16 Uhr 50 ab Paddington

von Agatha Christie 
4,3 Sterne bei258 Bewertungen
16 Uhr 50 ab Paddington
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Neue Kurzmeinungen

Schmidt_Alexandras avatar

Hier begegnet uns doch eine etwas andere Miss Marple als im Film. Leider liebe ich die Filme zu sehr, weshalb ich nicht unvoreingenommen war

Ivy-Roses avatar

Ein Agatha Christie Meisterstück!!

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Inhaltsangabe zu "16 Uhr 50 ab Paddington"

Aus ihrem Zugabteil beobachtet Elspeth McGillicuddy einen Mord in einem anderen Zug. Hilflos muss sie zuschauen, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Die Frau geht zu Boden, der Zug fährt davon. Es gibt keine Verdächtigen, keine anderen Zeugen - und, zu guter Letzt, auch keine Leiche. Keiner glaubt Elspeth. Außer ihrer Freundin Miss Marple, die nicht ruht, bis sie den Täter dingfest gemacht hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455650068
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:08.09.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 06.10.2003 bei Hörbuchproduktionen erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Ivy-Roses avatar
    Ivy-Rosevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Agatha Christie Meisterstück!!
    Miss Marple in Hochform

    Bisher ist dieses Buch mein absoluter Agatha Christie Favorit. 

    Spannung pur bis hin zum unerwarteten Ende. 
    Miss Marple war auch zuvor schon meine "Lieblings-Ermittlerin", in diesem Buch läuft sie zur Hochform auf und klärt den Fall auf die ihr eigene sympathische Art. Ein Buch, geeignet für jede Lesergeneration, einfach ein Klassiker!
    Also definitiv ein Buch, welches ich weiterempfehlen kann!

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    annlus avatar
    annluvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: spannend wie nicht anders zu erwarten
    Mord ohne Leiche?

    „Es tut mir leid, dass ich im Moment ausgebucht bin, aber erzählen Sie doch bitte, was ich für Sie tun soll.“ „Das ist eigentlich ganz einfach“, sagte Miss Marple. „Ungewöhnlich, aber einfach. Ich möchte, dass Sie eine Leiche finden.“


    Als eine Freundin aufgelöst bei Miss Marple eintrifft und behauptet im fahrenden Zug einen Mord beobachtet zu haben, scheint ihr niemand zu glauben. Außer Miss Marple selbst. Nur fühlt diese sich nicht mehr im Stande selbst Ermittlungen durch zu führen. So stellt sie die bekannte Haushälterin Lucy Eyesborrow ein um sich bei den Crackenthorpes anstellen zu lassen. Auf deren Grundstück muss sich die verschwundene Leiche einfach befinden – und Lucy soll sie finden.



    Die Geschichte gehört zwar in die Reihe der Krimis um Miss Marple – und sie zeigt auch wirklich wieder ihren außergewöhnlichen Verstand – aber sie spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. So ist es erst ihre Freundin, die den Mord beobachtet, dann Lucy und die Familie Crackenthorpe, die neben den ermittelnden Beamten den Hauptteil einnehmen.


    Ungewöhnlich war auch, dass das Motiv lange im Ungewissen lag. Von Agatha Christie Romanen war ich es eher gewohnt viele Verdächtige mit vielen Motiven zu haben, aus denen der Mörder nie leicht ersichtlich ist. Hier war die Anzahl der Verdächtigen zwar beschränkter, aber niemand schien ein richtiges Motiv zu haben.


    Der Schreibstil war sehr flüssig und die Erzählung spannend, sodass ich sie regelrecht verschlungen habe – aber das hatte ich mir von einem Agatha Christie Roman auch erwartet.

