Agatha Christie Das Böse unter der Sonne

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Inhaltsangabe zu „Das Böse unter der Sonne“ von Agatha Christie

Auf der kleinen Ferieninsel in Devon, wo Hercule Poirot sich einen Urlaub gönnt, herrscht drückende Hitze. Auch die Stimmung unter den Hotelgästen scheint unangenehm aufgeheizt. Als die berühmte Schau- spielerin Arlena Stuart erwürgt in einer nahe gelegenen Bucht auf- gefunden wird, geraten alle Gäste unter Verdacht. Unter ihnen auch die Stieftochter des Opfers, die ihre Mutter hasste. Poirot ahnt, dass die Lösung des Falls nicht so einfach ist, wie es den Anschein hat.

Sehr schöner Krimi mit klassischer Detektivarbeit. Zeigt, dass es nicht immer viel Action braucht, um große Spannung zu erzeugen.

— -Leselust-
-Leselust-

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  • Hercule Poirot und Ferien??? Das kann nur einen Mord bedeuten :) Lesenswert!

    Das Böse unter der Sonne
    jasbr

    jasbr

    30. October 2015 um 23:09

    Hercule Poirot macht Ferien - und wer die Krimis von Agatha Christie kennt weiß, da kann ein Mord nicht weit sein... Zum Glück, denn das ist ja das, was wir lesen wollen. Das wichtigste ist natürlich, dass Poirot seinen Verstand einsetzt. Das Buch beginnt in gewohnter Christie Manier: Die einzelnen Charaktere und ihre Persönlichkeiten - seien diese gut oder schlecht - werden vorgestellt. Ich finde diese Passagen zwar sehr interessant und wichtig für das Buch, allerdings auch etwas anstrengend. Ich versuche das immer so genau wie möglich zu lesen, um schon mögliche Hinweise auf den Täter zu ergattern :) Dies ist mir leider in diesem Buch nicht gelungen. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Mörder war, denn jeder scheint entweder ein Alibi oder keinen Grund für den Mord gehabt zu haben. Zum Glück lässt sich Poirot nicht ablenken und setzt seinen Verstand an: Am Ende wird der Mörder also nach einigen überraschenden Wendungen dingfest gemacht. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und mitzurätseln. Deswegen gibt es von mir 4 Sterne!

