönlichkeit kennen und auch diese kann man nachvollziehen. Bastian ist für mich der Verletzlichste der Truppe, der sich von seinen Dämonen erst befreien muss, um endlich das zu bekommen, was er am meisten möchte: Leben! Zusammen mit Fritzi erlebt er eine gewisse Sicherheit, ein Auffangen und eine erste Liebe. Die unterschiedlichen Krankheiten oder Probleme der Vier werden sehr authentisch beschrieben und man fühlt mit jedem der Vier mit. Dies wird aber auch durch die tolle Schreibweise und das einfühlsame, geschriebene Wort der Autorin unterstützt. Es gibt Stellen im Buch, die beklemmend sind, doch ebenso findet man so viel mehr darin. Witz, Zusammenhalt, Spannung, Diskussionen und Gespräche, ernste, aber auch liebenswerte Themen und eine schöne beginnende Liebe. Ich fand es toll, wie der Weg von vier Einzelgängern zu einer gemeinsamen Gruppe, den Astronauten, beschrieben wurde. Wie sie nach und nach zusammenwachsen, sich Einander öffnen und die  Wände langsam fallen lassen, wie sie füreinander einstehen und immer füreinander da sind, ist einfach schön.     Adriana Popescu versteht es meisterlich, die Leser in die Geschichte zu holen, sie mitfühlen zu lassen und ein ernstes Thema perfekt in das Buch zu verpacken. Die Geschichte bringt einen zum Nachdenken, Lachen und Träumen. Unbedingte Leseempfehlung!

    Mehr
  • Mein Sommer auf dem Mond - Adriana Popescu

    Mein Sommer auf dem Mond

    CallieWonderwood

    07. May 2018 um 09:40

    Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehörtCooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...(Klappentext)Durch den Klappentext war ich sehr gespannt auf die Geschichte der vier Astronauten und ihrer Reise zum Mond.Fritzi kommt im Sonnenhof in Rügen an, wo sie den Sommer über eine Therapie wegen ihrer Angststörung machen soll. Richtig begeistert ist sie davon nicht und möchte am liebsten sofort wieder nach Hause.Im Sonnenhof lernt sie Bastian, Sarah und Tim kennen, die mit denen sie gemeinsam auf einer Etage wohnt und die auch wegen psychsichen Problemen bzw. Erkrankungen dort sind.Zitat Fritzi : "Mein Herz ist eine Pauke, mein Kopf ein Kettenkarussell und mein Leben eine Achterbahn. Schuld daran hat nicht nur die Panik, die in Lauerstellung irgendwo hinter mir herschleicht."Fritzi fand ich gleich sympathisch, sie liebt Harry Potter und und mochte ich ihre freche Art einfach gern. Und ihre Gedanken und Gefühle waren gut nachvollziehbar. Mit Bastian musste ich erstmal ein bisschen warm werden, aber mit Verlauf des Buches wurde er mir sympathischer.Auch Tim und Sarah waren tolle Charaktere mit ihrer ganz eigenen Geschichte, die man auf den ersten Blick nicht erahnt. Ich fand es überzeugend gemacht, wie sie alle vier ganz unterschiedlich waren, charakterliche Tiefe hatten und wie jeder von ihnen einen inneren Kampf mit sich selbst führt.Zu Beginn können sich die Astronauten untereinander nicht wirklich leiden und sind verschlossen gegenüber den anderen. Doch langsam entsteht eine besondere Freundschaft und eine kleine süße Liebesgeschichte. Sie erleben miteinander einen unvergleichlichen Sommer, der sie alle verändert.Zitat Bastian : "»Vielleicht sind wir hier ja doch auf dem Mond gelandet.« Ich spreche es lachend aus, während Fritzi sich kurz umsieht. »Zu viel Wasser für den Mond.« »Spielverderberin.«"Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, ich hätte mir aber mehr therapeutische Einblicke gewünscht. Meiner Meinung nach wurde die Vorgehensweise in der Therapie im Sonnenhof zu wenig thematisiert, auch wenn die Auswirkungen von den psychischen Problemen gut gezeigt wurden. Es stand eher die Gruppe der Astronauten und ihre Freundschaft im Vordergrund und wie sich einander geholfen haben sich selbst mehr zu akzeptieren.Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Fritzi und Bastian erzählt und jedes Kapitel und die Überschrift hat eine kleinen Bezug zu einem Film oder einer Serie, was ich schön gemacht fand. Mir hat der Schreibstil von Adriana Popescu gut gefallen, flüssig geschrieben, berührend und aber auch humorvoll, und die Seiten flogen nur so dahin.Fazit :Eine schöne, sommerliche Geschichte mit einer ernsten Thematik, für mich war aber zu wenig Fokus auf der therapeutischen Ebene. 

