Agatha Christie Das Schicksal in Person

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Inhaltsangabe zu „Das Schicksal in Person“ von Agatha Christie

Mit der Nachricht vom Tod Jason Rafiels erhält Miss Marple einen rätselhaften Auftrag. Denn in seinem Testament bittet sie ihr verstorbener Freund darum, ein lang zurückliegendes Verbrechen aufzuklären und sich dafür auf eine Reise zu Englands schönsten Gärten zu machen. Miss Marple kann ihm diesen letzten Wunsch nicht abschlagen, muss aber bald feststellen, dass eine unglückselige Liebe und ein tragischer Mord aus Jason Rafiels Vergangenheit sie selbst in Gefahr bringen.

Ein typischer Agatha Christie, wie ich sie mag und immer mögen werde.

— nici_12
nici_12

Klassischer A. Christie-Krimi mit leichten Schwächen.

— juergenalbers
juergenalbers

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  • Das Schicksal in Person

    Das Schicksal in Person
    nici_12

    nici_12

    23. July 2017 um 12:10

    Die Story Über die Todesanzeige in der Zeitung erfährt Miss Marple dass ein Bekannter, Mr. Rafiel, verstorben ist. Sie hatte ihn vor einiger Zeit in einem Urlaub am Karibischen Meer kennengelernt, als sie (mal wieder) in einen Mordfall gestolpert war. Nun war er also tot; aber damit war zu rechnen, da er schwer krank war. Doch kurze Zeit später erhält Miss Marple eine Einladung zu den Anwälten von Mr. Rafiel, die ihr einen Brief mit einem Angebot übermiteln: Sie soll ein Verbrechen aufklären und erhält dafür 20.000 Pfund. Mehr steht nicht in dem Brief und mehr können ihr die Anwälte auch nicht sagen. Das Verbrechen, um das es gehen soll, liegt im Dunkeln. Jane Marple wägt ab und kommt zu dem Schluss es zu versuchen und teilt dies den Anwälten mit. Kurze Zeit später erhält sie einen Brief von Mr. Rafiel persönlich, der diesen vor seinem Tod verfasste: Wenn sie den Auftrag annimmt, erhält sie in kürze weitere Nachricht. Aber wieder keinen Hinweis auf das Verbrechen. Und tatsächlich erhält sie zwei Tage später Post von einem Reisebüro: Mr. Rafiel eine Tour für sie gebucht und auch schon bezahlt. Eine Tour zu den schönsten Schlößern und Gärten in Großbritannien. Miss Marple tritt die Reise an, in der Hoffnung jetzt mehr herauszufinden. Mit ihr zusammen reisen 15 weitere Personen. Mit allen kommt Miss Marple zu Beginn der Reise ins Gespräch, aber mit Miss Temple unterhält sie sich länger und sie gibt ihr dann einen Hinweis: Mr. Rafiels Sohn, Michael Rafiel, war mit einem jungen Mächen verlobt, dass später erwürgt und entstellt aufgefunden wurde und Michael Rafiel wurde hierzu der Prozess gemacht und er ist seitdem in Haft. Könnte es sich hierbei um das Verbrechen handeln? Miss Temple kannte das verstorbene Mädchen gut, da sie auf ihre Privatschule ging. Nur einen Tag später sprechen zwei Damen in dem Hotel vor, in dem Miss Marple untergebracht ist und erklären ihr, dass Mr. Rafiel (ein alter Bekannter von ihnen) ihnen geschrieben hätte und sie bittet, ein paar Tage bei ihnen zu bleiben. Gerne nimmt Miss Marple diese Einladung an und fährt in das Haus der drei Schwestern. Ein Haus, auf dem eine Schwermut und große Traurigkeit lastet, mit einem großen verwilderten Garten. Während ihres dortigen Aufenthaltes erfährt Miss Marple, dass das junge Mädchen, mit dem Michael Rafiel verlobt war, in diesem Haus gelebt und von einer der Schwestern wie eine Tochter geliebt und aufgezogen wurde. Miss Marple will die ersten Schlüsse ziehen, doch dann geschieht ein Unfall: Miss Temple wurde auf dem Wanderausflugs tags zuvor von einem herabstürzenden Steinfels erwischt und liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Zwei weitere Reisegefährten sagen aus, dass jemand den Stein ins Rollen gebracht hätte. Und als Miss Temple an den Folgen stirbt ist die Frage: Dann wäre es ja Mord, oder? Miss Marple macht das, was sie am besten kann: Fragen stellen. Und mit kleinen Tricks erfährt sie auch so manch anderes. Und das alles, um am Ende herauszufinden, ob Michael Rafiel wirklich seine Verlobte ermordet hat und zu Recht im Gefängnis sitzt. Und ob der Mord an Miss Temple mit dem Mord an dem jungen Mädchen zusammenhing.   Meine Meinung Ein typischer Agatha Christie-Krimi mit Miss Marple. Ich schweife jetzt nicht wieder zu meiner Agatha Christie-Liebe aus. Für mich ein typischer Krimi, wie ich ihn liebe. Ohne viel Blutvergießen, wo einfach nur der kriminalistische Spürsinn von Jane Marple gefragt ist. Mit ihren kleinen Fragen und kleinen Tricks kommt die Wahrheit ans Licht. Auch wenn ich die tatsächliche Lösung nicht wusste, war ich zumindest auf dem richtigen Gedankengang. ;o) Ich kann nur sagen: Immer wieder ein Genuß!

