Adriana Stern Und dann kam Sunny

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Inhaltsangabe zu „Und dann kam Sunny“ von Adriana Stern

Die 14-jährige Kinneret wächst behütet in einem jüdischen Elternhaus auf, bis eines Tages eine neue Mitschülerin alles durcheinanderbringt. Die rebellische Sunny scheint von der Schulpflicht nicht viel zu halten, lebt in einer Jugend- WG und steckt auch sonst voller Geheimnisse. Kinneret ist von Sunny fasziniert, weiß aber nicht, ob sie ihr vertrauen kann. Denn was hat Sunny mit dem dubiosen Typen zu schaffen, der Kinneret überfällt und ins Haus ihrer Eltern einbricht? Was hatte sie mit Kinnerets Tante Rachel zu tun? Und was ist mit ihrem Bruder Jan, der an einer Überdosis Heroin gestorben sein soll? Bei der Suche nach der Wahrheit über Jans Tod kommen die beiden unerschrockenen Mädchen einem Berliner Drogenring auf die Spur und geraten dabei selbst in Lebensgefahr. Adriana Stern ist mit diesem Buch ein temporeicher, bis zur letzten Seite spannender Krimi gelungen, der sich zugleich einfühlsam mit dem Thema Anderssein beschäftigt.

Wahnsinnig spannend, dass ich die letzten 50 Seiten dann in einem Rutsch durchlesen musste.

— Grossstadtkind
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  • Und dann kam Sunny

    Und dann kam Sunny
    Angel10

    Angel10

    10. March 2015 um 09:17

    "Und dann kam Sunny" ist ein spannender Jugendthriller zum Thema organisierte Drogenkriminalität. Kinneret, ein jüdisches Mädchen, wächst in einer intakten Familie auf, sie hat Geschwister, liebevolle Eltern, eine energische Tante und einen Anwalt als Onkel. Von einem Tag auf den anderen verändert sich ihr Leben, Sunny kommt in ihre Klasse. Kinneret ist fasziniert von ihr, die Mädchen freunden sich an. Sunny hat ihren großen Bruder verloren und kann nicht glauben, dass er an einer Überdosis gestorben sein soll. Der Thriller zeigt in eindringlicher Weise, wie zerbrechlich Jugendliche sind, aber auch, wie wichtig ihnen Freunde und Familie sind. Der Einstieg gelingt schnell, die Spannung wird gehalten.

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  • Rezension zu "Und dann kam Sunny" von Adriana Stern

    Und dann kam Sunny
    sunny94

    sunny94

    18. September 2011 um 12:38

    Kinneret ist ein ganz normales Mädchen. Sie hatte noch nie geraucht, geschweige etwas mit Drogen zu tun. Doch als Sunny in ihre Klasse kommt, ändert sich ihr ganzes Leben. Kinneret ist begeistert von Sunny, die im Gegensatz zu Kinneret keine Angst hat, die Schule zu schwänzen, und in einer Jugend-WG wohnt. Doch kann sie ihrer neuen Mitschülerin vertrauen? Kinneret weiß es nicht. Sie hat schon viel von Sunny gehört, auch dass ihr älterer Bruder Jan an einer Überdosis gestorben ist. Und was ist das für ein Typ, mit dem sich Sunny regelmäßig trifft? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Kinneret selbst in Gefahr. Die Gestaltung des Buches ist sehr gelungen: Im Vordergrund sieht man Sunny, im Hintergrund helle Lichter, woraus ich schließe, dass es sich um einen Stadt handelt. Auf dem Buchrücken ist eine Spritze gezeichnet, die dem Leser zeigt, dass das Hauptthema des Buches Drogen/Drogenhandel ist. „Und dann kam Sunny“ besteht aus drei Teilen, welche jeweils mehrere Kapitel enthalten. Die Charaktere von Sunny und Kinneret sind sehr unterschiedlich. Die eine ist rebellisch, während sich die andere ängstlich mit Selbstzweifeln plagt. Dadurch gestaltet die Autorin einen gewaltigen Kontrast zwischen den beiden Hauptfiguren, so dass es für mich noch spannender war, den Roman zu lesen. Meine Lieblingsfigur ist Sunnys älterer Bruder Jan, den der Leser nur durch seine Tagebücher als Menschen kennenlernt. Seine Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Treue u.a. entdeckt man auch bei Sunny, woraus sich schließen lässt, dass Bruder und Schwester sich sehr nah standen, sodass man Sunnys Trauer versteht und miterlebt. Der Sprachstil der Autorin ist eingängig und verständlich, deshalb meine ich, dass das Buch „Und dann kam Sunny“ für Jugendliche ab 13 Jahren gut geeignet ist. Dieser Roman basiert auf den Problemen von Jugendlichen, die in einer Drogenkette gefangen sind. Es gibt fast nie einen Ausweg, und wenn es auch einen gibt ist, es schwer dort lebend herauszukommen. Noch ein Hinweis: Was mich zunächst an diesem Buch irritiert hat, war, das alle Personen Juden sind. Doch dann habe ich in der Biografie der Autorin gelesen, dass sie generell über das jüdische Leben in Deutschland schreibt. Also wer das Buch liest kann auch ein wenig über die jüdische Kultur erfahren. Mich hat „Und dann kam Sunny“ sehr positiv überrascht. Ich dachte nicht, dass Adriana Stern es schafft, so tiefgründig, berührend und spannend eine Geschichte über Drogen zu erzählen.

