Das fehlende Glied in der Kette

von Agatha Christie 
4,1 Sterne bei149 Bewertungen
Das fehlende Glied in der Kette
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Positiv (118):
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Schönes Verwirrspiel, gut konstruiert.

Kritisch (1):
hexepankis avatar

Poirots erster Fall - leider sehr konfus und schwer zu folgen. Weniger Verstrickungen im Fall dafür klarere Charaktere wäre besser gewesen.

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Inhaltsangabe zu "Das fehlende Glied in der Kette"

Wer hat die wohlhabende Mrs. Emily Inglethorp
auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr
Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe
abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder
die launische Haushälterin könnten die Mörder
sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot
alle Bewohner von Styles unter die Lupe, um
den Täter zu entlarven.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455650525
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:04.09.2015
Das aktuelle Hörbuch ist bei Dhv der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Schon mit ihrem ersten Roman zeigt AC ihr großes Können 👍
    Feinste Krimiunterhaltung auf hohem Niveau

    Agatha Christie wurde am 13. September 1890 in Torquay/England geboren. Die verkaufte Weltauflage ihrer Bücher soll über zwei Milliarden betragen, womit sie zu den erfolgreichsten Autorinnen der Literaturgeschichte zählt. "Das fehlende Glied in der Kette" ist ihr erster Kriminalroman. Sie schrieb ihn bereits 1916 während ihrer Zeit als Krankenschwester im Ersten Weltkrieg. Veröffentlicht wurde der Roman aber erst 1920, zunächst in den USA und im Januar 1921 dann in Großbritannien.

    Insgesamt schrieb Agatha Christie 66 Kriminalromane, aber auch Kurzgeschichten und Bühnenstücke. 
    Sie starb am 12. Januar 1976 in Wallingford/England. 
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (lovelybooks):
    Wer hat die wohlhabende Mrs. Emily Inglethorp 
    auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr 
    Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe 
    abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder 
    die launische Haushälterin könnten die Mörder 
    sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot 
    alle Bewohner von Styles unter die Lupe, um 
    den Täter zu entlarven.

    Der Roman wird von Hercule Poirots Freund Hastings in der Ich-Perspektive erzählt und schon in diesem frühen Werk wird die große Kunstfertigkeit Christies deutlich.
    Der Fall ist raffiniert und verwickelt angelegt und es gibt, wie bei Agatha Christie üblich, viele Verdächtige. Immer wieder werden falsche Fährten ausgelegt, in die ich als Leser auch brav hineintappte. Die Auflösung ist etwas überraschend, aber durchaus stimmig und nachvollziehbar. Gut gefallen hat mir bei diesem Buch, dass Hercule Poirot die Lösung nicht einfach so aus dem Hut zaubert, wie es in späteren Fällen durchaus vorkommt, sondern den Leser an seinen Überlegungen, zumindest teilweise, teilhaben lässt.
    Das machte die Story für mich stimmiger.

    Fazit: Feinste Krimiunterhaltung auf hohem Niveau

    Kommentare: 1
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    KaterinaFrancescas avatar
    KaterinaFrancescavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Schluss.
    Hercule Poirots erster Fall

    Im ersten Weltkrieg verwundet worden, ist Arthur Hastings zurück in England auf Heimaturlaub. Dort besucht er seinen Freund John Cavendish. Herrin des Hauses Styles ist dessen Stiefmutter Mrs. Inglethorp, die erst kürzlich Alfred Inglethorp geheiratet hat, ist herrschsüchtig und hat das Vermögen ihres ersten Mannes geerbt. Als Mrs. Inglethorp vergiftet wird, ist die Familie überzeugt, dass ihr Ehemann sie umgebracht hat. Hercule Poirot, vom Krieg zur Flucht nach England gezwungen, nimmt sich des Falls an.

    Agatha Christies erster Krimi ist ein grandioses Verwirrspiel zwischen zahlreichen potentiellen Schuldigen. Abgesehen von dem vermeintlich habgierigen und untreuen Ehemann des Mordopfers zählen zu dem Haushalt noch weitere Personen: Lawrence, jüngerer Stiefsohn des Hauses, John Cavendishs Ehefrau Mary, Cynthia, ärmliche und abhängige Verwandte, die in der Apotheke des Lazaretts arbeitet und Evely Howard, langjährige Bedienstete des Hauses. Ein Freund Marys und häufiger Gast des Hauses ist Dr. Bauerstein, Experte für Gifte.
    Obwohl scheinbar die ganze Familie von Mr. Inglethorps Schuld überzeugt ist, verbergen auch die anderen Bewohner des Anwesens ihre Geheimnisse und erschweren so die Aufklärung des Falles. Hinzu treten Eifersüchteleien und persönliche Krisen, welche die Angehörigen des Haushaltes zermürben. Hilfreich für die Leser sind auch die zwei Skizzen vom obersten Stock des Hauses und des Tatzimmers.

