Agatha Christie Das fehlende Glied in der Kette

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Inhaltsangabe zu „Das fehlende Glied in der Kette“ von Agatha Christie

Wer hat die wohlhabende Mrs. Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles unter die Lupe, um den Täter zu entlarven.

Klassisch, durchdachter Mordfall und ein sympathischer Inspektor.

— denise7xy
denise7xy

Der erste Fall von Poirot! In dieser Zeit wusste man noch was gut und Böse war!

— Jack78
Jack78

Poirots erster Fall ist wirklich spannend und so verworren, dass nicht nur die Leser den Überblick verlieren. Einfach genial!

— ShineOn
ShineOn

Sehr schöner Krimi mit Hercule Poirot, teilweise etwas durcheinander.

— Yomiko
Yomiko

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  • Krimi-Klassiker nach alter Manier

    Das fehlende Glied in der Kette
    denise7xy

    denise7xy

    27. June 2017 um 10:09

    Erster SatzDas große Interesse, mit dem die Öffentlichkeiten seinerzeit den „Fall Styles“ verfolgte, hat sich inzwischen etwas gelegt.MeinungMr. Hastings besucht seinen Freund John Cavendish auf Styles, als kurze Zeit später dessen Stiefmutter Emily Inglethorp in ihrem eigenen Bett stirbt. Schon bald ist klar: Es war Mord. Mr. Hastings bittet seinen alten Bekannten Hercule Poirot, sich den Fall anzunehmen. Schnell ist dieser tief in die Ermittlungen versunken, doch eine Kleinigkeit fehlt ihm zur Lösung des Falls.Der Erzähler Mr. Hastings führt die Niederschrift der Nacherzählung des Falls zu erst weit aus. Er beginnt mit seinem Eintreffen auf Styles, Tage vor dem Mord und schmückt seinen Bericht mit Zeichnungen aus. Der Schreibstil ist vielleicht nicht für jeden etwas, aber für mich sehr flüssig und fesselnd gewesen. Man erlebt den Fall, als wäre man selbst dabei, ohne großartig darin verwickelt zu sein.In der ersten tagen lernt Mr. Hastings alle Bewohner und Angestellten auf Styles kennen. Es werden Ausflüge unternommen, während Frau Inglethorp mit der Planung eines Festes beschäftigt ist. Kurz darauf passiert dann der Mord. Noch am selben Tag holt Mr. Hastings Poirot und dieser nimmt sich dem Fall an. Der Leser erfährt seine Methoden und Vorgehensweisen, ebenso wie der Erzähler kennen. Erst nach und nach wird die Lösung von Poirot aufgedeckt und am Ende ergibt alles einen Sinn. Dank der Häppchen ähnlichen Hinweisen lässt es sich als Leser super mit rätseln und selbst in die verstricktesten Verschwörungstheorien verfallen.CharaktereMr. Hastings gibt einen super Erzähler ab, und es wirkt, als würde man die Geschichte gerade von ihm persönlich hören. Zum Ende hin war er mir allerdings viel zu naiv und achtete zu wenig auf Poirots Worte und Hinweisen, wo ich als Leser nur den Kopf schütteln konnte. Das war sehr schade und nervte nach einiger Zeit. Der frühere Ermittler Poirot war das Buch über sympathisch, witzig und interessant, aber unnahbar, was wiederum gut zu seiner Rolle passte. Er durchschaute die Tathergänge und Lügen der Beteiligten, verriet aber nie zu viel, um im richtigen Moment die Wahrheit aufzudecken und den Fall so nach und nach zu lösen. Der Rest der Charaktere und somit die Tatverdächtigen im Mordfall, brachte alle eine kurze Hintergrundgeschichte mit sich, wurden aber nicht zu viel in Betracht gezogen oder erklärt. Somit blieb der Leser auf Distanz zu ihnen und konnte den Fall nüchtern und von außen betrachtet mit rätseln und lösen.FazitEin richtiger Krimi Klassiker in alter Manier, der zum mit rätseln einlädt. Klassisch, durchdachter Mordfall und ein sympathischer Inspektor. 5/5 Sterne

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  • Das Debut der Queen of Crime - leider recht konfus mit großen Schwächen