    Mehr
  • Ein absolutes Wohlfühlbuch

    Mein Sommer auf dem Mond

    Caterina

    05. May 2018 um 13:49

    Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Durch einige Lesungen, auf denen ich schon war, wollte ich mir unbedingt mein eigenes Bild zu den Büchern von Adriana Popescu machen. Gerade das, was ich vom Hörensagen kannte, klang alles sehr gut, so dass ich mehr als froh war, als ich ihr neustes Werk "Mein Sommer auf dem Mond" in den Händen halten konnte. Ihre Lesung auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse hatte mich dann so weit gepackt, dass ich dieses Werk unbedingt beginnen wollte. Einstieg: Sogleich beginnt Adriana Popescu die eigentliche Geschichte und ich lernte zwei der "Astronauten" kennen. Fritzi ist ein Charakter, der definitiv nicht auf den Mund gefallen ist und mich mit ihrem Sarkasmus schnell abholen konnte. Aber auch mit Bastian machte ich Bekanntschaft und schloss ihn mindestens genauso schnell ins Herz. Ebenso konnte mich Adriana Popescu selber unglaublich schnell für sich gewinnen. Denn der wunderbare und mit Humor gezeichnete Schreibstil, ließ mich augenblicklich in die Geschichte eintauchen und ich fühlte mich einfach nur wohl. Charaktere: Die Figuren sind welche, die mir sicherlich noch eine Weile in Erinnerung bleiben werden. Jeder dieser Figuren hat sein ganz einges Päckchen zu tragen und seinen ganz eigenen Grund, warum er oder sie den Sommer in einer psychischen Klinik für Jugendliche verbringen muss. Oft hat man beim Lesen ja s/einen Lieblingscharakter, aber in "Mein Sommer auf dem Mond" mag ich mich gar nicht entscheiden, weil ich sowohl Fritzi, als auch Bastian, wie auch Tim oder Sarah gleichermaßen ins Herz geschlossen habe. Fritzi hat mich durch ihren Sarkasmus absolut überzeugen können, auch wenn dieser eigentlich nur als Fassade dient. Ebenso bei Bastian, bei dem ich lange Zeit nicht wusste, was sein Grund für den Aufenthalt ist. Aber auch Sarah, die mehr oder weniger das Küken unter den Astronauten und Tim, der auf den ersten Blick nur der gutaussehende Mistkerl ist, sind Charaktere, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. Ganz besonders möchte ich hier die Harmonie erwähnen, die Adriana Popescu so überzeugend rübergebracht hat. Mir ist nicht nur einmal das Herz voller Freude aufgegangen, wie die vier Jugendliche eine Einheit bilden und füreinander da sind. Dafür ziehe ich meinen imaginären Hut. Handlung: Auch wenn das Buch in erster Linie an ein typisches ruhiges Jugendbuch erinnert, so versteckt sich hier weit mehr. Klar sind auch hier Elemente zu finden, die auch in anderen Jugendbüchern vertreten sind, aber das gibt diesem ganzen Werk noch das gewisse Besondere. Mir gefiel die Mischung aus Dramatik, Action, humorvollen, traurigen und ernsten Szenen wahnsinnig gut. So war mir nicht nur einmal die Überraschung, die Wut oder das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Wahnsinnig berührend fand ich die Entwicklung der Freundschaft zwischen Bastian, Fritzi, Tim und Sarah. Wie schon gesagt, sie bilden trotz ihrer eigenen Lasten eine wunderbare Einheit. Ein Wohlfühlbuch von vorne bis hinten, was aber den Ernst der Lage keineswegs beschönigt, sondern ehrlich damit umgeht.  Schreibstil: Genau wie ich Adriana Popescu bisher auf ihren Lesungen erlebt habe, so schreibt sie auch. So ist die Geschichte mit wirklich viel Humor geprägt, was aber den Ernst der Krankheiten, den Ernst der Päckchen, die Fritzi, Bastian, Tim und Sarah mit sich herumtragen, nie vergisst. Die vielen Anspielungen in diesem Buch, lockern die Stimmung immer wieder auf, aber im gleichen Moment spürt man auch wie wichtig es ist, die Augen nicht vor solchen Dämonen, mit denen die vier Astronauten kämpfen müssen, zu verschließen. Und das hat für mich Adriana Popescu sehr gut auf einen gemeinsamen Nenner gebracht.  Mein Urteil "Mein Sommer auf dem Mond" konnte mich völlig für sich gewinnen. Ein Buch, was zwar auf der einen Seite mit wirklich viel Humor erzählt wird, aber auf der anderen Seite den Ernst der Krankheiten nicht außer Acht lässt. So schuf Adriana Popescu mit diesem Buch ein absolutes Wohlfühlbuch mit wunderbaren Figuren und einem Sommer, den man so schnell nicht vergisst. Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin. Ich vergebe 5 von 5 Welten, für diese wunderbare und berührende Geschichte.

