Agatha Christie Das Geheimnis der Schnallenschuhe

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“ von Agatha Christie

Auch ein Meisterdetektiv geht nicht gern zum Zahnarzt. Und die Rätsel in der Praxis von Hercule Poirots Zahnarzt häufen sich: Der Zahnarzt wird tot aufgefunden, ein Patient stirbt wenig später, eine andere Patientin verschwindet spurlos, auf einen dritten wird ein Attentat verübt. Wie gut nur, dass Poirot vor der Tür des Zahnarztes die Dame mit den merkwürdigen Schnallenschuhen aufgefallen ist. So bereitet ihm die Lösung des geheimnisvollen Geschehens schließlich doch keine Zahnschmerzen.

ein Arztbesuch der anderen Art

— Anneja
Anneja

ausgezeichnet

— Julitraum
Julitraum

Agatha Christie's 20. Hercule-Poirot-Roman erschien erstmals 1940 unter dem Titel "One, two, Buckle my Shoe". Die deutsche Übersetzung erfolgte 1951. Wieder einmal eine einzigartige und sehr rätselhafte Geschichte.

— Skadi
Skadi

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  • Das Geheimnis der Schnallenschuhe

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    nici_12

    nici_12

    06. January 2017 um 21:52

    Wer geht schon gerne zum Zahnarzt? Auch Hercule Poirot nicht und sei es nur der Kontrolle wegen. Beim Verlassen der Praxis trifft er auf eine Frau, die beim Aussteigen aus dem Taxi ihre Schnalle vom Schuh verliert, hilft ihr gerne und geht seines Weges. Am nächsten Tag erhält er einen Anruf von Chefinspektor Japp, der ihn informiert, dass sein Zahnarzt Dr. Morley tot ist. Erschossen. Den Revolver in der Hand. Selbstmord, sagt Scotland Yard. Aber Poirot wäre nicht Poirot, wenn er das so einfach hinnehmen würde. Und schnell fällt der Verdacht auf den letzten Patienten, den Griechen Mr.Amberiotis. Doch der stirbt kurze Zeit später an einer Überdosis Betäubungsmittel, ohne das Poirot und Japp ihn befragen können. Aber es waren noch mehr Patienten bei Dr. Morley an diesem Tag. Unter anderem auch die Dame mit dem Schnallenschuh, Miss Sainsbury Seale. Sie wird befragt, kann aber keine neuen Erkenntnisse bringen. Zu einer weiteren Befragung kommt es nicht mehr, da sie plötzlich spurlos verschwindet. Und dann taucht eine dritte Leiche auf, die im Gesicht so zugerichtet war, dass ihr ursprünliches Aussehen nicht mehr zu erkennen war. Nach den ersten Ermittlungen handelt es sich um die vermisse Miss Sainsbury Seale. Poirot nimmt sich auch die anderen Patienten vor, auch den wichtigen Bankier Mr. Alistair Blunt. Hat jemand Interesse ihn zu töten und so das ganz „bestehende System“ zu kippen? Und war der Mord an Mr. Morley daher nur eine Verwechslung? Und wie steckt der Geheimdienst in der Sache mit drin, da der tote Mr. Amberiotis für diesen gearbeitet hat? Welche Rollen spielen der Freund der Assistentin des Zahnarztes Dr. Morley, Mr. Frank Carter und der Freund von Mr. Blunt’s Nichte, Mr. Howard Raikes? Poirot lässt die grauen Zellen arbeiten und wäre nicht Poirot, wenn ihm nich das kleinste Detail auffallen würde und ihm in Erinnerung bleibt. Denn da war doch was mit dem Schnallenschuh, was Poirot keine Ruhe lässt, bis das Geheimnis gelöst ist und ihn zum Mörder führt. Ich lese die Kriminalromane von Agatha Christie sehr gerne, sowohl die um Miss Marple, als auch die Hercule Poirot. Da gibt es einige, die ich sehr gerne mag (Mord im Orientexpress) und einige, die mehr so ins Mittelfeld geraten. Zu diesen gehört „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“ auch. Es ist ein netter Krimi und Agatha Christie zeigt mal wieder, dass man keine riesen Blutlachen oder Psychospiele braucht, um einen guten Krimi zu schreiben. Aber es ist kein sehr überraschendes Ende, zumindest für mich nicht. Ich hatte es schon irgendwie geahnt… Nichts destotrotz, ist es ein Klassiker, der in keiner Agatha Christie-Sammlung fehlen darf. Leicht zu lesender Schreibstil, dem man gut folgen kann. Und es ist nicht untypisch, dass einige Details erst am Ende gelüftet werden, die während der Geschichte gar nicht erwähnt werden und die man somit nicht wissen konnte. Aber mich persönlich stört das wenig. Agatha Christie’s Krimis haben mich zum Lesen gebracht; bereits zu Schulzeiten war ich ganz begierig darauf, die Ausgaben von Agatha Christie (wie ihr sie oben seht) in der Bibliothek zu finden und zu lesen. Ich werde daher immer ein Fan von ihr sein und ja, es gibt tatsächlich noch Krimis, die ich bisher nicht gelesen habe ;o)

