Agatha Christie 16 Uhr 50 ab Paddington

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Inhaltsangabe zu „16 Uhr 50 ab Paddington“ von Agatha Christie

Aus ihrem Zugabteil beobachtet Elspeth McGillicuddy einen Mord in einem anderen Zug. Hilflos muss sie zuschauen, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Die Frau geht zu Boden, der Zug fährt davon. Es gibt keine Verdächtigen, keine anderen Zeugen - und, zu guter Letzt, auch keine Leiche. Keiner glaubt Elspeth. Außer ihrer Freundin Miss Marple, die nicht ruht, bis sie den Täter dingfest gemacht hat.

Sehr unterhaltsam und spannend. Hat mir gut gefallen.

— LarryPi

Miss Marple muss man einfach gern haben *g*

— kingofmusic

Very british, raffiniert und spannend

— Walli_Gabs

Ein herrlich altmodischer Krimi

— Yolande

Der Klassiker von Agatha Christie hat mir viel Vergnügen bereitet. Auch wenn das Ende etwas unbefriedigend war - Miss Marple überzeugt!

— vanessabln

Toll....toll....und nochmal toll! Ich werde noch zum Agatha Christie Fan :-)

— Miamou

Ein sehr spannender klassischer britischer Krimi, bei dem man gut bis zum Schluss miträtseln kann, wer wohl der Mörder ist.

— beyond_redemption

Einer meiner Lieblingsbücher! Spannend bis zum Schluss!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein toller Kriminalfall mit einer spannenden Geschichte und tollen Charakteren. Leider kam mir Miss Marple nicht häufig genug vor

— ShineOn

Super Buch, mega spannend und knifflig. Zum Mitraten, wie es wohl ablief.

— Book_Bug

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    16 Uhr 50 ab Paddington

    kingofmusic

    10. May 2017 um 14:29

    Wer kennt sie nicht: Margret Rutherford als Miss Jane Marple, die Hobbydetektivin aus der Feder von Agatha Christie. In einer Leserunde haben wir uns diesmal „16 Uhr 50 ab Paddington“ vorgeknöpft. Der Grund-Tenor war diesmal etwas verhaltener als bei „Der Tod auf dem Nil“, weil die meisten den Film, aber nicht das Buch kannten. Jetzt, nach der Lektüre, kann man sagen, dass der Film in manchen Dingen doch anders ist als das Buch. Im Film ist es Miss Marple selbst, die einen Mord beobachtet, im Buch ist es ihre Freundin Elspeth McGillycuddy. Auch tritt Miss Marple im Film wesentlich „resoluter“ auf, als es im Buch der Fall ist. Hier agiert sie mehr im Hintergrund, ganze Teile des Buches kommen gar ohne ihren Auftritt aus – ein Umstand, den viele (mich eingeschlossen) etwas schade finden. Nichts desto trotz haben die Auftritte und Szenen mit Miss Marple Kultcharakter – sie ist einfach die schrulligste, netteste, klügste, scharfsinnigste und lustigste Hobbydetektivin, die die (literarische) Welt bisher hervorgebracht hat. Und so präsentiert uns Agatha Christie wieder eine Fülle von Personen, die alle verschroben und verdächtig wirken, lässt ihre Charaktere Spitzen gegen die britische Gesellschaft und ihre Eigenarten verteilen und packt kurz vor Schluss ein Täter-„Knallbonbon“ aus, so dass der geneigte Leser erst mal völlig verwirrt ist, weil er diese Person nie und nimmer als Verdächtigen auf dem Schirm hatte. Alles in Allem haben wir es bei „16 Uhr 50 ab Paddington“ wieder mit einem humorvollen und unblutigen Krimi zu tun, der weit über den drölfzig Millionen anderen Krimis steht – eine Krimiautorin wie Agatha Christie wird jedoch auch nur einmal pro Jahrhundert geboren *g*. Toll!

