Agatha Christie Die vergessliche Mörderin

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Inhaltsangabe zu „Die vergessliche Mörderin“ von Agatha Christie

»Ich habe wahrscheinlich einen Mord begangen.« Mit diesem Satz überrascht die junge Norma Hercule Poirot. Als sie ergänzt: »Das verstehen Sie nicht, Sie sind zu alt«, verletzt sie Poirots Eitelkeit zutiefst. Also forscht er - zusammen mit seiner alten Freundin, der Krimiautorin Ariadne Oliver - nach der Wahrheit. Zwei Morde sind geschehen und Poirot spürt, dass Norma die Tat nicht begangen hat. Aber nun muss er Beweise finden...

Ein guter Krimi, dem es etwas an Spannung fehlt. Trotzdem überraschendes Ende.

— nici_12

guter Krimi im typischen Christie-Stil

— Julitraum

Unterhaltsamer Krimi, aber etwas zu verwirrend

— Fluegelfee

Für Freunde der klassischen Krimiliteratur unbedingt zu empfehlen, allerdings nur, wenn man ausführlichen Dialogen nicht abgeneigt ist!

— Sick

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  • Die vergessliche Mörderin

    Die vergessliche Mörderin

    nici_12

    17. May 2017 um 21:17

    Die Story Heruce Poirot sitzt gerade am Frühstückstisch, als eine junge Dame bei ihm erscheint und ihm offenbart, dass sie vielleicht einen Mord begangen hat. Doch bevor er näheres in Erfahrung bringen, ergänzt sie: „Sie verstehen das nicht, Sie sind zu alt.“ und verschwindet. Poirot, in seiner Eitelkeit gekränkt, wendet sich an seine alte Freundin Ariadne Oliver. Die kann ihm auch ziemlich schnell sagen, wer das Mädchen ist: Norma Restarick. Aber wen sie getötet haben soll, ist unklar, weil es keinen (passenden) Mord gibt und Norma scheint wie vom Erdboden verschluckt. Hercule Poirot und die Krimiautorin Ariadne Olivier machen sich auf die Suche nach Norma. Ariadne Olivier trifft auf Normas Mitbewohnerinnen Claudia Reece-Holland und Frances Gary. Sie scheinen beide nicht sehr viel mit Norma zu tun gehabt zu haben, aber sie hat ja auch noch nicht lange dort gewohnt. Hercule Poirot sucht Normas Familie auf: Ihren Vater Andrew und ihre Stiefmutter Mary, sowie Sir Roderick (der Onkel) und seine Assistentin Sonja. Das Verhältnis zwischen Norma und ihrer Stiefmutter ist sehr schwierig, was anscheinend daran liegt, dass ihr Vater Norma und ihre leibliche Mutter verlassen hat, als sie noch ein Kind war. Und dann kehrte er erst vor kurzem aus Afrika zu ihr zurück mit einer neuen Frau. Von seiner Geliebten, für die er damals seine erste Frau verließ, hatte er sich schon nach kurzer Zeit getrennt. Und Sir Roderick macht auf Poirot einen sehr verwirrten Eindruck. Und dann ist da noch David Baker, ein junger Mann mit dem Norma angebändelt hat. Als Ariadne Norma ausfindig machen kann, findet sie diese im Beisein von David Baker wieder und kann dem Gespräch lauschen: Norma ist der festen Überzeugung, dass sie ihre Stiefmutter versucht hat zu vergiften, mit Unkrautgift, das sie bei sich gefunden hat. Aber sie kann sich an nicht erinnern, es benutzt zu haben. Und da ist ein Messer in ihrer Kommode, mit Blut. Aber auch hier kann sie sich nicht erinnern, dass sie es gebraucht hat. Ariadne ruft Poirot ins Cafe, um sich mit Norma zu unterhalten. Poirot macht sich auf in das Cafe und kann einige Worte mit Norma wechseln, aber sie entwischt ihm danach wieder und wirklich schlau aus der Unterhalt ist er nicht geworden. Nach einem Szenenwechsel findet sich Norma nach einem beinahen Autounfall in der Praxis von Dr. Stillingflet wieder. Der hat sie vor dem herannahenden Unfall gerettet und schafft es auf einfühlsame Art, dass Norma sich in ein Erholungsheim begibt, um dort zur Ruhe zu kommen. Er führt danach ein Telefonat mit jemandem, aber wer es ist, bleibt unklar. Ariadne Olivier hatte sich zwischenzeitlich an die Fersen von David Baker geheftet und ist ihm zu einer Art Atelier gefolgt, wo ein weiterer junger Mann die Mitbewohnerin Frances Gary malt. Auf dem Rückweg wird sie von hinten angefallen und landet im Krankenhaus. Poirot hatte sie gewarnt… Und dann endlich ein Mord! Aber leider nur ein Selbstmord. Aus dem Haus von Norma hat sich eine ältere Frau aus dem Fenster gestürzt. Sie soll nicht nur Alkoholprobleme und diverse Männergeschichten gehabt haben, sondern sich auch eine Krebskrankheit eingebildet haben und sich deshalb das Leben genommen haben. Aber für Poirot ist es vielleicht der Mord, den er sucht. Der Mord, den Norma vielleicht begangen hat. Und dann verschwindet Norma aus der Einrichtung und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Denn nichts ist so, wie es scheint. Meine Meinung Das Ende hat mich (mal wieder) überrascht, weil ich damit nun wirklich nicht gerechnet hätte. Nichts desto trotz ist es für mich einer der schwächeren Krimis aus der Hand von Agatha Christie. Ich fand ihn nicht schlecht, ganz und gar nicht. Aber mir fehlte das gewisse Etwas. Vielleicht fehlte es mir an Spannung, aber vielleicht ist es auch etwas anderes und ich kann es nur gerade nicht definieren. Trotzdem ein Krimi, den es sich zu lesen lohnt. Ich bin überzeugt, dass mich der nächste Roman von Agatha Christie mehr fesseln wird.

