Agatha Christie Alibi

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Inhaltsangabe zu „Alibi“ von Agatha Christie

Roger Ackroyds große Liebe Mrs. Ferrars soll ihren ersten Ehemann ermordet haben. Nun
ist sie selber tot, gestorben an einer Überdosis Veronal. War es Selbstmord? Ist sie erpresst worden? In der Zeitung findet Ackroyd einen letzten Hinweis auf die Umstände ihres Todes.
Doch bevor er sein Wissen teilen kann, wirder ermordet. Und sein Stiefsohn ist spurlos verschwunden.

Ein spannender und gut konstruierter Krimi.

— Ivan078

Klassiker der "Queen of Crime", der zwar aus dem Rahmen fällt, aber auch seine Schwächen hat

— vanessabln

Und wieder ein Fall von Agathe Christie, der mich komplett in die Irre geführt hat. Großes Kino!

— Rubine

Grandios!!!!!!

— Miamou

Spannender Kriminalfall mit Hercule Poirot - unerwartetes, sehr gewagtes und umstrittenes Ende - mir gefällt's

— Fernweh_nach_Zamonien

Unvorhersehbar, überraschende, logische Wendung und spannend bis zur letzten Seite.

— Angels

Wie immer ein guter Christie-Roman, das Ende ähnelt jedoch stark einem Miss Marpel Buch.Bin daher diesmal von selbst auf den Mörder gekommen

— Laura_M

Eine Geschichte, die mich wahrlich überrascht und auch geschockt hat. Ohne Blutbad oder so.

— TanjaJahnke

Wirklich spannend und mit unglaublichen Wendungen, mit denen man nie gerechnet hätte.

— ShineOn

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  • Ein unfassbarer Fall

    Alibi

    KaterinaFrancesca

    07. March 2018 um 22:05

    Im beschaulichen englischen Dorf King's Abbot wird die große Liebe von Roger Ackroyd, die Witwe Mrs. Ferrars, tot aufgefunden. War es Selbstmord ? Ist sie erpresst worden? Als ein Brief der Verstorbenen Mr. Ackroyd zugestellt wird, scheint des Räselslösung nahe. Doch dann wird er ermordet und sein ewig in Geldsorgen verstrickter Stiefsohn ist verschwunden. Aber auch die restlichen Mitglieder des Haushalts scheinen etwas zu verbergen. Der berühmte Hercule Poirot bekommt Unterstützung vom Dorfarzt Dr. Sheppard. "Alibi" ist zweifelsohne einer von Agatha Christies unglaublichsten Fällen. Die Geheimnisse und Verfehlungen aller Beteiligten, von dem Hausmädchen bis hoch zu Mrs. Ackroyd, verwitwete Schwägerin von Roger Ackroyd, spinnen die Unwahrheiten und das Schweigen aller Beteiligten einen dichtes Lügensgespinst, das erst Richtung Ende klarer wird und dessen Lösung so schockierend ist, weil wohl kaum ein Leser damit rechnen wird. Mit viel Gespür für die menschliche Natur inszeniert Christie die Eigenheiten und den Klatsch einer ländlichen Gemeinde und schickt auf diese Weise die illustren Dorfbewohner als wilde Spekulanten über die Identität des Mörders ins Geschehen, Skizzen des Tatzimmers und des Grundriss des Herrenhauses sind hierbei der Fantasy des Lesers eine große Hilfe und beflügeln vergrabene Detektivambitionen. Die unstillbare Neugier der dorfeigenen Klatschtanten sowie die rege Fantasie von Dr. Sheppards Schwester Caroline, garantieren auch einige herzliche Lacher.Poirot, seineszeichen nun Detektiv im Ruhestand und aktiver Kürbiszüchter (geht es noch komischer?), muss auch dieses Mal der vollkommen ahnungslosen Polizei unter die Arme greifen, um den Fall zu klären. Als feststeht, dass Ralph Paton, Achroyds Stiefsohn verschwunden ist, scheint der Fall glasklar, denn alle anderen haben ein Alibi.

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  • Alibi

    Alibi

    Ivan078

    19. February 2018 um 17:05

    Agatha Christie konnte mich mit ihren Buch >Alibi< vom Anfang bis zum Ende fesseln. Ich muss dazu noch sagen, dass das mein erster Agatha Christie Roman war und das ich mir ihre anderen Werke nicht bekannt sind. Ihr Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, aber dennoch nichts besonderes.Die Geschichte wird uns aus der Sicht des Dr. Sheppard erzählt. Unseren Meister Detektiv Hercule Poirot bekommen wir erst nach 80 S. zu Gesicht.Das Ende des Buches hat selbst einen Krimi Leser wie mich aus den Socken gehaut. Letztendlich kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat, und das ich es weiter empfehlen kann.