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    • 4
  • Unblutiger Krimi-Klassiker mit britischem Charme, am Ende etwas unwahrscheinlich

    16 Uhr 50 ab Paddington

    Federfee

    08. May 2017 um 11:22

     3,5 Sterne von 5Es steht Miss Marple drauf, aber es war kaum Miss Marple drin. Schon lange hatte ich keinen dieser Klassiker des Krimi-Genres gelesen, aber ich hatte mir vorgestellt, dass bei einem Krimi der Miss-Marple-Reihe diese auch die Hauptperson ist.Sie ist aber lediglich diejenige, die durch messerscharfe Logik und Heranziehen ihr bekannter Personen die Untersuchung eines Falles in Gang bringt und am Ende diejenige, die für die Auflösung sorgt.Miss Marples alte Freundin beobachtet einen Mord, aber da keine Leiche gefunden wird, glaubt ihr niemand außer Miss Marple. Die ist zwar alt, von zarter Statur und ein wenig gebrechlich, aber ihr Verstand funktioniert noch einwandfrei. Weil sie nicht selber nach der Leiche suchen kann, lässt sie das ihre Stellvertreterin Lucy tun, die sich als Haushaltshilfe in einem englischen Herrenhaus verdingt.Dazu kommt noch Inspector Craddoch, der einigen Hinweisen nachgeht, denn inzwischen wurde nicht nur die Leiche gefunden, sondern es tauchen auch genügend Verdächtige auf. Diese Personen wirken zwar nicht immer glaubwürdig, sondern eher schablonenhaft und überzeichnet, sorgen aber dafür, dass sich der Leser genügend Gedanken machen kann und die Spannung erhalten bleibt.Das Ende bietet in typischer Krimi-Manier einige Überraschungen, vor allem in Bezug auf den Täter, wirkt aber zu überstürzt und zu komprimiert. Außerdem bleiben für mich einige Fragen offen bzw. einige Punkte unglaubwürdig.Aber auch wenn ich nur 3,5 Sterne vergebe, habe ich diesen Krimi mit britischem Charme gerne gelesen.

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  • Leserunde zu "16 Uhr 50 ab Paddington" von Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

    Apfelgruen

    Herzlich willkommen zur ersten Leserunde der Gruppe "Agatha Christie Leserunden"!

    Zum Beginn haben wir uns für "16 Uhr 50 ab Paddington" entschieden!

    Die Leserunde startet am 20. April und wir freuen uns über jeden, der mit uns lesen will!


    • 208

    vanessabln

    06. May 2017 um 10:04
    Federfee schreibt Kann sein, dass ich früher mal Agatha-Christie-Romane gelesen habe und auch Filme gesehen. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich sie langweilig fand,vielleicht auch spießig. Wie sich ...

    Genauso geht es mir auch, man muss wohl erst ein bestimmtes Alter erreicht haben. :-)

  • Raffinierter Whodunit-Klassiker

    16 Uhr 50 ab Paddington

    Walli_Gabs

    30. April 2017 um 19:30

    Miss Marple ermittelt - im Gegensatz zum gleichnamigen Film bleibt sie dabei allerdings sehr im Hintergrund und lässt sich am Ort des Geschehens kaum blicken. Das tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. "16 Uhr 50 ab Paddington" enthält keine größeren Grusel- oder Schockmomente, ist aber trotzdem ein Pageturner. Und dabei very british, bis hin zur gepflegten Mittagessens-Konversation, bei der man unschöne Themen wie einen gerade beobachteten Mord natürlich nicht anschneidet. Das wirkt charmant altmodisch und lässt den Leser auch ab und an schmunzeln. Es bedeutet aber nicht, dass es in Sachen Mord nicht hoch her geht. Der Krimi ist raffiniert gestrickt. Die Geschehnisse scheinen überschaubar, die Anzahl der handelnden Personen auch und dennoch gibt es eine überraschende Wendung nach der anderen. Als Leser ist man nah dran und steht dem Fall trotzdem so ratlos gegenüber wie der ermittelnde Inspektor. Christie verkünstelt sich an keiner Stelle, man kann ihr gut folgen, aber sie bleibt dem Leser stets eine Nasenlänge voraus - das ist große Krimi-Kunst. Es hat mich zwar staunen lassen, wie gut Miss Marple vernetzt ist, aber ich konnte es akzeptieren - durch gute Vernetzung alleine wird der Fall ja nicht gelöst. Ein zeitloses Krimivergnügen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    • 2656
  • Wunderbar altmodisch