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    denise7xys avatar
    denise7xyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Klassisch, durchdachter Mordfall und ein sympathischer Inspektor.
    Krimi-Klassiker nach alter Manier

    Erster Satz

    Das große Interesse, mit dem die Öffentlichkeiten seinerzeit den „Fall Styles“ verfolgte, hat sich inzwischen etwas gelegt.

    Meinung

    Mr. Hastings besucht seinen Freund John Cavendish auf Styles, als kurze Zeit später dessen Stiefmutter Emily Inglethorp in ihrem eigenen Bett stirbt. Schon bald ist klar: Es war Mord. Mr. Hastings bittet seinen alten Bekannten Hercule Poirot, sich den Fall anzunehmen. Schnell ist dieser tief in die Ermittlungen versunken, doch eine Kleinigkeit fehlt ihm zur Lösung des Falls.

    Der Erzähler Mr. Hastings führt die Niederschrift der Nacherzählung des Falls zu erst weit aus. Er beginnt mit seinem Eintreffen auf Styles, Tage vor dem Mord und schmückt seinen Bericht mit Zeichnungen aus. Der Schreibstil ist vielleicht nicht für jeden etwas, aber für mich sehr flüssig und fesselnd gewesen. Man erlebt den Fall, als wäre man selbst dabei, ohne großartig darin verwickelt zu sein.
    In der ersten tagen lernt Mr. Hastings alle Bewohner und Angestellten auf Styles kennen. Es werden Ausflüge unternommen, während Frau Inglethorp mit der Planung eines Festes beschäftigt ist. Kurz darauf passiert dann der Mord. Noch am selben Tag holt Mr. Hastings Poirot und dieser nimmt sich dem Fall an. Der Leser erfährt seine Methoden und Vorgehensweisen, ebenso wie der Erzähler kennen. Erst nach und nach wird die Lösung von Poirot aufgedeckt und am Ende ergibt alles einen Sinn. Dank der Häppchen ähnlichen Hinweisen lässt es sich als Leser super mit rätseln und selbst in die verstricktesten Verschwörungstheorien verfallen.

    Charaktere

    Mr. Hastings gibt einen super Erzähler ab, und es wirkt, als würde man die Geschichte gerade von ihm persönlich hören. Zum Ende hin war er mir allerdings viel zu naiv und achtete zu wenig auf Poirots Worte und Hinweisen, wo ich als Leser nur den Kopf schütteln konnte. Das war sehr schade und nervte nach einiger Zeit.

    Der frühere Ermittler Poirot war das Buch über sympathisch, witzig und interessant, aber unnahbar, was wiederum gut zu seiner Rolle passte. Er durchschaute die Tathergänge und Lügen der Beteiligten, verriet aber nie zu viel, um im richtigen Moment die Wahrheit aufzudecken und den Fall so nach und nach zu lösen.

    Der Rest der Charaktere und somit die Tatverdächtigen im Mordfall, brachte alle eine kurze Hintergrundgeschichte mit sich, wurden aber nicht zu viel in Betracht gezogen oder erklärt. Somit blieb der Leser auf Distanz zu ihnen und konnte den Fall nüchtern und von außen betrachtet mit rätseln und lösen.

    Fazit

    Ein richtiger Krimi Klassiker in alter Manier, der zum mit rätseln einlädt. Klassisch, durchdachter Mordfall und ein sympathischer Inspektor. 5/5 Sterne

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    hexepankis avatar
    hexepankivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Poirots erster Fall - leider sehr konfus und schwer zu folgen. Weniger Verstrickungen im Fall dafür klarere Charaktere wäre besser gewesen.
    Das Debut der Queen of Crime - leider recht konfus mit großen Schwächen

    "Was habe ich Ihnen immer gesagt? Alles muss berücksichtigt werden. Falls die Tatsache nicht zur Theorie passt, muss die Theorie fallen gelassen werden."

    Ich lese eigentlich sehr gern die klassischen Krimi-Geschichten von Agatha Christie oder SIr Arthur Conan Doyle, aber das Debut unserer geschätzten Queen of Crime konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Wäre sie nicht ebendiese und würde ich nicht schon andere Bücher von ihr kennen, wäre "Das letzte Glied der Kette" wohl mein erstes und letztes Buch von ihr gewesen.

