Die Schattenhand

von Agatha Christie 
4,0 Sterne bei115 Bewertungen
Die Schattenhand
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Positiv (89):
Krimines avatar

Etwas zu wenig Mrs. Marple, dafür aber voller pikanter Geheimnisse, falscher Spuren und menschlicher Verfehlungen.

Kritisch (3):
Mina2905s avatar

Frage mich die ganze Zeit, warum es heißt "Ein Fall für Miss Marple" ....!? Sie kommt darin fast garnicht vor! Irreführend!

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Inhaltsangabe zu "Die Schattenhand"

In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben hat sich der junge Jerry Burton mit seiner Schwester im idyllischen Städtchen Lymstock niedergelassen. Doch in kürzester Zeit verwandelt sich der Ort zum Schauplatz einer Reihe von Intrigen. Was mit anonymen Hassbriefen beginnt, gipfelt im Selbstmord einer Bewohnerin. Miss Marple ist zur Stelle, um den Geheimnissen von Lymstock auf die Spur zu kommen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455650303
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:15.07.2015
Das aktuelle Hörbuch ist bei Hörbuchproduktionen erschienen.

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    Krimines avatar
    Kriminevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas zu wenig Mrs. Marple, dafür aber voller pikanter Geheimnisse, falscher Spuren und menschlicher Verfehlungen.
    Etwas zu wenig Mrs. Marple, dafür aber voller pikanter Geheimnisse

    Mit dem Ziel ein ruhiges Plätzchen für seine Genesung zu finden, lassen sich der bei einem Absturz schwer verletzte Pilot Jerry Burton und seine liebreizende Schwester Joanna in der kleinen Provinzstadt Lymstock nieder. Doch anstatt die Idylle auf dem Land zu genießen und mit ein wenig Klatsch unterhalten zu werden, stellen beide recht schnell fest, dass in Lymstock etwas ganz und gar nicht stimmt. So machen böse Verleumdungsbriefe die Runde, ein Selbstmord schockiert die Bevölkerung und als wäre das noch nicht genug, geschieht auch schon bald ein handfester Mord.

    "Die Schattenhand" ist der vierte Band der Miss Marple-Reihe von Agatha Christie, wobei die scharfsichtige Hobbydetektivin diesmal erst sehr spät eine Rolle spielt. Denn zunächst einmal versucht die Polizei mit Oberinspektor Nash und Inspektor Graves Ordnung in das von verbrecherischen Machenschaften heimgesuchte Provinzstädtchen zu bringen, scheitert aber an der Vielzahl der Bewohner, die etwas zu verbergen haben und ungewollt dem Mörder in die Hände spielen. Und dann versucht auch noch der von Langeweile geplagte Jerry Burton Detektiv zu spielen, was aufgrund seiner fehlenden Objektivität gründlich danebengeht.

    Die Handlung selbst wird aus der Sicht des Piloten Jerry Burton erzählt, der als Icherzähler in Erscheinung tritt und somit als ständig anwesender Beobachter wichtige Informationen liefert. Dass er dabei dem Mörder erstaunlich nahekommt, merkt er nicht, da ihm neben dem untrüglichen Verstand von Miss Marple auch die Kenntnisse der menschlichen Verhaltensweisen fehlen. Deshalb ist sie es auch, die den Fall in kürzester Zeit löst und den von Lügen und Intrigen nur so strotzenden Bewohnern den Spiegel vorhält. Ein wunderbar knifflig konstruierter Fall, der wie bei Agatha Christie üblich, von den gekonnt in Szene gesetzten Charakterzeichnungen seiner Figuren und den Eigentümlichkeiten einer nur schwer zu durchschauenden Dorfgemeinschaft lebt.

    Fazit:
    Voll gepackt mit pikanten Geheimnissen, falschen Spuren und menschlichen Verfehlungen versteht es "Die Schattenhand" wunderbar zu unterhalten, auch wenn Miss Marple erst ganz zum Schluss eine entscheidende Rolle spielt.

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    Daniel89s avatar
    Daniel89vor 3 Monaten
    Tötliches Landleben

    Worum geht es in "Die Schattenhand";

    Jerry Burton und seine Schwester Joanna Burton machen Urlaub auf dem Land. Er soll sich entspannen und von einem Unfall erholen.
    Sie mieten sich ein Landhaus und genießen das nette Dorfleben.
    Jedoch wird die Idylle im Dorf durch Drohbriefe erschüttet, die jedoch anscheinend alle an den Haaren herbeigezogen sind.

    Niemand nimmt die Briefe ernst, bis einer ins Schwarze trifft und jemand Selbstmord begeht.

    Meine Meinung;

    Also an sich mag ich die Romane mit Miss Marple nicht wirklich aber in diesem kam sie eher am Rand vor. Jerry und Joanna spielen die Hauptrollen und das hat mir sehr gefallen. Wie immer ist der Schreibstil sehr flüssig und ich fand die Auflösung ziemlich überraschend.