    16 Uhr 50 ab Paddington

    Yolande

    28. April 2017 um 09:39

    Inhalt (Klappentext): Aus ihrem Zugabteil beobachtet Elspeth McGillicuddy einen Mord in einem anderen Zug. Hilflos muss sie zuschauen, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Die Frau geht zu Boden, der Zug fährt davon. Es gibt keine Verdächtigen, keine anderen Zeugen - und, zu guter Letzt, auch keine Leiche. Keiner glaubt Elspeth. Außer ihrer Freundin Miss Marple, die nicht ruht, bis sie den Täter dingfest gemacht hat. Ich habe schon einige Romane von Agatha Christie gelesen, aber bisher noch keinen mit Miss Marple. Deswegen war ich doch sehr erstaunt, wie wenig die Figur aus dem Buch mit der Darstellerin Margaret Rutherford aus den bekannten Miss Marple-Filmen zu tun hat. Als zierliche und gebrechliche alte Dame konnte ich sie mir nur schwer vorstellen. Sie agiert in diesem Buch auch nur im Hintergrund und hat sozusagen eine Stellvertreterin an den Ort des Verbrechens geschickt, die ihr von dort bei den Ermittlungen hilft.Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Herrliche an den Romanen von Agatha Christie ist, dass es zwar immer viele Tote gibt, aber alles sehr dezent und unblutig beschrieben wird. Es gibt wieder die verschiedensten Charaktere, die fast alle irgendwie verdächtig wirken und die eigene Spekulation über den Täter wechselt von Kapitel zu Kapitel. Die Auflösung ist natürlich wieder völlig überraschend und manche Gedankengänge und Rückschlüsse, die Miss Marple zieht, konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Aber das ist bei den Hercule Poirot-Romanen auch nicht anders und wohl auch typisch für Agatha Christie.Fazit: Ein wunderbarer und herrlich altmodischer Krimi, der mir viel Freude bereitet hat.

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  • Miss Marple hat unauffällig die Fäden in der Hand

    16 Uhr 50 ab Paddington

    vanessabln

    27. April 2017 um 09:25

    "16 Uhr 50 ab Paddington" war mein erster Fall von Miss Marple. Das Taschenbuch aus dem Atlantik Verlag hat ein schönes, gut passendes Cover und erfreulicherweise habe ich in dieser Ausgabe keinen Schreibfehler gefunden. Verglichen mit einem Poirot-Krimi war es erstmal eine Umstellung. Hier geht es gleich zur Sache. Aus anfangs zwei Freundinnen (eine davon die berühmte Miss Marple) werden irgendwann mehr Personen, über die man den Überblick behalten muss. Zum Glück sind die Personen wieder gut charakterisiert, so dass es nicht schwerfällt sie auseinanderzuhalten. Eine gute Menschenkenntnis muss man Agatha Christie immer wieder bescheinigen. Sie schafft es, nahezu alle Menschentypen in einem einzigen Buch unterzubringen, noch dazu ohne dass es langweilig wird. Das Buch lässt sich praktisch in einem Zug (hier etwas doppeldeutig) lesen, auch weil es einfach unterhaltsam ist.Miss Marple hat hier unauffällig die Fäden in der Hand, jedoch ist sie nicht viel selbst in Aktion. Aufgrund ihres Alters gibt sie viele Aufgaben ab. Zum Glück hat sie fleißige und vertrauenswürdige Helfer, die wiederum von Miss Marples Scharfsinn überzeugt sind. Diese glaubt zu Beginn ihrer Freundin, dass sie im Zug einen Mord gesehen hat, was ihr keiner so recht glauben möchte, und möchte der Sache unbedingt auf den Grund gehen. Dafür schleust sie eine ihr bekannte Hausangestellte in einen Familiensitz mit witzig-herrschsüchtigem Oberhaupt. Es gilt, die Leiche zu finden, die irgendwie aus dem Zug gekommen sein muss...Der Krimi ist aufwendig konstruiert, jedoch bleiben zwischendurch ein paar Fragen offen. Am Ende ging es mir eindeutig zu schnell, die Überraschung über die Auflösung war zwar groß, die Auflösung selbst aber nicht ganz so einleuchtend wie erwartet. Es scheint mir fast so, als wäre es nur um die Überraschung gegangen und diese etwas künstlich konstruiert (je mehr man drüber nachdenkt, umso unglaubwürdiger). Vielleicht liegt diese Sicht aber auch an meinen hohen Erwartungen. Ohne die Auflösung wären es mit Sicherheit 5 Sterne geworden.