    Die Protagonisten sind mit wenig Tiefe ausgestattet und werden kaum beschrieben. Zwar werden ihnen durch Hastings einige grundlegende Eigenschaften zugeschrieben, aber diese sind alle oberflächliche Deklarationen, die weder begründet noch manifestiert werden. Dadurch fiel es mir schwer, mir die einzelnen Charaktere im Kontext des Mordes vorzustellen und teilweise sogar, sie mir überhaupt zu merken. Das gleiche gilt dadurch für die Beziehungen untereinander und zum Opfer.

    Leider ist die Beschreibung der Untersuchung und der Geschehnisse sehr konfus, so dass ich bereits ab der Hälfte immer wieder den Faden verloren habe und die Ereignisse und Indizien nicht mehr in einen Kotext zueinander setzen konnte. Selbst als Poirot am Ende den Fall aufschlüsselt, ist es schwierig die Einzelheiten nachzuvollziehen. Gegen Ende taucht außerdem plötzlich ein Zusammenhang auf, von dem ich bezweifele, dass er vorher zu irgendeinem Zeitpunkt erwähnt wurde, von dem Poirot aber wie durch Zauberhand Kenntnis hat.

    Fazit: Alles in allem ein recht schwaches Debut. Die Untersuchung und Aufklärung des Falls war sehr verwirrend. Christie hat bei der Konstruktion des Falls außerdem den ein oder anderen Twist zu viel eingebaut - weniger wäre hier mehr gewesen.


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    StefanieFreigerichts avatar
    StefanieFreigerichtvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das erste Buch: für Agatha Christie, für Hercule Poirot (mit Hastings und mit Japp von Scotland Yard) - immer noch unbedingt lesenswert
    "Die Phantasie ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr." (S. 77) (Christie+Poirot 1, 1920)

    O: The Mysterious Affair At Styles. Das erste Buch von Agatha Christie, 1920 in Großbritannien erschienen, das erste mit Poirot, mit Kriminalinspektor James Japp von Scotland Yard, und Hastings, seinem “Watson”. Wie bei Sherlock Holmes ähnlich, beginnt dieser Krimi damit, dass die Handlung schriftlich von Hastings in der Ich-Perspektive niedergelegt wird, was er mit einer entsprechenden Bitte von Poirot und der betroffenen Familie begründet. Ebenso wie Watson, ist auch Hastings Soldat, er wurde wegen einer Verwundung im Ersten Weltkrieg von der Front in die Heimat geschickt und hat jetzt noch Heimaturlaub.

    Styles ist das Landgut der (Stief-) Mutter von John Cavendish, einem alten Bekannten, in Essex. Er ist mindestens 15 Jahre älter als Watson und 45, also ist Watson höchstens 30.
    Das Testament von John Cavendishs verstorbenem Vater begünstigte seine letzte Frau zuungunsten der beiden Söhne John, einem Rechtsanwalt, der allerdings mit seiner Frau Mary nur vom „Monatswechsel“ seiner Stiefmutter lebt, und Lawrence, einem Dichter, der im Medizinstudium gescheitert war. Alle wohnen in Styles.

    Die verwitwete Mrs. Emily Cavendish hat sich nun wieder verheiratet mit ihrem früheren Privatsekretär Alfred Inglethorp, einem zwanzig Jahre jüngeren Mann. „Er ist ein ganz unmöglicher Mensch – er hat einen großen schwarzen Vollbart und trägt bei Wind und Wetter Lackstiefel!“ S. 7 Zum Haushalt gehören außerdem noch Cynthia Murdoch, die Nichte einer Schulkameradin von Mrs. Cavendish, Dienstmädchen Dorkas, Annie und Baily, drei Gärtner,… und Haushälterin Evie Howard. Weitere Personen wohnen im Ort: Toxikologe Dr. Bauerstein ist mit der jungen Mary Cavendish befreundet (zum Leidweisen Hastings und ihres Mannes), Mrs Raikes ist die Frau des Pächters und findet in Alfred Inglethorp einen Anhänger.

    Hastings berichtet, vor dem Krieg Versicherungsagent gewesen zu sein, aber heimlich von einer Karriere als Detektiv geträumt zu haben: „Ich lernte einmal in Belgien einen berühmten Detektiv kennen, der mich sehr beeindruckte. Er war ein ganz famoser Kerl und erklärte mir, daß es nur darauf ankäme, planmäßig und durchdacht zu arbeiten. Mein System beruht auf seiner Methode; natürlich habe ich es inzwischen vervollkommnet.“ S. 11f. Natürlich. Hastings hält durchaus große Stücke auf sich selbst. Bei Frauen hingegen neigt er zu Schwärmerei. Im Dorf nun begegnet Hasting ebendiesem Poirot wieder, der dort als Flüchtling lebt. „Poirot sah recht sonderbar aus. Er war nur etwa einen Meter fünfzig groß, aber seine Haltung war sehr merkwürdig. Er hatte einen Eierkopf, den er stets ein wenig zu Seite geneigt hielt, und einen kleinen, sehr steifen und militärischen Schnurrbart. Er war unglaublich korrekt gekleidet, ich glaube, daß ihm der kleinste Schmutzfleck unangenehmer gewesen wäre als eine Schußwunde. Und doch war dieser überelegante kleine Mann, der, wie ich zu meinem Bedauern feststellte, jetzt stark hinkte, seinerzeit einer der gefeiertsten Angehörigen der belgischen Kriminalpolizei gewesen.“ S. 22