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  • Rezension zu Das Geheimnis der Schnallenschuhe

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Buchrückseitentext: Wer geht schon gerne zum Zahnarzt?  Aber ihn deshalb gleich umbringen? Die Rätsel in der Praxis von Poirots Zahnarzt häufen sich: ein Patient stirbt, ein anderer verschwindet, auf einen dritten wird ein Attentat verübt. Poirot muss seine kleinen grauen Zellen sehr strapazieren, um die Wurzel all dieser Ereignisse freizulegen.... Dieses Buch aus der Hercule Poirot-Reihe wurde 1940 das erste mal veröffentlicht.  Hercule Poirot muss zum Zahnarzt, der sich später am selben Tag angeblich das Leben nimmt. Poirot ist davon nicht überzeugt, als es dann einen weiteren Toten gibt und eine Dame spurlos verschwindet muss Poirot der Sache unbedingt nachgehen. Wie gewohnt agiert Hercule Poirot, wie immer sehr von sich überzeugt, in dieser Geschichte und gibt solange keine Ruhe bis der Fall gelöst ist.  Die anderen Protagonisten blieben mir hier zu farblos und schwer fassbar, auch waren es mir zu viele Personen die auftauchten, die Verwirrung stiften sollten und dann doch keine Rolle spielten.  Auch der Fall an sich konnte mich diesmal nicht überzeugen, der Spannungsbogen wurde mir durch die vielen Personen unterbrochen und auch die Lösung des Falles war mir zu konstruiert.  Mein Fazit : Für mich bisher der schwächste Teil um Hercule Poirot den ich gelesen habe. Ein Krimi für Zwischendurch, aber mehr auch nicht.

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    • 5
  • Hercule Poirot bohrt nach ...

