Agatha Christie Die großen Vier

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Inhaltsangabe zu „Die großen Vier“ von Agatha Christie

Ein Unbekannter taucht bei Poirot auf und
bricht vor ihm zusammen. Wer ist der Mann?
Und was hat es mit »Den Großen Vier« auf sich,
von denen er murmelt? In einem ihrer schwie-
rigsten Fälle geraten der Meisterdetektiv und
sein Kollege Hastings in Lebensgefahr, während
sie versuchen, die Machenschaften einer inter-
nationalen Verbrecherorganisation aufzudecken.

Nicht der beste Fall von Hercule Poirot, aber sicher einer der trickreichsten und immer noch besser, als viele andere Krimis

— ShineOn

Nicht ganz die gewohnte Klasse - zusammengestoppelte Kurzgeschichten, die man ähnlich schon woanders lesen kann.

— Karin_Kehrer

Eines von Christies schwächeren Büchern - konnte mich nicht komplett überzeugen.

— CelinaS

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  • Allein gegen vier

    Die großen Vier

    Karin_Kehrer

    10. July 2016 um 21:57

    Diesmal scheinen selbst Hercule Poirots berühmte graue Zellen machtlos zu sein. Denn eine Organisation von Superverbrechern, die Großen Vier, hat nichts geringeres als die Ergreifung der Weltherrschaft im Sinn. Da nützt es auch nicht viel, dass Poirots Freund Captain Hastings seine Frau und die Ranch in Argentinien im Stich lässt, um dem Meisterdetektiv beizustehen. Stets scheinen die Verbrecher einen Zug voraus zu sein, jagen Poirot von einem Ort zum andern. Nur eine ganz ungewöhnliche Finte kann hier Abhilfe schaffen.„Die großen Vier“ entstanden nach einer persönlichen Krise der Autorin – ua. ihr geheimnisvolles Verschwinden für zehn Tage, das nie richtig aufgeklärt wurde – und das merkt man der Geschichte auch an. Eigentlich eher eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die man ähnlich schon irgendwo gelesen hat, etwas hektisch zusammengeschustert und mit einigen Unwahrscheinlichkeiten gespickt. Natürlich schimmert ab und an das Können der Autorin durch, raffinierte und gut durchdachte Situationen zu schaffen, wichtige Tatsachen geschickt zu verschleiern und mit Identitäten zu spielen. Das Ende gerät eher ungewohnt und James-Bond-mäßig, wenn es den schon zu dieser Zeit gegeben hätte. Alles in allem nicht der beste Krimi von Agatha Christie mit einigen ungewohnten Schachzügen und Wendungen. 

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  • Poirot rettet die Welt

    Die großen Vier

    CelinaS

    11. June 2016 um 13:45

    Die Großen Vier ist ein Buch von Christie, das sich ganz schön von den anderen Poirot-Büchern, wie ich sie kenne (und liebe) unterscheidet. Wo man es sonst gewohnt ist, dass Poirot mit den Leuten spricht und dann seine "kleinen grauen Zellen" bemüht, hat Die Großen Vier mehr Ähnlichkeit mit einem Spionageroman.Es gibt entschieden mehr Action, als dies sonst der Fall ist - Entführungen, Morddrohungen und lauter kleine Dinge, die Poitor in anderen Büchern als Mummpitz ansieht. Die "kleinen grauen Zellen" werden zwar auch hier wieder bemüht, allerdings deutlich weniger als ich das gewohnt bin.Außerdem erschien es mir oft, als hätte dieses Buch unter der Übersetzung gelitten. Ich kann zwar keinen Vergleich anstellen, da ich es nur auf deutsch gelesen habe, aber es kam mir so vor, als hätte man sich hier besonders Mühe gegeben, die Eigenarten Poirots herauszustellen. Das wirkte bemüht und geht im Original subtiler, letztendlich aber eindrücklicher, von Statten.Gut gefallen haben mir aber die regelmäßigen Wendungen, die weder übertrieben noch unlogisch, aber überraschend sind. Außerdem hat Christie hier mit deutlich mehr Cliffhanger gearbeitet und das hat dem Buch doch Würze gegeben.Meine Erwartungen konnte dieses Buch zwar nicht erfüllen, da ich mit einem typischen Poirot gerechnet habe, und dies hier nicht der Fall ist. Es hat dennoch Spaß gemacht, es zu lesen und war zudem spannend.

