Agatha Christie Der Tod wartet

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Inhaltsangabe zu „Der Tod wartet“ von Agatha Christie

In seinem Jerusalemer Hotel hört Hercule Poirot aus dem danebenliegenden Zimmer ein Stimme: »Du siehst doch ein, dass sie sterben muss?« Die Worte klingen wie eine Verschwörung in einem Roman, und Poirot kann diese Stimme nicht vergessen. Wenig später lernt er die Familie Boynton kennen, die unter der Bösartigkeit der Matriarchin Mrs Boynton zu leiden hat. Bei einem Ausflug in das berühmte Tal der roten Felsen bei Petra wird Mrs Boynton tot aufgefunden, und obwohl die Erleichterung groß ist, endlich von ihrer tyrannischen Art befreit zu sein, besteht Hercule Poirot darauf, den Mord zu untersuchen. Was er entdeckt, überrascht alle.

Spannend und wieder einmal mit einem tollen, aufschlussreichen Ende. Ein toller Krimi mit interessanten Charakteren

— ShineOn

Meisterhaft aufgebaut und spannend erzählt - ein Klassiker der Queen of Crime. Sprachlich klassisch-elegant und eine Wohltat für die Seele.

— hexepanki

Zeitlos spannend, immer logisch, immer unterhaltsam

— fredhel

ausgezeichnet

— Julitraum

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  • Der eine wichtige Satz!

    Der Tod wartet

    fredhel

    24. August 2015 um 20:04

    Am offenen Fenster in seinem Jerusalemer Hotel belauscht Hercule Poirot unfreiwillig zwei Personen, die den Tod eines Menschen beschließen. Im weiteren Verlauf der Reise wird ihm klar, dass es sich um die unsympathische Mrs Boynton handelt, die dann tatsächlich stirbt. Zwar sieht es nach einem normalen Herzversagen aus, aber Hercule Poirot schafft es binnen 24 Stunden nachzuweisen, wer für ihren Tod verantwortlich ist. Die einzelnen unterschiedlichen Charaktere der verdächtigen Großfamilie samt ihrer Bekannten werden pointiert dargestellt, aber immer wieder blitzt auch die bekannte Eitelkeit des kleinen, großen Detektivs auf. Nur anhand der Dialoge löst er das Rätsel, findet den einen wichtigen Satz, der den entscheidenden Hinweis gibt...ich hätte ihn überhört!Hercule Poirot und Agatha Christie kommen nicht aus der Mode und sind immer wieder lesenswert.

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  • Rezension zu Der Tod wartet

    Der Tod wartet

    KruemelGizmo

    Mrs. Boyton, von monströser Gestalt, und ehemalige Gefägniswärterin, hat nur noch eine Aufgabe - sie tyrannisiert ihr ganze Familie, und auch vor der Reisegruppe macht sie keinen Halt. Ihr plötzlicher Tod ist eine Erleichterung für alle. Doch es zeigen sich Ungereimtheiten und Hercule Poirot fängt an zu ermitteln. Dieses Werk von Agatha Christie wurde 1938 veröffentlicht, nach der Verfilmung des Buches gibt es dieses Buch auch unter dem Titel Rendezvous mit einer Leiche. In diesem Buch herrscht die meiste Zeit eine düstere Stimmung vor, verursacht durch die Sadistin Mrs. Boyton. Die Auswirkungen die dies auf die einzelnen Familienmitglieder hat, wird anschaulich beschrieben. Jeder von ihnen hat ein Motiv - sich die Alte vom Hals zu schaffen. Aber wer war es tatsächlich?  Das Buch braucht eine kleine Weile um in Schwung zu kommen und natürlich schafft es Hercule Poirot den Fall zu lösen. Hierbei muss ich sagen, mir blieben hier noch ein paar Fragen unbeantwortet, die ich gerne noch beantwortet hätte. Vielleicht bin ich es auch nur gewohnt durch heutige Krimis, das alles bis ins kleinste Detail aufgeklärt wird. Ein wenig amüsiert habe ich mich über die erwachende Liebe zweier Protagonisten, man kann da eigentlich nur schmunzeln und den Kopf schütteln aus heutiger Sicht, da es doch alles ein wenig "unschuldig" wirkt, was aber natürlich dem englischen Zeitgeist entspricht.  Ein gelungener englischer Krimi, den ich gerne gelesen habe und gerne an die Freunde englischer Krimis weiter empfehle.