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    Stefan83

    Stefan83

    01. December 2012 um 15:12

    Ein Besuch beim Zahnarzt ist in der Regel alles andere als erfreulich. Wenn irgend möglich, versucht man ihn zu meiden oder zumindest so lange wie möglich vor sich herzuschieben. So unterschiedlich die Menschen meist sind – im Angesicht eines sirrenden Bohrers sind wir plötzlich doch irgendwie alle gleich. Und aus einem freundlichen Mitmenschen wird innerhalb weniger Sekunden ein weißbekitteltes Feindbild. Das gilt selbst für einen uns gut bekannten belgischen Detektiv – Hercule Poirot. In „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“, dem 28. Roman aus der Feder der Grande Dame des Krimis, muss der kleine eierköpfige Mann mit den grauen Zellen den schweren Gang zur halbjährlichen Kontrolle antreten. Poirot, der in seiner Karriere Mörder verschiedensten Formats der Gerechtigkeit überführt und auch nicht wenige gefahrvolle Situationen überstanden hat, sieht sich im Sprechzimmer von Dr. Morley plötzlich mit einem ihm sonst unbekannten Gefühl konfrontiert – Angst. Was für ein Glück, dass letztlich alles glatt abläuft. Unbeschadet und auch nicht unbeträchtlich erleichtert, verlässt Poirot die Praxis, nur um schon nach kurzer Zeit von Inspector Japp dorthin zurückgebeten zu werden und einen Blick auf die Leiche von Henry Morley zu werfen, der sich allen Anschein nach selbst erschossen hat. Aber war das wirklich ein Selbstmord? Woher stammt dann die Pistole? Und was haben die anderen Patienten mitbekommen? Nur drei waren zwischen Poirots Termin und dem Tod von Morley in der Praxis: Der steinreiche Bankier Alistair Blunt, die seltsame Mabelle Sainsbury Seale (die Frau mit den titelgebenden Schnallenschuhen) und ein zwielichtiger Grieche namens Amberiotis. Ist einer von Ihnen der Mörder? Und hat es überhaupt einen gegeben? Als man Amberiotis, gestorben an einer ins Zahnfleisch gespritzten Überdosis von Betäubungsmitteln, in einem Hotelzimmer auffindet, bedient sich Poirot kurzerhand einer zahnärztlichen Methode: Er bohrt nach … Wenn man gemein ist, könnte man behaupten, dass es viele Personen gibt, deren Tod man mehr bedauern würde, als den eines Zahnarztes – gerade dies macht aber gerade die Faszination dieses Romans aus, dessen zentraler Kern sich um eine wichtige Frage dreht: Darf man für das Gemeinwohl einen oder gar mehrere Menschen opfern? Hercule Poirot, der die Wichtigkeit eines Lebens und ihren Wert weder an der gesellschaftlichen Stellung noch an anderen Dingen misst, beantwortet diese Frage im Roman mit einem klaren Nein. Und mit einer, selbst für Poirot bemerkenswerten Zähigkeit, setzt er alles daran, den wahren Täter zu überführen. Auch wenn das bedeutet, entgegen der eigenen Sympathien zu handeln. „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“ ist weder Christies bester noch verzwicktester Fall. Dafür macht ihn aber eine andere Eigenschaft einzigartig – der dunkle Charakter der Geschichte. Geschrieben und veröffentlicht in den Anfangsjahren des Zweiten Weltkriegs kommt dieser Poirot-Roman äußerst melancholisch und pessimistisch daher. Und Christie, die sich außerhalb der Tommy und Tuppence Beresford-Werke in ihren Büchern eher wenig um die Politik geschert hat, bezieht hier deutlich Stellung und malt, im Kontrast zur sonst so heilen Welt des englischen Verbrechens, ein ziemlich schwarzes Bild. Britische Faschisten, aufwieglerische Kommunisten, korrupte Beamte. Das Empire ist auf einmal ein instabiles Gebilde, das Recht des Einzelnen und seine Freiheit in Gefahr. Wo Poirot sonst in gemütlicher Runde bei Tee und Gebäck im munteren Frage-Antwort-Verfahren seine Fälle löste, muss er hier mit härteren Bandagen kämpfen. In den ausgeglichenen Ton des Belgiers schleicht sich eine bis dato unbekannte Schärfe. Agatha Christie kombiniert all dies mit den altbekannten Zutaten ihrer Whodunit-Romane. Eine Vielzahl Charaktere aus verschiedensten Gesellschaftsschichten. Unmengen kleiner, aber doch wichtiger Details, welche dem Leser hütchenspielgleich präsentiert werden, nur um in der nächsten Zeile mit einer neuen Spur verwischt zu werden. Und ein Hercule Poirot, dem man stellenweise zwar auf die falsche Fährte locken, aber nicht vom richtigen Weg abbringen kann. Dieser ist Christie-typisch voller Wendungen, Fußangeln und Fallen, einmal mehr steckt der Teufel im Detail. Da stört es dann auch wenig, dass die eigentliche Handlung äußerst gewollt zusammengezimmert ist und in der Realität ein solcher Mord wohl nicht passieren würde. Wer jedoch knallharten Realismus will, soll bei Hammett, Chandler und Co. Bleiben. Agatha Christie lieben wir für ihre heile, gemütliche Welt, die in diesem Roman zwar Risse bekommt, in der sich aber auch diesmal alles zum Guten wendet. Im Großen und Ganzen ist „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“ wieder mal ein gelungener Rätsel-Krimi aus der Feder der „Queen of Crime“. Ein herrlich verzwicktes, wildes Gewirr verschiedenster Handlungsfäden, welches am Ende ein überraschendes, aber dann doch passendes Bild ergibt. Unterhaltsam, erfrischend nachdenklich, wohldosiert spannend. Die perfekte Lektüre für den kuscheligen Ohrensessel – oder das überfüllte Wartezimmer beim Zahnarzt.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    sabine