    Das fehlende Glied in der Kette
    hexepanki

    hexepanki

    16. December 2016 um 16:50

    "Was habe ich Ihnen immer gesagt? Alles muss berücksichtigt werden. Falls die Tatsache nicht zur Theorie passt, muss die Theorie fallen gelassen werden." Ich lese eigentlich sehr gern die klassischen Krimi-Geschichten von Agatha Christie oder SIr Arthur Conan Doyle, aber das Debut unserer geschätzten Queen of Crime konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Wäre sie nicht ebendiese und würde ich nicht schon andere Bücher von ihr kennen, wäre "Das letzte Glied der Kette" wohl mein erstes und letztes Buch von ihr gewesen. Die Protagonisten sind mit wenig Tiefe ausgestattet und werden kaum beschrieben. Zwar werden ihnen durch Hastings einige grundlegende Eigenschaften zugeschrieben, aber diese sind alle oberflächliche Deklarationen, die weder begründet noch manifestiert werden. Dadurch fiel es mir schwer, mir die einzelnen Charaktere im Kontext des Mordes vorzustellen und teilweise sogar, sie mir überhaupt zu merken. Das gleiche gilt dadurch für die Beziehungen untereinander und zum Opfer. Leider ist die Beschreibung der Untersuchung und der Geschehnisse sehr konfus, so dass ich bereits ab der Hälfte immer wieder den Faden verloren habe und die Ereignisse und Indizien nicht mehr in einen Kotext zueinander setzen konnte. Selbst als Poirot am Ende den Fall aufschlüsselt, ist es schwierig die Einzelheiten nachzuvollziehen. Gegen Ende taucht außerdem plötzlich ein Zusammenhang auf, von dem ich bezweifele, dass er vorher zu irgendeinem Zeitpunkt erwähnt wurde, von dem Poirot aber wie durch Zauberhand Kenntnis hat. Fazit: Alles in allem ein recht schwaches Debut. Die Untersuchung und Aufklärung des Falls war sehr verwirrend. Christie hat bei der Konstruktion des Falls außerdem den ein oder anderen Twist zu viel eingebaut - weniger wäre hier mehr gewesen.

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  • "Die Phantasie ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr." (S. 77) (Christie+Poirot 1, 1920)

    Das fehlende Glied in der Kette
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    05. June 2016 um 15:50