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  • Kennwort Nemesis - Ein Fall für Miss Marple

    Das Schicksal in Person
    Yenny

    Yenny

    26. May 2016 um 13:36

    Auf Bitten eines verstorbenen Freunden soll Miss Marple eine Reise zu verschiedenen Herrenhäusern und Parks Englands machen. Doch sie soll dabei auch noch ein mysteriöses Verbrechen aus der Vergangenheit auflösen - dann erhält sie eine Belohnung von 20.000 Pfund.In einer Mädchenschule erfährt sie von dem Mord an der Schülerin Verity, Miss Marple lässt nicht locker und fügt die Puzzleteile nach und nach zusammen. Ein Mord aus Liebe - ja. Doch war der damalige Geliebte wirklich der Mörders der jungen Frau? Oder saß er all die Jahre unschuldig im Gefängnis?Miss Marples Humor wird hier genauso beschrieben, wie ich es aus den Filmen kenne. Wie üblich gerät sie bei ihren Ermittlungen in Lebensgefahr, läßt sich jedoch nicht davon abhalten, den Fall zu lösen.

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  • Testamentarischer Ermittlungsauftrag für Miss Marple

    Das Schicksal in Person
    Duffy

    Duffy

    25. March 2015 um 09:49

    Ein verstorbener Freund hinterlässt ein Testament, in dem Miss Marple aufgefordert wird, einen Mord aufzuklären, den sein Sohn begangen haben soll. Es gibt erstmal keinen konkreten Hinweis, die sollen auf einer Reise zu den schönsten Gärten Englands erfolgen. Es entsteht ein Geflecht aus gleich zwei Morden und einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte. Miss Marple lässt sich nicht von den Ermittlungen abbringen und gerät in Lebensgefahr. Schon älter, die Miss Marple, aber immer noch ermittlungstechnisch und mit Köpfchen auf der Höhe. Es gibt schon Miniröcke und aufmüpfige Jugend. Ein interessantes Buch, mal etwas anders aufgebaut als die sonstigen Fälle, weil hier noch eine Liebesbeziehung eine Rolle spielt, die man so nicht erwartet hätte. Christie hat sich mit diesem Roman dem Zeitgeist angepasst und schreibt entspannt und gewohnt gekonnt einen Krimi, der zu den besten in ihrem Repertoire gehört.

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  • Miss Marple in Hochform

    Das Schicksal in Person
    Grandville

    Grandville

    07. September 2014 um 21:00

    "Das Schicksal in Person" ist der elfe Roman in der Miss Marple Reihe. Allerdings ist es mein zweiter gelesener Roman von Agatha Christie. Ich kannte bisher nur Verfilmungen ihrer Werke. "Das Schicksal in Person" wollte ich unbedingt einmal lesen, weil mir eine Neuverfilmung in der Fassung mit Geraldine McEwan so gut gefallen hatte. Die Bücher sollen ja immer besser sein und deswegen griff ich dann doch mal zum Buch. Im Grunde hat mir das Buch gut gefallen, allerdings sehe ich doch Unterschiede zwischen Serie und Buch. Das empfinde ich aber nicht als schlimm oder verwerflich, eher im Gegenteil. Toll fand ich, dass Miss Marple hier von Anfang an dabei ist, nicht wie bei der Schattenhand nur am Ende. Auch hier wieder eine toll durchdachte Handlung, die bis zum Ende spannend war. Ebenso empfand ich das dieses Buch als zeitlos, auch wenn Computer, Handy oder sonstige heutige Schnickschnack fehlt. Besonders gefreut habe ich mich über einen Satz auf Seite 145 zum Thema Sex und das er über ihn zu gesprochen wird und ohne Liebe nichts ist. Ein klassischer unblutiger spannender Krimi-Schmöker. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

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  • Von der harmlosen Vergnügungsfahrt zur spannenden Mörderjagd

    Das Schicksal in Person
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    04. March 2014 um 16:49

    Inhalt: Miss Marple erhält, über ein Anwaltsbüro, einen Brief ihres verstorbenen Freundes Mr. Rafiel. Der bittet Sie ein Rätsel aufzuklären und eine Reise zu den schönsten Gärten und Schlössern Englands zu machen. Zuerst erschließt sich, Miss Marple, der Sinn dieser Reise noch nicht, doch dann lernt sie die ehemalige Schuldirektorin Miss Temple kennen und erhält erste Informationen. Als dann innerhalb der Reisegruppe ein "Unglück" geschieht, ist Miss Marples kriminologischer Instinkt geweckt. Meinung: Auch in diesem Buch spinnt Agatha Christie einen feinen und nicht leicht zu durchschauenden Krimi, bei dem Miss Marple wieder brillant ermittelt. Fazit: Ein toller Miss-Marple-Krimi der absolut überzeugt! 