    Mehr
  • Ein absolutes Jahreshighlight!

    Mein Sommer auf dem Mond

    Sternschnuppi15

    03. May 2018 um 10:10

    INHALT:Niemals hätten Fritzi, Bastian, Tim und Sarah sich vorstellen können, dass ihr Aufenthalt am Therapiezentrum Sonnenhof sie so verändern wird.Jeder der vier Jugendlichen hat seine ganz eigenen Probleme, die er versucht in diesem Sommer zu besiegen und hinter sich zu lassen.Mit jedem Tag lernt sich die Gruppe immer mehr kennen und sie versuchen sich zu öffnen und anzuvertrauen. Doch dies ist nicht ganz so leicht, denn immer wieder holt sie die Vergangenheit ein.Dies wird ein unvergesslicher Sommer für Fritzi, Bastian, Tim und Sophie...MEINE MEINUNG:Niemals hätte ich damit gerechnet, dass das Buch mich so fesseln und überzeugen kann.Bereits der Anfang konnte mich direkt in seinem Bann ziehen. Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Der Handlungsverlauf ist geprägt von vielen Höhen und Tiefen der Protagonisten, die der Geschichte immer wieder Gefühl und etwas Spannung verleihen.Natürlich gab es auch ab und zu ein paar Szenen, die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen haben, doch diese konnte der Rest definitiv wieder wettmachen.Gerne hätte ich noch gewusst, wie die Geschichte der Vier weitergeht.Der moderne und leichte Schreibstil hat es geschafft ein schwieriges und trauriges Thema auf eine leichte Art darzustellen.Besonders gut hat mir der Perspektivenwechsel zwischen Fritzi und Bastian gefallen. So konnte man ihre Handlungs- und Gedankenweise noch besser nachvollziehen.Aber so hat man nicht nur etwas über Fritzi und Bastian erfahren, sondern konnte auch immer mehr in das Leben von Tim und Sarah eintauchen.Alle vier Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen mitgefiebert und mitgefühlt. Generell hat mir die Entwicklung der Charaktere sehr gefallen, da sie ebenfalls sehr authentisch war.Die Geschichte ist so wundervoll, berührend, tiefgründig und gibt bestimmt vielen Leuten da draußen Kraft und Mut.Das Buch ist definitiv nicht nur etwas für Jugendliche.FAZIT:"Mein Sommer auf dem Mond" behandelt ein schwieriges Thema, welches jedoch mit einer Leichtigkeit verpackt wurde und voller Emotionen steckt.Ich vergebe 5 von 5 Sternschnuppen!* Vielen Dank an den Verlag, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

    Mehr
  • Die vier Astronauten

    Mein Sommer auf dem Mond

    dermoerderistimmerdergaertner

    02. May 2018 um 11:25

    Inhalt: Fritzi, Bastian, Tim und Sarah lernen sich in einem Therapiezentrum für psychisch kranke Jugendliche auf Rügen kennen. Die vier unterschiedlichen Teenager bilden für einige Wochen ein Team, die Therapiegruppe „Die Astronauten" und müssen sich wohl oder über zusammenraufen. Dabei freunden sie sich an, helfen einander und wachsen über sich hinaus. Meine Meinung: Jugendbüchern stehe ich (ü50) immer sehr skeptisch gegenüber. Zu oft wurde ich schon enttäuscht. „Mein Sommer auf dem Mond“ hat mich aber von Anfang an begeistert. Der Schreibstil von Adriana Popescu ist absolut wunderbar und mitreißend. Sie schafft es mit bewundernswerter Leichtigkeit und Humor dem Leser ein schwieriges Thema nahe zu bringen. Die vier Jugendlichen, die alle mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben, sind sich zunächst fremd und auch nicht besonders sympathisch. Im Laufe der Zeit werden sie jedoch zu richtig guten Freunden. Nach und nach akzeptiert jeder den anderen und vor allem sich selbst. Der Weg dorthin hat Höhen und Tiefen und ist auch am Ende des Buches noch nicht geschafft, und es ist sehr berührend, ihn begleiten zu dürfen. Die Geschichte wird abwechselnd von Fritzi und Bastian erzählt und beinhaltet auch eine kleine Liebesgeschichte. Diesen Wechsel finde ich sehr gelungen, denn er ermöglicht, beide besser zu verstehen. Alle vier Protagonisten waren mir am Ende ans Herz gewachsen und ich hatte beinahe das Gefühl, als würde ich sie persönlich kennen. Ein Satz, der mir besonders gut gefallen hat: „Mein Herz hat die Schuhe ausgezogen und tobt sich seit Minuten in einer Hüpfburg aus“. ♥️👟👟  Fazit: Für mich ist „Mein Sommer auf dem Mond“ von Adriana Popescu ein aus der Masse herausragendes Jugendbuch und auf jeden Fall auch für ältere Leser geeignet. Eine Geschichte über Freundschaft, Akzeptanz, Mut und die erste Liebe. Klare Leseempfehlung. Vielen Dank an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Eine Geschichte mit sehr viel Wahrheit