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  • Krimiklassiker, der erst zum Schluss sein Highlight hat

    Alibi

    vanessabln

    29. January 2018 um 10:53

    "Alibi" ist ein Klassiker der "Queen of Crime", der aufgrund seiner Schreibweise auf jeden Fall aus dem Rahmen fällt. Hier wird nämlich in der Ich-Form geschrieben, was zunächst irritiert. Der Erzähler ist ein Dorfarzt, der dem berühmten Hercule Poirot zur Seite steht. Denn zufällig hat sich Poirot als Nachbar im Dorf niedergelassen und wollte sich eigentlich zur Ruhe setzen. Aber natürlich nimmt er sich bald einem Fall an. Roger Ackroyds ist in seinem Arbeitszimmer ermordet worden, nachdem er wohl noch einen Brief gelesen hat, in dem es um eines Erpresser ging. In diesem Buch gibt es wieder mal einen verdächtigen Diener und viele andere Bedienstete, über die man aber wenig erfährt. Dazu kommt die klatschsüchtige Schwester des Arztes, die recht amüsant ist und die einzige Personen, die im Kopf bleibt. Im Vergleich zu anderen Agatha-Christie-Krimis fand ich die Personen leider zu blass dargestellt und musste häufig überlegen, wer nochmal wer war. Auch der ironische Witz kam mir hier zu kurz, vom Dorfklatsch abgesehen. Es gibt keinen wirklichen Verdächtigen, so dass man wenig mitraten kann und deshalb die Spannung ausbleibt. Allerlei Kleinigkeiten, die nur Poirot von jeder Seite überdenken kann, verwirren den Leser, ohne dass ein roter Faden auftaucht. Die Überraschung zum Schluss ist allerdings gelungen, sogar ein Highlight, aber interessante Fragen bleiben offen. Für mich persönlich war das Buch kein Highlight der Autorin, da gibt es spannendere und humorvollere.

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  • Leserunde zu "Alibi" von Agatha Christie

    Alibi

    Apfelgruen

    Willkommen zur aktuellen Leserunde der Agatha-Christie-Lesegruppe!

    Auch diesmal haben wir uns wieder einen Fall von Hercule Poirot ausgesucht: Alibi!

    Die Leserunde beginnt am 20. Januar!

    Viel Spaß!

    • 185

    HarIequin

    28. January 2018 um 14:22
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    vanessabln schreibt Habe ich auch so verstanden, dass es nur die Notizen sind. Aber eigentlich hat er die nicht für Poirot geschrieben, dachte ich, und wusste nicht, dass dieser sie irgendwann lesen möchte.

    Das meinte ich auch so wie du; das mit Poirot war darauf bezogen, dass dieser die Notizen zu einem Zeitpunkt verlangt und gelesen hat. Ansonsten denke ich auch, dass der Erzähler sie für sich ...

  • Durchkonstruierter aber spannender Krimi in typischer Christie-Manier

    Alibi

    Federfee

    25. January 2018 um 10:24

    Ich habe noch nicht viele Agatha-Christie-Krimis gelesen. Doch dieser hier aus der Hercule-Poirot-Reihe erscheint mir als einer der bisher besten. Mit den üblichen Mustern strickt Agatha ihren Krimi: alle Personen werden vorgestellt und sind verdächtig. Jeder könnte ein Motiv haben – aber haben alle die Gelegenheit?Der Leser könnte mitraten, aber es wird zunehmend verworrener, immer mehr Fakten häufen sich auf, verheddern sich in meinen Augen und nur der berühmte Monsieur Poirot, der sich eigentlich zur Ruhe setzen wollte, hat den Durchblick – wie immer ;-)Wenn man als Leser mitraten wollte – was mit den Reiz der Krimis von A. Christie ausmacht – müsste man allerdings sehr lange überlegen und sich vielleicht Notizen machen so wie Dr. Sheppard, der hier ein wenig die Funktion des Assistenten von Poirot übernimmt. Der Dorfarzt lebt mit seiner Schwester in einer auf den ersten Blick ländlichen Idylle, aber es gibt eine Menge Klatsch und Tratsch und etliche Sticheleien zwischen den Geschwistern. Dr. Sheppard ist es, der die Geschichte in der Ich-Form erzählt.Es endet wie in allen Krimis, die ich bisher von Christie kenne: Poirot bestellt alle Beteiligten oder Verdächtigen zu einem Termin, weil er weiß, wer der Mörder ist und am Ende gibt es die typische Poirot-Lösung …Ein flott erzählter Krimi zum Mitraten und mit Schmunzeleffekt.

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    • 3
  • Sherlock und Watson mal anders....

