Agatha Christie Der unheimliche Weg

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Inhaltsangabe zu „Der unheimliche Weg“ von Agatha Christie

Sylvia Craven will nicht mehr weiterleben - Olivia Betterton liegt im Sterben. Als Sylvia das Angebot annimmt, in die Rolle der sterbenden Frau zu schlüpfen, um gemeinsam mit der Polizei deren verschwundenen Mann zu suchen, tut sie das hauptsächlich um der Lebensgefahr willen. Thomas Betterton, ein berühmter Kernphyiker, soll sich mit brisantem Wissen abgesetzt haben, oder er ist vielleicht von Geheimagenten entführt worden. Sylvia begibt sich auf eine abenteuerliche Suche durch die Wüste Marokkos, mit vorgetäuschten Flugzeugunglücken, verstreuten radiaktiven Perlen und einer merkwürdigen Forschungskolonie. Gerade noch rechtzeitig kehrt ihr Lebenswille zurück ...

Weder Fisch noch Fleisch

— MartinaSchein
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nicht besonders spannend

— Julitraum
Julitraum

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  • Die verschwundenen Wissenschaftler

    Der unheimliche Weg
    UlrikeG-K

    UlrikeG-K

    08. July 2017 um 00:39

    Mitten im Kalten Krieg, im Jahre 1954, stellt das mysteriöse Verschwinden einiger der besten und berühmtesten Wissenschaftler ihrer Zeit die Geheimdienste der westlichen Welt vor ein Rätsel! Wurden sie entführt? Bekamen sie von der Gegenseite ein Angebot, dem sie nicht widerstehen konnten? Wer steckt überhaupt dahinter? Und welchen Zweck verfolgt derjenige?Als auch Tom Betterton, ein kanadischer Wissenschaftler, der vor einiger Zeit eine bahnbrechende Entdeckung im Bereich der Atomphysik gemacht hatte und der inzwischen in England forscht, plötzlich wie vom Erdboden verschwunden ist, sieht Jessop vom britischen Geheimdienst erstmals eine vage Möglichkeit, dem Rätsel auf die Spur zu kommen!Denn Olive, Bettertons zweite Ehefrau, schickt sich offensichtlich an, ihrem Mann zu folgen. Doch kommt sie auf ihrem Weg zu ihm bei einem Flugzeugunglück ums Leben - und Jessop bekommt seine Chance, in Person der jungen Engländerin Hilary Craven, die, nachdem ihr Mann sie verlassen hat und dann auch noch ihre kleine Tochter starb, nicht mehr weiterleben möchte und im Begriff ist, sich das Leben zu nehmen.Jessop hält sie in letzter Minute davon ab und bietet ihr, die nichts mehr zu verlieren hat, stattdessen an, Olive Bettertons Stelle einzunehmen und sich zu deren Mann bringen zu lassen - und damit dem Geheimdienst endlich eine Spur zu den verschwundenen Wissenschaftlern mitten im nordafrikanischen Atlas-Gebirge, wie sich im Laufe der Handlung herausstellt, aufzuzeigen.Ein lebensgefährliches Unterfangen, auf das sich die sehr bald gar nicht mehr lebensmüde Hilary einlässt, das mit allerlei unerwarteten und erschreckenden Wendungen aufwartet und den Leser bis zur letzten Seite in atemlose Spannung versetzt....Was dem Leser des 21.Jahrhunderts einigermaßen phantastisch erscheinen mag, war in der 50er Jahren, als die Welt durch den Eisernen Vorhang geteilt und in Amerika die Kommunistenhatz in vollem Gange war, bittere Realität!Spionage und Gegenspionage, Überläufer, Vaterlandsverräter waren ein heißes Thema - und Agatha Christie, eine eifrige Zeitungsleserin und noch eifrigere Weltenbummlerin, immer auf der Höhe ihrer Zeit, schrieb in dieser Epoche ihre berühmten Spionage-Krimis, die sie in der Regel dort ansiedelte, wohin sie zuvor mit ihrem Mann, dem Archäologen Max Mallowan gereist war und die sie mit Personen bestückte, die ihr so oder ähnlich begegnet waren, die sie vielleicht auch nur aus der Ferne beobachtet hatte oder deren Gespräche sie mitangehört hatte.Im vorliegenden Kriminalroman sucht sie sich Marocco aus - und lässt uns durch ihre Charaktere eine geheimnisvolle Welt aus Tausendundeinenacht erleben! Denn auch im Erschaffen einer Atmosphäre, die sofort für den Leser spür- und erfahrbar wird, war die große Dame des Kriminalromans eine Meisterin!Selbst wenn die Thematik des Krimis auf einen Spionageroman hindeutet, so haben wir es hier gewiss nicht mit einem typischen zu tun! Und es gibt keinerlei Ähnlichkeiten mit den berühmten Romanen Ian Flemings, der etwa zeitgleich mit "Der unheimliche Weg" seinen unsterblichen James Bond erschuf.Nein, Agatha Christie blieb immer unverkennbar, unverwechselbar sie selbst: raffiniert und vollkommen schlüssig erdachte Handlungen mit allerlei Verwicklungen, versteckte Hinweise, falsche Fährten, überraschende Wendungen und fulminante Auflösungen, auf die der Leser mit all ihren Implikationen gewöhnlich nicht kommen kann, es sei denn, er ist ein Superhirn wie etwa Hercule Poirot es ist, oder ein mit allen Wassern gewaschener und vollkommen illusionsloser Kenner der menschlichen Natur wie die äußerlich so sanfte, betuliche Miss Marple!"Der unheimliche Weg" muss ohne Agatha Christies bekannteste Ermittler auskommen!Statt ihrer ist es hier eine ganze Gruppe von Beteiligten, von denen jeder einzelne seinen Teil zur Lösung des Rätsels beiträgt, - bis ein Gesamtbild entsteht.Die Hauptfiguren sind keine außergewöhnlichen Menschen, - und gerade das macht sie glaubwürdig in der jeweiligen, ihnen zugedachten Rolle. Es macht sie zu lebendigen Charakteren, wie nur eine Agatha Christie, großartige und unbestechlicheMenschenkennerin die sie war, erschaffen konnte."Der unheimliche Weg" ist ein weiterer meisterlicher Beweis dafür!

