Agatha Christie Das Eulenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Eulenhaus“ von Agatha Christie

Eigentlich findet Lady Angkatell es albern, dass um Mord ein solcher Wirbel gemacht wird. Doch Hercule Poirot, meint sie, sei vielleicht eine schöne Ablenkung. Deshalb hat sie ihn zur Wochenendparty auf ihr Anwesen geladen. Bei seiner Ankunft erwartet den Meisterdetektiv eine perfekt inszenierte Mordszene: eine hübsch am Schwimmbecken arrangierte männliche Leiche von imposanter Statur, über ihm steht eine Frau mit Revolver, während alle anderen Gäste angemessen entsetzt schauen. Doch die rote Farbe, die über den Rand ins Schwimmbecken tröpfelt, ist Blut, und der Ermordete spielt sein Sterben keineswegs. Was als nettes Wochenende gedacht war, entwickelt sich zu einem von Poirots verzwicktesten Fällen.

Mehr eine psychologische Studie als ein echter Whodunnit, aber A. C. ist eine Meisterin darin, skurrile Protagonisten zu entwickeln.

— Archer

Tatsächlich nicht eins ihrer besten Bücher, aber trotzdem interessant 😊

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Nicht schlecht, aber auch definitiv nicht eins ihrer besten Werke ...

— Cellissima

ganz gut

— Julitraum

nicht gerade der beste Christie, aber ok.

— fuxli

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  • Ein nicht ganz gewöhnlicher Mörder

    Das Eulenhaus

    Archer

    28. July 2017 um 10:46

    Ins Eulenhaus zu Lady Angkatell kommen sie gern: ihre Cousinen und Cousins, Neffen, Nichten, Verwandte. Sie ist zwar äußerst skurril, die gute Lady, aber so charmant, dass man ihr auch die taktlosesten Bemerkungen mit einem Lächeln verzeiht. Aber dieses Mal hat sie wohl nicht nur den Takt, sondern auch den Sinn für die richtige Mischung ihrer Gäste verloren, denn wie sonst ist es zu erklären, dass ausgerechnet der beliebte Dr. Christow ermordet wird? Wobei die Tat klar zu sein scheint - man hat seine etwas unscheinbare, naive und in Denkprozessen etwas langsame Frau mit einem Revolver in der Hand über den sterbenden Mann gefunden. Einfach aufzuklären, denkt Inspector Grange, doch dann ist da noch Hercule Poirot, und er weiß eines: Wenn alles aussieht wie bei einem Theaterstück inszeniert, so ist es das in der Regel auch. Immer, wenn ich ein Buch von Agatha Christie lese, bin ich überrascht, wie modern mir diese vorkommen. Gut, niemand zieht ein Smartphone aus der Tasche und macht ein Selfie von sich und der Leiche, aber die Handlungen und Taten könnte man problemlos in die heutige Zeit übertragen. Und das ist auch die große Stärke der Autorin, denke ich. Sie schafft Protagonisten, die einen hautnah heranlassen, ob man sie jetzt mag oder nicht. Das Eulenhaus oder The Hollow, wie es eigentlich heißt, ist nicht einmal eines ihrer besten Bücher, und doch blitzt allein im Aufbau und Logik dieses Falles eine Genialität auf, von denen viele heutige Krimiautoren nur träumen können. Während ich bei den meisten Krimis sehr schnell auf Mörder und Motiv komme, so bin ich mir bei A. C. bestenfalls "sicher", auf der richtigen Spur zu sein. Und deshalb verzeihe ich ihr auch gern die gelegentlichen Längen, zu denen sie sich hinreißen lässt und werde immer wieder zu einem ihrer Bücher greifen.