    Mein Sommer auf dem Mond

    EmmaZecka

    02. May 2018 um 09:19

    Das Cover zu Mein Sommer auf dem Mond ist schlicht gestaltet. Wir sehen vier Charaktere, die in verschiedenen Posen auf einer mondähnlichen Landschaft stehen. Die Personen stehen einander zugewandt, was ebenfalls ein schönes Element ist, weil es zeigt, dass Interaktion und Gemeinschaft hier eine große Rolle spielen könnten.Über ihnen steht in orangefarbener Schrift der Titel des Romans.Auch in dem Buch werden verschiedene Stilmittel eingebaut: Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Nämlich aus Fritzis und Bastis Sicht. Beide machen sich viele Gedanken über ihr Leben, die momentane Situation und ihre Mitmenschen. Und hier sind sie innerlich oft hin- und hergerissen. Und diese inneren Dialoge werden in verschiedenen Schriftarten dargestellt. So wurde der Unterschied zwischen den dunklen und die guten Gedanken optisch gut hervorgehoben. Was mich besonders gefreut hat: Ich konnte alle Schriftarten ohne Probleme lesen.In Mein Sommer auf dem Mond lernen wir vier Jugendliche mit psychischen Problemen kennen. Sie besuchen in den Sommerferien mehr oder weniger freiwillig ein Therapiezentrum auf Rügen und werden hier in die Gruppe der Astronauten gesteckt. Dabei könnten sie nicht unterschiedlicher sein: Fritzi, die eigentlich Franziska heißt, zwar immer einen schlagfertigen Spruch auf Lager hat, aber bei genauerem Hinschauen gar nicht so selbstsicher wirkt. Tim, der Fußballer, der beteuert, seine Eltern würden ihn hier schon bald wieder raus holen, Sarah, die am liebsten im Erdboden versinken möchte und Basti, den keiner von den anderen so richtig einordnen kann.Als sie dann auch noch alle vier in der Segelgruppe landen, wird ihnen klar, dass sie wohl oder übel miteinander auskommen müssen. Doch das ist gar nicht so leicht, wie gedacht.Am Anfang hatte ich Mühe, in die Geschichte reinzukommen. Zum einen lag das daran, dass mich Fritzi etwas in die Irre geführt hat. Ich durfte sie schon in der Kurzgeschichte Schöne Grüße vom Mond kennenlernen und hatte hier den Eindruck, ein recht introvertiertes Mädchen vor mir zu haben. Und dann war ich überrascht, wie offen sie mir auf Rügen begegnete. Und das obwohl nicht einmal ihre beste Freundin wusste, wo sie die Sommerferien verbrachte.Zum anderen dauerte es etwas, bis wir alle vier Charaktere kennenlernen oder beobachten konnten, wie sie aufeinander reagieren.Doch als die Fronten geklärt waren und wir unsere vier Astronauten kannten, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Mich interessierte, was die vier Jugendlichen nach Rügen verschlagen hatte. Natürlich hatten sie hier und da ihre Eigenarten, kamen mir aber andererseits auch nicht so vor, als kämen se im Alltag nicht zurecht. Und gerade das ist eines der wesentlichen Aspekte von psychischen Erkrankungen: Nicht immer sieht man sie den Leuten an. Und das sorgt häufig für Irritationen beim Gegenüber.Wir erleben in Mein Sommer auf dem Mond nicht nur, wie sich die Astronauten mit sich selbst auseinandersetzen müssen, sondern auch, wie sie auf die Gruppe reagieren. Wie gehen sie mit Konflikten um? Was denken sie über ihr Gegenüber?Toll fand ich hier, dass die wesentlichen Gespräche unter den Jugendlichen selbst stattfanden und das nicht in einem therapeutischen Setting geschah. Nur durch die Gespräche miteinander hatten die Astronauten die Möglichkeit, über ihr Verhalten nachzudenken. Und dieses Element zeigt wunderbar, was passieren kann, wenn man sich traut, über seine Probleme zu sprechen.Kürzlich teilte Adriana Popescu auf ihrem Twitter Account, die Worte einer Leserin. Diese sagte sinnbildlich, dass sie es schön fand, dass die Jugendlichen in Mein Sommer auf dem Mond nicht auf ihre Erkrankung reduziert werden, sondern auch Jugendliche mit ganz normalen Problemen sein dürfen. Die erste Liebe, die Frage nach der eigenen Identität wie z.B. Wer bin ich und wer will ich sein? gingen hier fließend in die krankheitsspezifischen Themen über. Ohne, dass eines von beiden zu sehr überwog.Die Handlungsstränge sind gut miteinander verwoben. Ich war mir erst unsicher, ob vier Protagonisten für die Geschichte nicht zu viel sein könnten. Obwohl wir Mein Sommer auf dem Mond aus der Sicht zweier Charaktere erzählt bekommen, ist es dennoch so, dass alle Charaktere genügend Raum kriegen. Zudem waren die Probleme, wegen denen sie im Therapiezentrum sind, sehr realistisch gewählt. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich hier viele Leserinnen und Leser wiederfinden werden.Bisher kannte ich Adriana Popescu als eine Autorin mit einem lockeren, lebendigen und vor allem lustigen Schreibstil. Daher war ich wirklich gespannt, wie sie sich dieser Geschichte nähert. Und was soll ich sagen? Der Spagat zwischen Tiefe und Leichtigkeit ist der Autorin hier wirklich gut gelungen. Sie erzählt die Geschichte der Astronauten mit einer Ernsthaftigkeit an der richtigen Stelle, aber auch mit einer Leichtigkeit, ohne die Geschichte dadurch herunterzuspielen.Ich war unglaublich gespannt auf Mein Sommer auf dem Mond, da die Autorin auf ihren Social Media Kanälen vorab schon ein paar Infos herausgab, wie beispielsweise, dass es sich bei der Geschichte um ein sehr persönliches Buch handelt. Außerdem ist Mein Sommer auf dem Mond im Vergleich zu ihren anderen Jugendbüchern, eine Geschichte, die sich einem Thema widmet, über das in unserer Gesellschaft leider noch viel zu wenig gesprochen wird. Nämlich psychische Probleme oder Langzeiterkrankungen.Wer also ein Buch sucht, das sich mit psychischen Erkrankungen beschäftigt, aber auch eine kleine Leichtigkeit mitbringt, der sollte einen Blick auf Mein Sommer auf dem Mond werfen.

