And Then There Were None

von Agatha Christie 
4,6 Sterne bei46 Bewertungen
And Then There Were None
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vanessablns avatar

Sehr atmosphärisch, gut durchdacht und zum Schaudern... Sollte man gelesen haben.

Walli_Gabss avatar

Ein, ach was, DER Klassiker der Kriminalliteratur. Nur zu empfehlen.

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Inhaltsangabe zu "And Then There Were None"

Now a Major Motion Picture

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780062073488
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Harpercollins
Erscheinungsdatum:29.03.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.09.2013 bei HARPER COLLINS erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    vanessablns avatar
    vanessablnvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr atmosphärisch, gut durchdacht und zum Schaudern... Sollte man gelesen haben.
    Wohl wirklich ihr bestes Buch...

    Dieser meistverkaufte Krimi von Agatha Christie stand schon lange auf meiner Leseliste. Und tatsächlich bin ich nicht enttäuscht worden, obwohl die Erwartungen hoch waren. Eigentlich ist es eher ein Schauderroman, wofür alleine schon die Kulisse ausreichen würde. Sehr unterschiedliche Gäste sind geladen auf eine abgelegene Insel, die Hausherren tauchen jedoch nicht auf - dafür seltsame Anschuldigungen und plötzliche Todesfälle.

    Dadurch, dass die einzelnen Personen bereits auf der Hinreise (und im Verlauf immer mal wieder) innerlich durchleuchtet werden, macht das Lesen umso mehr Spaß. Auch wenn sich einiges wie oft bei A.C. klischeebeladen anhört, kommen bald die psychologische Finessen zu Tage. Die Personen bleiben sich bis zum Schluss treu. Dass sich einiges für heutige Verhältnisse altmodisch anhört, muss der Leser natürlich verzeihen. Ungewöhnlich ist, dass es hier weder Meisterdetektiv noch Amateuerermittlerin gibt. Die Gestrandeten versuchen ihr auferlegtes Rätsel selbst zu lösen so gut es geht - der Leser tut das Gleiche. Der Schluss ist überraschend, detailreich durchdacht und (trotz aller Konstruiertheit natürlich, anders geht es hier nicht) für mich (so weit man eben ins Innere der Personen blicken konnte) glaubwürdig und akzeptabel.

    Bisher war ich der Meinung, "Tod auf dem Nil" sei das beste Buch der "Queen of Crime", aber vielleicht ist es doch dieses hier. Die englische Originalversion zu lesen kann ich nur empfehlen, obwohl man einiges nachschlagen muss.
     

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    Rinnerls avatar
    Rinnerlvor einem Monat
    "And then there were none" by Agatha Christie

    Zehn einander weitgehend fremde Personen „stranden“ gemeinsam auf Soldier Island, einer kleinen und nur mit dem Boot erreichbaren Insel vor der Küste Devons. Ein äußerst bunt zusammengewürfelter Haufen der sich dort zusammengefunden hat, denn verschiedener könnten die Gäste kaum sein. 

    Einzig der Gastgeber glänzt durch Abwesenheit und der Grund dafür wird bereits am ersten Abend nach dem Essen offenbart. Jeder Einzelne der Anwesenden wird durch eine bespielte Grammophonplatte eines schweren und von der Justiz nicht gesühnten Verbrechens beschuldigt. 

    Die Aufregung und Empörung unter den Anwesenden ist groß und dennoch glauben zunächst alle an einen Zufall, als einer der Gäste urplötzlich verstirbt. 
    Ein zweiter Todesfall jedoch macht einen Zufall mehr als unwahrscheinlich und der Kinderreim, der in jedem Zimmer hängt, bekommt eine unheimliche Bedeutung. 
    Wegen eines Sturms ist an Flucht von der Insel nicht zu denken und der Mörder ist noch lange nicht fertig!



    Genial! „And then there were none“ zählt für mich zweifellos zu den besten Büchern Agatha Christies. Spannend von der ersten bis zu letzten Seite und mit einem absolut genialen Ende! 
    Von mir eine gibt’s eine absolute Leseempfehlung!

    Kommentare: 2
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    Walli_Gabss avatar
    Walli_Gabsvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein, ach was, DER Klassiker der Kriminalliteratur. Nur zu empfehlen.
    Krimikunst auf höchstem Niveau

    „And then there were none“ gilt als erfolgreichster Krimi aller Zeiten, laut Wikipedia wurden 100 Millionen Exemplare verkauft. Ich würde ihn jedem empfehlen, der noch nichts von der Queen of Crime gelesen hat, aber zumindest einmal in ihr umfangreiches Werk hineinschnuppern will. Hier gibt es keine Miss Marple, keinen Hercule Poirot, keine Anspielungen auf ältere Werke, nur einen meisterhaft konstruierten Fall mit einer glasklaren Ausgangssituation und einer schlüssigen, aber meiner Meinung nach unmöglich zu erratenden Auflösung. Obwohl Agatha Christie „And then there were none“ bereits vor 80 Jahren geschrieben hat, hat die Geschichte nichts von ihrer Spannung eingebüßt. Die Grundidee ist so einfach wie fesselnd: Zehn einander unbekannte Menschen werden unter verschiedenen Vorwänden in eine Luxusvilla auf einer kleinen, einsamen Insel gelockt. Nach dem ersten Abendessen findet die gute Stimmung ein jähes Ende: Eine zuerst nicht zuordbare Stimme verliest zehn Anklagen – jeder der Anwesenden wird mit einem ungesühnten Tötungsdelikt in Verbindung gebracht. Schock und Empörung sind groß, man ist sich schnell einig, die Insel am nächsten Morgen wieder verlassen zu wollen. Doch ein Sturm zieht auf und schon einer der Anwesenden wird nicht mal mehr diesen ersten Abend überleben …

