Der Wachsblumenstrauß

von Agatha Christie 
4,2 Sterne bei104 Bewertungen
Der Wachsblumenstrauß
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Naddiwises avatar

Nicht der Beste

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Mysteriös und fesselnd!

Alle 104 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Wachsblumenstrauß"

Ein zweifelhaftes Testament und eine Familie voller Verdächtiger
Nichts ist so verlässlich wie die Familie - besonders wenn es ums Erbe geht. Nach dem Tod des reichen Unternehmers Richard Abernethie entflammt ein hitziger Streit um den Nachlass. Seine Schwester Cora glaubt sogar, eins der Familienmitglieder könnte ihn umgebracht haben. Nachdem sie ihren Verdacht aber an die Trauergesellschaft richtet, dauert es nicht lange und sie selbst wird mit einem Beil erschlagen. Hercule Poirot nimmt die Ermittlungen auf und weiß, dass der Mörder vor nichts zurückschreckt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455651324
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:17.09.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.04.2004 bei Hörbuchproduktionen erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Wortverzaubertes avatar
    Wortverzaubertevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Mysteriös und fesselnd!
    Es ist nicht alles so, wie es scheint!

    Inhalt
    Nach der Beerdigung des Familienoberhaupts Richard Abernethie versammelt sich die ganze Familie gemeinsam mit dem Anwalt, um sich das Testament des Verstorbenen anzuhören. Doch schon da beginnt das Mysteriöse. Richard Abernethie ist zwar überraschend gestorben, aber es war ein natürlicher Tod. Diese Tatsache wird aber durch eine Aussage seiner Schwester Cora Lansquenet "Er ist doch ermordet worden, oder nicht?!" in Frage gestellt. 
    Nun beginnt der Familienanwalt Mr. Entwhistle zu ermitteln und kommt schnell dahinter, dass tatsächlich ein Mörder noch frei herumläuft. Als dann auch noch Cora Lansquenet ermordet wurde, bittet der Anwalt Hercule Poirot um Hilfe. Dieser nimmt sich der Sache an und kommt einem perfiden Plan auf die Schliche. Die Jagd nach dem Mörder ist eröffnet...

    Mein Eindruck 
    Ich fand die Geschichte gut durchdacht und wirklich spannend bis zur letzten Seite. Das Einzige, was mich irritiert hatte, war der Titel des Krimis. Ich habe mich bis zum Schluss gefragt "Was hat das mit dem Wachsblumenstrauß auf sich?". Ich konnte mir wirklich keinen Reim darauf machen, es war mir ein absolutes Rätsel. 😀 Erst als die Auflösung kam, wurde es mir dann klar. Diese Frage aber tat dem Lesegenuss keinen Abbruch. Es ist ein echt gelungener Krimi. 

    Fazit
    Agatha Christie hat einen spannenden und zugleich fesselnden Krimi abgeliefert. Die Story ist von der ersten Seite an und bis ins kleinste Detail gut durchdacht gewesen. Alles passt wie ein Zahnrad in das nächste zusammen. Jeder Charakter hatte seine bestimmte Funktion perfekt umgesetzt. Zwar ist der Titel des Krimis anfangs ein bisschen verwirrend, doch wird man am Ende eines Besseren belehrt und man erfährt, warum Agatha Christie die Geschichte so genannt hat wie sie sie genannt.

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    ShineOns avatar
    ShineOnvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessanter Mordfall mit spannenden Wendungen und dem brillanten Detektiv Hercule Poirot
    Familie Abernathie

    Anfang:
    Der alte Landscombe schlurfte von Zimmer zu Zimmer und zog die Rouleaus hoch. Ab und zu spähte er zwischen zusammengekniffenen wässrigen Augen zum Fenster hinaus.


    Dieser Fall des belgischen Detektivs Hercule Poirot ist anfangs eher langweilig und man kommt nur schwer hinein. Es werden viele, meiner Meinung nach, unnötige Details und Geschichten erzählt, die einem die Familie und ihre Beziehungen näher bringen sollen. Das ist leider eher nicht so gut gelungen.

    Was aber trotzdem genial ist, ist der Mordfall und die kleinen Details, die einem erst auffallen, als Poirot sie erwähnt und selbst darüber nachdenkt. Das Ende ist toll und die letzten 100 Seiten habe ich sehr gerne und an einem Stück gelesen.

    Alles in allem wieder ein toller Agatha Christie Roman, um den belgischen und intelligenten Detektiv Hercule Poirot.

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    maggiterrines avatar
    maggiterrinevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Hercule-Poirot-Krimi. Was soll man mehr sagen?! Immer wieder schön!
    After the funeral

    Es fällt mir schwer zum "Wachsblumenstrauß" von Agatha Christie eine gute Rezension zu schreiben, da ich dieses Buch jetzt schon mehrere Male gelesen habe und nicht mehr genau weiß, was damals meine ersten Eindrücke beim Lesen waren.

