Der Tod auf dem Nil

von Agatha Christie 
4,4 Sterne bei281 Bewertungen
Der Tod auf dem Nil
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Radagasts avatar

Einfach genial!

Fernweh_nach_Zamoniens avatar

Einer meiner liebsten Christie-Krimis: exotische Szenerie, jede Menge Irrungen/Wirrungen, spannend bis zur letzten Seite - geniales Alibi!

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Inhaltsangabe zu "Der Tod auf dem Nil"

Männer finden die schöne Erbin Linnet Ridgeway schlicht bezaubernd, Frauen schweigen bei ihrem Anblick missbilligend. Sie selbst glaubt keinerlei Feinde zu haben und will nur die Kreuzfahrt auf dem Nil genießen. Doch dann beugt sich Meisterdetektiv Hercule Poirot über ihre Leiche und bemerkt: »Die meisten Liebesgeschichten sind doch nur Tragödien.« Schon ist der dem Täter auf der Spur. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596904457
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Fischer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.07.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2005 bei Hörbuchproduktionen erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Radagasts avatar
    Radagastvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach genial!
    Ein Klassiker - Ich ziehe meinen Hut

    Als junges Mädchen bin ich beim stöbern in der Bücherei über die Krimis von Agatha Christie gestoßen. Zu dieser Zeit gab es noch Bibliothekare die auskunftsfreudig waren und so kam es das ich den ersten Krimi von Agatha Christie zu lesen begann. Christie verstand es auf spitzfindige Art und Weise ihre Fälle auf zu bauen. Wenn ich dachte, meinen Verdacht auf den richtigen Täter gesetzt zu haben, belehrte mich ihr Schreibstil eines besseren. Das Talent in einem Krimi die jeweiligen Personen so umfassend dar zu stellen und die Vorstellungskraft des Lesers zu fordern, fand ich bisher in nicht all zu vielen Büchern. Ich kann diesen Krimi, der mich für mein Leseleben geprägt hat, volle fünf Sterne geben. Somit kann ich es jeden Teenager (und jung gebliebenen Teenie) empfehlen zu lesen.

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    Wortverzaubertes avatar
    Wortverzaubertevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Krimi der Extraklasse.
    Mörderische Idylle auf dem Nil

    Inhalt

    Eigentlich wollte sich Hercule Poirot einen erholsamen und ruhigen Urlaub vom Trubel der Stadt gönnen. Dafür hatte er sich eine Kreuzfahrt auf dem Nil ausgeguckt. Doch eine entspannte Reise wurde es dann nicht. Denn plötzlich geschieht nicht nur ein Mord, sondern gleich drei von dieser Sorte. Nun ist tatsächlich mal wieder der ganze Spürsinn des Detektivs gefragt. Er muss sich auf die Jagd des Täters begeben, der immense Überraschungen für ihn bereit hält....


    Meine Eindrücke

    Ich selbst bin erst durch die Verfilmung aus dem Jahre 1978 und mit Sir Peter Ustinov in der Hauptrolle auf diese spannende Geschichte gestoßen. Als ich den Film gesehen hatte, dachte ich nur: Du musst dir unbedingt das Buch besorgen! - und das tat ich dann auch :)

    Was ich gut fand, war die teilweise Zurückhaltung des Detektivs. So bekamen auch die anderen Protagonisten Raum und konnten in den Lichtstrahl treten. Aber nicht nur der Spürsinn von Hercule Poirot war faszinierend. Nein! Auch verschiedenen Facetten der restlichen Figuren erheiterten von Beginn das Lesen.

    Fazit

    Agatha Christie ist zurecht die Meisterin des Kriminalromans. Mit dieser abenteuerlustigen Geschichte gelingt es ihr dem Leser sowohl eine spannende als auch humorvolle Geschichte zu erzählen. Zugleich taucht der Leser neben den verschiedenen gestrickten Handlungssträngen auch in die Vergangenheit Ägyptens ein, die sich durch die Besichtigungen der Protagonisten während der Nilfahrt ergeben. Hier ist für jeden echten Krimifan etwas dabei.

    Am Ende bleibt mir nichts übrig als eine Bewertung abzugeben, hier gebe ich ganze 5/5 Sternen.