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  • Leserunde zu "Jockels Schweigen"

    Jockels Schweigen
    Adriana

    Adriana

    Bald startet eine neue Leserunde mit dem Jugendroman "Jockels Schweigen" von der Autorin Adriana Stern, die die Leserunde auch moderieren wird. Und die jetzt selbst zu Wort kommt: Auf die Leserunde zu meinem neuen Roman mit Euch freue ich mich und ich bin gespannt darauf. "Jockels Schweigen" gehört am ehesten in das Genre Krimi, in dem natürlich auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen darf. Ich möchte Euch den Inhalt nur kurz vorstellen, damit Ihr eine Ahnung davon bekommt, um was es in diesem Krimi geht: Als der 16-jährige David hinter dem Rücken seiner Eltern den Agenturvertrag für seinen kleinen Bruder Jockel unterschreibt, nimmt eine ungeahnte Katastrophe ihren Lauf. Schon kurze Zeit später bemerken David und seine Eltern schlimme Veränderungen an Jockel. Gemeinsam mit seiner ersten Liebe Julie kommt David einem Verbrechen auf die Spur… Und das sagt der Verlag: Adriana Stern hat sich in diesem Roman auf ausgesprochen sensible Weise einem sehr wichtigen Thema angenommen. Herausgekommen ist ein spannender Roman, der nicht nur von einem Verbrechen handelt, sondern auch eine wunderschöne Liebesgeschichte erzählt. Ihr Roman orientiert sich an einer wahren Straftat, die im November 2008 in Berlin aufgedeckt wurde. Hiermit lade ich Euch herzlich ein, "Jockels Schweigen" mit mir zu diskutieren. Wenn ihr gerne mitlesen möchtet, schreibt einfach einen kurzen Kommentar. Für die Leserunde stellt der Verlag bis zu 20 Bücher zur Verfügung!

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  • Rezension zu "Und dann kam Sunny" von Adriana Stern

    Und dann kam Sunny
    hproentgen

    hproentgen

    10. August 2010 um 17:00

    » Gerade als ich den Kopf vom Fenster weg zur Tafel wende, platzt sie mitten in unsere Deutschstunde und Herr Strohkamp sieht sie genauso erstaunt an wie ich. Schon in diesem Augenblick hätte ich wissen können: Das wird Ärger geben. Das wird verdammt viel Ärger geben. „Äh, ja bitte“, unterbricht er seinen Vortrag über die Kriterien einer Tragödie irritiert. „Sunny Mai, ich bin die neue Mitschülerin.“ Das Mädchen zieht die Stirn kraus. „Ach tatsächlich“, bemerkt Herr Strohkamp trocken. So etwas Seltsames wie Sunny Mai ist unserem Unterricht noch nicht passiert. Überraschungen gibt es in jedem Schuljahr, ja. Aber nicht solche. Hätte ich gewusst, dass Sunnys erster Auftritt nur der Anfang einer langen Geschichte ist, hätte ich lieber gleich versucht, mich nicht so sehr zu wundern. „Eine Sunny Mai kann ich hier mit allergrößter Mühe nicht entdecken“, murmelt der Strohkopf und ich muss wieder Willen grinsen. Dann sieht er plötzlich mit zusammengezogenen Augenbrauen von seinem Klassenbuch auf. „Du bist nicht zufällig Susan Nicole Maier? Die sollte sich nämlich vorstellen. Aber das war bereits heute Morgen um halb acht.“ Herr Strohkamp sieht demonstrativ auf seine Armbanduhr. „Hat eben nicht ganz hingehauen“, erwidert die Neue gelassen und holt eine Nagelfeile aus ihrer Jackentasche. Meinen Mitschülern fallen die Kinnladen runter. Ich find’s einfach nur fantastisch. Lili und ich werfen uns vielsagende Blicke zu. Der Strohkopf ist einen Farbton blasser geworden. So was ist ihm noch nicht untergekommen. Ich sehe es hinter seiner Stirn mächtig arbeiten. „Also, wie ist nun dein Name?“ Jetzt erhebt er sich sogar von seinem Pult und das will was heißen. Er sieht das Mädchen streng an. Seine letzte Waffe. „Sunny Mai, immer noch“, wiederholt Sunny ruhig« Was soll man nur von dieser Sunny halten, die da neu in die Klasse gekommen ist und sich gleich mit dem Lehrer anlegt. Ziemlich durchgeknallt scheint sie zu sein, fehlt häufiger, als sie in der Schule erscheint, lebt in einer betreuter Jugend-WG und nimmt sie vielleicht Drogen? Immerhin sieht sie Kinneret, wie Sunny vor dem Schultor sich mit dem Mann unterhält, der vermutlich ein Drogenhändler ist. So wechselt Kinneret zwischen Begeisterung und Abscheu vor der neuen Schulkameradin, die sie so gar nicht einschätzen kann. Obendrein attackiert sie der mutmassliche Drogenhändler und bricht bei ihren Eltern ein. Und da ist die merkwürdige Geschichte rund um Sunnys Bruder, der angeblich an einer Überdosis Heroin gestorben ist. Doch Sunny schwört, dass er nie süchtig war. Bald ist Kinnerets geordnetes Leben ein Chaos geworden, sie hat Geheimnisse, über die sie mit niemanden sprechen kann und ... Ein gelungener Krimi um Drogen, Dealer und ganz hohe Tiere im Hintergrund, voll Spannung und unerwarteter Wendungen, gut geschrieben und alles andere als ein Buch mit dem erhobenem Zeigefinger. Dafür mit Dramatik bis zum Schluss und Personen, die dem Leser ans Herz wachsen. Leseprobe: http://www.romansuche.de/show.php?romanid=1512 Autorenhomepage: http://www.adriana-stern.de/ http://www.adriana-stern.de/ Und dann kam Sunny, Jugendroman, Adriana Stern, Jacoby & Stuart, ISBN-13: 978-3941787063, gebunden, 300 Seiten, Euro 14,95

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