    sabine

    01. October 2012 um 13:40

    Nie finde ich den Mörder herraus, Agatha Christie ist einfach zu genial für mich. Ich liebe ihre Bücher und lese sie immer wieder!

  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    Dubhe

    Dubhe

    05. November 2011 um 19:24

    Poirot muss an diesem schrecklichen Tag zum Zahnarzt und er geht zu niemand geringeren als Dr. Morley, einem berühmten Dokter. Auch hohe Persönlichkeiten besuchen den Arzt. Morley geht es finanziell nicht schlecht und hat ansonsten eigentlich auch weder Beschwerden noch Probleme, weder mit Gesundheit noch Glück. Doch dann, am selben Tag als Poirot den Zahnarzt besucht, bringt dieser sich nur Stunden später um mit einer Pistole. Doch warum? Die Sekretärin des Arztes ist an diesem gedenkwürdigen Tag wegen eines Krankheitsfalles in der Familie nicht zur Arbeit erschienen. Hat man die Frau etwa weggelockt? Ansonsten sind nur Patienten und ein Boy anwesend gewesen. Wer war es? War es wirklich Selbstmord? Und wenn nicht, welches Motiv hatte der Mörder? . Mein erster gelesener Krimi der Autorin. Und ich muss sagen, es ist sehr anstrengend, das Buch zu lesen. Die Sprache ist etwas altmodischer und lässt sich ohne Übung nicht gerade flüssig lesen. Ansonsten sind Stil und Sprache recht gut. Das einzige was mich an der Handlung stört, ist, dass Poirot nicht in Verdacht kommt, obwohl er in der Handlung gewesen ist. Entweder ist es in der Polizei bekannt, dass er einer der Guten ist, oder man zieht nur die Personen in Betracht, die zu dieser Zeit in der Praxis gewesen sind. Ansonsten ein typischer Christie-Krimi.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    Siiri