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    KaterinaFrancescas avatar
    KaterinaFrancescavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte voller menschlicher Abgründe und Irrwege.
    "Die meisten wahrhaft großen Liebesgeschichten sind Tragödien"

    Die junge Linnet Ridgeway hat alles: Schönheit, Reichtum und Charme. Als ihre mittelslose Freundin Jackie sie darum bittet, ihrem Verlobten Simon Doyle eine Anstellung zu verschaffen, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Bald ist Linnet Mrs. Doyle und Jackie am Boden  zerstört. Völlig verzweifelt sinnt sie auf Rache und folgt dem Ehepaar Doyle auf die Hochzeitreise nach Ägypten. Auf dem Nildampfer wird Linnet des Nachts erschossen - Hercule Poirot, ebenfals Passagier, muss herausfinden, ob Jackie ihre Drohung wahrgemacht hat oder jemand anderes Linnet nach dem Leben trachtete.
    "Tod auf dem Nil" ist ein fesselnder Kriminalroman, der durch lebendige, tiefschichtige Charaktere überzeugt. Neben möglichen Motiven wie Liebe und Eifersucht, treten Hass, Gier und Rache auf den Plan. Verbrechen häufen sich und scheinbar alle Passagiere des Nildampfers haben etwas zu verbergen. Vor dem Hintergrund der vorbeiziehenden und besuchten Schönheiten Ägyptens werden den Passagieren, die den verschiedensten gesellschaftlichen Kreisen entstammen, nacheinander die Masken von den Gesichtern gerissen.
    Anders als bei den bisher gelesenen Romanen Christies, gelang es mit tatsächlich einmal, die Lösung des Falles und den Mörder zu erahnen, auch wenn die Konstruktion des genauen Tathergangs unklar war. An Agatha Christies Krimis fasziniert mich jedes Mal die unglaublich dichte, anschauliche Erzählweise. Was moderne Krimiautoren und -autorinnen manchmal auf hunderten von Seiten ausbreiten, schafft sie in gerade mal 200 Seiten spannend und psychologisch tiefgründig zu realisieren. Ihr Spiel mit menschlichen Eigenarten, Abgründen und Leidenschaften führt die Leser auch in diesem Roman oft auf erst falsche Fährten, um dann schließlich von der etwas skurillen Person Hercule Poirots entwirrt zu werden. Auch wenn dieser dabei zuweil hochmütig und eher unbestimmt bleibt, ist "Tod auf dem Nil" doch ein gelungenes Lesevergnügen, das durch ein Personenregister etwas lesefreundlicher gemacht werden könnte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Muss für Liebhaber intelligenter, skurriler Krimis zum mitraten. ACHTUNG ANDERE AUSGABE!
    "Death on the Nile" von Agatha Christie

    Autorin: Agatha Christie
    Titel: Death on the Nile
    Gattung: Roman, Erzählung, Krimi, Klassiker
    Erschienen: 1937
    Gelesene Ausgabe: Heron Books, 1976
    ISBN: -
    Gelesen auf: Deutsch (Englisch)
    Gelesen im: Februar 2017

     

    Zum Buch:
    Agatha Christie ist die Grande Dame der Kriminalromane. Ihr belgischer Ermittler Hercule Poirot ist heilfroh, dass er endlich Ferien hat. Die letzten Fälle haben ihn zwar berühmt und wohlhabend gemacht, allerdings auch berühmt. Und berühmte Ermittler haben Schwierigkeiten verdeckt weiter zu ermitteln. Um eine Auszeit zu nehmen, reist er ins ferne Ägypten um eine Nilkreuzfahrt zu machen. Auf eben dieser trifft er nicht nur auf Bekannte, sondern auch auf einen neuen Fall.
    Denn die junge, bildschöne Erbin Linnet Ridgeway und ihr frisch angetrauter Ehemann fühlen sich bedroht durch die Verfolgung seiner Exverlobten. Und zu allem Übel, folgt bald die erste Leiche.
    Hercule Poirot muss nun seinen geliebten Urlaub verkürzen und herausfinden wer auf dem Boot der Mörder ist - denn jeder scheint Geheimnisse zu haben.
    Wunderschöner verwebt Christie schräge Figuren und eine amüsante Handlung zu einem kurzweiligen Kriminalroman.

