Agatha Christie

 4.1 Sterne bei 9.582 Bewertungen
Autorin von Mord im Orientexpress, Der Tod auf dem Nil Filmausgabe und weiteren Büchern.
Autorenbild von Agatha Christie (©)

Lebenslauf von Agatha Christie

Die unangefochtene Königin der Kriminalliteratur: Agatha Christie wurde am 15. September 1890 als Agatha Mary Clarissa Miller in Torquay im Südwesten Englands geboren. Als drittes Kind und Nesthäkchen genoss sie die besondere Aufmerksamkeit ihrer Eltern und wurde in jungen Jahren zuhause von ihrem Vater unterrichtet. Entgegen dem Wunsch ihrer Mutter brachte sich Agatha bereits mit fünf Jahren selbst das Lesen bei. Als ihr Vater unerwartet starb, geriet die Familie in Geldnot, doch die 11-jährige Agatha konnte dennoch verschiedene Mädchenpensionate besuchen. 1914 heiratete sie Oberst Archibald Christie, mit dem sie 1919 eine Tochter bekam. Ein Jahr später erschien Agatha Christies erster Kriminalroman "Das fehlende Glied in der Kette" mit dem Protagonisten Hercule Poirot. Dieser und die später folgende Ermittlerin Miss Marple machten Christie einem Weltpublikum bekannt. Trotz vieler privater Rückschläge stieg Christie beruflich schnell auf und wurde innerhalb kurzer Zeit zur "Queen of Crime". Die Autorin starb am 12. Januar 1976 an einem Schlaganfall. Mit 66 veröffentlichten Kriminalromanen (und zudem einigen Bühnenstücken und Kurzgeschichten), die sich in etwa zwei Milliarden Mal verkauften, gilt Agatha Christie noch immer als erfolgreichste Kriminalautorin der Welt. Ihr Stück "Die Mausefalle", das noch immer in London aufgeführt wird, ist das bereits am längsten ununterbrochen laufende Theaterstück der Welt.

Neue Bücher

Das fahle Pferd

 (3)
Neu erschienen am 06.05.2020 als Taschenbuch bei Atlantik Verlag.

Das Geheimnis von Chimneys

Erscheint am 01.07.2020 als Taschenbuch bei Atlantik Verlag.

Vorhang

 (2)
Neu erschienen am 01.04.2020 als Taschenbuch bei Atlantik Verlag.

Elefanten vergessen nie

 (1)
Erscheint am 05.08.2020 als Taschenbuch bei Atlantik Verlag.

Alle Bücher von Agatha Christie

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Mord im Orientexpress9783455001914

Mord im Orientexpress

 (747)
Erschienen am 05.10.2017
Cover des Buches Der Tod auf dem Nil Filmausgabe9783455009477

Der Tod auf dem Nil Filmausgabe

 (309)
Erscheint am 07.10.2020
Cover des Buches Und dann gab's keines mehr9783596511143

Und dann gab's keines mehr

 (270)
Erschienen am 13.10.2009
Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington9783455650068

16 Uhr 50 ab Paddington

 (272)
Erschienen am 08.09.2014
Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek9783455650051

Die Tote in der Bibliothek

 (253)
Erschienen am 08.09.2014
Cover des Buches Mord im Pfarrhaus9783455650075

Mord im Pfarrhaus

 (216)
Erschienen am 08.09.2014
Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette9783455650525

Das fehlende Glied in der Kette

 (171)
Erschienen am 04.09.2015
Cover des Buches Alibi9783455650044

Alibi

 (160)
Erschienen am 08.09.2014

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Agatha Christie

Neu

Rezension zu "Das Eulenhaus" von Agatha Christie

Bewährt gut
Walli_Gabsvor 14 Stunden

Laut dem Nachwort dieser Ausgabe hatte Agatha Christie das Gefühl, diesen Krimi „verpfuscht zu haben“ – und zwar ausgerechnet durch die Anwesenheit ihres Meisterdetektivs Hercule Poirot: „Ohne ihn, dachte ich, wäre das Buch besser geworden.“
Die Queen of Crime hat ja durchaus Bestseller geschrieben, die ohne Poirot oder auch Miss Marple auskommen – allen voran „Und dann gab‘s keines mehr“. Dass Poirot hier das Lesevergnügen schmälert, möchte ich aber nicht behaupten. Mir ist positiv aufgefallen, dass der Belgier untypisch zurückhaltend in Erscheinung tritt. Da sein Sidekick Hastings nicht mit von der Partie ist und auch sonst kein befreundeter Ermittler beteiligt, steht er weniger im Mittelpunkt als sonst, was ich als Abwechslung empfand – missen wollte ich Poirot aber nicht.