    Alibi

    Miamou

    Mit „Alibi“ ist Agatha Christie der Weltruf zuteilgeworden, den sie sich im Grunde verdient hat. Im Zusammenhang mit diesem Roman liest man, dass dieser das Genre des Kriminalromans neu begründet habe, was zum großen Teil an dem doch sehr eigenwilligen und auch kontrovers diskutiertem Ende liegen könnte. Auf einem Landsitz in England wird der tote Mr. Ackroyd aufgefunden. Dr. James Sheppard war sein Leibarzt und als Mr. Ackroyds Nichte Flora den berühmten Hercule Poirot darum bittet, den Fall zu lösen, hängt sich Dr. Sheppard mit Vergnügen an diese Ermittlungen dran. Mr. Ackroyds Stiefsohn Ralph ist kurz nach dem Mord nicht mehr auffindbar, was ihn höchst verdächtig macht. Aber auch die weiteren Familienangehörigen und Freude des Opfers verbergen mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein macht. Zunächst einmal war ich sehr positiv überrascht, dass Agatha Christie diesem Roman einen Ich – Erzähler gegeben hat. Dr. Sheppard legt einen umfassen Bericht über die Ereignisse ab und der Leser liest sie aus seiner Sichtweise. Ein durchaus sympathischer Erzähler, der sich nicht in den Vordergrund rückt und ab einem gewissen Zeitpunkt seine Konzentration und auch die des Lesers auf die Ermittlungen von Hercule Poirot lenkt, der in altbewährter Form sein Puzzle zusammensetzt. Ein wenig wirkten die beiden wie Sherlock und Watson. Sehr gekonnt legt Agatha Christie wieder viele Fallstricke aus, denn im Grunde verdächtigt man in ihren Kriminalromanen in erster Hinsicht gleich einmal jeden, der auch nur in den ersten Kapiteln vorkommt. So auch hier wieder. Als Leser kann man da natürlich sehr viel und gut mitraten. Ich für meinen Teil habe mir das spätestens nach dem zweiten ihrer Romane abgewöhnt, weil ich es ohnehin nicht errate. Ich lehne mich also lieber zurück und genieße 😊 In diesem Fall waren die Auflösung des Falls und die Enttarnung des Täters jedoch mehr als eine Überraschung. Ich muss gestehen, dass es mich fast ein wenig geschockt hat, weil ich in keinster Weise damit gerechnet hätte. Trotzdem konnte Agatha Christie mich auch mit diesem Krimi wieder gut unterhalten, was nicht zuletzt auch an ihren altbewährten Mustern liegt, die sie aber immer wieder neu bedienen kann und auch an ihrem Schreibstil, der trotz allem Ernst immer wieder diese Spitzen mit Augenzwinkern bereithält, die eben so „very british“ sind. Ich freue mich auf weitere Romane der Grande Dame des Krimis.

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    • 2

    Sonnenschein12

    23. January 2018 um 22:59
  • Wer ist der Täter?

    Alibi

    Rubine

    23. January 2018 um 16:07

    Roger Ackroyd wird in seinem Haus ermordet. Aber wer ist der Täter? Jemand aus der Familie? Einer der Angestellten? Oder doch ein Fremder? Das Rätsel kann am Ende nur einer lösen: Meisterdetektiv Hercule Poirot!Agatha Christie hat mich mit "Alibi" mal wieder richtig von ihrem Können überzeugt. Es war spannend bis zur letzten Seite und trotz vieler Verdächtiger bin ich selbst nicht auf die Lösung gekommen. Poirot ist ganz in seinem Element, brilliant und eingebildet zugleich. Es gab einige witzige Situationen, in denen der Inspektor ziemlich blass aussieht, wenn Poirot ihm seine Lösung präsentiert.Alibi ist ein cleverer Krimi, der jeden verblüffen wird, der gerne Detektivromane liest und miträtselt.