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    • 6
  • Eine Verabredung mit dem Tod

    Der Tod wartet

    Stefan83

    08. March 2013 um 12:39

    Auch wenn er nicht denselben Bekanntheitsgrad wie „Mord im Orient-Express“ oder „Tod auf dem Nil“ in Anspruch nehmen darf - „Der Tod wartet“, der achtzehnte Band der Poirot-Reihe, gehört sicher zu den besten Fällen des kleinen belgischen Detektivs mit den grauen Zellen. Die beruflich erfolgreichen, aber privat auch schwierigen 20er Jahre (Tod der Mutter, Scheitern ihrer Ehe, daraus resultierender Nervenzusammenbruch) hinter sich gelassen, profitierte Agatha Christie im darauffolgenden Jahrzehnt von den Eindrücken ihrer vielen Reisen, welche sie besonders in den Nahen Osten unternahm, wo sie bei archäologischen Ausgrabungen auch ihren späteren Ehemann Max Mallowan kennenlernte. Von der Schönheit und Kultur der Länder Syrien, Jordanien, Irak und Iran beeinflusst, wurde die Gegend gleich mehrmals Schauplatz ihrer Romane, wobei es der „Queen of Crime“ stets gelang, Kulisse und Kriminalgeschichte stimmig zu verbinden. „Der Tod wartet“ ist hierbei ein perfektes Beispiel für Christies Prämisse, der Fantasie des Lesers freies Spiel zu lassen und die Umgebung mit möglichst wenigen Worten zu skizzieren. Das man trotzdem, auch knapp 75 Jahre nach der Veröffentlichung, die antike Felsenstadt Petra sowie das in diesem Fall sie umgebende Zeltlager quasi direkt vor Augen hat, zeugt von der großen Klasse der Autorin und ihrem beeindruckenden Talent für atmosphärisch-ausdrucksstarke Beschreibungen. „Du siehst doch ein, dass sie sterben muss?“ Mit diesem Satz, den der auf der Reise durchs Heilige Land befindliche Hercule Poirot am Fenster seines Hotelzimmers vernimmt, beginnt das vorliegende Abenteuer des belgischen Detektivs, der sich anfangs noch wenig bei dem von ihm Gehörten denkt, bis der plötzliche Herztod von Mrs. Boynton, einem Mitglied seiner Reisegruppe, die Worte in einem anderen Licht erscheinen lässt. Die alte Dame war nicht nur das unangefochtene Oberhaupt ihrer Familie, sondern auch eine Zeit ihres Lebens von allen gehasste Tyrannin, der es eine sadistische Freude machte, ihre Mitmenschen bei jeder Gelegenheit vor den Kopf zu stoßen. Stets in dem Wissen mit der Kontrolle des Familienvermögens auch gleichzeitig die über ihre blutsverwandten „Untertanen“ inne zu haben. Nun hat die aufreibende und aufgrund der Wüstenhitze anstrengende Fahrt zur untergegangenen Felsenstadt Petra augenscheinlich ihren Tribut gefordert. Aber ist sie wirklich eines natürlichen Todes gestorben? Hercule Poirot, der gebeten wird für Aufklärung zu sorgen, steht vor einem Dilemma. Die Schar der Verdächtigen ist ebenso bunt wie groß. Nicht nur hatten