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  • Das Rätsel um Arlena

    Das Böse unter der Sonne
    Stefan83

    Stefan83

    Es ist höchstwahrscheinlich vor allem Sir Peter Ustinovs einzigartiger Darstellung des Hercule Poirot in der gleichnamigen Verfilmung zu verdanken, dass „Das Böse unter der Sonne“ hierzulande auch heute noch zu den bekanntesten Kriminalromanen der großen Agatha Christie gehört. Und das obwohl die mit Stars gespickte Leinwandumsetzung (u.a. auch Diana Rigg und Maggie Smith), einundvierzig Jahre später in die Kinos gebracht, gleich in vielerlei Elementen von den literarischen Vorlage abweicht. So ist der Ort des Geschehens hier ein einsames Resort an der Adria (die Dreharbeiten fanden auf Mallorca statt) und auch hinsichtlich der Figurenbesetzung behält sich der Film einige Änderungen vor. Manche Personen wie Reverend Lane oder Major Barry wurden gar ganz gestrichen. Das dürfte für den ein oder anderen Poirot-Freund durchaus von Interesse sein. Vor allem für diejenigen, die, wie ich, mit Ustinovs zweitem Auftritt („Tod auf dem Nil“ war brillant) eher weniger anfangen konnten und den typisch englischen Charme von Christies Geschichten schmerzlich vermisst haben. Ein Grund mehr, ihr Werk aus dem Regal zu holen, in dem die „Queen of Crime“ zwar nicht zur Höchstform aufläuft, in Punkto Atmosphäre und Rätselvergnügen aber einmal mehr aufs Beste unterhält. Der Inhalt sei kurz angerissen: Selbst ein Hercule Poirot braucht mal Urlaub, weswegen der belgische Meisterdetektiv im „Jolly Roger“ eingecheckt hat – ein exklusives Hotel auf einer malerischen englischen Insel, das vor allem für seine abgelegenen Buchten und den schönen Sandstrand landesweit bekannt ist. Die Sonnenstrahlen des warmen Augusts genießend (natürlich bekleidet, da ein Poirot der üblichen Körperschaukultur so gar nichts abgewinnen kann), verbringt er hier seine Tage in der Gesellschaft einiger berühmter und reicher Personen. Unter ihnen ist auch die schöne Schauspielerin Arlena, deren Anblick vor allem männliche Urlaubsgäste in den Bann zieht und die, trotz ihrer Ehe mit Kenneth Marshall, keinem Flirt widerstehen kann. Ohne Frage, sie hat das gewisse Etwas. Doch die Art und Weise, wie sie es zur Schau stellt, sorgt nicht nur unter den Reihen der Frauen für Unmut. Auch Hercule Poirot hat so seine Bedenken, was die junge Frau und ihre Umtriebe angeht. Unterstützt wird er in dieser Meinung durch den Vikar Stephen Lane, der gar meint den „Pesthauch des Bösen“ an ihr zu vernehmen. So abstrus die Meinung des Geistlichen Poirot erscheint – er kommt nicht umhin zuzugeben, dass sich da eine Menge Hass und Wut auf die Person Arlena konzentrieren. Es kommt schließlich, wie es kommen muss. Einen Tag später wird Arlenas Leiche am Strand der Feenbucht von ihrem aktuellen Bewunderer Patrick Redfern entdeckt – mit bloßen Händen erwürgt. Auf der kleinen Insel scheint nun plötzlich jeder verdächtig. Doch gerade die vermeintlich passendsten Kandidaten haben alle ein wasserdichtes Alibi. Aber was steckt wirklich hinter dem Mord? Eifersucht? Rache? Oder hat gar Drogenschmuggel mit diesem Verbrechen zu tun? Hercule Poirot macht Urlaub vom Urlaub und seine kleinen, grauen Zellen einmal mehr Überstunden, um die Antworten auf alle diese Fragen zu finden … Eine Leiche auf einer Insel? Wem diese Ausgangssituation im Zusammenhang mit Agatha Christie bekannt vorkommt, kennt ihr umfangreiches Gesamtwerk schon sehr gut, hat doch die englische Autorin immer wieder auf diese Konstellation zurückgegriffen, um den so genannten „locked-room“-Mord in einem größeren Rahmen darzustellen. Neben dem vielleicht bekanntesten (und auch weltweit am meisten verkauften) Christie-Titel, „Und dann gab es keines mehr“ (auch als „Zehn kleine Negerlein“ veröffentlicht), dürften Poirot-Kenner in diesem Fall auch an die vorliegenden Kurzgeschichten „Urlaub auf Rhodos“ und „Der rote Badeanzug“ erinnert werden, die vom Handlungsaufbau her frappante Ähnlichkeit mit diesem Roman haben. Insbesondere letztere, veröffentlicht in der Anthologie „Der Dienstagabend-Klub“, weist einige Parallelen auf: Ein Badeort an der Küste. Ein Täter mit ähnlichem Profil. Eine abgelegene Bucht samt Höhle als Tatort. Diese Gemeinsamkeiten sind nicht auf Agatha Christies Ideenarmut zurückzuführen, sondern auf die Tatsache, dass sich die Autorin bei ihren Geschichten oft von ihrer eigenen Biographie inspirieren ließ. So hat auch hier der Ort des Geschehens mit der Gezeiteninsel Burgh Island ein real existierendes Vorbild. Vor der Südküste Devons und in unmittelbarer Nähe zum Dartmoor gelegen (welches in „Das Böse unter der Sonne“ für die Lösung des Falls eine wichtige Rolle spielt), bietet sie bis heute vielen Vogelkolonien Schutz und lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an, die vor allem im „Burgh Island Hotel“ absteigen. Das im Art-deco-Stil entworfene Gebäude, dessen Erbauer eng mit Agatha Christie befreundet war, diente zuletzt der Neuverfilmung mit David Suchet in der Rolle des Poirot als Setting, nachdem man bereits 1987 für die britische Fernsehserie „Mrs Marple“, mit Joan Hickson als Titelheldin, „Das Schicksal in Person“ in den Räumen des Hotels gedreht hatte. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass die Autorin eng mit dieser Insel verbunden ist. Etwas, dass man auch dem Roman anmerkt, der in jeder Zeile den Zeitgeist und das Flair von Südengland atmet, die Strandkulisse vor den Augen des Lesers lebendig macht. In diesem Fall ist das hohe Maß an Atmosphäre auch ein rettendes Element des doch irgendwie überfrachtet und manchmal auch etwas verkrampft konstruiert wirkenden Krimis, der zwar wie üblich nicht mit Wendungen und falschen Fährten geizt, in seinem künstlichen Aufbau aber alle Vorurteile über den Whodunit bestätigt. Besonders der von Raymond Chandler angeprangerte Mangel an Realismus tritt hier teilweise doch recht deutlich zutage. Was jedoch andere klassische Autoren für heutige Generationen unlesbar gemacht hat, daraus klöppelt eine Agatha Christie dennoch wieder einen Roman, dessen Witz und Esprit sich auch ins 21. Jahrhundert herüberrettet und dabei unsere eigenen grauen Zellen wieder mal vor eine Herausforderung stellt. Vom Motiv des Mordes bis hin zum Täter selbst – nichts ist hier wie es zu Beginn den Anschein hat. Und auch die rätselhaften Details (z.B. zu Boden fallende Flasche, Puppe aus Wachs, Stück einer Tabakspfeife) haben nicht immer nur ablenkenden Charakter, sondern versetzen den gewitzten Leser durchaus in die Lage, die Lösung des Falls vor Hercule Poirot zu finden. Das ich dazu mal wieder selbst nicht imstande gewesen bin, liegt weniger an meiner mangelnden Deduktionsfähigkeit, als vielmehr an der Tatsache, dass ich mich gern unterhalten und noch lieber überraschen lasse. Und für beides hat dieser Poirot-Roman trefflich gesorgt. „Das Böse unter der Sonne“ - das ist perfekte Strandlektüre und ein Klassiker des Kriminalromans zugleich. Wer kann, darf und sollte zugreifen.