    Eines Nachts nun eilen fast alle Mitglieder des Haushalts zu Mrs. Inglethorps Schlafzimmer – sie ist darin eingeschlossen, hat schwere Krämpfe und stirbt schließlich. Hausarzt wie Giftspezialist Bauerstein veranlassen beide eine Untersuchung aufgrund des Verdachts eines Giftmordes – Hastings geht indessen zu Poirot und berichtet, leider konfus. Poirot erklärt ihm „Die erste Tatsache führt zur zweiten, und paßt die dritte dazu? Ja – merveilleux! Also weiter! Nun folgt eine ganz unscheinbare Kleinigkeit – aber nein – sonderbar – hier fehlt etwas. Ein Glied in der Kette fehlt.“ S. 36

    Agatha Christie spielt nun munter Katz und Maus mit dem Leser:
    „ ‚Wundervoll, ganz wundervoll‘, murmelte er [Poirot]. ‚Diese Symmetrie! Sehen Sie sich das halbmondförmige Beet an, und dieses Rechteck – ein wahrhaft erfreulicher Anblick. Auch die Pflanzen sind bewunderungswürdig angeordnet, sie sind wohl erst kürzlich gepflanzt worden?‘
    [Hastings:]‘Ja, ich glaube gestern Nachmittag. Bitte kommen Sie ins Zimmer, Poirot, Dorkas [das Hausmädchen] ist hier.‘
    ‚Eh bien, eh bien. Gönnen Sie mir diese Augenweide für einen kleinen Moment.‘
    ‚Natürlich, aber diese Angelegenheit ist wichtiger.‘
    ‚Und woher wissen Sie, daß die schönen Begonien nicht ebenso wichtig sind?‘ “ S. 45

    Im Laufe der Ermittlungen, zu denen bald Inspektor Japp von Scotland Yard dazustößt, wird klar: „Emily war eine egoistische alte Frau; sie war zwar großzügig, aber sie erwartete, daß ihre Großzügigkeit belohnt wurde. Sie sorgte dafür, daß niemand ihre Wohltaten vergaß – und deshalb wurde sie von niemandem geliebt.“ S. 70 Poirot jedoch lässt sich nicht beirren:
    Hastings: "Aber die Beweise sind so überzeugend."
    ...
    Poirot: "Ja, ja, zu überzeugend. .... Die wirklichen Beweise sind meistens unbestimmt und nicht sehr zufriedenstellend." S. 98

    Ab hier möge bitte jeder selbst weiter seine Schlüsse ziehen:
    Lawrence spricht vor Gericht von der Möglichkeit eines natürlichen Todes seiner Mutter, obwohl ihm als ehemaligem Medizinstudenten die Unmöglichkeit dieser Option klar sein müsste.
    Alfred Inglethorp weigert sich erkennbar, ein Alibi anzugeben.
    Mary Cavendish will nichts von einem Streit ihrer Schwiegermutter wiedergeben können.
    Warum war Dr. Bauerstein so früh am Morgen vor Ort?
    Haushälterin Elsie trauert als einzige um ihre Herrin.
    Warum hörte Cyntha Murdoch nicht, wie der Tisch umfiel?
    Lügt John Cavendish?

    Es folgt die bei Agatha Christie fast obligatorische Versammlung aller Verdächtigen im Wohnzimmer. Ich muss gestehen, dass ich diese in moderneren Krimis gelegentlich vermisse. Im Prinzip habe ich meine „Krimi-Ausbildung“ von Poirot und Miss Marple erhalten,
    die Autorin war mein Übergang von Enid Blyton zu Büchern, die für Erwachsene geschrieben wurden. Prinzipiell hat hier der Leser immer die gleichen Spuren präsentiert bekommen, die auch dem Ermittler zu Verfügung stehen. Und zur Not steht Hastings immer als Stichwortgeber parat. Halali!