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  • Ich liebe Agatha Christie

    Das Eulenhaus

    Bine1970

    24. April 2017 um 12:52

    Agatha Christie – Das Eulenhaus (Im Original The Hollow)Als ich das Buch in die Hand nahm, freute ich mich schon sehr auf weitere gute Lesestunden mit Agatha Christie. Tatsächlich habe ich nun fast einen ganzen Monat an 247 Seiten gelesen.Inzwischen habe ich auch mehrfach gelesen dass es nicht ihr bestes Buch sei und Agatha Christie selbst sieht es als "verpfuscht" weil sie Hercule Poirot einfügte.Für mich war es die erste Poirot Geschichte und ehrlich gesagt mag ich Miss Marple lieber.Zur Geschichte selbst. Lady Lucy Angkatell lädt mal wieder ins Eulenhaus ein. Immer wieder zum Wochenende und zu den Feiertagen finden sich Familie und Freunde ein. Unter ihnen auch der Arzt John Christow mit seiner Frau Gerda.  Ein Mauerblümchen, wie es scheint.Gerda weiß oder ahnt nicht das ihr Mann John eine Liasion mit Henrietta Savernake hat, eine Cousine von Lucy Angkatell.Als alle Gäste vollständig sind erscheint plötzlich die Nachbarin der Angkatells, eine Schauspielerin und zu allem Übel die Ex-Verlobte von John: Veronica Cray.Außer Henrietta weiß niemand der Anwesenden das John und Veronica verlobt waren. Veronica bittet John, sie nach Hause zu begleiten, was dieser aus Höflichkeit....oder mehr.... auch tut.Am nächsten Tag erhält John einen Brief von Veronica mit der Bitte sie sofort aufzusuchen. Auch hier fügt sich John. Dass wird ihm wohl zum Verhängnis, denn kurze Zeit später wird er am Pool erschossen. Doch wer hat geschossen? Seine Frau Gerda hat den Revolver in der Hand,aber das ist nicht die Tatwaffe, wie sich später herausstellt. Also wer ist der Täter? Und hier kommt wieder Agatha Christie wie ich sie liebe.Der Leser  spekuliert und mutmaßt  und wird am Ende doch in die Irre geführt.Als Täter kam für mich jeder in Frage, da immer auch wieder kleine Details am Rande darauf hingedeutet haben.Für mich ein überraschendes aber gutes Ende.

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  • Schein ist nicht gleich Sein

    Das Eulenhaus

    Duffy

    29. August 2016 um 11:36

    Auf dem Anwesen von den Angkatells findet man am Pool die Leiche des ebenfalls an einem Wochenendtreffen teilnehmenden Arztes Dr. Christow. Daneben steht seine Frau mit einem Revolver in der Hand. Aber auch Herucles Poirot kommt genau in diesem Moment dazu und soll nun seine Schlüsse daraus ziehen. Vorher muss er sich allerdings durch ein sehr kompliziertes Familiengefüge manövrieren.Eigentlich ist das ein untypischer Christie. Zwar gibt es einen Mord, dessen Aufklärung natürlich oberstes Gebot ist, aber im Vordergrund stehen die Liebesgeschichten der Familie, ein munteres Hin und Her, die Vergangenheit und Erinnerungen an die Kindheit. Eigentlich mehr ein Liebesroman oder kleine Familiensaga als ein Krimi. Deswegen scheint so manches Mal auch Poirot ein wenig deplaziert, denn er fungiert in erster Linie als Zuhörer. Die Aufklärung des Falles entwickelt sich ganz gut alleine aus der Geschichte.Sicher ein interessanter Roman aus dem Christie-Schaffen, denn hier sind menschliche Komponenten die Hauptzutaten. Fast romantisch, mit einem gewissen Pilcher-Flair, lesen sich die Herbstimpressionen vom Lande und auch die Tiefe der Liebesbeziehungen haben ihre eigene Dramatik.Agatha Christie selbst gab zu, dass sie Poirot in diesem Werk als manchmal störend empfand und für die Londoner Theaterbearbeitung hat sie ihn komplett gestrichen.Anders und gerade deshalb empfehlenswert.