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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 01.01.2018)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  17                           22                   79,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                     53,00€ annlu                                      78                        100                    318,00€Nelebooks                            422                        703                      152,30€ulrikeu                                      81                          50                      30,00€Oanniki                                    25                          38                      28,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     133,40€ Kurousagi                             374                        251                     -2,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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    • 281
  • Wenn die Leiche verschwindet

    16 Uhr 50 ab Paddington

    ShineOn

    13. November 2016 um 13:23

    Anfang: Keuchend folgte Mrs McGillicuddy dem Gepäckträger, der ihren Koffer über den Bahnsteig trug. Mrs. McGillicuddy war klein und beleibt, der Gepäckträger war groß und machte weit ausgreifende Schritte. Nach all dieser Zeit, habe ich mir schließlich auf der Frankfurter Buchmesse 2016 einen Agatha Christie, Königin der Kriminalromane, gekauft. 16 Uhr 50 ab Paddington ist also mein erstes Buch von ihr. Und es hat mich nicht enttäuscht. Eine gute Freundin von Jane Marple fährt mit dem Zug und beobachtet einen Mord, doch niemand will ihr glauben, da es keine weiteren Zeugen und auch keine Leiche gibt. Doch als Mrs McGillicuddy ihre Erlebnisse Miss Marple erzählt, glaubt diese ihr sofort und leitet entsprechende Maßnahmen ein. Alles deutet auf ein Grundstück der Familie Crackenthorpe hin. Lucy Eyelesbarrow, die als Haushälterin arbeitet, nimmt eine Stelle in dem Haus an und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und die verschwundene Leiche zu suchen. Agatha Christie hat auch mit diesem Roman bewiesen, dass sie zurecht als Königin der Kriminalromane bezeichnet wird, denn der Fall ist einfach toll und spannend. Bis zum Ende rät man selbst mit und versucht Verdächtige auszuschließen oder zu überführen. Erst auf den letzten Seiten erfährt man die Lösung des Falles und es klärt sich alles auf. 16 Uhr 50 ab Paddington wird sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin sein. Einen Stern habe ich allerdings abgezogen, da ich mich auf Jane Marple gefreut habe, diese aber in diesem Buch nicht sehr aktiv ist und mehr als Beraterin dient, als als eigentliche Hauptfigur. Die ist für mich nämlich die Haushälterin Lucy.

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  • Durch die Queen of Crime ist er wohl der bekannteste Bahnhof der Welt

    16 Uhr 50 ab Paddington

    MartinaSchein

    24. October 2016 um 15:21

    16 Uhr 50 ab Paddington ist wohl einer der berühmtesten Kriminalromane der Queen of Crime. Wie einige andere ist auch dieser verfilmt worden.Anders als Hercule Poirot, der meistens im Vordergrund agiert, bleibt die schrullig-sympathische Hobby-Detektivin Miss Marple in diesem Buch erneut eher im Hintergrund und lässt andere Protagonisten arbeiten.Eine ihrer Freundinnen hat in einem Zug, der den, in dem sie gereist ist, passiert hat, einen Mord an einer Fraubeobachtet. Nachdem keine Leiche gefunden wird, werden seitens der Bahn sowie der Polizei keine weiteren Ermittlungen angestrengt. Miss Marple jedoch nimmt sich des Falles an und bedient sich hierzu der Hilfe einiger Bekannten.Eine große Hilfe hierbei ist ihr Lucy Eyelesbarrow, die sie in Rutherford Hall - in deren Umgebung sie die Leiche vermutet - als Haushälterin einschleust. Die junge Frau findet dank ihrer Neugierde und einer guten Spürnase dann auch tatsächlich in einem Nebengebäude des Anwesens besagte Leiche.Die Autorin präsentiert etliche Verdächtige der Familie Crackenthorpe, die jedoch nach und nach ziemlich dezimiert werden.Auch wenn Lucy Eyelesbarrow in diesem Buch die aktive und tatkräftige Ermittlerin ist, zieht Miss Maple im Hintergrund die Fäden, fügt sie zusammen und entlarvt schlussendlich den Täter.Dies war wieder ein toller, spannender und humorvoller Christie.

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  • Rezension; 16 Uhr 50 ab Paddington ACHTUNG SPOILER!!!