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    • 5
  • Ein Fall für Hercule Poirot

    Das Böse unter der Sonne
    Rinnerl

    Rinnerl

    Hercule Poirot, der belgische Meisterdetektiv, ist eigentlich im Urlaub auf einer kleinen Insel vor der Küste von Devon und Cornwall, in der Bucht von Leatercombe, doch der Mord an einem Hotelgast ruft ihn auf den Plan und seine grauen Zellen zur Arbeit. Zwei Gäste, unterwegs in einem Ruderboot, entdecken die Leiche einer Frau an einem abgelegen und von Felsen umfassten Strand, der lediglich per Boot oder durch eine nicht ungefährliche Kletterpartie eine steile Leiter die Felsen hinab erreichbar ist. Die Tote, Arlena Marshall, war keine nette Person. Ergo, Motive sowie Verdächtige gibt es wie Sand am Meer und je länger Poirot ermittelt, desto verworrener entwickelt sich der Fall. Halbwahrheiten, Lügen und nicht erklärbare Handlungen erschweren die Lösung des Mordfalls. Wer erwürgte Arlena Marshall? Ihr Ehemann, dem man ein hitziges Temperament nachsagt und der die Untreue seiner Gattin nicht länger dulden wollte? Seine Tochter, die die verhasste Stiefmutter ein für alle mal aus dem Weg geräumt hat? Der (nicht ganz so) heimliche Geliebte, eine der Personen, die auch die Leiche gefunden haben oder dessen verhuschte Ehefrau, die ihre Rivalin beseitigte? Jeder der Verdächtigen scheint ein wasserdichtes Alibi zu haben. Die ermittelnden Polizeibeamten tendieren in eine völlig andere Richtung, also war es vielleicht doch ein unbekannter Dritter der die Tat beging und Arlena nur ein Opfer unglücklicher Umstände? Viele Fragen und kaum Antworten. Poirot muss all sein Können aufbieten, um einem perfiden Plan auf die Spur zu kommen und den Täter zu entlarven, bevor es möglicherweise weitere Opfer gibt. Agatha Christie kanns. Die von ihr geschaffene Figur des belgischen Meisterdetektivs ist einfach Kult. Schön zu lesen und als Sommerlektüre oder einfach für einen Abend auf der Couch absolut zu empfehlen! „Das Böse unter der Sonne“, verfilmt mit Peter Ustinov als Hercule Poirot, ist bis heute einer meiner Lieblingsfilme (gefühlte 100 mal gesehen :). 