    Das Milieu Agatha Christies ist hier wie immer das der Mittelschicht, meist der gehobenen Mittelschicht - „man“ hat Personal, mindestens ein „Mädchen“ oder einen „Burschen“ (bei den ehemaligen Soldaten), lebt auf dem Land und von seinem Vermögen (oder dem eines anderen). Dazu gehört oft obligatorisch ein Adliger, aber eher als Randfigur, ein Oberst meist im Ruhestand, häufig taucht jemand auf, dessen Verhalten oder Herkunft sich so „einfach nicht gehören“, z.B. ein Künstler oder ähnliches. Ausländern gegenüber ist man misstrauisch. Diese Welt ist bereits zum Zeitpunkt des Erscheinens der Bücher untergehend und man kann ihrer Auflösung häufig in den Büchern beiwohnen, indem beispielsweise die Beschwerde kommt, dass heutiges Personal zu viele eigene Ideen hat. Der Zeitgeist spiegelt sich auch in heutigen Un-Wörtern wider wie „Zigeunergesicht“ S. 83 oder der Darstellung einer Verkleidung als „Neger“ S. 117. Ja, in einem Werk in der Jetzt-Zeit bitte nicht; nein, in einem Buch von 1920 bereitet mir das kein Kopfzerbrechen, und nochmals nein, ich fände eine Sprachüberarbeitung nicht sinnvoll. Zu anderen Themen ist Agatha Christie wohl etwas moderner: Ein deutscher Spion wird von Poirot als Patriot empfunden – vom wackeren Hastings natürlich als Schuft. Frauen dürfen durchaus Männer verlassen, die nicht ausreichend Liebe für sie zeigen.

    Mordmethode(n): Gift

    Meine Auflage ist von 1984 und hat noch den älteren Scherz-Umschlag mit Spielkarten mit einem der Hercule-Poirot-Darsteller auf dreien davon (ich meine, es ist David Suchet), s. Scan, ISBN 3502509883.

    Übersetzerin Dorothea Gotfurt (1959), in Wikipedia wird ferner Anna Drawe für die Erstübersetzung genannt (1929) und Nina Schindler für die aktuelle (2003).

    Auch der letzte Poirot-Roman wird auf Styles spielen. Alle Poirots chronologisch:


    1. The Missing Link (1920) = Das fehlende Glied in der Kette (1929). Gleichzeitig erstes AC überhaupt. 

    2. Murder on the Links (1923) = Mord auf dem Goldplatz D (1927) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Mord-auf-dem-Golfplatz-142810680-w/rezension/1245744308/

    Anthologie: Poirot Investigates (1924) = Poirot rechnet ab (1924)(Kurzgeschichten) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Poirot-Investigates-144867380-w/rezension/1248721044/

    3. (1926) The Murder of Roger Ackroyd = Alibi  (1928)https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/The-Murder-of-Roger-Ackroyd-The-Detective-Club-1246094036-w/rezension/1432047893/

    chronologisch wurden dazwischen die (periodisch veröffentlichten) Kurzgeschichten aus "Poirot's Early Cases" geschrieben, sie wurden jedoch erst 1974 gemeinsam herausgebracht als genannte Anthologie. Deutsch Hercule Poirot's grösste Trümpfe - jedoch später, nur in Teilen. Siehe Wikipedia.

    4. O: The Big Four(1927)/ D: Die großen Vier (1963) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Die-gro%C3%9Fen-Vier-142977410-w/rezension/1545133908/  

    5. The Mystery of the Blue Train (1928) = Der blaue Express (1930)https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Der-blaue-Express-142805430-w/rezension/1545411714/

    Dazwischen liegen die Stücke

    Alibi (1928) - so derTitel im Englischen - dem zugrunde liegt natürlich der deutsche Titel des oben genannten dritten Poirot-Romans

    Black Coffee (1930) - später novellisiert durch Charles Osbourne (1998)


    6. Peril at Endhouse (1932) = Das Haus an der Düne (1933) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Das-Haus-an-der-D%C3%BCne-Kriminalroman-Peril-at-Endhouse-Goldmann-98-Goldmann-Krimi-Rote-Krimi-344200098X-Aus-d-Engl-%C3%BCbertr-von-Otto-Albrecht-van-Bebber-1545885014-w/rezension/1545912425/


    7. Lord Edgeware Dies (1933) = Dreizehn bei Tisch (1934) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Dreizehn-bei-Tisch-297993841-w/rezension/1546436580/

    8. Murder on the Orient Express (1934) / Murder on the Calais Coach = Mord im Orient-Express / Die Frau im Kimono (1934) / Der rote Kimono https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Der-rote-Kimono-145149940-w/rezension/1546781789/


    9. Three Act Tragedy US: Murder in Three Acts (1935) = Nikotin (1935) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Nikotin-142687260-w/rezension/1551091753/