     

    Eine der Lieblingsstellen
    Zitat: "One must be strong", went on Mrs. Otterbourne, waging the turban emphatically. "Strong meat - that is what my books are. Libraries may ban them - no matter! I spread the truth. Sex - ah! M. Poirot - why is every one so afraid of sex? The pivot of the universe! You have read my books?"[1]

    Stil und Sprache: Feine, gut lesbare, spannende Sprache.
    Zitat: "Their mutual attraction seemed to be founded on gossip and the possession of a large number of friends and acquaintances in common. They both liked people and discussing people."[2]

    Schlüssigkeit der Handlung: Am Anfang braucht man Notizen zur Hilfe um die vielen verschiedenen Personen auseinanderzuhalten, danach kann man sehr gut der Geschichte folgen und Hinweise sammeln um den Mörder zu entlarven.

    Das hat mir gefallen: Die liebevollen Charaktere, die schöne Beschreibung von Ägypten.
    Das hat mir nicht gefallen: Ein-zwei amüsante Wendungen zu viel.

    In One Sentence: Ein Muss für Liebhaber intelligenter, skurriler Krimis zum mitraten.
    Sterne: 5

     


    [1] S.48
    [2]
    S.23

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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Poirot ist eine Klasse für sich!!!
    Klassiker der Krimiliteratur

    Ich bin eigentlich schon lange ein Fan von Agatha Christie und ihren Figuren Miss Marple und Hercule Poirot. Bisher hatte ich jedoch aus unerfindlichen Gründen keine richtige Gelegenheit, ein Buch von Agatha Christie zu lesen. Hört sich komisch an, ist es auch – ist mir aber wurscht *g*.

    In einer Leserunde haben wir uns „Der Tod auf dem Nil“ vorgeknöpft. Da wir alle ziemlich angetan waren von diesem Klassiker der Krimiliteratur wurde kurzerhand beschlossen, alle drei Monate ein Buch von Agatha Christie zu lesen, um so der Grande Dame zu huldigen.


     Agatha Christie nimmt uns mit auf die Reise nach Ägypten, wo sie ihren belgischen Privatdetektiv Hercule Poirot auf eine (eigentlich) erholsame Reise den Nil rauf- bzw. runterschickt. Und so kommen wir im Laufe der Fahrt an mächtigen Tempeln und historischen Städten vorbei und atmen die Atmosphäre von Basaren.
    Allerdings wird die Reise doch nicht so erholsam für Poirot, denn auf dem Schiff lauert der Tod. In erster Linie trifft es die Multimillionärin Linnet Doyle, die sich gerade auf Hochzeitsreise befindet.

    Anhand der zu Beginn zahlreich ein- und aufgeführten Charaktere, die alle auf dieser Kreuzfahrt zu finden sind, zeichnet Agatha Christie das Bild von etlichen potenziellen Mördern, da jeder auf die ein oder andere Art mit Linnet zu tun hatte und alle einen Grund hatten, böse auf sie zu sein.
    Durch geschickte Manipulationen schafft es Agatha Christie den Leser an der Nase herumzuführen und offenbart am Ende durch die Scharfsinnigkeit von Hercule Poirot die wahren Drahtzieher und den Mord bzw. die Morde ausführenden Personen. All das verpackt in wunderbare Dialoge, (treffsichere) Spitzen gegen die amerikanische Gesellschaft und dem herrlichen britischen Humor.

    Was wäre die Krimi-Literatur ohne Agatha Christie?

    Kommentare: 6
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    NiWas avatar
    NiWavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein erstaunlicher Krimi mit besonderem Unterhaltungspotential.
    Ein Krimiklassiker schlechthin

    Für Detektiv Hercule Poirot sind Ferien am Nil angesagt, doch zu erholsamen Stunden kommt es nicht. Denn auch die allseits begehrte Millionärin Linnet Ridgeway hat sich den Ausgang ihrer Flitterwochen sicher nicht mit dem eigenen Tod vorgestellt.

    Es handelt sich hierbei um einen der bekanntesten Krimis der Literatur und um einen Klassiker im Genre, der auch 70 Jahre später noch unterhaltsam, rätselhaft und spannend zu lesen ist.

    Es dauert etwas, bis man endlich in Ägypten ist. Die Autorin lässt sich Zeit ihre Figuren einzuführen und geht schon lange vor der Reise die Passagierliste der Kreuzfahrt durch. Zuerst habe ich mich von den vielen Personen regelrecht erschlagen gefühlt. Allerdings sind diese Charaktere mit ihren offensichtlichen Eigenheiten so schillernd beschrieben, dass mich Agatha Christie trotzdem rasch für sich eingenommen hat.