    16 Uhr 50 ab Paddington

    Jamii

    24. September 2015 um 16:15

    Kurzer Inhalt: Miss Marples Freundin beobachtet im vorbeifahrenden Zug einen Mord. Doch da es weder Anzeichen auf eine Leiche noch auf den Mörder gibt, wird der Fall schnell wieder abgestempelt. Doch Miss Marple geht der Sache auf die Spur und schmuggelt eine Hausangestellte in einen Landsitz um die ermordete Frau zu finden. Und am Schluss kommt etwas mehr als die Identitäten von Mörder und Opfer ans Licht. Meine Meinung: Was mich am allermeisten überzeugt hat, dass das ein gutes Buch ist, ist, dass erst auf den letzten paar Seiten nicht nur herauskommt wer der Mörder war (überraschung), sondern auch erst ganz am Schluss die wahre Identität des Opfers klar wurde. Es ist in einer ziemlich interssanten Sprache geschrieben, die mich anfangs etwas verwirrt hat, an die man sich aber gewöhnt. Etwas eigenartig ist, dass man nicht wirklich genau herausbekommt, wann die Handlung spielt. Allgemein ein sehr gutes Buch mit einigen überraschenden Wendungen

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  • Miss Maple ermittelt

    16 Uhr 50 ab Paddington

    kellermaeuse

    25. February 2014 um 14:55

    Miss Marples Freundin Elsbeth sieht einen Mord in einem Zug. Doch niemand glaubt der alten Dame. Außer ihrer Freundin Jane. Und natürlich legt die alte Dame auch gleich mit den Ermittlungen los. Nur, ist sie nicht mehr so jung um in irgendwelchen Waldstücken oder Bahngleisen herum zulaufen. Also bekommt in diesem Fall Hilfe von der Haushaltshilfe Lucy. Ich mag dieses Buch wirklich sehr gerne und habe es unzähligemal gelesen. Es gibt ja auch zwei sehr schöne Verfilmungen. Doch können die mit der Romanvorlage nicht mithalten, weil sie ja doch etwas geändert wurden. Mein Fazit: Ohne viele Worte. Ein Buch für langweilige Abende im Bett, vor dem Kamin, auf der Terrasse oder sonst wo. 5 Sterne von 5.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Hauptfigur 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 20 austauschen!

