Agatha Christie Das Geheimnis von Greenshore Garden

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis von Greenshore Garden“ von Agatha Christie

Die Sensation: ein neu entdeckter Hercule-Poirot-KrimiFür ihr Sommerfest haben sich die Bewohner von Greenshore House etwas Besonderes ausgedacht. In ihrem Garten soll eine inszenierte Mörderjagd für Unterhaltung sorgen, welche die bekannte Kriminalautorin Adriane Oliver organisiert. Doch plötzlich ahnt Adriane, dass aus dem Spiel ganz schnell Ernst werden könnte, und ruft in letzter Minute ihren guten Freund Hercule Poirot zu Hilfe. Aber auch der belgische Meisterdetektiv kann den Mord an einem Gast nicht verhindern. Doch wäre er nicht Hercule Poirot, wenn er nicht alle Verdächtigen unter die detektivische Lupe nehmen und mit dem richtigen Gespür den Täter entlarven würde.Mit einem Booklettext von Mathew Prichard, dem Enkel von Agatha Christie.(2 CD, Laufzeit: 2h 39)

Ein kurzweiliger, typisch englischer Gartenkrimi, gediegen und nostalgisch, mit einem gewissen Charme und Meisterdetektiv Hercule Poirot

— SalanderLisbeth
SalanderLisbeth

Ein unbekannter Hercule Poirot, den mußte ich haben! Aber es ist ein wirklich schwächerer Agatha Christie.

— danielamariaursula
danielamariaursula

Gute Idee, aber der Spannungsbogen konnte nicht aufrecht gehalten werdne.

— leucoryx
leucoryx

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  • Wiedersehen mit Mrs. Oiver