    Mit Detektiv Poirot tritt man endlich eine Reise durch die ägyptische Nillandschaft an. Hier hat die Autorin die Landschaft und das Erlebnis Ägypten wunderbar eingefangen. Als Leser fühlt man sich als ob man mit den Ladys und Gentleman die Stadt Assuan, Abu Simbel oder andere ehrfuchtgebietende Tempel dieser vergangenen Welt im Wüstensand besucht. Dabei vergisst man ganz, dass es bald einen Kriminalfall zu lösen gibt.

    Denn es dauert sehr lang, bis man endlich zum Kern der Handlung vorgedrungen ist. Erst bei ungefähr der Hälfte des Romans wird ein tödlicher Schuss gelöst, der Poirot raus aus dem Erholungsmodus und zurück in den Arbeitsalltag reißt.

    Hercule Poirot ist ein Star-Ermittler seiner Zeit. Berechtigterweise etwas eingebildet, doch mit einem guten Herz, versucht er mit seinem stechend scharfem Verstand kriminalistische Rätsel zu enthüllen und geht dabei sehr methodisch vor. So natürlich auch bei dieser Nil-Kreuzfahrt, wo er sich von den Mitreisenden nicht beirren lässt:

    „Sehen Sie mal, um jemanden wie Linnet Doyle herum gibt es so viele widerstreitende Gefühle, Hass und Eifersucht und Neid und Gemeinheit. Das ist wie eine Wolke aus lauter Fliegen, die summen und summen …“
    (S. 243)

    Der Clou sind die vielen Figuren, weil fast jede verdächtig ist. Hat man erst einmal einen Tatverdächtigen ausgeschlossen, kommt ein neues Motiv daher, wird ein möglicher Hergang für unmöglich abgetan, ergibt sich ein Hinweis, der den Ablauf in neuem Licht betrachten lässt, und glaubt man, den Fall durchschaut zu haben, haut einem Poirot sanft auf die Finger und schüttelt den Kopf dabei, weil es einfach zu offensichtlich ist.

    Der Rätselspaß steht ganz klar im Vordergrund. Es ist ein Vergnügen mit Poirot auf Verbrecherjagd zu gehen, dabei die lebendigen Figuren und schillernden Persönlichkeiten zu beobachten und sich von Agatha Christies Personenvielfalt um den Finger wickeln zu lassen.

    Obwohl „Der Tod auf dem Nil“ als Klassiker schlechthin eigentlich Staub angesetzt haben sollte, handelt es sich um einen erstaunlichen Krimi mit besonderem Unterhaltungspotential, der mir außerordentlich viel Vergnügen bereitet hat.

    Kommentare: 10
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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor 2 Jahren
    Agatha Christie - Der Tod auf dem Nil

    Wie schon so oft, habe ich auch hier zu erst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Da ich den Film einfach nur klasse finde (Sir Peter Ustinov ist grandios als Hercule Poirot), musste ich natürlich auch das Buch lesen, um zu sehen in wie weit sie übereinstimmen. Das Buch ist genauso klasse wie der Film. Hier tauchen sogar noch einige Personen mehr auf, die der Story aber auch gut tun. Meines Erachtens ist das einer der besten Romane von Agatha Christie.

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein typischer Agatha Christie - immer wieder gut
    Hercule Poirot in Hochform

    Der Tod auf dem Nil ist eines der bekanntesten Bücher von Agatha Christie.
    Inhalt: Die junge und reiche Linnet Ridgeway bekommt immer das, was sie will. Als ihre beste Freundin Jackie Linnet ihren Verlobten Simon vorstellt, weiß sie sofort: Das ist der Mann ihres Lebens. Und sie bekommt ihn auch. Ein paar Wochen später begibt sich das frisch vermählte Paar auf Hochzeitsreise nach Ägypten, verfolgt von der eifersüchtigen Jackie. Auch Hercule Poirot befindet sich gerade dort auf einer Urlaubsreise. Auf einer Nilkreuzfahrt treffen sie zusammen, gemeinsam mit noch anderen Gästen, die teilweise sehr unterschiedliche Absichten hegen. Da geschieht ein Mord...
    Ein typischer Agatha Christie-Roman. Eine Gruppe von Menschen befindet sich zusammen auf einem begrenzten Raum, als ein Mord geschieht. Da die Personen irgendwie alle miteinander zu tun haben, ist jeder verdächtig und Hercule Poirot findet in den - für den Leser - unscheinbarsten Dingen, wertvolle Hinweise.
    Agatha Christie schafft es immer wieder die Leser auf eine falsche Fährte zu locken. Irgendwie hatte ich nach jedem weiteren Kapitel einen neuen Verdächtigen. Der Plot ist raffiniert ausgearbeitet und die Lösung des Falls war (für mich) doch sehr überraschend, aber durchaus schlüssig. Nur die Zusammenhänge, die Poirot erkannte, konnte ich nicht ganz nachvollziehen, aber ich bin ja schließlich auch kein Meisterdetektiv :P.
    Fazit: Sehr gute Unterhaltung in typischer Agatha Christie-Manier, ich gebe 4 Sterne.