    • 81
  • 16 Uhr 50 ab Paddington

    16 Uhr 50 ab Paddington

    swantjesbuecher

    07. December 2013 um 12:24

     „Elspeth McGillicuddy ist keine Person, die sich Halluzinationen hingibt. Die alte Freundin von Miss Jane Marple sieht etwas Entsetzliches im vorbeifahrenden Zug: Vor ihren Augen wird eine Frau erdrosselt! Doch kein Leichnam kann gefunden werden, also nimmt niemand ihre Aussage ernst - bis auf Miss Marple. Die wunderbar schrullige Junggesellin findet ein verdächtiges Familienanwesen an der Zugstrecke und schleust die patente und attraktive Lucy Eylesbarrow in die potentielle Täter-Familie ein...“   Mein zweiter Miss Marple – Roman, aber der erste, den ich auch als Verfilmung kenne.   Zunächst einmal war ich ziemlich überrascht. Nicht Miss Marple war es, die den Mord im vorbeifahrenden Zug beobachtet hat, sondern eine Freundin von ihr. Sie ist auch nicht diejenige, die als Hausangestellte bei der Familie Crackenthorpe verdeckt ermittelt. Im Gegenteil, sie bleibt mehr oder weniger im Hintergrund und mischt sich nur unerheblich über Lucy Eylesbarrow in das Geschehen ein.   Aber da ich nun mal der Meinung bin, dass die Bücher in fast jeden Fall besser oder zumindest nicht schlechter sind, als der Film, fiel es mir nicht schwer mich auf diese andere Darstellung des Krimis einzulassen! Ich wurde nicht enttäuscht! Nur kann ich mich nicht entscheiden, ob mir Buch und Film gleich gut gefallen haben, oder das Buch einen Tick besser?! Die Filme mit Margaret Rutherford als Miss Marple sind aber auch zu schön! (Auch wenn die Schauspielerin nicht unbedingt der Romanfigur gleicht; einer zerbrechlich wirkenden, schlanken, blässlichen und kultivierten Dame!) Erst im Nachhinein ist mir übrigens aufgefallen, dass Mr. Stringer in den Büchern gar nicht auftaucht. Komisch eigentlich. In den Filmen habe ich ihn immer sehr gerne gesehen, aber hier habe ich sein Fehlen nicht einmal bemerkt.   Es würde mich mal interessieren, was ich von den Filmen halten würde, wenn ich die Bücher zuerst gelesen hätte… Normalerweise mag ich solche Abweichungen ja überhaupt nicht. Naja, so gefallen mir jedenfalls beide Varianten!   Aber zurück zum Buch und seinen Figuren: Sind die Namen nicht entzückend?! Zunächst einmal Mrs. McGillicuddy! Ich konnte mich gar nicht satt sehen/lesen, so süß fand ich ihn (gedanklich wurde er gleich als möglicher Name für zukünftige Katzen notiert)! Miss Eylesbarrow kam mir hingegen wie ein recht normaler englischer Name vor, der für uns nicht-Engländer vielleicht etwas schwieriger auszusprechen ist, aber auch keine allzu große Hürde darstellt. Und dann wäre da noch die Familie Crackenthorpe! Evelyn Hamann als Nachrichtensprecherin lässt grüßen!   Was die anderen Charaktere betrifft, sind meiner Meinung nach keine Besonderheiten zu vermerken.   Für Leute die Thriller und Nervenkitzel über alles lieben, sind die Agatha Christie – Romane wohl eher weniger geeignet. Trotz mehrerer Morde bleibt das Ganze doch recht harmlos und meistens eher amüsant als nervenaufreibend. Gerade deshalb liebe ich diese Krimis so! Die besondere Art von Miss Marple an die Fälle heranzugehen, zu Ermitteln und die anderen aus der Reserve zu locken gibt den Geschichten ihren ganz eigenen Charme.   Was mich jedes Mal besonders ha schmunzeln lassen, waren die Kommentare von Stoddart-West, einem der Jungen im Hause Crackenthorpe. Da er bald nach Australien (meine ich zumindest) reist, übt er sich schon mal in deren Ausdrucksweise. So findet er alles was ihn begeistert z.B. „pfundig“! So sind es hier auch oft Nebencharaktere, die zwar keine große Rolle spielen, die die Geschichte aber abrunden und somit für einen pfundigen Gesamteindruck sorgen! Nehmen wir nur noch Mrs. Kidder, eine Hausangestellte, die für Tratsch natürlich überhaupt gar nichts übrig hat und vor lauter Arbeit ja sowieso nie dazu kommen würde! Wie käme man auch nur darauf?! Selbstverständlich ist sie trotzdem bestens informiert und kann ihre Meinung dazu natürlich nicht einfach so für sich behalten! Wo kämen man denn da hin?!   Blöd natürlich nur, dass ich den Mörder wegen des Filmes schon kannte. Ich glaube nicht, dass ich von alleine drauf gekommen wäre, aber wer weiß, vielleicht hätte mich mein kriminalistisches Denken doch weiter gebracht, als ich jetzt vermuten würde! Der nächste Agatha Christie liegt schon bereit, ich werde es also in nicht allzu ferner Zukunft erneut testen können!

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  • Miss Marple Fall 7: Die Dame lässt ermitteln

    16 Uhr 50 ab Paddington

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. October 2013 um 14:01

    Die meisten Leute kennen ja den Film mit Mimi Rutherford. Im Buch ist es jedoch nicht Miss Marple, die den Mord im vorbeifahrenden Zug entdeckt, sondern ihre Freundin Mrs. McGillicuddy und es ist ebenfalls nicht Miss Marple, die ermittelt, sondern Lucy Eyelesbarrow, die Miss Marple auf den Fall angesetzt hat und die dann auch die Leiche findet und sich im Haushalt unter den zerstrittenen Familienmitgliedern umhört.  Ein bisschen wenig Miss Marple für meinen Geschmack, die erst gegen Ende des Buches so richtig in Aktion tritt.  Dazu ist die Geschichte teilweise etwas langatmig, wenn die Lebensgeschichten aller Familienmitglieder erzählt werden und dann noch mal vor anderen Figuren wiederholt werden.  Ansonsten ein durchschnittlicher Agatha-Christie-Krimi, mit vielen Verdächtigen, zum Miträtseln und überraschendem Ende bzw. Täter/in (um nichts zu verraten ;-) ).

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