Agatha Christie

 4,1 Sterne bei 12.458 Bewertungen
Autorin von Mord im Orientexpress, Und dann gab's keines mehr und weiteren Büchern.
Autorenbild von Agatha Christie (©)

Lebenslauf

Die unangefochtene Königin der Kriminalliteratur: Agatha Christie wurde am 15. September 1890 als Agatha Mary Clarissa Miller in Torquay im Südwesten Englands geboren. Als drittes Kind und Nesthäkchen genoss sie die besondere Aufmerksamkeit ihrer Eltern und wurde in jungen Jahren zuhause von ihrem Vater unterrichtet. Entgegen dem Wunsch ihrer Mutter brachte sich Agatha bereits mit fünf Jahren selbst das Lesen bei. Als ihr Vater unerwartet starb, geriet die Familie in Geldnot, doch die 11-jährige Agatha konnte dennoch verschiedene Mädchenpensionate besuchen. 1914 heiratete sie Oberst Archibald Christie, mit dem sie 1919 eine Tochter bekam. Ein Jahr später erschien Agatha Christies erster Kriminalroman "Das fehlende Glied in der Kette" mit dem Protagonisten Hercule Poirot. Dieser und die später folgende Ermittlerin Miss Marple machten Christie einem Weltpublikum bekannt. Trotz vieler privater Rückschläge stieg Christie beruflich schnell auf und wurde innerhalb kurzer Zeit zur "Queen of Crime". Die Autorin starb am 12. Januar 1976 an einem Schlaganfall. Mit 66 veröffentlichten Kriminalromanen (und zudem einigen Bühnenstücken und Kurzgeschichten), die sich in etwa zwei Milliarden Mal verkauften, gilt Agatha Christie noch immer als erfolgreichste Kriminalautorin der Welt. Ihr Stück "Die Mausefalle", das noch immer in London aufgeführt wird, ist das bereits am längsten ununterbrochen laufende Theaterstück der Welt.

Neue Bücher

Cover des Buches Agatha Christie Classics: Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783551807441)

Agatha Christie Classics: Die Morde des Herrn ABC

(4)
Neu erschienen am 30.09.2025 als Gebundenes Buch bei Carlsen.
Cover des Buches Die Schattenhand (ISBN: 9783455021318)

Die Schattenhand

(156)
Erscheint am 04.03.2026 als Gebundenes Buch bei Atlantik Verlag. Es ist der 4. Band der Reihe "Miss Marple".
Cover des Buches Ein Mord wird angekündigt (ISBN: 9783455021301)

Ein Mord wird angekündigt

(145)
Erscheint am 04.03.2026 als Gebundenes Buch bei Atlantik Verlag. Es ist der 5. Band der Reihe "Miss Marple".
Cover des Buches Dreizehn bei Tisch (ISBN: 9783455021288)

Dreizehn bei Tisch

(138)
Erscheint am 04.03.2026 als Gebundenes Buch bei Atlantik Verlag. Es ist der 8. Band der Reihe "Hercule Poirot".

Alle Bücher von Agatha Christie

Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455019209)

Mord im Orientexpress

(846)
Erschienen am 07.10.2024
Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783455016949)

Und dann gab's keines mehr

(362)
Erschienen am 05.10.2023
Cover des Buches Der Tod auf dem Nil Filmausgabe (ISBN: 9783455009477)

Der Tod auf dem Nil Filmausgabe

(345)
Erschienen am 07.10.2020
Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455019179)

16 Uhr 50 ab Paddington

(312)
Erschienen am 05.09.2024
Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)

Mord im Pfarrhaus

(273)
Erschienen am 08.09.2014
Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455008838)

Das fehlende Glied in der Kette

(239)
Erschienen am 01.07.2020
Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455020892)

Alibi

(212)
Erschienen am 05.09.2025

Neue Rezensionen zu Agatha Christie

Poirots erster Fall...

POIROTS ERSTER FALL...