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    • 4
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Herzlich Willkommen bei der Themen-Challenge 2018! Ich freue mich auf ein neues Jahr voller spannender Leseherausforderungen mit euch und natürlich auf viele tolle Gespräche rund um Bücher und Co. Jeder darf bei dieser Challenge das ganze Jahr über einsteigen und wir freuen uns über jeden Teilnehmer. Lasst euch von der nun kommenden langen Beschreibung nicht abschrecken. Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20 Bücher aus den 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst zum Start ein Ziel stecken, wie viele Bücher aus unterschiedlichen Themen ihr mindestens schaffen wollt, wobei 20 das Minimum und 40 das Maximum ist. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Wichtig ist, dass ihr euer Ziel am Ende des Jahres nur dann erreicht habt, wenn ihr wirklich Bücher zu unterschiedlichen Themen gelesen habt. Wenn ihr euch auf Instagram, Twitter und Co. über die Themenchallenge austauscht, verwendet gern den Hastag #themenchallenge2018. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch gleich als Leseübersicht aller eurer gelesenen Bücher mit den passenden Themen, den ich (Dani) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Übersichtsbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2018 bis 31.12.2018. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2018 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema wird es noch ein extra Unterthema geben, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, auf dessen Cover ein roter Gegestand abgebildet ist (kein Lebewesen). Ein Buch, auf dem eine Gruppe von Personen abgebildet ist (mindestens 3). Ein Buch, das keine Erzählung ist, sondern z.B. ein Drama, eine Gedichtsammlung, ein Sachbuch oder ähnliches. Ein Buch, das den Leserpreis gewonnen oder zumindest die Shortlist erreicht hat. Es dürfen Bücher aus allen Jahren gewählt werden, in denen der Leserpreis stattfand. (2009-2017) Ein Buch, das weder in Westeuropa / Skandinavien noch den USA spielt. Ein Buch, in dem die Hauptfigur ein Kind im Schulalter hat. Ein Buch, das schon mindestens ein anderer Teilnehmer für die Themenchallenge gelesen hat. Ein Buch aus einem Genre, das ihr nie oder nur selten lest. Ein Buch, über einen Ort / ein Land, in dem ihr selbst schon Urlaub gemacht habt. (Nicht euer Heimatland) Ein Buch, das mit dem Meer zu tun hat (Handlung, Cover ...). Ein Buch, das zu eurer derzeitigen Lebenssituation passt (z.B. kleines Kind, Hausbau, Studium, Job). Das Lieblingsbuch eines Freundes aus dem echten Leben oder eines LB-Freundes. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension gibt, wenn ihr damit beginnt. Ein Buch, das 2018 erstmalig erschienen ist. Ein Buch, das schon lange ungelesen in eurem Regal steht. Bitte gebt mit an, wie lange ihr es etwa schon besitzt. Ein Buch, das zwischen 400 und 500 Seiten lang ist. Ein Buch mit einem langen Buchtitel von mindestens 6 Wörtern. Ein Buch, bei dem die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens des Autors im Alphabet aufeinander folgen. Die Reihenfolge ist dabei egal. Ein Buch, dessen Titel nicht waagerecht auf dem Buchcover abgedruckt ist. Ein Buch, bei dem eine Tierart im Buchtitel vorkommt. Ein Buch von einem Autor, von dem ihr schon mindestens 1 anderes Buch gelesen habt. Ein Buch, das ihr geschenkt bekommen habt. Ein Buch, in dem eine Reise im Mittelpunkt steht. Ein Buch aus einem Verlag, aus dem ihr bisher noch nichts gelesen habt. Ein Buch, das es sowohl als Hardcover als auch als Taschenbuch gibt. Ein Buch, auf dem ein Baum abgebildet ist. Ein Buch, dessen Cover euch optisch nicht anspricht, das ihr aber trotzdem gekauft habt. Ein Buch mit zwei oder mehr Adjektiven (alternativ: Verben) im Titel Ein Buch, in dem Bücher eine zentrale Rolle spielen. Ein Buch, dessen Titel aus einer anderen Sprache stammt als der gesamte Text. Ein Buch von einem Autor, das dieser unter Pseudonym geschrieben hat. Ein Buch, bei dem der Autorenname auf dem Cover in größerer Schriftgröße abgedruckt ist, als der Buchtitel. Ein Buch, bei dem etwas Essbares auf dem Cover abgebildet ist, das ihr selbst gerne esst. und zwei Bücher mit offensichtlich ähnlichem Titel, Thema oder Cover. Ein Buch, in dem eine Figur euren eigenen Vornamen, den eurer