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  • Mein Name ist Poirot, Hercule Poirot

    Die großen Vier

    Stefan83

    07. October 2011 um 16:24

    Während sie in ihrer schriftstellerischen Tätigkeit immer größeren Erfolg verbuchen kann, verlaufen die 20er Jahre privat für Agatha Christie eher unglücklich. Aus beruflichen Gründen lässt ihr Mann sie häufig allein und Ende 1926 stirbt ihre Mutter, die als erstes ihr schriftstellerisches Talent erkannt hatte. Dieses Ereignis, und die Tatsache, dass sie die Villa Ashfield, das Zuhause in dem sie aufgewachsen war, räumen muss, nehmen sie stark mit. Dem Geständnis ihres Mannes, er habe eine Affäre mit einer Golfpartnerin, folgt schließlich der totale Zusammenbruch. Sie verlässt das Haus und wird nach einer spektakulären Suchaktion erst zehn Tage später in einem Hotel in Harrogate aufgefunden - mit einem fast kompletten Gedächtnisschwund bezüglich dieser zehn Tage. In den folgenden Monaten gerät sie zunehmend in Geldnot und damit unter Zeitdruck, dringend ein weiteres Buch herauszubringen. Was folgt ist \"Die großen Vier\", der vierte Fall um den belgischen Detektiv Poirot und seinen Freund Captain Hastings. Und diesem Werk merkt man auch leider heute noch die Hast an, in der das Buch wohl damals verfasst worden sein muss. Ursprünglich als Kurzgeschichten konzipiert, fügt Christie diese hier einfach zusammen und verbindet sie mit dem Handlungsstrang über eine geheime Weltorganisation des Verbrechens. Was sich auf den ersten Blick ein wenig wie ein James Bond Roman anhört, liest sich auch, besonders im letzten Drittel des Romans, wie einer. Sind die einzelnen Fälle für sich noch interessant, da Poirot sie mit der ihm eigenen Genialität und mithilfe der \"kleinen grauen Zellen\" löst, bilden sie im Verbund, eine verwirrende, oftmals unlogische Geschichte, der der roten Faden fast komplett fehlt. \"Die großen Vier\" setzt einige Monate nach \"Alibi\" an. Hastings kehrt aus Argentinien zurück, um in London seinen Freund Poirot zu überraschen. Dieser ist selbst gerade im Begriff nach Südamerika abzureisen, gelockt von einem gut bezahlten Job. Doch ein abgerissener Mann, der ihre Wiedersehensfeier sprengt und kurz vor seinem Tod noch etwas von Li Chang Yen und dem Geheimnis der Großen Vier murmelt, hält beide in London und führt sie auf die Spur des internationalen Verbrecherkartells. Wenn der geneigte Krimileser schon hier einige Parallelen zu Doyles Geschichte \"Sein letzter Fall\" erkennt, wird er im weiteren Verlauf noch viele mehr davon finden. Christie klaut leider schamlos bei ihrem Genrekollegen, was dazu führt, dass das Buch an einer sonst von ihr nicht gekannten Vorhersehbarkeit krankt. Die Tatsache, dass der Klappentext zusätzlich viel zu viel verrät, trägt sein übriges dazu bei. Über weite Strecken vermag kaum Spannung aufzukommen, was unter anderem auch daran liegt, das man sich nur schlecht auf den Plot einlassen kann. Die sonst genreübliche Armchair-Ruhe fehlt hier völlig. \"Die großen Vier\" wirkt hektisch, der Stil verkrampft. Das einfach nur enttäuschende Ende rundet das Gesamtbild ab. Insgesamt ist \"Die großen Vier\" wohl eins von Christies schlechtesten Werken, das man ihr aber schon aufgrund der oben genannten Umstände verzeihen kann. Eine Leseempfehlung nur für absolute Fans der Queen of Crime.

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  • Rezension zu "Die großen Vier" von Agatha Christie

    Die großen Vier

    rallus

    16. June 2010 um 13:37

    Eine Ihrer größten Erfolge - mehr ein Spionageroman als ein Krimi. Die Suche nach einer Geheimorganisation nachdem in Poirots Wohnung ein Mann verstarb, der nur noch Fragmente weitergeben konnte.

  • Rezension zu "Die großen Vier" von Agatha Christie

    Die großen Vier

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 10:24

    Hercule Poirot hat sich durch viele Fälle bereits einen weltweiten Ruf als großer Detektiv geschaffen und nicht jeder Verbrecher hat genug Mut, um sich mit ihm anzulegen. Dennoch wagen es vier Großkriminelle, genauer gesagt die "Grossen Vier", ein weltweit agierender Geheimbund. Als Captain Hastings für einen Spontanbesuch aus Argentinien nach London kommt, platzt er mitten in einen Poirots erste Ermittlungen. Doch hier geht es nicht um einen dummen Handtaschendieb oder eine eifersüchtige Ehefrau, die großen Vier lassen sich nicht so einfach schnappen und planen Großes, um der Welt zu schaden. Am Ende muss Hastings sogar zur Beerdigung seines Freundes kommen - doch Poirots Wirken geht auch noch über seinen Tod hinaus... So sehr ich die Romane um Hercule Poirot liebe, nicht jeder Krimi mit ihm ist gleich und dieser hier hat mir nicht ganz so gut gefallen. Viele Handlungsstränge lassen sich nicht wirklich nachvollziehen, allgemein wirkt alles ein bisschen unrealistisch - Poirot ist eben kein James Bond und sich gleich mit Großkriminellen und deren Atomwaffen anzulegen, das ist meiner Meinung nach kein Fall für den britischen Meisterdetektiv. Auch das Ende ist vorhersehbar und selbst der Leser hat in diesem Roman wenig Möglichkeiten, selber zu ermitteln. Schade, aber für Agatha-Christie-Fans natürlich trotzdem lesenswert!

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