Als Mrs Emily Inglethorp, die Eigentümerin von Styles Court, ermordet wird, ist für alle klar, wer der Mörder ist. Doch Hercule Poirot schöpft Verdacht. Er wirbelt alles durcheinander, bis er auf ein Beweisstück stößt, das zeigt, wie gerissen der wahre Täter ist. (Verlagsbeschreibung)

Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles gründlich unter die Lupe, bis er das fehlende Glied in der Kette gefunden hat. 

Dies ist nicht nur Poirots erster Fall, sondern auch Agatha Christies Debütroman. Er spielt im Jahr 1917 auf dem englischen Landgut Styles. Lieutenant Arthur Hastings kehrt nach einer Verletzung im Krieg nach England zurück und besucht dort seinen Freund John Cavendish, der mit seiner Frau Mary sowie mit seinem Bruder auf Gut Styles lebt, das seiner verwitweten Stiefmutter Emily Inglethorp gehört. Die 70-Jährige hat erst vor Kurzem den deutlich jüngeren Alfred Inglethorp geheiratet, den die anderen Familienmitglieder nicht ausstehen können und als Erbschleicher betrachten. In einer tragischen Nacht hat Mrs. Inglethorp schwere Krämpfe. Die Angehörigen brechen die verschlossene Zimmertür auf und hören die Sterbende ein letztes Wort sagen: den Namen ihres Mannes. Der hinzugerufene Hausarzt ist der Überzeugung, dass Mrs. Inglethorp einer Strychnin-Vergiftung zum Opfer fiel. Doch wer war es?

Wie Hastings bekannt ist, sind belgische Flüchtlinge im Dorf untergekommen - unter ihnen auch der berühmte Detektiv Hercule Poirot, den Hastings sehr zu schätzen weiß. Er sucht ihn auf und berichtet ihm von den mysteriösen Vorfällen auf Gut Styles. Poirots Neugierde ist geweckt, und er beginnt auf seine sehr eigene Weise zu ermitteln. Hastings kann bei Weitem nicht alle Schritte nachvollziehen, die Poirot unternimmt, und auch dessen Äußerungen sind  für ihn nicht alle verständlich. Zudem nimmt er es dem belgischen Detektiv übel, dass er ihn nicht in alle Erkenntnisse einweiht. Doch trotz aller Bemühungen bleibt es bis zum Schluss spannend, ob es Poirot gelingt, das letzte Glied in der Kette zu finden und den Fall zu klären.

Agatha Christies Debütroman war das Ergebnis einer Wette: Die Autorin, die zuvor noch kein einziges Buch geschrieben hatte, würde es nicht schaffen, eine Detektivgeschichte zu schreiben, bei der der Leser / die Leserin einfach nicht auf den Mörder kommt, obwohl er die gleichen Hinweise erhält wie der Ermittler. Sagen wir so: was mich anbelangt, hat sie die Wette gewonnen. Immer wenn klar zu sein scheint, wer hinter dem Giftmord steckte, dreht die Autorin einem eine lange Nase und weist plötzlich in eine ganz andere Richtung. Das hat nicht nur Hastings verwirrt, sondern sorgte auch beim Hören für Erstaunen. Der Fall ist geschickt konstruiert und spannend. Die Figuren sind zwar teilweise etwas schablonenhaft gezeichnet, erfüllen aber ihren Zweck in dem von Agatha Christie erdachten Familien-Ensemble - und fast jede Person ist verdächtig.

Der Hörbuchsprecher Martin Maria Schwarz liest sehr angenehm (ungekürzte Ausgabe, 6 Stunden und 5 Minuten). Für mein Empfinden spricht er den französischen (belgischen) Akzent von Poirot in der genau richtigen Dosierung (nicht zu übertrieben).

Alles in allem ein guter, alter, klassischer Krimi, der mit einem durchdachten Plot, einem eigenwilligen Ermittler und viel Zeitkolorit auch heute noch eine gelungene Unterhaltung bietet.


© Parden 

Cover des Buches Das Haus an der Düne (ISBN: 9783455651294)
Martin_Hildebrandts avatar

Rezension zu "Das Haus an der Düne" von Agatha Christie

Martin_Hildebrandt
Routinierter Krimispaß mit Poirot und Sidekick Hastings.