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  • Ein Mord ohne Leiche

    Die vergessliche Mörderin

    Sick

    14. September 2014 um 19:49

    Hercule Poirot ist nicht gerade erfreut, als er bei seinem Frühstück unterbrochen wird. Aber die junge Frau, die ihn um Hilfe bittet, weckt dann doch seine Neugier. Sie vermutet, dass sie jemanden getötet hat, aber an Einzelheiten kann sie sich nicht recht erinnern. Als Poirot nachhakt, weicht sie aus und behauptet, er könne sie nicht verstehen, weil er zu alt sei. Sehr verständlich, dass der berühmte Detektiv sich da beleidigt fühlt! Trotzdem lässt ihm dieses Geständnis keine Ruhe und er erzählt seiner langjährigen Freundin Ariadne Oliver, einer bekannten Schriftstellerin, davon. Diese wird natürlich ebenfalls neugierig und macht sich an die Nachforschungen, denn zu allem Überfluss kennt sie die Familie des Mädchens... Ich habe bisher noch nicht viele Bücher von Agatha Christie gelesen, aber schon nach dem ersten Absatz war ich unweigerlich wieder von ihrer Art zu erzählen gefangen. Diese ist einfach so einzigartig, man könnte das Buch wohl auch ohne ihren Namen auf dem Cover zuordnen. Spritzige Dialoge wechseln sich mit Abschnitten des Überlegens ab, wobei auch mehrmals die Perspektive gewechselt wird. Wie es sich für einen guten Krimi gehört, denkt man als Leser unweigerlich über die Auflösung nach ohne dabei weit zu kommen. Denn Hercule Poirot und Mrs. Oliver selbst haben nur wenige Informationen, die auch noch alles andere als gesichert sind. Die beiden sind ein gutes Team und ihre Gespräche immer wieder unterhaltsam. Die Sprache selbst lässt einen in die Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts eintauchen, mit allen modischen Highlights und gesellschaftlichen Eigenarten. Für Freunde der klassischen Krimiliteratur unbedingt zu empfehlen, allerdings nur, wenn man ausführlichen Dialogen nicht abgeneigt ist!