    Leider wurde eine Figur sehr Homophobe dargestellt und das fand ich nicht so angenehme.

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    lievke14s avatar
    lievke14vor einem Jahr
    Wo Rauch ist, da ist auch Feuer....

    In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben, hat sich der junge Jerry Burton mit seiner Schwester im idyllischen Städtchen Lymstock niedergelassen. Doch in kürzester Zeit verwandelt sich der Ort zum Schauplatz einer Reihe von Intrigen. Was mit anonymen Hassbriefen beginnt, gipfelt im Selbstmord einer Bewohnerin. Miss Marple ist zur Stelle, um den Geheimnissen von Lymstock auf die Spur zu kommen.


    Agatha Christie in Bestform!

    Der junge Jerry Burton hat aufgrund eines Unfalls schwere Verletzungen erlitten und soll sich auf Anraten seines Arztes eine Auszeit nehmen und in ländlichen Gefilden wieder auf die Beine kommen. Ganz konkret soll er einfach das Nichtstun frönen und sich dem dörflichen Klatsch hingeben. Jerrys Wahl fällt dabei auf das kleine friedliche Städtchen Lymstock…dort ist der Hund begraben….genau das, was ein Mensch zur Genesung braucht…. Aber so friedlich geht es hier gar nicht zu. Das muss Jerry sehr schnell begreifen….

    Dieser Kriminalroman ist ein absoluter Leckerbissen. Die Besonderheit liegt dabei nicht unbedingt in dem eigentlichen Kriminalfall und dessen Auflösung, sondern an der so typischen Agatha-Christie-Schreibweise.

    Die Autorin versteht es wie keine zweite, den Leser auch ohne viel Blutvergießen und unnötige Brutalität zu unterhalten und Spannung zu erzeugen.

    Bei diesem Roman steht wie so oft  die dörfliche Gemeinschaft mit all ihren kleinen und größeren Verstrickungen und Intrigen im Vordergrund. Die Bewohner geben sich tolerant und offen…hinter dem Rücken werden aber Giftpfeile in jede nur erdenkliche Richtung abgeschossen…neugierig und schadenfroh werden die Ereignisse zur Kenntnis genommen und ausgewertet. Jeder weiß über jeden was zu berichten….meistens nichts Gutes….

    Diesen Eindruck bekommen die Zugezogenen Jerry und seine Schwester sehr schnell über ihr neues Zuhause. Und nicht nur das….auch sie erhalten jeder einen dieser ominösen Briefe und müssen sich mit der Frage auseinandersetzen: Was hat das Ganze zu bedeuten?

    Als es den ersten Todesfall gibt, wird es ernst.

    Die Tage auf dem Land sind für die Geschwister Burton alsbald mehr als ausgefüllt, denn sie brennen darauf, sich an der Aufklärung des Falles zu beteiligen. Sie haben ja sonst nicht viel zu tun. Da stellt die ganze Aufregung eine willkommene Abwechslung dar.

    Jerry und Joanna sind zwei herrliche Charaktere. Unkompliziert und mit viel Wortwitz begegnen sie den doch sehr eigenwilligen Bewohnern und versuchen, diesen ihre Ansicht auf die Geschehnisse zu entlocken. Dabei nimmt vor allem Jerry den Rat seines Arztes überaus wörtlich und beteiligt sich sehr rege an dem Klatsch und Tratsch. In den eigenen vier Wänden werden die Tagesereignisse dann detailliert ausgewertet. Dieser Schlagabtausch zwischen den Geschwistern ist unglaublich amüsant. Die Schwester ist dem Bruder dabei absolut ebenbürtig....beide agieren sowohl geistreich als auch schlagfertig und sind immer wieder für einen passenden und erheiternden Spruch gut.

    Wer ein Fan von Miss Marple ist, dem muss gesagt werden….die alte Dame bekommt ihren Auftritt….aber leider sehr spät und nur sehr kurz. Aber natürlich trägt sie auch diesmal entscheidend zur Aufösung des Falles bei.

    Die Schattenhand ist ein großartiger kleiner Kriminalroman, der einfach nur Spaß macht. In diesem Sinne: Auch ein Cosy-Krimi kann begeistern.

    Kommentare: 1
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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gut geschriebener Roman von Agatha Christie. Interessant und sehr lesenswert.
    Schattenhand

    Ich mag Agatha Christie Romane, besonders die mit Hercule Poirot und Miss Marple. Dieser ist mit Miss Marple, obwohl sie erst fast am ende dazu kommt und sehr wenig erwähnt wird, so klärt sie ein Verbrechen auf, das echt raffieniert ausgedacht war. Schon ziemlich am Anfang hatte ich jemanden in Verdacht, der bei mir fast bis zum ende der Täter blieb. Aber leider --- wieder einmal war es jemand, von dem man es gar nicht gedacht hat.
    Sehr gut geschrieben, und sehr interessant.