viele ein Motiv die verbitterte Greisin ins Jenseits zu befördern – ein jeder scheint ihr Ableben sogar zu begrüßen. Je mehr Gespräche Poirot führt, umso mehr wird ihm klar, dass alle Teilnehmer des Ausflugs irgendwann die scharfe Zunge von Mrs. Boynton spüren mussten. So scheint ihr Tod für die Allgemeinheit weniger ein Verbrechen als vielmehr ein Segen zu sein. Aber nicht für Poirot, bleibt für ihn Mord doch immer noch ein Verbrechen … und ein solches gehört selbstverständlich aufgeklärt. Nicht nur an die grauen Zellen des belgischen Detektivs, sondern auch an diejenigen des Lesers, werden in diesem Fall höchste Anforderungen gestellt, da es von möglichen Tätern und Täterinnen in „Der Tod wartet“ nur so wimmelt und wirklich niemand einen Hehl aus seinem Hass auf die Verstorbene macht. Hercule Poirot eingeschlossen. Agatha Christie hat damit eine raffinierte Ausgangsposition geschaffen, welche die weiteren Ermittlungen immer wieder geschickt vernebelt, weil man sprichwörtlich den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht. Dabei steht neben der „Wer hat es getan“-Frage diesmal auch noch eine andere in Raum: „Wer sollte es nicht getan haben?“ Ein jeder um Mrs. Boynton trauernde Mitreisende macht sich jedenfalls sogleich verdächtig, bekommt doch auch die augenscheinlich kleinste Nebenfigur hier noch sein Fett von ihr weg. Es ist diese Konstellation aus der „Der Tod wartet“ seine Spannung zieht bzw. seinen Reiz gewinnt. Alles kreist um Mrs. Boynton, die ihr näheres Umfeld mit Genuss vergiftet und förmlich um den Tod zu betteln scheint. Und zum ersten Mal in einen Poirot-Roman stellt man sich als Leser, wenn auch zögerlich, die Frage: Warum muss dieser Fall eigentlich überhaupt aufgeklärt werden? Christie lässt uns lange in diesem moralischen Zwiespalt zappeln, während sie sich gleichzeitig den psychologischen Aspekten des Verbrechens widmet, aus welchen Poirot, dem klare Indizien schlichtweg fehlen, widerwillig Rückschlüsse ziehen muss, um den Täter am Ende überführen zu können. Dabei beherrscht die große Autorin dennoch die Kunst, genug Brösel zu streuen, um den Leser selbst den Weg zum Ziel finden zu lassen. Scheitern werden die meisten Hobby-Detektive dennoch: Versiert und geschickt wie ein Bühnemagier, nutzt Christie jede Ablenkung, so dass wir meist auf die falsche Hand gucken werden, obwohl in der anderen bereits die Lösung wartet. Im Verbund mit der herrlich exotischen und stimmungsvollen Umgebung des Mordfalls macht dies „Der Tod wartet“ zur nahezu perfekten Unterhaltung für alle Freunde des klassischen Whodunits. Stilvoll, intelligent, überraschend – ein kleines, funkelndes Juwel im großen Diadem der „Queen of Crime“, dessen Lektüre mir große Freude bereitet hat.

