Agatha Christie Die Schattenhand

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Inhaltsangabe zu „Die Schattenhand“ von Agatha Christie

In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben hat sich der junge Jerry Burton mit seiner Schwester im idyllischen Städtchen Lymstock niedergelassen. Doch in kürzester Zeit verwandelt sich der Ort zum Schauplatz einer Reihe von Intrigen. Was mit anonymen Hassbriefen beginnt, gipfelt im Selbstmord einer Bewohnerin. Miss Marple ist zur Stelle, um den Geheimnissen von Lymstock auf die Spur zu kommen.

Klassisch Agatha Christie

— Shlok

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    Die Schattenhand

    lievke14

    30. March 2017 um 10:45

    In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben, hat sich der junge Jerry Burton mit seiner Schwester im idyllischen Städtchen Lymstock niedergelassen. Doch in kürzester Zeit verwandelt sich der Ort zum Schauplatz einer Reihe von Intrigen. Was mit anonymen Hassbriefen beginnt, gipfelt im Selbstmord einer Bewohnerin. Miss Marple ist zur Stelle, um den Geheimnissen von Lymstock auf die Spur zu kommen. Agatha Christie in Bestform! Der junge Jerry Burton hat aufgrund eines Unfalls schwere Verletzungen erlitten und soll sich auf Anraten seines Arztes eine Auszeit nehmen und in ländlichen Gefilden wieder auf die Beine kommen. Ganz konkret soll er einfach das Nichtstun frönen und sich dem dörflichen Klatsch hingeben. Jerrys Wahl fällt dabei auf das kleine friedliche Städtchen Lymstock…dort ist der Hund begraben….genau das, was ein Mensch zur Genesung braucht…. Aber so friedlich geht es hier gar nicht zu. Das muss Jerry sehr schnell begreifen…. Dieser Kriminalroman ist ein absoluter Leckerbissen. Die Besonderheit liegt dabei nicht unbedingt in dem eigentlichen Kriminalfall und dessen Auflösung, sondern an der so typischen Agatha-Christie-Schreibweise. Die Autorin versteht es wie keine zweite, den Leser auch ohne viel Blutvergießen und unnötige Brutalität zu unterhalten und Spannung zu erzeugen. Bei diesem Roman steht wie so oft  die dörfliche Gemeinschaft mit all ihren kleinen und größeren Verstrickungen und Intrigen im Vordergrund. Die Bewohner geben sich tolerant und offen…hinter dem Rücken werden aber Giftpfeile in jede nur erdenkliche Richtung abgeschossen…neugierig und schadenfroh werden die Ereignisse zur Kenntnis genommen und ausgewertet. Jeder weiß über jeden was zu berichten….meistens nichts Gutes…. Diesen Eindruck bekommen die Zugezogenen Jerry und seine Schwester sehr schnell über ihr neues Zuhause. Und nicht nur das….auch sie erhalten jeder einen dieser ominösen Briefe und müssen sich mit der Frage auseinandersetzen: Was hat das Ganze zu bedeuten? Als es den ersten Todesfall gibt, wird es ernst. Die Tage auf dem Land sind für die Geschwister Burton alsbald mehr als ausgefüllt, denn sie brennen darauf, sich an der Aufklärung des Falles zu beteiligen. Sie haben ja sonst nicht viel zu tun. Da stellt die ganze Aufregung eine willkommene Abwechslung dar. Jerry und Joanna sind zwei herrliche Charaktere. Unkompliziert und mit viel Wortwitz begegnen sie den doch sehr eigenwilligen Bewohnern und versuchen, diesen ihre Ansicht auf die Geschehnisse zu entlocken. Dabei nimmt vor allem Jerry den Rat seines Arztes überaus wörtlich und beteiligt sich sehr rege an dem Klatsch und Tratsch. In den eigenen vier Wänden werden die Tagesereignisse dann detailliert ausgewertet. Dieser Schlagabtausch zwischen den Geschwistern ist unglaublich amüsant. Die Schwester ist dem Bruder dabei absolut ebenbürtig....beide agieren sowohl geistreich als auch schlagfertig und sind immer wieder für einen passenden und erheiternden Spruch gut. Wer ein Fan von Miss Marple ist, dem muss gesagt werden….die alte Dame bekommt ihren Auftritt….aber leider sehr spät und nur sehr kurz. Aber natürlich trägt sie auch diesmal entscheidend zur Aufösung des Falles bei. Die Schattenhand ist ein großartiger kleiner Kriminalroman, der einfach nur Spaß macht. In diesem Sinne: Auch ein Cosy-Krimi kann begeistern.