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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 2 Jahren
    Agatha Christie

    Ein Krimi wie ich ihn liebe. Agatha Christie- ich liebe diese Autorin, ihre Werke und ihre Dedektive.

    Hier ermittelt Hercule Poirot, ein Belgier, auf dem Schiffe eines Raddampfers, der über den Nil schippert. Natürlich ist so alles vertreten- ein junges Pärchen, eine alte verschrobene Dame mit ihrer Zofe, ein alte Dame nebst Tochter, ein Arzt und so einige andere. Sie verbringen die Essenzeiten und die Freizeit auf dem Schiff zusammen, teilweise aber auch die Landgänge.
    Dann passiert natürlich ein Mord und alsbald ein zweiter.
    Hercule Poirot ermittelt wie immer im stillen und läßt seine graue Zellen arbeiten. Es wird kompliziert, denn jeder ist verdächtigt und dennoch hat jeder ein Alibi.


    Ich mag die Schreibweise von Agatha Christie. Ihre Krimis sind spannend und man rätzelt bis zum ende mit, wer der Täter ist.
    Selten sind die Anfänge der Krimis etwas langweilig und ziehen sich dahin, aber spätestens bei dem ersten Verbrechen wird es spannend.
    Wirkich lesenwert für Krimifans.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein fesselnder und amüsanter Krimi der englischen Literatur
    Eine Urlaubsreise, die in die Hose geht

    Inhalt Eigentlich wollte sich Hercule Poirot einen erholsamen Urlaub gönnen. Dafür hatte er sich eine Kreuzfahrt auf dem Nil ausgeguckt. Doch ein entspannter Urlaub wurde es dann nicht. Denn plötzlich geschieht nicht nur ein Mord, sondern gleich drei Morde. Nun ist der ganze Spürsinn des Detektivs gefragt. Er muss sich auf die Jagd des Täters begeben...

    Meine Meinung

    Agatha Christie ist zurecht die Meisterin des Kriminalromans. Mit diesem abenteuerlustigen Roman gelingt es ihr dem Leser sowohl eine spannende als auch humorvolle Geschichte zu erzählen. Zugleich taucht der Leser neben den verschiedenen gestrickten Handlungssträngen auch die Vergangenheit Ägyptens ein, die sich durch die Besichtigungen der Protagonisten während der Nilfahrt ergeben.

    Fazit

    Ich fand die Geschichte sehr lesenswert. Jede der Protagonisten hat während der Erzählung eine bestimmte Aufgabe. Besonders gut war, dass Hercule Poirot nicht so im Vordergrund stand, sondern auch mal die anderen Figuren in den Lichtstrahl treten konnten. Daher kann ich jedem Krimifan dieses Werk ans Herz legen und gebe diesem 5/5 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Apfelgruens avatar
    Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

    Im Februar wollen wir zusammen "Der Tod auf dem Nil" von Agatha Christie lesen.

    Über die Autorin:
    Agatha Christie schuf den modernen britischen Kriminalroman. Sie schrieb 68 Krimis, zahlreiche Kurzgeschichten, zwanzig Theaterstücke, eine Autobiographie, einen Gedichtband und – unter ihrem Pseudonym Mary Westmacott – sechs Romanzen. Sie gilt als die meistgelesene Schriftstellerin überhaupt. Die »Queen of Crime« verband ihre Lebenserfahrungen mit Phantasie, psychologischem Feinsinn, skurrilem Humor und Ironie. 1971 in den Adelsstand erhoben, starb sie im Alter von 85 Jahren am 12. Januar 1976.

    (Da die meisten Klappentexte immer spoilern - was mich extrem nervt, und andere vielleicht auch - habe ich mal davon Abstand genommen, das wie üblich einzufügen).

    Die Leserunde startet am 1. Februar.

    Wir freuen uns über jeden, der mitliest! :-)
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