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    Marcsbuechereckevor 8 Monaten
    Ein Klassiker der Kriminalliteratur

    Agatha Christie ist wohl die bekannteste Kriminalautorin aller Zeiten. Gerade mit Miss Marple ist es ihr gelungen eine richtige "Marke" des Genre zu erschaffen. Und genau darauf hatte ich mich gefreut, als ich vor einigen Tagen diesen Roman in die Hand nahm..... und war ein bisschen enttäuscht, denn Miss Marple tritt gefühlt nicht wirklich in Erscheinung!Wahrscheinlich lag es daran, dass ich eine größere Ähnlichkeit zum grandiosen Schwarz-Weiß-Film erwartet, aber der "MarpleFaktor" kam bei mir leider gar nicht an. Miss Marple ist nämlcih auch hier zwar äußerst schlagfertig und scheut keine Konflikte, ist aber eher der denkende Kopf im Hintergrund, der in persona aber recht selten auftritt. Warum ich diesem Buch dennoch vier Sterne gegeben habe? Weil mir nach dem ersten "Schock" dieser Kriminallfall wirklich sehr gut gefallen hat. Bei 16 Uhr 50 ab Paddington handelt es sich um eine ganz klassisch aufgebaute "Wer ist der Täter"-Geschichte: Nach dem Mord, wird ermittelt und letztenendes wird der Mörder auch gefunden. Klingt nicht besonders? Stimmt, aber Agatha Christie schreibt dermaßen packend, ich glaube, sie könnte auch ein Telefonbuch verfassen und wenn ich beim Buchstaben "Z" ankomme, habe ich das Gefühl eine Lösung präsentiert zu bekommen.Scherz bei Seite: Was diesen Krimi in meinen Augen wirklich außergewöhnlich hat werden lassen, ist die Tatsache, dass es nicht nur bei einem Mord, beziehungsweise bei einem Verbrechen bleibt, sondern sich verschiedene "Taten" und Erzählstränge ineinander verwirren und von Miss Marple und ihrem Team auseinander gefriemelt werden müssen. Christies Situationskomik geben dem Ganzen noch eine gewisse Würze und bereiten mir auch im Nachhinein noch eine tierische Freude.  Fazit: Für mich ist es für einen wahren KrimiFan ein Muss auch mindestens einen Agatha Christie Roman zu Lesen. Für mich wird es aber wohl nicht bei dem einen Band bleiben. Viel Spaß beim Lesen! Bis bald!

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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Miss Marple muss man einfach gern haben *g*
    Krimikunst

    Wer kennt sie nicht: Margret Rutherford als Miss Jane Marple, die Hobbydetektivin aus der Feder von Agatha Christie. In einer Leserunde haben wir uns diesmal „16 Uhr 50 ab Paddington“ vorgeknöpft. Der Grund-Tenor war diesmal etwas verhaltener als bei „Der Tod auf dem Nil“, weil die meisten den Film, aber nicht das Buch kannten. Jetzt, nach der Lektüre, kann man sagen, dass der Film in manchen Dingen doch anders ist als das Buch. Im Film ist es Miss Marple selbst, die einen Mord beobachtet, im Buch ist es ihre Freundin Elspeth McGillycuddy. Auch tritt Miss Marple im Film wesentlich „resoluter“ auf, als es im Buch der Fall ist. Hier agiert sie mehr im Hintergrund, ganze Teile des Buches kommen gar ohne ihren Auftritt aus – ein Umstand, den viele (mich eingeschlossen) etwas schade finden. Nichts desto trotz haben die Auftritte und Szenen mit Miss Marple Kultcharakter – sie ist einfach die schrulligste, netteste, klügste, scharfsinnigste und lustigste Hobbydetektivin, die die (literarische) Welt bisher hervorgebracht hat. Und so präsentiert uns Agatha Christie wieder eine Fülle von Personen, die alle verschroben und verdächtig wirken, lässt ihre Charaktere Spitzen gegen die britische Gesellschaft und ihre Eigenarten verteilen und packt kurz vor Schluss ein Täter-„Knallbonbon“ aus, so dass der geneigte Leser erst mal völlig verwirrt ist, weil er diese Person nie und nimmer als Verdächtigen auf dem Schirm hatte.

    Alles in Allem haben wir es bei „16 Uhr 50 ab Paddington“ wieder mit einem humorvollen und unblutigen Krimi zu tun, der weit über den drölfzig Millionen anderen Krimis steht – eine Krimiautorin wie Agatha Christie wird jedoch auch nur einmal pro Jahrhundert geboren *g*. Toll!