    Mehr
  • Ein berührender Roman; trotz dessen ernsten Themas geht die Leichtigkeit nicht verloren

    Mein Sommer auf dem Mond

    AnnaSalvatore

    29. April 2018 um 20:52

    GANZE REZENSION: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2018/04/der-sommer-der-astronauten-mein-sommer.html MEINUNG Interessant fand ich erstmal, dass, obwohl es praktisch 4 Protagonisten gibt, nur aus der Perspektive von zweien geschrieben wurde. Es hat funktioniert für mich, dennoch hätte ich gerade Tims und Sarahs Perspektiven sehr interessant gefunden. Trotzdem ließ sich der Schreibstil toll lesen. Obwohl wirklich ernste Themen behandelt werden, hat Popescu es geschafft, dass die Leichtigkeit nicht verloren geht. Die Handlung fand ich wirklich gut. Es gibt viel Abwechslung, mal persönliche Gespräche, dann Ausflüge, Entwicklungen mit 'externen' Personen, aber auch zwischen den vieren passiert natürlich viel. Die Liebesgeschichte fand ich zwar nicht so toll, um ehrlich zu sein, aber dafür hatte die Geschichte ja auch noch andere Qualitäten.  Fritzi empfand ich als sehr sympathisch. Sie ist irgendwie wild, dann ab und an auch fast schon schüchternd. Bastian ist an sich natürlich eine sehr interessante Persönlichkeit. Ich mochte ihn jetzt gar nicht mal so sehr, aber z. B. die vielen Bezüge zu diversen Fandoms machte wieder einiges wett. Auch Fritzi ist übrigens ein 'Potterhead', was bestimmt den ein oder anderen Leser freuen wird ;-) Aber tatsächlich mochte ich von den vier Astronauten Sarah und Tim lieber. Irgendwie konnte ich beide besser nachvollziehen. Nun aber nochmal zurück zur Handlung an sich: Im Großen und Ganzen geht es ja um das Behandeln von den Krankheiten der Astronauten. Zweimal gab es auch echt schwere Szenen, die ich erstmal kurz verdauen musste. Es zeigt dadurch natürlich, dass die Krankheiten wirklich ernst zu nehmen sind. Aber wie gesagt, ist das Buch dennoch bei Weitem nicht dauer-traurig. Eher im Gegenteil. Die vier Jugendlichen erleben trotzdem einen tollen Sommer, den ich sehr gerne begleitet habe. FAZIT Ein berührender Roman, der zeigt, dass psychische Krankheiten ernst zu nehmen sind. Aber trotz diesen ernsten Themas geht die Leichtigkeit nicht verloren und man erlebt zusammen mit den Astronauten einen abwechslungsreichen, abenteuerlichen Sommer. - 4,5 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