    O: The Mysterious Affair At Styles. Das erste Buch von Agatha Christie, 1920 in Großbritannien erschienen, das erste mit Poirot, mit Kriminalinspektor James Japp von Scotland Yard, und Hastings, seinem “Watson”. Wie bei Sherlock Holmes ähnlich, beginnt dieser Krimi damit, dass die Handlung schriftlich von Hastings in der Ich-Perspektive niedergelegt wird, was er mit einer entsprechenden Bitte von Poirot und der betroffenen Familie begründet. Ebenso wie Watson, ist auch Hastings Soldat, er wurde wegen einer Verwundung im Ersten Weltkrieg von der Front in die Heimat geschickt und hat jetzt noch Heimaturlaub. Styles ist das Landgut der (Stief-) Mutter von John Cavendish, einem alten Bekannten, in Essex. Er ist mindestens 15 Jahre älter als Watson und 45, also ist Watson höchstens 30.Das Testament von John Cavendishs verstorbenem Vater begünstigte seine letzte Frau zuungunsten der beiden Söhne John, einem Rechtsanwalt, der allerdings mit seiner Frau Mary nur vom „Monatswechsel“ seiner Stiefmutter lebt, und Lawrence, einem Dichter, der im Medizinstudium gescheitert war. Alle wohnen in Styles. Die verwitwete Mrs. Emily Cavendish hat sich nun wieder verheiratet mit ihrem früheren Privatsekretär Alfred Inglethorp, einem zwanzig Jahre jüngeren Mann. „Er ist ein ganz unmöglicher Mensch – er hat einen großen schwarzen Vollbart und trägt bei Wind und Wetter Lackstiefel!“ S. 7 Zum Haushalt gehören außerdem noch Cynthia Murdoch, die Nichte einer Schulkameradin von Mrs. Cavendish, Dienstmädchen Dorkas, Annie und Baily, drei Gärtner,… und Haushälterin Evie Howard. Weitere Personen wohnen im Ort: Toxikologe Dr. Bauerstein ist mit der jungen Mary Cavendish befreundet (zum Leidweisen Hastings und ihres Mannes), Mrs Raikes ist die Frau des Pächters und findet in Alfred Inglethorp einen Anhänger. Hastings berichtet, vor dem Krieg Versicherungsagent gewesen zu sein, aber heimlich von einer Karriere als Detektiv geträumt zu haben: „Ich lernte einmal in Belgien einen berühmten Detektiv kennen, der mich sehr beeindruckte. Er war ein ganz famoser Kerl und erklärte mir, daß es nur darauf ankäme, planmäßig und durchdacht zu arbeiten. Mein System beruht auf seiner Methode; natürlich habe ich es inzwischen vervollkommnet.“ S. 11f. Natürlich. Hastings hält durchaus große Stücke auf sich selbst. Bei Frauen hingegen neigt er zu Schwärmerei. Im Dorf nun begegnet Hasting ebendiesem Poirot wieder, der dort als Flüchtling lebt. „Poirot sah recht sonderbar aus. Er war nur etwa einen Meter fünfzig groß, aber seine Haltung war sehr merkwürdig. Er hatte einen Eierkopf, den er stets ein wenig zu Seite geneigt hielt, und einen kleinen, sehr steifen und militärischen Schnurrbart. Er war unglaublich korrekt gekleidet, ich glaube, daß ihm der kleinste Schmutzfleck unangenehmer gewesen wäre als eine Schußwunde. Und doch war dieser überelegante kleine Mann, der, wie ich zu meinem Bedauern feststellte, jetzt stark hinkte, seinerzeit einer der gefeiertsten Angehörigen der belgischen Kriminalpolizei gewesen.“ S. 22 Eines Nachts nun eilen fast alle Mitglieder des Haushalts zu Mrs. Inglethorps Schlafzimmer – sie ist darin eingeschlossen, hat schwere Krämpfe und stirbt schließlich. Hausarzt wie Giftspezialist Bauerstein veranlassen beide eine Untersuchung aufgrund des Verdachts eines Giftmordes – Hastings geht indessen zu Poirot und berichtet, leider konfus. Poirot erklärt ihm „Die erste Tatsache führt zur zweiten, und paßt die dritte dazu? Ja – merveilleux! Also weiter! Nun folgt eine ganz unscheinbare Kleinigkeit – aber nein – sonderbar – hier fehlt etwas. Ein Glied in der Kette fehlt.“ S. 36 Agatha Christie spielt nun munter Katz und Maus mit dem Leser: „ ‚Wundervoll, ganz wundervoll‘, murmelte er [Poirot]. ‚Diese Symmetrie! Sehen Sie sich das halbmondförmige Beet an, und dieses Rechteck – ein wahrhaft erfreulicher Anblick. Auch die Pflanzen sind bewunderungswürdig angeordnet, sie sind wohl erst kürzlich gepflanzt worden?‘[Hastings:]‘Ja, ich glaube gestern Nachmittag. Bitte kommen Sie ins Zimmer, Poirot, Dorkas [das Hausmädchen] ist hier.