    Das Geheimnis von Greenshore Garden
    SalanderLisbeth

    SalanderLisbeth

    20. March 2017 um 21:01

    Die berühmte Kriminalschriftstellerin Ariadne Oliver soll auf einem Landsitz in Devon während eines Sommerfestes eine fiktive Mörderjagd inszenieren. Für ein beträchtliches Honorar hat Ariadne eine Schnitzeljagd mit falschen Indizien, Verdächtigen und Opfer arrangiert, doch ihr Bauchgefühl sagt ihr, „dass sie manipuliert und eingewickelt wurde.“ Aus Angst, dass tatsächlich etwas passieren wird, bittet Sie ihren guten Freund Hercule Poirot um Hilfe. Und der belgische Meisterdetektiv, auf Ariadnes Intuition vertrauend, ist auch viel zu neugierig und reist aus London an. Auf dem Weg nimmt er zwei junge Anhalterinnen mit, die in der naheliegenden Jugendherberge absteigen. Poirot, der offiziell die Preise überreichen soll, übernachtet auf dem Landsitz Greenshore House, in dessen Gärten das Fest stattfindet. Auf dem Anwesen lernt er den Besitzer Sir George Stubbs und seine erheblich jüngere, schöne Frau Hattie kennen. Hattie, die als etwas zurückgeblieben und leicht beeinflussbar gilt, war ihm von Amy Folliat vorgestellt worden. Diese stammt aus der Familie der ehemaligen Besitzer und lebt nach dem Tod ihrer beiden Söhne im Zweiten Weltkrieg im Pförtnerhaus des Anwesens. Am Tage des Festes ist Hattie sehr aufgebracht, als sie erfährt, dass ihr Vetter, von dem sie sich sehr zu fürchten scheint, seinen Besuch ankündigt. Poirot und Mrs. Oliver können das Verbrechen nicht verhindern und entdecken während des Krimispiels Marlene Tucker erdrosselt im Bootshaus. Das Mädchen aus dem Dorf sollte das Opfer spielen und wurde ermordet. Zur gleichen Zeit verschwindet auch noch die Hausherrin Lady Hattie Stubbs spurlos. Ein Motiv ist nicht ersichtlich, obwohl eine Handvoll Verdächtiger einiges zu verbergen haben, wie zum Beispiel der Vetter, der zeitgleich mit Hatties Verschwinden auftaucht, oder Amanda Brewis, die in ihren Chef George Stubbs verliebte Sekretärin. Erst Monate später nach einem weiteren Todesfall geht dem brillanten Detektiv ein Licht auf und er kann sich in gewohnter Manier alles zusammenreimen und scharf kombinierend den Täter zur Strecke bringen. Hier spielt ein kleiner Säulentempel, ein sogenannter Folly, der auf dem Grundstück zwar hübsch aber ziemlich deplatziert wirkt, eine entscheidende Rolle. Typisch für die britische Schriftstellerin Agatha Christie wird ein großes Figurenpersonal aufgeboten und es vergeht einige Zeit, bis der Mord geschieht. Ein kurzweiliger, typisch englischer Gartenkrimi, gediegen und nostalgisch, aber dadurch mit einem gewissen Charme, bei dem mich besonders die skurrilen Charaktere amüsiert haben. Die Queen of Crime wirft einen humorigen Blick auf die versnobten Eigenschaften der damaligen Gesellschaft. Sei es der hochtrabende, scharfsinnige Hercule Poirot mit seinen Macken oder die leicht schrullige Ariadne Oliver, Christies Alter Ego mit Adlerprofil und den ewig wild zerzausten Haaren im praktisch ländlichen Tweed-Kostüm. Am Ende des Hörbuchs gibt es noch ein Nachwort von Mathew Prichard, dem Enkel von Agatha Christie und er erzählt einiges über die Beziehung zu seiner „Nima“. Man erfährt, dass es sich bei Greenshore House um Christies Ferienhaus Greenway House in Devon handelt, in dem sie bis zu ihrem Tod 1976 viele Sommermonate verbrachte und das sie häufig in ihren Krimis unterbrachte. Mittlerweile ist es der Öffentlichkeit als Christie-Museum zugänglich. Bei „Das Geheimnis von Greenshore Garden“ handelt es sich um eine bislang unveröffentlichte Novelle, die die Starautorin Mitte der 1950er Jahre schrieb und später zu dem mehrfach verfilmten Kriminalroman „Wiedersehen mit Mrs. Oliver“ ausbaute. Die Novelle, die im Original „Hercule Poirot and the Greenshore Folly heißt, blieb fast 60 Jahre in der Schublade, bevor sie publiziert wurde und ist erstmals 2015 auf Deutsch erschienen. Das Hörbuch wird souverän von Wolfgang Condrus eingelesen, dessen wohl modulierende Stimme vielen sicher als deutsche Synchronstimme von Mark Harmon (u.a. Leroy Jethro Gibbs aus der amerikanischen Serie Navy CIS) bekannt sein dürfte.

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  • Hat Spaß gemacht

    Das Geheimnis von Greenshore Garden
    lord-byron

    lord-byron

    Für ihr Sommerfest haben sich die Bewohner von Greenshore House etwas Besonderes ausgedacht. In ihrem Garten soll eine inszenierte Mörderjagd für Unterhaltung sorgen, welche die bekannte Kriminalautorin Adriane Oliver organisiert. Doch plötzlich ahnt Adriane, dass aus dem Spiel ganz schnell Ernst werden könnte, und ruft in letzter Minute ihren guten Freund Hercule Poirot zu Hilfe. Aber auch der belgische Meisterdetektiv kann den Mord an einem Gast nicht verhindern. Doch wäre er nicht Hercule Poirot, wenn er nicht alle Verdächtigen unter die detektivische Lupe nehmen und mit dem richtigen Gespür den Täter entlarven würde. (Quelle Amazon)Bei diesem Hörbuch handelt es sich um eine Kurzversion des Romans "Wiedersehen mit Mrs. Oliver". Leider wird das auf dem Cover oder dem Klappentext nirgends erwähnt. Ich hätte sonst lieber die Romanform und nicht die Kurzgeschichte gewählt, da ich den Roman sowieso schon in meiner Sammlung habe.  Aber trotzdem hat mich das Hörbuch ganz gut unterhalten. Was mir nicht so gut gefallen hatte, war der Sprecher Wolfgang Condrus. Zwar hat er eine angenehme Stimme, aber ich fand es sehr schade, dass er den Figuren kein Leben einhauchen konnte. Das war bei dem Hörbuch "Die Monogrammmorde" von Sophie Hannah ganz anders. Der Sprecher Wanja Mues, ließ durch seine verschiedenen Stimmen und Akzente die Personen vor meinen Augen entstehen. Das war einfach großartig und das fehlte mir sehr bei "Das Geheimnis von Greenshore Garden) Die Geschichte ist wieder sehr gut erzählt. Agatha Christie versteht es wie keine Zweite  interessante Charaktere zu erschaffen und eine komplexe Handlung entstehen zu lassen. Sie ist eben die Queen of Crime. Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Mitarbeitern des Bloggerportals, die mir dieses Hörbuch zur Verfügung gestellt haben. Ich vergebe 4 von 5 Byrons und eine Lese- und Hörempfehlung für alle Fans von Agatha Christie und Hercule Poirot.  © Beate Senft