    Kommentare: 3
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    Federfees avatar
    Federfeevor einem Jahr
    Unblutiger Krimi-Klassiker mit britischem Charme, am Ende etwas unwahrscheinlich

     3,5 Sterne von 5

    Es steht Miss Marple drauf, aber es war kaum Miss Marple drin. Schon lange hatte ich keinen dieser Klassiker des Krimi-Genres gelesen, aber ich hatte mir vorgestellt, dass bei einem Krimi der Miss-Marple-Reihe diese auch die Hauptperson ist.

    Sie ist aber lediglich diejenige, die durch messerscharfe Logik und Heranziehen ihr bekannter Personen die Untersuchung eines Falles in Gang bringt und am Ende diejenige, die für die Auflösung sorgt.

    Miss Marples alte Freundin beobachtet einen Mord, aber da keine Leiche gefunden wird, glaubt ihr niemand außer Miss Marple. Die ist zwar alt, von zarter Statur und ein wenig gebrechlich, aber ihr Verstand funktioniert noch einwandfrei. Weil sie nicht selber nach der Leiche suchen kann, lässt sie das ihre Stellvertreterin Lucy tun, die sich als Haushaltshilfe in einem englischen Herrenhaus verdingt.

    Dazu kommt noch Inspector Craddoch, der einigen Hinweisen nachgeht, denn inzwischen wurde nicht nur die Leiche gefunden, sondern es tauchen auch genügend Verdächtige auf. Diese Personen wirken zwar nicht immer glaubwürdig, sondern eher schablonenhaft und überzeichnet, sorgen aber dafür, dass sich der Leser genügend Gedanken machen kann und die Spannung erhalten bleibt.

    Das Ende bietet in typischer Krimi-Manier einige Überraschungen, vor allem in Bezug auf den Täter, wirkt aber zu überstürzt und zu komprimiert. Außerdem bleiben für mich einige Fragen offen bzw. einige Punkte unglaubwürdig.

    Aber auch wenn ich nur 3,5 Sterne vergebe, habe ich diesen Krimi mit britischem Charme gerne gelesen.

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    Walli_Gabss avatar
    Walli_Gabsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Very british, raffiniert und spannend
    Raffinierter Whodunit-Klassiker

    Miss Marple ermittelt - im Gegensatz zum gleichnamigen Film bleibt sie dabei allerdings sehr im Hintergrund und lässt sich am Ort des Geschehens kaum blicken. Das tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. "16 Uhr 50 ab Paddington" enthält keine größeren Grusel- oder Schockmomente, ist aber trotzdem ein Pageturner. Und dabei very british, bis hin zur gepflegten Mittagessens-Konversation, bei der man unschöne Themen wie einen gerade beobachteten Mord natürlich nicht anschneidet. Das wirkt charmant altmodisch und lässt den Leser auch ab und an schmunzeln. Es bedeutet aber nicht, dass es in Sachen Mord nicht hoch her geht. Der Krimi ist raffiniert gestrickt. Die Geschehnisse scheinen überschaubar, die Anzahl der handelnden Personen auch und dennoch gibt es eine überraschende Wendung nach der anderen. Als Leser ist man nah dran und steht dem Fall trotzdem so ratlos gegenüber wie der ermittelnde Inspektor. Christie verkünstelt sich an keiner Stelle, man kann ihr gut folgen, aber sie bleibt dem Leser stets eine Nasenlänge voraus - das ist große Krimi-Kunst. Es hat mich zwar staunen lassen, wie gut Miss Marple vernetzt ist, aber ich konnte es akzeptieren - durch gute Vernetzung alleine wird der Fall ja nicht gelöst. Ein zeitloses Krimivergnügen.

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    Yolandes avatar
    Yolandevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein herrlich altmodischer Krimi
    Wunderbar altmodisch

    Inhalt (Klappentext): Aus ihrem Zugabteil beobachtet Elspeth McGillicuddy einen Mord in einem anderen Zug. Hilflos muss sie zuschauen, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Die Frau geht zu Boden, der Zug fährt davon. Es gibt keine Verdächtigen, keine anderen Zeugen - und, zu guter Letzt, auch keine Leiche. Keiner glaubt Elspeth. Außer ihrer Freundin Miss Marple, die nicht ruht, bis sie den Täter dingfest gemacht hat. 
    Ich habe schon einige Romane von Agatha Christie gelesen, aber bisher noch keinen mit Miss Marple. Deswegen war ich doch sehr erstaunt, wie wenig die Figur aus dem Buch mit der Darstellerin Margaret Rutherford aus den bekannten Miss Marple-Filmen zu tun hat. Als zierliche und gebrechliche alte Dame konnte ich sie mir nur schwer vorstellen. Sie agiert in diesem Buch auch nur im Hintergrund und hat sozusagen eine Stellvertreterin an den Ort des Verbrechens geschickt, die ihr von dort bei den Ermittlungen hilft.
    Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Herrliche an den Romanen von Agatha Christie ist, dass es zwar immer viele Tote gibt, aber alles sehr dezent und unblutig beschrieben wird. Es gibt wieder die verschiedensten Charaktere, die fast alle irgendwie verdächtig wirken und die eigene Spekulation über den Täter wechselt von Kapitel zu Kapitel. Die Auflösung ist natürlich wieder völlig überraschend und manche Gedankengänge und Rückschlüsse, die Miss Marple zieht, konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Aber das ist bei den Hercule Poirot-Romanen auch nicht anders und wohl auch typisch für Agatha Christie.
    Fazit: Ein wunderbarer und herrlich altmodischer Krimi, der mir viel Freude bereitet hat.

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    vanessablns avatar
    vanessablnvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Klassiker von Agatha Christie hat mir viel Vergnügen bereitet. Auch wenn das Ende etwas unbefriedigend war - Miss Marple überzeugt!
    Miss Marple hat unauffällig die Fäden in der Hand

    "16 Uhr 50 ab Paddington" war mein erster Fall von Miss Marple. Das Taschenbuch aus dem Atlantik Verlag hat ein schönes, gut passendes Cover und erfreulicherweise habe ich in dieser Ausgabe keinen Schreibfehler gefunden. Verglichen mit einem Poirot-Krimi war es erstmal eine Umstellung. Hier geht es gleich zur Sache. Aus anfangs zwei Freundinnen (eine davon die berühmte Miss Marple) werden irgendwann mehr Personen, über die man den Überblick behalten muss. Zum Glück sind die Personen wieder gut charakterisiert, so dass es nicht schwerfällt sie auseinanderzuhalten. Eine gute Menschenkenntnis muss man Agatha Christie immer wieder bescheinigen. Sie schafft es, nahezu alle Menschentypen in einem einzigen Buch unterzubringen, noch dazu ohne dass es langweilig wird. Das Buch lässt sich praktisch in einem Zug (hier etwas doppeldeutig) lesen, auch weil es einfach unterhaltsam ist.

    Miss Marple hat hier unauffällig die Fäden in der Hand, jedoch ist sie nicht viel selbst in Aktion. Aufgrund ihres Alters gibt sie viele Aufgaben ab. Zum Glück hat sie fleißige und vertrauenswürdige Helfer, die wiederum von Miss Marples Scharfsinn überzeugt sind. Diese glaubt zu Beginn ihrer Freundin, dass sie im Zug einen Mord gesehen hat, was ihr keiner so recht glauben möchte, und möchte der Sache unbedingt auf den Grund gehen. Dafür schleust sie eine ihr bekannte Hausangestellte in einen Familiensitz mit witzig-herrschsüchtigem Oberhaupt. Es gilt, die Leiche zu finden, die irgendwie aus dem Zug gekommen sein muss...

    Der Krimi ist aufwendig konstruiert, jedoch bleiben zwischendurch ein paar Fragen offen. Am Ende ging es mir eindeutig zu schnell, die Überraschung über die Auflösung war zwar groß, die Auflösung selbst aber nicht ganz so einleuchtend wie erwartet. Es scheint mir fast so, als wäre es nur um die Überraschung gegangen und diese etwas künstlich konstruiert (je mehr man drüber nachdenkt, umso unglaubwürdiger). Vielleicht liegt diese Sicht aber auch an meinen hohen Erwartungen. Ohne die Auflösung wären es mit Sicherheit 5 Sterne geworden.