    10. Death in the Clouds/Death in the Air (1935) = Tod in den Wolken (1937)


    11. The A.B.C. Murders (1936) = Die Morde des Herrn ABC (1937)

    12. Murder in Mesopotamia (1936) = Mord in Mesopotamien (1939)
    13. Cards on the Table (1936) = Mit offenen Karten (1938)
    14. Death on the Nile (1937) = (Der) Tod auf dem Nil (1959)
    15. Dumb Witness (1937) = Der ballspielende Hund (1938)
    Anthologie Murder in the Mews (1937) = Hercule Poirot schläft nie oder Auch Pünktlichkeit kann töten (1984?)
    17. Appointment with Death (1938) = Der Tod wartet/Rendezvous mit einer Leiche (1944)
    18. Hercule Poirot's Christmas (1938) =  Hercule Poirots Weihnachten (1961)
    19. Sad Cypress (1940) = Morphium (1943)
    20.One, Two, Buckle My Shoe (1940) = Das Geheimnis der Schnallenschuhe (1951)
    21. Evil under the Sun (1941) = Das Böse unter der Sonne (1945)
    22. Five Little Pigs (1942) = Das unvollendete Bildnis (1957)
    23. The Hollow (1946) = Das Eulenhaus (1947)
    24. The Labours of Hercules (1947) = Die Arbeiten des Herkules (2 Bände)
    25. Taken at the Flood (1948) = Der Todeswirbel (1950)
    26. Mrs. McGinty's Dead (1951) = Vier Frauen und ein Mord (1956)
    27. After the Funeral (1953) = Der Wachsblumenstrauß (1954)
    28. Hickory Dickory Dock (1955) = Die Kleptomanin (1958)
    29. Dead Man's Folly (1956) = Wiedersehen mit Mrs. Oliver (1959)
    30. Cat among the Pidgeons (1959) = Die Katze im Taubenschlag (1961)
    31. The Clocks (1953) = Auf doppelter Spur (1965)
    32. Third Girl (1956) = Die vergessliche Mörderin (1968)
    33. Hallowe'en Party (1959) = Die Schneewittchen-Party (1971)
    34. Elephants Can Remember (1972) = Elefanten vergessen nicht (1973)
    35. Poirot's Early Cases (1974) = Poirots erste Fälle ()

    36. Curtain () = Vorhang ()

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich gutes Buch aber so ganz vom Hocker hat es mich nicht gehauen.
    cool!

    Wirklich gutes Buch aber so ganz vom Hocker hat es mich nicht gehauen. Werde trotzdem noch ein weiteres Buch von Agatha Christie lesen, denn sie wird ja wohl nicht umsonst die "Queen of Crime" sein :-)

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Trotz einiger Alterserscheinungen immer noch spannend und raffiniert!
    Hercule Poirots erster Fall


    Die wohlhabende Emily Inglethorp, Besitzerin des Gutes Styles, stirbt an einer Strychninvergiftung. Ein Verdächtiger ist schnell zur Hand: Ihr wesentlich jüngerer Ehemann Alfred Inglethorp, der es allem Anschein nur auf ihr Geld abgesehen hatte. 
    Ihr Stiefsohn John Cavendish ist mit Arthur Hastings befreundet, der wiederum mit dem berühmten Meisterdetektiv Hercule Poirot. Poirot hat es aufgrund der Kriegsgeschehnisse zufällig in die Nähe von Styles verschlagen und so übernimmt er die Ermittlungen in diesem Fall. 
    Auf den ersten Blick scheint die Tat also bald geklärt, doch Poirot hegt berechtigte Zweifel. Denn ihm fehlt der entscheidende Hinweis auf den wahren Mörder. 

    Der erste Fall des Meisterdetektivs Hercule Poirot zeigt gleich, worin die Stärken dieser Figur liegen: Nicht actionreiche Jagden, sondern Kombinationsgabe und genaues Beobachten sind sein Markenzeichen. Seine skurrile Erscheinung und sein exaltiertes Gehabe sorgen allerdings oft genug dafür, dass er nicht ganz ernst genommen wird.
    Sein Mitstreiter Arthur Hastings bildet mit seiner Gutgläubigkeit und Naivität einen interessanten Gegenpart zu dem schlauen Belgier. 
    Natürlich sind die meisten Figuren mittlerweile ziemlich antiquiert und die Wertevorstellungen sowie das Gesellschaftsbild haben sich entsprechend geändert. Und es ist auch meist ganz klar definiert, wer hier gut und böse ist. 
    Trotzdem wird ein raffiniertes Netz an Verdächtigen mit den verschiedensten Motiven geknüpft, sodass der Leser immer wieder in die Irre geleitet wird. 
    Die Versammlung sämtlicher Akteure, bei der Poirot mit seinem ihm eigenen Pathos den wahren Täter präsentiert, wird auch in den späteren Bänden zelebriert.  
    Die Autorin hat hier ihre Kenntnisse zum Thema Gifte, die sie sich in ihrem Beruf als Krankenschwester angeeignet hat, zu einem interessanten Fall verarbeitet. 