‘‚Eh bien, eh bien. Gönnen Sie mir diese Augenweide für einen kleinen Moment.‘‚Natürlich, aber diese Angelegenheit ist wichtiger.‘‚Und woher wissen Sie, daß die schönen Begonien nicht ebenso wichtig sind?‘ “ S. 45 Im Laufe der Ermittlungen, zu denen bald Inspektor Japp von Scotland Yard dazustößt, wird klar: „Emily war eine egoistische alte Frau; sie war zwar großzügig, aber sie erwartete, daß ihre Großzügigkeit belohnt wurde. Sie sorgte dafür, daß niemand ihre Wohltaten vergaß – und deshalb wurde sie von niemandem geliebt.“ S. 70 Poirot jedoch lässt sich nicht beirren: Hastings: "Aber die Beweise sind so überzeugend."...Poirot: "Ja, ja, zu überzeugend. .... Die wirklichen Beweise sind meistens unbestimmt und nicht sehr zufriedenstellend." S. 98 Ab hier möge bitte jeder selbst weiter seine Schlüsse ziehen:Lawrence spricht vor Gericht von der Möglichkeit eines natürlichen Todes seiner Mutter, obwohl ihm als ehemaligem Medizinstudenten die Unmöglichkeit dieser Option klar sein müsste.Alfred Inglethorp weigert sich erkennbar, ein Alibi anzugeben.Mary Cavendish will nichts von einem Streit ihrer Schwiegermutter wiedergeben können.Warum war Dr. Bauerstein so früh am Morgen vor Ort?Haushälterin Elsie trauert als einzige um ihre Herrin.Warum hörte Cyntha Murdoch nicht, wie der Tisch umfiel?Lügt John Cavendish? Es folgt die bei Agatha Christie fast obligatorische Versammlung aller Verdächtigen im Wohnzimmer. Ich muss gestehen, dass ich diese in moderneren Krimis gelegentlich vermisse. Im Prinzip habe ich meine „Krimi-Ausbildung“ von Poirot und Miss Marple erhalten,die Autorin war mein Übergang von Enid Blyton zu Büchern, die für Erwachsene geschrieben wurden. Prinzipiell hat hier der Leser immer die gleichen Spuren präsentiert bekommen, die auch dem Ermittler zu Verfügung stehen. Und zur Not steht Hastings immer als Stichwortgeber parat. Halali! Das Milieu Agatha Christies ist hier wie immer das der Mittelschicht, meist der gehobenen Mittelschicht - „man“ hat Personal, mindestens ein „Mädchen“ oder einen „Burschen“ (bei den ehemaligen Soldaten), lebt auf dem Land und von seinem Vermögen (oder dem eines anderen). Dazu gehört oft obligatorisch ein Adliger, aber eher als Randfigur, ein Oberst meist im Ruhestand, häufig taucht jemand auf, dessen Verhalten oder Herkunft sich so „einfach nicht gehören“, z.B. ein Künstler oder ähnliches. Ausländern gegenüber ist man misstrauisch. Diese Welt ist bereits zum Zeitpunkt des Erscheinens der Bücher untergehend und man kann ihrer Auflösung häufig in den Büchern beiwohnen, indem beispielsweise die Beschwerde kommt, dass heutiges Personal zu viele eigene Ideen hat. Der Zeitgeist spiegelt sich auch in heutigen Un-Wörtern wider wie „Zigeunergesicht“ S. 83 oder der Darstellung einer Verkleidung als „Neger“ S. 117. Ja, in einem Werk in der Jetzt-Zeit bitte nicht; nein, in einem Buch von 1920 bereitet mir das kein Kopfzerbrechen, und nochmals nein, ich fände eine Sprachüberarbeitung nicht sinnvoll. Zu anderen Themen ist Agatha Christie wohl etwas moderner: Ein deutscher Spion wird von Poirot als Patriot empfunden – vom wackeren Hastings natürlich als Schuft. Frauen dürfen durchaus Männer verlassen, die nicht ausreichend Liebe für sie zeigen. Mordmethode(n): Gift Meine Auflage ist von 1984 und hat noch den älteren Scherz-Umschlag mit Spielkarten mit einem der Hercule-Poirot-Darsteller auf dreien davon (ich meine, es ist David Suchet), s. Scan, ISBN 3502509883. Übersetzerin Dorothea Gotfurt (1959), in Wikipedia wird ferner Anna Drawe für die Erstübersetzung genannt (1929) und Nina Schindler für die aktuelle (2003). Auch der letzte Poirot-Roman wird auf Styles spielen. Alle Poirots chronologisch: (1920) Das fehlende Glied in der Kette (gleichzeitig erstes AC überhaupt) Mord auf dem Goldplatz (1924) Poirot rechnet ab (Kurzgeschichten) (1926) Alibi (1927) Die großen Vier (1928) Der blaue Express Das Haus an der Düne Dreizehn bei Tisch Mord im Orient-Express / Die Frau im Kimono / Der rote Kimono Nikotin Tod in den Wolken Die Morde des Herrn ABC