Mutter, eures Vaters, eures Kindes oder eines eurer Gechwister trägt. (Die Schreibweise muss nicht identisch sein.) Ein Buch, auf dessen Cover Nacht ist. Ein Buch, das rund um euren Geburtstag herum erschienen ist. Das Jahr ist dabei egal, es sollte aber maximal 5 Tage vor, nach oder direkt an eurem Geburtstag erschienen sein. Es gilt die Angabe auf der Buchseite bei LovelyBooks. Ein Buch, das inhaltlich einen Zeitraum von maximal einem Jahr umfasst. Ein Buch eines Autors, der mindestens 3 Kinder hat. JokerIhr dürft eines der 40 Themen bei Bedarf durch dieses hier ersetzen: Lest ein Buch bewusst mit einem anderen Teilnehmer dieser Challenge zusammen. Verabredet euch zum gemeinsamen Lesen dieses Buches, tauscht euch darüber aus und bewertet es später gemeinsam. Ich hoffe, die Themen gefallen euch und sind teils zwar kniffelig aber nicht unlösbar! Ich wünsche euch ganz viel Spaß! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2018 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal.* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmer: AAdelheidSAdina13AdujaAglayaAkantha (20/20)AlaisAlchemillaAleidaAlexlauraAlexRalupusAmaraSummerAmeLieAmilynAmmerbucherAndieandymichihelliAnjacyAnnaBoleynAnna-Klaireanna_mAnna_ResslerAnne_MAnneMayaJannikaArachn0phobiAAriettaAuroraAydaAzaleeBbabsSBambisusuuban-aislingeachbanditsandraBarbara62BeaSurbeckBecky_BloomwoodBelichaBella233bellast01Bellis-Perennis (40+1/40+1)beltanibeneaboutbooksBeustBiancaWoeBiest-Bitterblue-black_horseBluelyBookdogBookfantasyXYbookgirlBookofsunshineBookRoseBook-wormBosnibuchfeemelanieBuchgespenstBuchperlenblogBuchraettinBuchverrueggtbuecherfee_ella__buecherliebe__BuechermomenteCCaillean79carathisCaro_Lesemauschaos-deluxeChattysBuecherblogchrikriChrischiDChristinaBCode-between-linesConnyKathsBooksCorinaPfCosmoKramercrimarestriCWPunktDdaneegoldDaniliesingDarcydieAngiediebuchrezensiondieschmittDionDirk1974dreamily1EEldfaxiElenaBachmannEliza_Elkeel_loreneEmotionenEngelchen07EnysBookserazer68ErbsenundKarottenEveniaBlackTearEwynnexnfxchnxrixhFfaanieFantasia08Fauchi2206FeniFinchen411 (25/25)FornikaFranzip86franzziFrau-AragornGGelisGermaniaGiulilovesbooksglanzenteGrOtEsQuEgstHHaithabuhannelore259happy_blueHelenaRebeccahisterikerHortensia13IIgelmanu66ika17iMelodyInkenIbsenIsadorisipisilz94Jjackiherzijala68janakaJanina84Jaq82JashrinJassi1993JayTiJeamijenvo82Jess_NeJezebelleJohanna_TorteJokersLaughJuleeesjulezzz96juli.buecherJulie209JustMeKkalligraphinKarin_Kehrerkassandra1010katrin297KeksisbabyKelo24KerstinTh (30/30)Kleine1984kleinechaotinkleine_welleKnigaljubKnorkekn-quietscheentchenKodabaerKristjakruemelmonster798Kuhni77KuhtippKurousagiLLadyIceTeaLadyOfTheBooksLadySamira091062LaLectureLaMenschLarii-MausiLavendel3007la_vielesebiene27Lese-Krissilesenbirgitlesululeyaxlieberlesen21LilawandelLilli33linda2271lLissylittlebansheelittlesparrowLiz_MacSharyLostHope2000Lovely90LrvtcbLuilineLupina15Luthien_TinuvielMmabuereleMali133mareike91Marina_Nordbrezemartina400MarveyMary2Meeko81melanie1984Merijanmia0503miau0815MichicornMira20MiracleDaymisanthropymisery3103MissDarkAngelMissStrawberryMissSweety86mistellormondyMoWilliamsmrs-brMrs_Nanny_OggMsChilimusicamericangirlMusikpferdmyfantasticfantasyworldNNaddlDaddlnaninkaNapallynatti_ LesemausNelebooksNelingNenef2000Nicoletta_WeberettaniknakninchenpinchennordfrauOObsidiarkOliverBaieronce-upon-a-timeoztrailPPachi10paevalillPagina86pamNPaperLoverpeedeePhiniPiaDisPiipinucchiaPK2510PMelittaMPucki60QQueenelyzaQueenSizeRRaJaJeRajetRealMajoreneeRo_KeR_MarieRoni88RosenmadlRoseWilliamsrosinchen_RubineSSaintGermainsajo1606SakukoSali118SamthasansolSassyEssieschafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeschnaeppchenjaegerinSchneeeule129schokokaramellsechmetsecretworldofbooksSeelensplitterSeitenHiebeseschat (20/20)ShineOnSikalSiouxSnordbruchSognantesolveigSomeBodysommerlese (40/40)speyrerhexcheStefanieFreigerichtSteffi_2511SteffiZisteinchen80sternblutSternenguckerinStinsomesunlightsursulapitschiSuskasweetjennnSynapse11TTalathielTallianeaTaluziTamiraSTanjaMaFiTatsuThaliomeeTheBookWormTheCoonthelauraverseTine13tintenblautlowtragalibrosTraumTantetypisch-monaUulrikerabeulrikeuunfabulousVvalenvalle87vanessaaaxxvanystefVolponaVuchaWWalli_Gabswanderlust26WaschbaerinWedmaWeltensucherinweltentzuecktwidder1987WollyWuestentraumWuschelXX-tineYYaBiaLinaYolandeYvetteHZzessi79zhera