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    • 4
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    01. June 2016 um 20:45
    Janna_KeJasBlog schreibt ich liebe hercule poirot!!!

    Ich auch!!!

  • Kurzkrimi mit Wohlfühlfaktor

    Das Geheimnis von Greenshore Garden
    Maerchenbuch

    Maerchenbuch

    15. February 2016 um 19:12

    Die bekannte Krimiautorin, Ariadne Oliver, wird engagiert, um auf dem englischen Landsitz Greenshore Garden eine inszenierte Mörderjagd zu organisieren. Das Detektivspiel soll auf dem diesjährigen Sommerfest des Anwesens für Unterhaltung sorgen, denn die illustre Gesellschaft hat hier die Möglichkeit, verschiedenen Hinweisen zu folgen, um schließlich die arrangierten Leiche zu entdecken und den fiktiven Mörder zu entlarven. Doch Mrs. Oliver verspürt bereits bei den Vorbereitungen ihrer Schnitzeljagd großes Unbehagen. Sie ahnt, dass aus ihrem mörderischen Spiel, schnell tödlicher Ernst werden könnte, denn die Besitzer des Anwesens, erscheinen ihr äußerst merkwürdig. So ruft sie ihren alten Freund, Hercule Poirot zur Hilfe, der mit ihr zusammen das Kriminalspiel beaufsichtigen soll. Etwas widerwillig aber schließlich doch interessiert, reist der berühmte Meisterdetektiv nach Greenshore Garden, fühlt den Anwesenden auf den Zahn und tatsächlich lässt das Unheil nicht lange auf sich warten. Mitten während der Gartenparty, wird eine Leiche entdeckt und plötzlich verschwindet auch noch die Hausherrin Lady Subbs spurlos. Hercule Poirot hat nun die Aufgabe, das raffinierte Verbrechen aufzuklären und agiert wie gewohnt, als selbstbewusster Detektiv, der scharf kombiniert und schlussendlich sowohl den Mörder, als auch den Leser staunend zurücklässt. Agatha Christie hat es wiederholt meisterhaft verstanden, ihre Leserschaft mit viel Wohlfühlatmosphäre und Raffinesse in die Irre zu führen, wobei „Das Geheimnis von Greenshore Garden“, dem ein oder anderen Leser nicht ganz unbekannt erscheinen wird. Die kleine Novelle, stellt nämlich bloß eine bisher unbekannte Frühfassung ihres bereits berühmten Kriminalromans „Wiedersehen mit Mrs.Oliver“dar. Natürlich kann ich enttäuschte Leser verstehen, die sich eine völlig neue Geschichte erwartet haben, aber da mir der Roman gänzlich unbekannt war, konnte mich auch die Kurzfassung rund um das sommerliche Gartenfest auf Greenshore Garden, absolut fesseln und überraschen. Ich hatte das Vergnügen, die Geschichte als Hörbuch zu hören und war vom Sprecher Wolfgang Condrus sehr angetan, da er es schafft, jedem einzelnen Protagonisten Seele einzuhauchen. Besonders Hercule Poirot, unserem scharfsinnigen und egomanischen Detektiv, verleiht er eine überzeugende Stimme. Ich konnte als Leser umgehend in die beschwingte Atmosphäre der sommerlichen Gartenparty eintauchen und hatte das Gefühl, auf dem englischen Landsitz umherzustreifen. Die Erläuterungen und Hintergrundinformation am Ende des Hörbuches, liefern echten Agatha Christie Fans noch einmal zusätzliche Informationen zur Entstehung der Geschichte und haben mich auch auf die längere Romanversion neugierig gemacht. Wer Agatha Christie Krimis liebt, der sollte definitiv auch diesen Kurzkrimi genießen.