    Beim Wiederentdecken des Krimis musste ich an einen anderen denken, den ich vor ein paar Monaten gelesen habe. Die Autorin hat sich eventuell sogar von Agatha Christie inspirieren lassen; sie schilderte ein Klassentreffen in einer abgelegenen Hütte im Wald, bei der gleich mehrere der ehemaligen Klassenkameraden nach und nach ermordet werden. Dieser Krimi hatte mich ziemlich enttäuscht: Er war verworren, überladen und die Auflösung am Ende einfach billig. Der Unterschied zu „And then there were none“ ist wie Tag und Nacht: Agatha Christie geht sehr reduziert vor. Die Anzahl der handelnden Figuren ist überschaubar, über das Leben der einzelnen Protagonisten erfährt man nur so viel wie nötig. Auch der Schauplatz ist schnell beschrieben, selbst der unbekannte Mörder macht seine Absichten relativ deutlich klar. Und dennoch tappt man als Leser komplett im Dunkeln – bis zur Auflösung. Diese ist höchst raffiniert, schlüssig durchdacht und glaubwürdig. Und dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass man von alleine darauf kommen kann – ganz großes Kino! Dessen war sich auch die Autorin bewusst; der englischen E-Book-Ausgabe ist eine Notiz von ihr vorangestellt: „I had written this book because it was so difficult to do that the idea had fascinated me. […] I wrote the book after a tremendous amount of planning, and I was pleased with what I had made of it. It was clear, straightforward, baffling, and yet had a perfectly straightforward explanation […] It was well received and reviewed, but the person who was really pleased with it was myself, for I knew better than any critic how difficult it had been.”

    “And then there were none” war Agatha Christies 26. Krimi. Sie schrieb ihn also mit großer Erfahrung und ihre Einschätzung des Textes zeugt von einem gesunden Selbstbewusstsein. Ich kann nur sagen: zu Recht!

    Kommentare: 1
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    littleowls avatar
    littleowlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: So spannend!
    And Then There Were None

    Meine Meinung

    Ich habe jetzt schon einige Bücher von Agatha Christie gelesen, sowohl Poirot- als Miss Marple-Krimis, dieser Roman unterscheidet sich allerdings sehr von ihren anderen Werken. Das soll jedoch keine Kritik sein, ganz im Gegenteil: Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und die Geschichte liest sich wunderbar leicht und flüssig. Die Beschreibungen sind wenig detailliert, es gibt in diesem Fall aber auch einfach nicht viel Landschaft zu beschreiben. Schön fand ich, dass die meisten Informationen über Dialoge vermittelt werden. Dadurch ist man ganz nah dran an den Figuren und am Geschehen. Außerdem erhöht der Schreibstil das Lesetempo, noch zusätzlich zu den kurzen Kapiteln. Wie in ihren anderen Romanen arbeitet Agatha Christie auch hier mit Vorausdeutungen, um die Neugier auf das nächste Kapitel zu steigern.

    Der Fokus liegt nicht so sehr auf den Charakteren, sondern eher auf der Handlung und dem kriminalistischen Rätsel, das es zu lösen gilt. Dementsprechend bleibt die Figurenzeichnung relativ oberflächlich und vergleichsweise skizzenhaft. Ich habe das allerdings längst als ein Merkmal akzeptiert, das eben Teil von Agatha Christies Stil ist. Mich persönlich hat es nicht weiter gestört, weil hier wie gesagt einfach andere Dinge wichtiger sind. Außerdem sind die Figuren trotzdem alles andere als öde und eindimensional – die Autorin braucht einfach nicht viele Worte, um vor dem inneren Auge des Lesers ein Bild der Person entstehen zu lassen.

    Über Langeweile konnte ich bei dieser Geschichte auf keinen Fall beschweren. Wenn 10 Leute auf einer Insel eingesperrt sind und – trotz aller Vorsichtsmaßnahmen – nacheinander sterben, ist Spannung praktisch vorprogrammiert. Spätestens nach der Hälfte des Romans war mein Nervenkostüm genauso dünn wie das der Figuren. Ich habe nur so an den Seiten geklebt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich bin bei Krimis allgemein extrem empfindlich, das hier ist also quasi das Maximum, was ich noch ohne Alpträume aushalte. Wie immer habe ich den Mörder nicht erraten und war völlig überrascht von der Auflösung. Die fand ich bei „And then there were none“ aber nicht ganz befriedigend, zum ersten Mal bei einem Christie-Krimi. Ich kann mir vorstellen, dass es tatsächlich funktionieren würde, allerdings waren hier ein bisschen zu viel Glück und Zufall im Spiel. Jedenfalls war es nicht der „Ach so, jetzt ist ja alles klar“-Moment, den ich sonst bei Büchern der Autorin hatte.