    Mehr
  • Ich bin ein Astronaut

    Mein Sommer auf dem Mond

    bibliophilehermine

    29. April 2018 um 13:57

    Ich weiß gar nicht wie ich all das in Worte packen soll, all diese Gefühle die in mir toben, grade habe ich die letze Seite mit einem lachendem und einem weinendem Auge gelesen.Ich habe viel gefühlt, vor allem aber Verständnis und Dankbarkeit.Danke Adriana Popescu für diese Geschichte, für die Astronauten, für einfach jedes Wort in diesem Buch.Ja ihr merkt schon vor meinem Fazit, das ist ein Buch, welches ich definitiv weiter empfehle. Und zwar in ganz großem Rahmen. Aber vor allem möchte ich diesen Buch , denjenigen ans Herzen legen , die betroffene Angehörige haben, Kinder, Freunde, Nichten , Geschwister , einfach um zu verstehen . Zu verstehen was diese Menschen nicht selbst Ausdrücken können aber oftmals so gerne möchten , nur nicht wissen wie. Für mehr Verständnis .Es ist ein wichtiges Buch über ein wichtiges Thema . Psychosomatische Krankheiten sind nichts wofür man sich schämen muss, aber über die keiner gerne offen redet, weil einfach zu wenig Leute richtig zuhören oder Verständnis zeigen. Es ist immer noch ein Thema , was in der Gesellschaft oft belächelt wird, als schlechte Phase dargestellt wird, doch das ist es nicht. Es ist etwas, was das ganze Leben für immer beeinflussen wird.Und diese recht harte Thematik, hat die Autorin in eine bemerkenswerte Leichtigkeit verpackt. In Worte gehüllt , die einen durch die Seiten fliegen lassen . Schwerelos wie in einem Raumschiff.Während des Lesens , war ich ein Teil der Astronauten. Ich habe gelacht und mitgefühlt. Es ist ein einnehmender und humorvoller Schreibstil, der sich einfach im Herz festsetzt und etwas Licht in die Dunkelheit bringt.Man liest abwechselnd Fritzis und Bastis Sicht und ich kann gar nicht sagen, welche ich lieber mochte, denn es waren beides sehr tolle Charaktere, die auf ihre Art stark sind , auch wenn sie schwach erscheinen, mit Charakterlicher Entwicklung , die authentisch ist , nicht überzogen oder beschönigt. Und die ganzen Anspielungen auf Fandoms machten die beiden noch sympatischer.Ihr solltet euch das Buch unbedingt näher ansehen , denn es ist voller Hoffnung , Realität, Liebe , Freundschaft und wundervoller Botschaften.

    Mehr
  • Schwieriges Thema locker und unterhaltsam aufbereitet

    Mein Sommer auf dem Mond

    Nadl17835

    28. April 2018 um 19:14

    Basti, Fritzi, Tim und Sarah haben eines gemeinsam. Sie alle befinden sich in den Sommerferien auf der Insel Rügen in einem Therapiezentrum für Jugendliche mit psychischen Problemen. Da sie zu viert auf einer Etage leben, bilden sie die Gruppe der Astronauten und erleben durch verschiedene Aktivitäten Höhen und Tiefen. Dabei kommen sie sich näher und erfahren was sich hinter dem coolen, lässigen Tim, hinter der total verschüchterten Sarah, hinter der schlagfertigen Fritzi und dem alles ins Lustige ziehenden Bastian verbirgt. Nach und nach lernt man die Protagonisten kennen. Vor allem aus Bastians und Fritzis Sicht sind die Kapitel geschildert und auch wenn nicht augenscheinlich ist, weswegen sie in der Einrichtung sind, so kann man Vermutungen anstellen und mit dem Fortschreiten des Buches erfährt man mehr über ihre Leben und über einschneidende Ereignisse, die alles verändert haben. Der Schreibstil ist recht flüssig zu lesen, dennoch hat mich etwas aus unerklärlichen Gründen an dem Stil gestört. Jedes Kapitel enthält in der Unterüberschrift eine fiktive Figur ( z.B. Harry Potter, Darth Vaider), die in irgendeiner Weise in dem jeweiligen Kapitel auftaucht und die ein oder andere Rolle spielt. Das ist teils ganz auflockernd, aber mich hat's nach einer Weile gestört und mit einigen Figuren konnte ich auch nichts anfangen, da sie mir schlicht unbekannt waren. Eine ganz nette Idee, aber überzeugen konnte sie mich nicht. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten lernen sich die vier Protagonisten kennen und die Beziehung der vier verstärkt sich und es wird eine Progression deutlich. Das ist ja schön und gut, aber nach nur zwei Wochen, in denen sie sich kennen, sind sie schon die besten Freunde und kennen einander besser als ihre "anderen Freunde". Zum einen ist dies nachvollziehbar, weil sie dort nicht verstellen (müssen), auch wenn sie sich anfangs verstellen und verleugnen, dann aber ehrlich und aufrichtig sind. Dennoch finde ich das alles viel zu schnell und dadurch wirkte es unglaubwürdig und gestellt. Zudem habe ich mich gefragt warum es so wenige bis keine Therapieangebote gibt bzw. warum diese nicht beschrieben wurden. Es geht die meiste Zeit um die vier, die zusammen die ein oder andere therapeutische Maßnahme erleben, aber sonst bleiben sie eher sich selbst überlassen, als existiere sonst niemand außer ihnen. Es entwickelt sich eine gute Freundschaft zwischen ihnen, aber die Entwicklung hinsichtlich ihrer Erkrankungen war für mich viel zu wenig beschrieben und dargestellt. Es wirkte beinahe so, als würden sie sich durch ihre Freundschaft gegenseitig therapieren und bei mir kam leider wenig bis kaum das Gefühl auf, dass sie wirklich unter den Erkrankungen leiden, mit Ausnahme von Basti, der schon Schlimmes durchstehen musste. Bei den anderen fehlten mir tiefgreifendere Gefühle, die sich für mich so leider nicht (vollständig) nachvollziehen ließen. So richtig mitfühlen konnte ich leider nicht.  Die Thematik ist interessant und einige Sätze sind wirklich Gold wert, weil deren Inhalte offensichtlich sind, aber doch oft ignoriert oder nicht beachtet werden. Aufgrund der teils fehlenden Entwicklung, hinsichtlich der psychischen Erkrankungen, und der Schnelllebigkeit der Handlungen, konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen und begeistern.