    Diesmal wurde ich auf jeden Fall nicht enttäuscht. Ich wusste zwar noch, wer der Mörder war, konnte dem Ganzen aber trotzdem etwas abgewinnen. Ich liebe einfach Poirot-Krimis und diese ganz besonders britische Atmosphäre von Agatha Christie.

    Nur den Klappentext (zumindest den vom meinem Exemplar) sollte man am besten nicht lesen! Ich kannte die Auflösung jetzt schon, aber hätte ich sie nicht gekannt, hätte mir spätestens der Klappentext die Freude am Miträtseln genommen. Also aufpassen!

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    PLymchens avatar
    PLymchenvor 5 Jahren
    "Aber er ist doch ermordet worden, oder nicht?"

    Das ist die Grundfrage in diesem kleinen, aber feinen englischen Krimi aus der Feder der Queen of Crime, Agatha Christie.

    Inhalt: ‚Nach der Beerdigung‘ (so der wörtliche übersetzte Titel des Buches) von Richard Abernethie stellt seine Schwester Cora die Frage in den Raum, ob der plötzliche Tod des Bruders nicht Mord gewesen sein könnte. Eine Bemerkung, die zunächst von allen Anwesenden als unmöglich abgetan wird, die aber plötzlich umso mehr Gewicht erhält, als Cora ihrerseits – eindeutig – ermordet wird. Doch welcher der Erben hätte ein Motiv und die Gelegenheit? Da der Anwalt der Familie und alte Freund des verstobenen Mr. Abernethie mit seinen Nachforschungen zu keinem Ergebnis kommt, bittet er Hercule Pierot um Hilfe bei der Aufklärung…

    Meine Meinung: Was für ein herrliches Stück englischer Krimiliteratur. Wieder einmal beweist Agatha Christie, dass sie zu Recht als Queen of Crime betitelt wird. Kaum hat man das Buch aufgeschlagen ist man schon mittendrin und sofort gefesselt von diesem Krimi. Zügig geht die Geschichte voran, die Spannung wird gehalten, es kommt keine Langeweile auf. Vor dem geistigen Auge entstehen Kulissen von typisch englischer Couleur. Im klassischem Cluedo-Stil setzt man langsam aber sicher das Puzzle zusammen, gekrönt durch die abschließende Auflösung am Ende durch den Meisterdetektiv Hercule Poirot. Alles was ein Krimi braucht auf 194 kurzweiligen Seiten, die sich leicht und locker lesen ließen.

    Fazit: Kleines, aber feines Krimihäppchen, dass (nicht nur?) für Fans klassischer englischer Krimis sehr zu empfehlen ist.

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    kellermaeuses avatar
    kellermaeusevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Wachsblumenstrauß" von Agatha Christie

    Bis jetzt habe ich es nie geschafft das Buch zu lesen. Aber ich liebe den alten schwarz-weiß Film sehr. Und deshalb war ich auch so überrascht das nicht Miss Marple die Ermittlerin war. Im Grunde genommen war die Handlung, bis auf das Ende fast komplett anders.
    Hat mir aber trotzdem gut gefallen.

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    janett_marposnels avatar
    janett_marposnelvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Wachsblumenstrauß" von Agatha Christie

    Richard Abernethie stammt aus einer Industriellenfamilie und war selbst ein exzellenter und erfolgreicher Geschäftsmann. Nur leider war er der einzige seiner Art in dieser Familie. Kurz vor seinem Tod besucht er alle Familienangehörigen, um auszuloten, wer seine Stelle nach seinem Ableben, am besten einnehmen könnte. Er stellt fest, dass keiner seiner Angehörigen dazu in der Lage ist und teilt sein Vermögen testamentarisch auf alle Erben zu gleichen Teilen auf. Und dann passiert etwas auf seiner Beerdigung, was einen weiteren Mord auslöst. Seine Schwester Cora, die von allen Familienmitgliedern als etwas dümmlich beschrieben wird, behauptet beiläufig, dass Richard keines natürlichen Todes gestorben ist. Kurz darauf wird sie in ihrem eigenen Bett mit einem Beil erschlagen.
    Der Notar und Freund der Familie versucht der Sache auf den Grund zu gehen, weiß aber bald keinen Rat mehr und schaltet Hercule Poirot ein. Dieser gibt sich als Vorsitzender einer frei erfunden Organisation, die ausländische Flüchtlinge unterstützt, aus, und erhält somit die Möglichkeit, der gesamten Familie auf den Zahn zu fühlen. Das tut er natürlich mit Erfolg in der unverwechselbaren Art und Weise eines Hercule Poirot.
    Wir haben eine reiche Familie, viele Erben, die alle Dreck am Stecken haben, ein großes viktorianisches Anwesen und einen Mord - und wir haben Agatha Christie, die uns alles herrlich britisch präsentiert. Ein Lesevergnügen, wie man es von Agatha Christie erwartet. Einen Punkt Abzug gibt es für die vielen Familienmitglieder, weil das Lesevergnügen oftmals unterbrochen wurde durch die Frage: Wer war das noch mal?