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  • Leserunde zu "Die vergessliche Mörderin" von Agatha Christie

    Die vergessliche Mörderin

    Hikari

    Hallo liebe Lovelybooker! Im Thema "Welches ist euer Lieblingsbuch von Agatha Christie" haben wir uns relativ spontan entschieden, gemeinsam "Die vergessliche Mörderin" zu lesen. Der Fall ist mit Hercule Poirot und Ariadne Oliver =) Da wir alle privat lesen, gibt es hier keine Bücher zu gewinnen. Aber jeder ist herzlich dazu eingeladen sich unserer Leserunde anzuschließen! Ob das mit eBook, Taschenbuch oder Hardcover geschieht, ist dabei unerheblich und auch in welcher Sprache oder Übersetzung man liest, spielt keine Rolle. Bitte beachtet: In dieser Leserunde werden alle inhaltliche Sachen  in den korrekten Leseabschnitten gepostet und gespoilert - immer! Wie ihr spoilern könnt? Ganz einfach: Unter eurem Beitragsfeld gibt es ein kleines Kästchen und daneben steht "Beitrag eingeklappt darstellen / Spoiler". Einfach auf das Kästchen klicken und schon habt ihr es geschafft :) Die Leserunde startet ab dem 09.08.2014 - aber ein späterer Einstieg ist immer möglich. Wir lesen jeder nach Tempo und keiner muss sich hier hetzen. Wir freuen uns auf jeden Mitleser!

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    • 59

    Fluegelfee

    01. September 2014 um 18:30
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  • Rezension: Die vergessliche Mörderin - Agatha Christie

    Die vergessliche Mörderin

    Hikari

    Agatha Christie ist die von mir am meisten gelesene Autorin, da ich mehr als 50 ihrer Werke kenne =) Am liebsten mag ich Hercule Poirot und dieses Buch klang einfach spannend. Eine Mörderin, die ihre Tat vergessen hat bzw. sich nicht sicher ist? Na das kann ja was werden! Ein Pluspunkt dieser Geschichte ist meine liebste Nebenrolle Ariadne Oliver. Ich finde sie und Poirot sind immer wieder großartig zusammen und es macht einfach Spaß zu lesen. Die Unvorhersehbarkeit des Buches hat mir gut gefallen. Eine Mörderin, die eine Tat gesteht, aber sich nicht erinnern kann - dazu gibt es auch noch keinen Mord. Hercule Poitor wird also vor ein ganz schön schwieriges Rätsel gestellt. Und am Anfang des Buches ein wenig beleidigt, was der Belgier ja nicht besonders gut verkraftet *lach* Herrlich sind die Szenen mit ihm und Mrs. Oliver zu lesen. Die Geschichte entwickelt sich langsam aber sicher, man lernt nach und nach die einzelnen Charaktere kennen und macht sich ein Bild. Das aber durchaus immer wieder umgeworfen wird. Die endgültige Lösung des Falls wurde mir erst kurz vor dem Finale klar, wenn auch nur in Teilen. Es bleibt also ein überraschendes Ende, was ich bei Kriminalromanen ja immer sehr positiv finde. Geschrieben ist das Buch wie immer gut und ich fand die Übersetzung angenehm zu lesen. Es hat sich flott weglesen lassen und man konnte in die Geschichte eintauchen und den Krimi mit vielen Fragen im Kopf verfolgen. Dieses Buch erreicht definitiv den Status einer meiner Lieblinge von Agatha Christie! Und den haben nur wenige ihrer Fälle :)

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    • 5
  • eine geständige Mörderin ohne Mordfall