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  • Weder Fisch noch Fleisch

    Der unheimliche Weg
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    24. October 2016 um 15:37

    Der unheimliche Weg ist meiner Ansicht nach eines ihrer schwächeren Bücher. Ich finde, es ist weder ein Krimi noch ein richtiger Spionageroman und irgendwie weder Fisch noch Fleisch.Der Schluss hingegen war ganz interessant und wieder etwas mehr ins Krimihafte tendierend.Auch handelte es sich bei dem riesigen Projekt nicht nur um einen gigantischen Markt der Gehirne. Ein ganz profaner Mord hat ferner eine nicht unerhebliche Rolle gespielt.

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  • Spionage á la Agatha Christie

    Der unheimliche Weg
    maggiterrine

    maggiterrine

    01. July 2015 um 16:34

    Überall in Europa verschwinden brilliante Wissenschaftler auf mysteriöse Weise. Der britische Geheimdienst sucht sich deshalb eine Frau, die der Ehefrau einer der Wissenschaftler möglichst ähnlich sieht und schickt sie als Undercover-Agentin nach Marokko um dort die geheime Untergrund-Organisation ausfindig zu machen. Das Buch stammt aus den Anfängen des kalten Krieges und es scheint als habe Frau Christie sich gedacht "Ich mach jetzt auch mal einen Spionage-Thriller mit Kommunisten". Das funktioniert zunächst eigentlich auch ganz gut. Aber wenn sich vor dem Leser nach und nach die Ausmaße dieses Komplotts erstrecken, muss man das ganze einfach unrealistisch finden. Zu sehr erinnert das ganze an Allmachtsfantasien aus "1984" (Da war das völlig ok, weil es sich ja um eine Dystopie gehandelt hat. Das hier soll aber ein Thriller sein...). Naja...ich sag mal, das war nicht das beste, was Agatha Christie jemals auf Papier gebracht hat.

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  • Rezension zu "Der unheimliche Weg" von Agatha Christie

    Der unheimliche Weg
    rallus

    rallus

    25. June 2010 um 13:58

    Mehr ein Thriller als ein klassischer Krimi begibt sich fernab von Poirot und miss marple, slvia als Double auf die Auflösung von verschwunden Wissenschaftlern. Spannend und verblüffend umgesetzt!

  • Rezension zu "Der unheimliche Weg" von Agatha Christie

    Der unheimliche Weg
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 09:40

    Der berühmte Physiker Thomas Betteron ist von heute auf morgen in Paris verschwunden und ihm folgen weitere Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Seine junge und auffallend hübsche Ehefrau macht sich auf die Suche nach ihm, verstirbt aber bei einem Flugzeugunfall und wird von der Polizei durch die täuschend ähnlich aussehende Sylvia Craven ersetzt. Die tote Mrs Betteron scheint bei dem Verschwinden ihres Mannes Bescheid gewusst zu haben und so lässt sich Sylvia ohne genaues Wissen um Weg und Ziel treiben. Doch der Plan um die verschwundenen Genies ist gefährlicher, als es sich die Hobbyspionin vorstellen konnte... Agatha Christie ist aus gutem Grund eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen, denn sie bietet neben dem klassischen "Who-Done-It"-Krimi auch ständig neue und abwechslungsreiche Ideen. Auch hier war ich tatsächlich überrascht, auf was sich Sylvia Craven da eingelassen hat und wie sich alles im Laufe des Romans entwickelt. Sicher, auf nicht mal 150 Seiten kann nicht alles ausführlich und sinnvoll beschrieben werden, trotzdem habe ich mich sehr gut beim Lesen amüsiert und kann diesen sehr kurzen Thriller zwischen den Nationen allen empfehlen, die sich bisher über Poirot und Marple nicht heraus getraut haben.

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