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    • 3385
  • Alibi

    Alibi

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. June 2017 um 15:35

    Ich war mehr als geschockt als ich die Identität des Täters erfuhr. So muss ein Krimi sein: unvorhersehbar. Ich war lange ein großer Fan von Sherlock Holmes und  nun bin ich auch Fan von Hercule Poirot.

  • Agatha Christie

    Alibi

    TanjaJahnke

    13. May 2017 um 12:14

    Ich gestehe, dass ich seit jeher von den Verfilmungen von Agatha Christie mehr als fasziniert bin und sie rauf und runter gucken könnte. Daher dachte ich sei es doch auch mal an der Zeit ihre Bücher zu lesen (besonders, da ja nur ein Bruchteil verfilmt wurde).Gesagt, getan. Meine erste Wahl fiel auf ALIBI.Agatha Christie entführt uns in einen kleinen beschaulichen (rein fiktiven) Ort namens King's Abbot. Einen Ort, wo das Leben so friedlich und einfach ist, dass Klatsch und Tratsch das einzige Vergnügen ist, das für etwas Abwechslung und Spannung sorgt. Doch da geschieht es. Eines Tages verstirbt Mrs. Ferrars. War es Selbstmord oder ein natürlicher Tod? Die Einwohner wollen wissen, dass es Selbstmord war, schliesslich wisse man ja, dass sie einst ihren Gatten ermordet habe. Alles nur dubiose Vermutungen der Marke "Die Köchin von x hat vom Milchmann y gehört, dass z gesagt hat..."Aber als tags darauf dann Mr. Ackroyd ermordert wird, ist die Aufregung groß...und der vermeintliche Mörder schnell ermittelt. Der Stiefsohn war es. Aber stimmt das?Die Ermittlungen von Herculet Poirot zeigen schnell, dass zwar ein jeder ein vermeintliches Alibi, aber dennoch ein dunkles Geheimnis hat. Und nach und nach zerfällt das Kartenhaus in seine Einzelteile und gibt den Blick auf den wahren Täter frei.Ein interessantes, fesselndes Lesevergnügen, das zu überraschen versteht.Angefangen damit, dass die ganze Geschichte aus der Sicht des Dorfarztes James Shephard erzählt wird und Herculet Poirot viel mehr wie eine Nebenfigur erscheint, über die verzwickten Verwinklungen und Wendungen der Geschichte bis hin zu dem überraschenden Ende. Zum Ende wird auch klar warum sich Frau Christie gerade dieser Erzählform angenommen hat und eines sei gesagt es ist irgendwie logisch.Ein Krimi, der ganz ohne Blutbad und Gemetzel auskommt und es versteht mit Sachverstand den Leser in seinen Bann zu ziehen. Herculet Poirot ist ein kleiner, narzistischer Mann, der sich als Sherlock Holmes versteht und James Shephard verdingt als dessen Gehilfe Watson.Natürlich ist der Stil etwas ungewöhnlich und man bedarf der ein oder anderen Minute, um sich an die ziemlich langen Mono- und Dialoge zu gewöhnen, aber das ist auch zeitgleich der Reiz des Ganzen, weil es sich vom bekannten Brei abhebt und sich nicht mit unnötigen Beschreibungen aufhält.Absolut lesenwert und nur zu empfehlen.5 von 5 Kürbissen.

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  • Jeder hat etwas zu verbergen

    Alibi

    Karin_Kehrer

    26. June 2016 um 17:16

    Der berühmte Privatdetektiv Hercule Poirot hat sich in das Nest King’s Abbot zurückgezogen, um sich seiner Kürbiszucht zu widmen. Doch ist ihm die Ruhe nicht vergönnt. Mrs. Ferrars, von der behauptet wird, sie hätte ihren Mann vergiftet, stirbt an einer Überdosis Veronal. Ihr Freund Roger Ackroyd wird mit einem Dolch erstochen. Hercule Poirot findet schnell heraus, dass jeder der Beteiligten irgendetwas zu verbergen hat. Ein englisches Dorf, in dem jeder jeden zu kennen scheint und in dem sich zwischenmenschliche Tragödien abspielen. Eine geheim geschlossene Ehe, Menschen in Geldnöten, die sie zu drastischen Schritten zwingt, Erpressung, falsche Zeitangaben, die zu ebenso falschen Alibis führen. Ein kunstvoll gestricktes Netz aus Lügen und Halbwahrheiten ist zu entwirren – genau das Richtige für Hercule Poirot. Der Arzt Dr. James Shepard steht ihm zur Seite, denn Poirots Gefährte Hastings weilt in Argentinien. Doch so ganz kann der Arzt den getreuen, aber etwas naiven Kompagnon des Meisterdetektivs nicht ersetzen. In gewohnter Manier entlarvt Poirot Stück für Stück die Identität des Mörders, die am Ende für mich nicht mehr ganz überraschend kam. Fazit: Klassische Krimiunterhaltung mit geschickt eingesetzten Fallstricken und falschen Hinweisen!