    Fazit

    Ein fesselnder, wie immer toll geschriebener Agatha Christie-Krimi. Nur die Auflösung hat mich dieses Mal nicht ganz überzeugt.

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    6
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    Ahoteps avatar
    Ahotepvor 7 Jahren
    Rezension zu "And Then There Were None (Agatha Christie Collection)" von Agatha Christie

    Inhalt
    10 sich unbekannte Personen werden durch mysteriöse Umstände auf eine Insel gelockt. Dort angekommen, wundern sich alle über die Abwesenheit ihres Gastgebers, beginnen jedoch bald sich einzurichten und ihre erste Mahlzeit auf dieser Insel zu sich zu nehmen. Doch dann geschehen seltsame Dinge.
    Zuerst werden alle beschuldigt, ein ungestraftes Verbrechen in ihrer Vergangenheit begangen zu haben. Dann stirbt einer von ihnen und nur kurze Zeit später gibt es eine zweite Leiche. Alles deutet auf Selbstmord, jedoch fällt es ihnen schwer das zu glauben. Zum einen scheint es unwahrscheinlich, dass sich zwei Menschen fast gleichzeitig an einem Ort das Leben nehmen und zudem die Umstände des Todes genau zu einem Abzählreim passen, der in jedem Zimmer hängt. Zum anderen gibt es 10 Porzellanfiguren, von denen immer eine verschwand, nachdem einer gestorben ist...

    Rezension
    Am Anfang kann man schnell den Überblick verlieren, da schon im ersten Kapitel fast alle 10 Personen vorgestellt werden. Aber hierbei hilft eine Personenübersicht, die in meinem Buch (von Bantam Books) auf den ersten Seiten zu finden war. Das ist das erste Mal, dass ich solch eine Hilfe in einem Buch auch wirklich benötigt habe.
    Recht schnell fing ich dann an über diese ganzen mysteriösen Umstände zu rätseln. Irgendwie scheint hier nichts zusammenzupassen. Schon alleine der Punkt, wie alle auf die Insel gelockt wurden und dass sich niemand untereinander kennt. Als der erste Todesfall eintrat, wurde es noch schlimmer. Ich hatte keine Vorstellung, wie das passieren konnte. Das zieht sich durch das ganze Buch. Alles ergibt einfach keinen Sinn. Ständig tauchen immer mehr Fragen auf und man kommt einfach nicht weiter. Niemals war ich so verloren in einem Buch wie diesem. Ich hatte nicht einen wirklichen Verdacht. Alles schien so unwahrscheinlich, was einem in den Sinn kam. Das führte dazu, dass ich das Buch kaum zur Seite gelegt habe, weil ich unbedingt wissen wollte, was die Lösung des Falls war.
    Sehr schön bei diesem Buch ist, wie Christie verschiedene Sichten verwendet. Es wechselt sogar innerhalb eines Kapitels ständig zwischen den Personen hin und her. So erfährt der Leser mehr über die einzelnen Ängste und Gedanken eines jeden, das Misstrauen gegenüber den anderen und die unterschiedlichsten stetig ändernden Verdächtigungen. Zudem verheimlichen einige etwas gegenüber den anderen, was dem Leser auf diese Art nicht verborgen bleibt.

    Fazit
    Hierbei handelt es sich um einen Krimi der Extraklasse, den ich jedem empfehlen kann, der dieses Genre liebt. Aber Vorsicht, wer hier eine geniale Aufklärung durch sympathische Detektive des Falls erwartet, wird enttäuscht. Hier liegt nicht die Ermittlung im Zentrum des Geschehens, sondern die Genialität eines Verbrechens. Die Aufklärung selbst erfolgt dann über einen untypischen Weg, ist aber an Genialität nicht zu übertreffen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "And Then There Were None" von Agatha Christie

    Eines der besten Bücher, das Agatha Christie jemals geschrieben hat. 10 Menschen, die sich noch nie zuvor gesehen haben, werden auf eine einsame, abeschiedene Insel gelockt. Einer von ihnen ist ein Mörder und bringt die anderen nacheinander nach dem Vorbild eines alten Abzählreims um.
    Sehr spannend und sehr überraschend, unbedingt lesen!!

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    beedaddys avatar
    beedaddyvor 11 Jahren
    Rezension zu "And Then There Were None" von Agatha Christie

    Der Klassiker schlechthin und eine grandiose Vorlage für viele andere "Locked Room"-Krimis. Ein Meisterstück von Agatha Christie.

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    T
    Trissivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Super spannend geschrieben!
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    Rukels avatar
    Rukelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe dieses Buch! Bis zum Ende war alles verschleiert! Großartig und Basis für viele Krimifälle - ein großer Spaß. Gerne noch einmal!
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    AlinchenBienchens avatar
    AlinchenBienchenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsam :-)
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