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    • 9
  • Rezension zu "Das Böse unter der Sonne" von Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne
    rallus

    rallus

    18. June 2010 um 12:57

    Eins der spannendsten Krimis von Agatha Christie, mit vielen Verwicklungen und wieder einer besonderen Auflösung, nachdem man auf sehr viel Irrpfade geschickt worden ist.

  • Rezension zu "Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena." von Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne
    Bellexr

    Bellexr

    30. March 2010 um 16:41

    Auf der kleinen, ehemaligen Schmugglerinsel nahe Devon verbringen einige illustre Gäste ihren Sommerurlaub, unter ihnen auch Hercule Poirot. Als eines Morgens die schöne Arlena Marshall tot in der Feenbucht gefunden wird, sind plötzlich alle Urlaubsgäste verdächtig. Doch wer hätte ein Motiv, Arlena zu töten? Zusammen mit dem ortsansässigen Polizeichef Weston beginnt Hercule Poirot mit seinen Ermittlungen. . Zunächst einmal stellt Agatha Christie ihren Lesern die einzelnen Urlaubsgäste vor. Und diese können unterschiedlicher nicht sein. Geschickt zeichnet sie von jedem dieser Gäste ein Bild, beschreibt ihre Figuren sehr facettenreich und lebendig. Und doch bleiben einige etwas rätselhaft und undurchschaubar. . Die Geschichte ist gewohnt ruhig angelegt und konzentriert sich auf die geniale Beobachtungsgabe von Hercule Poirot. Viele Details, die anfangs unwichtig erscheinen, entwickeln sich im Verlauf der Geschichte zu wichtigen Beweisstücken und die Spuren, die Agatha Christie ihren Lesern auslegt, erweisen sich des Öfteren als falsch. So ist die Spannung von Anfang hoch und hält sich bis zur völlig überraschenden Lösung des Falls auf gleichbleibenden Niveau. . Fazit: Ein ruhiger, intelligent angelegter Krimi, der kurzweilige Unterhaltung bietet.

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  • Rezension zu "Das Böse unter der Sonne" von Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. October 2009 um 11:17

    Einer meiner Lieblingsbücher bzw. Verfilmungen. Daher natürlich 5 Sterne von mir.

  • Rezension zu "Das Böse unter der Sonne" von Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne
    Duffy

    Duffy

    26. September 2009 um 17:37

    Auch wenn man schon mehr als die Hälfte aller Christie-Krimis gelesen hat, die Vorgehensweise beim Schreiben kennt, kann man immer sicher sein, dass die Lösung des Falles für eine Überraschung gut ist. So ist es auch hier, sogar wenn der Ort des Geschehens ein kleines Hotel und die dazugehörigen Plätze wie Buchten oder schwer erreichbares Gelände ist. Für jeden Krimiautor nicht gerade ein Garant für ein unberechenbares Finale. Unnötig zu erwähnen, Agatha Christie und der unverwüstliche Poirot packen das.

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  • Rezension zu "Das Böse unter der Sonne" von Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne
    Jens65

    Jens65

    16. July 2008 um 19:58

    Da dies wieder ein Poirot-Roman ist, bekommt man am Ende wieder die verblüffende Aufklärung des Mordfalls dargelegt. Wieder ist es die Person, bzw. die Personen, die man am wenigsten verdächtigt hätte.
    Hier erkennt man wieder das Genie Agatha Christies. Sie weiß es, Handlungsstränge zu erzählen, die auf viele Menschen hindeuten, und kaschiert die Täter bis zum Schluss.