Agatha Christie , Christian Hoening (Sprecher) Da waren es nur noch neun

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Inhaltsangabe zu „Da waren es nur noch neun“ von Agatha Christie

Agatha Christie dürfte wohl die erfolgreichste Schriftstellerin aller Zeiten mit Millionenauflagen in 102 Ländern der Erde sein. Im Januar 2001 jährt sich ihr Todestag zum 25. Mal und gerade rechtzeitig wurde sie von der "Bouchercon Mystery Convention", der ältesten und jährlich stattfindenden Versammlung von Krimi-Freunden, mit der Auszeichnung "Beste Schriftstellerin des Jahrhunderts" geehrt. Über solche Prädikate lässt sich sicher streiten, nicht aber darüber, dass der Scherz Verlag die großen Klassiker der Autorin in neuen frischen Übersetzungen erneut herausgebracht hat.<P> <i>Zehn kleine Negerlein</i> ist ohne Zweifel einer der unsterblichen Klassiker Christies, auch ohne Teilnahme ihrer beliebtesten Figuren Hercule Poirot und Miss Marple. Zehn mehr oder weniger ehrenwerte Bürger werden von einer geheimnisvollen Figur mit dem Namen U.N. Owen auf eine abgelegene Insel gelockt. Hier auf "Nigger Island" büßt einer nach dem anderen für eine Schuld, für die er vom Gesetz nicht belangt werden konnte. Als klar wird, dass sich außer den zehn Geladenen niemand auf der Insel befinden kann, wächst das gegenseitige Misstrauen. Doch trotz aller Vorsicht kommt immer wieder einer der Gäste zu Tode. Und von den zehn Negerfiguren, die einen Tisch des Speisezimmers zieren, verschwindet nach jedem Mord eine auf mysteriöse Weise... Die angesehene deutsche Krimiautorin Sabine Deitmer hat diesen tollen "Whodunit" mit viel Gefühl in ein modernes, gut lesbares Deutsch gebracht.<P> Hier wie in vielen anderen ihrer Romane erweist sich Agatha Christie als Meisterin in der Erzeugung einer atemberaubenden subtilen Spannung. Und obendrein verfügt sie über den erzählerischen Atem, um für einen furiosen Schluss zu sorgen, wenn die ermittelnden Polizisten und -- der Mörder -- zu Wort kommen. Tiefe Verneigung vor einer großen Schriftstellerin! <I>--Ulrich Deurer</I>

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    Da waren es nur noch neun

    EmmaZecka

    05. May 2017 um 11:20

    Agatha Christie ist eine der typischen Autoren, von denen ich natürlich schon viel gehört, aber noch nichts gelesen hatte. Daher dachte ich, dass es im Rahmen meines Aktionsmonats endlich an der Zeit wäre, mir einen Krimi von ihr vorzuknöpfen.Anfangs musste ich mich beim Hören von "Da waren es nur noch neun" sehr konzentrieren, weil alle Hauptpersonen für mich recht schnell eingeführt werden. Jeder begibt sich aus einem anderen Grund auf die Reise zur geheimnissvollen Soldateninsel. Einerseits, um alte Freunde wiederzutreffen, andererseits um neue Arbeitsplätze anzutreten oder ein scheinbar gemütliches Wochenende zu verbringen. Alle folgen sie der Einladung von Mr. oder Mrs. N. Owen.Der Schreibstil des Krimis hat mir sehr gut gefallen. An der Sprache war für mich erkennbar, dass er in einer anderen Zeit entstanden ist. Sprachlich war er schöner ausgeschmückt, als einige Bücher, die in der heutigen Zeit verfasst wurden. Interessant fand ich, dass ich die Geschichte aus jedem Blickwinkel betrachten konnte. Absatzweise - numerierte Kapitel gibt es hier nicht - wurde sie von einem der Hauptpersonen erzählt. So erfuhr ich nicht nur, wie die Ereignisse auf ihn wirkten, sondern bekam auch einen Eindruck, was sein Geheimnis sein könnte.Was das Hören betrifft, so schafft es Christian Hoening, jedem Charakter eine eigene Stimme und somit auch eine eigene Gestalt zu verleihen. Selbst die Darstellung, des einmalig vorkommenden alten Mannes im Bus, zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht.Etwas "unrealistisch" fand ich die Auflösung des Krimis. Ich habe das Gefühl, so langsam ein Gespür für Kriminalfälle entwickelt zu haben. Umso erstaunter war ich am Ende, dass ich recht behielt und mein Favorit der "Täter" war. Seine Begründung war mir allerdings etwas zu flach.Dennoch kann ich diesen Krimi guten Gewissens weiterempfehlen, weil ich die ganze Zeit mit den Gästen mitzittern und mitfiebern konnte.Wer also noch ein spannendes Hörvergnügen sucht, sollte sich diesen Krimi unbedingt besorgen.

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  • Rezension zu "Da waren es nur noch neun" von Agatha Christie

    Da waren es nur noch neun

    Ofelia

    27. July 2009 um 13:55

    Dieser Krimi vin Agatha Christie in dem weder Poirot noch die kluge Miss Marple ermitteln findet auf einer kleinen Insel in der Nähe von Devon statt. 10 Leute werden auf die Soldateninsel eingeladen, jeder mit einem anderen Hintergrund. Zunächst scheinen sie zufällig ausgewählt, alte Freunde, der nächste wird mit einem Auftrag dort hingesandt, eine alte Dame macht dort Urlaub. Bald stellt sich heraus, dass der Gastgeber Owen wohl nicht mehr auftauchen wird. Stattdessen werden sie von einer aufgezeichneten Botschaft empfangen, die jedem der Anwesenden einen Mord zur Last legt. Bald darauf stirbt der erste an Blausäure, die zweite an einer Überdosis Schlafmittel. Im Zimmer hängt ein Kinderlied "10 kleine Zinnsoldaten" und auf dem Tisch befinden sich anfänglich 10 kleine Soldatenfiguren, die jedoch mit jedem Tod der Anwesenden weniger werden. Bald ist klar, dass sie jemand anhand des grausamen Kindereims tötet und das der Mörder einer von ihnen sein muss. Dieser Krimi war wirklich großartig. Agatha Christie erzeugt eine solch spannende und unheimliche Atmosphäre, das man fast selbst auf der Insel ist. Fast schon erinnert es an einen Thriller. Die grausamen Morde, das warten der Übrigen, wer der nächste sein wird, die beklemmende, panische Stimmung, die alle Anwesenden beinahe auf ihre Instinkte reduziert. Eingesperrt auf der Insel, können sie ihrem Schicksal nicht entfliehen. Bis zum Ende tappt man im Dunkeln, wer denn der Mörder gewesen sein kann, denn einer nach dem anderen stirbt und damit auch immer wieder ein Verdächtiger. Wirklich ein ganz großer Krimi der im Original 10 kleine Negerlein hieß und auf "Nigger Island" spielte. Im Deutschen ist er auch unter "Und dann gabs keines mehr" erschienen. Aufgrund des rassistischen Hintergrunds hat man sich jedoch für einen eune Titel und neuen Kindereim entschieden.

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