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    Grandvilles avatar
    Grandvillevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker von Agatha Christie. Angenehm zu lesen, unblutig und zeitlos.
    Flinke Finger und ein Mord

    "Die Schattenhand" ist der dritte Roman in der Miss Marple Reihe nach "Mord im Pfarrhaus" und "Die Tote in der Bibliothek". Allerdings ist es mein erster gelesener Roman von Agatha Christie. Ich kannte bisher nur Verfilmungen ihrer Werke. Die Schattenhand wollte ich unbedingt einmal lesen, weil mir eine Neuverfilmung in der Fassung mit Geraldine McEwan so gut gefallen hatte. Die Bücher sollen ja immer besser sein und deswegen griff ich dann doch mal zum Buch.

    Im Grunde hat mir das Buch gut gefallen, allerdings sehe ich doch Unterschiede zwischen Serie und Buch. Das empfinde ich aber nicht als schlimm oder verwerflich, eher im Gegenteil. Ein wenig erstaunt war ich allerdings, dass Miss Marple so lange nicht auftaucht. Das ist das einzige, dass mich am Ende wirklich gestört hat.

    Die Schattenhand ist ein solider gut durchdachter unblutiger Krimi in der gewohnten heimeligen englischen Dorf-Atmosphäre, die ich sehr liebe. Es ist ein klassischer Who done it ohne viel Blut und ohne Hektik, wie sie in modernen Krimis heutzutage so weit verbreitet sind. Merkwürdig kam mir allerdings die ganze Zeit vor, dass es vielleicht noch ein anderes Buch mit den Burton-Geschwistern geben könnte, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Obwohl das Buch ja schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, ist es merkwürdigerweise irgendwie zeitlos. Es gibt zwar keine Computer und keine Handys und dafür Schreibmaschinen, aber ansonsten hat es sich nicht "verstaubt" angefühlt.

    Mir hat dieses Buch gut gefallen. Ein angenehmer Schmöker mit einer gut durchdachten Handlung. Man kann miträtseln, aber wird nicht frustriert.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Miss Marples 3. Fall: Huhu, Miss Marple, wo stecken Sie nur?

    Jerry Burton und seine Schwester Joanna wollen sich auf dem Land erholen. Jerry wurde im Krieg mit dem Flugzeug abgeschossen und soll nun Ruhe und Frieden in dem kleinen Nest Lymstock finden, in dem sie das Haus einer alten Dame gemietet haben, die durch den Krieg verarmt ist. Doch statt Ruhe und Frieden finden die beiden Geschwister bald einen anonymen Schmähbrief. Auch andere Dorfbewohner haben solche Briefe erhalten. Der Arzt, Dr. Griffith, ist berunruhigt. Er meint, dass irgendwann die Person, die die Briefe schreibt, aus Versehen auch mal die Wahrheit schreiben könnte und es dann üble Folgen haben könnte... So scheint es auch zu sein: Mrs. Symmington, die zweite Frau des Anwalts, begeht Selbstmord... oder doch nicht? 

    Ein schöner Krimi, spannend und gut geschrieben... nur Miss Marple muss man lange suchen. Sie taucht erst auf Seite 241 (von insgesamt 324 Seiten) auf und dann auch nur sehr selten.

    An der Erzählform des Ich-Erzählers kann es nicht liegen, da es im Krimi "Mord im Pfarrhaus" auch geklappt hatte, Miss Marple zu integrieren und so richtig schnüffeln und ermitteln zu lassen.

    Ein sehr enttäuschendes Buch, vor allem für Miss Marple-Fans. Als normaler klassischer Krimi daher nur Durchschnitt.

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    Carriecats avatar
    Carriecatvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Gewohnt genialer britischer Humor!

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    Natashas avatar
    Natashavor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Zwar offiziell ein Miss-Marple-Krimi, aber die alte Dame kommt eigentlich nur am Rande vor. Trotzdem eine gelungene Geschichte mit netten, leicht skurrilen Charakteren, viel englischem Dorfleben und überraschender Auflösung.

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    ralluss avatar
    rallusvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Toller dritter Roman mit Miss Marple, die geholt wird als ein anonymer Briefeschreiber in Lymstock umhergeht. Es erhalten viele Leute anonyme Briefe, in denen Geheimnisse aufgedeckt werden, bald geschieht auch ein Mord. Nach einigen Verwirrungen klärt Miss Marple auch diesen Mord und die Hintergründe, toller Roman von Agatha Christie.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    "Frönen Sie dem Stumpfsinn!" Das ist es, was der junge Jerry Burton von seinem Arzt verordnet bekommt. Doch in dem ländlichen Nest Lymstock, in dem er sich mit seiner Schwester niederlässt, erwartet Jerry alles andere als Beschaulichkeit: Verleumdung, anonyme Briefe und Mord. Da braucht es schon Miss Marples Kenntnis von dörflicher Idylle, um den wahren Täter zu entlarven.
    Ein sehr schöner Miss Marple Krimi in gewohnt routiniertem Stil, mit wunderschönen Seitenhieben auf das englische Landleben..

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