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  • Schattenhand

    Die Schattenhand

    natti_ Lesemaus

    10. January 2016 um 17:21

    Ich mag Agatha Christie Romane, besonders die mit Hercule Poirot und Miss Marple. Dieser ist mit Miss Marple, obwohl sie erst fast am ende dazu kommt und sehr wenig erwähnt wird, so klärt sie ein Verbrechen auf, das echt raffieniert ausgedacht war. Schon ziemlich am Anfang hatte ich jemanden in Verdacht, der bei mir fast bis zum ende der Täter blieb. Aber leider --- wieder einmal war es jemand, von dem man es gar nicht gedacht hat. Sehr gut geschrieben, und sehr interessant.

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  • Flinke Finger und ein Mord

    Die Schattenhand

    Grandville

    07. September 2014 um 20:46

    "Die Schattenhand" ist der dritte Roman in der Miss Marple Reihe nach "Mord im Pfarrhaus" und "Die Tote in der Bibliothek". Allerdings ist es mein erster gelesener Roman von Agatha Christie. Ich kannte bisher nur Verfilmungen ihrer Werke. Die Schattenhand wollte ich unbedingt einmal lesen, weil mir eine Neuverfilmung in der Fassung mit Geraldine McEwan so gut gefallen hatte. Die Bücher sollen ja immer besser sein und deswegen griff ich dann doch mal zum Buch. Im Grunde hat mir das Buch gut gefallen, allerdings sehe ich doch Unterschiede zwischen Serie und Buch. Das empfinde ich aber nicht als schlimm oder verwerflich, eher im Gegenteil. Ein wenig erstaunt war ich allerdings, dass Miss Marple so lange nicht auftaucht. Das ist das einzige, dass mich am Ende wirklich gestört hat. Die Schattenhand ist ein solider gut durchdachter unblutiger Krimi in der gewohnten heimeligen englischen Dorf-Atmosphäre, die ich sehr liebe. Es ist ein klassischer Who done it ohne viel Blut und ohne Hektik, wie sie in modernen Krimis heutzutage so weit verbreitet sind. Merkwürdig kam mir allerdings die ganze Zeit vor, dass es vielleicht noch ein anderes Buch mit den Burton-Geschwistern geben könnte, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Obwohl das Buch ja schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, ist es merkwürdigerweise irgendwie zeitlos. Es gibt zwar keine Computer und keine Handys und dafür Schreibmaschinen, aber ansonsten hat es sich nicht "verstaubt" angefühlt. Mir hat dieses Buch gut gefallen. Ein angenehmer Schmöker mit einer gut durchdachten Handlung. Man kann miträtseln, aber wird nicht frustriert.

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  • Miss Marples 3. Fall: Huhu, Miss Marple, wo stecken Sie nur?

    Die Schattenhand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. October 2013 um 00:24

    Jerry Burton und seine Schwester Joanna wollen sich auf dem Land erholen. Jerry wurde im Krieg mit dem Flugzeug abgeschossen und soll nun Ruhe und Frieden in dem kleinen Nest Lymstock finden, in dem sie das Haus einer alten Dame gemietet haben, die durch den Krieg verarmt ist. Doch statt Ruhe und Frieden finden die beiden Geschwister bald einen anonymen Schmähbrief. Auch andere Dorfbewohner haben solche Briefe erhalten. Der Arzt, Dr. Griffith, ist berunruhigt. Er meint, dass irgendwann die Person, die die Briefe schreibt, aus Versehen auch mal die Wahrheit schreiben könnte und es dann üble Folgen haben könnte... So scheint es auch zu sein: Mrs. Symmington, die zweite Frau des Anwalts, begeht Selbstmord... oder doch nicht?  Ein schöner Krimi, spannend und gut geschrieben... nur Miss Marple muss man lange suchen. Sie taucht erst auf Seite 241 (von insgesamt 324 Seiten) auf und dann auch nur sehr selten. An der Erzählform des Ich-Erzählers kann es nicht liegen, da es im Krimi "Mord im Pfarrhaus" auch geklappt hatte, Miss Marple zu integrieren und so richtig schnüffeln und ermitteln zu lassen. Ein sehr enttäuschendes Buch, vor allem für Miss Marple-Fans. Als normaler klassischer Krimi daher nur Durchschnitt.