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • cool!

    Das fehlende Glied in der Kette
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. March 2016 um 10:43

    Wirklich gutes Buch aber so ganz vom Hocker hat es mich nicht gehauen. Werde trotzdem noch ein weiteres Buch von Agatha Christie lesen, denn sie wird ja wohl nicht umsonst die "Queen of Crime" sein :-)

  • Hercule Poirots erster Fall

    Das fehlende Glied in der Kette
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    Die wohlhabende Emily Inglethorp, Besitzerin des Gutes Styles, stirbt an einer Strychninvergiftung. Ein Verdächtiger ist schnell zur Hand: Ihr wesentlich jüngerer Ehemann Alfred Inglethorp, der es allem Anschein nur auf ihr Geld abgesehen hatte.  Ihr Stiefsohn John Cavendish ist mit Arthur Hastings befreundet, der wiederum mit dem berühmten Meisterdetektiv Hercule Poirot. Poirot hat es aufgrund der Kriegsgeschehnisse zufällig in die Nähe von Styles verschlagen und so übernimmt er die Ermittlungen in diesem Fall.  Auf den ersten Blick scheint die Tat also bald geklärt, doch Poirot hegt berechtigte Zweifel. Denn ihm fehlt der entscheidende Hinweis auf den wahren Mörder.  Der erste Fall des Meisterdetektivs Hercule Poirot zeigt gleich, worin die Stärken dieser Figur liegen: Nicht actionreiche Jagden, sondern Kombinationsgabe und genaues Beobachten sind sein Markenzeichen. Seine skurrile Erscheinung und sein exaltiertes Gehabe sorgen allerdings oft genug dafür, dass er nicht ganz ernst genommen wird. Sein Mitstreiter Arthur Hastings bildet mit seiner Gutgläubigkeit und Naivität einen interessanten Gegenpart zu dem schlauen Belgier.  Natürlich sind die meisten Figuren mittlerweile ziemlich antiquiert und die Wertevorstellungen sowie das Gesellschaftsbild haben sich entsprechend geändert. Und es ist auch meist ganz klar definiert, wer hier gut und böse ist.  Trotzdem wird ein raffiniertes Netz an Verdächtigen mit den verschiedensten Motiven geknüpft, sodass der Leser immer wieder in die Irre geleitet wird.  Die Versammlung sämtlicher Akteure, bei der Poirot mit seinem ihm eigenen Pathos den wahren Täter präsentiert, wird auch in den späteren Bänden zelebriert.   Die Autorin hat hier ihre Kenntnisse zum Thema Gifte, die sie sich in ihrem Beruf als Krankenschwester angeeignet hat, zu einem interessanten Fall verarbeitet.  Fazit: Trotz einiger Alterserscheinungen immer noch spannender und raffinierter Plot. 