„Das Eulenhaus“ wurde 1946 veröffentlicht und war bereits der 37. Krimi von Agatha Christie sowie der 24. Fall, in dem sie Poirot ermitteln ließ. Er spielt auf einem englischen Landsitz, dessen Bewohner ein paar Familienmitglieder und Freunde zu einem entspannten Wochenende eingeladen haben. Doch nicht alle Beteiligten freuen sich gleichermaßen auf das Zusammentreffen und mit der Entspannung ist es spätestens vorbei, als einer der Gäste sterbend aufgefunden wird. Der Fall scheint auf den ersten Blick klar – aber wie so oft ist nicht alles so, wie es scheint …

Was mir besonders gut gefallen hat: Agatha Christie lässt hier einige sehr spezielle Charaktere aufeinandertreffen, in deren Seelenleben sie mehr Einblicke gewährt, als es sonst ihre Art ist. Das ist amüsant und macht den Krimi noch lebendiger. Die Auflösung hat kleine Schwächen, ist aber im Großen und Ganzen schlüssig erklärt, wobei ich natürlich ohne Poirot mal wieder nicht darauf gekommen wäre. Wie in den allermeisten Fällen bietet die Queen of Crime auch hier wieder verlässliches Lese- und Rätselvergnügen.

Kommentare: 1
1
Teilen

Rezension zu "Das Eulenhaus" von Agatha Christie

Agatha Christie geht neue Wege - teilweise sehr gelungen
Viv29vor 2 Tagen

"Das Eulenhaus" ist ein für Agatha Christie eher untypischer Krimi und das ist zunächst seine Stärke. Wir haben hier schon fast eher ein Psychogramm als einen Krimi. Das bringt erfreulich frischen Wind hinein, aber leider gab es auch mehrere Schwächen.

Es beginnt noch recht typisch Christie. Diverse Menschen kommen für ein Wochenende in einem Landhaus zusammen, als Gäste von Henry und Lucy Angkatell. Lucy ist die Erste, der wir begegnen und wir merken auch gleich, sie ist ungewöhnlich. Die ältere Dame neigt zu gedanklichen Abschweifungen und exzentrischen Gedankengängen. Was zu Beginn noch etwas Amüsantes hat, wird im Verlauf des Buches zunehmend ermüdend. Viel Platz wird darauf verwandt, Lucys Monologe widerzugeben und die Charaktere versichern uns unablässig, wie herrlich charmant und exzentrisch sie ist. Herrlich fand ich es allerdings immer weniger, abgesehen davon, daß es viel zu viel Raum einnahm. Irgendwann weiß man auch schon, in welche Richtung es gehen wird, da diese ganze "charmante" Exzentrik absolut überbenutzt wird.

Die anderen Charaktere sind teilweise sehr interessant und gut gezeichnet, teilweise bleiben sie blass und sind für die Geschichte überflüssig. Interessant war es, einen Einblick in die Gedanken vieler der Charaktere zu bekommen. Wir erleben das Geschehen ausnahmsweise nicht durch die Augen von Hastings, Poirots normalerweise treuem Begleiter, und erfahren so mehrere Perspektiven, lernen die Personen deshalb auch viel besser kennen. Das war erfreulich und oft interessant. Einige Handlungsstränge zogen sich leider ziemlich und hatten keine Relevanz für die Geschichte. So hatte ich am Ende das Gefühl, ziemlich in der Luft hängengelassen zu werden. Zum Ende aber später mehr.

Poirot kommt im Buch vor, aber er spielt keine wirklich Rolle. Ursprünglich war nicht geplant, ihn mitspielen zu lassen und das merkt man. Er ist hier halbherzig eingebunden, ermittelt eigentlich nicht, taucht nur ab und an auf. Überhaupt spielen die Ermittlungen nur eine geringe Rolle. Nachdem der Mord geschieht und viele interessante Fragen aufwirft, widmet sich Christie ihren diversen Charakteren und berichtet uns viel Unnötiges. Allerdings geschieht dies überwiegend durchaus kurzweilig. Während ich in vielen Christie-Büchern die ständigen Verhöre, in den die ewiggleichen Fragen wiederholt werden, oft langweilig fand, gibt es so etwas hier gar nicht. Die Perspektiven wechseln, das Geschehen wechselt, wir gehen von einem zum anderen und das in einem meistens guten Erzähltempo.