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  • Kurzmeinung zu Das Eulenhaus

    Das Eulenhaus

    KruemelGizmo

    Die charmante Lucy Angkatell lädt zum Wochenende in ihr Landhaus, leider ist die Mischung ihrer Gäste nicht so geschickt wie ihre Ladyschaft das gerne hätte, doch das deswegen gleich ein Mord geschehen muss. Wie gut , dass auch Hercule Poirot eingeladen wurde, denn der Belgier bringt Farbe in die Gesellschaft und löst das Verbrechen mit gewohnter Brillanz. Das Eulenhaus von Agatha Christie wurde 1946 das erste Mal veröffentlicht. Im Nachwort wird erklärt das Agatha Christie in ihrer Autobiographie schrieb, dass das Eulenhaus mehr ein Roman als eine Detektivgeschichte war, und sie hatte das Gefühl das Buch damit verpfuscht zu haben, dass sie Hercule Poirot als handelnde Person einfügte. Soweit würde ich persönlich nicht gehen, aber Hercule Poirot spielt in dieser Geschichte keine wirkliche Rolle, denn ermitteln tut er eigentlich fast gar nicht, man hätte ihn einfach weglassen können. Das dies eher ein Roman als Detektivgeschichte ist kann ich nur zustimmen, denn hier geht es vor allem um die Protagonisten, ihrem Charakter und ihrem Leben, der Mord ist hier nur Nebensache. Leider konnten mich die Protagonisten auch so gar nicht begeistern., für mich waren sie alle viel zu überzeichnet und nerven mich auf Dauer mit ihrer dargestellten Lebensweise und ihren Gedankengängen. Den Schluss dieser Geschichte empfand ich irgendwie als einfallslos und nicht wirklich überzeugend, und er ließ mich nach einer durch die Protagonisten nervenden Geschichte doch enttäuscht zurück. Bisher war "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" für mich der schwächste Hercule-Poirot-Krimi, aber nun wird er von diesem Buch abgelöst. Mein Fazit: Eine Geschichte mit für mich nervigen Protagonisten und kein richtiger Fall. Es gibt viel bessere Hercule-Poirot-Krimis als diesen.

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    • 10
  • Agatha auf Umwegen

    Das Eulenhaus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. March 2016 um 09:35

    Lucy Angkatell und ihr Mann Sir Henry laden die Verwandtschaft für ein Wochenende auf ihren Landsitz "Das Eulenhaus" ein. Darunter sind der Arzt John Christow, seine Ehefrau Gerda Christow, die Bildhauerin Henrietta Savernake, Midge Hardcastle und die Cousins Edward und David Angkatell. Als die Jugendliebe des erfahrenen Arztes, die Filmschauspielerin Veronica Cray aus heiterem Himmel in die Gesellschaft platzt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Schon tagsdarauf liegt John Christow erschossen am Pool, über ihm seine Ehefrau, noch die Waffe in der Hand haltend. Der Nachbar Poirot, der zum Lunch geladen war und diese Szene mitbekommt, fühlt sich wie in ein Schauspiel versetzt. Seine Ermittlungen beginnen, doch das Einfache scheint nicht das Richtige zu sein....die Tatwaffe ist nicht die Tatwaffe und plötzlich könnte jeder der Täter sein.... Agatha Christie sagte über dieses Buch selbst: "In mancher Hinsicht war The Hollow natürlich mehr ein Roman als eine Detektivgeschichte. Überdies hatte ich immer das Gefühl, das Buch damit verpfuscht zu haben, dass ich Poirot als handelnde Person einfügte. [...] Er spielte seine Rolle ganz ordentlich aber ohne ihn, dachte ich wäre das Buch besser geworden." Und genau das ist der Punkt, es ist ein Roman, der alle handelnden Personen einführt und ihre Probleme aufzeigt, der Mord scheint dadurch ins Hintertreffen zugeraten. Zudem geschieht der Mord recht spät, was auch Poirots Eintreffen verzögert. Man nimmt ihn dadurch nicht richtig wahr, was sehr schade ist, da er einer meiner liebsten Romanhelden ist. Deswegen ist es wirklich eher ein interessanter Roman, als ein mitreißender Krimi. Allerdings, ist das Ende der Geschichte, wie immer verblüffend und ganz wunderbar.