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    • 2
    Insider2199

    Insider2199

    17. January 2016 um 18:59
  • Hercule Poirots erster Fall!

    Das fehlende Glied in der Kette
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    09. January 2016 um 20:32

    Inhalt: Hercule Poirot und sein Freund Captain Hastings treffen sich auf dem Landgut der Cavendish in Sussex. Dort wurde die unglückliche Mrs. Inglethorpe ermordet, und sofort richten sich alle Hinweise gegen ihren Gatten Alfred. Poirot entdeckt jedoch, dass Alfred Inglethorpe das fragliche Strychnin nicht gekauft haben kann. Das Karussell der Verdächtigen dreht sich weiter, bis Hercule Poirot die Gerissenheit des wahren Täters erkennt. Meinung: Die Geschichte wird von Captain Hastings in der Ich-Form erzählt, somit entsteht der Eindruck mitten im Geschehen zu sein. Poirot ist in diesem Fall noch nicht so fesselnd, wie in seinen anderen Fällen. Er ist, als Kriegsflüchtling, in England und ist auch noch nicht so berühmt, wie in späteren Büchern. Die Familie Cavendish ist, wie gewohnt, sehr bunt zusammengewürfelt und alle Charaktere sind vertreten. Die mondäne Ehefrau, von Welt. Das Brüderpaar, die beide pleite sind. Die Gesellschafterin, der alten Dame, die in einem sehr militärischen Stil das Haus dirigiert. Die alte Dame, die nochmal geheiratet hat und sich somit den Unmut der Jugend zugezogen hat. Die junge Krankenschwester, die im Haus Zuflucht gefunden hat und der ominöse Herr, der einer der Damen den Hof macht. Genau so, müssen die Fälle von Agatha Christie sein, damit es ein wirkliches Lesevergnügen ist! Fazit: Poirots erster Fall überzeugte mich doch sehr!

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  • "Das fehlende Glied in der Kette" von Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette
    Nelly87

    Nelly87

    19. December 2015 um 18:04

    Der Klappentext Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Syles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles unter die Lupe, um den Täter zu entlarven. [ Quelle: Atlantik ] Meine Meinung Die meisten kennen sie, viele mögen sie - ich liebe sie. Agatha Christie ist für mich der Inbegriff des Krimi- Autoren. Ich hab schon einige ihrer Bücher gelesen, allerdings nie so recht in der dafür vorgesehenen Reihenfolge. Also hab ich mir Band 1 der Poirot-Reihe besorgt und werd mich jetzt nach und nach durch ihre Werke lesen. Das fehlende Glied in der Kette stellt also den Auftakt der Reihe rund um den belgischen Detektiv dar. In seinem ersten Fall erforscht er die Umstände rund um den Tod von Emily Inglethorp, einer reichen älteren Lady, die gemeinsam mit ihrem Ehemann, ihren Stiefkindern und diversen Hausangestellten auf dem Styles Anwesen lebte. Der offensichtlichste Verdächtige ist Emilys Ehemann, der erst vor kurzem wie aus dem Nichts aufgetaucht ist und die Lady recht schnell vor den Traualtar gezerrt hat. Nun erbt er das komplette Vermögen, das nicht recht klein ist. Doch dann bekommt er ein wasserdichtes Alibi - von Hercule Poirot höchstpersönlich. Der erste Poirot-Krimi ist genau das, was ich mir von Agatha Christie erwarte. Bereits in ihrem Erstlingswerk konnte man erkennen, welch großartige Autorin da ihre Geschichte niederschreibt. Wer schon das eine oder andere Buch gelesen hat, weiß um den Aufbau dieser Geschichten. Der zunächst glasklare Mord ist doch nicht so unproblematisch wie gedacht, denn das gefundene Strychnin hätte eigentlich schon Stunden vorher wirken müssen. Warum starb die Guts-Dame also erst in den frühenen Morgenstunden? Und wer hatte noch ein Motiv, einen Mord zu begehen, wenn doch der offensichtliche Verdächtigte aus dem Schneider ist? Etwas irritiert war ich aber vom Anfang der Story, da sie etwas schleppend in Gang kam. Da gehen schon einige Seiten an einem vorbei, bis der Mord überhaupt geschieht. Im Nachhinein war das aber gar nicht schlecht, da man so die Gelegenheit hatte, die Charaktere etwas besser kennenzulernen. Denn anders als gewohnt wurde es später ein klitzekleines bisschen verwirrend. Obwohl mir Das fehlende Glied in der Kette wirklich Spaß gemacht hat, so merkt man doch, dass es sich hierbei um Christies Erstlingswerk handelt. Der eine oder andere Stolperstein kann da eben gefunden werden. Besonders ist natürlich das typisch britische Flair und das grandiose Setting. Die vereinzelnten Landschaftsbeschreibungen haben mir ein recht plastisches Bild von Styles gezeichnet. Genau diese Settings machen eben auch die Christie-Bücher aus. Es war einfach toll, sich vorzustellen, selbst auf dem großen Anwesen flanieren zu gehen. Die Charaktere sind zahlreich, sie alle hier genauer zu beleuchten, würde den Rahmen sprengen. Anfangs war eben diese Vielzahl etwas verwirrend, doch im Laufe der Zeit kristallisierten sich die verschiedenen Eigenschaften der Protagonisten heraus und die einen mochte ich nachher, die anderen eher weniger. Allerdings hege ich den scharfen Verdacht, dass Christie genau diese Sympathie-Verteilung beabsichtigt hat. Ganz besonders verliebt bin ich aber in den Schreibstil, denn Agatha Christie nutzt eine ganze besondere Art und Weise, ihren Krimi zu erzählen. Sie nutzt einen Ich-Erzähler, der zwar immer direkt am Geschehen ist, mit diesem aber nur wenig bis gar nichts zu tun hat. Hastings, ein Soldat auf Heimaturlaub, der kurzerhand nach Styles eingeladen wurde, berichtet im Rückblick von dem Kriminalfall. Meiner Meinung nach eine wirklich geniale Idee. Mein Fazit Obwohl in Das fehlende Glied in der Kette noch den einen oder anderen Kritikpunkt zu finden ist, hat mir das Buch doch spannende Lesestunden beschert. Auch wenn der Autorennamen nicht auf dem Cover stehen würde, wäre doch sofort klar, dass es sich um ein klassisches Christie-Buch handelt. Auf den Mörder wäre ich nie gekommen, daher: Mission absolut erfolgreich!! Einen Punkt ziehe ich ab, da die Story an manchen Stellen etwas verwirrend war und ich nicht ganz durch die Handlung durchsteigen konnte