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    ralluss avatar
    rallusvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Wachsblumenstrauß" von Agatha Christie

    Spannender Krimi mit Hercule Poirot mit verblüffender Auflösung. Fast unmöglich für den Leser es zu lösen, aber lögisch von Poirot aufgeklärt.

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    DieBuchkolumnistins avatar
    DieBuchkolumnistinvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Wachsblumenstrauß" von Agatha Christie

    Richard Abernethie, der alte Herr von Enderby Hall ist verstorben und nach der Beerdigung versammeln sich die Verwandten im Haus zum Leichenschmaus. Sie hatten und haben nicht alle unbedingt das beste Verhältnis zueinander und so ist die Stimmung erst recht eisig, als Cora Lansquenet flapsig behauptet, dass Richard doch wohl keines natürlichen Todes starb. Diese Aussage soll ihr zum Verhängnis werden, denn auch sie stirbt kurz darauf....
    War der Tod des alten Sir Abernethie am Ende wirklich Mord und woher sollte Cora dies wissen? Hercule Poirot soll im Auftrag des Familienanwalts für Aufklärung sorgen und findet mehr Motive, als es tatsächliche Mörder gibt.
    Ein weiterer Krimi der britischen Queen of Crime, den ich allerdings etwas verwirrend fand und manches nicht nachvollziehen konnte. Dennoch recht unterhaltsam und eben ein Muß für die Fans von Hercule Poirot!

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Wachsblumenstrauß" von Agatha Christie

    Der Tod von Richard Abernethie kommt einigen Erben gelegen. Sogar verdächtig gelegen, behauptet seine Schwester Cora spitz. Kurz darauf wird sie ermordet gefunden, mit einem Beil erschlagen. Hercule Poirot übernimmt den Fall und findet zwei Dinge heraus: Coras Bruder starb eines natürlichen Todes - sie selbst aber hätte besser nie ein Testament gemacht.
    Ein wunderbarer Krimi. Sehr witzig geschrieben mit viel englischem Humor und Lokalcolorit. Die Suche nach dem Täter verwirrt den Leser aber am Ende fasst man sich doch an die Stirn und denkt: " Oh ja , wie logisch". herrlich traditionell.

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    JEDs avatar
    JEDvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Wachsblumenstrauß" von Agatha Christie

    Wenn man den Titel dieses Buches von Agatha Christie liest, denkt man natürlich gleich an den gleichnamigen Miss Marple-Film. Umso verwirrter war ich, als ich auf dem Klappentext las, das es sich um einen Hercule-Poirot-Roman handelt, der mit dem Inhalt des Filmes nur wenig gemein hat.

    Tatsächlich war dieses Buch aber wohl die Grundlage für den Film, nur das sehr viel abgeändert wurde - u.a. auch der handelnde Detektiv.

    Ein Mann stirbt in seinem Bett und bei der Beerdigung verkündigt seine Schwester den anderen (und sehr überraschten) Familienmitgliedern, dass es wohl Mord war. Am nächsten Tag ist sie selber tot. - Ein Motiv hatte mal wieder fast jeder!

    Die Menschen, die Christie beschreibt, sind so lebensnah (die "lieben Erben") und zum Teil so schrullig (vor allem der Hypochonder Mortimer) - einfach umwerfend! Die Auflösung ebenso!

    Poirot ist mein Held! Wie er aus Gesprächen Fäden zusammenknüpft und man selbst als Leser überlistet wird, obwohl einem die Lösung regelrecht unter die Nase gerieben wird - unglaublich!

    Christie muss einen unglaublichen Blick auf Menschen gehabt haben. Obwohl ich sonst in Büchern immer sehr schnell überfordert bin, wenn mehr als 5 Personen agieren, habe ich bei ihr immer ein genaues Bild von jedem. Sie schafft es, Menschen so genau und "lebensecht" zu beschreiben, dass der "Film" eigentlich schon fertig in meinem Kopf ist.
    So muss es wohl auch vielen Regisseuren mit ihr gegangen sein. Warum dann den Stoff dieses Buches so auf den Kopf stellen?

    Diesen Krimi habe ich wieder mal in einem Rutsch und mit großer Begeisterung gelesen.

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