    Siiri

    12. August 2011 um 13:24

    Inhalt: Der berühmte belgische Privatdetektiv Hercule Poirot muss erfahren, dass sein Zahnarzt Dr. Morley ermordet in seiner Praxis aufgefunden wurde. Und dabei hat er ihn just an diesem Tag noch gesehen, da er sich bei ihm einer Zahnbehandlung unterziehen musste. Alles deutet auf einen Selbstmord hin, da er mit einer Pistole in der Hand gefunden wurde. Doch Poirot ist überzeugt, dass es sich um Mord handelt, denn der Zahnarzt hat sich bei seinem Besuch ganz normal und unauffällig benommen. Es gibt drei Patienten, die seit Poirots Besuch in der Praxis waren: der reiche, aber bescheidene Großbankier Alistair Blunt, die gutmütige, etwas geheimnisvolle Mabelle Sainsbury Seales und der griechische Erpresser Amberiotis. Spielen diese drei Patienten eine Rolle bei dem Mord? Oder ist gar ein Bediensteter des Zahnarztes oder dessen Praxispartner schuldig? Weiß seine Schwester, mit der er zusammenlebte, mehr als Sie zugibt? Kurz darauf geschehen noch zwei weitere Morde, die offensichtlich mit der ersten Tat in Verbindung stehen. Obwohl der Scotland-Yard-Inspektor Japp noch immer von einem Selbstmord ausgeht, nimmt Poirot Ermittlungen auf. Und er deckt Erstaunliches auf… Meine Meinung: Wie die meisten von Agatha Christies Kriminalromanen ist auch dieser hier wieder sehr spannend zu lesen und ein wahrer Pageturner. Ich mochte das Buch kaum mehr aus der Hand zu legen und erwartete gespannt die Auflösung dieses verworrenen Falles. Die Autorin versteht es meisterhaft, falsche Spuren zu legen und Verdachtsmomente aufkommen zu lassen, die sich später wieder in Wohlgefallen auflösen. So hatte ich der Reihe nach fast alle Charaktere einmal in Verdacht, etwas mit den Morden zu tun zu haben. Poirot kombiniert wie immer schnell und clever, verrät dem Leser aber nur einen Teil seiner Vermutungen und deutet manches nur an. So gelingt es Agatha Christie, Spannung zu erzeugen und diese stetig aufrecht zu erhalten. Über den Egozentriker Hercule Poirot habe ich mich stellenweise wieder sehr amüsiert. Sein sehr ausgeprägter Ordnungssinn wird als running gag immer wieder angedeutet, was mich auch immer wieder zum Grinsen bringt. Auch die humorvolle Schilderung von Poirots Zahnarztbesuch zu Beginn des Buches hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Solche Stellen lockern den ansonsten etwas düsteren Krimi in gelungener Weise auf und lassen den Leser durchatmen. Agatha Christies Schreibstil ist wie immer angenehm und flüssig zu lesen und die Nebencharaktere haben interessante Hintergründe, die oft recht undurchschaubar sind. Die vielen Figuren und deren verworrene Beziehungsstruktur untereinander haben es mir jedoch nicht immer leicht gemacht, den Überblick zu behalten. Es ist ratsam, sich ein kleines Personenverzeichnis anzulegen, um das Miträtseln und Spekulieren zu erleichtern. Die Auflösung hat mich dann doch überrascht, ich wäre von selbst nicht darauf gekommen und hatte diese Figur nicht mal als Täter in Verdacht. Poirots immense Auffassungsgabe wirkt auf mich zwar manchmal, und ganz besonders in diesem Roman, etwas unrealistisch, aber darüber sehe ich großzügig hinweg. Alles in allem hat mich „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“ gut unterhalten. Die Handlung ist sehr gut durchdacht, die beteiligten Charaktere sind interessant und undurchsichtig. Der Fall selbst ist allerdings relativ komplex, so dass man etwas Konzentration für die Lektüre aufbringen muss. Für Fans von Agatha Christie ist der Roman ein Muss, für alle anderen ebenfalls empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    rallus

    rallus

    18. June 2010 um 09:47

    Eine der spannendsten Krimis mit Poirot. Grundlage des Romanes und auch so in Kapiteln hinterlegt, ist ein Abzählreim. Poirot ermittelt hier teilweise in vollkommener hektik, ihm scheint der Mörder zu entgleiten. Die Umstände sind wie gewohnt sehr kniffelig und verworren

  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. November 2009 um 23:05

    Spannend und gleichzeitig verwirrend - meiner Meinung nach nicht der beste Fall der Queen of Crime. Ein toter Zahnarzt, ein unübersichtlicher Haufen Verdächtiger und ein deutlicher Fingerzeig auf ein Paar Schnallenschuhe, welche für die Geschichte von nicht unbedeutender Wichtigkeit sind. Im späteren Verlauf des Krimis begegnet man noch politischen Extremen und Verschwörungstheorien. Kein schlechtes Werk, nicht im geringsten. Gut inszeniert, gut aufgebaut und ausgearbeitet. Doch leider empfand ich es... ja... als zu viel. Zuviel der Theorien, zuviel Verdächtige, zuviele Motive... Nicht nur Hercule Poirot fühlte sich an manchen Stellen in diesem Buch alt und müde und dem Verlauf des Falles nicht mehr gewachsen. Dennoch tut dieses Werk meiner Begeisterung für Agatha Christie keinen Abbruch.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    dyke

    dyke

    15. November 2009 um 12:53

    Ein spannender Agatha Christie wie gewohnt mit Hercule Poirot und Chefinspektor Japp - nichts ist das, was es scheint oder was es scheint ist es auch oder doch nicht. Den Mordablauf habe ich ja noch halbwegs rekonstruiert, aber den Täter und das Motiv - wieder einmal keine Chance. Allerdings erschwert die deutsche Übersetzung von Ursula von Wiese das Miträtseln erheblich, da sie an mindestens zwei Stellen durch Weglassung von entscheidenden Texten „glänzt“. Dafür erheblichen Punktabzug Wenn machbar lieber das Original zur Hand nehmen.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    Skadi

