Adyashanti Tanzende Leere

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Inhaltsangabe zu „Tanzende Leere“ von Adyashanti

Die Lehren eines erleuchteten Lehrers über die Freuden und Herausforderungen des spirituellen Erwachens Adyashanti weist den Weg vom Gedankenkino des Egos zur wachen Bewusstheit. Er begleitet uns von ersten flüchtigen spirituellen Erfahrungen bis hin zu den umwälzendsten Tiefen der Erkenntnis. Seine Lehren über Illusion, „spirituelle Abhängigkeit”, Mitgefühl, Loslassen oder ewiges Jetzt gewähren einen Einblick in die tiefere Wirklichkeit unseres Lebens.

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  • Kann man die Erleuchtung herbeilesen?

    Tanzende Leere
    R_Manthey

    R_Manthey

    24. June 2015 um 14:32

    Als Stephen Gray 19 Jahre alt wurde, erwachte sein Verlangen nach der universalen Wahrheit. So jedenfalls stellt der Verlag uns den Autor vor. Auf seiner Suche befasste sich Stephen Gray mit Zen-Meditation. Er hatte dabei durchaus namhafte Lehrer. Aber die folgenden 15 Jahre brachten ihn eher zur Verzweiflung. Bis er dann eines Tages tatsächlich erwachte. Dann zog er sich ein weites Gewand an und beschloss fortan nicht mehr Stephen Gray zu heißen, sondern Adyashanti. Bald darauf begann er selbst den Dharma zu lehren. Aus seinen wöchentlichen "Dharma talks" wurden schnell Großveranstaltungen mit Hunderten von Teilnehmern. Inzwischen ist das sicher ein gut laufendes Unternehmen. Dieses Buch enthält thematisch geordnet und schriftlich niedergelegt Mitschnitte aus seinen Auftritten, die von seinen Jüngern aufgezeichnet und zu diesem Buch verarbeitet wurden. Der zu Adyashanti erwachte Stephen Gray erzählt uns oder vielmehr seinen Zuhörern wie das damals so war bei seiner Erleuchtung. Zum Beispiel verlor er seine persönliche Identität. Ich weiß, dass bestimmt einige seiner noch unerleuchteten Zuhörer das total super und wahnsinnig toll finden. Aber leider verstehen sie oft in Wirklichkeit nicht wovon er redet. Denn dieses Erlebnis ist mit dem Verstand nicht erfassbar, weil es keine Sache des Verstandes ist, denn dieser schafft ja gerade unsere scheinbare Identität. Wir aber hören oder lesen nur diese Worte und versuchen sie dabei zu verstehen. Und das machen wir natürlich mit unserem Verstand. Wir werden uns also solange in diesem paradoxen Kreis bewegen, bis wir selbst Grays Erfahrung machen. Es wäre also nur folgerichtig, sich in diesen Kreis erst gar nicht zu begeben. Leider liebt unser Verstand aber solche Spiele, und er liebt es besonders, uns ins Reich der Illusionen zu schicken, denn dort kann er uns wunderbar beschäftigen und so mehr Macht über uns gewinnen. Schon vor dem Lesen des eigentlichen Textes habe ich mich gefragt, warum sich Stephen Gray eine neue Identität mit dem Markennamen Adyashanti schuf, wo er doch gerade noch froh war, dass er seine ursprüngliche verloren hatte. Vielleicht weil Stephen Gray nicht halb so erleuchtet klingt wie Adyashanti? Wenn man die ersten Abschnitte seines Buches liest, dann merkt man schnell, dass sich der Autor bei seinen Auftritten vorgenommen hatte, seinen Zuhörern auf dem Wege zur ihrer Erleuchtung irgendwie zu helfen. Ich will nicht bestreiten, dass mir diese amerikanischen Massen-Erleuchtungsveranstaltungen mit einem sendungsbewussten Guru etwas unheimlich sind. Aber seien wir fair, vergessen diesen Hintergrund und lesen nur den vorliegenden Text. Dann erkennen wir, dass Gray genau weiß, dass er seine Zuhörer nur bis zu einem gewissen Punkt bringen kann. Den Rest müssen sie selber bewältigen. Auf Seite 119 lesen wir dann im Abschnitt "Tiefe": "Kein Wissen und keine Verkündigung der Wahrheit berührt das, was ewig ist und was du wirklich bist. Anleitungen, wie man dahin kommt, sind ebenfalls unwahr, denn was den einen dorthin führt, ist noch längst nicht für den anderen geeignet. Ein denkender Geist, der nach dem wahren Weg sucht, wird ihn nicht finden." Dieses Buch ist also keine Anleitung auf dem Pfad der Erleuchtung. Wozu ist dann aber gut? Die Antwort ist: Wenn es nicht immer wieder Menschen wie Gray oder viele vor ihm gegeben hätte, die uns von der Möglichkeit erzählten, dass es so etwas wie die Erleuchtung gibt, dann wüssten wir es nicht und würden auch nicht danach suchen. Darüber hinaus lernen wir, um was es eigentlich geht. Wenn man das als das maximal Mögliche von Anfang an akzeptiert, dann ist dies ein sehr gutes Buch. Wir finden in ihm 23 Vorträge Grays zu den folgenden Themen: Erwachen, Satsang, Offenheit, Unschuld, Harmonie, Freiheit, Das strahlende Herz, Stille, Bewusstsein, Tiefe, Ego, Liebe, Spirituelle Sucht, Illusion, Kontrolle, Loslassen, Mitgefühl, Das Feuer der Wahrheit, Erleuchtung, Die Folgen, Die Dharma-Beziehung, Ewiges Jetzt und Treue. Abschließend wird ein Interview mit Gray geführt. Die einzelnen Abschnitte sind getrennt von einander lesbar, weil sie als Vorträge oder Dialoge mit dem Autor auch getrennt von einander abliefen. Die Texte sind ausnahmslos sehr gut geschrieben und vermitteln in selten gelesener Genauigkeit, um was es eigentlich geht, wenngleich das wahre Verständnis sich erst einstellen wird, wenn man selbst erlebt, wovon Gray spricht. Fazit: Mein anfänglicher von Abneigung gegen Gurus aller Art erzeugter innerer Widerstand gegen dieses Buch legte sich nach einigen Abschnitten und verflog schließlich. Die Ehrlichkeit und Weisheit des Autors sind sehr überzeugend. Am Ende war ich froh, dass ich es gelesen hatte, wohl wissend, dass es nur die Erfahrungen und Gedanken eines anderen sind, die wir schließlich auch nur als solche begreifen und abspeichern. Nicht mehr und nicht weniger.

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