Das Ende kommt dann recht unerwartet und natürlich gelingt es Christie wieder, mich damit zu überraschend. Ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, wer der Täter ist. Allerdings ist der Weg zur Lösung plötzlich und nicht wirklich nachvollziehbar. Auch eine Entscheidung, die Poirot am Ende trifft, finde ich nicht passend. Während sie interessante Fragen rund um Schuld und Sühne berührt, läßt sie andere wichtige Aspekte außer Acht und wirkt deshalb nicht stimmig für mich. Auch blieben einige Fragen unbeantwortet, bzw. erwiesen sich als irrelevant. Insgesamt hatte mir die Handlung des Buches zu wenig mit dem Ende und der Auflösung des Falles zu tun.



Kommentare: 3
9
Teilen

Rezension zu "Das Eulenhaus" von Agatha Christie

Das Eulenhaus
nasavor 3 Tagen

Das Eulenhaus von Agatha Christie ist für mich eher ein ungewohnter, aber trotzdem ein sehr lesenswerter Krimi. Es ist zwar ein Hercule Poirot  Fall, aber hier bleibt der beliebte Detektiv doch eher im Hintergrund. Frau Christie hat hier eher eine kleine Familiensaga mit einem Mord geschrieben.

Lady Angkatell lädt Verwandte zu einer Wochenendparty ein. Als besonderen Gast lädt sie ihren neuen Nachbarn Hercule Poirot mit ein. Doch dieser kommt am Sonntag zu einer Szenerie die er erst als Frechheit auffasst. Am Pool liegt ein sterbender Mann über ihm eine Frau mit der Waffe in der Hand und allen Gästen stehen geschockt daneben. Alles scheint sehr eindeutig zu sein. Doch während der Ermittlungen merkt man das nichts ist wie es scheint. 

Wie gewohnt bin ich bei der Queen of Crime Agatha Christie wieder gut  ins Buch rein gekommen. Am Anfang stellt sie uns eine mehr oder weniger illustre Gesellschaft vor die alle ihre Probleme haben. Vor allem Personen wie Lady Angkatell und die Künstlerin Henrietta wird das Buch spannend. Besonders Lady Angkatell mit ihrer etwas sprunghaften und leicht kindlichen Art lockert das Buch sehr auf. 

Hercule Poirot erscheint erst recht spät auf der Bildfläche auf und auch dann ist er eher sehr zurückhaltend. Am Ende löst er den Fall aber gewohnt durch seinen Scharfsinn. Durch die  verschiedensten Wendungen bleibt das Buch spannend und der Leser ist immer wieder hin und hergerissen wer nun der Täter ist. 

Auch wenn es mir persönlich ziemlich schnell klar war und auch die Motivation dahinter erkannte, war ich von dem Buch begeistert. Allerdings mache ich einen kleinen Abstrich, weil mir Hercule Poirot etwas zu passiv war und ich weitaus bessere Krimis mit ihm kenne.

Kommentare: 2
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Mord in Mesopotamienundefined

Agatha-Christie-Leserunde im März

Herzlich willkommen zu einer weiteren  Agatha-Christie-Leserunde!

Die Leserunde startet am 20.3.

Wir lesen mit eigenem Exemplar - jeder ist herzlich willkommen!

271 Beiträge
Cover des Buches Dreizehn bei Tischundefined

Januar-Leserunde der Agatha-Christie-Gruppe 

Herzlich willkommen zu einer weiteren Leserunde der Gruppe „Agatha-Christie-Leserunden“!

Die Leserunde beginnt am 24. Januar und wir freuen uns über jeden der mit uns lesen möchte!

151 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Agatha Christie wurde am 13. September 1890 in Torquay (Großbritannien) geboren.

Agatha Christie im Netz:

Community-Statistik

in 3.192 Bibliotheken

auf 717 Wunschlisten

von 134 Lesern aktuell gelesen

von 181 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks