Alibi

von Agatha Christie 
4,3 Sterne bei141 Bewertungen
Alibi
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Neue Kurzmeinungen

AndreasKuecks avatar

...ein fesselnder Poirot-Krimi!

KatzenMuttis avatar

Interessantes und mal ein neues Ende... Habe mir zwar schon sehr früh gedacht, wer der Mörder ist, aber die Auflösung, das WIE, war klasse

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Inhaltsangabe zu "Alibi"

Roger Ackroyds große Liebe Mrs. Ferrars soll ihren ersten Ehemann ermordet haben. Nun
ist sie selber tot, gestorben an einer Überdosis Veronal. War es Selbstmord? Ist sie erpresst worden? In der Zeitung findet Ackroyd einen letzten Hinweis auf die Umstände ihres Todes.
Doch bevor er sein Wissen teilen kann, wirder ermordet. Und sein Stiefsohn ist spurlos verschwunden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455650044
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:08.09.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.05.2006 bei Hörbuchproduktionen erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    AndreasKuecks avatar
    AndreasKueckvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: ...großartig: Spannung bis zur letzten Seite!
    Am Ende ist alles anders als gedacht...!

    Hercule Poirots 3. großer Fall hat es in sich: Mrs. Frerrars steht im Verdacht, ihren Gatten ermordet zu haben. Nun ist sie selber tot! Roger Ackroyd versucht verzweifelt, die Umstände ihres Todes herauszufinden. Doch bevor er reagieren kann, wird auch er ermordet. Hercule Poirot hatte so sehr gehofft, seinen Ruhestand ruhig und friedlich auf dem Lande verbringen zu können. Doch das Landleben entpuppt sich alles andere als ruhig und friedlich...

    Agatha Christies Werk begründete ihren Weltruhm als bedeutende Kriminalautorin und gilt als einer der einflussreichsten Kriminalromane, die jemals geschrieben worden sind. Gerade sein überraschendes Ende und die ungewöhnliche Wahl des Täters sorgten nach Erscheinen bei seiner Leserschaft für Aufruhr, führte aber zu einem Umdenken im gesamten Krimi-Genre.

    Auch mich zog dieser Krimi (mal wieder) bis zur letzten Seite in seinen Bann – ein echter „Pageturner“!!!

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    Wortverzaubertes avatar
    Wortverzaubertevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Schamlos, schockierend, spannend.
    Schamlos, schockierend, spannend

    Inhalt

    Roger Ackroyd ist ein reicher Engländer, der nun den Tod seiner großen Liebe - Mrs. Ferrars - ist an einer Überdosis Veronal gestorben. Angeblich soll sie die Mörderin ihres Mannes gewesen sein. Dieser Todesfall betrübt Ackroyd sehr. Doch war es tatsächlich Selbstmord? Er kann es nicht wirklich glauben. Und dann findet Roger einen wichtigen Hinweis auf die Umstände ihres Todes. Doch sein Wissen kann er nicht teilen, er fällt selbst einem abscheulichen Verbrechen zum Opfer. Nun ist Hercule Poirot gefragt. Kann er Licht ins Dunkle bringen....
     
    Mein Eindruck
    Die ganze Zeit beim Lesen habe ich mich gefragt, wie konnte das Verbrechen begangen worden sein. Ich war einfach hypnotisiert von der unglaublichen Geschichte. Nie habe ich damit gerechnet, dass der Mörder eine so hochangesehene Persönlichkeit gewesen war. Es war wirklich mit Abstand der ausgeklügelste Krimi, den ich je gelesen habe. Einfach fabelhaft. Bis zur letzten Seite dachte ich immer, es war ein Verwandter von Roger Ackroyd, aber wie vorhin schon erwähnt, musste ich mich eines Besseren belehren lassen.
     
    Fazit
    Agatha Christie hat mit dieser Geschichte den abscheulichsten Krimi abgeliefert. Fesselnd und spannend zugleich. Doch auch wirklich schamlos und zeitweise in die Irre führend, wer nun tatsächlich der Mörder ist. Sie hat alles ausgeschöpft, was man ausschöpfen konnte. Dafür verdient sie zurecht einen Orden. Sie nimmt den Leser auf eine Reise durch die tiefsten Abgründe eines Menschen und schafft es, ihn trotzdem noch etwas Menschliches abzugewinnen.
    Ich kann nur sagen: Holla die Waldfee ☻ Dieser Krimi hat alles, was man zum schocken braucht. Langeweile kommt hier auf gar keinen Fall auf. Ich kann diese Geschichte jedem Krimifan nur wärmsten ans Herz legen. So bleibt mir nichts weiter zu tun, als den Krimi mit 5/5 Sternen zu bewerten.

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    KaterinaFrancescas avatar
    KaterinaFrancescavor 7 Monaten
    Ein unfassbarer Fall

    Im beschaulichen englischen Dorf King's Abbot wird die große Liebe von Roger Ackroyd, die Witwe Mrs. Ferrars, tot aufgefunden. War es Selbstmord ? Ist sie erpresst worden? Als ein Brief der Verstorbenen Mr. Ackroyd zugestellt wird, scheint des Räselslösung nahe. Doch dann wird er ermordet und sein ewig in Geldsorgen verstrickter Stiefsohn ist verschwunden. Aber auch die restlichen Mitglieder des Haushalts scheinen etwas zu verbergen. Der berühmte Hercule Poirot bekommt Unterstützung vom Dorfarzt Dr. Sheppard.

    "Alibi" ist zweifelsohne einer von Agatha Christies unglaublichsten Fällen. Die Geheimnisse und Verfehlungen aller Beteiligten, von dem Hausmädchen bis hoch zu Mrs. Ackroyd, verwitwete Schwägerin von Roger Ackroyd, spinnen die Unwahrheiten und das Schweigen aller Beteiligten einen dichtes Lügensgespinst, das erst Richtung Ende klarer wird und dessen Lösung so schockierend ist, weil wohl kaum ein Leser damit rechnen wird. Mit viel Gespür für die menschliche Natur inszeniert Christie die Eigenheiten und den Klatsch einer ländlichen Gemeinde und schickt auf diese Weise die illustren Dorfbewohner als wilde Spekulanten über die Identität des Mörders ins Geschehen, Skizzen des Tatzimmers und des Grundriss des Herrenhauses sind hierbei der Fantasy des Lesers eine große Hilfe und beflügeln vergrabene Detektivambitionen. Die unstillbare Neugier der dorfeigenen Klatschtanten sowie die rege Fantasie von Dr. Sheppards Schwester Caroline, garantieren auch einige herzliche Lacher.
    Poirot, seineszeichen nun Detektiv im Ruhestand und aktiver Kürbiszüchter (geht es noch komischer?), muss auch dieses Mal der vollkommen ahnungslosen Polizei unter die Arme greifen, um den Fall zu klären. Als feststeht, dass Ralph Paton, Achroyds Stiefsohn verschwunden ist, scheint der Fall glasklar, denn alle anderen haben ein Alibi.

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    Ivan078vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender und gut konstruierter Krimi.
    Alibi

    Agatha Christie konnte mich mit ihren Buch >Alibi< vom Anfang bis zum Ende fesseln. Ich muss dazu noch sagen, dass das mein erster Agatha Christie Roman war und das ich mir ihre anderen Werke nicht bekannt sind. Ihr Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, aber dennoch nichts besonderes.Die Geschichte wird uns aus der Sicht des Dr. Sheppard erzählt. Unseren Meister Detektiv Hercule Poirot bekommen wir erst nach 80 S. zu Gesicht.Das Ende des Buches hat
     selbst einen Krimi Leser wie mich aus den Socken gehaut. Letztendlich kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat, und das ich es weiter empfehlen kann.

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    vanessablns avatar
    vanessablnvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Klassiker der "Queen of Crime", der zwar aus dem Rahmen fällt, aber auch seine Schwächen hat
    Krimiklassiker, der erst zum Schluss sein Highlight hat

    "Alibi" ist ein Klassiker der "Queen of Crime", der aufgrund seiner Schreibweise auf jeden Fall aus dem Rahmen fällt. Hier wird nämlich in der Ich-Form geschrieben, was zunächst irritiert. Der Erzähler ist ein Dorfarzt, der dem berühmten Hercule Poirot zur Seite steht. Denn zufällig hat sich Poirot als Nachbar im Dorf niedergelassen und wollte sich eigentlich zur Ruhe setzen. Aber natürlich nimmt er sich bald einem Fall an. Roger Ackroyds ist in seinem Arbeitszimmer ermordet worden, nachdem er wohl noch einen Brief gelesen hat, in dem es um eines Erpresser ging.

    In diesem Buch gibt es wieder mal einen verdächtigen Diener und viele andere Bedienstete, über die man aber wenig erfährt. Dazu kommt die klatschsüchtige Schwester des Arztes, die recht amüsant ist und die einzige Personen, die im Kopf bleibt. Im Vergleich zu anderen Agatha-Christie-Krimis fand ich die Personen leider zu blass dargestellt und musste häufig überlegen, wer nochmal wer war. Auch der ironische Witz kam mir hier zu kurz, vom Dorfklatsch abgesehen. Es gibt keinen wirklichen Verdächtigen, so dass man wenig mitraten kann und deshalb die Spannung ausbleibt. Allerlei Kleinigkeiten, die nur Poirot von jeder Seite überdenken kann, verwirren den Leser, ohne dass ein roter Faden auftaucht. Die Überraschung zum Schluss ist allerdings gelungen, sogar ein Highlight, aber interessante Fragen bleiben offen. Für mich persönlich war das Buch kein Highlight der Autorin, da gibt es spannendere und humorvollere.

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    Federfees avatar
    Federfeevor 9 Monaten
    Durchkonstruierter aber spannender Krimi in typischer Christie-Manier

    Ich habe noch nicht viele Agatha-Christie-Krimis gelesen. Doch dieser hier aus der Hercule-Poirot-Reihe erscheint mir als einer der bisher besten. Mit den üblichen Mustern strickt Agatha ihren Krimi: alle Personen werden vorgestellt und sind verdächtig. Jeder könnte ein Motiv haben – aber haben alle die Gelegenheit?

    Der Leser könnte mitraten, aber es wird zunehmend verworrener, immer mehr Fakten häufen sich auf, verheddern sich in meinen Augen und nur der berühmte Monsieur Poirot, der sich eigentlich zur Ruhe setzen wollte, hat den Durchblick – wie immer ;-)

    Wenn man als Leser mitraten wollte – was mit den Reiz der Krimis von A. Christie ausmacht – müsste man allerdings sehr lange überlegen und sich vielleicht Notizen machen so wie Dr. Sheppard, der hier ein wenig die Funktion des Assistenten von Poirot übernimmt. Der Dorfarzt lebt mit seiner Schwester in einer auf den ersten Blick ländlichen Idylle, aber es gibt eine Menge Klatsch und Tratsch und etliche Sticheleien zwischen den Geschwistern. Dr. Sheppard ist es, der die Geschichte in der Ich-Form erzählt.

    Es endet wie in allen Krimis, die ich bisher von Christie kenne: Poirot bestellt alle Beteiligten oder Verdächtigen zu einem Termin, weil er weiß, wer der Mörder ist und am Ende gibt es die typische Poirot-Lösung …

    Ein flott erzählter Krimi zum Mitraten und mit Schmunzeleffekt.

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    Rubines avatar
    Rubinevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Und wieder ein Fall von Agathe Christie, der mich komplett in die Irre geführt hat. Großes Kino!
    Wer ist der Täter?

    Roger Ackroyd wird in seinem Haus ermordet. Aber wer ist der Täter? Jemand aus der Familie? Einer der Angestellten? Oder doch ein Fremder? Das Rätsel kann am Ende nur einer lösen: Meisterdetektiv Hercule Poirot!

    Agatha Christie hat mich mit "Alibi" mal wieder richtig von ihrem Können überzeugt. Es war spannend bis zur letzten Seite und trotz vieler Verdächtiger bin ich selbst nicht auf die Lösung gekommen. Poirot ist ganz in seinem Element, brilliant und eingebildet zugleich. Es gab einige witzige Situationen, in denen der Inspektor ziemlich blass aussieht, wenn Poirot ihm seine Lösung präsentiert.

    Alibi ist ein cleverer Krimi, der jeden verblüffen wird, der gerne Detektivromane liest und miträtselt.

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    Miamouvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Grandios!!!!!!
    Sherlock und Watson mal anders....

    Mit „Alibi“ ist Agatha Christie der Weltruf zuteilgeworden, den sie sich im Grunde verdient hat. Im Zusammenhang mit diesem Roman liest man, dass dieser das Genre des Kriminalromans neu begründet habe, was zum großen Teil an dem doch sehr eigenwilligen und auch kontrovers diskutiertem Ende liegen könnte.

    Auf einem Landsitz in England wird der tote Mr. Ackroyd aufgefunden. Dr. James Sheppard war sein Leibarzt und als Mr. Ackroyds Nichte Flora den berühmten Hercule Poirot darum bittet, den Fall zu lösen, hängt sich Dr. Sheppard mit Vergnügen an diese Ermittlungen dran. Mr. Ackroyds Stiefsohn Ralph ist kurz nach dem Mord nicht mehr auffindbar, was ihn höchst verdächtig macht. Aber auch die weiteren Familienangehörigen und Freude des Opfers verbergen mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein macht.

    Zunächst einmal war ich sehr positiv überrascht, dass Agatha Christie diesem Roman einen Ich – Erzähler gegeben hat. Dr. Sheppard legt einen umfassen Bericht über die Ereignisse ab und der Leser liest sie aus seiner Sichtweise. Ein durchaus sympathischer Erzähler, der sich nicht in den Vordergrund rückt und ab einem gewissen Zeitpunkt seine Konzentration und auch die des Lesers auf die Ermittlungen von Hercule Poirot lenkt, der in altbewährter Form sein Puzzle zusammensetzt. Ein wenig wirkten die beiden wie Sherlock und Watson.

    Sehr gekonnt legt Agatha Christie wieder viele Fallstricke aus, denn im Grunde verdächtigt man in ihren Kriminalromanen in erster Hinsicht gleich einmal jeden, der auch nur in den ersten Kapiteln vorkommt. So auch hier wieder. Als Leser kann man da natürlich sehr viel und gut mitraten. Ich für meinen Teil habe mir das spätestens nach dem zweiten ihrer Romane abgewöhnt, weil ich es ohnehin nicht errate. Ich lehne mich also lieber zurück und genieße 😊

    In diesem Fall waren die Auflösung des Falls und die Enttarnung des Täters jedoch mehr als eine Überraschung. Ich muss gestehen, dass es mich fast ein wenig geschockt hat, weil ich in keinster Weise damit gerechnet hätte.

    Trotzdem konnte Agatha Christie mich auch mit diesem Krimi wieder gut unterhalten, was nicht zuletzt auch an ihren altbewährten Mustern liegt, die sie aber immer wieder neu bedienen kann und auch an ihrem Schreibstil, der trotz allem Ernst immer wieder diese Spitzen mit Augenzwinkern bereithält, die eben so „very british“ sind. Ich freue mich auf weitere Romane der Grande Dame des Krimis.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Alibi

    Ich war mehr als geschockt als ich die Identität des Täters erfuhr. So muss ein Krimi sein: unvorhersehbar. Ich war lange ein großer Fan von Sherlock Holmes und  nun bin ich auch Fan von Hercule Poirot.

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    TanjaJahnkes avatar
    TanjaJahnkevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, die mich wahrlich überrascht und auch geschockt hat. Ohne Blutbad oder so.
    Agatha Christie

    Ich gestehe, dass ich seit jeher von den Verfilmungen von Agatha Christie mehr als fasziniert bin und sie rauf und runter gucken könnte. Daher dachte ich sei es doch auch mal an der Zeit ihre Bücher zu lesen (besonders, da ja nur ein Bruchteil verfilmt wurde).

    Gesagt, getan. Meine erste Wahl fiel auf ALIBI.

    Agatha Christie entführt uns in einen kleinen beschaulichen (rein fiktiven) Ort namens King's Abbot. Einen Ort, wo das Leben so friedlich und einfach ist, dass Klatsch und Tratsch das einzige Vergnügen ist, das für etwas Abwechslung und Spannung sorgt.

    Doch da geschieht es. Eines Tages verstirbt Mrs. Ferrars. War es Selbstmord oder ein natürlicher Tod? Die Einwohner wollen wissen, dass es Selbstmord war, schliesslich wisse man ja, dass sie einst ihren Gatten ermordet habe. Alles nur dubiose Vermutungen der Marke "Die Köchin von x hat vom Milchmann y gehört, dass z gesagt hat..."

    Aber als tags darauf dann Mr. Ackroyd ermordert wird, ist die Aufregung groß...und der vermeintliche Mörder schnell ermittelt. Der Stiefsohn war es. Aber stimmt das?

    Die Ermittlungen von Herculet Poirot zeigen schnell, dass zwar ein jeder ein vermeintliches Alibi, aber dennoch ein dunkles Geheimnis hat. Und nach und nach zerfällt das Kartenhaus in seine Einzelteile und gibt den Blick auf den wahren Täter frei.

    Ein interessantes, fesselndes Lesevergnügen, das zu überraschen versteht.
    Angefangen damit, dass die ganze Geschichte aus der Sicht des Dorfarztes James Shephard erzählt wird und Herculet Poirot viel mehr wie eine Nebenfigur erscheint, über die verzwickten Verwinklungen und Wendungen der Geschichte bis hin zu dem überraschenden Ende. Zum Ende wird auch klar warum sich Frau Christie gerade dieser Erzählform angenommen hat und eines sei gesagt es ist irgendwie logisch.
    Ein Krimi, der ganz ohne Blutbad und Gemetzel auskommt und es versteht mit Sachverstand den Leser in seinen Bann zu ziehen.

    Herculet Poirot ist ein kleiner, narzistischer Mann, der sich als Sherlock Holmes versteht und James Shephard verdingt als dessen Gehilfe Watson.

    Natürlich ist der Stil etwas ungewöhnlich und man bedarf der ein oder anderen Minute, um sich an die ziemlich langen Mono- und Dialoge zu gewöhnen, aber das ist auch zeitgleich der Reiz des Ganzen, weil es sich vom bekannten Brei abhebt und sich nicht mit unnötigen Beschreibungen aufhält.

    Absolut lesenwert und nur zu empfehlen.

    5 von 5 Kürbissen.

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