    Fazit: Trotz einiger Alterserscheinungen immer noch spannender und raffinierter Plot. 

    Kommentare: 1
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    MissJaneMarples avatar
    MissJaneMarplevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Poirots erster Fall!!!
    Hercule Poirots erster Fall!

    Inhalt:
    Hercule Poirot und sein Freund Captain Hastings treffen sich auf dem Landgut der Cavendish in Sussex. Dort wurde die unglückliche Mrs. Inglethorpe ermordet, und sofort richten sich alle Hinweise gegen ihren Gatten Alfred. Poirot entdeckt jedoch, dass Alfred Inglethorpe das fragliche Strychnin nicht gekauft haben kann. Das Karussell der Verdächtigen dreht sich weiter, bis Hercule Poirot die Gerissenheit des wahren Täters erkennt.

    Meinung:
    Die Geschichte wird von Captain Hastings in der Ich-Form erzählt, somit entsteht der Eindruck mitten im Geschehen zu sein.

    Poirot ist in diesem Fall noch nicht so fesselnd, wie in seinen anderen Fällen. Er ist, als Kriegsflüchtling, in England und ist auch noch nicht so berühmt, wie in späteren Büchern.

    Die Familie Cavendish ist, wie gewohnt, sehr bunt zusammengewürfelt und alle Charaktere sind vertreten. Die mondäne Ehefrau, von Welt. Das Brüderpaar, die beide pleite sind. Die Gesellschafterin, der alten Dame, die in einem sehr militärischen Stil das Haus dirigiert. Die alte Dame, die nochmal geheiratet hat und sich somit den Unmut der Jugend zugezogen hat. Die junge Krankenschwester, die im Haus Zuflucht gefunden hat und der ominöse Herr, der einer der Damen den Hof macht.

    Genau so, müssen die Fälle von Agatha Christie sein, damit es ein wirkliches Lesevergnügen ist!

    Fazit:
    Poirots erster Fall überzeugte mich doch sehr!

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    Nelly87s avatar
    Nelly87vor 3 Jahren
    "Das fehlende Glied in der Kette" von Agatha Christie

    Der Klappentext

    Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Syles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles unter die Lupe, um den Täter zu entlarven.
    [ Quelle: Atlantik ]

    Meine Meinung

    Die meisten kennen sie, viele mögen sie - ich liebe sie. Agatha Christie ist für mich der Inbegriff des Krimi- Autoren. Ich hab schon einige ihrer Bücher gelesen, allerdings nie so recht in der dafür vorgesehenen Reihenfolge. Also hab ich mir Band 1 der Poirot-Reihe besorgt und werd mich jetzt nach und nach durch ihre Werke lesen.

    Das fehlende Glied in der Kette stellt also den Auftakt der Reihe rund um den belgischen Detektiv dar. In seinem ersten Fall erforscht er die Umstände rund um den Tod von Emily Inglethorp, einer reichen älteren Lady, die gemeinsam mit ihrem Ehemann, ihren Stiefkindern und diversen Hausangestellten auf dem Styles Anwesen lebte. Der offensichtlichste Verdächtige ist Emilys Ehemann, der erst vor kurzem wie aus dem Nichts aufgetaucht ist und die Lady recht schnell vor den Traualtar gezerrt hat. Nun erbt er das komplette Vermögen, das nicht recht klein ist. Doch dann bekommt er ein wasserdichtes Alibi - von Hercule Poirot höchstpersönlich.

    Der erste Poirot-Krimi ist genau das, was ich mir von Agatha Christie erwarte. Bereits in ihrem Erstlingswerk konnte man erkennen, welch großartige Autorin da ihre Geschichte niederschreibt. Wer schon das eine oder andere Buch gelesen hat, weiß um den Aufbau dieser Geschichten. Der zunächst glasklare Mord ist doch nicht so unproblematisch wie gedacht, denn das gefundene Strychnin hätte eigentlich schon Stunden vorher wirken müssen. Warum starb die Guts-Dame also erst in den frühenen Morgenstunden? Und wer hatte noch ein Motiv, einen Mord zu begehen, wenn doch der offensichtliche Verdächtigte aus dem Schneider ist?