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  • Rezension zu "Der Tod wartet" von Agatha Christie

    Der Tod wartet

    melli.die.zahnfee

    14. April 2012 um 20:52

    Hercule Poirot macht Ferien - ausgerechnet am Toten Meer. Die alte Dame Boynton war die personifizierte Bosheit. Menschenkenner Poirot schließt nicht aus, dass sie ermordet wurde. Ein dunkler Fall, aber erst ihre Vergangenheit lässt ihm die Haare zu Berge stehen. Ein schönes Buch von Agatha Christie, gelungene Charaktere und eine Krimihandlung bei der wirklich jeder dder Täter sein kann. Ich bin ein großer Fan der whodunnits.

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  • Rezension zu "Der Tod wartet" von Agatha Christie

    Der Tod wartet

    rallus

    18. June 2010 um 10:08

    Spannender Krimi der im Nahen Osten spielt, poirot hat hier nur 24 Stundne Zeit um die Verwirrungen einer Familie und einen Mord zu lösen. Dies tut er allein durch interview und heraus kommt wieder eine originelle agatha christie würdige Lösung.

  • Rezension zu "Der Tod wartet" von Agatha Christie

    Der Tod wartet

    cherubina

    26. November 2009 um 07:56

    Die Ärztin Sarah King macht Urlaub in Jerusalem, und trifft hier auf den berühmten, französischen Nervenarzt Dr. Gérard. Er hat viel für sie übrig, doch ihr eigenes Interesse gilt der Familie Boynton - mehr aber noch dem jungen Raymond, einem gut aussehenden, jedoch schüchternen Mann. Die Boyntons scheinen wie die perfekte, amerikanische Familie. Immer zusammenhaltend, immer aneinander klebend. Jedoch trügt die Idylle. Irgendetwas stimmt mit den jungen Erwachsenen nicht - Gynevra, Carol, Raymond, Lennox und Nadine. Und auch nicht mit der fetten, kränklichen, alten Mrs. Boynton. Alles scheint sich um sie zu drehen, der gesamte Mikrokosmos der Familie. Sie ist der Mittelpunkt. Und scheint dies zu genießen. Schnell wird den beiden Ärzten klar, dass die alte Frau ihre Familie tyrannisiert - und daran sogar Gefallen hat. Und die Kinder... leiden psychisch und physisch unter dem psychischen Terror, dem sie Tag für Tag ausgesetzt sind. Sarah King mischt sich in die Familienverhältnisse ein - recherchiert, spricht mit dem alten Freund der Familie, Jefferson Cope, berät sich mit Dr. Gérard, hakt bei den Familienmitglieder Carol und Raymond nach. Doch nach und nach findet die sadistische alte Frau alles heraus - und verbietet die Zusammenkunft von Sarah King mit ihrer Familie. Sie flüchtet vor ihrem Versagen, macht eine Reise nach Petra. Und glaubt, dass sie die Boyntons nie mehr wieder sehen wird. Doch dann sieht sie, am Ende des blutroten Gebirgsschlunds, am Eingang einer steinigen Höhle, ein fettes, ekelerregendes Idol sitzen. Mrs. Boynton. Raymond ist erfreut, Sarah wiederzusehen. Und es scheint, dass die alte Frau netter geworden ist: ein einem Tage erlaubt sie ihrer Familie, sich zu entfernen. Sarah und die Boyntons machen einen Ausflug. Dabei kommen sich auch sie und Raymond näher... doch er verlässt sie, da er noch etwas wichtiges mit seiner Mutter besprechen muss. Er will seinen Mut beweisen. Später beim Abendessen kommen die Diener ins Zelt gestürmt. Mrs. Boynton geht es nicht gut. Sarah will sie untersuchen. Und kommt kurze Zeit später mit einer überraschenden Nachricht zurück: Mrs. Boynton ist tot... Die Autorin konzentriert sich einmal mehr auf ihre Figuren und den Fortgang der Handlung. Sie langweilt uns nicht mit seitenweisen Beschreibungen des historischen Ortes. Vielmehr arbeitet sie die seelische Pein eines jeden Darstellers heraus, die ihn zum möglichen Mörder machen könnte. Gewitzt und beinhart logisch führt Hercule Poirot seine Befragungen durch und kommt zum einzig möglichen Schluss. Obwohl man das "Christie`sche Strickmuster" bereits aus vielen ihrer Krimis kennt, die Vorgehensweise des Herrn Poirot immer dieselbe ist, wird einem dieses Buch nicht langweilig. Trotzdem hätte mich ein wenig mehr interessiert, auf welche Art die Tote es geschafft hat, ihre Familie derart unter der Knute zu halten. Besonders die jüngste Tochter Ginevra, für mich die interessanteste Figur im Buch, kommt ein wenig zu kurz in ihrer Problematik. Deshalb nur 4 Sterne, ein Lesegenuss ist dieses Buch aber allemal.

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  • Rezension zu "Der Tod wartet" von Agatha Christie

    Der Tod wartet

    Ofelia

    04. November 2009 um 15:57

    Dieser Roman spielt am roten Meer und zunächst spielt Hercule Poirot eher eine Nebenrolle, denn neben der merkwürdigen Familie Bynton geht der auffällige Belgier unter. Die Mutter, die die gesamte Familie tyranisiert und unterjocht hat ihre fast allesamt erwachsenen Kinder, die isoliert von der Außenwelt lebten unter Kontrolle und so wirken diese sehr verschüchtert, teilweise sogar unhöflich. Als ene kleine Reisegruppe, unter der die Familie, eine junge Ärtzin und natürlich auch Hercule Poirot sind zu einer Expadition aufbricht, wird die Matriarchon tot aufgrfunden, doch keiner scheint es gewesen zu sein, oder hatte auch nur die Möglichkeit. Doch der Meisterdetektiv kommt dem ganzen bald auf die Schliche. Dieser Roman hat mir wirklich ausgezeichnet gefallen. Zum einen gibt es hier sehr viele interessante Charaktere und einen wirlich verzwickten Mord, bei dem eigentlich jeder und keiner der Täter gewesen sein kann. Vor allem aber ist dieses Mordopfer kein wirkliches Opfer, ihr Tod erscheint mehr wie eine gerechte Strafe. Alle Krimis von Agatha Christie sind zum miträtseln, doch dieser ist wirklich knifflig. Erschienen ist der Roman auch unter "Rendevouz mit einer Leiche"