    Skadi

    10. April 2009 um 20:38

    "Wer geht schon gern zum Zahnarzt? Nicht einmal ein Meisterdetektiv. Aber wer bringt seinen Zahnarzt deshalb gleich um? Nicht einmal Hercule Poirot kann das beantworten. Doch die Rätsel häufen sich: Ein Patient stirbt, ein anderer verschwindet, auf einem dritten wird ein Attentat verübt - Poirot muss seine kleinen grauen Zellen sehr strapazieren, um die Wurzel all diese Ereignisse freizulegen..."(Klappentext) Die Originalausgabe erschien 1940 unter dem Titel: "One, two, Buckle my Shoe" oder „ The Patriotic Murders“. Die deutsche Ausgabe wurde erstmals 1951 beim Scherz Verlag gedruckt. „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“ ist der 20. Kriminalroman mit dem berühmten Detektiv Hercule Poirot. Das heißt jedoch nicht, dass Poirot seine Fälle schon mit links löst. Dieses Rätsel ist ganz schön verzwickt, selbst für einen Meisterdetektiv. Nur langsam kommt er vorwärts und immer wieder gehen ihm die guten Ideen aus. Nach und nach erscheinen ein paar sehr kleine Kleinigkeiten, die fast keiner wahrnimmt. Nur Hercule versucht sie wie ein Puzzle zusammen zu sortieren. Immer mehr Personen und Verdächtige tauchen in der Geschichte auf und summieren sich mit den möglichen Motiven. Jeder ist hier verdächtig, keinem kann man glauben oder trauen. Die Geschichte wird immer verwirrender nicht nur für den Detektiv, sondern auch für den Leser. Mir persönlich war es etwas zu verstrickt. Die Personen wurden nicht besonders tiefgründig charakterisiert. Meist nimmt sich Agatha Christie wenigstens ein oder zwei Figuren heraus um sie ein klein wenig genauer zu beschreiben. Trotzdem passt diese Handlungsweise perfekt zu diesem verwirrenden Fall. Wieder mal eine sehr große Herausforderung für Hercule Poirot. Alles in allem eine sehr interessante und lesenswerte Geschichte. Trotzdem habe ich bessere von Agatha Christie gelesen. Deshalb von mir mal ausnahmsweise nur drei Punkte.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    22. March 2009 um 17:46

    Mein erstes Agatha Christie Buch war recht spannend. Man muss gut aufpassen um nicht den Anschluss zu verlieren, weil so viel auf einmal passiert. Bücher, die von Seite zu Seiter mehr Spannung aufbauen und diese auch bis zum Schluss halten können sind generell Pflicht bei Krimis, wie ich finde. Diese Lektion haben die Schnallenschuhe gut erfüllt!

  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe. (5762 570)" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    Melli2505

    Melli2505

    21. February 2009 um 01:22

    Ein Krimi, auf dessen Lösung bestimmt niemand während des Lesens kommen wird. Die ersten 40 Seiten musste ich 2x lesen, da ich mit den Namen ganz durcheinander gekommen bin. So viele Personen! Beim zweiten lesen habe ich mir Notizen über die Personen gemacht, und so konnte ich halbwegs einen Überblick behalten. (Zum Schluss kam ich aber doch wieder ins tüdeln....) Ich fand die Geschichte nicht unbedingt leicht lesbar, aber spannend mit ungeheuer vielen Wendungen.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie

    Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    Jens65

    Jens65

    16. July 2008 um 23:12

    Eigentlich ein echter Christie! Eine verwirrende Story, die bis zum Ende immer verwickelter wird, ein gut aufgelegter Poirot, der die Fäden letztlich entwirrt und ein überraschendes Ende. Aber irgendwie fehlt dem Buch etwas: die Geschichte ist etwas zu verwickelt, die Figuren bleiben blaß und die teilweise eingewobene Geheimdienstgeschichte ist schlicht unglaubhaft. Also insgesamt nicht perfekt, aber ganz interessant.

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