    Die vergessliche Mörderin

    vienna

    eine geständige Mörderin ohne Mordfall das Cover Nun ja, die grünen Augen der Dame blicken mich schon sehr eindringlich an, da bekomme ich ein wenig Muffensausen. Nein, im Ernst, ich mag ja keine abgebildeten Personen auf einem Cover. Ein durchschnittlicher Buchdeckel und stünde dort nicht in fetten Lettern, dass es sich um einen Roman von Agatha Christie handelt, hätte ich es nicht vermutet. die Story Eines Tages taucht die junge und verwirrt wirkende Norma bei Hercule Poirot auf und gesteht ihm, vermutlich einen Mord begangen zu haben. Sie kann sich aber nicht erinnern, wen sie ermordet haben könnte. Das Gespräch ist jedoch schnell beendet, als Norma Poirot mit dem Hinweis, er sei zu alt, wieder verlässt. Dennoch stellt Poirot gemeinsam mit seiner alten Freundin, der Krimiautorin Ariadne Oliver, Ermittlungen an. Zwei Morde geschehen und Poirot muss Beweise finden, denn er ist von Normas Unschuld überzeugt. die Meinung Hercule Poirot ist ein wahrer Meister seines Fachs. Zu Beginn hat er nichts außer einer jungen Frau, die gesteht, vermutlich einen Mord begangen zu haben. Oft habe ich mich gewundert, welche Fragen er stellt und wie ihm diese bei der Auflösung des Falls behilflich sein können. Und am Ende setzt er die Puzzleteile dieses Falles so geschickt zusammen, dass der Fall gelöst wird. Ich tappte die ganze Zeit über absolut im Dunkeln, wer der Mörder war und was seine Motive betraf. Poirots Freundin, Ariadne Oliver, stellt in ihrer geschwätzigen und verschrobenen Art ein köstliches Pendant zum dem kauzigen Poirot dar, dem niemals ein Wort zu viel über die Lippen zu kommen scheint. Ich fand es himmlisch, dem verbalen Schlagabtausch der beiden zu folgen. Für die temperamentvolle Oliver konnte ich mich derart begeistern, dass der eigentliche Kriminalfall gerne schon einmal in den Hintergrund trat. Hercule Poirot habe ich bis jetzt gemieden, weil ich der Meinung war, er könne an Miss Marple einfach nicht heranreichen. Ich muss meine Meinung revidieren, das Buch hat richtig Spaß bereitet. Nicht mein letzter Roman mit diesem Ermittlerduo und 5 Sterne für "Die vergessliche Mörderin". The Queen-of-Crime at its best ...

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    • 7
  • Rezension zu "Die vergessliche Mörderin" von Agatha Christie

    Die vergessliche Mörderin

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 10:20

    Ohne Vorankündigung platzt Meisterdetektiv Hercule Poirot ein junges Mädchen ins Haus. Sie gesteht einen Mord begangen zu haben, scheint verwirrt und behauptet dann, Poirot sei zu alt um ihr zu helfen und verschwindet wieder. Doch der erfahrene Belgier weiß gleich, dass hier etwas Schlimmes passiert sein muss und allein er das Rätsel lösen kann. Mit Hilfe seiner alten Freundin, der Krimischriftstellerin Ariadne Oliver, sucht er das junge Mädchen und die Schwierigkeiten, in denen sie steckt... Hier kann man mal wieder das volle Talent von Hercule Poirot verfolgen, am Anfang hat er nichts, am Ende löst er natürlich alles auf und bringt Täter zur Strecke, auf die ich nie gekommen wäre. Umso mehr Spaß hat das Lesen und Miträtseln gemacht, da die vorkommenden Personen und Charaktere von Agatha Christie mal wieder so schön bildlich beschrieben werden, dass man sich mitten drin wähnt. Ein Kriminalroman für alle Fans der Queen of Crime und mit viel Spannung und Unterhaltung auch ein sehr guter Start für alle, die es gerne werden wollen!

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  • Rezension zu "Die vergessliche Mörderin" von Agatha Christie

    Die vergessliche Mörderin

    jujumaus

    08. August 2008 um 01:34

    eigentlich verläuft das buch recht langweilig, das ende ist jedoch sehr spannend und unerwartet.
    dennoch gut geschrieben, wie alle Agatha Christie Romane.

  • Rezension zu "Die vergessliche Mörderin" von Agatha Christie

    Die vergessliche Mörderin

    Jens65

    16. July 2008 um 23:50

    Eine junge Frau, die behauptet sie habe „vielleicht einen Mord begangen" stört Poirots Frühstück. Aufgrund seines Alters lehnt sie seine Hilfe jedoch ab, aber Poirot wäre nicht der berühmte Detektiv, wenn er der Sache nicht nachgehen würde. Das Problem besteht darin, dass er weder die Identität der Frau kennt, noch weiß welchen Mord sie gemeint haben könnte. Da betritt die exzentrische Kriminalautorin Ariadne Oliver das Bild und bietet ihre Hilfe an. Eine spannende, vorerst vollkommen undurchsichtige, Geschichte beginnt. Das Ende ist so überraschend, wie man es von Agatha Christies Romanen gewohnt ist. Spannend bis zur letzten Seite, mit einem so unvorhersehbaren Ende, dass man bis zum Schluss glaubt, den Mörder zu kennen, nur um dann festzustellen, dass Poirot eben doch der bessere Detektiv ist.

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