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    ShineOnvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein toller Kriminalfall mit einer spannenden Geschichte und tollen Charakteren. Leider kam mir Miss Marple nicht häufig genug vor
    Wenn die Leiche verschwindet

    Anfang:
    Keuchend folgte Mrs McGillicuddy dem Gepäckträger, der ihren Koffer über den Bahnsteig trug. Mrs. McGillicuddy war klein und beleibt, der Gepäckträger war groß und machte weit ausgreifende Schritte.


    Nach all dieser Zeit, habe ich mir schließlich auf der Frankfurter Buchmesse 2016 einen Agatha Christie, Königin der Kriminalromane, gekauft. 16 Uhr 50 ab Paddington ist also mein erstes Buch von ihr. Und es hat mich nicht enttäuscht.

    Eine gute Freundin von Jane Marple fährt mit dem Zug und beobachtet einen Mord, doch niemand will ihr glauben, da es keine weiteren Zeugen und auch keine Leiche gibt. Doch als Mrs McGillicuddy ihre Erlebnisse Miss Marple erzählt, glaubt diese ihr sofort und leitet entsprechende Maßnahmen ein. Alles deutet auf ein Grundstück der Familie Crackenthorpe hin. Lucy Eyelesbarrow, die als Haushälterin arbeitet, nimmt eine Stelle in dem Haus an und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und die verschwundene Leiche zu suchen.

    Agatha Christie hat auch mit diesem Roman bewiesen, dass sie zurecht als Königin der Kriminalromane bezeichnet wird, denn der Fall ist einfach toll und spannend. Bis zum Ende rät man selbst mit und versucht Verdächtige auszuschließen oder zu überführen. Erst auf den letzten Seiten erfährt man die Lösung des Falles und es klärt sich alles auf.

    16 Uhr 50 ab Paddington wird sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin sein. Einen Stern habe ich allerdings abgezogen, da ich mich auf Jane Marple gefreut habe, diese aber in diesem Buch nicht sehr aktiv ist und mehr als Beraterin dient, als als eigentliche Hauptfigur. Die ist für mich nämlich die Haushälterin Lucy.

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    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Durch die Queen of Crime ist er wohl der bekannteste Bahnhof der Welt
    Durch die Queen of Crime ist er wohl der bekannteste Bahnhof der Welt


    16 Uhr 50 ab Paddington ist wohl einer der berühmtesten Kriminalromane der Queen of Crime. Wie einige andere ist auch dieser verfilmt worden.


    Anders als Hercule Poirot, der meistens im Vordergrund agiert, bleibt die schrullig-sympathische Hobby-Detektivin Miss Marple in diesem Buch erneut eher im Hintergrund und lässt andere Protagonisten arbeiten.


    Eine ihrer Freundinnen hat in einem Zug, der den, in dem sie gereist ist, passiert hat, einen Mord an einer Fraubeobachtet. Nachdem keine Leiche gefunden wird, werden seitens der Bahn sowie der Polizei keine weiteren Ermittlungen angestrengt. Miss Marple jedoch nimmt sich des Falles an und bedient sich hierzu der Hilfe einiger Bekannten.


    Eine große Hilfe hierbei ist ihr Lucy Eyelesbarrow, die sie in Rutherford Hall - in deren Umgebung sie die Leiche vermutet - als Haushälterin einschleust. Die junge Frau findet dank ihrer Neugierde und einer guten Spürnase dann auch tatsächlich in einem Nebengebäude des Anwesens besagte Leiche.


    Die Autorin präsentiert etliche Verdächtige der Familie Crackenthorpe, die jedoch nach und nach ziemlich dezimiert werden.


    Auch wenn Lucy Eyelesbarrow in diesem Buch die aktive und tatkräftige Ermittlerin ist, zieht Miss Maple im Hintergrund die Fäden, fügt sie zusammen und entlarvt schlussendlich den Täter.


    Dies war wieder ein toller, spannender und humorvoller Christie.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Apfelgruens avatar
    Herzlich willkommen zur ersten Leserunde der Gruppe "Agatha Christie Leserunden"!

    Zum Beginn haben wir uns für "16 Uhr 50 ab Paddington" entschieden!

    Die Leserunde startet am 20. April und wir freuen uns über jeden, der mit uns lesen will!


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