Adrienne Young

 4.4 Sterne bei 75 Bewertungen

Lebenslauf von Adrienne Young

Ein frischer Wind auf dem Jugendbuchmarkt: Adrienne Young legt mit „Sky in the Deep“ im Frühjahr 2018 ihren Debütroman vor. Im Herbst desselben Jahres erscheint mit „Das Herz der Kämpferin“ die deutsche Übersetzung. Es handelt von der 17-jährigen Eelyn, deren Glauben zutiefst erschüttert wird, als sie auf dem Schlachtfeld ihren totgeglaubten Bruder sieht – und zwar auf der Seite des feindlichen Clans! Young erzählt eine Geschichte über Identität, Familienbande und Annäherung trotz unterschiedlicher Glaubensvorstellungen. Und über eine Liebe gegen alle Wahrscheinlichkeit. Mit ihrem Debüt hat sich Young sofort in die Herzen unzähliger Leserinnen und Leser geschrieben. Die Autorin ist ursprünglich in Texas geboren, lebt aber heute in Kalifornien, gemeinsam mit ihrem Ehemann, einem Dokumentarfilmmacher und vier Kindern. Sie hat eine Vorliebe für Geschichte und Reisen – beides kann man auf ihrem Instagram-Kanal nachvollziehen. Zudem hat sie eine Schwäche für Kaffee, Yoga, alte Bücher von Antik-Märkten, Wein bei langgezogenen Abendessen und Kunstmuseen.

Neue Bücher

Das Herz der Kämpferin

 (66)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei HarperCollins.

Alle Bücher von Adrienne Young

Das Herz der Kämpferin

Das Herz der Kämpferin

 (66)
Erschienen am 01.10.2018
Sky in the Deep

Sky in the Deep

 (9)
Erschienen am 02.04.2019

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Neue Rezensionen zu Adrienne Young

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steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Rezension zu "Das Herz der Kämpferin" von Adrienne Young

Unterhaltsame und etwas düstere Jungendfantasygeschichte im historischen Setting
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 2 Stunden

Kurzbeschreibung:
Sie ist zur Kämpferin erzogen worden, und als Tochter des Clan-Führers würde die siebzehnjährige Eelyn jederzeit ihr Leben für ihre Familie und ihre Freunde geben. Während einer Schlacht gegen die verfeindeten Riki traut sie ihren Augen nicht. Denn Eelyn sieht ihren tot geglaubten Bruder – wie er an der Seite eines kühnen Riki kämpft. Weder ein Pfeil im Arm noch ein Schwerthieb könnte Eelyn so schwer treffen wie der Verrat ihres Bruders. Sie selbst würde sich niemals mit dem Feind verbünden. Auch nicht, wenn sie sich verliebt. Und selbst dann nicht, wenn es den Untergang der Clans bedeutet. Oder?

Meinung:
Die Kurzbeschreibung und das düstere, aber doch ansprechende Cover haben mich sofort neugierig gemacht, auch wenn ich ein bisschen Sorge wegen der bereits angedeuteten Liebesgeschichte hatte.

Der Start in die Geschichte ist der Autorin gut gelungen. Gleich zu Beginn geht es aufs Schlachtfeld und Protagonistin Eelyn und ihr Volk die Aska stehen ihren langjährigen Feinden den Riki gegenüber. Es gibt viel Gemetzel, Blutvergießen, Zusammenhalt und Ehre.

Man merkt sofort, dass man in einer anderen Zeit mit anderen Ansichten und anderen Lebensweisen gelandet ist, die an die Wikingerzeit erinnert. Denn für diesen alten Krieg gegen die Riki, den sie im Namen ihres Gottes führen, nehmen die Aska viele Entbehrungen und viel Tod auf sich und sehen dies sogar noch als eine große Ehre an. Diese Einstellung wirkt sehr verbissen, ist aber doch glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt.

Genauso glaubhaft ist auch der Schock und die Wut als Eelyn erfährt, dass ihr Bruder doch nicht tot ist, sondern nun auf der Seite der Gegner kämpft, sowie die Erkenntnis, die sie lange Zeit nicht wahrhaben will, dass die Riki vielleicht doch nicht so anders und abgrundtief schlecht sind, wie sie immer dachte.