    Mehr
  • Die Mondreise der Astronauten begeistert

    Mein Sommer auf dem Mond

    Buchschatzjaegerin

    23. April 2018 um 21:06

    WORUM GEHT ES? Die 16-jährige Fritzi hat sich ihren Sommer doch etwas anders vorgestellt. Zusammen mit ihrer besten Freundin wollte sie auf die Ostseeinsel Rügen reisen und dort Urlaub machen. Nun ist Fritzi zwar auf Rügen, jedoch aus ganz anderen Gründen. Aufgrund ihrer Panikattacken haben ihre Eltern sie in ein Therapiezentrum gebracht. Dort wird sie in die Gruppe der Astronauten aufgenommen, denen auch die drei Jugendlichen Bastian, Tim und Sarah angehören. Anfangs kommen die vier Jugendlichen so gar nicht zurecht, scheinen sie doch alle komplett verschieden zu sein. Niemand möchte so wirklich über seine Probleme reden, jeder von ihnen möchte bloß so schnell wie möglich wieder von dort verschwinden. Doch mit der Zeit zeigt sich, dass die vier Astronauten vielleicht doch nicht ganz so verschieden sind und eigentlich sogar gut zusammenpassen. REZENSION Mein Sommer auf dem Mond ist ein Jugendbuch der besonderen Art. Es geht nicht um das typische Teenagerdrama, das man von Romanen aus dem Genre erwartet, denn Autorin Adriana Popescu behandelt in ihrem neusten Roman nämlich ein ganz anderes, in diesen Zeiten vielleicht sogar viel wichtigeres Thema - nämlich psychische Erkrankungen bei Jugendlichen. Geschrieben ist der Roman aus den Perspektiven von Fritzi und Bastian, zwei Mitglieder der vierköpfigen Astronauten-Gruppe aus dem Sonnenhof, einem Therapienzentrum auf der Insel Rügen. Ich bin beim Lesen teilweise wirklich über die Seiten geflogen. Das lag zum einen an der sehr einfachen, jungen Sprache, aber auch daran, dass mich die Geschichte von den Astronauten gefesselt hat. Es gab immer wieder etwas, das einen zum Weiterlesen animiert hat, seien es nun Geheimnisse, die noch gelüftet werden mussten oder eben der eine oder andere Plottwist, der plötzlich alles umgeworfen hat und den ich so gar nicht habe kommen sehen.  Ein große Freude waren für mich auch die popkulturellen Referenzen in dem Roman. Bereits die Überschrift des ersten Kapitels hat mich zum Schmunzeln gebracht, denn der Sonnenhof wird mit Hogwarts verglichen. Und auch sonst beinhalten die Kapitelüberschriften viele popkulturelle Referenzen. Generell wird immer wieder auf Fandoms, wie Harry Potter, Star Wars und anderen angespielt.  Mein persönliches Highlight war wohl, dass Fritzi bei der Aufzählung der Gryffindor Schüler Seamus Finnigan erwähnt hat! Das ist nämlich mein Lieblingscharakter und total underrated, wie ich finde. Das hat mir beim Lesen in der Bahn auf jeden Fall ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert.  Die vier Astronauten habe ich alle ins Herz geschlossen, wenn auch nicht sofort. Gleich zu Beginn war ich ein großer Fan von Fritzi, aber noch mehr von Bastian und wie sie aufeinander gewirkt haben.  Fritzis direkte, trockene Art fand ich super. Ich mochte sie als Protagonistin sehr gerne. Dass sie an Panikattacken leidet, erfährt man relativ früh und ohne Umschweife. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass Fritzis Panikattacken gar nicht so richtig durchkamen. Man erfährt zwar etwas darüber und sie deuten sich auch ab und zu mal an, aber sie sind eben nicht so präsent und eindringlich thematisiert wie die Probleme der anderen Jugendlichen, sondern wirken dagegen eher passiv. Das finde ich sehr schade, da wir das Geschehene zum Teil eben besonders aus Fritzis Perspektive erfahren.  