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  • Rezension zu "Der Tod wartet oder Rendevouz mit einer Leiche," von Agatha Christie

    Der Tod wartet

    Ofelia

    03. August 2009 um 14:15

    Der Tod wartet, auch erschienen unter dem Titel Redevouz mit einer Leiche ist einer der besten Krimis von Agatha Christie. Die Boyntons sind zum ersten Mal in den Urlaub gefahren und schnell merken alle um sie herum, dass diese Familie nicht ganz normal ist. Die alte Mutter ist eine durchweg bösartige und machthungrige Frau, die ihre Kinder tyrannisiert. Allesamt leben noch mit ihrer Mutter zusammen unfähig sich ihrem Einfluss zu entziehen und sich dem Willen der Alten zu widersetzen. Sarah King eine junge Ärztin bandelt mit einem der Söhne aus der Familie an, doch dieser besitzt nicht den Mut, sich von seiner Mutter loszureißen. Erst als die Mutter eines Tages während der Reise tot aufgefunden wird, scheinen die Kinder Lennox, Carole, Raymond und Jinnie aufatmen zu können und frei zu sein. Zunächst sieht es nach einem natürlichen Tod aus, doch Dr. Gerard, ein bekannter Arzt der auch zur Reisegruppe gehört. vermisst ein Medikamant und eine Spritze und bald steht fest, dass es Mord war. Doch wer könnte die alte getötet haben? Fast jeder im Umkreis der Familie kommt dafür in Frage, was diesen Krimi so ungeheuer spannend macht. Letztendlich ist der Mörder jedoch eine wahre Überraschung nd Poirot spannt den Leser lange auf de Folter. Überaus spannend auch deshalb, weil ich jeder der Beteiligten irgendwie verdächtig macht um einen anderen zu schützen.

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  • Rezension zu "Der Tod wartet" von Agatha Christie

    Der Tod wartet

    JED

    26. April 2009 um 14:18

    Das Buch "Der Tod wartet" habe ich regelrecht verschlungen, wobei ich mich bewusst für ein Buch entschieden habe, desen Verfilmung ich nicht kenne (obwohl es wohl eine gibt, wie ich im Nachhinein erfuhr). Der Krimi besteht aus 2 Teilen. Im ersten Teil wird aus Sicht einer jungen Ärztin, die sich gerade in einem Hotel in Jersualem aufhält, eine Famile beschrieben, die ihre Aufmerksamkeit fesselt, da alle Familienmitglieder auf sehr ungesunde Weise regelrecht an die tyrannische Mutter "gefesselt" sind - was sie als Psychologin fasziniert. Sie beobachtet diese Familie eine ganze Weile und macht sich so ihre Gedanken, ja, beginnt sich einzumischen und entwickelt einen regelrecht Hass, bis sie sie zufällig auf einem Ausflug wiedertrifft - von dem diese Mutter, der "Hausdrachen", nicht mehr lebend zurückkehrt. Im 2. Teil tritt nun Poirot auf den Plan und spricht mit jedem der Familienmitgliedern, genauso wie einigen Außenstehenden, wie etwa der jungen Ärztin und kommt allein durch die Aussagen der einzelnen auf den Mörder. Eine unglaubliche Leistung, die mich bis zum Schluss gefesselt hat, denn Agatha Chrsitie hat es mal wieder verstanden, Figuren zu schaffen, die einen nicht loslassen (im doppelten Sinne, wenn man an die tyrannische Mutter denkt) und die einem genau das erzählen, was sie Poirot erzählen, so dass man als Leser mitraten und kobinieren kann. Großartig! Hole mir gleich das nächste Buch von ihr!

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