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  • Nur für Fans interessant

    Das Geheimnis von Greenshore Garden
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    Ich liebe Agatha Christie seit ich ca. 14 Jahre alt bin und habe sie glaube ich alle gelesen. Als ich auf dieses Hörbuch traf, dachte ich wow! Das muß ich haben! Hercule Poirot wird von seiner alten Bekannten, der Krimi Autorin Adriane Oliver gebeten sich unverzüglich auf das Anwesen Greenshore Gardens zu begeben auf dem sie sich derzeit als Gast aufhält, da sie meint, ein sich zusammenbrauendes Unheil zu verspüren. Zuerst ist der Meisterdetektiv enttäuscht, alles scheint normal zu sein und er beobachtet und redet mit den Anwesenden. Der Mord ereignet sich erst auf CD 2/2. Was ich jetzt auch nicht so schlimm finde, weil es eigentlich ganz gut erzählt ist, auch mit ein paar ironischen Seitenhiebe auf Männer, die es nicht störend finden, wenn eine Frau nur Schönheit aber keinen Geist auf zu weisen hat. Neben der spärlichen Spannung, stört mich aber vor allem, daß ich die Auflösung auch für damalige Zeiten extrem unwahrscheinlich halte. Ein Vorwurf, der Agatha Christie von Kritikern öfters gemacht wurde, hier trifft er meines Erachtens zu. Die Geschichte ist recht kurz und wurde wohl für eine in England erfolgreiche Krimiserie von Agatha Christie geschrieben. Am Ende von CD 2 folgen Erläuterungen und Erinnerung von Agatha Christies Enkel, da dies eine der seltenen Geschichten ist, die an einem realen Ort spielt, auf dem eigenen Anwesen der Autorin. Das war schon für Fans wirklich interessant. Das wirkliche Highlight dieses Hörbuchs war der Sprecher. Ich legte die CD ein und mein Mann rief sofort: Das ist die Stimme von Gibbs (Jethro Leroy Gibbs aus der amerikanischen Serive NCIS, also die Synchronstimme von Mark Harmon). Da mußten wir erstmal googlen, da auf dem wirklich hilfreichen Booklet nur Ed Harris, Alan Rickman (leider vor kurzem erst viel zu jung verstorben) und ein weiterer Schauspieler standen. Aber tatsächlich, mein Mann hatte richtig gehört. Die Stimme ist nicht nur in der Synchronisation angenehm, sondern auch in der Modulation und der Herausarbeitung der Charaktere. Ich war insofern froh, das Hörbuch dem Buch vorgezogen zu haben.

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    • 3
    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    13. February 2016 um 14:32
  • Nicht das beste Werk der Autorin

    Das Geheimnis von Greenshore Garden
    leucoryx

    leucoryx

    21. August 2015 um 09:15

    In dem Buch "Das Geheimnis von Greenshore Garden" wird in dem Greenshore Garten eine Mord-Schnitzeljagd bei einem Sommerfest zum Vergnügen veranstaltet. Die Organisatorin Ariadne Oliver kommen jedoch einige Sachen merkwürdig vor und holt zur SIcherheit ihren Freund Hercule Poirot. Die Idee einer Mord-Schnitzeljagd bei der es dann einen richtigen Mord gibt, fand ich sehr gut. Allerdings war es dennoch nicht besonders spannend. Wie zu oft sind es zu viele Leute. Miss Marple ist mir als Detektivin lieber als Hercule Poirot. Es fehlt der Humor und der Charme. Agaths Christies Werke weisen super Ideen und Schauplätze für die Morde auf, aber das hier ist nciht eines ihrer besten Werke.

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