Im feinen mare Verlag ist von Adwin de Kluyver das lesenswerte Buch „Der geträumte Norden“, übersetzt von Bärbel Jänicke, erschienen.
Im Mittelpunkt des 320 Seiten dicken Buchs steht natürlich der Norden, der Nordpol, die Arktis – seit jeher Traum und Ziel vieler Expeditionsteilnehmer. In 16 Kapiteln begibt sich Adwin de Kluyver daher auf die Fährte der Abenteurer, beginnend im Jahr 325 v. Chr. als Pytheas sich auf den Weg nach Thule gemacht hat, bis 2007 als die Arktika-Expedition Bathyphellia margaritacea aufnahmen, eine kleine Seeanemone, die bereits 1890 erstmals in der Polregion gefunden wurde und dort an der Spitze der Nahrungskette steht.
So befasst sich jedes der Kapitel mit dem Abenteuer an sich, aber auch den Besonderheiten, die jede Expedition für sich ausmacht. Wortgewandt und gut informiert erzählt Adwin de Kluyver und zieht so die Leserinnen und Leser tief in die einzelnen Geschichten hinein. Gebannt werden seine Worte beim Lesen verfolgt und gedanklich kann in die nördliche Regionen gereist werden. Überaus spannend, aber sicherlich um ein vielfaches wärmer.
„Der geträumte Norden“ ist ein interessantes, spannendes und lehrreiches Buch, das allen Abenteurerinnen und Abenteurern, die leider nur zu Hause bleiben können, zu empfehlen ist, denn so können sie beim lesen immerhin gedanklich verreisen.
So ist als Empfehlung abschließend auszusprechen: Statt „Tief im Westen,“ von Herbert Grönemeyer, hoch im Norden mit „Der geträumte Norden“ aus dem mare Verlag.
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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
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