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  • Rezension zu "Das Eulenhaus" von Agatha Christie

    Das Eulenhaus

    rallus

    18. June 2010 um 15:59

    Exzellentes Beispiel für ein Kammerspiel auf einem Landsitz, welches auch später für die Bühne umgeschrieben wurde. Ein scheinbarer klarer Mord, nein doch nicht, vielleicht doch und am Ende kommt dann natürlich Poirot mit hilfe seiner kleinen grauen zellen auf die Lösung

  • Rezension zu "Das Eulenhaus" von Agatha Christie

    Das Eulenhaus

    Ines_Mueller

    09. March 2010 um 00:45

    Jedes Wochenende gibt die schon etwas ältere, aber immer noch reizende Lucy Angkatell einen Gesellschaftsabend in ihrer Villa. Mit von der Patie sind ihr Mann Henry, ein ehemaliger Senator, der es liebt Schießübungen zu machen, John und Gerda Christow, ein Arzt und dessen unterwürfige Frau, Midge Hardcastle, die Cousine Lucys und die einzige, die sich ihren Lebensunterhalt durch Arbeiten verdient, David Angkatell, ebenfalls ein Verwandter, der eine kommunistische Neigug hat, Edward, der Besitzer eines wunderschönen Landhauses, sowie die etwas exzentrische Künstlerin Henrietta Savernake. Alles schein darauf hinzudeuten, dass das Wochenende großartig wird, aber da geschieht ein Mord: John Christow wird beim Pool gefunden - er liegt im Sterben und seine Frau Gerda beugt sich über ihn; in der Hand eine Pistole. Hat sie wirklich den Mord begangen?... Das Eulenhaus von Agatha Christie ist ein ganz anderer Krimi, als man es sonst von ihr gewöhnt ist. Diesmal steht nicht Hercule Poirot im Mittelpunkt mit seinen Untersuchungen, sondern die Geschichte an sich, ganz besonders die Verdächtigen. Im Großen und Ganzen hatte Poirot vielleicht fünf Auftritte, aber das soll nicht heißen, dass ich vom Buch enttäuscht war! Dieser andere Stil hat mir zu Abwechslung ganz gut gefallen, allerdings hoffe ich, dass mein nächster Agatha Christie Krimi auch wirklich mehr von Poirot enthält. Ansonsten war das Buch wieder einmal total spannend und ich bin wieder einmal nicht drauf gekommen, wer der Mörder war. Vier Sterne!

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  • Rezension zu "Das Eulenhaus" von Agatha Christie

    Das Eulenhaus

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 10:17

    Im sogenannten "Eulenhaus", dem Landsitz der exzentrischen und reichen Lucy Angkatell wird regelmässig am Wochenende eingeladen: Freunde und Familie reisen zum gemeinsamen Beisammensein an und sogar eine berühmte Schauspielerin trifft an diesem Abend ein. Doch irgendeiner der Anwesenden scheint nicht ganz so freundlich gesinnt zu sein, denn der erfolgreiche Arzt und Frauenfreund John Christow überlebt das Wochenende nicht. Nun ist der berühmte Hercule Poirot zufällig der neue Nachbar und kann natürlich nicht anders, als dem gewaltsamen Tod auf den Grund zu gehen... Normalerweise ist der berühmte Belgier mein Liebling, ich verschlinge jeden Roman über ihn und seinen Freund Captain Hastings, der hier allerdings nicht bei den Ermittlungen hilft/stört. Doch hier fehlte mir, wie auch schon in anderen Bewertungen angemerkt wurde, einfach die Spannung und der übliche Witz von Agatha Christie. Normalerweise hat jeder der versammelten Verdächtigen ein Motiv, ein geheimer Grund, den Toten aus dem Leben zu reißen - hier ist der Fall eigentlich von Anfang an klar. Schade, nicht ganz so unterhaltsam wie die sonstigen Krimis, aber sicherlich trotzdem lesenswert für die Fans der Queen of Crime.

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  • Rezension zu "Das Eulenhaus" von Agatha Christie

    Das Eulenhaus

    Jens65

    16. July 2008 um 19:04

    Der Krimi weist zwar einige Längen auf, ist insgesamt aber spannend und originell. Hercule Poirot spielt bei den Ermittlungen nur eine kleine, selbstverständlich jedoch bedeutende Rolle. Agatha Christie selbst war der Meinung, dass die Geschichte ohne den belgischen Detektiv besser geworden wäre. Ein spannendes Buch; aufregend bis zum Schluss.Manchmal ein bisschen langatmig; trotzdem aber EIN MUSS FÜR AGATHA-CHRISTIE-FANS!!!!

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