    Etwas irritiert war ich aber vom Anfang der Story, da sie etwas schleppend in Gang kam. Da gehen schon einige Seiten an einem vorbei, bis der Mord überhaupt geschieht. Im Nachhinein war das aber gar nicht schlecht, da man so die Gelegenheit hatte, die Charaktere etwas besser kennenzulernen. Denn anders als gewohnt wurde es später ein klitzekleines bisschen verwirrend. Obwohl mir Das fehlende Glied in der Kette wirklich Spaß gemacht hat, so merkt man doch, dass es sich hierbei um Christies Erstlingswerk handelt. Der eine oder andere Stolperstein kann da eben gefunden werden.

    Besonders ist natürlich das typisch britische Flair und das grandiose Setting. Die vereinzelnten Landschaftsbeschreibungen haben mir ein recht plastisches Bild von Styles gezeichnet. Genau diese Settings machen eben auch die Christie-Bücher aus. Es war einfach toll, sich vorzustellen, selbst auf dem großen Anwesen flanieren zu gehen.

    Die Charaktere sind zahlreich, sie alle hier genauer zu beleuchten, würde den Rahmen sprengen. Anfangs war eben diese Vielzahl etwas verwirrend, doch im Laufe der Zeit kristallisierten sich die verschiedenen Eigenschaften der Protagonisten heraus und die einen mochte ich nachher, die anderen eher weniger. Allerdings hege ich den scharfen Verdacht, dass Christie genau diese Sympathie-Verteilung beabsichtigt hat.

    Ganz besonders verliebt bin ich aber in den Schreibstil, denn Agatha Christie nutzt eine ganze besondere Art und Weise, ihren Krimi zu erzählen. Sie nutzt einen Ich-Erzähler, der zwar immer direkt am Geschehen ist, mit diesem aber nur wenig bis gar nichts zu tun hat. Hastings, ein Soldat auf Heimaturlaub, der kurzerhand nach Styles eingeladen wurde, berichtet im Rückblick von dem Kriminalfall. Meiner Meinung nach eine wirklich geniale Idee.

    Mein Fazit

    Obwohl in Das fehlende Glied in der Kette noch den einen oder anderen Kritikpunkt zu finden ist, hat mir das Buch doch spannende Lesestunden beschert. Auch wenn der Autorennamen nicht auf dem Cover stehen würde, wäre doch sofort klar, dass es sich um ein klassisches Christie-Buch handelt. Auf den Mörder wäre ich nie gekommen, daher: Mission absolut erfolgreich!!
    Einen Punkt ziehe ich ab, da die Story an manchen Stellen etwas verwirrend war und ich nicht ganz durch die Handlung durchsteigen konnte

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    Yoyomausvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Zu Beginn sehr lahm, aber dann kommt´s in Fahrt!
    Zu Beginn sehr lahm, aber dann kommt´s in Fahrt!

    Zwei alte Freunde treffen sich. Hastings und Poirot. Und prommt kommt es zu einem Mord. Mrs. Inglethrop wird ermordet und alle anfänglichen Hinweise, die auf den Gatten der Dame zeigen, scheinen nach und nach ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren. Nichts leichter als das, wenn man Hercule Poirot ist und mit faszinierendem Sinn für Details den Fall auf ganz neue Gesichtspunkte lenkt.

    Zu Beginn ist das Buch meiner Empfindung nach ziemlich lahm geschrieben und ich wollte schon fast aufgeben. Schließlich habe ich mich doch dazu durchgerungen, das Buch weiter zu lesen und schließlich kam die Storyline dann doch in Fahrt. Sie wurde sogar spannend und ich habe versucht herauszubekommen, wer denn nun der Täter gewesen sein könnte. Fazit, kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Da gibt es noch viel bessere Werke von Agatha Christie.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Apfelgruens avatar
    Herzlich willkommen zu einer weiteren Agatha-Christie-Leserunde!

    Im Juli lesen wir zusammen "Das fehlende Glied in der Kette".

    Das fehlende Glied in der Kette (Originaltitel The Mysterious Affair at Styles) ist der erste Kriminalroman der britischen Autorin Agatha Christie.

    Obwohl Christie den Roman bereits 1916 während ihrer Zeit als Krankenschwester im Ersten Weltkrieg geschrieben hatte, erschien der Roman erst im Oktober 1920 in den USA bei John Lane und am 21. Januar 1921 im Vereinigten Königreich bei The Bodley Head. Die deutsche Erstausgabe erschien 1929 unter dem Titel Das geheimnisvolle Verbrechen in Styles in der Übersetzung von Anna Drawe im Georg Müller Verlag, München.

    Es ermittelt Hercule Poirot gemeinsam mit Inspektor Japp.

    (Quelle: Wikipedia)

    Die Leserunde beginnt am 26.7. und wir freuen uns über jeden, der mit uns lesen möchte!

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    Letzter Beitrag von  histerikervor 3 Monaten
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

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    TheCoonvor 4 Monaten
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