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  • Kurzmeinung zu Das Eulenhaus

    Das Eulenhaus

    KruemelGizmo

    Die charmante Lucy Angkatell lädt zum Wochenende in ihr Landhaus, leider ist die Mischung ihrer Gäste nicht so geschickt wie ihre Ladyschaft das gerne hätte, doch das deswegen gleich ein Mord geschehen muss. Wie gut , dass auch Hercule Poirot eingeladen wurde, denn der Belgier bringt Farbe in die Gesellschaft und löst das Verbrechen mit gewohnter Brillanz. Das Eulenhaus von Agatha Christie wurde 1946 das erste Mal veröffentlicht. Im Nachwort wird erklärt das Agatha Christie in ihrer Autobiographie schrieb, dass das Eulenhaus mehr ein Roman als eine Detektivgeschichte war, und sie hatte das Gefühl das Buch damit verpfuscht zu haben, dass sie Hercule Poirot als handelnde Person einfügte. Soweit würde ich persönlich nicht gehen, aber Hercule Poirot spielt in dieser Geschichte keine wirkliche Rolle, denn ermitteln tut er eigentlich fast gar nicht, man hätte ihn einfach weglassen können. Das dies eher ein Roman als Detektivgeschichte ist kann ich nur zustimmen, denn hier geht es vor allem um die Protagonisten, ihrem Charakter und ihrem Leben, der Mord ist hier nur Nebensache. Leider konnten mich die Protagonisten auch so gar nicht begeistern., für mich waren sie alle viel zu überzeichnet und nerven mich auf Dauer mit ihrer dargestellten Lebensweise und ihren Gedankengängen. Den Schluss dieser Geschichte empfand ich irgendwie als einfallslos und nicht wirklich überzeugend, und er ließ mich nach einer durch die Protagonisten nervenden Geschichte doch enttäuscht zurück. Bisher war "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" für mich der schwächste Hercule-Poirot-Krimi, aber nun wird er von diesem Buch abgelöst. Mein Fazit: Eine Geschichte mit für mich nervigen Protagonisten und kein richtiger Fall. Es gibt viel bessere Hercule-Poirot-Krimis als diesen.

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    • 10
  • Rezension zu Alibi

    Alibi

    KruemelGizmo

    Mrs. Ferrars nimmt sich das Leben mit einer Überdosis Veronal. Sie soll ihren Mann ermordet haben, und anscheinend wurde sie auch erpresst. Kurz darauf wird Roger Ackroyd mit einem Dolch ermordet, mit dem sie eventuell eine Affäre hatte, und sein Stiefsohn ist spurlos verschwunden. Vielleicht weiß der Dr. Sheppard mehr, aber er nimmt die ärztliche Schweigepflicht sehr genau.... Dieses Buch aus der Hercule Poirot Reihe wurde 1926 veröffentlicht,  in Deutschland erschien es als "Alibi" oder "Roger Ackroyd und sein Mörder" Die Geschichte wird aus der Perspektive von Dr. James Sheppard, dem Arzt des kleinen Dorfes King's Abbot, erzählt, der die Ereignisse in einem Manuskript festhält. Sein Nachbar ist Hercule Poirot der Meisterdetektiv,  der sich eigentlich im Ruhestand befindet und Kürbisse züchtet. Nach dem Mord an Ackroyd wird er von der Nichte aufgefordert den Fall zu lösen, und natürlich kann Hercule Poirot nicht widerstehen.  In diesem englischen Krimi kommen die unterschiedlichsten Charakteren vor, und jeder von ihnen hat seine kleinen bis großen Geheimnisse, die der Meisterdetektiv aufspürt und ans Tageslicht bringt. Ein kleines Schmunzeln entlockte sich mir wenn Caroline, die Schwester von Dr. Sheppard,  die Bühne betritt. Sie ist eine ältliche Jungfer, die im Haus ihres Bruders lebt und sich vom Klatsch und Tratsch der Gemeinde zu ernähren scheint. Sie ist eine wahre Meisterin des Klatsches und gibt gerne ihre persönliche Meinung zum Fall ab, sehr zum Missfallen ihres Bruders. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, auch wenn die Sprache und auch manche Redewendungen heute ein wenig komisch anmuten. Der Schluss wartet noch mit einer Überraschung auf und gefiehl mir gut.  Lesempfehlung an jeden der gerne gute klassische, englische Krimis liest. Von mir gibt es 4 Sterne

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    • 9
  • Ein Meisterwerk...