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  • Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Die Schattenhand

    Carriecat

    22. August 2011 um 02:00

    Gewohnt genialer britischer Humor!

  • Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Die Schattenhand

    Natasha

    01. January 2011 um 14:29

    Zwar offiziell ein Miss-Marple-Krimi, aber die alte Dame kommt eigentlich nur am Rande vor. Trotzdem eine gelungene Geschichte mit netten, leicht skurrilen Charakteren, viel englischem Dorfleben und überraschender Auflösung.

  • Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Die Schattenhand

    rallus

    18. June 2010 um 15:41

    Toller dritter Roman mit Miss Marple, die geholt wird als ein anonymer Briefeschreiber in Lymstock umhergeht. Es erhalten viele Leute anonyme Briefe, in denen Geheimnisse aufgedeckt werden, bald geschieht auch ein Mord. Nach einigen Verwirrungen klärt Miss Marple auch diesen Mord und die Hintergründe, toller Roman von Agatha Christie.

  • Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Die Schattenhand

    melli.die.zahnfee

    19. August 2009 um 22:33

    "Frönen Sie dem Stumpfsinn!" Das ist es, was der junge Jerry Burton von seinem Arzt verordnet bekommt. Doch in dem ländlichen Nest Lymstock, in dem er sich mit seiner Schwester niederlässt, erwartet Jerry alles andere als Beschaulichkeit: Verleumdung, anonyme Briefe und Mord. Da braucht es schon Miss Marples Kenntnis von dörflicher Idylle, um den wahren Täter zu entlarven. Ein sehr schöner Miss Marple Krimi in gewohnt routiniertem Stil, mit wunderschönen Seitenhieben auf das englische Landleben..

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  • Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Die Schattenhand

    Jens65

    16. July 2008 um 21:30

    Die Schattenhand ist ein klassischer Agatha-Christie-Krimi - genial, bis hin zur Auflösung, der durch ihre Einfachheit und Logik besticht. Agatha Christie erspart dem Leser sowohl Hinweise, die in Krimis anderer Autoren oft leider erst zum Schluss eingestreut werden und ein Mitraten somit unmöglich machen, als auch unnötige Effekte um Spannung erzeugen. Denn all das hat die Queen of Crime - den Namen trägt sie in meinen Augen zu Recht - nicht nötig. Der Krimi lebt von einer logischen, bis ins kleinste Detail durchdachten Handlung, die dem Leser direkt von Beginn an zugänglich ist. Aber wie alle Beteiligten Charaktere auch, tappt der Leser im Dunkeln. Denn im falschen Licht betrachtet, ergeben die Hinweise, die Agatha Christie gut portioniert einstreut, ein ganz anderes Bild. Erst wenn jedes Teilchen an seinen rechten Platz gerückt wird, ergibt sich die Lösung, die gerade in Die Schattenhand genial einfach und völlig logisch ist.

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  • Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Die Schattenhand

    NannyOgg

    06. February 2008 um 09:34

    Dies war mein erstes Miss Marple-Buch und ich war überrascht, dass die vermeintliche Hauptperson erst gegen Ende der Geschichte auftaucht. Mal ganz abgesehen davon, dass sie ganz anders war als man sie aus den Verfilmungen kennt. Trotzdem eine nette Lektüre, die sich schnell wegschmökert.

  • Rezension zu "Die Schattenhand" von Agatha Christie

    Die Schattenhand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2007 um 11:51

    Ein Buch stellvertretend für alle A. Christie-Krimis, denn alle hier zu bearbeiten, das ist mir zu anstrengend... Diese Krimis haben ja alle eines gemeinsam, sie sind so ein wenig realitätsfern und nehmen manchmal verblüffende Wendungen. Aber trotz allem bieten sie Unterhaltung, sie sind nicht anstrengend und verschaffen einen gemütliche Stunden. Deshalb von mir trotzdem 4 Sterne, denn Gemütlichkeit tut auch mal gut.

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