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  • Zu Beginn sehr lahm, aber dann kommt´s in Fahrt!

    Das fehlende Glied in der Kette
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    14. April 2015 um 19:35

    Zwei alte Freunde treffen sich. Hastings und Poirot. Und prommt kommt es zu einem Mord. Mrs. Inglethrop wird ermordet und alle anfänglichen Hinweise, die auf den Gatten der Dame zeigen, scheinen nach und nach ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren. Nichts leichter als das, wenn man Hercule Poirot ist und mit faszinierendem Sinn für Details den Fall auf ganz neue Gesichtspunkte lenkt. Zu Beginn ist das Buch meiner Empfindung nach ziemlich lahm geschrieben und ich wollte schon fast aufgeben. Schließlich habe ich mich doch dazu durchgerungen, das Buch weiter zu lesen und schließlich kam die Storyline dann doch in Fahrt. Sie wurde sogar spannend und ich habe versucht herauszubekommen, wer denn nun der Täter gewesen sein könnte. Fazit, kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Da gibt es noch viel bessere Werke von Agatha Christie.

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  • Der erste Krimi von Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette
    R-E-R

    R-E-R

    26. January 2014 um 12:43

    „1916 in der Apotheke des Badeortes Torquay an der Westküste Englands: Eine frisch verheiratete junge Dame aus den besten Kreisen tut hier freiwillig Dienst als Krankenschwester, wie es viele tun in den Kriegsjahren. Ihr Gatte Archibald befindet sich irgendwo in der Luft über Frankreich, er gehört zum Königlichen Fliegercorps. Die junge Dame langweilt sich - und schmiedet einen finsteren Plan: "Auf den Regalen rund um mich standen Gifte, und so war es vielleicht nur natürlich, dass ich einen Giftmord ins Auge fasste!" So begann der Hörbeitrag des Kalenderblattes von Bayern 2 am 21. Januar 2014. Das Kalenderblatt ist eine Art “akustischer Abreißkalender“, der täglich um fünf vor zehn Uhr morgens zu hören ist. Ilse Neubauer, die den Text des Autors Christian Feldmann vorlas, war dann weiter zu hören: „Zum Glück verübt die mordlüsterne Apothekenhelferin ihre Freveltat nur auf dem Papier. Sie erfindet einen eitlen, geschwätzigen, aber genialen Detektiv, der einen Giftmord zu klären hat. Spätestens jetzt wissen wir natürlich, dass es sich um Monsieur Hercule Poirot handelt, und wie seine Schöpferin heißt: Agatha Christie.“ Noch im Auto machte ich mir die gedankliche Notiz, den alten Band aus dem Scherz Verlag aus meinem Bücherregal zu nehmen und wieder zu lesen. Auf den Tag genau 94 Jahre zuvor, war in England Agatha Christies erster Krimi erschienen. “Das fehlende Glied in der Kette”, von der Kritik seinerzeit nur mäßig aufgenommen, markierte den Beginn einer einzigartigen Karriere. Insgesamt 65 Romane hat die “große Dame des britisches Krimis” ihrem Erstling folgen lassen. Ihre Detektivfiguren wie Hercule Poirot und Miss Marple sind bis heute ebenso bekannt wie beliebt. Im Radio wurde der Inhalt des Buches recht launig skizziert: “Es geht um den grässlichen Tod der Gutsbesitzerin Emily Inglethorp auf Gut Styles, die an einer Prise Strychnin gestorben ist, und um den nicht minder grässlichen Verdacht gegen ihren Gatten Alfred, der laut Zeugenaussagen in der Dorfapotheke Strychnin gekauft hat. Zum Glück haben die Inglethorps den belgischen Superdetektiv Poirot zu Besuch. Der findet heraus, dass der Strychnin-Käufer dem Hausherrn nur ähnlich gesehen hat. Die Handschellen klicken nicht, und der bereits mit einem Haftbefehl vor der Tür stehende Scotland-Yard-Inspektor muss verärgert abziehen.“ Zunächst! Natürlich lauerte das Unheil doch direkt im Umfeld der englischen Lady, die sich mit ihrer großzügigen aber herablassenden Art zu Lebzeiten wenig Freunde gemacht hat. Als Täter kommen nicht nur ihr wesentlich jüngerer zweiter Gatte Alfred, sondern auch die beiden Stiefsöhne John und Lawrence in Frage, die finanziell von ihr abhängig waren. Eine weitere Verdächtige ist die Nichte Cynthia, die in der Krankenhausapotheke Freiwilligendienst leistet und damit freien Zugang zum Giftschrank des Hospitals hat. Selbst die Ehefrau von John, die stolze und schöne Mary, ist verdächtig weil sie zufällig einen heftigen Streit mitbekommen hat, der (bei Bekanntwerden) für ihren Mann ein Skandal gewesen wäre. Besonders dieser letzte Verdacht will dem Ich-Erzähler gar nicht gefallen. Die Verdächtige ist schließlich ein reizendes weibliches Wesen das ihm sehr gefällt. Wie auch in einigen späteren Werken, in denen der belgische Detektiv ermittelt, wird die Geschichte von Arthur Hastings erzählt. Der junge Lieutenant, der kriegsversehrt nach England zurückkehrt und von seinem Freund John Inglethorp nach Styles zur Erholung eingeladen wird, kennt Poirot von früher und ist mit ihm befreundet. Gemeinsam gehen sie auf Mörderjagd, wobei der offene und ehrliche junge Mann, die Rolle des berichtenden Beobachters übernimmt. Ähnlich wie Dr. Watson bei Sherlock Holmes. Hier wie dort haben wir es mit einem genialen Geist zu tun, der die scheinbar kleinsten Hinweise (ein Fleck auf dem Teppich, eine verschobene Nippesfigur, ein grüner Faden an der Türklinke) deuten kann. Diese altmodische Art einem Verbrechen auf den Grund zu gehen, hat auch nach fast hundert Jahren nichts von ihrem Charme verloren. Schön, dass mich ein Kalenderblatt wieder daran erinnert hat!

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  • Rezension zu "Das fehlende Glied in der Kette: Roman (Fischer Klassik PLUS) (Fischer Taschenbibliothek)" von Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette
    nw0783

    nw0783

    28. October 2012 um 14:52

    Mein erster Christie Krimi. Ich war überrascht, weil ich mir wesentlich weniger erwartet habe. Mir hat das Buch recht gut gefallen. Es ist zwar ganz anders als andere Krimis, da viele verschiedene Namen vorkommen (es werden von verschiedenen Personen einmal Vorname und einemal Nachname verwendet) und die Geschichte meist am selben Ort spielt. Anders aber dennoch erfrischend !

  • Rezension zu "Das fehlende Glied in der Kette" von Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    04. March 2012 um 14:12

    Hercule Poirot und sein Freund Captain Hastings treffen sich auf dem Landgut der Cavendish in Sussex. Dort wurde die unglückliche Mrs. Inglethorpe ermordet, und sofort richten sich alle Hinweise gegen ihren Gatten Alfred. Poirot entdeckt jedoch, dass Alfred Inglethorpe das fragliche Strychnin nicht gekauft haben kann. Das Karussell der Verdächtigen dreht sich weiter, bis Hercule Poirot die Gerissenheit des wahren Täters erkennt. Der erste Band über Super - Spürnase Hercule Poirot, Klasse

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  • Vorhang auf für Hercule Poirot