 

Wie gewohnt lässt Agatha Christie ihre Puppen tanzen. Poirot und Hastings werden zu Hilfe gerufen und Poirot zeigt sein deduktives Talent.

Die Lösung war auch mal anders, aber ich hatte kurz mal eine Ahnung.

 Früher, als Jugendlicher fand ich den immer sehr clever, fast so gut wie Sherlock Holmes und weitaus besser als Edgar Wallace. Letzterer wird witzigerweise in DAS HAUS AN DER DÜNE erwähnt.

Insgesamt war das ein Ausflug in meine literarische Jugend. Aber noch mehr von Agatha Christie brauch ich jetzt auch nicht unbedingt lesen. Manches war mir dann doch zu belanglos und hat mich nicht getoucht.

Cover des Buches Das Sterben in Wychwood (ISBN: 9783104021928)
nasas avatar

Rezension zu "Das Sterben in Wychwood" von Agatha Christie

nasa
Das Sterben in Wychwood

Das Sterben in Wychwood von Agatha Christie ist wieder ein Brillanter
Krimi in gewohnter AC Manier. Die Queen of Crime hat in diesem Krimi auf ihre berühmten
Ermittler verzichtet und hat einen Ex Polizisten zum aufklären des Falls herangezogen.

Luke Fitzwilliam trifft in einem Zug zufällig eine ältere Dame
die ihm eine unglaubwürdig Geschichte erzählt. In ihrem Ort gab es viele Todesfälle
die einem Unfall gleichen. Doch Miss Pinkerton ist davon überzeugt das alle Morde
waren. Als sie selbst Opfer eines tödlichen Unfalls wird, beschließt Luke nach Wychwood
zu reisen und sich die Fälle genauer anzusehen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht gewesen. Die Krimis
von AC lassen sich spannend und schnell lesen, so ist es auch bei diesem Werk. Es
bietet viel Abwechslung und Möglichkeit mit zu ermitteln. Es gibt eine Handvoll
Menschen die alle Verdächtig sein könnten, aber nicht müssen. Auch gibt es wie gewohnt
eine Liebesgeschichte. Diese ist aber etwas erzwungen und holprig. Mir persönlich
waren die Protagonisten in diesem Buch nicht aussagekräftig genug. Sie wirken etwas
behäbig und teilweise naiv.

Agatha Christie besticht mit Wendungen und einer Auflösung mit
der man so nicht unbedingt rechnet. Sie bleibt ihrem Stil aber treu und der Fall
wird klassisch gelöst. Allerdings ist das Buch stellenweise etwas langatmig und
mir fiel es dann manchmal schwer dabei zu bleiben. Auch manche Namen die ähnlich
klingen oder aussehen machten es mir diesmal schwierig.

Ein unterhaltsamer Krimi der sich gut lesen lässt. Ein gewohnter
AC den man Lesen kann, aber nicht gegen ihre Hercule Poirot oder Miss Marple Bücher.

Gespräche aus der Community

Beginn: 21.11.2025

358 Beiträge
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Letzter Beitrag von  Favole
Es hat etwas, was KI nie bieten kann, :Menschlichkeit

Das hast du schön und sehr treffend gesagt.

Beginn: 28.10.2025

220 Beiträge
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Letzter Beitrag von  Favole

Ein spannendes Buch und vor allem ganz anders als ich es erwartet hatte. Ich hatte vor kurzem noch den Trailer zur letzten Verfilmung, A Haunting in Venice, gesehen. Und da haben sie ja doch so einiges geändert.

Ansonsten ein durchaus spannendes Buch. Ariadne und vor allem Poirot haben mir sehr gut gefallen. Die Täter fand ich zwar letztlich nur bedingt als Täter überzeugend, aber es ergab doch ein ganz nettes Bild.

Beginn: 26.09.2025

383 Beiträge
Apfelgruens avatar
Letzter Beitrag von  Apfelgruen

Ja, das kann ich mir auch gut vorstellen.

Zusätzliche Informationen

Agatha Christie wurde am 13. September 1890 in Torquay (Großbritannien) geboren.

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