Die Handlung ist durchaus spannend und mitreißend, auch wenn das Tempo im Mittelteil eher etwas gediegener ist als zu Beginn und am Ende. Das ist aber auch ok so, das dies für Eelyns persönliche Entwicklung sehr wichtig ist und auch dafür, um das Leben der Riki besser kennenzulernen. Dabei verläuft der Plot zwar im Großteil wie erwartet, aber es gibt auch die ein oder andere Überraschung und das toll abgeschlossene Ende hat es wirklich in sich.

Eelyn ist eine starke Protagonistin, da sie aufgrund ihres Lebensstil dazu erzogen wurde. Sie ist auch dickköpfig, voller Stolz, Hass und Zorn, aber gleichzeitig kommt mit der Zeit auch ihre verletzliche Seite durch. Diese Entwicklung fand ich glaubhaft und gut beschrieben.

Manche der anderen Figuren sind auch toll und ausreichend beschrieben, bei manchen, wie Eelyns Bruder Iri oder ihrem Vater hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Diese Figuren sind für meinen Geschmack etwas zu blass geblieben.

Den Schreibstil finde ich wirklich auf den Punkt. Nüchtern und Brutal auf der einen Seite, aber auch die leisen Töne hat die Autorin super getroffen und die Emotionen sehr gut vermittelt. Ich konnte mich gut in die Geschichte und dank der Ich-Perspektive auch gut in Eelyn einfühlen und alles mit erleben.
Und auch die gefürchtete Liebesgeschichte konnte mich zufriedenstellen. Ich hätte sie nicht unbedingt gebraucht und denke, dass man die Grundthemen auch ohne sie verdeutlichen hätte können, aber sie war glaubhaft dargestellt, hat sich gut entwickelt und war nicht kitschig und auch nicht im Vordergrund.

Fazit:
Eine unterhaltsame und auch etwas düstere Jungendfantasygeschichte im historischen Setting und mit vielen wichtigen Grundthemen. Der packende Schreibstil, der spannende Plot und die ausdrucksstarke Protagonistin sorgen für viel Unterhaltung und das Ende ist zufriedenstellend. Es gab ein paar kleinere Kritikpunkte, wie ein paar blass gebliebene Nebencharaktere, aber in der Gesamtbetrachtung bietet „Das Herz der Kämpferin“ viel Lesespaß und ein abgeschlossenes Ende, weshalb ich sehr gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung vergebe.

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SelectionBookss avatar

Rezension zu "Das Herz der Kämpferin" von Adrienne Young

Emotional, fesselnd und unterhaltsam bis zur letzten Seite
SelectionBooksvor 21 Stunden

„Das Herz der Kämpferin“ ist ein Jugendfantasybuch und stammt aus der Feder von Adrienne Young. Da ich die Serie „Vikings“ liebe, hatte mich der Klappentext auf Anhieb angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte der Kriegerin Eelyn. Mit diesem Einzelband hat die Autorin ein wirklich gelungenes Debüt geschaffen. Starke Charaktere und eine wilde, raue Welt lassen das Leserherz höherschlagen.

Eelyn ist die Tochter des Clanführers und wurde von klein auf als Kriegerin ausgebildet. Denn zwischen ihrem Volk, den Aska, und dem Volk der Riki herrscht Krieg. In jeder Schlacht kämpft Eelyn Seite an Seite mit den Aska. Bis eines Tages etwas unglaubliches passiert: Mitten im Kampf entdeckt Eelyn ihren verstorbenen Bruder Iri, der nicht nur aussieht wie einer der verfeindeten Riki, sondern auch noch an deren Seite kämpft. Eelyns Welt liegt in Trümmern, denn Iri hat nicht nur sie, seine Familie und das Volk der Aska verraten, sondern auch gegen das höchste Motto eines Kriegers verstoßen: Ehre vor Leben. Aus der Not heraus entführt Iri seine eigene Schwester und nimmt sie mit zu den Riki. Eelyn ist innerlich zerrissen, denn auf der einen Seite möchte sie verstehen, wie es so weit kommen konnte, doch auf der anderen Seite beginnt sie Iri zu hassen. Und dann sind da noch die Riki, der tödliche Feind, den es zu hassen und zu verachten gilt.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des lockeren und bildhaften Schreibstils sehr leicht gefallen. Der Autorin gelingt es meisterhaft, ihren Charakteren und ihrer Welt Leben einzuhauchen. Beim Lesen entstehen direkt Bilder im Kopf, die den Leser tief in der Geschichte versinken lassen. Positiv überrascht war ich von der Liebesgeschichte. Diese entwickelt sich sehr langsam und authentisch. Die Autorin lässt der Geschichte in diesem Punkt wirklich sehr viel Raum, um sich zu entfalten. Zudem verläuft die Liebesgeschichte sehr dezent im Hintergrund. Der Fokus der Geschichte liegt mehr auf dem Verhältnis zwischen Eelyn und ihrem Bruder Iri. Gerade die innerliche Zerrissenheit von Eelyn wird von der Autorin sehr gut dargestellt. Denn Eelyn stellt fest, dass der verhasste Feind sich nicht viel von ihrem eigenen Volk unterscheidet. Hinter jedem Krieger steckt ein Mensch, der geliebt wird, der Vater oder Mutter ist und seine Liebsten beschützen möchte. Insgesamt ist dieser Einzelband gefühlsbetonter, als ich es erwartet hatte. Die Handlung ist streckenweise immer wieder sehr ruhig, konnte mich aber trotzdem mitreißen. Der einzige Wermutstropfen liegt in der Vorhersehbarkeit der Geschichte. An dieser Stelle hätte ich mir mehr überraschende Wendungen gewünscht.

Der Einzelband „Das Herz der Kämpferin“ von Adrienne Young bietet alles, was das Leserherz begehrt. Die Autorin verbindet eine grausame und raue Welt voller Brutalität mit einer zarten Liebesgeschichte. Die Handlung ist trotz vieler ruhiger Passagen spannend und vereint ausdrucksstarke Bilder mit starken Charakteren. Von mir gibt es für dieses gelungene Debüt 4,5 Sterne.

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Ceciliasophies avatar

Rezension zu "Das Herz der Kämpferin" von Adrienne Young

Leider sehr vorhersehbar, enttäuscht vom Setting
Ceciliasophievor einem Tag

Ihr Leben lang schon kämpft die junge Aska Eelyn gegen die Blutsfeinde ihres Stammes, die Riki. Als sie eines Tages jedoch im Kampf unterliegt und von einem Riki in sein Dorf verschleppt wird, um ihm und seiner Familie als Untergebene zur Hand zu gehen, stößt sie dort auf jemanden, den sie schon lange für tot hielt. Und während sie noch mit sich selber und dem Geheimnis, das sie aufdeckte, zu kämpfen hat, lauert eine Bedrohung im Hintergrund, die nicht nur die Riki, sondern auch die Aska auszulöschen droht.

Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir wirklich sehr gut. Der Leser wird mitten hinein ins Kampfgeschehen geworfen und begleitet Eelyn dabei, wie sie ihr Dorf gegen die feindlichen Riki verteidigt. Durch einen solchen Start in eine Geschichte voller Action und rasanter Handlung, wurde ich auf eine Handlung eingestimmt, die so leider nicht existierte. Die Spannung dieser ersten Kapitel nahm rapide ab, Kapitel reihte sich an Kapitel, ohne das großartig etwas passierte. Die Handlung wurde ausgetauscht durch Dialog über Dialog, ohne das etwas dabei herumkam. Es schien, als hätte die Autorin ihr gesamtes Pulver schon in den ersten Szenen verschossen. 
Eelyn als Protagonistin gefiel mir nur in Maßen gut. Ich wurde irgendwie nicht vollkommen warm mit ihr und fand einige der Nebencharaktere deutlich besser ausgearbeitet und authentischer dargestellt als sie. Fiske wiederum gefiel mir sehr gut.  
Leider hätte diese Geschichte in jedem anderen Rahmen auch Platz gefunden. Ich hatte mich zu Anfang sehr auf eine YA-Geschichte im Stile einer Wikinger-Erzählung gefreut. Doch die wenigen Stellen, an den dieses Feeling aufkam, waren so austauschbar, vorhersehbar und so gewollt klischeehaft, dass es mir nicht lange in Erinnerung bleiben wird. Jedes andere x-beliebige Setting hätte für diese Geschichte auch funktioniert, sei es nun ein dunkler, gefährlicher Wald, eine Highschool in Texas oder wo auch immer. Sehr schade, ich hatte mit mehr Authentizität und Alleinstellungsmerkmalen gerechnet. 
Das Problem mit dem Buch ist, dass es an sich gar nicht mal schlecht ist. Der Schreibstil ist toll, lässt sich sehr flüssig lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das führt dazu, dass man wirklich sehr schnell in dem Buch vorankommt. 
Aber auf mich wirkte die eigentliche Handlung oftmals einfach zu langweilig und die Charaktere nicht gut genug ausgearbeitet. Wenn die Handlung eher im Hintergrund dahinplätschert, dann müssen in der Phase die Charaktere noch besser beschrieben werden. Dann ist Zeit, um die inneren Konflikte darzustellen und ihnen eine Persönlichkeit zu verleihen. Aber leider passierte dies in einem zu kleinen Rahmen. Ja, ich wurde gut unterhalten und hatte auch wirklich Spaß beim Lesen, doch im Gedächtnis bleiben wird mir dieses Buch nicht lange. Schade, ich werde mich wieder auf die Suche nach einem authentisch Wikinger-Jugend-Buch machen müssen. 
Auch wenn ich kein großer Fan von Eelyn war, so gefiel mir doch die Liebesgeschichte wirklich gut. Sie wurde nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt, war in gewisser Weise nachvollziehbar und traf genau meinen Geschmack. Hier muss ich ein großes Lob an die Autorin aussprechen, die sich nicht aller klassischen YA-Klischees bediente. Da ich sonst meine Probleme mit Liebesgeschichten in Jugendbüchern habe, fiel mir dieser Punkt deutlich positiver auf. 
Auch wenn ich an sich kein großer Fan von Coverbewertungen bin, muss ich an dieser Stelle einmal anmerken, wie großartig ich dieses Cover finde. Es sticht schon sehr im mehr farbenfrohen YA-Bereich deutlich hervor und passt sehr gut zur Geschichte. 

Ich vergebe 3 Sterne.  

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Gespräche aus der Community

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HarperCollinsGermanys avatar

„Rau, wunderschön und treffsicher. ›Das Herz der Kämpferin‹ erzählt sowohl düster und herzzerreißend von Krieg als auch umsichtig und gedankenvoll von Identität, Familie und Glaube – eine Geschichte, die so wild ist wie ihre Hauptfigur und genauso ein echtes und sanftes Herz hat.“ SPIEGEL-Bestsellerautorin Traci Chee

Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen books2read Romans

 

"Das Herz der Kämpferin" von Adrienne Young


ein. Bitte bewerbt euch bis zum 20.09.2018 für eines von 20 Leseexemplaren (Hardcover) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


Über den Inhalt:

 

Sie ist zur Kämpferin erzogen worden, und als Tochter des Clan-Führers würde die 17-jährige Eelyn jederzeit ihr Leben für ihre Familie und ihre Freunde geben. Während einer Schlacht gegen die verfeindeten Riki glaubt sie zu träumen. Denn Eelyn sieht ihren totgeglaubten Bruder – wie er an der Seite eines kühnen Riki kämpft. Weder ein Pfeil im Arm noch ein Schwerthieb könnte Eelyn so schwer treffen wie der Verrat ihres Bruders. Sie selbst würde sich niemals mit dem Feind verbünden. Auch nicht wenn sie sich verliebt. Und selbst dann nicht wenn es den Untergang der Clans bedeutet. Oder?

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Dann bewirb dich jetzt um eines der 20 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und harpercollins.de teilst.

Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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