    Das fehlende Glied in der Kette
    Stefan83

    Stefan83

    07. October 2011 um 15:43

    Wir schreiben das Jahr 1916. In Zentraleuropa tobt ein heftiger Weltkrieg, dessen Folgen unter anderem auch in England immer spürbarer werden. Nahrung wird knapp, allgemeine Güter rationalisiert und Scharen von Flüchtlingen kommen ins Land. Unter ihnen sind auch viele belgische Staatsbürger, was wiederum eine junge Frau und Aushilfe in einer Apotheke auf die Idee bringt, den Detektiv ihres "Giftmord"-Romans in einen Belgier zu verwandeln. Hercule Poirot ist geboren. Der Name der jungen Frau: Agatha Christie. "Das fehlende Glied in der Kette" wird zwar erst vier Jahre später veröffentlicht, legt aber den Grundstein für eine Autorenkarriere, die wohl im Krimi-Genre bis in alle Zeit seinesgleichen suchen wird. Und obwohl mehr als neunzig Jahre vergangen sind, seit das Buch fertig gestellt wurde, vermag es noch heute zu fesseln. Aus der Sicht des Kriegsheimkehrers Colonel Hastings erzählt, der auch in späteren Fällen Poirot immer wieder bei seinen Ermittlungen zur Seite stehen wird, taucht der Leser in das ländliche England der Kriegsjahre ein. Auf dem Gut Styles herrscht Missstimmung und Aufregung nachdem die reiche Hausherrin Mrs. Inglethorp einen 20 Jahre jüngeren Mann geheiratet hat, dem allem Anschein nach nur an ihrem Geld gelegen ist. Als sie dann auch noch mit Strychnin vergiftet aufgefunden wird, scheint der Täter klar zu sein. Nur Hercule Poirot, von Hastings hinzugezogen, hat seine Zweifel. In seiner ihm eigenen Art (Der Stand der Ermittlungen wird nicht bekannt gegeben, solange nicht alle Indizien überprüft wurden) stürzt er sich auf den Fall und stößt schon bald auf Widersprüche, die nahe legen, dass durchaus auch anderen am Tod von Mrs. Inglethorp gelegen haben könnte. Das es sich bei "Das fehlende Glied in der Kette" um Christies Erstlingswerk handelt, liest man zwar zwischen den Zeilen immer mal wieder heraus, dennoch zeigt der Roman schon alle Elemente welche die nachfolgenden Bände so bekannt gemacht haben. Mehr als einmal wird der Leser in die Irre geführt, von der höchst verwirrenden Indizienlage in seiner festen Annahme, um wen es sich bei dem Mörder handelt, erschüttert. Die bildreiche Sprache lässt einen direkt in das Geschehen eintauchen, wobei die hier enthaltenen Zeichnungen den Zugang zum Plot noch erleichtern. Schon nach wenigen Seiten ist man im Bann der Geschichte und wird bis zum Ende, das mit seiner komplexen Auflösung für Staunen sorgt, nicht losgelassen. Lediglich Christie-Vielleser werden wohl das bekannte Muster entdeckt und den Täter früher entschlüsselt haben. Insgesamt ist "Das fehlende Glied in der Kette" ein kurzweiliger, sehr unterhaltsamer Detektiv-Krimi, der auch mitunter zum Schmunzeln verführt und sich mit seiner ruhigen Erzählart erfrischend vom blutigen Thriller & Krimi-Einheitsbrei der Jetztzeit abhebt. Ein Klassiker, der Christies Klasse bereits andeutet und an dem keiner ihrer Fans vorbeikommt!

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  • Rezension zu "Das fehlende Glied in der Kette" von Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette
    rallus

    rallus

    16. June 2010 um 11:35

    Schon ihr erster Roman war ein unüblicher Krimi, der mit einer verblüffenden Aufklärung aufwartet. Nicht das Niveau der späteren Roman aber auf jeden Fall lesenswert!

  • Rezension zu "Das fehlende Glied in der Kette" von Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette
    Ofelia

    Ofelia

    21. April 2010 um 20:02

    Wieder einmal ein gelungener Krimi aus der Hercule Poirot Reihe und wie so oft, steckt ein großes Familiendrama dahinter. Fast jeder der Familienmitglieder der alten Dame, die offensichtlich mit Strichnin vergiftet wurde, hat ein Interesse an ihrem Tod. Eine Reihe von Indizien geben Hinweise und verwirren gleichermaßen. Schließlich wird der Ehemann verhaftet, doch war er es wirklich? Die Auflösung ist zwar in diesem Fall nicht ganz so schwer, wie in einigen anderen Krimis der Queen of crime, aber dennoch knobelt man in diesem Falle gerne. Allerdings erscheint Hastings, ein alter Freund von Poirot, der diesen Fall zu Papier bringt hier nicht besonders sympathisch und etwas übermäßig begriffsstutzig. Das erscheint mir etwas unnötig, da Poirots Genialität dennoch offenkundig ist und es wohl nur dazu dient, Poirot immer wieder einen Grund für Erklärungen zu liefern, sodass auch jeder Leser es versteht. Ansonsten ist das Buch für einen gemütlichen Abend sehr zu empfehlen.

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