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  • Rezension zu "Schicksal in Person/Nemesis" von Agatha Christie

    Das Schicksal in Person
    Lax

    Lax

    04. January 2011 um 19:55

    Eine arrangierte Reise führt die Hobby-Detektivin Miss Marple zu einem Mordfall, der sich vor Jahren zugetragen hatte. Sie rollte den Fall wieder auf und gerät dabei in höchste Gefahr. Die Geschichte ist spannend, gut konstruiert und bietet kurzweilige Unterhaltung, nur ist sie leider sehr von einem konservativen Bild geprägt. Der verstorbene Mr. Rafiel bedenkt Miss Marple in seinem Testament mit einer großzügigen Reise zu den schönsten Gärten Großbritanniens. Dabei soll die alte Frau einem Verbrechen nachgehen, das bereits vor vielen Jahren geschah. Mehr Hinweise gibt der Mann nicht, doch er hat die Reise außergewöhnlich gut geplant und die alte Frau erfährt bald, dass sie einen besonderen Mörder jagt. „Liebe?...Eines der schrecklichsten Worte, die es gibt.“ Agatha Christie (1890-1976) hat in ihrer langen Schriftstellerkarriere Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke verfasst – Die Mausefalle ist das Bühnenstück, das am längsten ununterbrochen aufgeführt wird. Sie gilt als die erfolgreichste Kriminalautorin der Welt und erhielt deswegen den Beinamen „Queen of Crime.“ Der Roman „Das Schicksal in Person“ erschien 1971 und war der zwölfte Fall für ihre Detektivin Miss Marple. Das Erfolgsgeheimnis der alten Frau ist zum einem ihr brillanter Verstand, ihr Gespür für Verbrechen, „Ich mag keine bösen Menschen, die böse Dinge tun“, und dass sie immer unterschätzt wird. „Ganz konfus, die alte Frau.“ In diesem Fall, hat die Hobby-Detektivin nur sehr wenige Anhaltspunkte, doch daraus rekonstruiert sie geschickt den zurückliegenden Mordfall, wen sie zu ihren Unterstützern rechnen kann und wer womöglich der Täter ist. Es ist ein bekanntes Szenario, dass sich hier aufbaut: Eine der Personen, die Miss Marple trifft hat das Verbrechen begangen, doch wer und warum? Agatha Christie lässt öfters in den Gedankengang der alten Frau blicken, doch verrät sie niemals zu viel und die Aufklärung des Verbrechens erfolgt erst am Ende des Buches, wobei Miss Marple dann auch jedes Puzzlestück benennt, das sie zu dem Mörder geführt hat. Mit 157 Seiten bietet der Roman eine kurzweilige Unterhaltung, die aber manchmal durch die arg konservative Haltung der Autorin getrübt wird, die sich auch in Stereotypen niederschlägt. Ein Vorwurf, der auf einige ihrer Werke zutrifft. „Mörder sind Mörder. Und sie werden heute ja nicht mal mehr aufgehängt“, „Heutzutage ist es nicht einfach, Männer und Frauen an ihren Haaren zu unterscheiden“, „Dumme Mädchen, das sind die meisten von ihnen. Und die Mütter haben heute keine Zeit, ordentlich auf sie aufzupassen, weil sie soviel arbeiten gehen“, „Die Mädchen sind heute viel eher bereit, sich vergewaltigen zu lassen, als früher“, „Man hört heutzutage immer wieder von jungen Leuten, die die seltsamsten Dinge tun. Sie schlagen die Fenster von Botschaften ein und greifen Leute an.“

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  • Rezension zu "Das Schicksal in Person" von Agatha Christie

    Das Schicksal in Person
    dieechtemonta

    dieechtemonta

    07. June 2009 um 23:13

    Die Miss Marple Romane sind mir immer noch die liebsten von allen agatha christie romanen. Wie sich diese alte Frau auf dumm und senil stellt, nur um alles in Erfahrung zu bringen ist einfach einmalig. Auch diesen Jahre zurück liegenden Mordfall kann sie damit aufklären. Wieder mal super geschrieben und spannend bis zum Schluss.

  • Rezension zu "Das Schicksal in Person" von Agatha Christie

    Das Schicksal in Person
    Jens65

    Jens65

    16. July 2008 um 22:46

    Endlich mal wieder ein Miss-Marple-Krimi, bei dem die sympathische alte Dame selbst in Aktion tritt und nicht nur im Hintergrund die Fäden zieht. Trotz ihres fortgeschrittenem Alters scheut sie keine Gefahren, um diesen kuriosen Fall zu lösen. Natürlich irritieren diese vielen Personen und Namen, die es sich einzuprägen gilt, Miss Marple im Gegensatz zum Leser nicht im mindesten. Auch dieses ständige Hin und Her zwischen dem Hotel der Reisegruppe und dem Old Manor House der Bradbury-Scotts konnten Marple nichts anhaben, während der arme Leser zu ermüden begann. „Das Schicksal in Person" ist letztendlich zwar ein lesenswerter Marple-Krimi, aber bei weitem nicht der spannendste. Doch urteilen Sie am besten selbst!

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