    Alibi

    AndreaVasel

    19. April 2014 um 14:06

    Dieses Buch ist außergewöhnlich und jeder Fan der Wer-war's- Krimis und von Agatha Christie wird es sicherlich lieben. Besonders wegen seinem Ende. Als ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich schon einige Romane von Agatha Christie gelesen und glaubte langsam mich nicht mehr so einfach von ihr austricksen zu lassen. Doch weit gefehlt. Mit diesem Buch hat sie mich so überrascht, dass ich die Auflösung zweimal lesen musste. Es ist einfach zu unglaublich und trotzdem im Nachhinein so logisch... hier war eine Meisterin am Werk, von der man immer wieder lernen kann

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  • Alibi

    Alibi

    swantjesbuecher

    07. December 2013 um 12:18

    "«Jeder hat etwas zu verbergen», erklärt Hercule Poirot. Und tatsächlich wird gemunkelt in dem beschaulichen Dorf, in das sich Poirot zurückgezogen hatte, um Kürbisse zu züchten: Mrs Ferrars soll ihren Mann vergiftet haben. Dann stirbt sie selbst an einer Überdosis Veronal. Wurde sie vielleicht erpresst? Und hatte sie tatsächlich eine Affäre mit Roger Ackroyd? Der wird schließlich mit einem tunesischen Dolch erstochen aufgefunden. Und sein Stiefsohn ist spurlos verschwunden. Vielleicht weiß ja der Vertrauen erweckende Dr. Sheppard wo er sich aufhält, doch der nimmt es mit der ärztlichen Schweigepflicht sehr genau..."   Wer hat ein Alibi? Wer gibt wem ein Alibi? Zu welcher Zeit braucht man überhaupt ein Alibi? Durch den Titel darauf aufmerksam gemacht, kommt man gar nicht drum herum sich all diese Fragen zu stellen. Ein Herrenhaus mit unzähligen Verdächtigen. Doch jeder von den Anwesenden scheint ein Alibi zu haben! Alle Spuren scheinen unumgänglich zu ein und derselben Person zu führen. Doch was wäre, wenn die Tatzeit doch eine andere gewesen ist und die ganzen Alibis somit unnütz wären??? Zusammen mit dem Dorfarzt Dr. Sheppart enthüllt Hercule Poirot jedes noch so kleine Detail! Nichts bleibt ihm verborgen, wenn er erst einmal seine "kleinen, grauen Zellen" einsetzt. "In Wirklichkeit", bemerkte ich, "weiß niemand, wo er ist." "Mit Ausnahme von Hercule Poirot, was?" fragte Raymond. Poirot beantwortete die Neckerei des anderen in vollem Ernst. "Ich? Ich weiß alles. Merken Sie sich das." (S. 179)   Von sich selbst so sehr überzeugt, dass einem einfach nichts anderes übrig bleibt, als ihn eitel und eingebildet zu nennen, ist Hercule Poirot doch in keinster weise unsympathisch. Ganz im Gegenteil. Seine Art hat eben einfach Stil.   "Oh! Ich verstehe vollkommen, Sie haben  mich als komisch, vielleicht sogar als lächerlich beschrieben? Das macht nichts. Auch Hastings war nicht immer höflich. Ich - ich stehe über solchen Nebensächlichkeiten."  (S. 176)   Eigentlich hatte Hercule Poirot sich zur Ruhe gesetzt. Anonym wollte er sich der Kürbiszucht widmen. Doch solch ein weit Verbreiteter Ruf lässt sich nicht lange Verbergen. Es dauert nicht lange, da wird er gebeten den geheimnisvollen Mord an Roger Ackroyd aufzudecken.   Welch ein Glück für uns Leser, dass er sich dazu entschlossen hat, diesen Fall anzunehmen, denn sonst wäre uns ein großartiger Fall vorenthalten geblieben!     "Alibi" ist in kurzer Zeit der 5. Agatha Christie - Krimi, den ich gelesen habe. Man müsste doch meinen, dass ich mich so langsam an die Vorgehensweise gewöhnt habe, und das wenigstens mein Verdacht in die richtige Richtung geht. Aber nein. Entweder ich habe nicht einmal einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, oder aber ich liege völlig daneben. Den Tathergang nachzuvollziehen, versuche ich ja gar nicht erst.  Es scheint alles so verworren und doch ist am Ende, wenn einem Hercule Poirot die Lösung ausbreitet,  alles logisch und klar. Trotzdem hatte ich bisher noch kein "Ja klar, da hättest du auch selbst drauf kommen können!"- Erlebnis.   Wenn ich so eine Geschichte schreiben würde müsste ich mir erst mal zehn verschieden Mindmaps aufmalen, damit ich nicht selber den Überblick verliere. Aber für Agatha Christie schien es eine Leichtigkeit zu sein, den Leser zu verwirren und gleichzeitig selber ununterbrochen die Zusammenhänge klar vor Augen zu behalten. Bewundernswert!   Also wirklich, ich wäre im Traum nicht auf diese Lösung (vom Lösungsweg ganz zu Schweigen) gekommen!   Auch wenn ich mich wiederhole: Ein Meisterwerk! 

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