Nur zum Vergleich ist Bastians Erkrankung sehr viel präsenter, wenngleich ich auch das Gefühl hatte, dass die diagnostizierte bipolare Störung gleichzeitig auch schizophrenische Züge hatte, die aber so gar nicht thematisiert wurden. Da ich mich auf dem Gebiet aber nicht wirklich auskenne, mag ich darüber eigentlich gar nicht urteilen. Bastians Stimmungsschwankungen, die mit seiner Krankheit einhergehen, sind tatsächlich sehr gut durchgekommen und ich hatte durchaus das Gefühl, ihn und auch die Krankheit dadurch besser verstehen zu können. Auch Tim gehört zu den Astronauten und eigentlich mochte ich ihn, trotz seiner rauen Art von Anfang an. Als hätte ich schon gewusst, dass er eigentlich kein übler Typ ist. Was Tims Problem war, habe ich irgendwie sehr schnell durchschaut und deshalb war die Überraschung hinterher nicht mehr ganz so groß, als er endlich mit der Wahrheit rausrückte. Mir gefällt es aber sehr, dass nicht so sehr auf seinen Problemen herumgeritten wird, nachdem die Bombe erst mal geplatzt ist. Man merkt, wie gut Tim der Umgang mit den anderen tut und wie sehr er sich zu seinem Vorteil entwickelt. Besonders seine Bindung zu Sarah fand ich sehr schön. Mit Sarah hatte ich anfangs tatsächlich meine Schwierigkeiten, da ich ihre Rolle in dieser Gruppe erst so gar nicht verstanden habe. Lange Zeit war sie mir ein wahrhaftiges Rätsel und in der Gruppe um Fritzi, Bastian und Tim viel zu passiv. Man wusste nicht, wo ihre Probleme lagen und weshalb sie im Therapiezentrum war. Da allerdings immer auf ihre üppige Oberweite angesprochen wurde, habe ich mir schon gedacht, dass es etwas damit zutun haben musste. Sarahs Geschichte hat mich tatsächlich am meisten berührt und mitgenommen. Gegen Ende hat sie sich auch definitiv zu meinem Liebling gemausert. Obwohl der Roman sehr ernste Themen, wie Scheidung, Mobbing und psychischen Erkrankungen behandelt, herrscht im wesentlichen keine durchweg bedrückende Stimmung in der Geschichte. Eher wird sie mit einer sensiblen Leichtigkeit erzählt, jedoch ohne das alles zu verharmlosen. Es wirkt realitätsnah und gerade das macht die Geschichte so ergreifend. Dass neben den psychischen Problemen auch Freundschaften und Liebe eine zentrale Rolle spielen, zeigt nur noch mehr, dass auch Jugendliche mit solchen Erkrankungen eben doch immer noch ganz normale Jugendliche sind. Es ist also von allem etwas dabei und nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. FAZIT In ihrem Roman Mein Sommer auf dem Mond behandelt Adriana Popescu das sensible Thema psychische Erkrankungen auf eine realitätsnahe, aber auch sehr sensible Art. Durch die vier Astronauten bekommt man einen sehr guten Einblick in das Leben der psychisch erkrankten Jugendlichen, die darauf aufmerksam machen, dass in Menschen weitaus mehr vor sich gehen kann, als es äußerlich vielleicht scheinen mag. Die Autorin hat ein sehr ernstes Thema, in eine authentische Geschichte gepackt, die man jedem wärmstens empfehlen möchte. Auch die kleinen Fangirls und Fanboys werden durch die Einbindung von popkulturellen Referenzen auf ihre Kosten kommen. Mein Sommer auf den Mond konnte mich trotz kleiner Schwächen trotzdem überzeugen und bekommt deshalb nicht weniger als fünf von fünf Sterne.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks

    Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.